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GAT Mechernich zu Gast an der „RWTH“ Aachen

Mechernich/Aachen – Einführungsphase (EPH) des Mechernicher „Gymnasiums Am Turmhof“ (GAT) besuchte im Rahmen eines Kompakttages die „RWTH Aachen“ – Kürzlich fand für Schülerinnen und Schüler der „Einführungsphase“ (Klasse zehn, EPH) des Mechernicher Gymnasiums AM Turmhof (GAT) ein „MINT-Kompakttag“ an der „RWTH Aachen“ statt. Sie besuchten dort verschiedene Schülerlabore in den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

„Wir haben Kurse in den Fachbereichen gewählt, zu denen unsere Schülerinnen und Schüler durch den Unterricht häufig keinen direkten Zugang haben“, so GAT-„MINT“-Koordinator Andreas Maikranz: „Unser Ziel ist es, auf diesem Wege Berührungsängste mit den Fächern abzubauen und vorhandenes Interesse zu stärken.“

Zur Auswahl standen der Besuch in einem der jeweils vierstündig angelegten Kurse: „Robo-Rescue“ im Bereich Robotik, „Newton meets Java“ im Fachbereich Informatik, „Unbekannten Substanzen auf der Spur“ im Fachbereich Chemie sowie „Bau eines elektronischen Gerätes“ im Bereich der Elektrotechnik.

„Zeigten sich begeistert“

In der Arbeitsgruppe Informatik simulierten die Schülerinnen und Schüler physikalische Prozesse mittels objektorientierter Programmierung. Dazu erarbeiteten sie zunächst in Realexperimenten die Gesetzmäßigkeiten an verschiedenen Beispielen. Anschließend ging es daran, mit der Entwicklungsumgebung „Greenfoot“ die Ergebnisse in einen Programmcode zu implementieren. Dies wurde in der Programmiersprache „Java“ umgesetzt. Somit entstanden kleine Programme, bei denen auf einer grafischen Oberfläche kleine Autos, Bienen oder andere Körper nach den entsprechenden Bewegungsgesetzen umherflitzten.

Verschiedene Nachweise für bestimmte Substanzen lernten sie im Chemielabor kennen. Dazu bekamen sie eine unbekannte Substanz, die sie mit einer Nachweismethoden herausfinden mussten

Im Schülerlabor E-Technik bekamen die Schülerinnen und Schüler Platinen, auf denen sie Widerstände und Birnen anbringen mussten. Damit stellten sie ihr eigenen Leuchtmittel her. Anschließend wurden ihnen noch die Ausbildungslabore gezeigt und sie bekamen Informationen über verschiedene Berufe im E-Technik-Bereich.

Und im Robotik-Kurs wurden unter anderem Roboter nach Anleitung gebaut sowie programmiert. Danach ging es darum, die Roboter von Dozenten gestellte Aufgaben erledigen zu lassen.

Maikranz betonte zufrieden: „Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert von den Workshops und nutzen die Gelegenheit, um intensiv in die Fächer des »MINT«-Bereichs hineinzuschnuppern!“

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt die KG Blau-Weiß Neuenahrer Schinnebröder mit 1.000 €

Ahrweiler – Die KG Blau-Weiß Neuenahrer Schinnebröder e. V. hat eine Spende i. H. v. 1.000 € von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten. Die Spende dient zur Beschaffung von dringend benötigten Kostümen und Instrumenten für das Funkencorps. Im Rahmen des Projekts „Herzenssache“ hat die Kreissparkasse Ahrweiler insgesamt 50.000 € an 50 Vereine aus der Region verschenkt.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge, wie zum Beispiel Karnevalssitzungen, nicht mehr möglich. Umso mehr freut es uns, dass wir durch unsere Spenden den Vereinen etwas zurückgeben können und dadurch unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können“, erklärt René Schell, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler und führt weiter aus: „Wir wünschen der KG Balu-Weiß Neuenahrer Schinnebröder viel Spaß mit den neuen Kostümen und Instrumenten und weiterhin einen erfolgreichen Verlauf des Session.“

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30. Mundartmesse der „Jecke vom Hahnebömsche“ in Mechernich-Scheven

Mechernich-Scheven – „Auch zerknittert und am Boden wertvoll“ – Als Eifeler „Native-Speaker“, der auch noch Geistlicher ist, wird der Mechernicher Diakon Manfred Lang (63) auch über die Grenzen seines eigentlichen Tätigkeitsbereichs gerne als Prediger „angeheuert“. So auch von den „Jecke vom Hahnebömsche“ in Scheven am Fuße des Mechernicher-Kaller Bleibergs.

