Ein Bühnenteil steht. Darauf haben Volksbank-Martkbereichsleiter Rolf Schmitz und Schüler der Klasse 6e Platz genommen. Über das neue mobile Podest der Gesamtschule Mechernich freuen sich auch Schulleiterin Anne Wloszkiewicz (l.), Musiklehrer Christian Schmitz (hinten, l.) und DJ Gianluca Hennig (hinten, r.). Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Das bis zu 20 Quadratmeter große Podest kann Innen und Außen genutzt werden – Erster Einsatz an Karneval. DJ Gianluca Hennig ist schon gespannt auf die Premiere. Der Schüler der Klasse 10d wird die neue, mobile Bühne der Gesamtschule Mechernich einweihen, wenn er während der Karnevals-Fete mit DJ-Pult und Lichtanlage für beste Stimmung sorgen wird. Zunächst muss er allerdings beim Aufbau mit anpacken. Denn Gianluca Hennig gehört auch zum Veranstaltungs-Technikteam der Schule, das nun auf das neue Podest zurückgreifen kann.
„Die Bühne ist mit rund 60 Zentimetern etwas höher, als normal, damit alle darauf gut sichtbar sind“, erläutert Musiklehrer Christian Schmitz, der auch für die Veranstaltungstechnik verantwortlich ist. Die Teile des mobilen Konstrukts lassen sich so zusammenbauen, dass eine Fläche von 20 Quadratmetern entsteht. Auch wegen der Höhe verfügt die Bühne über ein Geländer und einen Treppenaufgang. Sie kann zudem im Innen- und Außenbereich verwendet werden.
Vielfältig einsetzbar
„Sie ist vielfältig einsetzbar“, freut sich auch Schulleiterin Anne Wloszkiewicz. Etwa für Auftritte des Chors, für Theateraufführungen, für Abschlussfeiern oder eben für Karneval. „Die Bühne ist damit eine Bereicherung für unser vielfältiges Schulleben“, stellt Anne Wloszkiewicz fest, die sich bei der Volksbank Euskirchen sehr herzlich für die Unterstützung bedankte.
„Das haben wir sehr gerne gemacht, weil das Projekt sehr gut in unser Förderkonzept passt“, erwiderte Rolf Schmitz, Volksbank-Marktbereichsleiter für Mechernich und Kommern. Denn es gehe der Volksbank immer darum, Kinder und Jugendliche zu fördern. Mit Einführung der Gesamtschule habe die Bank daher bereits bei der Anschaffung von Gymnastikmatten unterstützt oder das Roboter-Projekt „Lego-Mindstorms“ mit begleitet – und nun eben die neue, mobile Bühne mitfinanziert.
In der gefüllten Aula der Gesamtschule Brand freuten sich nicht nur die Brander Karnevalisten, sich beim Neujahrsempfang wieder austauschen zu können. Foto: Stadt Aachen / Wolfgang Sanders
Aachen – Am gestrigen Sonntag, 15. Januar, fand der Brander Neujahrsempfang zum ersten Mal in der Aula der Gesamtschule Brand und nicht wie gewohnt im Bezirksamt statt. Nachdem der Empfang in den vergangenen beiden Jahren pandemiebedingt ausgefallen war, freuten sich alle geladenen Gäste, in diesem Jahr wieder zum Austausch im festlichen Rahmen zusammen kommen zu können.
Bezirksamtsleiter Wolfgang Sanders begrüßte die anwesenden Vertreter*innen von Vereinen, Institutionen, Politik und Verwaltung, bevor der Feierabendchor der Musikschule Brand unter der Leitung von Michael Krinner die Gäste musikalisch bestens unterhielt. Der Brander Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns ging in seiner grundsatzbetonten Rede auf die krisenbedingten Daseinsängste der Menschen ein: „Wir hier in Brand funktionieren nur deshalb gut, weil unser Gemeinwesen läuft und wir uns nicht zurückziehen und verharren, sondern aktiv werden.“ Damit erklärte er das Rezept, das den Stadtbezirk so stark macht.
Die frisch proklamierte Brander Bürgerprinzessin nebst ihrem Gefolge bot zusammen mit dem Kinderprinzenpaar sowie deren Tilll Yara einen musikalischen Vorgeschmack auf die jecken Tage. Michael Richter berichtete als stellvertretender Vorsitzender der Brander Unterbähner, die in diesem Jahr ihr 5×11-jähriges Vereinsjubiläum feiern, über die Situation der Brander Vereine und deren Probleme in den Zeiten der Krise. Besonders bei der Brauchtumspflege sei es schwer, nach der langen Auszeit wieder Besucher für die Veranstaltungen zu gewinnen.
