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Geschafft – Für 9 Auszubildende endet nach 2,5 Jahren die Ausbildung bei der Kreissparkasse Ahrweiler

Ahrweiler – Vor wenigen Tagen haben Ailin Park, Angela Iacovuzzi, Anna-Lena Fuchs, Bennet Aretz, Franziska Klammer, Kim Engel, Klara Nußbaum, Samantha Wischumerski und Tim Melsbach vor der Industrie- und Handelskammer Koblenz ihre Abschlussprüfung zur Bankkauffrau-/mann abgelegt.

Bankkauffrau bzw. Bankkaufmann – so dürfen sich die ehemaligen Azubis ab sofort nennen. Nach zweieinhalb Jahren intensiven Lernens, sowohl auf praktischer als auch theoretischer Ebene in allen Markt- und Fachbereichen der Kreissparkasse Ahrweiler, nahmen sie in einer kleinen Feierstunde strahlend Glückwünsche und ihre Abschlusszeugnisse vom Vorstandsvorsitzenden Dieter Zimmermann und der Ausbildungsleiterin Lara Fritsche entgegen.

„Die Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Personalstrategie und wird dies auch in Zukunft sein. Junge und engagierte Mitarbeiter bringen oft neue Ideen und Ansichten mit ein und haben zudem auch einen positiven Einfluss auf unser Betriebsklima. Daher freuen wir uns, dass wir unseren Auszubildenden hierdurch den ersten Schritt auf der Karriereleiter ebnen können.“, so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

7 Auszubildende planen ihre weitere berufliche Zukunft bei der Kreissparkasse Ahrweiler und werden in ein Angestelltenverhältnis übernommen. Mit internen Qualifizierungsmaßnahmen, den Angeboten der Sparkassenakademie oder auch einem berufsbegleitenden Studium stehen ihnen nun die unterschiedlichsten Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Der Schwerpunkt der betrieblichen Ausbildung liegt im Marktbereich und erfolgt daher zum Großteil in den Geschäftsstellen der Sparkasse, wo die Azubis zunächst Serviceaufgaben übernehmen dürfen. Darüber hinaus verfolgen sie Beratungsgespräche als aufmerksame Zuhörer. Daneben warten weitere spannende Aufgaben auf die Azubis. Sie werden beispielsweise in verschiedene Projekte eingebunden, denn auch organisatorische und planerische Aufgaben gehören wie auch Kontrollaufgaben und Teamwork zum Berufsalltag eines jeden Bankers. Neben der betrieblichen Ausbildung besuchen die Bankkaufleute den Unterricht an der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler, um sich das nötige theoretische Wissen anzueignen.

Auch an einer Ausbildung bei der Kreissparkasse Ahrweiler interessiert? Für 2023 ist die Kreissparkasse Ahrweiler auf der Suche nach jungen Leuten, die Interesse an einer spannenden und anspruchsvollen Ausbildung haben. Bewerbungen nimmt die KSK gerne über die Homepage www.ksk-ahrweiler.de entgegen. Jetzt direkt online bewerben!

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Bistum Aachen und Caritas rufen zu Spenden für Erdbebenopfer auf

Aachen – Sonderkollekte am Wochenende für die Menschen im Katastrophengebiet – Das Bistum Aachen und der Caritasverband für das Bistum Aachen rufen gemeinsam zu Spenden für die Opfer des schweren Erdbebens in der syrisch-türkischen Grenzregion auf. Am Wochenende soll in den Sonntagsgottesdiensten bei einer Sonderkollekte für die Menschen im Katastrophengebiet gesammelt werden.

„Helfen Sie den Erdbebenopfern in der Türkei und in Syrien und sorgen Sie mit für die Versorgung der Überlebenden“, schreiben der stellvertretende Generalvikar Rolf-Peter Cremer und Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens in einem gemeinsamen Brief an die Kirchengemeinden im Bistum Aachen. Am Dienstagmorgen meldeten die Behörden, dass nach dem verheerenden Erdbeben vom 6. Februar bislang mehr als 5000 Menschen tot aus den Trümmern eingestürzter Häuser im syrisch-türkischen Grenzgebiet geborgen wurden. Die tatsächliche Zahl der Todesopfer wird Schätzungen zufolge weit höher liegen. In ihrem Brief beschreiben Cremer und Jentgens die dramatische Situation: „Zehntausende haben in der Kälte des Winters ihr Zuhause verloren. Unter den Betroffenen sind es vor allem Geflüchtete im türkischen Grenzgebiet zu Syrien, die dort Schutz und Sicherheit suchten.“

Bistum und Caritas rufen zu Sonderkollekten in den Gottesdiensten und zu Spenden auf. Die Gelder werden über Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, an Partnerorganisationen in Syrien und in der Türkei weitergegeben. „Der Bedarf an Hilfsgütern wie Nahrungsmittel, Wasser, Decken und Zelte für die provisorische Unterbringung wird gewaltig sein, das ist jetzt schon abzusehen“, sagt Oliver Müller, Leiter von Caritas international.