Hauptzelebrant des Mundartgottesdienstes war der Kaller Pfarrer und Domkapitular Hajo Hellwig. Maria Mattes, Koordinatorin in der Gemeinschaft der Gemeinden Heiliger Hermann-Josef, hatte im Vorfeld die liturgische Liturgie übernommen. Ihr ebenfalls mundartkundiger Bruder Joachim Cremer war Lektor.

Für passgenaue Musik sorgten Organist Christoph Schneider, die „Bläser vom Hahnebömsche“ unter der Leitung von Stefan Reinders und der Kirchenchor Dottel-Scheven-Wallenthal unter der Leitung von Werner Harzheim.

In einem Bericht für den Mechernicher „Bürgerbrief“ und den Kaller „Rundblick“ schreibt Maria Mattes: „Wenn die Altarblumen in der Kirche St. Apollinaris in Scheven mit blau-weißen Bändern liebevoll von Küsterin Agnes Hoffman geschmückt werden, dann steht die traditionelle »Mess op Platt« der KG »Die Jecke vom Hahnebömsche« an.

Großes Aufgebot

Nachdem sie in den beiden vergangenen Jahren coronabedingt ausfallen musste, freuten sich die Gottesdienstbesucher in diesem Jahr umso mehr auf die 30. Mundartmesse Ende 28. Januar 2023. Fast das gesamte Aufgebot der Karnevalsgesellschaft trat im Gottesdienst in Uniformen auf: Standartenführer, Herold und Koch, Tanzgruppen, Elferrat, Präsident und Vorstand und vor allem das Dreigestirn mit Prinz Petra I. (Paffendorf), Jungfrau Silke I. (Mohr) und Bauer Claudia I. (Bergheim).“

„Das Highlight des Gottesdienstes war die Predigt“, so Maria Mattes: „Mit seinem Humor traf Manni Lang den richtigen Ton von gelöster Heiterkeit, ohne den ernsthaften Hintergrund des Gesagten zu verschleiern: Jeck senn unn glichzittig net mött andere de Jeck maache!“ Besonders zur Freude der Kinder demonstrierte der Diakon anhand eines 50-€-Scheins, dass die Banknote ihren Wert behält, egal wie sehr sie beschädigt wird.

„Und so ist es auch mit uns Menschen: Ejal wat mer em Levve erlevvt unn watt enem widderfährt, wat enem jelingt unn misslingt; ejal ovv andere dich en de 7. Himmel huh hevve wolle oder dich füer ömme falle losse; ovv se dir op de Scholdere kloppe oder dich dürch de Dreck trekke unn op dir eröm trampele. Beij Jesus behäls du denge Wert, ejal wat ömme passiert. Mer senn ömme glich wertvoll!“

„Zesamme senn me stärk“

Das gute Zusammenspiel machte die Messe für alle Gottesdienstbesucher zu einem besonderen Genuss. Präsident Günter Feyen dankte allen Beteiligten herzlich für ihren Einsatz. „Das Motto »Zesamme senn me stärk unn siellich« hätte in diesem Jahr nicht treffender sein können“, betonte Feyen im Hinblick auf die Pandemie und die Flutkatastrophe.

Zum Abschluss wünschte Manni Lang unter lautem Gelächter allen Teilnehmern des Gottesdienstes, da er einige wohl lange nicht mehr in der Kirche sehen werde, schon einmal vorsorglich „Frohe Ostern“, „Frohe Weihnachten“ und einen „guten Rutsch ins neue Jahr“. Domkapitular Hajo Hellwig ergänzte mit einem Schmunzeln, dass alle an diesen Feiertagen herzlich in die Kirche eingeladen seien: „Wir werden da sein!“

 

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Grundschule Pfarrer-Bechtel Mendig im Rahmen einer Feierstunde mit über 400 Teilnehmern erneut ausgezeichnet

Mendig – Seit dem Jahr 2009 besteht durch den Landessportbund Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, das Prädikat „Partnerschule des Sports“ zu erhalten. Die Auszeichnung der Schulen erfolgt für einen Anerkennungszeitraum von vier Jahren und kann danach verlängert werden. Vor rund elf Jahren wurde die Mendiger Grundschule Pfarrer-Bechtel als eine der ersten Schulen in Rheinland-Pfalz als „Partnerschule für Bewegung, Spiel und Sport“ ausgezeichnet. Ende des letzten Jahres konnte man sich erneut um die Auszeichnung als Partnerschule bewerben. Auch dieses Mal wurde die Schule zertifiziert.

