Kategorien
News

Meckenheimer Verbund fördert Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Meckenheim – Die Kampagne zur Einführung eines möglichst einheitlichen Mehrwegsystems in Meckenheim ist mit Monatsbeginn gestartet. Kundinnen und Kunden haben damit die Möglichkeit, Speisen und Getränke zum Mitnehmen in den teilnehmenden Gastronomiebetrieben in Relevo-Mehrweggeschirr anstelle von Einweggeschirr füllen zu lassen und so einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Zum Auftakt informierten Akteurinnen und Akteure der Kampagne über die Umsetzung, darunter Bürgermeister Holger Jung, Willi Wittges-Stoelben, Erster Vorsitzender des Meckenheimer Verbund e.V., Sonja Crämer von der städtischen Wirtschaftsförderung und Mathias Johnen als Stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands e.V. (DEHOGA) Nordrhein.

„Wir müssen vor Ort mit guten Ideen vorangehen. Ich bin froh, dass wir ein nachhaltiges System mit mehreren Projektpartnern auf den Weg gebracht haben, um einen wichtigen Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten“, sagte der Bürgermeister und Stellvertretende Vorsitzende des Meckenheimer Verbund e.V., Holger Jung. Er hoffe auf viele Nachahmer und appellierte an die Eigeninitiative einer jeden Bürgerin und eines jeden Bürgers, den Nachhaltigkeitsgedanken mit Leben zu füllen.

Wirtschaftsförderung begleitet
Seit dem 1. Januar 2023 sind Restaurants, (Eis-)Cafés, Bistros, Cateringbetriebe, Imbisse und Lieferdienste ab einer bestimmten Größe gesetzlich verpflichtet, Mehrwegbehältnisse als Alternative zu Einwegbehältnissen für Speisen und Getränke zum Mitnehmen anzubieten. Bereits seit Ende des Jahres 2021 begleitet die Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim in Kooperation mit dem Meckenheimer Verbund und der DEHOGA Nordrhein die Meckenheimer Gastronomiebetriebe bei der Umsetzung der neuen Mehrwegangebotspflicht. Mit dem Ziel, frühzeitig über die gesetzlichen Anforderungen zu informieren und in Meckenheim ein möglichst einheitliches Mehrweg-Angebot umzusetzen, wurde in zwei Veranstaltungen sowie mit umfangreichem Informationsmaterial über die Mehrwegangebotspflicht aufgeklärt und Unterstützung bei der Einführung eines Mehrwegsystems angeboten.

Ende des vergangenen Jahres ist die in Meckenheim ansässige Firma Hygiene Express System GmbH als Vertriebspartnerin der Firma Relevo GmbH mit einem besonderen Angebot an den Meckenheimer Verbund herangetreten: Jeder Meckenheimer Gastronomiebetrieb, der sich für den Einsatz der Mehrwegmaterialien von Relevo entscheidet, erhält ein vergünstigtes Starterpaket. Darin sind alle Ausleihen, die Inbetriebnahme und die weitere Einweisung in das System enthalten.

Verbund übernimmt Kosten
Der Meckenheimer Verbund hat auf dieser Grundlage die umfassende Unterstützung der Gastronomiebetriebe bei der Einführung eines Mehrwegsystems beschlossen: Jeder interessierte Meckenheimer Gastronomiebetrieb, der sich bis zum 31. Mai 2023 für den Einsatz des Mehrwegsystems der Relevo GmbH entscheidet, erhält 25 oder 40 nach dem jeweiligen Bedarf zusammengestellte Mehrweg-Geschirrsets der Relevo GmbH zur Verfügung gestellt. Die Kosten, die dafür entstehen, übernimmt der Meckenheimer Verbund bis Ende Februar 2024.

Die Wirtschaftsförderung unterstützt den Meckenheimer Verbund bei der Umsetzung, indem sie das Angebot an die Meckenheimer Gastronomiebetriebe kommuniziert, bei Bedarf weitergehende Informationen liefert und die Rückmeldungen abfragt, sammelt und an den Verbund weitergibt. Außerdem koordiniert die Wirtschaftsförderung die Abwicklung mit der Hygiene Express GmbH bzw. mit Relevo.

