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Mechernicher Haushalt mit zweistelligen Millionenausgaben für zukunftsweisende Infrastruktur-Projekte

Mechernich – Kämmerer Ralf Claßen stellte Etat-Entwurf im Rat vor – Planungen sehen ein Defizit von knapp 500.000 Euro vor, bei einem Ausgabenvolumen von etwa 73,8 Millionen Euro – Steuern bleiben stabil.  Schwierig, trotzdem optimistisch. Teuer, trotzdem zukunftsweisend. Zwei Sätze, die den Mechernicher Haushaltsentwurf für 2023 ziemlich gut charakterisieren. Denn Kämmerer Ralf Claßen betont immer wieder, dass er trotz „des schwierigsten Haushaltsentwurfs der letzten Jahre optimistisch bleibt“. Und gleichzeitig kündigt er an, dass die Stadt Mechernich „trotz steigender Zinsen zukunftsweisende Investitionen im zweistelligen Millionenbereich tätigen wird“.

Unter dem Strich präsentierte der Mechernicher Kämmerer mit Unterstützung seines Teamleiters Stefan Mannz und der Kämmerei-Mitarbeiterin Steffi Wefers dem Rat der Stadt Mechernich einen Etat, der mit einem Minus von knapp 500.000 Euro kalkuliert ist – und das bei Aufwendungen in Höhe von etwa 73,8 Millionen Euro. Ein Ergebnis, das angesichts der schwierigen, auch weltpolitischen Rahmenbedingungen nicht unbedingt zu erwarten war.

Plus bei den Gewerbesteuern

Grund dafür ist einerseits, dass Mehrkosten, die auf die Covid-Pandemie oder die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs zurückzuführen sind, per Gesetz aus dem Haushalt herausgerechnet werden. Andererseits hat Mechernich im Bereich der Gewerbesteuern eine überaus positive Entwicklung genommen.  „Wir haben uns in den zurückliegenden 20 Jahren von der Abhängigkeit weniger großer Steuerzahler befreien können“, hatte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zuletzt noch im Finanzausschuss festgestellt. Dass die Mechernicher Finanzen von breiten Schultern getragen werden, drückt sich nun auch im Haushaltsentwurf für 2023 aus, der die Gewerbesteuer als wesentliche positive Veränderung nennt.

Rund 2,7 Millionen Euro an Mehreinnahmen im Vergleich zu 2022 planen die Finanzexperten im Rathaus ein. Auch der höhere Anteil an der Einkommens- und Umsatzsteuer, der im Mechernicher Stadtsäckel landet, sorgt für eine deutliche Verbesserung im Haushaltsentwurf. „Alles Gründe, um optimistisch zu bleiben und darauf zu hoffen, dass sich die Konjunktur auch weiterhin positiv entwickelt“, so Kämmerer Ralf Claßen, der gleichzeitig ankündigen kann, dass die Steuern für Unternehmen und Bürger stabil bleiben werden. Lediglich bei den Wassergebühren gebe es eine geringfügige Erhöhung.

Kritik an Kreisumlage

Anders sieht das bei der Kreisumlage aus. Auf der Rechnung, die vom Mechernicher Rat- ins Euskirchener Kreishaus überwiesen werden muss, stehen 2,8 Millionen Euro mehr drauf, als noch im Vorjahr. Willkommener Anlass für Ralf Claßen, mal wieder die Budgetplanung des Kreises zu kritisieren. „Projekte werden zusätzlich beschlossen, das Budget erhöht und die Rechnung dann an die Kommunen weitergereicht“, so der Kämmerer.

Der hat zudem wenig Verständnis dafür, dass der Kreis auf Kosten der Städte und Gemeinden sein Eigenkapital seit der Eröffnungsbilanz im Jahr 2009 kontinuierlich erhöht hat. Dass der Kreis im Gegenzug zwar angekündigt hat, die Ausgleichsrücklage zu nutzen, um die Kommunen zu entlasten, lässt er nicht gelten. „Hier kriegen wir nur das zurück, was wir vorher zu viel gezahlt haben“, stellt Ralf Claßen mit leichter Bitternote fest.

