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Weiter steigende Zahlen bei der Kaller Tafel – Bürgermeister Hermann-Josef Esser sichert Unterstützung zu

Kall – Gute Nachrichten konnte Bürgermeister Hermann-Josef Esser jetzt dem ehrenamtlich engagierten Team des Kaller Tafel e.V. überbringen. Bei einem Besuch vor Ort in den Räumlichkeiten des ehemaligen „Kaller Brauhauses“ an der Hüttenstraße versicherte er der Vorsitzenden Karin Osman: „Sie können vorerst hierbleiben.“ Das, so Osman und ihr Stellvertreter Jürgen Groß, sei eine gute Perspektive, nachdem die Tafel 2021 flutbedingt aus den Räumen in der Alten Schule hatten ausziehen müssen.

Zweimal in der Woche versorgt die Kaller Tafel (hier mit Bürgermeister Hermann-Josef Esser) Menschen aus dem südlichen Kreis Euskirchen mit Lebensmitteln. Foto: Alice Gempfer/Gemeinde Kall

Die aktuellen Zahlen belegen: Auch im neuen Jahr wächst der Kundenstamm der Tafel weiter. „Jede Woche haben wir vier bis fünf Neuanmeldungen“, berichtet Osman. Insbesondere Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine in den Kreis Euskirchen geflüchtet sind, finden nun erstmals den Weg zur ehrenamtlichen Essensausgabe. Karin Osman: „Mehr als die Hälfte unserer Kundschaft stammt mittlerweile aus der Ukraine.“ Gleichzeitig fällt den Ehrenamtlichen aber auch auf, dass viele „alte Bekannte“ wieder zu den Ausgabetagen kommen, also ganz offensichtlich wieder auf Unterstützung angewiesen sind. Bei der Tafel führt man das auf die allseits gestiegenen Kosten zurück, mit denen gerade diejenigen am meisten zu kämpfen haben, die sowieso nicht viel zur Verfügung haben. Die Statistik zeigt: Neben Menschen, die Bürgergeld beziehen, sind dies vor allem auch Rentnerinnen und Rentner.

Kurz vor der Lebensmittelausgabe informierten die Vorsitzende Karin Osman (v.r.), ihr Stellvertreter Jürgen Groß sowie Kirsten Althoff Bürgermeister Hermann-Josef Esser über aktuelle Entwicklungen. Foto: Alice Gempfer/Gemeinde Kall

Bei der Kaller Tafel kümmern sich an die 40 freiwillige Helfer darum, diesen Personengruppen zweimal in der Woche gegen einen kleinen Unkostenbeitrag den Zugang zu Lebensmitteln zu ermöglichen. Allerdings, so Osman, dürfe wegen der starken Nachfrage seit Sommer 2022 jeder nur einmal pro Woche kommen.

20 Freiwillige sind die Woche über als Fahrer/innen im Einsatz, um Waren abzuholen, die der Einzelhandel, Discounterketten, Erzeuger/innen und auch Wohlfahrtsverbände ihnen zur Verfügung stellen. Komplettiert wird das Tafel-Team durch an die 20 weitere Freiwillige, die vor Ort die Waren sortieren und dienstags wie freitags die Lebensmittelausgabe managen. Herausfordernd sind dabei immer wieder die Sprachbarrieren, gerade bei Menschen, die erst seit kurzem in Deutschland leben. Aber auch da weiß man sich zu helfen: „Wir haben Ehrenamtliche aus vielen Ländern wie etwa einen jungen Syrer und eine Polin, die schon sehr gut deutsch sprechen und uns unterstützen.“

Während im vergangenen Jahr die meisten Tafelkund/innen aus der Gemeinde Hellenthal kamen, haben in den ersten Monaten 2023 mit über 30 Prozent Kallerinnnen und Kaller den größten Anteil. Schleiden (20 Prozent) steht an zweiter Stelle, dicht gefolgt von Hellenthal. Aus Blankenheim stammen 11 Prozent der Menschen, die die Kaller Tafel mit Lebensmitteln versorgt, weitere aus Nettersheim und Dahlem. Knapp 3.000 Menschen aus dem Kreis Euskirchen wurden so im Januar und den ersten Februarwochen versorgt.

