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Stadt Mayen reduziert Wärmebedarf um ein Drittel

Mayen – Im Zuge der Energiekrise hat die Stadt Mayen bereits frühzeitig zahlreiche Einsparmaßnahmen getroffen. So wurde schon im Juli bei hochsommerlichen Temperaturen geplant, welche Maßnahmen die Stadt Mayen ergreifen könnte, um den städtischen Wärmebedarf, der überwiegend durch Erdgas gedeckt wird, zu senken. Zu den umgesetzten Maßnahmen gehören z.B. die Schließung der Museen oder die Absenkung der Temperatur in Büros. Diese frühe Auseinandersetzung mit dem Thema hat sich für die Stadt Mayen ausgezahlt.

Die Wärmeverbräuche der größten städtischen Verbraucher, welche für insgesamt zwei Drittel des Wärmebedarfs der Stadt stehen, konnten, wie eine erste Kurzauswertung zum Jahreswechsel ergeben hat, deutlich gesenkt werden. „Im Durchschnitt war der Wärmebedarf der untersuchten Gebäude im Zeitraum Anfang Oktober 2022 bis Ende Dezember 2022 um 35% geringer als im gleichen Vorjahreszeitraum“, stellt Mayens Oberbürgermeister Dirk Meid zufrieden fest.

Die Einsparungen der einzelnen Gebäude fielen dabei unterschiedlich aus. So waren die Verbrauchsreduktionen bei den Schulgebäuden und Sporthallen im Schnitt geringer und erzielten Einsparungen von ca. 25%. Da in diesen Gebäuden die Temperaturabsenkung nur sehr moderat angewandt wurde, war erwartet worden, dass auch die Einsparungen hier etwas geringer ausfallen würden.

Im Rathaus wurde im selben Zeitraum 41% weniger Wärmeenergie benötigt. Die Reduktion der Raumtemperatur in den Büros, das Nichtbeheizen von Nutzflächen und die Schließung des Rathauses zwischen Weihnachten und Neujahr haben sich offensichtlich ausgezahlt und den Energieverbrauch stark reduziert.

Die größten Einsparungen wurden jedoch in der Genovevaburg erzielt. Durch die Schließung der Museen ab November und die damit einhergehende Temperaturabsenkung konnten dort über 50% Erdgas eingespart werden.

Die hohen Einsparungen sind kein alleiniges Ergebnis der umgesetzten Maßnahmen, sondern wurden auch dadurch erzielt, dass die Außentemperaturen in der bisherigen Heizperiode deutlich höher lagen als üblich.

Die geringen Verbräuche federn die enorm gestiegenen Energiekosten etwas ab und tragen damit wesentlich dazu bei, dass die städtischen Ausgaben für Energie nicht ins Unermessliche steigen.

Klimaschutzmanager Helge Lippert betont, „dass durch die konsequente Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen der Energieverbrauch der Stadt Mayen und damit einhergehend auch der CO2 Ausstoß langfristig kontinuierlich weiter sinken werden“.

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Zwei Drittel Dreigestirn 111

Mechernich-Vussem – 165 Lebensjahre zählen Prinz, Jungfrau und Bauer von Vussem zusammen. Bauer Peter (Empt) ist mit 56 der Senior, dicht gefolgt von Prinz Frank (55) und Jungfrau Dunja (54). Richtig närrisch wird das Zahlenspiel aber erst, wenn man Prinz und Bauer addiert. Denn dann kommt man nach Adam Riese auf jecke 111 Jahre. Und die feierten Peter Empt und Frank Gummelt am Samstagabend im Vussemer Dorfgemeinschaftshaus ausgiebig mit Freunden, Narren und Verwandten.

Dazu hatten sie einige karnevalistische Schmankerln vorbereitet, wie den Auftritt der Damentanzgarde Vettweiß und des früheren „Nickelije Eefelers“, „Eifel-Gängster“ und Diakon Manni Lang, der zu Ehren seines Rotkreuz-Gefährten, Kreisverbandsarzt Frank Gummelt, noch einmal in die Bütt stieg. Und zwar, um das närrische Trifolium, insbesondere die beiden Geburtstagskinder, nach Strich und Faden auf den Arm zu nehmen.

