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Earth Hour 2023 – Auch die Stadt Jülich setzt ein Zeichen für mehr Klimaschutz

Jülich – Die Stadt Jülich folgt in diesem Jahr dem Aufruf des WWF Deutschland und unterstützt die „Earth Hour“, die Stunde der Erde am 25. März 2023. Traditionell wird bei der Earth Hour die Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden und/oder Denkmälern für eine Stunde ausgeschaltet. Aufgrund der Energiekrise bleiben in Jülich bereits die Lichter aus – was jedoch kein Grund ist, die Stunde der Erde nicht zu begehen.

Eva Strehl, Klimaschutzmanagerin, erklärt: „Um Energie zu sparen, haben wir unsere Wahrzeichen schon länger nicht mehr beleuchtet. Dennoch ist es uns ein großes Anliegen, die Earth Hour in diesem Jahr zu unterstützen und gemeinsam ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.“ Die Klimaschutzmanagerin ruft daher die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, mitzumachen: „Nach einem Jahr mit verheerenden extremen Wetterereignissen, einer Energiekrise und sich ändernden politischen Prioritäten ist die Earth Hour 2023 ein wichtiger Moment, um unsere Unterstützung für ambitionierten Klimaschutz zu zeigen.“

Ob von zuhause oder unterwegs, ob analog oder digital – der WWF lädt alle ein, bei der Earth Hour 2023 mitzumachen und sich auf www.wwf.de/earth-hour anzumelden.

In Deutschland steht die weltweite Aktion auch 2023 im Zeichen des Klimaschutzes. Wenn es in diesem Jahrzehnt nicht gelingt, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen, drohen Mensch und Natur katastrophale Konsequenzen: Waldbrände, Dürren und Überflutungen werden häufiger und heftiger. Lebensräume werden zerstört, Arten sterben aus. Dieses Jahrzehnt und diese Legislaturperiode werden darüber entscheiden, ob wir die Klimakrise noch auf ein kontrollierbares Maß beschränken können.

Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum 17. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Weltweit nehmen rund 7.000 Städte teil. In Deutschland endete die Earth Hour 2022 mit einer Rekordbeteiligung von 663 Städten und Gemeinden.

 

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Rotary-Club Euskirchen-Burgfey fördert Sprachbildung in der Stadtbibliothek

Euskirchen – Tägliches Vorlesen verschafft Kindern einen deutlichen Vorsprung beim Lesenlernen – und gelesene Geschichten beflügeln die Fantasie und Kreativität. Das möchte die Stadtbibliothek nicht nur in deutscher Sprache, sondern auch in den vielen anderen Herkunftssprachen der Kinder Euskirchens ermöglichen.

Luka, eine niedliche Plastik-Eule, liest gedruckte illustrierte Kinderbücher vor. Dank der eingebauten Kamera und Software erkennt Luka jede einzelne Seite und liest dort, wo das Buch gerade aufgeschlagen ist. So unterstützt sie das eigenständige Lesen von Kindern im Alter ab drei Jahren, wann immer sie Lust dazu haben. Die Eule soll dabei Lust aufs eigenständige Lesen machen, den Wortschatz erweitern und die kindliche Sprachentwicklung fördern.

Dank einer Spende des Rotary-Clubs Euskirchen-Burgfey an den Förderverein der Bibliothek konnte die Stadtbibliothek jetzt eine Luka-Lesestation samt 30 Bilderbüchern in vielen verschiedenen Sprachen anschaffen.

Die Stadtbibliothek beschäftigte sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Sprachbildung und Mehrsprachigkeit in Kita und Grundschule. Zum Erlernen der deutschen Sprache als Zweitsprache ist es essenziell, dass die Herkunftssprache zunächst sicher beherrscht wird. In Kindergartengruppen und Schulklassen in Euskirchen sind oft mehr als zehn Herkunftssprachen vertreten. Deshalb hat die Stadtbibliothek in den letzten Jahren Kinderbücher in möglichst allen diesen Sprachen angeschafft und zusammen mit ehrenamtlichen mehrsprachigen Vorlesepaten immer wieder Bilderbuchkinos in mehreren Sprachen veranstaltet. Neben der Sprachbildung wird so auch die besondere Sprachkompetenz der mehrsprachigen Kinder gewürdigt.