Um das bei steigenden Zahlen weiter gewährleisten zu können, sucht das Team der Kaller Tafel noch Verstärkung. „Ob für Fahrdienste oder bei der Warenausgabe und unabhängig davon, wieviel Zeit Sie investieren können – jeder ist willkommen“, betont Karin Osman. Jürgen Groß bricht eine Lanze für das Ehrenamt: „Hier kann man sich bis ins Alter für eine gute Sache engagieren und wird wirklich gebraucht“, sagt er und ergänzt schmunzelnd: „Außerdem sind wir eine wirklich nette Truppe.“ Das kann auch Helmut Schmidt nur bestätigen, der seit Gründung der Kaller Tafel im Jahr 2006 dabei und mit 81 Jahren neben Susanne Diefer (ebenfalls 81) der älteste Aktive ist.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser sicherte Osman und ihrem Team einmal mehr seine Unterstützung zu. „Sie versorgen Menschen in Not mit dem allergrundlegendsten – Nahrung. Dabei sind sie so nah an den Menschen dran, wie kaum ein anderes Ehrenamt. Vielen Dank dafür.“

Interessenten, die die Kaller Tafel unterstützen möchten, können sich bei Karin Osman melden unter Tel. 0178/ 663 73 75.

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Elektroseminar mit über 50 Teilnehmern – Schulung für Innungsbetriebe für die Realisierung der Energiewende

Prüm/Schwirzheim – Die Elektroinnung Westeifel bietet für ihre Innungsmitglieder fachspezifische Schulungen an. So kamen Anfang März über 50 Elektrofachkräfte aus den Innungsbetrieben zusammen, um sich für die neusten Techniken für Lösungen von elektrotechnischen Installationen und Netzbetreibervorgaben fit zu machen. „Der Weg zur modernen Energieversorgung, auch in Bezug auf Ladeinfrastruktur, stellt große Herausforderungen an das Elektrohandwerk“, erzählt Rainer Schmitz, Obermeister der Innung. „Es ist uns als Innung wichtig, dass unsere Mitglieder bestens informiert sind. Ein Vorteil insbesondere auch für unsere Endkunden, die Verbraucher.“

Den Auftakt der Seminarreihe 2023 machte das Thema „Technikzentrale 4.0“ im Gasthaus Kostisch in Schwirzheim. Die Referenten Axel Hoffmann und Uwe Karmann von Fördermitglied Hager, einer der führenden Hersteller von Lösungen für elektrotechnische Installationen, informierte über aktuelle Normen und Lösungsangebote für Landeinfrastruktur der Elektromobilität. Fabian Benzkirch vom Netzbetreiber Westnetz informierte über Vorgaben bei Dauerlastanwendungen und Wandleranlagen. Die Referenten gingen auch auf das Thema EEG 2023 ein. Das EEG 2023 ist die größte energiepolitische Gesetzesnovelle seit Jahrzehnten. Es legt die Grundlage dafür, dass Deutschland klimaneutral wird.

„Das Seminar war komplett ausgebucht. Die Teilnehmer aus den Innungsfachbetrieben konnten kostenlos vor Ort die Möglichkeit zur fachlichen Weiterbildung nutzen“, freut sich auch Innungsgeschäftsführer Dirk Kleis. Das nächste Seminar ist am 18. April. Dort geht es um den E-Check für Photovoltaik.

 

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Anja Rakowski wird erste Frau an der Spitze eines Polizeipräsidiums

Region/Trier/Mainz – RLP Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass Anja Rakowski, die bisherige Vizepräsidentin des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, zur neuen Leiterin des Polizeipräsidiums in Trier ernannt wird. Nach erfolgreicher Erprobungszeit kann Rakowski damit die erste Polizeipräsidentin des Landes werden. Anja Rakowski folgt auf Friedel Durben, der im Januar 2023 die Aufgaben des Inspekteurs der rheinland-pfälzischen Polizei übernommen hat.