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte Wolfgang Müller, Vorsitzender des Brander Bürgervereins, eine insgesamt positive Bilanz bei den Aktivitäten des Bürgervereins der letzten Jahre ziehen. Dabei ging er besonders auf den kontinuierlichen Einsatz des Seniorenmobils, die Spendenaktion für die Hochwasseropfer im vorletzten Jahr und die große Jubiläumsveranstaltung zu „50 Jahre Bürgerverein“ im vergangenen September ein.
Schließlich ist es auch ein Verdienst des Bürgervereins, der sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt, dass Brand bislang vergleichsweise gut durch die Krisenzeit gekommen ist.
Bürgermeister Alfred Sonders fand viele mahnende Worte. Foto: apa
Alsdorf – Der Wandel soll weitergehen: Die Umgestaltung des Bereiches am Zentralparkplatz und damit die Schaffung einer neuen Aufenthaltsqualität für einen großen Teil der City wird eine wesentliche Aufgabe der Alsdorfer Stadtentwicklung der kommenden Jahre sein. Diese Aufgabe wurde beim Neujahrsempfang der Stadt Alsdorf vorgestellt, bei dem Bürgermeister Alfred Sonders viele mahnende Worte fand.
Die gemeinsame Präsentation aller Narrenherrscher aus Alsdorf und der Altgemeinde Hoengen hat es in dieser Form noch nicht gegeben. Foto: apa
Sonders beklagte mangelnde finanzielle Unterstützung des Landes und des Bundes bei vielen, teils neuen Aufgaben. So habe die Wohngeldreform für zusätzliche Belastungen gesorgt, ebenso ist die Zahl der Menschen – nicht zuletzt aus der Ukraine – gestiegen, die Schutz auch in Alsdorf suchen. „Diesen Aufgaben kommen wir gerne nach – aber wir müssen auch in die Lage versetzt werden, sie zu finanzieren.“ Es könne nicht angehen, dass Aufgaben nach unten verteilt werden, ohne die nötige Ausstattung zu erhalten. Derzeit arbeite das Personal in den Kommunen am Limit, sorge zusätzlicher personeller Aufwand für Verschlechterungen der städtischen Haushalte. „Wir brauchen hier keine Förderprogramme, die wiederum viel personellen Aufwand bedeuten, sondern verlässliche finanziellen Ausstattung“, forderte Sonders, der eindringlich vor einem „drohenden Kollaps der Kommunen“ warnte. Gleichwohl werde man in Alsdorf weiterhin anpacken. Die Kraft, die in den vergangenen 30 Jahren in den erfolgreichen Strukturwandel investiert worden sei, werde auch künftig investiert, sofern die Rahmenbedingungen stimmen.
Wie der Zentralparkplatz einmal aussehen wird, wird auch von einem Investorenwettbewerb abhängen, der jetzt gestartet werden soll und den der Leiter des Amtes für Planung und Umwelt, Andreas Dziatzko, skizzierte. Im Kern solle in jedem Fall die „Hinterhofsituation“ mit wenig ansehnlichen Rückansichten von Gebäuden der sogenannten Randbebauung verschwinden. Diese Gebäude sollten weichen, um den Parkplatz zur Innenstadt hin zu öffnen und eine neue Aufenthaltsqualität zu schaffen. Bis Anfang 2024, so die Hoffnung, soll der Investorenwettbewerb die Grundlagen für die Schaffung des Baurechts für den letztlich ausgewählten Investor legen.
Musikalisch gestaltet wurde der Abend von der Bigband der Musikschule Alsdorf unter Leitung von Dr. Carsten Misera. Und zum bunten Abschluss begrüßte Alfred Sonders auf der Bühne alle närrischen Majestäten – große und kleine. „Diese gemeinsame Präsentation aller Narrenherrscher aus Alsdorf und der Altgemeinde Hoengen hat es in dieser Form noch nicht gegeben. Das ist ein tolles Beispiel dafür, wie die Alsdorferinnen und Alsdorfer auch im Karneval zusammenstehen!“ Da war auch das Publikum gefordert, denn den Ausklang bildete ein gemeinsames Ständchen mit den gut 400 Besucherinnen und Besuchern – natürlich mit dem „Alsdörp-Lied“. (apa)
Leidenschaftlichen Klangboden für die Violinen bereiteten Jinsil Muschinski-Choi (Viola), Zsu-Wen Wang und Chaerin Seo (Viloncello) und Yeosehp Ahn (Kontrabass). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Prof. Benjamin Bergmann und seine Mainzer Musici spielten Bach, Dvorak, Grieg, De Sarasate und Johann Strauss jr. – In der Öffentlichkeit weniger bekannt als das Hospiz „Stella Maris“ des Sozialwerks der Communio in Christo sei deren Langzeitpflegeeinrichtung in Mechernich mit mehr als hundert schwerstpflegebedürftigen und zum Teil noch sehr jungen Menschen, so Norbert Arnold, der Geschäftsführer.
