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Pfarrei, Stadt und Ahrtal-Werke kooperieren für Klimaneutralität im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Es ist ein erster Schritt, aber der ist ja oft der schwerste: Seit Ende Januar sind die Gebäude des Pfarrbezirks Ahrweiler, die St. Laurentius-Kirche, die angrenzenden Pfarrgebäude, die Zehntscheuer und das Haus am Marktplatz 15 an eine mobile Heizung angeschlossen. Diese Insellösung ist der erste Schritt hin zur Fernwärmeversorgung. „Noch ist es nicht die klassische Fernwärme, die die Gebäude der Pfarrei rund um den Marktplatz speist, aber ein erster Schritt ist getan“, erklärt Paul Radermacher. Er ist Mitglied des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Konkret sieht dieser erste Schritt so aus, dass sich neben der St. Laurentius-Kirche derzeit ein kleines Heizmobil befindet, das ausschließlich dafür da ist, diese fünf Gebäude des Pfarrbezirks zu heizen. „Dies ist“, so Christophe Vianden von den Ahrtal-Werken, „zunächst nur eine temporäre Lösung“. Die Ahrtal-Werke sind ein kommunaler Energieversorger und Infrastrukturmanager. „Wir planen insgesamt drei Schritte”, sagt Vianden. Das Heizmobil, das derzeit noch mit Heizöl betrieben wird, sei lediglich der erste Schritt. „Mittelfristig wird, voraussichtlich ab dem Sommer, eine stationäre Anlage im Keller der St. Laurentius-Kirche installiert, welche anschließend für die Wärmeversorgung der Gebäude zuständig ist.“

Perspektivisch soll im dritten Schritt das komplette Immobilienkonvolut an das Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke angeschlossen werden. Vianden erklärt: „Schon jetzt sind gebäudeinterne Fernwärmeleitungen verlegt und installiert worden, damit nur noch der Anschluss an das Bestandsnetzes der Ahrtal-Werke erfolgen muss, sobald dieses bis in den Stadtteil Ahrweiler verlegt worden ist.“

„Die Stadt Ahrweiler und die Ahrtalwerke haben uns damals angefragt, ob wir Interesse daran haben, die Gebäude der Kirche an das Fernwärmenetz anzuschließen“, erinnert sich Radermacher. Die Pfarrei hat damals nicht gezögert und zugestimmt. Denn mit dem Anschluss seien viele Vorteile verbunden: Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und auch erneuerbare Energien, die in das Fernwärmenetz eingespeist werden können. „Es ist ein erster Schritt hin zu einer klimaneutralen Heizkraft“, erklärt Radermacher. Dies entspreche dem christlichen Gedanken eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Schöpfung zum Wohle nachfolgender Generationen.

Auch der nun pensionierte Kirchenmusiker Klaus-Dieter Holzberger freute sich, dass seine Wohnung an das Netz angeschlossen werden konnte. Gemeinsam mit Michael Seeliger, zuständig für die Immobilien der Pfarrei, wurde im Keller des Hauses Markplatzes 15 die Fernwärmeleitung angeschlossen. (red)

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Pride-Bus setzt im Kreis Düren ein klares Zeichen

Düren – Im gesamten Kreisgebiet fährt seit vergangenem Mittwoch ein ganz besonderer Bus der VIAS Bus GmbH. Um ein klar sichtbares Zeichen für eine bunte, tolerante und offene Gesellschaft zu setzen, gibt es nun den neuen Pride-Bus. Die beiden Auszubildenden Marvin Janschick und Stephan Pchaiek haben den Anreiz für dieses Zeichen der Toleranz angestoßen. Sie haben in ihrem Freundeskreis immer wieder diskriminierende Äußerungen miterlebt und wollten sich klar dagegen positionieren. Sie entwickelten ein Konzept, stellten die Idee vor und Christian Hoverath, Geschäftsführer der Rurtalbus GmbH, war sofort begeistert. „Wir akzeptieren Ausgrenzung nicht. Alle sollen so sein können, wie sie sind. Diese Freiheit möchten wir in die Öffentlichkeit tragen“, erklären Janschick und Pchaiek.

Auch das Fahrpersonal der Busse erfährt immer wieder diskriminierende Kommentare von Fahrgästen. „Dem möchten wir mit diesem Bus ganz entschieden entgegentreten. Der Bus ist für alle. Er ist ein Hingucker – und das bewusst“, betonte Hoverath. Als großes Verkehrsunternehmen wolle man mit gutem Beispiel voran gehen. In ganz Nordrhein-Westfalen sei der Pride-Bus einer von wenigen.