Die Grundschule Pfarrer-Bechtel wurde jetzt in einer Feierstunde von Vertretern des Landessportbundes sowie der Schulaufsichtsbehörde geehrt. Die Schulleiterin Diana Pretz begrüßte zunächst die zahlreich geladenen Ehrengäste in der Turnhalle und gab in Anwesenheit aller Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 und Lehrerinnen und Lehrer einen kleinen Rückblick zur Entstehungsgeschichte der Partnerschule. Maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Grundschule Pfarrer-Bechtel auch heute noch „Partnerschule für Bewegung, Spiel und Sport“ nennen darf, hatte nämlich der ehemalige Schulleiter Matthias Jaklen, der in 2012 voller Begeisterung und Leidenschaft als Konzept- und Ideengeber den Grundstein dafür legte, dieses Prädikat zu erreichen. Das Konzept wurde in der Folge unter Federführung der Schulleiterin Frau Pretz als auch des sportbegeisterten Grundschullehrers Florian Stein gemeinschaftlich mit dem Kollegium fortgeschrieben.

„Als wir als Verbandsgemeinde JA zu dieser Ausrichtung sagten, bedeutete dies, sie auch kraftvoll mit Leben zu füllen“, sagt Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, bei seiner Gratulationsrede gezielt an die Schüler- und Lehrerschaft gerichtet. Lempertz untermauerte das kommunalpolitische Versprechen der Verbandsgemeinde als Schulträgerin mit dem bestehenden überdurchschnittlichen Sportangebot. Seither seien beste Voraussetzungen für die Schulkinder in Mendig geschaffen worden. Dazu zählen beispielsweise der Bau eines Fußball-Minispielfeldes, die Modernisierung der Aula und Sporthalle, die Erneuerung des Schulhofes, der Bau eines Tartanfeldes und Outdoor-Kletterparks.

Das Konzept „Bewegter Unterricht – Bewegte Pausen“ wird an der Grundschule Mendig in allen Klassen umgesetzt und ist fester Bestandteil des Qualitätsprogramms der Schule. Die Klassenräume und besonders die Außenanlagen sind mit immer fortwährender Hilfe und Unterstützung der Verbandsgemeinde Mendig als Schulträgerin bewegungsfreundlich gestaltet. Dadurch wird der Sportunterricht durch systematische Bewegungseinheiten während der gesamten Unterrichtszeit ergänzt. In den Pausen können die Schüler das überdurchschnittliche Angebot an Spielgeräten nutzen.

Neben einem sportlichen Rahmenprogramm, das die Schüler und auch das Lehrerkollegium mit Bravour aufführten, richtete auch Regierungsdirektor Stefan Kölsch (ADD-Sportreferat) Grußworte an das Publikum. Hier wurde besonders das große Engagement der Schulgemeinschaft hervorgehoben. Am Ende der Veranstaltung erhielt die Schulleitung die begehrte Auszeichnung. Die Schulgemeinschaft und der Schulträger freuen sich sehr, für weitere vier Jahre „Partnerschule für Bewegung, Spiel und Sport“ zu sein.

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NetAachen und Stadt Würselen pflanzen 500 widerstandsfähige Baumsetzlinge im Würselener Stadtwald

Aachen – Nachhaltiges Waldbild schaffen, widerstandsfähige Baumarten in Zeiten des Klimawandels etablieren – NetAachen und die Stadt Würselen pflanzen 500 weitere Setzlinge in der Städteregion! Mit 425 japanischen, lindenblättrigen Birken und 75 Esskastanien wird ein Stück des Stadtwaldes in Würselen, direkt am forstlichen Wirtschaftsweg gelegen, aufgeforstet.