Einmal mehr ausverkauft: Die „Mainzer Musici“ in Mechernich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Er sagte es beim vierten klassischen Dreikönigskonzert der „Mainzer Musici“ unter Professor Benjamin Bergmann am Samstagabend im großen Ratssaal der Mechernicher Stadtverwaltung vor wiederum ausverkauftem Haus. Gleichwohl seien die Pflegebedürftigen und die Langzeitpflegeeinrichtung Communio in Christo auf öffentliche Wahrnehmung und Unterstützung angewiesen, so Norbert Arnold.
Zum durch die Bank hochtalentierten Ensemble gehörten diesmal Benjamin Bergmann (l.), die genannte Gufeng Wu, Friederike Kampick, Shaobo Zhang, Ashley Bartel, Maya Fabry, Soyun Kwon, Hyaeyoon Lee und Evnike Kammenos an den Violinen, Laila Angulo Hammes und Jinsil Muschinski-Choi (Viola), Zsu-Wen Wang und Chaerin Seo (Viloncello) sowie Yeosehp Ahn (Kontrabass). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Ihren Teil für Anerkennung und Lobby des Ordo Communionis in Christo und seines Sozialwerks leistet das Nachwuchs-Streichorchester aus der rhein-landpfälzischen Landeshauptstadt seit 2018. Wegen Corona sind die für 2021 und 2022 geplanten Gastspiele des Orchesters der Johannes-Gutenberg-Universität zwar ausgefallen.
Aber 2023 gelang es der Communio wieder mit Unterstützung des Rotary-Clubs Mainz-Churmeyntz um Professor Paul Georg Knappstein, einem Freund des bei der Communio in Christo tätigen Schönstatt-Paters Rudolf Ammann, die „Mainzer Musici“ nach Mechernich zu verpflichten. Die mit der Communio freundschaftlich verbundene Verwaltungsspitze habe das Stadtparlament einmal mehr herzlich gerne als Konzertsaal zur Verfügung gestellt, so Norbert Arnold.
Aus der Prärie nach Skandinavien
Das Streichensemble von Prof. Benjamin Bergmann zog sein Publikum mit bekannten Melodien in seinen Bann: Johann Sebastian Bachs Konzert für drei Soloviolinen und Orchester BWV 1064 bildete dabei gleichsam die Ouvertüre in einen mit stehenden Ovationen und „Da capo“-Forderungen endenden Abend.
Teil 2, das „Amerikanische Streichquartett“ A-Dur op.98, aus der Feder Antonin Dvoráks stammt aus der Epoche des tschechischen Komponisten als künstlerischer Direktor des Konservatoriums in New York, in der er auch seine 9. Symphonie „Aus der neuen Welt“ schrieb: Wehmütige Klänge wie aus den Weiten der Prärie, mit denen man jeden Edelwestern musikalisch unterlegen könnte…
Die musikalische Reise Bergmanns und seines Ensembles entführte das Publikum gegen Ende des ersten Konzertteils nach Skandinavien, das Edvard Grieg mit seinen Kompositionen treffender beschrieben haben soll, als es jeder Dichter getan haben könnte.
Es erklang seine fünfsätzige Suite im alten Stil, „Aus Holbergs Zeit“ (norwegisch Fra Holbergs tid), eine musikalische Hommage an den Poeten Ludvig Baron Holberg, die Edvard Grieg 1884 ursprünglich als Klavierwerk komponierte, die aber in einer von Grieg selbst geschriebenen Version für Streichorchester weitaus bekannter wurde.
Im Dreivierteltakt ging es nach der Pause weiter, zunächst mit einem Ohrwurm, Johann Strauss jr.‘ „Donau-Walzer“, dann, weitaus temperamentvoller, mit Pablo de Sarasates Konzertfantasie op 25 über Bizets Oper Carmen. Der Komponist gilt als der Inbegriff mediterraner Geigenvirtuosen im späten 19. Jahrhundert. Ein von Kastagnetten begleitetes leidenschaftliches Feuerwerk der Töne, bei dem sich die Solistin Gufeng Wu in höchste Töne wagte – und donnernden Applaus erntete.
Zum durch die Bank hochtalentierten Ensemble gehörten diesmal Benjamin Bergmann himself, die genannte Gufeng Wu, Friederike Kampick, Shaobo Zhang, Ashley Bartel, Maya Fabry, Soyun Kwon, Hyaeyoon Lee und Evnike Kammenos an den Violinen, Laila Angulo Hammes und Jinsil Muschinski-Choi (Viola), Zsu-Wen Wang und Chaerin Seo (Viloncello) sowie Yeosehp Ahn (Kontrabass).
Beim ersten Dreikönigskonzert 2018 hatte das junge Orchester mit Musikstudenten der Johannes-Gutenberg-Universität erstmals bei einem Benefizkonzert für die Langzeitpflegeeinrichtung der Communio in Christo vor einem restlos begeisterten Auditorium seine musikalische Visitenkarte abgegeben. Und damit die Tradition Mechernicher „Dreikönigs-Klassikkonzerte“ begründet, wie Communio-Geschäftsführer Norbert Arnold schon damals bei der Premiere gehofft hatte.