Aber anstatt sich lange zu ärgern, kümmern sich die Verantwortlichen in Mechernich lieber darum, die Stadt mit zukunftsweisenden Investitionen liebens- und lebenswert zu gestalten. Zweistellige Millionenbeträge werden hierfür aufgewendet, auch wenn sich die Zinsen für die benötigten Kredite deutlich verteuert haben. Nichtsdestotrotz stehen einige Leuchtturmprojekte in den Folien der Kämmerei.

Straßen, Radwege, Dorfhäuser

Für den Siedlungsschwerpunkt Firmenich / Obergartzem laufen die Planungen für den Bau von Grundschule, Kindergarten und Turnhalle auf Hochtouren. Zuletzt wurden auch die Skizzen für die neuen Feuerwehrgerätehäuser in Kommern und Bleibuir präsentiert.

Mit Hilfe von teils stattlichen Fördertöpfen werden weitere Investitionen getätigt. Die Verbesserung des Hochwasserschutzes in Kallmuth, Antweiler, Firmenich / Obergartzem, Schaven, Bleibuir und Satzvey wird mit bis zu 80 Prozent gefördert. Für den Bau der Park-and-ride-Anlage in Satzvey, für diverse Straßen- und Radwegemaßnahmen sowie für die Innenstadtentwicklung Mechernich stehen ebenfalls Fördergelder bereit. Auch in die Dorfgemeinschaftshäuser wird weiter investiert.

Damit all das umgesetzt werden kann, braucht es auch das entsprechende Personal im Rathaus. Seit 2018 sind 16 neue Stelle in der Bergstraße 1 entstanden. Vier davon stehen im Stellenplan für 2023. Zu den aktuell zwei Auszubildenden wird im August eine weitere Nachwuchskraft dazukommen. Gleichzeitig ist auch in Mechernich der Personal- und Fachkräftemangel deutlich spürbar, betont Ralf Claßen, der nicht nur Kämmerer, sondern auch Personaldezernent ist.

Als Herr über die Finanzen hat er in der Januar-Ratssitzung den ersten Aufschlag gemacht und den Haushaltsentwurf eingebracht. „Ein herzlicher Dank gilt dabei Teamleiter Stefan Mannz, Mitarbeiterin Steffi Wefers und dem gesamten Kämmerei-Team“, betont Ralf Claßen, dessen Zeitplan vorsieht, dass der Haushalts-Entwurf am 28. Februar im Haupt- und Finanzausschuss vorberaten wird, um dann am 28. März im Stadtrat verabschiedet zu werden.

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Hauptgewinn der Lions-Kalenderaktion in Alsdorf überreicht

Alsdorf – Glückwunsch! Maria und Hubert Frings, zwei gestandene Alsdorfer Vereinsmenschen, hatten diesmal das Glück, den Hauptpreis bei der Lions-Club Weihnachtskalenderaktion zu gewinnen. Ein Jahr lang steht ihnen nun der vom Autohaus Gohr in Alsdorf zur Verfügung gestellte nagelneue Ford Fiesta kostenlos zur Verfügung.

Das Jahresleasing ist seit Jahren der Hauptpreis im Lions-Kalender, der inzwischen eine Auflage von 3.500 Stück erreicht hat. Zusammen mit Alexander Gohr überreichte Bürgermeister Alfred Sonders die Schlüssel als Präsident des Lions-Clubs Alsdorf. Die Einnahmen aus dem Kalenderverkauf stellt das Hilfswerk des Lionsclubs jedes Jahr für Projekte zur Verfügung. (apa)

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Dennis Gronau ist neuer Verbands-Geschäftsführer im Fußballverband Rheinland

Region/Koblenz – Zum Jahresbeginn wird sich der Fußballverband Rheinland an der Spitze der hauptamtlichen Mitarbeiter neu aufstellen: Mit Dennis Gronau wurde die Position des Verbandsgeschäftsführers zum 1.2.2023 neu besetzt. Herr Gronau hat sich gegen rund 35 Mitwerber durchgesetzt und verfügt über langjährige Erfahrungen als Abteilungsleiter Sport- und Spielbetrieb im Fußballverband Rheinland.