Kleiner, aber nachhaltiger Beitrag zur Renaturierung

Mit der nun bereits vierten Baumpflanzung unserer Aktion „Net(t)Aufforsten“ erhält auch der Stadtwald in Würselen 500 ausgewählte Baumsetzlinge. Die ausgewählten Baumarten eignen sich dabei besonders gut für die Extrembedingungen des Klimawandels. „Vor allem die lindenblättrige Birke aus Japan („bronzene Birke“) ist eine sehr interessante Baumart, gerade im Vergleich zum bisherigen Fichtenreinbestand. Die japanische Birke, aber auch die Esskastanie, sind sehr anpassungs- und widerstandsfähig: Trockenheit und Dürre vertragen diese Baumarten weitaus besser, die Anfälligkeit für große Probleme wie den Borkenkäfer ist äußerst gering“, erklärt Revierförster Marco Lacks die Wahl der Baumsetzlinge.

Der weit verbreitete Fichtenbestand eignet sich nicht für die zunehmende Wetterextreme im Zuge des Klimawandels: Stürme und Borkenkäfer sind die größten Probleme für heimische Baumarten, und lassen oft Kahl- oder auch Brandflächen zurück. „Eine fortschreitende Neubeforstung des Würselener Stadtwalds hat das Ziel, nachhaltigere und anpassungsfähigere Forstflächen entstehen zu lassen. Als Stadt Würselen sind wir sehr dankbar für die Verantwortung, die NetAachen gemeinsam mit uns, für einen nachhaltigeren Forst in unserer Gemeinde, übernimmt.“, so Würselens Bürgermeister Roger Nießen.

„Eine größere Pflanzenvielfalt gegenüber den weit verbreiteten Fichtenmonokulturen wirkt sich nicht nur nachhaltig positiv auf den Lebensraum Wald, sondern auch auf die Gesellschaft und den Forst als Naherholungsgebiet, aus.“

Lindenblättrige Birke:

Die japanische Baumart kann nicht nur schnell Kahl- und Brandflächen besiedeln, sondern besitzt auch eine sehr gute Wuchsleistung. Sie werden mit bis zu 280 Jahren deutlich älter als heimische Birken, und können eine Höhe von 30 Metern erreichen. Ab einem Stammdurchmesser von etwa 30 cm färbt sich das Holz des Baumes in rosa-pink: Die Holzsorte ist als „Cherry Tree“ bekannt.

Hintergrund der Aktion „Net(t)aufforsten“

Insgesamt pflanzt NetAachen in Kooperation mit der „fit4future foundation“ 2500 Baumsetzlinge in der Städteregion Aachen: In Alsdorf, Herzogenrath und Stolberg wurden bereits je 500 Setzlinge mit öffentlichem Spatenstich eingesetzt, mit Würselen und Eschweiler schließt unser Nachhaltigkeitsprojekt für 2022/23 ab. „Symbolisch steht jeder eingepflanzte Baum für einen unserer Geschäftskunden. Die Unterstützung von Umwelt und Nachhaltigkeit ist uns nicht nur als wirtschaftlicher Akteur in der Region besonders wichtig – Tief in der Region verwurzelt sehen wir uns auch als gesellschaftlicher Akteur in der Verantwortung gegenüber den Menschen und der Natur in der Städteregion“, so NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider, der das Unternehmen seit 15 Jahren in Richtung flächendeckender Digitalisierung und Glasfaserinfrastruktur in der Region führt.

Als (Industrie-)Unternehmen der Telekommunikations- und IT-Branche benötigen und verbrauchen wir Ressourcen wie viele andere auch: Die Baumpflanzungsaktionen tragen einen kleinen, aber wichtigen Teil zur Renaturierung bei, und bilden gleichzeitig den Auftakt für das übergeordnete Unternehmensziel der CO2-Neutralität im Jahr 2024.

NetAachen finanziert die 2500 Setzlinge, die von der „fit4future foundation“ organisiert werden, und kümmert sich um die dreijährige Pflege für die jungen Bäume.

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Deutsches Museum Bonn – Landkreis Ahrweiler berichtet über den Aufbau im Ahrtal

Ahrweiler/Bonn – Beim Neujahrsempfang des Fördervereins „WISSENschaf(f)t SPASS“ des Deutschen Museums Bonn, der unter dem Motto „Keine Zukunft ohne Technik“ stattfand, berichtete Kreiswirtschaftsförderer Tino Hackenbruch über den Stand der Aufbauarbeiten an der Ahr. Dabei warb er auch für einen Besuch im Ahrtal, um den wichtigen Wirtschaftsmotor Tourismus im Kreis Ahrweiler weiter anzukurbeln.