Auch für 2024 wieder zugesagt
Der Wunsch scheint sich trotz Pandemieunterbrechung langfristig zu erfüllen, Denn Professor Benjamin Bergmann sagte beim Schlusswort auf Bitten der Pflegeeinrichtungsleiterin Sonja Plönnes bereits am Samstag zu, auch 2024 wieder mit seinen „Mainzer Musici“ an den Mechernicher Bleiberg zu kommen.
Die über hundert Bewohner der Langzeitpflege sind im Durchschnitt erst 40 Jahre alt, viele Koma- und Wachkoma-Patienten darunter, viele Beatmungspflichtige, Menschen mit sehr seltenen, zum Teil hochinfektiösen und solche mit neurologischen Krankheiten, die bei der Communio liebevoll gepflegt und professionell betreut werden von rund 300 Beschäftigten.
An der Spitze des Ordo Communionis in Christo steht seit September der indische Generalsuperior Jaison Thazhathil, der den am 17. Januar 2022 verstorbenen Oberen Karl-Heinz Haus durch Wahl der Mitglieder ablöste. Auch Father Jaison und sein Stellvertreter, Diakon Manfred Lang, waren beim Dreikönigskonzert voll des Lobes. „Die Communio gehört zu Mechernich“, konstatierte Geschäftsführer Norbert Arnold.
Auch ein ganz besonderes neues Zustellfahrzeug kommt im Bereich des Zustellstützpunktes Euskirchen zum Einsatz: Bei diesem elektrisch angetriebenen Wagen des Typs StreetScooter Work L Gigabox handelt es sich um einen Rechtslenker. Foto: Deutsche Post DHL Group
Euskirchen/Bonn – Die Deutsche Post DHL Group Niederlassung Bonn zieht Bilanz für Postleitregionen 53 und 51. Eindrucksvolle Zahlen auch für Euskirchen und Umgebung. Niederlassungsleiterin Katharina Putz dankt Zustellerinnen und Zustellern. Mehr als 366 Millionen Briefe und rund 44,5 Millionen Pakete haben die Zustellerinnen und Zusteller im Bereich der Niederlassung Bonn (Postleitregionen 53 und 51) im vergangenen Jahr zu den Kundinnen und Kunden von Deutsche Post DHL Group gebracht. Das sind rund 1,2 Millionen Briefe und mehr als 146.000 Pakete an jedem Arbeitstag. Diese Bilanz zog jetzt die Leiterin der in Troisdorf ansässigen Niederlassung, Katharina Putz, beim Blick zurück auf die vergangenen zwölf Monate.
Auch die Zahlen für Euskirchen und Umgebung sind eindrucksvoll: Im Rahmen der Verbundzustellung mit Briefen und Paketen aus einer Hand wurden im Bereich des Euskirchener Zustellstützpunktes mit Leitungsfunktion (zu dem auch die Standorte in Adenau, Altenahr, Bad Münstereifel, Blankenheim, Kall, Mechernich, Rheinbach, Schleiden und Zülpich gehören) im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 41,5 Millionen Briefe und mehr als 5,2 Millionen Pakete gezählt.
Niederlassungsleiterin Katharina Putz erklärte: „Mich macht diese Leistung meines Teams unglaublich stolz. Unsere Zustellerinnen und Zusteller stehen im Fokus der Öffentlichkeit. Sie sind immer da, sei es in Krisenzeiten, bei Umweltkatastrophen, während Pandemien, ob bei gutem oder schlechtem Wetter. Auf unsere Kolleginnen und Kollegen ist zu jeder Zeit Verlass. Sie alle leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Jede Kundin, jeder Kunde nimmt unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Zustellung als die Deutsche Post oder DHL wahr. Für ihre tagtägliche wertvolle Arbeit sage ich von ganzem Herzen Danke im Namen des gesamten Konzerns. Andererseits danken wir unseren Kundinnen und Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen: Jede einzelne Sendung ist für uns bedeutend, weil sie für die Kundinnen und Kunden wichtig ist.“
Einen modernen und leistungsfähigen ÖPNV gibt es nicht zum Nulltarif. Somit plant der Landkreis Mayen-Koblenz auch für das Haushaltsjahr 2023 weitere Investitionen in den ÖPNV. Zudem spielen einmal mehr die Bereiche Kinder- und Jugendarbeit sowie Pflege und Soziale Teilhabe im Landkreis eine wichtige Rolle. Auch Maßnahmen zu Bauunterhaltungen an den kreiseigenen Schulen, wie hier an der KSG in Andernach (Foto rechts unten), stehen auf der Agenda.