Dieses Angebot wird durch die neue Eule jetzt erheblich erweitert. Luka-Stationen werden schon in einigen Bibliotheken angeboten. Die Stadtbibliothek Euskirchen hatte aber die neue Idee, die Eule speziell für ihren mehrsprachigen Schwerpunkt zu nutzen, so dass auch mehrsprachige Kinder zu jeder Zeit ein Vorleseangebot in der Bibliothek vorfinden. Bisher gab es schon eine klassische Hörstation mit Literatur-CDs, mit der sich aber nur ein deutschsprachiges Angebot realisieren ließ.

Die Integrationsbeauftragte der Stadt Euskirchen Stefanie Asbeck freute sich bei der Vorstellung sehr über das neue Highlight der Bibliothek. Es steht allen Besucherinnen und Besuchern der Bibliothek während der Öffnungszeiten täglich außer montags zur Verfügung.

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100 Millionen Euro für Innovations-Wettbewerb – „Gesünder.IN.NRW“ gestartet

Region/Düsseldorf – Kluge Ideen gesucht! Landesregierung startet Innovationswettbewerb für bessere Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft. Innovationen in der Medizin, im Gesundheitswesen und in den Biowissenschaften sind Treiber für eine moderne, nachhaltige Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Um wegweisende Lösungen zu entwickeln, startet die Landesregierung den Innovationswettbewerb „Gesünder.IN.NRW“. Für diesen Förderaufruf stellen das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union in drei Einreichungsrunden rund 100 Millionen Euro aus Landesmitteln und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für das EFRE/JTF-Programm Nordrhein-Westfalen bereit.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Nordrhein-Westfalen hat mit seinem dichten Netz an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaft mit exzellenten Forscherinnen und Forschern beste Voraussetzungen, neue Konzepte für eine gesunde Gesellschaft zu entwickeln. Das Förderprogramm ‚Gesünder.IN.NRW‘ wird den Wissenschaftlern helfen, aus klugen Ideen marktreife Produkte zu entwickeln. Davon profitieren die Menschen, die auf Gesundheitsversorgung angewiesen sind, und der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Nordrhein-Westfalen steht für eine starke medizinische Biotechnologie-Branche. Hier entwickeln viele kleine und mittlere Unternehmen und innovative Start-ups Spitzenmedizin. Die EFRE-Förderung von Land und EU unterstützt sie in einem frühen Stadium dabei, ihre Ideen und Projekte zur Anwendung zu bringen. Damit festigen wir den Biotechnologie-Standort Nordrhein-Westfalen und helfen, wegweisende Lösungen der Medizin umzusetzen.“

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Gerade in einer alternden Gesellschaft braucht es in der medizinischen und pflegerischen Versorgung auch den Mut, neue Wege zu gehen. Deswegen fördern wir als Landesregierung die Entwicklung von innovativen Produkten, Technologien und Dienstleistungen durch die Wissenschaft und Wirtschaft – sowohl in der Behandlung als auch im Bereich der Prävention. Davon profitieren am Ende alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen.“

Umweltminister Oliver Krischer: „Der Förderaufruf Gesünder.IN.NRW beschleunigt die für die Nachhaltigkeitstransformation notwendigen Innovationsprozesse im Übergang vom Wissen zum Handeln. Nachhaltige Innovationen vereinen Umweltverträglichkeit und wirtschaftlichen Erfolg und sind der Motor für Gesundheit und Wohlergehen heutiger und zukünftiger Generationen – ganz im Sinne der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie.“

Der Innovationswettbewerb „Gesünder.IN.NRW“ adressiert wissens- und forschungsintensive Themen aus Spitzenmedizin, Medizintechnik, Lebenswissenschaften (etwa Biologie, Chemie, Biochemie und Bioinformatik), Ernährungswissenschaften und Pharmazie. Die Gesundheitsförderung und -versorgung in der Fläche, die Prävention und die nachhaltige Ernährung stellen bedeutsame Schwerpunkte dar. Die Chancen der Digitalisierung sollen bestmöglich zum Wohle Nordrhein-Westfalens und seiner Bürgerinnen und Bürger genutzt werden.