Landrat Wolfgang Spelthahn zeigte sich als Aufsichtsratsvorsitzender des kreiseigenen Busunternehmens Rurtalsbus GmbH begeistert und lobte die Idee. Er sprach den jungen Auszubildenden sein großes Kompliment aus. „Der Pride-Bus sieht wirklich schick aus. Damit werben wir im gesamten Kreis Düren für Toleranz. Ich wünsche stets eine gute und sichere Fahrt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.
Der Pride-Bus ist ein ganz neues Fahrzeug und wird ab heute auf allen Linien im Kreis Düren eingesetzt. Neben ihm ist auch immer noch der #BlackLivesMatter-Bus der Rurtalbus GmbH auf den Straßen im Kreisgebiet unterwegs. Dieser setzt seit mittlerweile drei Jahren ein klares Zeichen gegen Rassismus.

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Abfallberatung des Kreises Euskirchen ruft zum gemeinsamen Müllfasten auf

Euskirchen – Coffee-to go-Becher am Straßenrand oder im Park auf der Wiese: Der Eintrag von Plastik in die Landschaft durch Einwegverpackungen ist an vielen Orten sichtbar. Doch was hat der Kauf einer neuen Jeans mit unserem Klima zu tun? Und wie können wir als Verbraucherinnen und Verbraucher mit kleinen Handlungsänderungen unser Klima schützen und dem zu hohen Ressourcenverbrauch etwas entgegensetzen?

Die alljährliche Müllfastenzeit, zu der die Abfallberatung des Kreises Euskirchen aufruft, regt zum Nachdenken an und gibt praxisnahe Anregungen zum nachhaltigen Konsum.

Wer kennt es nicht: Eine Jeans die heute neu gekauft wird, verschleißt nach häufigem Tragen recht schnell. Ein sichtbares Loch und schon wird die Hose zu Abfall. Aber müssen wir sie gleich wegwerfen? Viel besser für’s Klima, für unsere weltweit zur Verfügung stehenden Ressourcen und auch für „unser Portemonnaie“ wäre eine Reparatur.

Über regional ansässige Änderungsschneidereien oder auch online-Dienste ist das ganz leicht möglich. Solche Betriebe sind auch über die Nachhaltigkeitskarte des Kreises Euskirchen zu finden.
Je länger wir unsere Kleidung tragen umso besser, denn die Kehrseiten des Fast Fashion Konsums sind vorhanden: Schätzungen zufolge verursacht die Textilbranche 10 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen – mehr als die internationale Luftfahrt und Seeschifffahrt zusammen.

Die Menge an Kleidung, die pro Person in der EU gekauft wird, ist seit 1996 um 40 Prozent gestiegen. Das hat auch deutlich die Lebensdauer der Kleidungsstücke verkürzt. Von den Europäerinnen und Europäern werden jedes Jahr fast 26 kg an Textilen gekauft und 15 kg entsorgt. Fast Fashion ist noch im Trend, doch um nachhaltig zu leben, sollte Slow Fashion nach und nach im Vordergrund stehen – ganz im Sinne der Zero Waste Pyramide (rethink, reduce, reuse, repair, recycle).
Ein Umdenken unserer Konsumgewohnheiten – gar nicht so einfach? Mit praktischen Tipps ist es für alle gut möglich. Weitere Ideen liefert daher der Kreis ab Aschermittwoch wöchentlich über seine Social-Media-Kanäle auf Facebook und Instagram. Immer mittwochs um 8 Uhr gibt es bis Ostern einen neuen Post.

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Neuer DHL Paketshop in der Eifel ist „tierisch gut“

Hoffeld/Adenau – Deutsche Post DHL Group baut das Paketnetz weiter aus. „Sandras Eifler Alpakas“ in Hoffeld an der Bergstraße 11. Geführte Wanderungen und Weidezeit in der schönen Eifel. „Tierisch gut“ dürften Kunden der Deutschen Post den neuen DHL Paketshop im Eifelort Hoffeld (Verbandsgemeinde Adenau) finden, denn dort freuen sich nicht nur die Betreiberin Sandra Seidl und ihr Partner Jan Pöller, sondern auch die Alpakas Gerome, Bella, Lotte und Alena schon auf die Kundschaft. Deutsche Post DHL Group baut das Paketnetz weiter aus – und „Sandras Eifler Alpakas“ in Hoffeld an der Bergstraße 11 ist eine neue Adresse in diesem Netz. Dieser DHL Paketshop wird an diesem Donnerstag, 16. Februar 2023, eröffnet.