Der bisherige Geschäftsführer, Armin Bertsch, wird im Zuge einer Altersteilzeitregelung dem Verband als 2. Geschäftsführer erhalten bleiben. Damit folgt der FVR dem Beispiel einer Reihe von Landesverbänden, die sich in Reaktion auf die stetig steigende Themen- und Aufgabenfülle auf Ebene der Geschäftsführung personell verstärkt haben.

„Im Gegensatz zu der in anderen Verbänden meist bevorzugten Doppelspitze, werden wir im Rheinland aber eine klare Hierarchie haben. Der neue Geschäftsführer wird die in der Verbandssatzung beschriebene Geschäftsführerposition ausüben, Armin Bertsch wird nachgeordneter, zweiter Geschäftsführer mit definierten Aufgabenbereichen“ so FVR-Präsident Gregor Eibes. „Mit dieser Lösung sind wir sicher, der stark gestiegenen Arbeitsbelastung auf der hauptamtlichen Führungsebene adäquat begegnen zu können, gleichzeitig ist dieses Modell für einen Verband unserer Größenordnung auch passend und finanziell darstellbar“, so der FVR-Präsident weiter. „Der FVR ist derzeit strukturell und finanziell gut aufgestellt. Für Präsidium und Hauptamt gilt es nun primär, die Ergebnisse aus dem in den zurückliegenden beiden Jahren durchlaufenen Verbands-Entwicklungsprozess umzusetzen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Servicegedanken für unsere Vereine. Dies wird eine gleichermaßen fordernde wie spannende Aufgabe für Herrn Gronau darstellen. Ich kenne Dennis Gronau nun bereits seit einigen Jahren und freue mich auf unsere Zusammenarbeit in dieser neuen Konstellation“, so Eibes.

Armin Bertsch sagt, dass er sich über die Zustimmung des Verbandspräsidium zu dieser Lösung gefreut habe und betont, dass die zurückliegenden 17 Jahre als Geschäftsführer eine fordernde aber auch tolle Zeit waren, für die er sehr dankbar sei. „Als 2. Geschäftsführer werde ich in enger Abstimmung mit meinem Nachfolger nun in einem ersten Schritt die Themen- und Aufgabengebiete sondieren, wo ich ihn optimal unterstützen und entlasten kann.“

Dennis Gronau sagt: „Ich freue mich sehr über das große Vertrauen des Präsidiums. Nach ereignisreichen Jahren im Aufgabengebiet des Spielbetriebs heißt es nun, sich mit voller Kraft und Motivation den neuen Aufgaben zu widmen, um den Amateurfußball im Rheinland in eine vielversprechende Zukunft zu führen.“

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Angelika Lafos als Leiterin der Sekundarschule Jülich verabschiedet

Jülich – „Ich übergebe die Schule in gute Hände“ – Nadja Haupt übernimmt Schlüssel und die Nachfolge. Sichtlich gerührt begrüßt Angelika Lafos an ihrem letzten Arbeitstag als Leiterin der Sekundarschule Jülich Dezernent Thomas Mülheims und Amtsleiter Florian Hallensleben in ihrem Büro. Sie vertraten die Stadt Jülich, die zugleich Träger der Einrichtung ist, bei der Verabschiedung und symbolischen Schlüsselübergabe an Nadja Haupt.

„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so Dezernent Thomas Mülheims, denn auch wenn Angelika Lafos die Schulleitung ab nun in andere Hände legt, bleibt sie doch auch weiterhin als Schulleitungscoach für das Landesministerium unterwegs in der Region. Auch Florian Hallensleben dankte in seiner Funktion als Leiter des Schulverwaltungsamtes für das beispielhafte Engagement von Angelika Lafos.