Ziel ist es, neue Ideen und Konzepte aus Wissenschaft und Wirtschaft für innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und ihren Transfer zur Marktreife zu beschleunigen. In die Bewertung fließen auch Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Entwicklung neuer klima-, umwelt-, und ressourcenschonender Verfahren, Techniken und Methoden ein.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen setzt den Wettbewerb als koordinierendes Ressort gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr um.

Der Wettbewerb richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Großunternehmen in Zusammenarbeit mit KMU, kommunale Unternehmen und Einrichtungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Kammern, Vereine und Stiftungen. Jedes Vorhaben muss in Form einer Kooperation von mindestens einem KMU mit weiteren Teilnahmeberechtigten gemeinsam durchgeführt werden und im Einklang mit der Regionalen Innovationsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen 2021-2027 stehen.

Projektskizzen mit innovativen und kreativen Ideen können in mehreren Einreichungsrunden bis 2024 abgegeben werden. In der nun gestarteten ersten Einreichungsrunde können Projektskizzen bis zum 15. Juni 2023 bei der Innovationsförderagentur NRW online eingereicht werden. Weitere Informationen, Voraussetzungen, Unterlagen sowie Termine zu digitalen Informationsveranstaltungen finden Sie unter https://www.in.nrw/gesuender und http://www.efre.nrw.de/foerderbekanntmachungen. .

Zum Hintergrund:

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen. Weitere Informationen unter www.efre.nrw.

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Gesamtkosten von rund 2,8 Millionen Euro – Stolberger Geschwister-Scholl-Platz kurz vor der Eröffnung

Stolberg – Der Geschwister-Scholl-Platz als neues „Herz der Liester“ steht nach seiner Umgestaltung kurz vor der offiziellen Eröffnung. Mit einer neuen Bürgerwiese, deutlich mehr Freizeitmöglichkeiten für alle Altersklassen, mehr Aufenthaltsqualität, modernen Bepflanzungen und Fahrradabstellanlagen ist er bald ein Aushängeschild der Liester und zentraler Anlaufpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner. Die Eröffnung findet pünktlich am Tag der Städtebauförderung am 13.05.2023 statt.

Seit 2019 baut die Stadt im Rahmen der Förderkulisse des Integrierten Handlungskonzeptes (IHKo) den Geschwister-Scholl-Platz um. Im Vorfeld gab es in der Planungsphase umfassende Bürgerbeteiligungen und Ideenwerkstätten, so dass der Platz nach den Wünschen der Menschen gestaltet wird, die ihn auch nutzen werden.  Die Gesamtkosten liegen bei rund 2,8 Millionen Euro, zu 90 Prozent gefördert über Mittel des europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

„Wir wollen der Liester ihre Dorfmitte zurückgeben. Deshalb sind wir für die unglaublich vielen Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner sehr dankbar. Die Liester hat bald ein neues Herz, das sich an den Wünschen der Menschen orientiert“, freut sich Bürgermeister Patrick Haas.