Papagei und Hochlandrinder

So dichtete der Mundart-Akrobat Dr. Frank Gummelt einen Papagei als Haustier ins Sprechzimmer, der zwar nicht mit irgendwelchen Fähigkeiten gesegnet ist, zu dem die anderen aber alle „Chef“ sagen. Peter Empt musste sich die Darstellung gefallen lassen, dass er sich nicht nur im Karneval als „Bauer“ betätigt, sondern auch im Alltag in seiner Eigenschaft als Traktorliebhaber und Pflegeassistent einer seiner  Töchter für deren Pferde, Hochlandrinder und Schweinchen.

Auch Jungfrau Dunja (Falk Lodzinski, Vussem) nahm den Abend nicht zu ernst und addierte die Lebensjahre der beiden Geburtstagskinder auf sehr eigenwillige Weise: „Frank wird 91, Peter 20.“ Was schon wegen der Nachkommen (Bauer Peter hat vier Töchter – Frank Gummelt, einen Sohn, der im Sommer heiratet, und eine Tochter) nicht stimmen konnte.

Jedenfalls ließen die zahlreichen Gäste zwei Drittel des Vussemer Dreigestirn hochleben und es sich selbst bei reichlich Essen und Trinken und närrischer Unterhaltung gutgehen. Der eloquente Sitzungspräsident Ralf Schumann moderierte, und auch Wolfgang Schneider, der Vorsitzende des „KV Vussem 1977 e.V“, gab seinen Senf zur außerplanmäßigen Geburtstagsfete, die zwar nicht nahtlos, aber mit einiger Zeitverzögerung am Samstag überging in die Mundartmesse an St. Margaretha und anschließendem gemütlichen Beisammensein mit befreundeten Gesellschaften im Dorfgemeinschaftshaus.

Auch die Adjutanten, die Ex-Prinzen Karl-Heinz I. (Franke), Session 2000/2001, Ralf I. (Schneider), Session 2013/2014, und Micha I. (Kreuser), Session 2014/2015, waren mit von der Partie.

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Mechernicher Künstler Franz Kruse stellt im Schleidener Rathaus aus

Schleiden – „Bibel spannend wie ein Krimi“ – Mechernicher Künstler zeigt seine Werke „Zwischen Krieg und Religion“ bis zum 30. April im Schleidener Rathaus. Der Mechernicher Künstler Franz Kruse (80), der auch Kurator der Galerie im Mechernicher Rathaus ist, stellt derzeit in der Schleidener Stadtverwaltung aus. „Zwischen Krieg und Religion“ hat der aus dem Ruhrpott stammende Wahl-Eifeler mit Wohnsitz in Floisdorf und Atelier am Mechernicher Eifelstadion seine umfangreiche Werkschau betitelt, die jetzt von Bürgermeister Ingo Pfennings eröffnet wurde.

„Es geht in Kruses Bildern immer wieder um mehr als pure Dekoration“, schreibt der Autor und Rezensent Stephan Everling in der „Kölnischen Rundschau“ und im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Der frühere Theater- und Opernbühnenbildner und Gestalter hat einen Ausschnitt seines Lebenswerks in mehrere Themenbereiche gegliedert.

So ist ein Bereich im ersten Stock der Stadtverwaltung Schleiden Bildern vorbehalten, die Kruse nach den Erfahrungen der Flut vom Juli 2021 geschaffen hat. „Als gesichtslose Gestalten lässt er die Helfer durch die zerstörten Orte“ irren, schreibt Stephan Everling: Auch ein Bild, das er den aus Vietnam flüchtenden „Boat People“ der 80er-Jahre gewidmet hat, ist dort zu finden.