Region/Mayen-Koblenz – Kreis will Heimat zukunftsorientiert gestalten. Das neue Jahr hat gerade erst begonnen – ein guter Anlass, um einen kurzen Ausblick auf die geplanten Projekte und Investitionen des Landkreises Mayen-Koblenz für 2023 zu geben. Doch welche Gestaltungsmöglichkeiten hat ein Landkreis, wenn der Haushalt als wichtigste Planungsgrundlage nicht ausgeglichen ist? Schließlich übersteigen die vom Kreistag beschlossenen Aufwendungen und Auszahlungen die im Haushaltsplan vorgesehenen Erträge und Einzahlungen. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion entscheidet nun über die Genehmigung des eingereichten Haushaltsplans. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum diesjährigen Haushalt:
Das Ziel des Haushaltsausgleichs wurde nicht erreicht. Was bedeutet das in Zahlen? Der Ergebnishaushalt, in dem beispielsweise Aufwendungen oder Abschreibungen zu finden sind, zeigt ein Minus von 7,7 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es sogar 16,6 Millionen Euro. Auch der Finanzhaushalt, in dem das tatsächlich fließende Geld dargestellt wird, ist nicht ausgeglichen. 2,3 Millionen Euro beträgt hier das Minus der ordentlichen Ein- und Auszahlungen. Es müssen 6,3 Millionen Euro Liquiditätskredite zur Zahlungsfähigkeit aufgenommen werden.
Heißt das, dass die Kreisumlage erhöht wird? Als Kreisumlage bezeichnet man die Zahlungen, die die Kommunen in MYK an den Landkreis leisten müssen. „Wir schlagen vor, dass der Kreisumlagesatz in gleicher Höhe wie bisher bestehen bleibt“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig. Um mit dem Umlage-Instrument den Haushalt ausgleichen zu können, müsste eine deutliche Erhöhung vorgeschlagen werden. Dies lehnte der Kreistag geschlossen ab, denn insbesondere auf Ortsgemeindeebene sind erhebliche Anspannungen in den Gemeindekassen zu erwarten. In nahezu allen Kommunen im Landkreis Mayen-Koblenz stehen zudem Steuererhöhungen für die Bürger auf dem Programm, weil Grund- und Gewerbesteuer aufgrund der Vorgaben im neuen Finanzausgleichsgesetz angehoben werden müssen.
Kann man in Zeiten knapper Kassen etwas bewegen? Auch in diesem Jahr wird der Kreis MYK kräftig in die Zukunft investieren. „Wir alle wollen etwas für unser Umfeld bewegen. Wir wollen Heimatgestalter sein, nicht Heimatverwalter“, betont der Landrat. Trotz der angespannten Haushaltslage, ist sich der Landrat sicher, „dass wir gemeinsam mit der kommunalen Familie im Landkreis den Standort MYK kraftvoll weiterentwickeln werden. Dazu sind kluge Projekte und Investitionen geplant“.
Was heißt das konkret? Wird auch in 2023 weiter in die Schulen und deren Digitalisierung investiert? „Ohne Wenn und Aber, ja“, bestätigt der Landrat. Gerade erst hat der Landkreis Schülertablets für die kreiseigenen Schulen angeschafft. Für die Bauunterhaltung der Schulen in der Verantwortung des Landkreises sind rund 3,3 Millionen Euro vorgesehen. So können auch in diesem Jahr wichtige Maßnahmen durchgeführt werden, um den guten Erhaltungszustand der kreiseigenen Schulen zu sichern. Beispielsweise wird an der August-Horch-Berufsbildenden Schule Andernach die Be- und Entlüftungsanlage der Schweißwerkstatt erneuert. Hierfür sind 400.000 Euro im Haushalt eingeplant. Darüber hinaus wird an der Integrierten Gesamtschule Pellenz in Plaidt die Heizungsanlage und Gebäudeleittechnik inklusive Warmwasseraufbereitung ausgetauscht. Hierfür fallen Ausgaben in Höhe von rund 381.000 Euro an.
Wenn wir gerade beim Thema Bauen sind, gibt es geplante Projekte im Straßenbau? In der nächsten Zeit stehen kleine und große Baumaßnahmen im Bereich des Straßenbaus an. Hierzu zählt beispielsweise der Bau eines hochwasserfreien Übergangs von Vallendar auf die Insel Niederwerth. Für den Umbau dieser Kreisstraße fallen voraussichtliche Kosten in Höhe von 14,1 Millionen Euro an, die dem Landkreis voll erstattet werden.