Spendenkonto:

Caritas international
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33KRL
Stichwort: CY01332 Erdbebenhilfe

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Ehren-GLAUSER 2023 für Ralf Kramp

Hillesheim – Die Jury des Vereins für deutschsprachige Kriminalliteratur SYNDIKAT hat dem Schriftsteller, Verleger, Archivar, Veranstalter und Moderator Ralf Kramp in Würdigung seines herausragenden Engagements für die deutschsprachige Krimiszene den Ehren-GLAUSER 2023 zuerkannt. Die Auszeichnung wird am wird am Mittwoch, den 10. Mai 2023, während der der 38. CRIMINALE in Darmstadt überreicht.

Herausragendes Engagement für die deutschsprachige Krimiszene

„In seiner Eigenschaft als Autor ist er vor allem für seine launigen Kurzkrimis bekannt; in fast jährlichem Rhythmus schreibt er darüber hinaus auch eine Reihe um den kauzigen Ermittler Herbie Feldmann. Doch sein Wirken für das Krimigenre beschränkt sich nicht aufs Schreiben. 2007 gründete er mit seiner Ehefrau Monika Kramp das Kriminalhaus, zu dem das mit viel Liebe eingerichtete Café Sherlock sowie das Deutsche Krimi-Archiv mit weit über 30.000 Büchern gehört. Das Krimihotel in Hillesheim wurde von Ralf Kramp ebenfalls liebevoll ausgestattet, von den Psycho-Duschvorhängen bis zu Derricks Tränensäcken hinter Glas. Er veranstaltet regelmäßig Lesungen in Hillesheim, u. a. das ‚Happy Kadaver Festival‘. Nicht von ungefähr schreibt man ihm zu, Hillesheim zur Krimihauptstadt Deutschlands gemacht zu haben“, heißt es in der Begründung der Jurymitglieder Tatjana Kruse, Sabina Altermatt und Herbert Dutzler.

Ralf Kramp wurde 1963 in Euskirchen geboren. Mit Wilhelm Schäfer gründete er 1997 die „Agentur Blutspur“, die Krimi-Wochenenden mit Mördersuche in Echtzeit anbietet und gehört zum Planungsteam des Medienfestivals „Tatort Eifel“. Seit 2002 führt er den unabhängigen KBV-Verlag, in dem Kriminalromane und Anthologien weit über die Grenzen der Region hinaus erscheinen.

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Dreharbeiten in der Schwerst- und Langzeitpflege der Communio in Christo Mechernich

Mechernich – „Film ab“ für die Therapiehunde – Malte Heide drehte Film über das Leben von Therapiehunden im Rahmen seiner Ausbildung zum Mediengestalter. Filmreif ist die Arbeit mit Therapiehunden in der Schwerst- und Langzeitpflege des Sozialwerk Communio in Christo e. V. in Mechernich – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Im Rahmen seiner Ausbildung zum Mediengestalter in Bild und Ton beim Fernsehsender QVC in Düsseldorf hatte Malte Heide aus Köln einen Film über das Leben von Therapiehunden gedreht. Während die Hunde die Hauptrollen besetzten, kamen auch Bewohner und Therapeuten der Communio-Pflegeeinrichtung in dem Film zu Wort.

Vier Labradore und ein Terrier-Mix bilden das Therapiehunde-Team, das in der Communio-Langzeitpflege im Einsatz ist. „Unsere Bewohner können sich den Tieren gegenüber häufig leichter öffnen, denn diese begegnen ihnen vorurteilsfrei – ganz gleich wie sie aussehen oder welche Einschränkungen sie haben. Die Hunde beurteilen nicht, ob man etwas gut oder schlecht macht“, erklärt Musik- und Hundetherapeutin Elena Thumb von Neuburg. Gerade im emotionalen Bereich sei die Motivation durch die Hunde deshalb besonders hilfreich. Ganz nach dem Motto: „Ein Heim ohne Hund ist nur ein Haus.“