Fast elf Jahre hat sie die Sekundarschule seit deren Gründung geleitet und dabei rund 1700 Schülerinnen und Schüler auf dem Weg ins Leben begleitet. „Ich bin sehr froh, dass sich die Sekundarschule in der Jülicher Schullandschaft durchgesetzt hat. Das ist nicht selbstverständlich, in vielen Regionen wurde diese Schulform wieder aufgegeben“, so die engagierte Pädagogin, die schmunzelnd erzählt, dass sie bereits vor 39 Jahren in dem Schulgebäude einen VHS-Kurs „Arbeiten und Lernen“ leitete, der Menschen den Hauptschulabschluss ermöglichte.

Ihr Einsatz für Bildungschancen für alle fand mit der Gründung der Sekundarschule Jülich ihren Höhepunkt, dem Tätigkeiten an der Landwirtschaftsschule, als Moderatorin für Schulentwicklung und freiberuflich in der Wirtschaft vorangingen, bevor erste Leitungstätigkeiten an Realschulen der Region folgten. „Das hier ist aber meine Stadt, hier bin ich groß geworden, meine Wohn- und Arbeitsstätte trugen so viele Jahre denselben Straßennamen“, verweist sie auf die enge Verbundenheit sowohl emotional als auch geografisch.

Und deshalb ist ihre Freude groß, dass sie die Leitung der Schule nun nahtlos an Nadja Haupt – ebenfalls Gründungsmitglied –  übergeben kann. „Ich gebe das hier in gute Hände, besser geht es nicht“, so Angelika Lafos, die darauf hinweist, dass der heutige Weg zur Leitungsfunktion härter ist und viele Fortbildungen und Prüfungen absolviert werden müssen – „Man muss schon wollen!“. Und das will Nadja Haupt, die sich dessen bewusst ist, „ein großes Erbe zu übernehmen. Es ist toll, Frau Lafos als Vorreiterin für viele Innovationen und Mentorin gehabt zu haben.“

Auch sie ist froh, dass es lückenlos weitergeht. Zahlreiche Schulen im Land können frei werdende Stellen bis in die Leitungsebene oft viele Monate nicht besetzen. „Das ist hier zum Glück anders“, so Schulverwaltungsamtsleiter Florian Hallensleben, der dem „Team im besten Alter alles Gute für den weiteren Weg“ wünschte und sich selbst auf gute Zusammenarbeit mit der Schule freut.

Bereits einige Tage zuvor fand die offizielle Feierstunde statt, die Angelika Lafos mit ihrem Team beging und zu der die Schülerinnen und Schüler sie mit einem Video überraschten. Aber auch der letzte Arbeitstag ist kein endgültiger Abschied, wenn sie auch ihr Büro räumen und den Schlüssel übergeben muss. Sie wird als Schulleitungscoach anderen Schulen in der Region ihre Erfahrungen weitergeben können. – „Ich gehe zwar als Schulleiterin, aber ich bleibe als Mensch immer ein Teil der Schule“.

 

 

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Jugendlichen nach dem Abschluss eine Perspektive bieten – Stärkere Zusammenarbeit im Kreis Düren

Düren – Schülerinnen und Schüler, die vor ihrem Abschluss stehen, aber noch keine Perspektive oder Idee haben, wie es nach den Sommerferien weitergehen soll, werden in Zukunft noch intensiver dabei unterstützt, einen Anschluss zu finden. Landrat Wolfgang Spelthahn unterzeichnete gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der job-com, der Schulaufsicht, der Agentur für Arbeit Aachen-Düren, der Handwerkskammer Aachen (HWK) und der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) eine Vereinbarung, die die Zusammenarbeit, die Abläufe und Strukturen stärkt. Sie trat am Mittwoch, 1. Februar, in Kraft.