„Mit Anja Rakowski wird erstmals eine Frau ein rheinland-pfälzisches Polizeipräsidium führen. Die Wahl fiel auf sie, weil sie es kann. In der Vergangenheit hat sie bereits in verschiedenen Funktionen immer wieder ihre Kompetenz und ihren Einsatzwillen für die Polizei unter Beweis gestellt. Ich schätze ihre Arbeit sehr und wünsche Anja Rakowski in ihrer neuen Funktion viel Erfolg und Freude“, sagte Innenminister Ebling.

Er freue sich, die bedeutsame Personalie ausgerechnet am 8. März, dem Internationalen Frauentag, verkünden zu können. „Mehr als 35 Jahre nachdem die erste Frau Teil der rheinland-pfälzischen Schutzpolizei wurde, war dieser Schritt wahrlich überfällig“, so Ebling. Frauen in Führungspositionen müssten in allen Gesellschaftsbereichen noch mehr Selbstverständlichkeit werden.

Anja Rakowski trat 1990 in den Polizeidienst des Landes Rheinland-Pfalz ein und durchlief alle Laufbahnen vom mittleren bis zum höheren Polizeidienst. Nach dem Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster und dem anschließenden Aufstieg in den höheren Polizeidienst war sie seit 2009 zunächst stellvertretende Leiterin der 1. Bereitschaftspolizeiabteilung in Enkenbach-Alsenborn. Danach übernahm sie 2013 die Leitung der Polizeiinspektion Mainz 1 und wechselte 2016 als Referentin ins Mainzer Innenministerium, wo sie später die Leitung des Lagezentrums übernahm. Anschließend war sie von 2019 bis 2021 im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik Leiterin des Präsidialstabs, bevor sie ins Polizeipräsidium Rheinpfalz wechselte und dort die erste Polizeivizepräsidentin des Landes wurde.

„Mit dem neuen Duo Anja Rakowski und Frank Gautsche an der Spitze ist das Polizeipräsidium Trier für die Zukunft sehr gut aufgestellt“, sagte Ebling.

Der Innenminister wird Anja Rakowski innerhalb der nächsten Wochen offiziell ernennen.

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Mayen-Koblenzer Landrat Dr. Saftig mit Ehrennadel der Jugendfeuerwehr ausgezeichnet

Region/Mayen-Koblenz – In Anerkennung seiner Verdienste um den Aufbau und die Förderung der Jugendfeuerwehr ist Landrat Dr. Alexander Saftig die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz verliehen worden. Die Ehrung erfolgte durch Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Ströder, Kreisjugendfeuerwehrwart Horst Klee sowie Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Rainer Nell ihm Rahmen eines kleinen Empfangs anlässlich des 65. Geburtstages des Landrates im Kreishaus.

Einmal mehr hatte sich der Landrat, dem der Feuerwehrnachwuchs seit jeher am Herzen liegt, statt Geschenke zum Geburtstag eine Spende an die Jugendfeuerwehr gewünscht. Diesem Wunsch sind auch viele der im Kreishaus erschienen Gäste gerne nachgekommen. Herzlich begrüßt wurden sie zuvor vom Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong, der in seiner Laudatio nicht nur das Geburtstagskind, sondern auch dessen Verdienste um den Landkreis Mayen-Koblenz würdigte.

Beste Glückwünsche für Landrat Dr. Saftig überbrachten auch Dr. Ute Stuhlträger-Fatehpour vertretungsweise für alle Kreistagsfraktionen, der Kreisgruppenvorsitzende Thomas Przybylla stellvertretend für die kommunale Familie sowie der Westerwälder Landrat Achim Schwickert in Vertretung des Landkreistages.

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Vorvermarktung für kostenfreie Glasfaser-Hausanschlüsse in Daun läuft

Daun – Die Stadt Daun lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 22. März 2023, um 18:30 Uhr im Forum Daun (Saal Firmerich) ein. Gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Daun. Gemeinsam mit der Stadt plant die Westconnect GmbH den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für schnelles Internet. Denn zukünftig reicht ein DSL-Anschluss nicht mehr aus: In den kommenden fünf Jahren werden sich die transportierten Datenmengen um das Sechsfache erhöhen. Privathaushalte und Betriebe benötigen daher eine zukunftssichere Infrastruktur.