„Eine Stunde Glück“

Bewohnerin Monika schildert ihre persönlichen Erfahrungen mit den Therapiehunden: „Die Hunde nehmen einen so, wie man ist. Für mich ist das jede Woche mindestens eine Stunde Glück.“ Auch Malte Heide zeigte sich nach den Dreharbeiten beeindruckt: „Ich hatte vorher keine Vorstellung, wie groß der Einfluss von Therapiehunden ist. Für die Bewohner ist das nicht nur jemand zur Unterhaltung oder zum Streicheln. Als Monika mir erzählt hat, was der Hund ihr wirklich bedeutet, hat mich das schon zum Nachdenken gebracht“, erzählt der 24-Jährige.

Aber auch in der Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie können die Therapiehunde unterstützend eingesetzt werden. „Es ist einfacher, längere Zeit zu stehen, wenn ich dabei einem Hund einen Ball zuwerfen kann, auf den er voller Vorfreude wartet. Da ist die Motivation deutlich höher, als beim Bällewerfen mit einem Therapeuten“, weiß Elena Thumb von Neuburg, die auch für den Film im Interview vor der Kamera stand.

„Communio goes Hollywood“

Im Film ist Bewohnerin Tina bei motorischen Übungen mit Labradorhündin Luma zu sehen. Gleichzeitig berichtet Tina aber auch als Redaktionsmitglied der Bewohnerzeitung „Schwaderlapp“, die die Bewohner gemeinsam mit dem Sozialen Dienst vierteljährlich veröffentlichen, über den Filmdreh: „Das Schönste war, dass die Hündin Luma auf meinem Schoß saß. Die Dreharbeiten waren sehr spannend und der entstandene Film ist eine schöne Erinnerung.“

Für den Filmdreh hatte Malte Heide zunächst ein Konzept bei der Industrie- und Handelskammer einreichen müssen. Für die eigentlichen Drehtage baute er dann allerlei technisches Equipment in einem der Therapieräume auf. Mehrere Bildschirme, Kameras und Mikrofone brauchte es für die Dreharbeiten und der Raum musste komplett ausgeleuchtet werden.

Der Film ist ab sofort auf der Communio-Homepage abrufbar. „Und dann heißt es bald: Communio goes Hollywood“, verspricht Elena Thumb von Neuburg mit einem Augenzwinkern.

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Von Wachtberg nach Wermelskirchen – Fachbereichsleiter Christian Pohl verabschiedet

Wachtberg-Berkum – Am 01. Januar 2016 begann er bei der Wachtberger Gemeindeverwaltung und wurde schnell ein bekanntes Gesicht – Christian Pohl. Denn als Fachbereichsleiter Infrastruktur war der diplomierte Bauingenieur für eine Vielzahl von baulichen Maßnahmen zuständig. Jetzt, gut sieben Jahre später, hat er sich verabschiedet.

Christian Pohl wird zum 15. Februar als Technischer Beigeordneter der Stadt Wermelskirchen neue Aufgaben wahrnehmen. Bürgermeister Jörg Schmidt entließ ihn dann auch in der kleinen Feierstunde im Sitzungssaal mit zweierlei Gefühlen. Wie könne es sein, dass jemand unser schönes Wachtberg verlässt, fragte er schmunzelnd. Aber, räumte er anschließend ein, es gäbe da nur einen Grund, berufliches Weiterkommen. „Über sieben Jahre waren Sie erfolgreich, haben einiges auf den Weg gebracht und umgesetzt. Wir werden Sie vermissen, Ihre kompetente fachliche Art!“ dankte Schmidt Pohl für dessen Einsatz in der Gemeinde Wachtberg. „Noch mehr Verantwortung, mehr Mitarbeiter, vom Fachbereichsleiter zum Beigeordneten in leitender Verwaltungsposition, das ist ein großer Schritt!“ wusste Schmidt aus eigener Erfahrung. Er wünschte Pohl für seine neuen Aufgaben viel Glück und Erfolg. Dem schloss sich Beigeordneter Swen Christian gerne an und übermittelte ebensolche guten Wünsche auch im Namen einiger Ratsmitglieder.