Apropos Straßen und Verkehr, wie entwickelt sich der ÖPNV? Der Kreis hat im letzten Jahr ein völlig neues ÖPNV-Konzept eingeführt. „Wir alle hätten uns einen anderen Start gewünscht und es gab leider viele Probleme. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wurde hart an Verbesserungen gearbeitet. Es geht nun endlich in die richtige Richtung. Jetzt erreichen uns täglich positive Rückmeldungen und die Beschwerdelage geht deutlich zurück. Wichtig ist aber, und das fordern wir mit Nachdruck, dass auch die letzten Probleme abgestellt werden“, sagt Dr. Alexander Saftig. Doch einen modernen und leistungsfähigen ÖPNV gibt es nicht zum Nulltarif. Die Kosten explodieren. Nach Erstattungen stehen hier 29,2 Millionen Euro im Plan. Das sind 2,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.
Inwieweit wurden Gelder für die Flüchtlingshilfe eingeplant? Da die Zuweisung von Asylbewerbern seit November 2021 wieder stark gestiegen ist und die Unterkunfts- sowie damit verbundenen Energiekosten immer weiter steigen, hat der Landkreis rund 4,2 Millionen Euro mehr als im letzten Jahr für die Flüchtlingshilfe veranschlagt. Hier sollen von Bund und Land in absehbarer Zeit mehr Unterstützungszahlungen – auch bekannt als „Flüchtlingsmilliarden“ – geleistet werden. Konkret plant der Landkreis Mayen-Koblenz für dieses Jahr, aufgrund der momentanen weltweiten Lage, mit über 1000 Neuzuweisungen. Zudem ist auch weiterhin mit Flüchtlingen aus der Ukraine zu rechnen.
Das Thema Soziales und Pflege gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Wie wirkt sich das in Zahlen aus? Aufgrund steigender Kosten in den Pflegeeinrichtungen sind im Bereich der Pflege 1,3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr in den Haushaltsplan eingestellt worden. Gründe hierfür sind insbesondere die Erhöhung der Tariflöhne sowie der starke Preisanstieg im Bereich Energie und Nahrungsmittel. Damit einher geht, dass das Einkommen vieler Bürger zur Zahlung der Heimkosten oft nicht mehr ausreicht oder vorhandenes Vermögen schneller aufgebraucht ist. Es ist davon auszugehen, dass es dadurch zu einer vermehrten Antragstellung im Bereich Hilfe zur Pflege kommt. Auch für die Soziale Teilhabe hat der Kreis höhere Kosten als im letzten Jahr veranschlagt. Hier wird mit 2,4 Millionen Euro mehr Aufwendungen gerechnet, denn es wird erwartet, dass auch hier die Personal- und Sachkosten stark steigen und so deutlich höhere Ausgaben in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zu leisten sind.
Und wie sieht es im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit aus? Die steigenden Kinderzahlen und die große Inanspruchnahme der Kinderbetreuung für unter Zweijährige ist erfreulich, macht sich aber im kontinuierlichen Ausbau der Kindertagesstätten im Kreis Mayen-Koblenz bemerkbar. „Und wer A sagt, muss auch B sagen: Die logische Folge ist eine steigende Personalkostenerstattung im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig. Dadurch stehen im Bereich Kindertagesstätten rund 887.000 Euro mehr als im Vorjahr im Plan. Das bedeutet eine Gesamtsumme von 30 Millionen Euro. Für die Arbeit der Jugendämter Mayen und Andernach sind 16,5 Millionen Euro Erstattungsleistungen im Haushalt eingeplant.
Region/Mainz – Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling will den Kommunalen Vollzugsdiensten die Ausstattung ihrer Dienstfahrzeuge mit Blaulicht und Einsatzhorn ermöglichen. Diese sollen ausschließlich in besonders eilbedürftigen Fällen eingesetzt werden dürfen. Der Minister hat dafür die Aufhebung des sogenannten „Blaulichtverbots“ angestoßen. Den Kommunalen Spitzenverbänden wurde die Entscheidung bereits mitgeteilt.
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalen Vollzugsdienste leisten einen wichtigen Beitrag für Sicherheit und Ordnung. Auch sie können im Zuge der alltäglichen Aufgabenbewältigung mit Einsatzlagen konfrontiert sein, in denen höchste Eile geboten ist – etwa um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Für den Einsatz in diesen besonders eilbedürftigen Fällen wollen wir die Ausstattung der Dienstfahrzeuge mit Blaulicht und Einsatzhorn ermöglichen“, sagte Innenminister Michael Ebling. Die Änderung sei auf den Weg gebracht, ihre Umsetzung werde aber unter Einbeziehung aller beteiligten Akteure voraussichtlich noch bis Ende des Jahres dauern.
„Mit der nun angestoßenen Novelle folgen wir einem lang gehegten Wunsch der Kommunen, für den auch ich mich in meiner Zeit als Oberbürgermeister stark gemacht habe. Mit den neuen Sonderrechten sollen die Kommunalen Vollzugsdienste noch stärker bei ihren herausfordernden Aufgaben unterstützt werden“, sagte Innenminister Michael Ebling.