„Wir wollen die Ketten der Verantwortung weiter festigen und die Strukturen des Vermittlungsprozesses ausbauen. Alle Partnerinnen und Partner rücken nun noch enger zusammen, um den Schülerinnen und Schülern eine sicherere Perspektive nach dem Abschluss zu bieten“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Ob Ausbildungsbörse, Azubi-Speeddating oder gezielte Nachfrage nach einem Beratungsgespräch in der job-com oder der Agentur für Arbeit – die Möglichkeiten der Kooperation sind vielfältig. Neue Maßnahmen und Ideen, um Jugendlichen den Schritt ins Berufsleben zu erleichtern, werden zukünftig entwickelt. Die Kommunale Koordinierungsstelle „Übergang Schule-Beruf“ des Kreises Düren ist für die Umsetzung der Zusammenarbeit zuständig und steht in engem Kontakt zu den Kooperationspartnern, die nun die sogenannte Verantwortungskettenvereinbarung unterzeichneten.

„Wir unterstützen alle Jugendlichen, die Bürgergeld erhalten, ab dem 15. Lebensjahr bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, der zu ihnen passt. Die geschlossene Vereinbarung hält die im Kreis Düren bereits gelebten Netzwerke und ineinandergreifenden Prozesse fest“, sagt Martina Forkel, Leiterin der job-com des Kreises Düren. Ulrich Käser, Leiter der Agentur für Arbeit Aachen-Düren, ergänzt: „Die regionalen Akteure halten ein vielfältiges Angebots-Portfolio für Jugendliche im Übergang zwischen Schule und Beruf vor. Die geschlossene Vereinbarung schafft Transparenz und lässt die Akteure noch enger zusammenrücken.“

Der erste Schritt, um die Jugendlichen in eine Ausbildung oder ein Übergangsangebot zu kriegen, beginnt in der Schule. „Die Lehrkräfte kennen die Schülerinnen und Schüler, die noch keinen Anschluss nach der Schule haben, am besten. Sie können sie identifizieren und es können ihnen dann gezielt niedrigschwellige Vermittlungs- und Beratungsangebote gemacht werden“, weiß Anja Möller von der Schulaufsicht im Kreis Düren. „Junge Menschen brauchen eine Perspektive, die wir ihnen geben können. Es ist sehr wichtig, dass wir die Zusammenarbeit stärken und alles in Bewegung setzen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, sagt Wilhelm Grafen, stellvertretender Geschäftsführer der HWK.

„Wir freuen uns, dass wir die Maßnahmen für Jugendliche weiter verzahnen und festigen können. Uns ist es wichtig, mit den jungen Menschen im Gespräch zu bleiben, und ihre Interessen zu hören, damit wir auch passende Unterstützungsangebote für sie anbieten können“, betont Heike Borchers, Geschäftsführerin der IHK.

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Närrischer Spatenstich für die Stadthalle in Mayen erfolgte

Mayen – Seit seiner Krönung schwingt Prinz Peter IV. das närrische Zepter in Mayen. Teil der Regierungserklärung waren elf närrische Paragraphen, darunter die Eingemeindung seines Geburtsortes Kottenheim als fünften Mayener Stadtteil und die Verpflichtung des Oberbürgermeisters Dirk Meid, bis spätestens Aschermittwoch den Spatenstich für eine Stadthalle zu vollziehen.

Dieses Ereignis wurde nun an einem noch geheim gehaltenen Ort durch das bisherige Stadtoberhaupt zusammen mit seiner Tollität, dem Hofstaat und Vertreterinnen und Vertretern der närrischen Korporationen vollzogen. Bei der Krönung und Verlesung der Paragraphen hatte Oberbürgermeister Meid die Aufforderung noch wie folgt kommentiert: „Den Spatenstich können wir sicher rechtzeitig vollziehen. Mit dem Bau der Halle kann es allerdings etwas dauern.“