„Ein beliebtes Sujet im Schaffen Kruses ist die Religion“, so der „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Mal zeigen die Bilder eine Affinität zur Bibel, setzen sich aber auch immer wieder kritisch mit der katholischen Amtskirche auseinander“ – und mit den Ungerechtigkeiten dieser Welt.

Nachthimmel und grelle Lichter

„Als ich in Mallorca gelebt habe, habe ich jeden Morgen eine Stunde in der Bibel gelesen“, wird Franz Kruse zitiert, der auch schon Lourdes-Bilder für die Pfarrkirche Floisdorf anfertigte und unter anderem in der Pfarrkirche Mechernich und im Kloster Steinfeld sowie bei der Communio in Christo ausgestellt hat. Die Bibel sei für ihn wie ein Krimi. Viele Skizzen seien zu der Zeit entstanden: „Davon zehre ich thematisch bis heute!“

Es kommt in der Schleidener Bilderhängung auch zum Ausdruck, wie sehr Städte und insbesondere die Spiegelungen von Straßen und Häusern in Gewässern Kruse faszinieren. Köln und Hamburg, Florenz und Venedig, tiefblauer Nachthimmel, grelle Lichter und die bunte Reflexion des Tageslichtes sind zu sehen.

Eine Marotte sind Franz Kruses Tulpenbilder, die er seit 35 Jahren in immer wieder neuen und faszinierenden Variationen vorlegt, so auch diesmal – in verschiedensten Stilrichtungen und immer mit einer persönlichen Note.

Die Ausstellung „Zwischen Krieg und Religion“ von Franz Kruse ist noch bis zum 30. April im Rathaus Schleiden, Blankenheimer Straße 2, zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist geöffnet montags bis freitags, 7.45 bis 12.30 Uhr, und zusätzlich donnerstags von 14 bis 18 Uhr, abgesehen von Feiertagen oder sonstigen Schließungen. Weitere Informationen per E-Mail oder unter Tel. (0 24 45) 89 141. rathaus@schleiden.de

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„Joc“ Sprothen ist gestorben – Journalistische „Edelfeder“ aus Mechernich wurde 65 Jahre alt

Mechernich – Der Mechernicher Journalist und spätere gerichtlich bestellte Berufsbetreuer Joachim Sprothen ist tot. Der studierte Jurist, Gerichtsberichterstatter beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ und kritische publizistische Begleiter vor allem der Kommunalpolitik in der Stadt Zülpich, aber auch in Mechernich, starb am Dienstag plötzlich und unerwartet in seiner Mechernicher Wohnung.

Joachim Sprothen, eines von zwei Kindern des Mechernicher Zahnarztes Dr. Josef Sprothen und seiner Frau Elli, wurde nur 65 Jahre alt. Er hatte nach seinem Abitur am Mechernicher Gymnasium zunächst Jura in Bonn studiert, ehe er Mitte der neunziger Jahre Mitglied der Lokalredaktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“ für Eifel und den Kreis Euskirchen in Euskirchen wurde.

Sprothen war für seine pointierte und geschliffene Berichterstattung sowie für seinen satirischen Humor bekannt und zuweilen auch gefürchtet. Als „Mechernijer Jong“ steuerte er nicht nur Reportagen aus den Gerichtssälen und aus dem Zülpicher Rathaus zur öffentlichen Meinungsbildung im Kreis Euskirchen und darüber hinaus bei, sondern war auch ein aufmerksamer Beobachter des gesellschaftlichen Lebens in seiner Heimatstadt Mechernich.

„Zuverlässig und kompetent“

Nach seinem durch die Zusammenlegung von Ausgaben fusionsbedingten Ausscheiden nahm der durch sein Jurastudium dafür prädestinierte Mechernicher noch eine Ausbildung zum gesetzlich bestellten Betreuer auf sich. Die zwölf damit im Zusammenhang stehenden Klausuren habe ihr Bruder ebenso mit Bravour bestanden wie die Abschlussprüfung in Freising, so Monika Hamacher zum Mechernicher „Bürgerbrief“.