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt den Förderverein des Blandine-Merten-Haus

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Der Förderverein des Blandine-Merten-Haus hat eine Spende i. H. v. 1.000 € von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten. Die Spende dient zur Anschaffung von Spielgeräten für das Außengelände am provisorischen Standort der katholischen Kindertagesstätte in Ringen. Die Spendenübergabe erfolgte vor kurzem durch Malte Oltersdorf, Vermögensberater der Kreissparkasse Ahrweiler, an den Vorsitzenden des Fördervereins Dr. Jörg Henkel. Im Rahmen des Projekts „Herzenssache“ hat die Kreissparkasse Ahrweiler insgesamt 50.000 € an 50 Vereine aus der Region verschenkt.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Umso mehr freut es uns, dass wir durch unsere Spenden den Vereinen etwas zurückgeben können und dadurch unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können“, erklärt Malte Oltersdorf, Vermögensberater der Kreissparkasse Ahrweiler und führt weiter aus: „Wir wünschen dem Förderverein und vor allem den Kindern viel Spaß mit den neu angeschafften Spielgeräten.“

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Erste Sportlerehrung in Zülpich nach drei Jahren coronabedingter Zwangspause

Zülpich – 23 Sportlerinnen und Sportler, zwei Paare und elf Mannschaften geehrt. Kreismeister, Bezirksmeister, Regionalmeister, Landesmeister, Deutsche Meister, Internationale Meisterund sogar Europa- und Weltmeister – im Stadtgebiet Zülpich gibt es eine ganze Reihe an erfolgreichen Sportlerinnen, Sportlern und Vereinen. Das wurde bei der Sportlerehrung deutlich, zu der Bürgermeister Ulf Hürtgen jetzt 23 Einzelsportlerinnen und -sportler, zwei Paare und elf Mannschaften in der Vereinshalle Dürscheven begrüßen konnte.

Im Jahr 2019 hatte Bürgermeister Hürtgen die alte Tradition der Sportlerehrung wieder aufleben lassen. Denn schon in den 1960er und 1970er Jahren wurde eine solche Veranstaltung in der Stadt Zülpich regelmäßig durchgeführt. Die geplante jährliche Umsetzung war jedoch seither coronabedingt leider nicht möglich. Deshalb wurden nun bei der Sportlerehrung 2023 sportliche Leistungen gewürdigt, die in den Jahren 2020, 2021 und 2022 erbracht wurden.

„In Zülpich mit seinen Ortsteilen wird eine große Vielfalt an Sportarten geboten. Das kann nicht jede Kommune vorweisen“, sagte Bürgermeister Hürtgen in seiner Begrüßungsrede. „Wer kann schon eine Bandbreite vom Tanzsport über Baseball bis zum Segeln vorzeigen?“ Hürtgen betonte zugleich die Wichtigkeit des Sports für ein funktionierendes Sozialsystem: „Unterschiedliche Hautfarben, Herkunft, Sprache und Religion spielen im Sport keine Rolle. Man lernt, Regeln zu akzeptieren und mit Erfolg, aber auch mit Niederlagen umzugehen. Gerade die Vereine sind ein wichtiger Faktor für die Prägung von Sozialverhalten.“

„Zülpich ist zweifelsohne eine Sportstadt“, stellte auch Dr. Gerd-Rüdiger Wasmuth in Vertretung von Timm Fischer, dem erkrankten Vorsitzenden des Ausschusses für Schulen, Soziales, Sport und Kultur, in seinem Grußwort fest. „Die gezeigten Erfolge und Leistungen sind in erster Linie Ihr und Euer Verdienst. Die Politik kann lediglich dazu beitragen, durch konkurrenzfähige und moderne Sportstätten die Voraussetzungen für herausragende Ergebnisse zu ermöglichen.“

Der öffentliche Aufruf mit der Bitte um Vorschläge für die Sportlerehrung war auf große Resonanz gestoßen. Am Ende hatte die Jury, der neben Bürgermeister Ulf Hürtgen und dem Sportausschussvorsitzenden Timm Fischer auch die Leiterin des städtischen Sportamtes, Barbara Breuer, und Wolfgang Fröhling vom gleichnamigen Zülpicher Sportfachgeschäft angehörten, aus den eingegangenen Vorschlägen jene Sportlerinnen, Sportler, Paare und Mannschaften ausgewählt, die laut Ehrenordnung die Kriterien für eine Auszeichnung im Rahmen der Sportlerehrung erfüllen. Die Liste der zu ehrenden Personen und Mannschaften war ebenso umfang- wie abwechslungsreich, und nicht zuletzt war sie auch hochklassig.