Auch jetzt gibt es noch keinen konkreten Zeitplan. Man einigte sich aber wohl anlässlich des Spatenstichs auf die ungefähre Reihenfolge der Prioritäten: „Erst wird der städtische Haushalt ausgeglichen, dann wird auch Ettringen Stadtteil von Mayen – um die Gleichbehandlung mit den befreundeten Kottenheimern zu wahren – und dann wird auch schon bald mit dem Bau einer Stadthalle begonnen.“ Das wollen jedenfalls gut unterrichtete Kreise erfahren haben. Besiegelt wurde die Vereinbarung mit einem dreifachen „Maye Mayoh“!“

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Gerolsteiner Weihnachts-Spende erfüllt Wünsche

Gerolstein – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mineralbrunnens unterstützen mit ihrer Spende soziale Einrichtungen in der Region. Der Gerolsteiner Brunnen unterstützt auch in diesem Jahr wieder soziale Einrichtungen in der Region: Insgesamt 18.500 Euro kamen bei der Weihnachts-Tombola des Unternehmens im Dezember zusammen, deren Erlös für einen guten Zweck gespendet wird.

Jetzt können sich elf Vereine, Schulen und Kindertagesstätten aus den Verbandsgemeinden Daun und Gerolstein über einen vierstelligen Betrag freuen, den sie für individuelle Projekte nutzen werden. Die Übergabe der Spendenschecks erfolgte heute im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Integrativen KiTa Hillesheim.

Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung des Gerolsteiner Brunnen, überreichte den anwesenden Vertretern der Einrichtungen die großzügige Spende und bedankte sich für das soziale Engagement: „Die Förderung gemeinnütziger Projekte hier in der Region ist für uns eine Herzensangelegenheit. Sie leisten wertvolle Arbeit für das Miteinander in der Vulkaneifel, die wir gerne unterstützen.“ Dank sprach Annega auch den Beschäftigten des Unternehmens aus: „Es ist großartig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrer Spende einen Beitrag dazu leisten.“ Gesellschaftliches Engagement ist für den Gerolsteiner Brunnen ein fester Bestandteil der gelebten Nachhaltigkeitsstrategie.

Zirkusprojekte, Ruheoasen, neue Musikinstrumente und vieles mehr

Neben der Integrativen KiTa Hillesheim erfüllen sich zehn weitere Einrichtungen mit den Spendengeldern individuelle Wünsche. So investiert die KiTa Neunkirchen-Steinborn in einen Ruhebereich mit Sofa und Schaumstoffbausteinen, und die KiTa St. Nikolaus Daun in neue Möbel und Regenbogenglitzersteine. Der Musikverein Hillesheim verwendet das Geld für die Anschaffung neuer Noten und zusätzlicher Instrumente. Mit einer erlebnispädagogischen Zirkusprojektwoche wird den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Gerolstein und der Grundschule Wallenborn die Möglichkeit für Fantasie und Kreativität geschaffen. Auch das Hubertus Rader Förderzentrum hat bereits konkrete Pläne für die Verwendung der Spende und plant die Bereitstellung von strukturierten Arbeitskisten zur Förderung der Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit. Für die Kinder und Jugendlichen aus der Pädagogischen Wohngruppe Müllenborn geht es mit Hilfe der Unterstützung zum niederländischen „Strong-Viking“-Lauf – ein echtes Erlebnis für die Teilnehmer. Die Bürgerstiftung des Landkreises Vulkaneifel initiiert in Kooperation mit der lokalen Naturschutzbehörde ein Projekt, welches Kindern und Jugendlichen verschiedene Aspekte des Natur- und Klimaschutzes in Bezug auf die Landschaft der Vulkaneifel vermittelt. Ebenfalls gefördert werden das Haus der Jugend Gerolstein sowie die KiTa Thomas Morus Daun.

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Kundinnen und Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler gewinnen 800.000 € und drei MINI One

Ahrweiler – Über 145.000 Mal haben Kundinnen und Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler im vergangenen Jahr das richtige Los bei der PS-Lotterie gehabt und insgesamt fast 800.000 € und drei MINI One gewonnen. Hierzu zählen unter anderem zwei glückliche Sieger, die eine Einmalsumme i. H. v. 50.000 € ergattert haben.