Bis zuletzt betreute „joc“, so sein Autorenkürzel beim renommierten „Kölner Stadt-Anzeiger“, rund 20 Klienten, und zwar „stets zuverlässig und kompetent“, wie das Gericht ihr bescheinigt habe, so seine Schwester Monika Hamacher. Joachim Sprothen wird kommenden Freitag, 20. Januar, um 11 Uhr auf dem Mechernicher Friedhof beigesetzt. Treffpunkt ist an der Friedhofshalle.

„Joc war ein hochanständiger und aufrechter Mensch und Kollege, hochsensibel und mit einem ausnehmend guten Schreibstil begabt“, sagte sein langjähriger journalistischer und persönlicher Weggefährte Manfred „Manni“ Lang von der Agentur „ProfiPress“.

„Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Kölnische Rundschau“ schreiben in ihrem Nachruf: „Nach seinem Abitur hatte er zunächst Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn studiert. Das qualifizierte ihn geradezu, über Prozesse aus den Amtsgerichten in Euskirchen und Gemünd zu berichten. Sprothen, ein redegewandter und kluger Kopf, fuchste sich aber auch schnell in das Aufgabengebiet der Kommunalpolitik. Er kümmerte sich unter anderem um die Stadt Zülpich, wo er in Verwaltung und Politik schnell als kompetenter und fairer Journalist galt. Auch seine Kollegen schätzten den Mechernicher als verlässliches Mitglied des Teams.“

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In NRW wird der Heizkosten-Zuschuss an Wohngeld-Berechtigte Haushalte ab dem 16. Januar 2023 ausgezahlt

Region/Düsseldorf – Ab dem 16. Januar 2023 zahlt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen über den Landesbetrieb IT.NRW an rund 169.000 Haushalte einen weiteren Heizkostenzuschuss aus. Die Summe der Auszahlungen wird voraussichtlich rund 97 Millionen Euro betragen.

„Der Staat entlastet mit dem weiteren Heizkostenzuschuss gezielt Haushalte mit geringem Einkommen, die in dem Zeitraum 1. September 2022 bis 31. Dezember 2022 mindestens für einen Monat Wohngeld bezogen haben. Zugleich ist seit dem 1. Januar 2023 die Wohngeldreform in Kraft: Damit werden mehr Menschen Anspruch auf staatliche Unterstützung im Zusammenhang mit den Wohnkosten haben“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Auszahlung an berechtigte Personen erfolgt automatisch über das Land Nordrhein-Westfalen: Wohngeldempfängerinnen und -empfänger haben nichts zu veranlassen. Der neuerliche Heizkostenzuschuss ist nach der Personenanzahl gestaffelt und beträgt grundsätzlich für im 4. Quartal 2022 wohngeldberechtigte Haushalte mit einer Person 415 Euro, mit zwei Personen 540 Euro und für jede weitere Person 100 Euro.

Der Deutsche Bundestag hat mit Gesetz vom 9. November 2022 die Gewährung eines weiteren Heizkostenzuschusses beschlossen. Das Bundesgesetz ist mit Wirkung vom 16. November 2022 in Kraft getreten. Die erforderliche Verordnung ist am 7. Januar 2023 im Land Nordrhein-Westfalen in Kraft getreten.

Hintergrund:

Der erste Heizkostenzuschuss wurde im August 2022 an wohngeldberechtigte Haushalte in Nordrhein-Westfalen ausgezahlt. Der erste Heizkostenzuschuss im Jahr 2022 betrug grundsätzlich für wohngeldberechtigte Haushalte mit einer Person 270 Euro, mit zwei Personen 350 Euro und für jede weitere Person kamen 70 Euro hinzu.

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„Social Media Trends für KMU 2023” – Online Meeting bei der WFG-Vulkaneifel

Daun – Am Mittwoch 18. Januar 2023 dreht sich beim ersten WFG ImPuls im Jahr 2023 ab 8.30 Uhr alles um die „Social Media Trends für KMU 2023“. Zu Gast ist hierzu Kerstin Cornesse von Cornesse Marketing in Wiesbaum. Um Anmeldung wird bis zum 17.01.2023 gebeten (per E-Mail an christina.kirst@wfg-vulkaneifel.de). Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten die Teilnehmenden die Zugangsdaten zum Online-Meeting-Raum bei GoToMeeting per E-Mail.