Hierzu hat Westconnect, ehemals bekannt als Westenergie Breitband, in Zusammenarbeit mit der Kommune Gebiete für den Breitbandausbau identifiziert und startet nun die Vorvermarktung für den „Fiber To The Home“-Ausbau (FTTH), also schnelles Internet direkt ins Gebäude. Privathaushalte und Unternehmen sollen von einem kostenlosen Glasfaseranschluss profitieren und mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde an das Internet angeschlossen werden. Die Vorvermarktung läuft noch bis zum 30. April 2023.

Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie, erläutert: „Schnelle Internetanschlüsse sind in jedem Fall ein echter Wettbewerbsvorteil und verbessern auch unsere Lebensqualität. Die Vorteile von Breitband sind vielfältig. Mit einem eigenen Glasfaseranschluss muss die Bandbreite beispielsweise nicht mit anderen geteilt werden. So steht Kundinnen und Kunden immer die volle Leistung zur Verfügung. Auch kann der Wert von Immobilien gesteigert werden. Interessierte, die diese Chance bis zum Ende der Vorvermarktung wahrnehmen, profitieren dabei von einem kostenfreien Glasfaseranschluss.“ Danach würde dieser Anschluss etwa 1.500 Euro kosten.

Auskunft und Beratung

Die Westconnect GmbH ist zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden. Die Ansprache von Kund*innen im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt dienstleistend unter der Marke „E.ON Highspeed“ durch die E.ON Energie Deutschland.

Damit der teure Glasfaserausbau wirtschaftlich vertretbar ist, müssen genügend Interessenten bis zur Vorvermarktungsfrist einen Vorvertrag über ein E.ON-Highspeed Produkt abschließen: Die erforderliche Vorvermarktungsquote liegt bei 40 Prozent.

Weitere Informationen und eine persönliche Beratung erhalten Sie bereits jetzt telefonisch beim Westconnect Vertriebspartner DVH unter der Rufnummer 02632 93 2092. Auskünfte über Produkte und Services gibt es über die kostenfreie Info-Hotline 0800-9900066 oder online unter www.eon-highspeed.com/daun

Auf der Internetseite können Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende über den Verfügbarkeitscheck sofort prüfen, ob ihr Gebäude im Vorvermarktungsgebiet liegt oder nicht. Alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende, die einen schnellen Internetanschluss erhalten können, werden zudem per Post von Westconnect informiert.

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Gemeinsam für ein sauberes Kreuzau! – Müllsammelaktion war ein voller Erfolg!

Kreuzau – Ganz unter dem Motto GEMEINSAM für ein sauberes Kreuzau wurde das Gemeindegebiet Kreuzau am Samstag, den 04. März 2023, von in Natur und Landschaft entsorgtem Müll befreit. Insgesamt haben circa 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion teilgenommen. Ohne das großartige  Engagement verschiedener Kreuzauer Vereine wäre das nicht möglich gewesen, so Lisa Claß, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Kreuzau und ergänzt: „Wir sind sehr begeistert über die hohe Teilnehmerzahl. Und es freut uns zu sehen, dass für so vielen Menschen eine saubere Umwelt wichtig ist!“

Eingesammelt wurden hauptsächlich achtlos weggeworfene Verpackungen aus Plastik und Papier – aber auch einen Kinderwagen, ein Hundekorb, ein Zelt und diverse Autoreifen in jeglichen Größen. Dieser wurde zunächst am Rathaus gesammelt und später in einer Müllpresse zerkleinert.

Die Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit der Aktion. Es ist anerkennenswert, dass annähernd 350 Freiwillige drei Tonnen Müll aus der Landschaft gesammelt haben. Der Aufwand hat sich voll und ganz gelohnt. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie alle Vereine durften sich ihr Wunschgebiet selber aussuchen. Somit konnten jegliche Teile des Gemeindegebietes erfolgreich von Abfällen befreit werden. Das Material zum Sammeln wurde kostenfrei von der Gemeinde Kreuzau den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns über die überaus engagierte Teilnahme jeglicher Privatpersonen sowie Vereine an dem Aktionstag und blicken auf einen schönen Vormittag zurück! Weiter bedanken wir uns herzlich bei dem Bauhof der Gemeinde für die aktive Unterstützung der Aktion.