Im Mittelpunkt stehen die jüngsten Mitbürger: Bürgermeister Lempertz begrüßt mit seinem Verwaltungsteam, den Religionsvertretern sowie Vertretern von Kreis, Stadt, Werbegemeinschaft und Familienbildungsstätte die frisch gebackenen Familien zum 33. Willkommensabend der Verbandsgemeinde.
Foto: Verbandsgemeinde Mendig
Mendig – Willkommensabend: Babys und Eltern werden in der VG Mendig besonders begrüßt. Nach zweijähriger Corona-Zwangspause haben Bürgermeister Jörg Lempertz und sein Verwaltungsteam zum insgesamt 33. Mal alle neugeborenen Kinder in der Verbandsgemeinde Mendig und deren Eltern in die Laacher-See-Halle eingeladen. Doch was ist die Idee dahinter?
Jedes Jahr werden zwischen 100 und 130 Neugeborene in der Verbandsgemeinde angemeldet. Die Idee, diese neuen Mitbürger mit einem Willkommenspaket und einem gemütlichen Familienevent zu begrüßen, begeistert die jungen Familien, die dadurch eine Wertschätzung der Kommune erfahren, berichtet Lempertz. Die Veranstaltung ist einer der vielen Maßnahmen, die seit 2008 mit der „Familienfreundliche Verbandsgemeinde Mendig“ auf den Weg gebracht werden. Junge Eltern erhalten neben dem Verbandsgemeinde-Familiengeld und kleinen Geschenken für den Nachwuchs umfassende Hilfestellungen in rechtlichen und praktischen Fragen. Zum einen durch die umfangreiche Broschüre „Willkommen im Leben – willkommen in der Verbandsgemeinde Mendig“, die allen Eltern zur Verfügung gestellt wird. Aber auch für eine intensive persönliche Beratung steht die Familienbeauftragte der Verbandsgemeinde, Bettina Cornely, den jungen Familien vertrauensvoll zur Seite.
Insgesamt 69 kleine „Sonnenscheine“ waren mit ihren Eltern und Geschwistern in die Laacher-See-Halle eingeladen und ließen mit ihrer Anwesenheit, trotz des Regens an diesem Tag, den Saal in hellem Glanz erstrahlen. Bei Kaffee und Kuchen bestand für die Eltern der in den Monaten Mai bis Oktober 2022 geborenen Babys die Möglichkeit, sich einander kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen sowie interessante Tipps von Andrea Roggenfelder (Haus der Familie Mendig) und von Hebamme Annette Thelen (Elternschule) zu erhalten. Als Vertreter der beiden großen Religionsgemeinschaften begrüßten Pastor Dr. Artur Schmitt und Hiltrud Surges von der katholischen Kirche und Pfarrer André Beetchen von der evangelischen Kirche die Eltern mit ihren jungen Sprösslingen. Auch seitens der Kirchen werden den jungen Familien umfangreiche Hilfestellungen und Unterstützung angeboten. Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel überreichte Gutscheine für einen Besuch im Lava-Dome und Schwimmbad und auch die Werbegemeinschaft hielt Gutscheine für die jungen Familien bereit.
In seiner Begrüßungsansprache informierte Bürgermeister Lempertz des Weiteren über die vielfältigen Beratungsmöglichkeiten und Serviceleistungen in der Verbandsgemeinde sowie von den örtlichen Einrichtungen. Er wies darauf hin, dass die Verbandsgemeinde und auch die zugehörigen Orte ihre Bemühungen zur Verbesserung der Situation von Familien mit Kindern immer weiter vorantreiben.
Fester Bestandteil der Familienförderung in der Verbandsgemeinde sind bereits die erweiterten Nachmittags- sowie eine regelmäßige Ferienbetreuung der Betreuenden Grundschule, die Schulsozialarbeit an den Grundschulen oder auch die kommunalen Investitionen in die Kindergarten- und Schullandschaft. Gemeinsam mit Teilbereichsleiterin für Familien, Schulen & Soziales, Ute Dernbach, überreichte Lempertz das Willkommensgeld von 100 Euro und ein Halstuch mit dem jeweils eingestickten Kindernamen an die Eltern.
Die ebenfalls zum Willkommensabend eingeladenen Geschwisterkinder, die sich während der Veranstaltung ausgelassen mit den Spielsachen aus dem Spielmobil der Verbandsgemeinde beschäftigten oder am aufgebauten Popcorn-Stand bedienen konnten, erhielten gleichfalls ein kleines Gastgeschenk. Sowohl die frisch gebackenen Familien als auch die Veranstalter waren sich am Ende des kurzweiligen Willkommensabends einig, dass das erste große Zusammentreffen der jüngsten VG-Mitbürger ein voller Erfolg war und einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in einer familienfreundlichen Verbandsgemeinde ist.