Christian Pohl betonte in seiner Abschiedsrede die gute Teamarbeit, besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Fachbereichs lobte er ausdrücklich und dankte ihnen: „Super tolle Zusammenarbeit!“. Es wäre wie am Schnürchen gelaufen, erteilte er allen ein großes Kompliment. Er sei froh gewesen, so einen Fachbereich leiten zu können: „Ich werde Sie vermissen!“

Die von ihm so gelobte Kollegenschaft hatte es sich auch nicht nehmen lassen, ihn persönlich zu verabschieden. So durfte Pohl am letzten Tag im Rathaus noch viele, viele Hände schütteln. (mm)

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Restauriert – Einweihung der alten „Schwengelpumpe“ in Aachen-Kornelimünster

Aachen – Am vergangenen Mittwoch, 1. Februar, hat Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Jakob von Thenen und dem Vorsitzenden des Heimat- und Eifelvereins, Helmut Jägers, die restaurierte „Schwengelpumpe“ am historischen Markt in Kornelimünster feierlich eingeweiht.

Die Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster/Walheim genehmigte finanzielle Zuschüsse als der Verein im letzten Jahr initiierte, die Pumpe restaurieren und an ihrem alten Standort aufbauen zu lassen. Der kleine Platz rund um die Pumpe, die heute kein Wasser mehr führt, mit zwei neuen Sitzbänken und Bäumen ein Ort zum Verweilen werden und damit die Aufenthaltsqualität des ohnehin schon wunderschönen Ortskerns steigern.

Seit 1933 zierte die Schwengelpumpe den Ortseingang direkt hinter der Brücke und ist insbesondere für die Besucher*innen des gegenüber liegenden Café Cornelius ein Blickfang. Seinerzeit wurde sie als Ersatz für den Hahnentorbrunnen, der dem Ausbau der Umgehungsstraße zum Opfer gefallen war, an eben dieser Stelle errichtet. Mit dem Anschluss der Wohnhäuser an die Wasserversorgung geriet die Pumpe jedoch im Laufe der Zeit immer mehr in Vergessenheit.

 

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Bildungs-Standort Mayen-Koblenz – Kreisausschuss bewilligt Investitionen in kreiseigenen Schulen

Region/Mayen-Koblenz – Ob Investitionen in die naturwissenschaftliche Ausstattung oder in die Bausubstanz der kreiseigenen Schulen − Der Kreisausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für die Ausschreibung von Aufträgen in Höhe von fast 400.000 Euro gegeben. Landrat Dr. Alexander Saftig zeigte sich zufrieden darüber, dass die Ausschreibung sämtlicher Aufträge einstimmig beschlossen wurde: „Das macht deutlich, dass der Bildungsstandort Mayen-Koblenz bei allen Fraktionen im Kreistag einen hohen Stellenwert genießt.“

Für die Erneuerung der Physik-, Biologie- und Chemieräumen an der St. Thomas Realschule plus Andernach wurden zunächst 40.000 Euro für die Planung der vorgesehenen Sanierungs- und Umbauarbeiten bewilligt. Unter anderem soll die nicht mehr zeitgemäße, aufsteigende Bestuhlung entfernt und ein Deckenversorgungssystem zur multifunktionalen Nutzung der Räume eingebaut werden.

Zudem beschloss der Kreisausschuss die Ausschreibung von drei Aufträgen für die Sanierung von Decken und Innenbeleuchtung an einigen kreiseigenen Schulen. Gut 135.000 Euro sind für die Erneuerung der abgehängten Decken einschließlich der Umstellung der Beleuchtung auf LED-Beleuchtung in den Klassen-, Fach- und Nebenräumen sowie in der Verwaltung der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel in Kobern-Gondorf eingeplant. Die beiden weiteren Ausschreibungen betreffen die Realschule plus und Fachoberschule Mendig sowie das Megina-Gymnasium Mayen. Auch hier wird die Innenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Für die Umbauarbeiten wurden insgesamt 45.000 Euro veranschlagt. Durch die Erneuerung der Beleuchtungen kann der Stromverbrauch der Schulen um jeweils rund 80 Prozent reduziert werden. Dies trägt wiederrum zur Senkung der CO₂Emissionen bei.

Energie sparen und Bausubstanz erneuern, das gilt auch für den Auftrag, den der Kreisausschuss für die Carl-Burger-Berufsbildende Schule Mayen ausschreiben lässt. Hier wurden 98.000 Euro für den Austausch der alten Holzfenster veranschlagt. Etliche Fenster sind bereits in vorangegangen Maßnahmen gegen wärmegedämmte Aluminiumfenster ausgetauscht worden. Die noch vorhandenen, rissigen und verwitterten Holzfenster stammen aus den 90er-Jahren und sind nicht mehr zu reparieren. Deshalb ist ein Austausch der Fenster entsprechend der gültigen Wärmeschutzverordnung notwendig.