An erster Stelle ist hier Heinrich Latz zu nennen: Bei der Senioren-Weltmeisterschaft im finnischen Tampere hat der Leichtathlet des TuS Chlodwig Zülpich im vorigen Jahr als Mitglied der deutschen 4×400-Meter-Staffel die Goldmedaille in der Altersklasse M70 gewonnen. Aber auch André Hauschke: Der Segler des Ruder- und Segelclub Zülpich wurde 2021 in Spanien zum zweiten Mal in Folge Europameister in der Hobie-Klasse. Im vorigen Jahr nahm Hauschke am „Worrell 1000“ in den USA teil, der längsten Sportsegelregatta der Welt, und feierte außerdem den Gesamtsieg bei der „Vela di Pasqua“, der größten Katamaran-Regatta Italiens.

Im Sport geht es aber nicht immer nur ums Gewinnen, sondern auch um Anstand und Fairplay. Aus diesem Grund wurde Marcel Blum und Dustin Oellers eine Sonderehrung zuteil. Die beiden Fußballer des TuS Chlodwig Zülpich hatten sich im vorigen Jahr bei einem Pokalspiel ihres Teams schützend vor den Schiedsrichter gestellt, als dieser von Akteuren der gegnerischen Mannschaft angegriffen und über den Platz gejagt worden war. „Dieses couragierte Verhalten verdient allerhöchste Anerkennung“, so Bürgermeister Hürtgen.

Abgerundet wurde die kurzweilige Veranstaltung durch flotte Auftritte von Jessica Plum, Luna Wolff und Andreas Esser, dem Tanzmariechen und dem Tanzpaar der KG „Schwerfe bliev Schwerfe“, sowie von einer Schwertkampf-Vorführung von Christoph Moga und Christoph Schauer. Letzterer unterhält in Zülpich unter den Namen „Swerttragil“ eine Schule für historisches Fechten.

Folgende Sportlerinnen, Sportler, Paare und Mannschaften wurden geehrt:

Einzelsportler*innen:
• Nils Kusserow (Judo, VfB Erftstadt)
• Lasse Deges (Segelsport, RSCZ Zülpich)
• André Hauschke (Segelsport, RSCZ Zülpich)
• Katharina Holbach (Segelsport, RSCZ Zülpich)
• Paulina Holbach (Segelsport, RSCZ Zülpich)
• Yannick Holbach (Segelsport, RSCZ Zülpich)
• Florian Tempel (Segelsport, RSCZ Zülpich)
• Klaus Zuchel (Segelsport, RSCZ Zülpich)
• David Sasse (Fußball, TuS Chlodwig Zülpich)
• Matthias Balduwein (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Martin Baranzke (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Charlotte Jänchen (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Heinrich Latz (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Lisa Mauel (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Herbert Mussinghoff (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Tobias Niemer (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Dr. Gerd-Rüdiger Wasmuth (Leichtathletik, TuS Chl. Zülpich)
• Bibiane Wollersheim (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Justus Wollersheim (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Lisanne Wollersheim (Leichtathletik, TuS Chlodwig Zülpich)
• Waltraud Prick-Schorn (Taekwondo, TuS Chlodwig Zülpich)

Mannschaften:
• SV Rhenania Bessenich 1. Herren (Fußball)
• T.B.-S.V. Füssenich-Geich Damen (Fußball)
• KG Schwerfe bliev Schwerfe Damengarde (Gardetanz)
• St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Schwerfen 1. Mannschaft