„Die PS-Lotterie vereint gleich drei Vorteile: Neben dem regelmäßigen Sparen ist sie eine gute Möglichkeit von tollen Preisen zu profitieren und gleichzeitig unsere Region, die Menschen und Vereine vor Ort zu unterstützen“, fasst Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, den Nutzen der PS-Lotterie zusammen.

Bereits mit 5 Euro pro Los ist man dabei. Von diesem Einsatz fließt 1 Euro in die Lotterie, die restlichen 4 Euro werden gespart. Monat für Monat gibt es Gewinnchancen auf bis zu 900.000 €. Doch damit nicht genug, denn einmal jährlich findet außerdem eine große Zusatzauslosung mit attraktiven Geldgewinnen in einer Gesamthöhe von 700.000 € statt.

25 Prozent des Lotterie-Einsatzes spendet die Kreissparkasse Ahrweiler für gemeinnützige, soziale und karitative Projekte im Landkreis Ahrweiler. Im vergangenen Jahr konnten auf diese Weise regionale Projekte und Initiativen im Wert von über 195.000 € unterstützt werden.

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Drei Wachtberger Bürger für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement geehrt

Wachtberg-Berkum – Wer sich seit 25 Jahren ehrenamtlich engagiert, dem gebührt ein besonderes Dankeschön. Letztes Jahr hat das Land NRW dafür die Jubiläumsehrenamtskarte mit lebenslanger Gültigkeit eingeführt. Bürgermeister Jörg Schmidt und die Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde Wachtberg, Katja Ackermann, haben nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus drei Wachtberger Personen mit dieser besonderen Auszeichnung geehrt.

Frösche im Wasser

Seit 1971 sei sie in der deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aktiv, erzählte Armgard Schaaffhausen aus Fritzdorf. Mit 17 Jahren hatte sie die Ausbildung als Rettungsschwimmerin beendet und setzt sich seitdem im Bereich der Wassergewöhnung ein. Sie betreut dabei die so genannten Frösche, fünfjährige Kinder bei deren ersten Erfahrungen mit dem Wasser. Über den Wechsel zu den etwas älteren Delfinen gelangen diese dann zu den Seepferdchen, wo sie den gleichnamigen und bekannten ersten Schwimmnachweis erbringen. „Wir wollen, dass jeder ein Schwimmer wird… und aus Schwimmern Retter!“ erklärte sie das sie nach wie vor motivierende Ziel der DLRG.

Kleine und große Kicker

Vom Wasser auf den grünen Rasen. Auch Johannes Berchem aus Pech war anfangs im DLRG aktiv, kam dann aber 1989 durch seinen Fußball begeisterten Sohn zum Rasensport… und dem ist er – im FC Pech – bis heute treu geblieben. Anfangs als Betreuer, später als Trainer und inzwischen als langjähriger Vorsitzender, ist seine Person untrennbar mit dem Verein verbunden. Heute in der B-Liga spielend hätten viele der heutigen FC-Pech-Kicker schon als Bambinis begonnen. „Wir leben von den Jugendlichen!“ so seine Maxime. Er selbst sei, schmunzelte er, aber langsam in den Seniorenbereich gewechselt. Über die vielen Jahre habe es Veränderungen gegeben, die auch nicht immer rund gelaufen seien. Mittlerweile, sagte der Vereinsvorsitzende zufrieden, sei alles perfekt eingespielt, vom Tischtennis, Bogensport über den Breitensport bis zum Fußball: „Alle halten zusammen!“