 

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Kommerner „Speedworkz GmbH“ spendete Winterjacken an die „Greesberger“ Garden

Mechernich-Kommern – Jacken für die Jecken – Auch Eintrittskarten und Plakate zusammen mit „sehrgut8chten“ gedruckt. Der „KG Greesberger Kommern 1947 e.V.“ staunte nicht schlecht, als das noch junge Unternehmen „Speedworks GmbH“ sich anbot, Winterjacken für die Tanzgarden zu sponsern. Den beiden Geschäftsführern Patrick Bülow und Florian Lenicker sei es wichtig, „die Jugend zu fördern und das am liebsten noch in Kommern“, wo ihr Unternehmen sitzt. Da Bülows Tochter in der Juniorengarde der „Greesberger“ tanze, war es für die beiden Jungunternehmer eine Herzensangelegenheit.

Neben den Jacken sponserten sie zusätzlich zusammen mit dem KFZ-Sachverständigen Frank Chelmowski („sehrgut8chten“) aus Satzvey den Druck der Eintrittskarten und Plakate für die Karnevalssitzungen.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Vereinsarbeit gewürdigt wird. Die Jacken wurden dringend benötigt und wir sind froh, dass die Jungs uns so unterstützt haben“, freute sich die Vorsitzende der „Greesberger“, Nicole Reipen.

Um die Jugend zu fördern, nimmt der Verein keinen Mitgliedsbeitrag für die Tanzgarden. „Uns ist es wichtig den Kindern und Jugendlichen unser Brauchtum mit auf den Weg zu geben, die sonst aus finanziellen Gründen aufs Tanzen verzichten müssten“, so Reipen. Da freue man sich natürlich besonders über solche Spenden. Außerdem soll die Jugendabteilung einen eigenen Karnevalswagen bekommen. „Der Grundstein ist schon gelegt, im Sommer soll der Jugendwagen gebaut werden“, so der Verein.

 

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Land RLP fördert Gigabit-Ausbau im Landkreis Bernkastel-Wittlich mit rund 13 Millionen Euro

Wittlich – Der rheinland-pfälzische Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer hat in der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich einen Förderbescheid in Höhe von rund 13 Millionen Euro zum Ausbau der digitalen Infrastrukturen im Landkreis an Landrat Gregor Eibes übergeben. Der Landrat dankte dem Minister für die großzügige Landesförderung und stellte bei positiv fest, dass der Ausbau des schnellen Internets im Landkreis in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht habe. Er freue sich, so Gregor Eibes, dass sich der Landkreis auch in Zukunft digital sehr positiv weiterentwickeln werde. Denn eine gigabitfähige Glasfaserversorgung stehe im engen Kontext mit wirtschaftlichem Wachstum und stelle für die heimischen Unternehmen einen überaus wichtigen Standortfaktor dar. Darüber hinaus werde dadurch die Lebensqualität vieler Menschen im Landkreis gesteigert.

Der Landkreis ist eine weitere Gebietskörperschaft in Rheinland-Pfalz, die von der „Grauen-Flecken-Förderung“ des Bundes profitiert und eine Ko-Finanzierung des Landes erhält. „Flächendeckende Glasfaserinfrastrukturen sind die Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse in Rheinland-Pfalz. Das Glasfaser-Projekt im Landkreis Bernkastel-Wittlich ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Erreichung unseres Gigabit-Ziels“, betonte Minister Schweitzer.

Im Rahmen der Bundesförderung wird der Gigabitausbau im Kreis mit 16,2 Mio. Euro gefördert, die kommunale Familie im Landkreis, die Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues, Thalfang am Erbeskopf, Traben-Trarbach und Wittlich-Land, die Einheitsgemeinde Morbach und die Stadt Wittlich beteiligen sich mit weiteren 3,24 Mio. Euro. Insgesamt stehen für den Gigabitausbau im Kreisgebiet damit Finanzmittel von Bund, Land und den Kommunen in Höhe von 32,4 Mio. Euro zur Verfügung.

Nach Ende der Maßnahme sollen rund 4.500 private Haushalte, 388 Unternehmen und eine Grundschule im Landkreis zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde versorgt werden.

„Im Landkreis Bernkastel-Wittlich zieht die kommunale Familie – die vier Verbandsgemeinden, die Einheitsgemeinde Morbach und die Stadt Wittlich mit dem Kreis-  an einem Strang, um den Ausbau der gigabitfähigen Infrastruktur in unserer Region voranzubringen. Damit legen wir den Grundstein für eine positive digitale Zukunft unseres Landkreises“ ist Landrat Gregor Eibes überzeugt.