Moderiert von Journalistin Steffi Neu bot der Förderverein einen Überblick über seine Projekte und Ziele sowie das weitere Potenzial des Deutschen Museums Bonn als Lernort. So hatte es der Verein unter anderem ermöglicht, dass rund 2000 Kinder und Jugendliche aus dem Flutgebiet das Fluthilfe-Angebot für einen kostenlosen Workshop-Besuch nutzen und sich rund um die neue Schwerpunktthematik „Künstliche Intelligenz“ informieren konnten.

Als Partner einer Kooperationsgemeinschaft unterstützt der Landkreis Ahrweiler bereits seit vielen Jahren anteilig die Finanzierung des Deutschen Museums in Bonn. Erst kürzlich beschloss der Kreis- und Umweltausschuss diese Förderung fortzusetzen. Ziel des Museums ist es, Kinder und Jugendliche für MINT-Themen – das heißt Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu begeistern, sie für den Umgang mit den Technologien der Zukunft zu sensibilisieren und nicht zuletzt Interesse an technischen Berufen zu wecken.

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Aachener OBin Sibylle Keupen bittet um Spenden für Erdbebenopfer

Aachen – Die Betroffenheit über das verheerende Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion ist auch in Aachen groß. Die in der Stadt lebenden Menschen mit türkischen oder syrischen Wurzeln bangen um ihre Angehörigen in den betroffenen Gebieten, die in der Nacht auf Montag von schweren Erdstößen erschüttert wurden.

„In den Gebieten um Diyarbakir, Gazi-Antep, Adana, Antakya und den Orten um Aleppo und Idlib sind zahlreiche Häuser eingestürzt und haben Tausende Menschen unter sich begraben“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Und weiter: „Gemeinsam sind wir in Gedanken bei den Opfern dieser Katastrophe. Wir wünschen den Überlebenden die Kraft, den Schmerz um die verstorbenen Angehörigen und Freunde zu überwinden.“

Um eine größtmöglich Hilfe, auch für die engagierten Helfer*innen vor Ort, zu gewähren, weist Sibylle Keupen auf die Spendenaktion der Deutsch-Türkischen Gesellschaft e. V. EUROTÜRK hin, die aktuell unter ihrer Schirmherrschaft, mit Unterstützung des Honorarkonsuls der Türkischen Republik, Uwe Merklein, sowie gemeinsam mit der Aachener Partnerstadt in Istanbul-Sariyer auf den Weg gebracht wird. Da die türkische Gemeinschaft in Aachen viele Kontakte in Antakya hat, soll dort die Hilfe auch konkret angeboten werden. Wer diese Initiative unterstützen möchte, kann dies über das Spendenkonto Nr. DE93 3905 0000 1077 1723 67 tun.

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Europäischer Tag des Notrufes am Samstag 11. Februar

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung dankt den Rettungskräften – Sie ist den meisten Menschen bekannt und schnell eingetippt. Doch die wenigsten wissen, dass die Notruf-Nummer 112 in der gesamten Europäischen Union gilt. Der Europäische Tag des Notrufes am 11.2. soll helfen, die gemeinsame, kostenfreie Rettungsnummer über Grenzen hinweg bekannter zu machen, und die 112 auch dann ins Bewusstsein rücken, wenn man sich im europäischen Ausland befindet. Denn egal, ob bei Bränden, Unfällen oder lebensbedrohlichen Verletzungen, in allen EU-Mitgliedsstaaten lässt sich über die 112 schnelle Hilfe anfordern und Leben retten.

Bürgermeister Holger Jung nimmt den Tag zum Anlass, um sich bei allen Helferinnen und Helfern für deren selbstloses Engagement herzlich zu bedanken. „Rund um die Uhr sind sie im Einsatz und riskieren sogar ihr Leben für uns. Für mich sind diese Menschen die wahren Heldinnen und Helden des Alltags“, würdigt Jung die großartige Leistung von Feuerwehrleuten, Hilfs- und Rettungskräften. „Das, was sie vollbringen, geschieht häufig auf ehrenamtlicher Basis und ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Dafür gebührt ihnen unser Respekt und unsere Hochachtung“, so der Bürgermeister, dessen Dank sich vor allem an jene Bürgerinnen und Bürger richtet, die sich in Meckenheim für ihre Mitmenschen einbringen.