Vereins-, Rats- und Schöffen-Engagement

Zwar nicht im Sportbereich, aber ebenso sportlich ist die Liste der ehrenamtlichen Tätigkeiten von Michael Turley. Der Niederbachemer, vormals in Gimmersdorf zu Hause, ist seit 1993 aktives Vorstandsmitglied, von 2002 bis 2014 sogar als Vorsitzender, des dortigen Vereins „Gimmersdorf aktiv“. Zehn Jahre, von 1989 bis 1999, hat er sich zudem als Ratsmitglied in die Wachtberger Kommunalpolitik eingebracht. Auch als Schöffe war er während zweier Amtsperioden ehrenamtlich am Amtsgericht und Landgericht Bonn mit eingebunden. Seit 2020 sitzt er nun der Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V. vor, engagiert sich hier unter anderem in der Flüchtlingshilfe. Hierfür hätte die Vereinssatzung noch geändert werden müssen, erzählte er. Seitdem konnten aber schon einige Fördergelder für diesen Bereich generiert werden. Turley lobte die gute Zusammenarbeit mit Wachtbergs Ehrenamtskoordinatorin: „Ohne Ackermanns Koordination ginge es nicht so gut!“

Danke!

Bürgermeister Jörg Schmidt dankte den drei Geehrten für deren beachtliches ehrenamtliches Engagement. Nur wenige würden das so lange machen. „Vereinsleben ist in Wachtberg ganz wichtig“, so Schmidt. „Ehrenamt – da ist immer Platz. Da kann jeder nach seinen Interessen etwas finden.“ Corona habe an den Vereinen gezerrt, umso wichtiger sei es, dabei zu bleiben. „Vielen Dank, dass Sie das machen und das schon so lange Zeit. Hervorragend!“ Schmidt war sichtlich stolz: „Es sind so viele Dinge am Ende des Tages, die Wachtberg ausmachen und die Gesellschaft zusammenhalten. Danke!“ (mm)

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Neues Equipment für die Feuerwehren im Landkreis Vulkaneifel

Daun – Förderverein Brand- und Katastrophenschutz übergibt zwölf Schmutzwasserpumpen inklusive Zubehör an den Landkreis Vulkaneifel. Jeweils vier neue Schmutzwasserpumpen für die Feuerwehrstandorte Birresborn, Boxberg und Dockweiler: Der Förderverein Brand- und Katastrophenschutz hat am vergangenen Samstag im Beisein von rund 30 Feuerwehrkameraden der beteiligten Feuerwehren neue Einsatzmittel in Form von insgesamt zwölf Schmutzwasserpumpen samt Zubehör übergeben. Der Wert der neuen Ausrüstung beläuft sich auf etwa 55.000 Euro.

In einer kleinen Feierstunde in der Markt- und Messehalle in Hillesheim hat BKI und zugleich 1. Vorsitzender des Fördervereins Brand- und Katastrophenschutz e. V. Harald Schmitz insgesamt zwölf neue Schmutzwasserpumpen an Landrätin Julia Gieseking übergeben. Damit konnten Spendengelder, u.a. von der Bürgerstiftung des Landkreises Vulkaneifel, sinnvoll in neue Ausrüstung investiert werden.

„Ich bin froh und dankbar, dass wir auch durch Spendengelder die Möglichkeit haben, immer wieder in neue Ausrüstung zu investieren. Das Hochwasser 2021 hat uns allen gezeigt, wie wichtig es ist, dass unsere Feuerwehren hier gut aufgestellt sind. Ich möchte mich in diesem Zusammenhang bei allen Ehrenamtlern der unterschiedlichen Institutionen innerhalb des Brand- und Katastrophenschutzes ganz herzlich für ihr Engagement bedanken“, so Landrätin Julia Gieseking.

Im Rahmen der offiziellen Übergabe war es zudem möglich, sich über die technischen Einzelheiten der einzelnen Pumpen zu informieren. Bei den Pumpen handelt es sich um Schmutzwasserpumpen vom Typ MAST NP12. Diese verfügen über einen Benzinmotor, um einen autarken Betrieb gewährleisten zu können. Die Pumpen können je nach Modell bis zu 1200 Liter Schmutzwasser in der Minute abpumpen, bei einer Förderhöhe von bis zu 20 Metern.

Die anwesenden Wehren zeigten sich ebenfalls froh und dankbar über die neuen Pumpen.