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Landesweiter Probealarm am heutigen Donnerstag 9. März – Nordrhein-Westfalen testet Warnmittel

Region/Düsseldorf – Das Land Nordrhein-Westfalen probt wieder für den Ernstfall. Am heutigen Donnerstag, 9. März 2023, heulen um 11.00 Uhr die Sirenen im Land, die Lautsprecher ertönen – und auch die Handys melden Alarm. Mit dem Probealarm am landesweiten Warntag testet das Land die Technik und das Zusammenspiel der vorhandenen Warnmittel. Zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Warnhinweise soll auch die Bevölkerung sensibilisiert werden. Sirenen, Handymeldungen und andere Warnmittel sollen die Bevölkerung im Ernstfall darauf hinweisen, sich in den Medien oder im Internet über weitere konkrete Handlungsempfehlungen zu informieren.

„Eine Katastrophe klopft nicht an und fragt, ob sie eintreten darf. Sie kommt meist unerwartet und darauf müssen wir vorbereitet sein. Damit die Warnungen bei jedem im Land ankommen, haben wir nachgelegt – mit noch mehr Sirenen, Handywarnungen und Werbetafeln in den Städten“, sagt Innenminister Herbert Reul.

Neben Sirenen, Lautsprecherdurchsagen, Warn-Apps, Meldungen in Radio, Fernsehen, Internet und Sozialen Medien löst das Land zum ersten Mal zentral die Warnmittel Cell Broadcast und digitale Anzeigetafeln aus. Durch Cell Broadcast werden Warnungen automatisch auf die Handys von Menschen innerhalb bestimmter Funkzellen geschickt. Die Technik dahinter verantwortet der Bund, der Cell Broadcast bereits bei einem bundesweiten Warntag im Dezember getestet hat. Um die Warnung erhalten zu können, müssen bestimmte Einstellungen im Handy vorgenommen sein. (https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html)

Außerdem neu in diesem Jahr: auf den mehr als 1.100 digitalen Stadtinformationstafeln eines großen deutschen Medien- und Marketinganbieters wird ebenfalls eine Warnung erscheinen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dazu einen eigenen Vertrag mit der Firma Ströer abgeschlossen, zukünftig alle Warnungen des Landes auch auf den Informationstafeln anzeigen zu lassen. Ziel ist, die Warnmittel auch künftig durch weitere Vertragsabschlüsse und Vereinbarungen auszubauen.

NRW-Innenminister Herbert Reul löst am heutigen Donnerstag, 9. März um 11.00 Uhr, im Lagezentrum der Landesregierung den zentralen Probealarm per Knopfdruck auf allen verfügbaren Kanälen aus. Die Übertragung der Warnmeldung an Medien, Warn-Apps, Cell Broadcast und digitale Informationstafeln erfolgt daraufhin per Satellit und zusätzlich kabelgebunden. Darüber hinaus bedienen die kommunalen Leitstellen ihre Warnmittel und lassen zum Beispiel die Warnsirenen ertönen.

„Damit das Zusammenspiel aller Beteiligten in unserem Land funktioniert, haben wir den landesweiten Warntag schon 2018 eingeführt. Damit haben wir eine Übungs-Schablone geschaffen, die mittlerweile auch der Bund nutzt“, sagt Reul.

In Nordrhein-Westfalen sind zurzeit rund 6.000 Sirenen im Einsatz. Seit Mitte 2021 sind mehr als 700 neue hinzugekommen. Um die Bevölkerung noch besser warnen zu können, soll das Sirenennetz weiter ausgebaut werden. Dafür stellt das Land in diesem Jahr 10 Millionen Euro zur Verfügung.

In den Jahren 2018 bis 2022 gab es in Nordrhein-Westfalen bereits sieben landesweite Warntage und Probealarme, bei dem alle Sirenen sowie weitere Warnmittel getestet wurden.