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Prinzenempfang im Kreishaus Euskirchen am gestrigen Donnerstag

Euskirchen – 30 Karnevalsgesellschaften aus dem ganzen Kreisgebiet beim traditionellen Prinzenempfang in der Kreisverwaltung. „Full House“ im Kreishaus beim 39. närrischen Tollitätentreffen in der Kreisverwaltung Euskirchen: 30 Karnevalsgesellschaften von Weilerswist bis Blankenheim kamen „mit Mann und Maus“ am gestrigen Donnerstag zum traditionellen Prinzenempfang nach Euskirchen – dem einzigen Karnevalisten-Gipfeltreffen im Kreis Euskirchen. Mitgebracht hatten sie gute Laune, flotte Sprüche und viel Musik, so dass einem stimmungs- und schwungvollen Abend nichts im Wege stand.

Der Donnerstag vor Altweiber ist seit mehr als zwei Jahrzehnten der Tag des Prinzenempfangs im Kreishaus. Viele Stammgäste sind dann dabei, aber auch jedes Jahr neue und junge Gesichter, die erstmals die besondere Atmosphäre der großen Karnevalsfamilie erleben und genießen.

30 Gesellschaften hatten Delegationen nach Euskirchen geschickt, 44 Tollitäten gingen ins Rennen: Prinzen, Dreigestirne, Prinzenpaare, Kinderprinzen, Regenten und Küfer usw. Alle waren in prächtigem Ornat und boten ein überaus buntes Bild.

Nachdem pünktlich um 18 Uhr das übliche Familienfoto auf der Kreishaustreppe „geschossen“ war (mit Festbeleuchtung durch das MHD), füllte sich das prächtig geschmückte Foyer mit mehreren hundert Karnevalsfreunden. Nach zwei Jahren Zwangspause wg. Corona konnte also endlich wieder das Gipfeltreffen der Kreis-Tollitäten im Kreishaus stattfinden. Das letzte Treffen fand am 13. Februar 2020 statt, als es hieß „Manege frei für den Circus Rosenke“. Es war der 26. und letzte Prinzenempfang des damaligen Landrats Günter Rosenke. Am 5. März 2020 wurde dann die erste Corona-Infektion im Kreis EU bekannt – der Beginn einer knapp drei Jahren dauernden Pandemie.

Umso größer war die Freude, dass der Karneval in dieser Session ein Comeback feiern kann und Landrat Markus Ramers endlich zu seinem ersten Prinzenempfang einladen konnte. „Darauf habe ich 830 Tage gewartet“, sagte ein freudestrahlender Landrat mit Blick auf seine bisherige Amtszeit. Das Motto in diesem Jahr: „Meine Heimat“. Passend dazu war Ramers als Nationalpark-Ranger kostümiert.

Moderiert wurde der Tollitätenempfang von Corinna Lawlor und Florian Ramolla. Beide spielten sich gekonnt die Bälle zu und führten mit viel Witz und Esprit durch das Programm.

Es wurde gesungen, geschunkelt, getanzt und gelacht – und nicht zuletzt immer wieder „gebützt“. Und immer wieder wurden zwischen den Tollitäten und Landrat Markus Ramers sowie seinem Allgemeinen Vertreter Achim Blindert Orden getauscht. Kein Wunder, dass Landrat und AV nach mehrstündigem Programm schwer an der Last von jeweils einigen Dutzend Orden zu tragen hatten. Als erfahrene Bühnenprofis bewiesen sie aber Steh- und Durchhaltevermögen.

Für kölsche Tön und flotte musikalische Unterhaltung sorgten Werner Krebs am Keyboard und Frank Jenniches mit seiner Band „Lückenfüller“. Ganze Arbeit leistete auch wieder das DRK-Team am Buffet. Ein großer Dank galt insbesondere der Kreissparkasse Euskirchen als Sponsor des Prinzenempfangs sowie den rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung, die als Servicekräfte für einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung sorgten.

Perfekt orchestriert wurde der Abend durch Tamara Empt mit ihrem Orga-Team (Wilfired Krebs, Sascha Jansen, Frank Jenniches, Sven Gnädig, Corinna Lawlor und Florian Ramolla). Und das, obwohl die Planungen für den Prinzenempfang aufgrund der unklaren Pandemielage erst gegen Ende des vergangenen Jahres beginnen konnten. Der Erlös aus dem Tollitätenempfang wird an die Notschlafstelle der Caritas Euskirchen und die ev. Suppenkirchen Euskirchen gespendet.