Im Vorfeld der Veranstaltung hat Kerstin Cornesse WFG-Geschäftsführerin Judith Klassmann-Laux bereits Rede und Antwort zu den Trends 2023 bei Instagram & Co. gestanden.

Frau Cornesse, Social Media für kleine und mittelständische Unternehmen – wirklich ein Muss?

Nein, kein Muss – ein Darf! Social Media ist ein Teil des Marketing-Mix und gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sehr praktisch, weil man mit vergleichsweise wenig Budget und Aufwand seine Ziele erreichen kann. Wann hat man als kleines Unternehmen sonst die Möglichkeit, so direkt und zielgerichtet mit seinen Kunden zu sprechen und seine Produkte zu präsentieren? Und mittlerweile erreichen wir fast alle Altersstufen auf dem ein oder anderen Social Media Kanal. Gerade kleine Unternehmen haben auf Social Media die Chance, mit Persönlichkeit und Inhalten zu punkten. Das ist übrigens auch für die Mitarbeitergewinnung nicht zu unterschätzen.

Oft haben gerade kleinere Unternehmen Bedenken, Social Media koste zu viel Zeit im eh voll gepackten Unternehmensalltag. Wie viel Zeit muss ich als Unternehmer oder Unternehmerin für mein Social Media einkalkulieren?

Zeit ist ein wichtiger Faktor im Social Media Management, v.a., wenn man es im Unternehmen selbst stemmen möchte. Es gibt glücklicherweise viele Zeitspar-Tricks, die mir Hände und Kopf im Unternehmensalltag frei halten. Ein Beispiel ist das Vorplanen von Beiträgen. Natürlich gibt es auch zahlreiche Tools, die die Arbeit erleichtern. Aber trotz all der smarten Workflows: Social Media kostet Zeit für die Erstellung und den Upload der Beiträge und für das Community-Management, also den Kontakt zu den Followern. 2-3 Stunden pro Woche kommen da schnell zusammen.

Wie bleibe ich immer „up to date“ in Sachen Social Media?

Da sich in diesem Bereich ständig etwas ändert, ist es gut, sich mit Newslettern auf dem neuesten Stand zu halten (z.B. von OMR, OMT oder Allsocial). Auf Instagram teilt der Chef, Adam Mosseri, höchstpersönlich und gut verständlich die neuesten Instagram-Updates über seinen Account (@mosseri). Wer die Grundlagen des Social Media Marketings lernen möchte, darf meinem Account gerne folgen (@cornesse_marketing), da teile ich viele Tipps aus der Praxis.

Weitere Informationen und Kontakt

WFG Vulkaneifel mbH, Mainzer Str. 24, 54550 Daun, Judith Klassmann-Laux, Telefon: 06592 933-205, E-Mail: judith.klassmann@wfg-vulkaneifel.de

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Ein Geburtstag für Mechernich

Mechernich – Unglaubliche 2500 Euro an Spenden kamen bei der 75. Geburtstagsfeier des stellvertretenden Mechernicher Bürgermeisters und Unternehmers Heinz Schmitz („Bettenhaus Schmitz“) zusammen und sorgten für große Augen und Dankbarkeit bei der Mechernich-Stiftung. Denn: Statt Geschenken hatte er sich wohltätige Erlöse für den in der Stadt sehr aktiven Verein gewünscht. Auch das Kommerner „Freilichtmuseum“ des Landesverbandes Rheinland (LVR) hatte am Eingang Spendendosen für die Stiftung aufgestellt und fleißig 700 Euro gesammelt.