Die Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 09:00 bis 13:00 Uhr und 17:00 bis 19:00 Uhr
Samstag: 09:00 bis 13:00 Uhr

Der neue Paketshop ermöglicht die Annahme von frankierten Paketen, Päckchen und Retouren. Auch werden Brief- und Paketmarken verkauft. Für die Kunden werden mit Paketshops wie diesem neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können. Außerdem können Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.

Die neuen Paketshop-Betreiber Sandra Seidl und Jan Pöller bieten im kleinen Dorf Hoffeld ganz in der Nähe des Nürburgrings geführte Alpaka-Wanderungen in der schönen Eifel an – und das zu jeder Jahreszeit. Wer will, kann aber auch mit Gerome, Bella, Lotte und Alena Zeit auf der Weide verbringen. Eine kleine Getränke- und Eiskarte darf nicht fehlen.

Die Idee, in Hoffeld einen DHL Paketshop zu etablieren, hatte Sandra Seidl selbst. Sie will damit die Infrastruktur, die Grundversorgung mit postalischen Dienstleistungen, stärken. „Da es eine solche Anlaufstelle hier im Ort noch nicht gab, hatte ich die Überlegung: Warum soll ich nicht Partner von Deutsche Post DHL werden?“ Nachdem sie in Hoffeld auf positive Resonanz gestoßen war, meldete sie sich beim Unternehmen. Binnen weniger Wochen ist die neue Partnerschaft dann eingefädelt und vertraglich vereinbart worden. „Wir hoffen natürlich, dass dieses neue Angebot angenommen wird, und freuen uns auf möglichst viele Kunden.“ Diese wiederum dürfen sich bei einem Besuch im Paketshop an der Bergstraße auch auf Begegnungen mit den schönen Alpakas freuen, die neugierig das Geschehen auf dem Anwesen verfolgen. Nicht zuletzt die Ruhe, welche diese Tiere ausstrahlen, aber auch Sandra Seidl und Jan Pöller werden dafür sorgen, dass es im Hoffelder DHL Paketshop auf jeden Fall stressfrei zugehen wird. So erfährt das Postleben in Hoffeld – neben dem fleißigen Zusteller im Streetscooter und dem zentral platzierten Briefkasten in der Ortsmitte – eine überaus erfreuliche Bereicherung.

Deutsche Post DHL Group hat derzeit rund 10.500 DHL Paketshops eingerichtet. Zusammen mit den bereits bestehenden knapp 13.000 Postfilialen und über 11.000 Packstationen verfügt DPDHL damit aktuell über weit mehr als 34.000 Paketannahmestellen bundesweit und ist für die Verbraucher überall erreichbar. Geschäftsleute, die Interesse an einem DHL Paketshop haben, können sich im Internet informieren und bewerben unter www.deutschepost.de/partner-werden.

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Stadtreinigung Aachen sammelt 13 Tonnen Fastelovvends-Abfall

Aachen – Voller Einsatz der Stadtreinigung: Mehr als 130 Mitarbeitende der Stadtreinigung des Aachener Stadtbetriebs haben nach den Karnevalszügen in Aachen wieder für saubere und sichere Straßen, Plätze und Gehwege gesorgt. Für die „Orangenen Funken“, die als traditionell als letzte Gruppe unterwegs sind, ist „alles gut gelaufen“, wie Dieter Bohn, Bereichsleiter Stadtreinigung, betont: „Wir haben sehr viel Dank und Zustimmung erhalten.“

Mit insgesamt 16 Klein- und Großkehrmaschinen, zwölf Pritschenfahrzeugen, drei Presswagen, einem Werkstattwagen und natürlich zu Fuß waren die Männer und Frauen unterwegs. Rund 13 Tonnen Abfall sind nach den Umzügen am Sonntag und Montag gesammelt worden. „Das ist zwar etwas weniger als bei den vergangenen Umzügen, aber immer noch viel, da wir hauptsächlich leichte Verpackungsmaterialien sammeln“, erklärt Dieter Bohn. Erfreulich in diesem Jahr war, dass weniger Glasscherben am Straßenrand als in den Vorjahren aufgesammelt werden mussten.