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Eintrag ins Goldene Buch des Kreises Düren

Düren – Zwei Schülerinnen der Christophorus-Schule haben sich für die Teilnahme an den Special Olympics World Games 2023 in Berlin qualifiziert. Um die beiden Athletinnen schon vor dem Wettkampf für ihre sportliche Leistung zu würdigen, haben sie sich am gestrigen Donnerstag, 9. Februar im Beisein von Landrat Wolfgang Spelthahn in das Goldene Buch des Kreises Düren eingetragen.

Die Special Olympics World Games sind die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung, bei der insgesamt 7000 Sportlerinnen und Sportler mit geistiger und mehrfacher Behinderung in 26 Sportarten antreten. 378 Menschen haben es in den deutschen Nationalkader geschafft – zwei davon sind Pia Welsch und Kim Heinrichs aus dem Kreis Düren. Sie treten vom 17. bis 25. Juni in den Disziplinen Badminton (Pia Welsch) und Rollerskating (Kim Heinrichs) an. Aktuell läuft neben der Schule das vorbereitende Training mit Unterstützung des Kreissportbundes Düren. Vier bis fünf Mal wird wöchentlich unter anderem in dem Bewegungszentrum des KSB trainiert: Kondition, Schnelligkeit und Kraft stehen auf dem Trainingsplan.

Der Erfolg der Qualifikation bei einem der größten Sportereignissen der Welt zeige den herausragenden Glanz der Christophorus-Schule, einer Förderschule des „Förderschulzweckverbands im Kreis Düren“. „Wir sind alle sehr stolz und geben den beiden Sportlerinnen auf dem Weg von Düren nach Berlin Rückenwind. Wenn solch besondere Dinge gelingen, dann liegt das Goldene Buch des Kreises Düren natürlich bereit“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn bei der feierlichen Zeremonie. Gleichzeitig bedankt er sich beim Sportgeschäft Sport Fergen für die Ausstattung sowie bei den anwesenden Eltern und Großeltern der Schülerinnen. Wolfgang Schmitz, Geschäftsführer des Kreissportbundes Düren, erklärt, dass die Athletinnen von den Trainern wie Profis behandelt werden: „Wir wollen die Mädchen bestmöglich auf die Weltmeisterschaft vorbereiten, aber vor allem soll es Spaß machen.“ Schulleiterin Anne Blatt war anfangs wegen des Leistungsgedankens etwas skeptisch, doch dann hat sie sich durch den beeindruckenden sportlichen Einsatz schnell überzeugen lassen. „Wir sind alle so stolz darauf, dass Kim und Pia nach Berlin fahren. Und auch auf alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Special Olympics Programms an unserer Schule“, lobt die Schulleiterin der Christophorus-Schule.

Pia Welsch ist 18 Jahre alt und tritt im Einzel sowie gemischten Doppel im Badminton an. „Der Eintrag in das Goldene Buch ist wirklich etwas ganz Besonderes für mich. Ich freue mich sehr auf Berlin, wir werden unser Bestes geben“, erzählt sie mit leuchtenden Augen. Neben ihr sitzt die 16-jährige Kim Heinrichs mit einem freudigen Lächeln im Gesicht. „Das Ganze ist jetzt schon ein so großer Erfolg, mit dem ich niemals gerechnet hätte. Dass wir uns in das Goldene Buch des Kreises Düren eintragen durften, ist toll. So etwas erlebt man nur einmal im Leben.“

Auch in der Zukunft soll die Rolle des Sports im Kreis Düren weiter maßgeblich sein. „Talent und die Bereitschaft schnell zu agieren – das sind die entscheidenden Bausteine für Erfolg. Und das wollen wir gemeinsam mit dem Sportausschuss weiter fördern“, erklärt Landrat Wolfgang Spelthahn. Der Sport im Kreis Düren brauche weiterhin eine gute Ausstattung und intensive Trainingsmöglichkeiten, daher werde man sich in dem Ausschuss mit diesem Thema intensiv beschäftigen. Max Dichant, der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Sport und Ehrenamt, zeigt sich ebenfalls begeistert von der sportlichen Leistung der Mädchen: „Zwei Repräsentantinnen aus dem Kreis Düren bei einem internationalen Wettbewerb in Berlin – da kann ich nur stolz sein und viel Erfolg und Freude wünschen.“