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Unibail-Rodamco-Westfield unterstützte „We AHR open“-Kampagne des Ahrtals im Rahmen seiner CSR-Strategie

Ahrtal/Bad Neuenahr-Ahrweiler – Werbespot lief bundesweit an den Shopping-Center-Standorten des Unternehmens. Wer z.B. in der Vorweihnachtszeit zum Shopping beispielsweise durch das Westfield Centro in Oberhausen oder die Düsseldorf Arcaden schlenderte, dem begegnete dort die aktuelle „We AHR open“-Kampagne des Ahrtal-Tourismus. 20-sekündige Spots liefen auf allen digitalen Stelen in den von Unibail-Rodamco-Westfield (URW) betriebenen Shopping-Centern, vor allem in Nordrhein-Westfalen. Und das dank der Unterstützung durch das Immobilienunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, das diese Aktion im Rahmen seiner umfangreichen Corporate Social Responsibility (CSR)-Strategie „Better Places 2030“ mit hoher Integration seiner Geschäftsaktivitäten in die örtlichen Gemeinschaften ermöglichte.  Neben dem Westfield Centro und den Düsseldorf Arcaden zählten unter anderem der Ruhr Park in Bochum, das Minto in Mönchengladbach und das Palais Vest in Recklinghausen zu den Werbestandorten. Insgesamt war der We Ahr open-Spot somit auf 160 Bildschirmen an 80 Totems, wie die digitalen Stelen im Fachjargon genannt werden, zu sehen. Auch Immobilieneigentümer-Unternehmen wie die Union Investment unterstützen die Kampagne.

„Nordrhein-Westfalen ist der wichtigste Zielmarkt des Tourismus im Ahrtal. Die kostenlose Schaltung der Werbespots eröffnete uns ganz neue Möglichkeiten, um viele potentielle Gäste zu erreichen und ihnen unsere Botschaft mitzuteilen: Kommt ins Ahrtal! Wir freuen uns auf euch!“, erklärt David Bongart, Projektleiter Tourismusstrategie beim Ahrtal-Tourismus. Er dankte Olaf Ley, Director of Investment / Business Development von URW, selbst gebürtig aus dem Ahrtal, im Namen des Ahrtals herzlich für die großzügige Bereitstellung der Werbeflächen und die gute Zusammenarbeit.

„Von der Idee, das Ahrtal und seine Tourismus-Wirtschaft per Spotwerbung aktiv zu unterstützen, waren wir gleich begeistert. Diese Kampagne unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit unserer CSR-Strategie und gliedert sich sehr gut in unser Credo, dass wir uns um Nachbarschaften im Einzugsgebiet unserer Center kümmern. Wir haben nicht lange überlegen müssen und Werbeplätze in den von uns betriebenen Shopping-Centern zur Verfügung gestellt. Die Vorweihnachtszeit eignete sich besonders dafür, den Besucherinnen und Besuchern im Vorbeigehen Angebote zu präsentieren und hier passte die We Ahr open-Kampagne wunderbar hinein“, so Ley.

URW betreibt insgesamt 78 Shopping-Center in 12 Ländern. Aushängeschild in Deutschland ist das Westfield Centro als größte Einzelhandels- und Freizeitdestination im Land. Rund 240 Shops, darunter insgesamt 47 Gastronomie-Konzepte, eine Multifunktionshalle mit 12.500 Plätzen, das Legoland Discovery Centre und ein Kino befinden sich auf dem Areal in Oberhausen. Die Werbespots des Ahrtal-Tourismus waren bis Ende Dezember in den Shopping-Centern zu sehen. „Wir sind uns sicher, dass wir mit unserem Auftritt eine große Aufmerksamkeit für das Ahrtal als touristisches Ziel schaffen konnten“, so Bongart. „Unser Hauptanliegen dabei: Den Gästen die Scheu zu nehmen, ins Ahrtal zu kommen.“

 

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251 Kassenärzte im Kreis Euskirchen haben eine neue Spitze gewählt

Mechernich – Stellvertreter der Kassenärztlichen Vereinigung wurde Dr. Thomas Ackermann – Dahinter hat sich ein Vorstandsteam der Zuständigkeiten mit Stephan Henrich, Dr. Iris Weber-Nücken, Dr. Jörg Schneider, Dr. Mathias Runge, Dr. Norbert Cattelans, Dr. Ulf Schmidt und Lutz Nelles aufgestellt.