Noch am gestrigen Dienstag, 21. Februar, war die Stadtreinigung mit der „Nachreinigung“ beschäftigt: 30 Mitarbeitende säubern jeweils in der Früh- und Spätschicht die Bereiche, die nach dem Rosenmontagszug beispielsweise durch Absperrgitter oder Tribünen, wie etwa am Marktplatz, nicht oder nur schwer erreichbar waren.

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Prinz Rolf II. übernimmt die Macht über das Rathaus in Zülpich

Zülpich – Traditionelle Schlüsselübergabe am Karnevalssonntag in Zülpich – Kanonenschüsse führten zur Kapitulation –  Bürgermeister Ulf Hürtgen übergab den Rathausschlüssel an Prinz Rolf II. Auch in diesem Jahr hatten sich am Karnevalssonntag wieder viele Karnevalsbegeisterte auf dem Zülpicher Marktplatz versammelt, um der traditionellen Schlüsselübergabe beizuwohnen.

Im Anschluss an die Eroberung des Rathauses durch Prinz Rolf II. und sein Gefolge wurde auf dem Rathausbalkon noch zur Stadthymne „En Zöllechs ahle Muure“ einträchtig geschunkelt. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Mit großem Gefolge marschierten die Corps der vier kernstädtischen Karnevalsgesellschaften in Richtung Innenstadt, um dort das Rathaus zu erobern. Bürgermeister Ulf Hürtgen, der vom Rathausbalkon gemeinsam mit dem Beigeordneten und Kämmerer Ottmar Voigt sowie Vizebürgermeister André Heinrichs dem Aufmarsch der Garden entgegensah, hatte wohl schon geahnt, dass er gegen so viel geballte närrische Macht keine Chance haben würde.

Aber kampflos wollte der oberste Bürger der Stadt auch dieses Mal das Rathaus nicht an die Karnevalisten übergeben. Und tatsächlich: Im nun folgenden Wortgefecht mit Öllege-Präsident Robert Frings sah es zunächst so aus, als ob der Verwaltungschef die Oberhand behalten würde. Immerhin bot er an, das Rathaus mit all seinen Vorzügen im Tausch gegen das Weiertor freiwillig abzugeben. Während sich Bürgermeister Hürtgen wortgewandt gegen die Herausgabe des Schlüssels wehrte, wurde jedoch vor dem Rathaus schweres Geschütz aufgefahren. Und mit einer Vielzahl an kräftigen Kanonenschlägen, die den Markplatz zur Erschütterung brachten, bewiesen die Kanoniere der Blauen Funken nicht nur ihre Treffsicherheit, unter großem Jubel der Zuschauer führte sie letzten Endes auch zur Kapitulation des Verwaltungschefs.

Damit war der Weg frei für Prinz Rolf II. und sein Gefolge. Mittlerweile umrahmt von den Standarten der Gesellschaften musste sich der Bürgermeister der Übermacht geschlagen geben und auf dem Balkon vor seinem Büro den Rathausschlüssel an das Zülpicher Narrenoberhaupt überreichen. Dieser verkündete sogleich sein närrisches Manifest: Unter anderem wurden Bürgermeister Hürtgen sowie die gesamte Verwaltungsleitung ihres Amtes enthoben und durch das Prinzenteam ersetzt. Der abgesetzte Bürgermeister wird zum Regionalverkehr Köln abgeordnet, damit alle Karnevalisten mit dem nicht ausgelasteten Stadtbus immer sicher nach Hause gebracht werden können. Darüber hinaus wurde die Sperrstunde in der Gastronomie aufgehoben. Und schließlich: Wer sich nicht an diese Regularien hält, bekommt bis Aschermittwoch nur noch alkoholfreies Bier.

Bevor es für die Karnevalisten im Rathaus-Foyer noch „jet zo süffele on zo müffele“ gab, wurde auf Marktplatz und Rathausbalkon zu den Klängen der Zülpicher Hymne „In Zöllechs ahle Muure“ geschunkelt und getanzt.

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Karnevalszug mit Premiere des „Karnevalsschiffes“ am Karnevals-Sonntag 19. Februar in Glehn

Mechernich-Glehn – „KG Äzebälleg“ rechnet mit großer Teilnahme am jecken „Geheimtipp“ – Die „KG Äzebälleg Glehn“ feiert in diesem Jahr wieder, was das Zeug hält. Als Höhepunkt der Glehner Karnevalssession steht dabei am „Äze-Sonntag“ (Karnevalssonntag), 19. Februar, der legendäre Karnevalszug bevor. Schon ab 11.11 Uhr ist das Sportheim für den karnevalistischen Frühschoppen geöffnet. Passend zu ihrem Namen bieten die „Äze“ hier eine frische Erbsensuppe mit Wurst als Verpflegung an, dazu Frikadellen und Brötchen. Um 14.11 Uhr heißt es dann endlich wieder „de Zoch kütt“!