Im MYK10-Projektbüro in Andernach trafen sich zum Auftakt der ersten Sprintrunde die Teams „Ehrenamt & Digitalisierung“ und „Innovationen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit“ und diskutierten Ideen für ein smartes MYK.
Region/Mayen-Koblenz – Agile Arbeitsgruppen für einen smarten Landkreis – Nachdem im Dezember die Digitalisierungsstrategie zur Smarten Region MYK10 im Kreistag Mayen-Koblenz eingebracht wurde, hat das MYK10-Team um die Digitalisierungsbeauftrage Sonja Gröntgen das neue Jahr mit einem Sprint begonnen. Im MYK10-Projektbüro in Andernach fanden die ersten beiden sogenannten Sprintrunden statt. So trafen sich zum Auftakt die Projektsprintteams „Ehrenamt & Digitalisierung“ und „Innovationen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit“ und bei einem weiteren Treffen das Sprintteam „Smartes Medizin- und Pflegenetzwerk / Virtuelle Gesundheitsquelle“ zum intensiven Austausch.
„Mit Blick auf die Umsetzungsphase des, Modellprojekts Smart Cities´ haben wir uns dazu entschieden, die Arbeitsgruppen in ihren Grundzügen in ein agileres Modell umzugestalten“, berichtet Sonja Gröntgen. Aus den ehemals zehn Arbeitsgruppen zu den Handlungsfeldern Arbeit, Bildung, Freizeit, Gemeinschaft, Infrastruktur, Medizin, Mobilität, Umwelt, Versorgung und Wirtschaft sind so drei Zielbildgruppen entstanden: „MYK verändert sich“, „In MYK gut von A nach B kommen“ und „MYK vernetzt Menschen“. Die Zielbildgruppen werden quartalsweise in großer Runde zusammenkommen, um sich über Neuigkeiten aus der „Smarten Region MYK10“, ihre Arbeitsweise und die (Zwischen-)Ergebnisse, die seit dem letzten Treffen erarbeitet wurden, auszutauschen.
So wie jetzt beim Auftakt in Andernach wird dazwischen in kleineren Gruppen (Sprintteams) getagt, die möglichst eigenständig entsprechend der Förderrichtlinien des „Modellprojekts Smart Cities“ an einzelnen Projekten arbeiten. So haben die besagten Teams nun unter anderem themenbezogene Ideen sowohl aus dem MYK10-Ideenspeicher als auch neue Ideen diskutiert und mögliche Projekte erarbeitet.
Mehr Infos zu den Sprintteams sowie zum Smart-Cities-Projekt in MYK gibt es online unter www.myk10.de
Wilfried Schäfer (6. v. r.) bei seiner Verabschiedung in Uersfeld (Kreis Vulkaneifel) gemeinsam mit Funktionsträgern und Ausbilderkollegen aus den Kreisen Vulkaneifel und Ahrweiler. Foto: Feuerwehr Kelberg
Ahrweiler – Für Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren gehören neben dem Einsatzdienst auch Aus- und Weiterbildungen zum aktiven Dienst dazu. Durchgeführt werden die Ausbildungen der Feuerwehrangehörigen durch Ausbilder auf Landkreisebene, die der Kreis stellvertretend für die Kommunen stellt. Rund drei Jahrzehnte hat auch Wilfried Schäfer diese Aufgabe ehrenamtlich übernommen. Jetzt wurde er von Landrätin Cornelia Weigand verabschiedet.
„Wilfried Schäfer hat 30 Jahre lang großes Engagement gezeigt und seine Freizeit dem Wohl der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Dank ihm konnten in zahlreichen Lehrgängen Feuerwehrangehörige des Landkreises aus- und weitergebildet werden. Dieser Einsatz, den man ihm nicht hoch genug anrechnen kann, ist alles andere als selbstverständlich und eine wichtige Säule des Miteinanders und der Fürsorge in unserem Kreis“, betont Landrätin Weigand. Auch sein Ausbilderteam aus dem Kreis Ahrweiler, Eike Seulen, Andreas Trog und Robert Zimmermann, hatten es sich nicht nehmen lassen, ihren langjährigen Mitstreiter zu verabschieden.
Als gebürtiger Ahrbrücker war Wilfried Schäfer bereits in jungen Jahren in die Feuerwehr der Ortsgemeinde eingetreten. Im Laufe seines Lebens führte es Schäfer nach Kelberg im Landkreis Vulkaneifel. Auch dort trat er der Feuerwehr bei und wurde sogar zum Wehrführer der Stützpunktwehr ernannt. In all den Jahren blieb er dem Landkreis Ahrweiler jedoch als Feuerwehr-Kreisausbilder treu und bildete junge Feuerwehrangehörige in der Grundausbildung sowie Führung eines Trupps aus. Auch dem Landkreis Vulkaneifel stand er als Kreisausbilder zur Verfügung und so gab es zur Verabschiedung als Ausbilder zwei Urkunden aus zwei Landkreisen.
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