„Ein nachhaltiger Effekt!“

Das Engagement des Rentners, der derzeit noch das seit über 150 Jahren bestehende Bettenhaus führt, traf auch auf helle Begeisterung in der Verwaltungsspitze der Stadt Mechernich. So trafen sich Dezernent und Kämmerer Ralf Claßen, der gleichzeitig auch der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung ist, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und die Teamleiterin Politik, Manuela Holtmeier, mit Heinz Schmitz im Rathaus, um einmal gemeinsam und im Namen der Stadt und Stiftung danke zu sagen.

Heinz Schmitz betonte im kleinen Kreis: „Viele Geschenke sind oftmals auch eine Belastung wie ich finde. Und so habe ich mich entschieden, stattdessen etwas Gutes für die Bürger unserer Stadt zu tun.“ Am Abend des Geburtstages kamen rund 1100 Euro an Gastspenden zusammen, Schmitz fackelte nicht lange und rundete die Summe auf ganze 2500 Euro auf.

Die Verwaltungsleitung war selbst, neben Vertretern des Monschauer „Weiss-Verlages“ und vielen weiteren auch auf der Feier zu Gast und spendeten kräftig mit. Doch damit nicht genug. Jeder Gast bekam auf der Feier eigens hergestellte Decken geschenkt. Bürgermeister Dr. Schick betonte dazu: „Bei einem so guten Zweck ist man ja auch gerne bereit, sofern möglich, etwas mehr zu spenden. Ein ganz klar nachhaltiger Effekt!“ Ralf Claßen ergänzte, dass dies auch bei weitem nicht die erste Spendenaktion des stellvertretenden Mechernicher Bürgermeisters gewesen sei. Schmitz sei stets ein Freund der Mechernich-Stiftung, seit ihrer Gründung im Jahr 2005, gewesen.

Stolz auf Mechernicher Engagement

Und so war Stadtkämmerer, Dezernent und Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen wieder einmal stolz auf das Engagement von Schmitz und der städtischen Geschäftswelt: „Gerade in der heutigen Zeit, wo alles teurer wird und viele Mechernicher solche Spenden wirklich gebrauchen können, freuen wir uns natürlich umso mehr darüber, damit helfen zu können. Vielen herzlichen Dank Herr Schmitz!“

Auch die Sammelaktion des Freilichtmuseums freute Claßen sehr: „Ich finde diese Aktion toll. Bei der Amtseinführung des neuen Geschäftsführers Dr. Carsten Vorwig, an der ich in Vertretung für Bürgermeister Dr. Schick teilgenommen habe, haben er und Daniel Manner mir die Spende überreicht. Auch für dieses wichtige und lokale Engagement sind wir im Namen der Mechernicher sehr dankbar!“

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BEN-Mittelrhein startet neue Online-Vortragsreihe am Montag 16. Januar 2023 zu aktuellen Themen

Region/Mayen-Koblenz – Klimaschutz und Energiekrise, was nun? – In den Bereichen Mobilität und Heizen hat die Menschheit in den vergangenen 150 Jahren keine grundlegende technische Weiterentwicklung in der Breite umgesetzt. Noch heute fahren überwiegend Autos mit Verbrennungsmotoren und Gebäude werden weitestgehend noch so wie seit der Nutzbarmachung des Feuers durch Verbrennung beheizt – mit fatalen Folgen für den Planeten. Was und wie jeder Einzelne etwas dagegen tun kann, ist die Botschaft der vielen Online-Vorträge von BEN-Mittelrhein im Jahr 2023.