Angebot für alle Gastronomiebetriebe
Bereits sieben Meckenheimer Gastronomiebetriebe setzen auf Nachhaltigkeit und haben sich für den Einsatz des Mehrweggeschirrs von Relevo entschieden. Mit weiteren interessierten Betrieben werden derzeit noch Gespräche geführt. „Uns ist es wichtig, in Meckenheim ein nachhaltiges System zu schaffen, damit die Kundschaft das ausgeliehene Geschirr in möglichst vielen Gastronomiebetrieben wieder zurückgeben kann“, erklärte der Stellvertretende Vorsitzender des Meckenheimer Verbund e.V., Sven Schnieber. „Unser Angebot richtet sich nicht nur an unsere Mitglieder, sondern an alle Meckenheimer Gastronomiebetriebe“, ergänzte Willi Wittges-Stoelben.

Mathias Johnen lobte die Meckenheimer Initiative als beispielgebend. Er kenne kaum eine Kommune, „die sich so reinhängt. Ein solcher Pool an Partnern unter einem Dach ist selten.“

Überzeugend für die Gastronominnen und Gastronomen sind sowohl die vom Meckenheimer Verbund geschaffene Möglichkeit, das Mehrwegsystem ein Jahr lang kostenfrei zu testen, als auch die unkomplizierte Umsetzung der Mehrweglösung. Die Ausleihe der Mehrwegbehälter von Relevo läuft nämlich komplett pfand- bzw. bargeldlos ab und ist daher für die Gastronomiebetriebe sowie für deren Gäste sehr einfach und ohne Mehraufwand durchzuführen: Bei der Ausgabe von Speisen oder Getränken zum Mitnehmen scannen die Kundinnen und Kunden mit der Relevo-App den QR-Code auf dem ausgegebenen Geschirr. Das leere Geschirr kann bei allen Relevo-Partnerbetrieben zurückgeben werden, die Kundinnen und Kunden müssen dabei nur kurz den Rückgabe-QR-Code scannen.

Betriebe, die an einer Beteiligung interessiert sind und ebenfalls von dem Einführungs-Angebot profitieren möchten, können sich noch bis zum 31. Mai entweder beim Meckenheimer Verbund (E-Mail info@meckenheimer-verbund.de) oder bei Sonja Crämer von der städtischen Wirtschaftsförderung (E-Mail sonja.craemer@meckenheim.de, Telefon (02225) 917-217, melden und das Mehrweggeschirr von Relevo bis Ende Februar 2024 kostenlos testen.

Kategorien
News

Gesundheits-Verbund der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH präsentiert sich unter einem neuen Markenbild

Mechernich – Ab März 2023 wird das neue Corporate Design in sämtlichen Einrichtungen, die zur Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH gehören, nach und nach Einzug halten. Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Orientierung und Stärkung der Arbeitgebermarke. Den
Startschuss macht die neue Website, die seit dem 1. März online ist.

Die Entscheidung für ein neues Markenbild fiel bereits vor über zwei Jahren. Mit Unterstützung einer Kommunikationsagentur erarbeitete eine berufsgruppenübergreifende Projektgruppe seither die wesentlichen Grundpfeiler für eine neue, einheitliche Identität. Damit wurde ein unerlässlicher Veränderungsprozess in Gang gesetzt.

In der über 110-jährigen Geschichte der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und neue Einrichtungen sind hinzugekommen. Das alte Erscheinungsbild mit vielen zusammenhanglosen Logos passte nicht mehr. „Die Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH bietet Gesundheitsversorgung aus einer Hand und unsere Angebote müssen klar erkennbar sein. Mit der Schaffung eines einheitlichen Markenbildes geben wir den Menschen in der Region zukünftig eine klare Orientierung unter der etablierten Bezeichnung kkhm. Wir sind der größte Gesundheitsverbund im Kreis Euskirchen und als solcher müssen wir auch wahrgenommen werden“, erklärt Jennifer Linke, Leiterin der Unternehmenskommunikation.

Neue Homepage wird zum Aushängeschild der Personalgewinnung

Deutlich frischer und gänzlich neu strukturiert vereint die neue Homepage das breit gefächerte Leistungsspektrum aller Einrichtungen auf übersichtliche Weise. Zugleich bietet sie neue Möglichkeiten die Vorteile herauszustellen, die den Verbund zu einem modernen und attraktiven Arbeitgeber machen. Mitarbeitende, sogenannte Testimonials, geben einen authentischen Einblick in die Arbeitswelt der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH. Sie verleihen der Website Persönlichkeit und prägen somit das Gesicht des Gesundheitsverbundes.