Schon 2019 hatte die KG ihren in die Jahre gekommenen Karnevalswagen gegen ein „Karnevalsschiff“ ersetzt. Aber: Seitdem ist in Glehn kein Zug mehr gegangen. Der feierliche Stapellauf erfolgte im Jahr 2020 samt Segnung durch Diakon Manfred Lang, doch wurde der damalige Zug wegen Sturmwarnung abgesagt. Und so feiert die KG in diesem Jahr endlich Premiere mit ihrem neuen „Schiff“.

Zugleiter Rolf Greuel aus Hostel rechnet dabei mit einem großen Interesse der Eifeler „Jecken“ und „Kamellejägern“. Befreundete Gesellschaften mit ihren großen Festwagen, mehreren Fußgruppen aus Glehn, Bleibuir, Voissel und der Umgebung, hätten sich bereits angekündigt. Besonders hervorzuheben seien die Unterstützung des Musikvereins „Waldlust Glehn“, der den Zuschauern „kräftig einheizen“ werde sowie die Leistung der Frauen und Männer der Löschgruppe Glehn, die für die Sicherheit sorgten.

Danach klingt der „Äze-Sonntag“ mit einer Zugabschlussparty im Sportheim gehörig aus. „Wir bieten eine Alternative zu den großen Umzügen in den Eifeler »Metropolen«“, so die KG: „Besonders für unsere kleinen »Kamellejecken« ein absoluter Geheimtipp!“

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Kommern feiert endlich wieder groß Karneval

Mechernich-Kommern – Mit den „Greesbergern“ – Kindersitzung und Rosenmontagszug samt Afterparty – Viel Livemusik, Auftritte und mehr. Nach langer Pandemiezeit tischt die „KG Greesberger Kommern 1947 e.V.“ in dieser Karnevalssession endlich wieder in traditionell-jecker Manier Veranstaltungen auf, was das Zeug hält. Diesmal ist mit Kindersitzung und großem Rosenmontagszug mit After-Party für wirklich jeden, egal ob Klein oder Groß, etwas dabei!

Den Anfang macht die große Kindersitzung der „Greesberger“ am Samstag, 11. Februar, ab 14 Uhr in der örtlichen Bürgerhalle. Einlass ist schon um 13 Uhr. Das Programm gestalten der Kommerner Karnevalsprinz „Bit I.“, die „Magie Dancer Lessenich“, die „Weyerer Blömche“, Clown „Herr Jemine“, die „Randale Kids Nöthen“, die „Burgpiraten Kuchem e. V.“, die „Cheer Dance Company“ des „SV Rot-Weiß Billig“, „Ne Jeck im Rähn“ und die Tanzgarden der „KG Greesberger“ live auf der Bühne. Und ganz viel Konfetti darf natürlich auch nicht fehlen!

Die KG betont: „Für unsere jüngsten Jecken ist die Kindersitzung sicherlich das Highlight der Karnevalssession!“ Der Eintrittspreis beträgt für Kinder drei Euro, für Erwachsene fünf Euro.

Abschluss an Rosenmontag

Sein Ende findet das bunte Kommerner Treiben schließlich an Rosenmontag, 20. Februar. Um Punkt 14.11 Uhr beginnt hier der Rosenmontagszug im Becherhofer Weg seinen jecken Streifzug durch die Straßen Kommerns – vorbei an der Ehrentribüne auf der Kölnerstraße bis hin zur Bürgerhalle. Hier findet die Session im Anschluss ihr pompöses Ende in einer großen Party mit „DJ Steff“. Wieder kostet der Eintritt zehn Euro – ein Freigetränk ist natürlich auch mit drin.