Los geht es am 16. Januar um 18 Uhr mit der ersten kostenfreien Vortragsreihe „Klimaschutz und Energiekrise, was nun?“, in der Referent Dipl.-Ing. Helmut Tibes erläutern möchte, wie man mit der aktuellen Energiekrise umgehen kann. Es geht darum, sich von unsicheren Strukturen und Angeboten so weit wie möglich unabhängig zu machen. Die erste Staffel bietet daher folgende Online-Vorträge an:

  • Montag, 16.01.2023, 18 Uhr – Dipl-Ing. Helmut Tibes – Auftaktveranstaltung
  • Dienstag, 17.01.2023, 18 Uhr – Dipl.-Ing. Helmut Tibes – Effiziente Gebäude
  • Donnerstag, 19.01.2023, 18 Uhr – Dipl.-Ing. Helmut Tibes – Solarstrom, einfach genial!
  • Montag, 23.01.2023, 18 Uhr – Dipl-Ing. Helmut Tibes – Heizen mit Zukunft
  • Mittwoch, 25.01.2023, 18 Uhr – Dipl.-Ing. Helmut Tibes – E-Mobilität
  • Donnerstag, 26.01.2023, 18 Uhr – Dipl.-Ing. Johannes Herold – Energiesparen leicht gemacht!

BEN-Mittelrhein lädt alle Interessierten zu den Online-Veranstaltungen ein, die dank der Förderung durch den Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz kostenfrei angeboten werden können. Anmeldungen sind ausschließlich über die Internetseite von BEN-Mittelrhein unter https://www.ben-mittelrhein.de/veranstaltungen möglich. Für weitere Fragen zu der Veranstaltungsreihe steht die Geschäftsstelle von BEN unter Tel. 0261/98352790 oder per E-Mail an veranstaltung@ben-mittelrhein.de zur Verfügung.

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Lotto-Prokurist Manfred Meder in den Ruhestand verabschiedet

Region/Koblenz – Nach über 34 Jahren in den verschiedensten Arbeitsbereichen bei Lotto Rheinland-Pfalz wurde der Prokurist und Vertriebsleiter Manfred Meder zum Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet.

Viele Kolleginnen und Kollegen in der Koblenzer Zentrale und den rund 900 Lotto-Annahmestellen überall im Land bedauern diesen Schritt, denn er markiert er eine tiefe Zäsur. „Das Unternehmen verliert mit Manfred Meder eine Führungskraft, die immer für das Wohl von Lotto Rheinland-Pfalz und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingetreten ist“, blickt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner auf das lange Wirken Meders zurück.

Manfred Meder war in vielen unterschiedlichen Funktionsbereichen wie IT, Personal, Finanzen, Einkauf, Vertrieb und beim luxemburgischen Tochterunternehmen im Einsatz und gestaltete auf diese Weise viele Jahrzehnte rheinland-pfälzischer Lottogeschichte mit. Auch als Betriebsratsvorsitzender und Mitglied der Arbeitnehmer-Tarifkommission agierte er im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der 63jährige, der in Simmern im Westerwald wohnt, wird seinen Lebensmittelpunkt nun in den privaten Bereich verlegen und in erster Linie für Frau, Kinder und den Enkel da sein.

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820.000 Euro für die Sanierung der Hochwasserschäden auf dem Rurufer-Radweg

Düren – Der Rurufer-Radweg wird ab Montag, 16. Januar, saniert. Durch das Hochwasser 2021 sind in einigen Bereichen auf dem Radweg entlang der Rur massive Schäden entstanden, die nun abschnittsweise beseitigt werden. Die Sanierungsarbeiten können nur unter Vollsperrung der einzelnen Abschnitte durchgeführt werden.

 Damit es nicht zu endlosen Umleitungstrecken kommt, werden die einzelnen Bauabschnitte nacheinander fertiggestellt. Die Ausweichstrecken werden jeweils ausgeschildert. Mehr als 17 Kilometer von dem rund 70 Kilometer langen Rurufer-Radweges werden von Heimbach bis Linnich komplett saniert. Unmittelbar nach dem Hochwasser wurden zunächst die größten Schäden provisorisch behoben, um kurzfristig den Rurufer-Radweg wieder befahrbar zu machen.

Zum Start der Osterferien und mit dem Beginn der Frühlingssaison, wenn wieder mehr Fahrradverkehr erwartet wird, sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Die Kosten für die Sanierung betragen rund 820.000 Euro. Sie werden im Rahmen des Wiederaufbauplanes „Fluthilfe“ vollständig durch das Land NRW erstattet.