Die Identifikation mit dem Arbeitgeber wird auch hier eine immer größer werdende Rolle spielen, da gilt es laut Jennifer Linke klar aufzuzeigen, welche Vorteile das Unternehmen gegenüber Wettbewerbern bietet. „Der Fachkräftemangel wird uns auch in Zukunft stark beschäftigen. Keine noch so gute Werbekampagne
ist so glaubwürdig wie unsere Kollegen. Daher lassen wir sie auf unserer neuen Homepage selbst zu Wort kommen, um potenzielle neue Mitarbeitende anzusprechen.“

Mit ihrer hohen Qualifikation und Leistung tragen die Mitarbeitenden zu einem sehr hohen pflegerischen und medizinischen Niveau bei. Dies spiegelt sich auch im neuen Leitsatz „Gesundheit in den besten Händen“ wieder. Ein neues harmonisches Farbschema kennzeichnet die Leistungsbereiche der verschiedenen Tochterunternehmen und rundet das neue Markenbild ab, mit dem sich der Gesundheitsverbund kkhm für die Zukunft kommunikativ neu aufstellt.

Kategorien
News

Zukunftsweisende Investition – Erster Spatenstich zur Abwassergruppe Zemmer

Zemmer/Trier-Land – Als einen Meilenstein für die Verbandsgemeinde Trier-Land wie auch für die Ortsgemeinde Zemmer bezeichnete Bürgermeister Michael Holstein in seinen Begrüßungsworten den ersten Spatenstich zum Bau des Verbindungssammlers Zemmer-Schleidweiler. Dieser ist Bestandteil der neuen Abwassergruppe Zemmer, für die in den nächsten fünf bis sechs Jahren noch viel Erde bewegt werden wird.

Die „letzte große Maßnahme im Abwasserbereich“, so Bürgermeister Holstein weiter, sei angesichts der positiven Entwicklungsprognosen der Ortsgemeinde Zemmer eine wichtige und dringend notwendige Investition in die Zukunft.

Neben dem Verbindungssammler Zemmer-Schleidweiler wird in den kommenden Jahren ein Verbindungssammler von Schleidweiler nach Daufenbach neu gebaut und der bestehende Verbindungssammler von Rodt nach Schleidweiler saniert. Ziel ist es, die Orte Daufenbach, Rodt, Schleidweiler und Zemmer an die neue Kläranlage anzuschließen, die als mechanisch-biologische Kläranlage am Standort der bisherigen Teichkläranlage Daufenbach entstehen wird. Es entstehe damit eine der modernsten Anlagen, die energiesparend und umweltfreundlich arbeite und den gesteigerten ökologischen Anforderungen entspreche, so Holstein.

In der Folge werden die bestehenden Anlagen in Zemmer und Schleidweiler aufgelöst und in Regenüberlaufbecken umgewandelt. In Rodt wird ein neues Regenüberlaufbecken entstehen. Die Reduzierung der Standorte dient nicht zuletzt einer verbesserten Wirtschaftlichkeit.

Die Gesamtmaßnahme ist mit Kosten in Höhe von ca. 30 Millionen Euro veranschlagt, wovon allein auf den Bau der Gruppenkläranlage 10 Millionen Euro entfallen. Die Verbandsgemeinde erwartet eine 45- bis 60-prozentige Förderung, teils als Zuschuss, teils als Darlehen.

Bürgermeister Holstein dankte den an Planung und Bau beteiligten kommunalpolitischen Entscheidungsträgern, Ingenieurbüros und Unternehmen für ihr Engagement.

Kategorien
News

Erstes Vorbereitungs-Treffen zum „Kleinen Katholikentag“ im Mechernicher Eifelstadion

Mechernich – Immerhin 25 Vertreter kirchlicher und anderer Vereine und Institutionen kamen am Mittwoch zu einem Organisationstreffen für den am Samstag, 10. Juni 2023 von 13 bis 18 Uhr im Eifelstadion Mechernich geplanten Kleinen Katholikentag zusammen. Father George Stephen Rayappan Packiam, der Ideengeber, freute sich sehr über den großen Zuspruch.

Unter anderem waren Caritas, Kirchenchor Mechernich, Familienmesskreis, Rotes Kreuz und Kinderschutzbund, Kleine Offene Türe mit Jugendbus Eifel, Rhythmuschor „Kakus Vokale“, Ordo Communionis in Christo, Familienkreis Weyer, Kirchenchor Kallmuth-Weyer, Eifel-Gäng, die indische Gemeinde von Mechernich, Seelsorgeteam, Kleine Gemeinschaften, Lektoren, Kirchenvorstände und Gottesdienstleiter sowie das Vereinskartell vertreten.