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„De Zuch kütt“ – Rosenmontagszug in Mayen

Mayen – Es ist nicht mehr zu übersehen: Die Fastnachts-Session von Prinz Peter IV. nähert sich dem Höhepunkt. Am 20. Februar startet der große Rosenmontagszug mit 16 Festwagen, den Mayener Garden, 33 Fußgruppen und 6 Musikkapellen um 13.11 Uhr im Bereich des Bahnhofs Mayen-Ost und nimmt dann seinen Weg durch folgende Straßen von Mayen: Ostbahnhofstraße – Koblenzer Straße – Bachstraße – Wittbende – Querung Habsburgring – Am Wittbender Tor – Stehbach – Habsburgring – Marktstraße – Neustraße – Boemundring – Marktplatz.

Die Alte Große Mayener Karnevalsgesellschaft will gemeinsam mit der Stadtverwaltung Mayen, der Polizeiinspektion Mayen, der Freiwilligen Feuerwehr Mayen und dem THW Ortsgruppe Mayen auch 2023 dafür sorgen, dass der Rosenmontagszug für Teilnehmer und Zuschauer ein tolles Erlebnis wird. In zwei ‚Zuchsitzungen‘ im Januar wurden die Garden, Vereine und Gruppen, die mit Festwagen und zu Fuß am Umzug teilnehmen möchten, schon über die Abläufe informiert und haben viele wichtige Hinweise erhalten.

Damit der Rosenmontagszug möglichst reibungslos und ohne größere Lücken ablaufen kann, wird in den Straßen entlang des Zugweges ein Halteverbot ausgesprochen. Schon vier Tage vorher weisen entsprechende Schilder auf diese Regelung hin und weisen auch genau den Zeitraum aus, in dem dieses Halteverbot gilt. Die Anlieger werden um Einhaltung und Verständnis für diese zeitlich befristete Maßnahme gebeten. Letztlich dient sie auch dem Schutz des Eigentums und ist für eine zügige und gefahrlose Durchfahrt insbesondere der Festwagen dringend notwendig.

Während des Rosenmontagszugs sind an verschiedenen Punkten der Stadt Absperrungen erforderlich. Der normale Verkehr muss dann warten, bis die Durchfahrt wieder freigegeben ist. Wer sich auskennt und nicht unbedingt ein Gebäude oder eine Stelle entlang des Zugweges erreichen muss, sollte auf Randstrecken ausweichen – oder einfach die Zeit nutzen und den Rosenmontagszug ansehen!

Damit die in den Zugweg einbezogenen Straßen schnell wieder für den fließenden Verkehr frei gegeben werden können, wird sich die Alte Große gemeinsam mit den Teilnehmern am Umzug bemühen, keine großen Lücken entstehen zu lassen. Allerdings ist klar: Ein Umzug mit vielen großen Festwagen – als Höhepunkt der Wagen des Prinzen ganz am Ende des Zuges -, dazu Fußgruppen, Garden und Musikkapellen wird schon etwas Zeit brauchen, bis alle Teilnehmer auf dem Marktplatz eingetroffen sind.

Zugleiter Philipp Dillmann von der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft e.V. ist zuversichtlich: „Ich freue mich endlich nach 2 Jahren einen Rosenmontagszug in Mayen durchführen zu können. Ich möchte mich vor allem bei den Teilnehmern für ihre Mühen und ihr Herzblut bedanken, das sie in die Gestaltung der Wagen und Kostüme gesteckt haben. Selbst die Hürden der Wagenabnahme wurden gemeistert. Natürlich geht mein Dank auch an alle die, die zur Durchführung des Zuges beitragen. Jetzt kann sich der bunte Lindwurm in Bewegung setzen und durch die von Zuschauern gesäumten Straßen von Mayen schlängeln.“

 

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„Tulpensonntag“ – Traditionsreicher Mechernicher Karnevalszug am Sonntag 19. Februar ab 14.11 Uhr

Mechernich – „Tulpensonntag“ geht wieder der Zug – Mechernich Alaaf! Der „Festausschuss Mechernicher Karneval 1960 e.V.“ lädt am Sonntag, 19. Februar, endlich wieder zum großen Mechernicher „Tulpensonntagszug“ ein.

Gerade jetzt sind solch „jecke“ Veranstaltungen ja eigentlich auch wieder ein Muss für jeden Pandemiegebeutelten geworden.

Die Aufstellung des traditionellen Karnevalszuges für Klein und Groß findet in der Friedrich-Wilhelm-Straße und in der Bahnstraße um 13 Uhr statt. Um 14.11 Uhr geht es dann endlich in alter und „jecker“ Frische wieder los. Enden wird der Festzug schließlich, nachdem er sich seinen Weg durch die ganze Stadt gebahnt hat, am Nyonsplatz.