35 Jahre war die Kassenärztliche Vereinigung im Kreis Euskirchen mit einem Gesicht und einem Namen aufs Engste verbunden, dem des Tondorfer Allgemeinmediziners Dr. Franz-Josef Zumbé.

2022 ist der heute 78-Jährige nach Ehrung durch den stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Carsten König (Düsseldorf) und den Bezirksstellenratsvorsitzenden Dr. Frieder Hutterer verabschiedet worden. Nach Neuwahlen durch rund 250 niedergelassene Vertrags- und Fachärzte zwischen Metternich und Losheim wurde Frank Gummelt, der Mechernicher hausärztlich tätiger Internist und Kreisverbandsarzt des Roten Kreuzes, an die Spitze der Ärzteschaft im Kreis gesetzt.

Sein Stellvertreter ist der Mechernicher Dialysearzt Dr. Thomas Ackermann. Weitere sieben Mediziner gehören dem neuen Leitungsteam der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) an, die sich ihre Aufgabengebiete in Fachgebiete und kommunale Zuständigkeiten aufgeteilt haben. Die KV ist eine Mischung aus berufsständischer Organisation und – salopp gesagt – einer „Gewerkschaft der Ärzte“, also ihre Interessenvertretung.

Jede Kommune hat Betreuer/in

Frank Gummelt selbst deckt seine Heimatkommune Mechernich ab und vertritt die KV im Bezirksstellenrat und bei der Ärztekammer Nordrhein. Er ist Ansprechpartner für den Kreis Euskirchen und kümmert sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dr. Thomas Ackermann ist für die Stadt Euskirchen und die Gemeinde Kall zuständig und Stellvertreter im Bezirksstellenrat. Außerdem ist er Mitglied im Vorstand der Ärztekammer.

Stephan Henrich (Fachbereich 1) betreut die Stadt Schleiden und die Gemeinde Hellenthal sowie Notdienstpraxis und Vertreterverzeichnis, er sitzt im Notdienstausschuss und kümmert sich vorrangig um den ärztlichen Notdienst und den ärztlichen Fahrdienst. Dr. Iris Weber-Nücken (Fachbereich 2) war bereits im bisherigen KV-Vorstand vertreten und ist für die Kommunen Zülpich und Nettersheim sowie für Katastrophenplan und Pandemie zuständig. Sie ist auch Stellvertreterin Stephan Henrichs im Notdienstausschuss.

Zuständig im Fachbereich 3 (Zukunft, Aus- und Fortbildung, Nachwuchs) ist Dr. Jörg Schneider. Kommunal betreut der Blankenheimer die Gemeinden Dahlem und Blankenheim. Dr. Mathias Runge (Fachbereich 4) betreut die Stadt Bad Münstereifel und die Kommunale Gesundheitskonferenz und ist für den Erfahrungsaustausch verantwortlich.

Dr. Norbert Cattelans, ebenfalls bereits in Frajo Zumbés alter Mannschaft vertreten, kümmert sich um die Gemeinde Weilerswist, Erfahrungsaustausch und Beschwerdemanagement. Er ist Stellvertreter Runges in der Kommunalen Gesundheitskonferenz.

Dr. Ulf Schmidt, der über eine eigene Kandidatenliste der ermächtigten Krankenhausärzte in den KV-Vorstand gelangte, vertritt und betreut die Krankenhäuser Mechernich, Euskirchen und Schleiden und die Fachklinik Marienborn.

Lutz Nelles ist der Vertreter der psychologischen Psychotherapeuten im Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung, Kreisstelle Euskirchen, und betreut Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG), Psychologie und Psychotherapie im Kreis Euskirchen.