Es wurden lebhaft Vorschläge gemacht für ein ansprechendes kulinarisches, kulturelles, kinder- und jugendgerechtes und spirituelles Angebot. Agnes Peters vom Pfarrbüro sammelte alle diesbezüglichen Ideen und Vorschläge, die nun zu einem ansprechenden Programm gebündelt werden sollen.

Kirche außerhalb ihrer Mauern

Wichtig ist Pfarrer Stephen und Diakon Manni Lang, dass Kirche außerhalb ihrer gewohnten „Mauern“ wahrgenommen und erfahrbar wird. Deshalb auch das vom Seelsorgeteam der GdG St. Barbara entwickelte Motto „Out of Church“. „Wir gehören alle zusammen und unterstützen uns gegenseitig in der Gesellschaft“, so der 1967 in Indien geborene George Stephen Rayappan Packiam: „Ob wir gläubig sind, oder nicht.“

Gleichwohl soll das Zusammenkommen von Menschen aus allen Schichten und Generationen auf dem Sportplatz am Waldrand ein „Fest des Glaubens“ werden, so Daniel H. Ottersbach, Fachkraft in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Man wolle die Leute aber weder „zutexten“, noch „missionieren“, sondern gemeinsam den Tag verbringen und feiern.

Dabei haben Erik Arndts Kinderchor, die Kirchenchöre Mechernich und Weyer-Kallmuth, Rainer Pütz‘ Sacro-Pop-Band „Rainer Wahnsinn“, Uli Schneiders Rhythmuschor „Kakus Vokale“ und die „Eifel-Gäng“ ihr Mittun bereits zugesagt. Vielleicht gibt es auch noch einen Trommelworkshop und die Gelegenheit für alle, indische Gewänder auszuprobieren und in einer Art alternativer Modenschau zu zeigen.

Für Jugendliche baut die Caritas ein Zelt auf und organisiert Programm und Unterhaltung durch Altersgenossen. Kinder können beim Kinderschutzbund unter Anleitung spielen und basteln, Tattoos gemalt bekommen, den Jugendbus der K.O.T benutzen und gemeinsam mit den erwachsenen Kirchentagsbesuchern ein Tages- und Motto-Bild gestalten. Alle Teilnehmer bekommen ein Armbändchen als Zeichen ihrer Teilnahme am ersten „Kleinen Katholikentag“ von Mechernich.

Reden auf der „Kirchenbank“

Die indischen Familien bereiten kleine Leckereien aus ihrer Heimat vor und landestypisches Essen, das in Buffetform angeboten werden soll. Gemeinschaftsleiter Sascha Suijkerland und seine Mittstreiter vom Roten Kreuz, Ortsverein Mechernich, bieten alternativ eine deftige Erbsensuppe, auf Wunsch auch vegan an.

Der Kirchenchor unterhält am Nachmittag eine Caféteria mit selbstgebackenen Kuchen, die Communio in Christo will Waffeln backen, die Freiwillige Feuerwehr Getränke unter die Leute bringen. Es soll eine „Kirchenbank“ aufgestellt werden, auf der „man“ (und Frauen) Platz nehmen und geistliche Gespräche führen können. Auch andere Orte der Begegnung und des persönlichen Gesprächs sind geplant.

Am Schluss des Kleinen Katholikentages will Pfarrer Erik Pühringers Jugendgruppe, die dieses Jahr zur Woche der Begegnung auf den Azoren und zum Weltjugendtag in Lissabon aufbricht, einen Abschlussgottesdienst mit Segensfeier gestalten.

Weitere Mitmacher und Ideen können sich ab April bei Pfarrer George Stephen Rayappan Packiam unter Tel. (0176) 60 48 57 66 oder bis dahin auch bei Diakon Manfred Lang (0177) 46 54 000 oder im Pfarrbüro (0 24 43) 86 40 melden.

Kategorien
News

Kinoabend in der Eifel-Film-Bühne Hillesheim zum Internationalen Frauentag am 08. März 2023

Hillesheim/Daun – Die Kommunale Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Vulkaneifel lädt alle Bürgerinnen und Bürger anlässlich des Internationalen Frauentages sehr herzlich zu einem gemeinsamen Kinoabend nach Hillesheim ein. Wir beginnen den Abend mit einer Begrüßung und der Vorstellung der Kampagne „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ durch Landrätin Julia Gieseking.