„Wir sind stark beim Ausbau von Gigabit-Internet, wollen aber noch besser werden und diesen weiter vorantreiben. Als Land unterstützen wir deshalb derzeit 53 Breitbandausbauprojekte, um dem Ziel einer flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur und Gigabit-Geschwindigkeiten in ganz Rheinland-Pfalz näherzukommen“, so Minister Schweitzer abschließend.

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Wechsel an der Spitze des Stiftungsrates in Meckenheim

Meckenheim – Stefan Franceschini hat das Amt von Dr. Ferdinand Schmitz übernommen. Mit neuem Elan, konkreten Visionen und einem Wechsel an der Spitze des Stiftungsrates ist die Bürgerstiftung Meckenheim in das neue Jahr gestartet. Für den langjährigen Vorsitzenden Dr. Ferdinand Schmitz hat Stefan Franceschini die Führung jenes Gremiums übernommen, das eine überwachende und beratende Funktion einnimmt und dem Stiftungsvorstand bei der Verwirklichung der Stifterziele mit Rat und Tat zur Seite steht. Im Rahmen eines ersten Treffens wurde Dr. Schmitz offiziell verabschiedet und sein Nachfolger Franceschini im neuen Amt begrüßt.

„Wir danken Dr. Ferdinand Schmitz für sein großartiges Engagement. Er hat über zwölfeinhalb Jahre dem Stiftungsrat vorgestanden und sich seit Anbeginn der Bürgerstiftung ihren Anliegen stets verpflichtet gefühlt. Seine Ideen waren prägend, seine moderierende Art hatte immer zielführenden Charakter“, sagte Bürgermeister Holger Jung, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. Dr. Schmitz habe die Bürgerstiftung als ein Akteur von mehreren aus der Taufe gehoben und das wertvolle Amt des Vorsitzenden mit Leben erfüllt, so Jung, der die hervorragende Zusammenarbeit hervorhob. Burchard Kraus und Bert Spilles vom Vorstand der Bürgerstiftung schlossen sich dem Dank an und erinnerten an die Anfänge sowie den Fortgang der Stiftung und die Verdienste des ausgeschiedenen Vorsitzenden.

Mit Blumensträußen verabschiedete Holger Jung Dr. Schmitz und hieß den neuen Amtsträger willkommen. „Mit Stefan Franceschini folgt ein Vorsitzender, der als Geschäftsführer der Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG mit der Apfelstadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern eng verbunden ist. Wir freuen uns auf die bereichernde Zusammenarbeit“, so Holger Jung. „Was kann es besseres geben, als einen Nachfolger zu begrüßen, der mit unserem Ort so sehr verbunden ist, wie Stefan Franceschini?“, ergänzte Bert Spilles.

Dr. Schmitz erinnerte an den Auftrag der Bürgerstiftung und deren Möglichkeit, aktiv zu sein, Projekte zu unterstützen und der Stadt Gutes zu tun. Es sei wichtig, als Ansprechpartner sichtbar für die Bürgerinnen und Bürger zu sein, die ihr Geld sinnvoll investieren, also spenden oder zustiften wollen. Ihm habe die Arbeit mit Stiftungsrat und Vorstand viel Spaß bereitet. „Das war die Mühe wert“, resümierte der 65-Jährige, der sich weiterhin einbringen möchte und in Franceschini die Idealbesetzung für den Posten des Stiftungsrats-Vorsitzenden sieht. Dieser wiederum freut sich auf die künftigen Aufgaben, nicht zuletzt, weil er „gute Strukturen vorfindet. Ich werde mich dafür einsetzen, die Bürgerstiftung auf Kurs zu halten“, erklärte Franceschini.

Vorsitzendes Mitglied des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Meckenheim ist das jeweils vorsitzende Mitglied des Aufsichtsrates der Raiffeisenbank Voreifel. Nachdem Dr. Ferdinand Schmitz nach 18-jähriger Amtszeit altersbedingt ausgeschieden war, hatten die Mitglieder des Aufsichtsrates der Raiffeisenbank den bisherigen Stellvertreter Stefan Franceschini als neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Bank zum 1. Januar bestimmt.

Weitere Informationen über die Bürgerstiftung Meckenheim gibt es im Internet unter: www.buergerstiftung-meckenheim.de.