Der 1944 in der Stadt Mechernich geborene und aufgewachsene Franz-Josef Zumbé war 1980 als Vertreter der Jungärzte in den Kreisstellenvorstand gewählt worden, wo er seinen Ziehvater Dr. Egon Wegmann keine acht Jahre später als Vorsitzenden ablöste. Seine letzte Amtszeit ging bis Ende 2022, der neue Vorstand konstituierte sich am 22. Februar 2023.

Energisches Auftreten erwartet

Als Arzt, Palliativ-Mediziner und seelsorgerisch wohlmeinender Begleiter unter anderem im Hospiz „Stella Maris“ der Communio in Christo in Mechernich setzt Dr. Franz-Josef Zumbé sine segensreiche Tätigkeit fort.

Zumbé sei streitbar und energisch für die Belange seiner Berufskollegen eingetreten und so zur Symbolfigur für den Stand der Mediziner in der Eifel und weit darüber hinaus geworden, konstatierte seinerzeit bei der Ehrung im Elisabethsaal des Kreiskrankenhauses Mechernich Dr. Manfred Wolter von der Ärztekammer Nordrhein.

Von Frank Gummelt sei ein nicht minder energisches Auftreten und Durchsetzungsvermögen zu erwarten, konstatiert sein Stellvertreter Dr. Thomas Ackermann im Gespräch mit den Medien: „Die Zeit einer One-Man-Show in der KV ist vorbei, der »Neue« setzt auf Teamwork!“ Der neue Vorstand ist für sechs Jahre gewählt, Frank Gummelt hat das „deutliche Gefühl, dass sich alle engagieren wollen, neugierig und tatendurstig auf ihre neuen Aufgaben sind“.

Dr. Thomas Ackermann, der auch den städtischen Kontext aus eigenem Erleben kennt, sagte, die Ärzteschaft im ländlichen Kreis Euskirchen sei „kollegialer, hier herrschen keine Verteilungskämpfe, wir stehen zusammen!“ Das sei auch dringend erforderlich, um die Aufgaben der Zukunft zu bewältigen, so der neue Kreisstellenvorsitzende Frank Gummelt: „Wir kennen uns alle untereinander und helfen uns gegenseitig.“

Die Tendenz aus immer mehr Patienten für immer weniger Ärzten sei erkennbar, schon jetzt habe im Kreis Euskirchen jeder Hausarzt über 1000 Patienten pro Quartal – statt der allgemein verbreiteten Höchstgrenze von 800. Viele Praxen stünden ohne Nachfolger da – „ein Riesenproblem“.

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Weltfrauentag 2023 im Corso Kino Mayen – Film ab für Maria Schraders „She said“

Mayen – Anlässlich des internationalen Frauentags am heutigen Mittwoch, 8. März lädt die Gleichstellungsbeauftragte Ina Rüber-Teke herzlich ins Corso Kino Mayen ein. Um 19:15 Uhr dürfen sich alle zur Einstimmung in den Abend über ein Glas Sekt im Foyer freuen. Um 19:30 Uhr gibt es einen kurzen Impulsvortrag im Kinosaal und um 19:45 Uhr heißt es Film ab für Maria Schraders „She said“.

SHE SAID erzählt vom riskanten Weg zweier Journalistinnen, die 2017 den weitreichenden Machtmissbrauch gegenüber Frauen im US-amerikanischen Filmgeschäft aufdeckten. Megan Twohey und Jodi Kantor brechen das große Schweigen in Hollywood: Sie entlarven Business-Meetings in Hotelzimmern als sexuelle Übergriffe und stoßen auf ein Netz aus Repression, Erpressung und Angst. Mit ihrer mutigen Recherche geben sie nicht nur den betroffenen Frauen ihre Stimme zurück, sondern stoßen eine weltweite Welle der Solidarität an.

Der Film zeichnet eine der wichtigsten Geschichten einer Generation nach, erzählt von mutigen Frauen, die sich trotz großer persönlicher Risiken dazu entschlossen, sich zu wehren, um einen bezichtigten Serientäter davon abzuhalten, noch weiteren Schaden anzurichten. Dank ihres couragierten Engagements konnte nicht nur ein Einzeltäter, sondern das System, das diesen Machtmissbrauch überhaupt erst ermöglichte, entlarvt und zu Fall gebracht werden.