Danach startet der überaus interessante und spannende Film „Germany Represent – jung, weiblich, politisch“. Für viele ist Politik alt, verstaubt, männlich; unsere Parlamente weit entfernt von einer paritätischen Besetzung von Männern und Frauen und somit auch weit entfernt von einer ausgeglichenen Repräsentation der Bevölkerung.

Das hat Nyke, Audrey und Lilli nicht aufgehalten. Sie sind in die Politik gegangen, um zu verändern und den Themen der jungen Generation Gehör zu verschaffen.

Ab dem 26. September 2021, der Wahl zum 20. Deutschen Bundestag, überschlugen sich die Nachrichten um die Person „Nyke Slawik – Erste Trans-Frau im Deutschen Bundestag“. Aber hinter Nykes Geschichte steckt mehr als nur diese Schlagzeile. Der Film begleitet sie in den Monaten ihrer Kandidatur bis zu ihrem Wahlerfolg. Audrey Dilangu von der SPD aus Dinslaken und Lilli Fischer von der CDU aus Erfurt tragen währenddessen ihre ganz eigenen Kämpfe in der Kommunalpolitik aus. Die drei Frauen verbindet eines: trotz Hassbotschaften und Rassismus verteidigen sie ihr scheinbar unerschöpfliches Engagement.

„Germany Represent – jung, weiblich, politisch“ zeigt auf welche Herausforderungen, Hürden und Erfolge unsere drei Protagonistinnen bei ihrem politischen Engagement stoßen. Der Film nimmt die Sorgen und Gedanken der jungen Generation ernst und vermittelt, warum so viele junge Menschen für ihre politischen Anliegen auf die Straße gehen.

Im Anschluss an den Film laden wir zu einem Gesprächsaustauch bei Sekt und Knabbereien ein.

Wann: 08. März 2023
Wo: Eifel-Film-Bühne Hillesheim
Einlass: ab 18.00 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: 8,00 EURO

Kartenreservierungen unter: www.eifelfilmbuehne.de, info@eifelfilmbuehne.de, 06593/212

Kategorien
News

Stadt Mayen beschließt Solidaritäts-Partnerschaft mit ukrainischer Kommune

Mayen – Seit einem Jahr herrscht Krieg in der Ukraine. Die Stadt Mayen zeigt seither eine große Anteilnahme für die ukrainische Bevölkerung und die zahlreichen Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Einmal wöchentlich findet auf dem Mayener Marktplatz ein Friedensgebet statt. Des Weiteren zeigte sich die Solidarität durch verschiedene Spenden- und Hilfeaufrufe, u.a. wurde unter den Mayener Bürgerinnen und Bürgern nach freiem Wohnraum für Geflüchtete gesucht.

Nun möchte die Stadt Mayen eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Kommune Tschyhyryn eingehen und sich dem deutsch-ukrainischen Partnerschaftsnetzwerk anschließen. Der Stadtrat hatte die Verwaltung in seiner Sitzung im Dezember aufgefordert, die Voraussetzungen für eine solche Verbindung zu schaffen und sich dem deutsch-ukrainischen Partnerschaftsnetzwerk anzuschließen. Vorausgegangen war ein Antrag der SPD-Fraktion. Eine abschließende Beratung der Angelegenheit ist zeitnah in den zuständigen städtischen Gremien im I. Sitzungslauf 2023 vorgesehen. Im Vorfeld fand bereits im Dezember 2022 eine erste Kontaktaufnahme mit der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH statt, welche sich mit der Förderung von Entwicklungsinitiativen beschäftigt.

Das 19.600 Einwohner zählende Tschyhyryn befindet sich ca. 216 km Luftlinie von der Hauptstadt Kiew entfernt. In ihrer aktuellen Situation legt die Kommune ihren Schwerpunkt auf die Ernährung der Bevölkerung und die Haltbarmachung sowie den eigenen Anbau von Lebensmitteln. Ebenfalls sind die Verbesserung der Wasserqualität, Energieeffizienz und die Bereitstellung von Krankenhausausrüstung als vordergründige Ziele manifestiert.

Das Finanzinstrument der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH „Kleinprojektefonds für die Ukraine“ bietet eine Förderquote von bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben sowie eine umfassende Beratung und Begleitung der Projektideen. Der Eigenanteil in Höhe von 10 % kann zum Großteil durch Spenden gedeckt werden. Die Stadt Mayen ruft daher jeden, der möchte dazu auf, sich mit einer Spende zu beteiligen.

Kategorien
News

Austausch über die künftige Energie-Versorgung im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Dienstbesprechung der Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher und kommunaler Funktionsträger im Kreis Ahrweiler. Kommunale Wärmenetze stehen im Fokus der Dienstbesprechung. Nach coronabedingter Pause hat auf Einladung von Landrätin Cornelia Weigand am vergangenen Dienstag erstmals wieder eine Dienstbesprechung der haupt- und ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterinnen und -bürgermeister, Ortsvorsteherinnen und -vorsteher sowie kommunalen Funktionsträgerinnen und -träger im Kreishaus stattgefunden. Im Fokus standen diesmal Fragen zur zukünftigen Energieversorgung in den Kommunen, speziell das Thema „Kommunale Wärmenetze“ beschäftigte die anwesenden Teilnehmenden und Experten.

„Ein bewegtes und anstrengendes Jahr liegt hinter uns – ein weiteres Jahr mit vielen Herausforderungen und Unwägbarkeiten vor uns“, sagte Landrätin Cornelia Weigand mit Blick auf bisher Erreichtes und die anspruchsvolle Aufgabe, die dem Landkreis und allen Einwohnerinnen und Einwohnern auch in der kommenden Zeit bevorstehen wird. Weigand betonte: „Wir alle wissen, wie wichtig besonders auch die Arbeit auf Ortsebene ist. Und diese Arbeit ist in den letzten drei Jahren sicherlich nicht einfacher geworden. Für Ihr Engagement und Ihren persönlichen Einsatz für unsere Heimat und die Menschen danke ich Ihnen allen herzlich.“

Auch auf bisherige Erfolge verwies die Landrätin. „In Marienthal ist ein erstes Nahwärmenetz aufgebaut und in Betrieb genommen worden. Hiermit konnten gleich mehrere Aufgaben erfolgreich gelöst werden. Die wichtigste ist, die Bürgerinnen und Bürger mit Wärme zu versorgen – dauerhaft und zuverlässig.“ Durch die neue Anlage werden jährlich circa 220 Tonnen Kohlendioxid eingespart. „Für ein Dorf der Größe von Marienthal ein ganz beachtlicher Wert“, so Weigand, die zudem auf die damit einhergehende Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, Rohstoffengpässen und damit verbundenen Preissteigerungen verwies.

„In weiteren Gemeinden laufen bereits Planungen zu eigenen Nahwärme-Systemen, die hoffentlich bald in die nächste Phase gelangen, sodass die Vorteile einer lokalen, unabhängigen und nachhaltigen Wärmeversorgung von immer mehr Bürgerinnen und Bürger genutzt werden können“, sagte Weigand.

Alle anwesenden Gäste hatten während der Dienstbesprechung zudem Gelegenheit zum Austausch mit geladenen Experten. Dipl.-Ing. Paul Ngahan, Leiter des Bereichs Nachhaltige Wärmeversorgung der Energieagentur Rheinland-Pfalz, erläuterte die Hintergründe und Planungen zu Nahwärmenetzen. Rolf Schmitt, Projektmanager des Dorfwärmenetzes in Marienthal, sprach über die Umsetzung des Vorhabens vor Ort und Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtalwerke, referierte über Chancen und Möglichkeiten eines großen Nahwärmenetzes.

Kategorien
News

Große Umfrage zur psychischen Belastung nach der Flut im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Aktuelles Projekt des Kreises Euskirchen und der Uni Wuppertal – Ziel: Für künftige Krisen besser aufgestellt sein. Reißende Fluten, Verletzte und Tote, zerstörte Häuser und Straßen, riesige Müllberge, Schäden in Milliardenhöhe: Die Flut vom Sommer 2021 ist vielen Menschen noch so präsent als wäre sie gestern passiert. Die Bilder jener Katastrophe gingen und gehen vielen Menschen nicht aus dem Kopf.

Doch wie kann man diese psychische Belastung verringern? Welche Hilfsangebote im psychosozialen Bereich hat es unmittelbar nach der Flut gegeben? Wie wurden sie genutzt? Was hätte man anders machen können? Um solche Fragen geht es in einem aktuellen wissenschaftlichen Projekt, das der Kreis Euskirchen gemeinsam mit der Universität Wuppertal durchführt. Wesentlicher Bestandteil ist eine große Umfrage, die ab sofort freigeschaltet ist.

„Die Flut hat sowohl die Einsatzkräfte wie auch die Bevölkerung extremen psychischen Belastungen ausgesetzt“, sagt Martin Fehrmann, der Leiter Gefahrenabwehr beim Kreis Euskirchen. „Wir mussten damals in kürzester Zeit Entscheidungen treffen, um den Menschen in dieser Ausnahmesituation bestmöglich zu helfen. Jetzt im Nachhinein wollen wir die Situation und unsere Reaktion darauf in Ruhe untersuchen und klären, ob die damaligen Angebote passgenau waren oder wo es Verbesserungsbedarf gibt.“

Daher startet der Kreis Euskirchen gemeinsam mit Francesca Müller von der Universität Wuppertal jetzt das große Projekt „FLUTPerspektive PSNV“ (PsychoSoziale NotfallVersorgung). „Das Ziel unserer Untersuchung ist es, für künftige Krisen besser aufgestellt zu sein“, sagt Francesca Müller – sowohl im Kreis Euskirchen wie auch bundesweit, denn die Erkenntnisse des Forschungsprojektes werden natürlich veröffentlicht. „Mit den Ergebnissen der Untersuchung können wir besser planen und zielgerichteter arbeiten“, erhofft sich auch Rainer Brück, der beim Kreis Euskirchen für das Projekt zuständig ist.

Um fundierte Aussagen treffen zu können, sind die Menschen im Kreis Euskirchen zur Teilnahme an einer anonymen Umfrage aufgerufen. Jeder Erwachsene kann mitmachen und seine Erfahrungen über eine Online-Umfrage mitteilen. Gesucht werden einerseits „Flutopfer“, die persönlich betroffen waren und sind, andererseits aber auch Menschen, die „nur“ mit ihren Freunden, Verwandten und Bekannten mitgelitten haben oder die Flut beispielsweise über Videos in den sozialen Netzwerken erlebt haben.

Ganz wichtig ist auch die Teilnahme der Einsätzkräfte. Bei Interesse kann im Anschluss ein weiterer Austausch über Interviews oder Gruppengespräche folgen.

Rainer Brück appelliert an die Menschen im Kreis: „Machen Sie mit bei der Umfrage. Hier zählen die Erfahrungen und Erlebnisse eines jeden einzelnen!“

Die Umfrage ist vom 01. bis zum 31. März 2023 über folgenden Link aufrufbar: https://umfrage.uni-wuppertal.de/index.php/927895
Die Umfrage kann auch über den folgenden QR-Code aufgerufen werden:


Für weitere Fragen steht Francesca Müller über ihre E-Mail-Adresse (framueller@uni-wuppertal.de) gerne zur Verfügung.

Kategorien
News

Nürburgring und „Freunde des Nürburgrings“ – Investition von 50.000 € in die Arbeitsplätze der Sportwarte

Nürburg – Mit einer Investition von insgesamt 50.000 € werden die Stand- und Arbeitsplätze der Sportwarte entlang der Nordschleife saniert. An insgesamt 33 Posten sollen durch verschiedene Maßnahmen die Arbeitsplätze aufgewertet werden. Unterstützt wird die Maßnahme vom Verein „Freunde des Nürburgrings“. Dieser steuert 15.000 € als zweckgebundene Spende bei. Die Arbeiten sollen spätestens bis zu den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring abgeschlossen sein.

Sportwarte sind die guten Seelen des Motorsports. Ihre Aufgaben rund um die Rennstrecke sind vielfältig – sie sorgen für Sicherheit und einen korrekten sportlichen Ablauf. Sportwarte schwenken die verschiedenfarbigen Flaggen, die den Rennfahrern wichtige Signale übermitteln, sie greifen ein, wenn ein Fahrzeug verunfallt oder ein Fahrzeugteil verloren geht und sie stehen bei jedem Rennen an der Strecke: bei Wind, Sonne und Regen. „Ohne die Sportwarte wären die Veranstaltungen auf unserer Rennstrecke so nicht durchführbar. Ihr Einsatz und ihre Leidenschaft für den Motorsport machen das Ganze erst möglich“, erklärt Ingo Böder, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. „Deshalb ist die Aufwertung der Stand- und Arbeitsplätze nicht nur notwendig sondern auch eine Herzenssache.“

Nach mehreren kleinen Verbesserungen in den vergangenen Jahren folgt nun eine größere Investition. Das 50.000 €-Vorhaben umfasst verschiedene große und kleine Maßnahmen – von der neuen Plexiglasscheibe am Streckenposten-Unterstand bis hin zu neuen Metalltreppen für einen schnellen und sicheren Einsatz. „Die Aufwertung der Stand- und Arbeitsplätze der Sportwarte unterstützen wir aus tiefster Überzeugung“, erklärt Manfred Sattler, Vorsitzender des Vereins „Freunde des Nürburgrings“. „Wir setzen uns für den Nürburgring als legendäre Rennstrecke und für all jene ein, die sich hier voller Tatendrang einbringen. Die Sportwarte gehören zweifelsohne dazu – und deshalb war es keine Frage, dass wir hier 15.000 € beisteuern.“

Stück für Stück wird nun an den Stand- und Arbeitsplätzen gebaut, damit spätestens bis zu den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring alles fertig ist.

Kategorien
News

Glasfaser bis ins Haus – Wichtiger Meilenstein für Mechernich

Mechernich – Über 5.600 Haushalte in Mechernich-Mitte, Kommern und Satzvey werden in diesem Jahr an die Datenautobahn angeschlossen – Den eigenwirtschaftlichen Ausbau übernimmt die GlasfaserPlus, ein Gemeinschaftsunternehmen der Telekom und eines australischen Pensionsfonds.

In diesem Jahr steht in Mechernich ein wichtiger Meilenstein in Sachen Digitalisierung an: Die GlasfaserPlus startet mit dem weiteren Ausbau eines modernen Glasfasernetzes bis ins Haus (FTTH). Über 5.600 Haushalte in Mechernich-Mitte und den Ortsteilen Kommern und Satzvey werden an die Datenautobahn angeschlossen.

Für Mechernichs Ersten Beigeordneten, Thomas Hambach, ist das grundsätzlich eine richtig gute Maßnahme. Gleichzeitig hat er das gesamte Stadtgebiet im Blick. „Wir möchten den Glasfaserausbau auch in allen anderen Ortsteilen bis in jedes Haus vorantreiben“, so Hambach. Dafür ist die Stadt allerdings auf Fördermittel angewiesen. Für die will man sich gemeinsam mit dem Kreis Euskirchen und den anderen Kreis-Kommunen bewerben, um die Erfolgschancen zu steigern.

72 Kilometer Glasfaser

Die GlasfaserPlus, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und dem australischen Pensionsfonds IFM, betreibt den jetzigen Ausbau unterdessen auf eigene Kosten. Denn das Unternehmen wurde gegründet, um das Glasfasernetz im ländlichen Raum auszubauen. Daher wird das Netz ohne sogenannte Vorvermarktungsquoten ausgebaut. Das heißt, unabhängig von der Anzahl der vorab angemeldeten Glasfaseranschlüsse in Mechernich wird der Ausbau auf jeden Fall durchgeführt und eine hohe Summe ohne Eigenbeteiligung der Gemeinde in die Infrastruktur investiert.

Bei der Verlegung der Glasfaserkabel kann die GlasfaserPlus teilweise vorhandene Infrastrukturen der Telekom nutzen. Damit besteht für sie die Möglichkeit, die Bauvorhaben in kürzerer Zeit und mit einer geringeren Belastung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu realisieren, heißt es aus dem Mechernicher Rathaus. Während der aktuellen Projektphase wird Glasfaser auf einer Strecke von 72 Kilometern verlegt.

Die GlasfaserPlus baut und betreibt das Netz und stellt dies diskriminierungsfrei allen interessierten Anbietern zur Verfügung. Diese Partner übernehmen die Bereitstellung der Endkundenprodukte (Internet, Telefon, TV). Aktuell bestehen entsprechende Vereinbarungen mit der Deutschen Telekom und der Plusnet aus der EnBW-Gruppe. Gespräche mit weiteren Partnern – sowohl mit großen, bundesweiten als auch mit kleineren, lokalen Anbietern – laufen bereits.

Wirtschaftsförderung gibt Antworten

In Mechernich sind die Tarife der Deutschen Telekom über www.telekom.de/glasfaser oder die Hotline 0800 – 330 2090 buchbar. Diese Buchung löst einen Prozess aus, in dem die erforderliche Zustimmung des Grundstückseigentümers für die Bauarbeiten auf Privatgrund und den Anschluss des Hauses an das FTTH-Netz eingeholt und der Hausanschluss dann gebaut wird. Der Anschluss des Hauses ist bei Buchung eines Tarifes bis zum Ende der Bauzeit kostenlos. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohneinheiten, einen kostenlosen Hausanschluss zu buchen.

Für Fragen rund um den Glasfaserausbau steht Christian Habrich von der Mechernicher Wirtschaftsförderung unter Telefon (02443) 49-4221 oder E-Mail c.habrich@mechernich.de zur Verfügung.