Luftgewehr (Schießsport)
• TuS Chlodwig Zülpich 1. Herren (Fußball)
• TuS Chlodwig Zülpich A-Junioren (Fußball)
• TuS Chlodwig Zülpich C-Junioren (Fußball)
• TuS Chlodwig Zülpich D1-Junioren (Fußball)
• TuS Chlodwig Zülpich D-Juniorinnen (Fußball)
• TuS Chlodwig Zülpich E2-Junioren (Fußball)
• Zülpich Eagles Herren (Baseball)

Paare:
• Luna Wolff & Andreas Esser (Gardetanz, KG Schwerfe bliev Schwerfe)
• Markus & Claudia Holbach (Segelsport, RSCZ Zülpich)

Sonderehrung für Zivilcourage im Sport:
• Marcel Blum (Fußball, TuS Chlodwig Zülpich)
• Dustin Oellers (Fußball, TuS Chlodwig Zülpich)

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Online-Vortrag – „Sonnenenergie auf meinem Balkon“ am Mittwoch 22. März

Ahrweiler – Die Veranstaltungsreihe „Mein Zuhause – Klima schützen und Geld sparen“ der Klimaschutzmanagerinnen und -manager im Kreis Ahrweiler geht weiter: Am Mittwoch, 22. März 2023, 18 bis 19.30 Uhr, findet der Online-Vortrag „Sonnenenergie auf meinem Balkon“, der gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz organisiert wird, statt.

Strom mit Sonnenenergie erzeugen kann inzwischen jeder, der über einen entsprechenden Balkon verfügt. Denn kleine, steckerfertige Solarmodule sind eine gute Alternative für alle, die keine Dachfläche zur Verfügung haben. Der Solarstrom kann dabei einen Beitrag zum Strombedarf des Haushalts leisten. Der Überschuss kann einfach ins Netz eingespeist werden.

Fabian Fehrenbach, Referent Energierecht der Verbraucherzentrale RLP, erklärt in seinem Vortrag, was beim Anschluss der steckerfertigen Solarmodule – oder auch Balkon-Module genannt – zu beachten ist, und geht auf Kosten, Formalien und Sicherheitsaspekte ein. Den Teilnehmenden wird im Anschluss genügend Zeit gegeben, konkrete Fragen zu stellen.

Nähere Informationen zur Vortragsreihe sowie zur Anmeldung gibt es über den untenstehenden QR-Code oder online unter https://kreis-ahrweiler.de/land_natur_umwelt/klimaschutz-im-kreis-ahrweiler/mein-zuhause-klima-schuetzen-und-geld-sparen/.

Übrigens: Am 19. April geht es mit dem Thema „Mein klimafreundlicher Garten“ weiter.

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Starkregen- und Hochwasser-Infomobil kommt nach Kall

Kall – Hochwasserschutz zum Anfassen – Gleich zwei Standorte im Kaller Gemeindegebiet steuert das Starkregen- und Hochwasser-Infomobil des Hochwasser Kompetenz Centrum e.V. in den kommenden Wochen an. Am Freitag, 24. März 2023, macht es von 12 bis 16 Uhr Station An der Hardt 6 am Sötenicher Pfarrheim und am Dienstag, 4 April 2023, von 11 bis 15 Uhr in der Bahnhofstr. 9 auf dem Kaller Rathausvorplatz. „Wir beraten zum praxisgerechten und wirtschaftlichen Überflutungsschutz für ihr eigenes Haus und zeigen Objektschutzmaßnahmen im Einsatz“, kündigen die Hochwasserschutz-Experten an.

Informiert werden soll dabei über das richtige Verhalten vor, während und nach einem Hochwasser. Geschultes Personal möchte dazu detaillierte Informationen über die Schutzmaßnahmen sowie Tipps zum Einbau der Vorrichtungen ins eigene Haus vermitteln. Neben Empfehlungen zum richtigen Verhalten wird auch eine mobile Ausstellung zum Thema geboten sowie der sogenannte Hochwasser-Pass. Der Hochwasser-Pass ist ein Dokument zur Standortanalyse, Bewertung und Maßnahmen-Empfehlung zum Thema Starkregen und Hochwasser für bestehende oder geplante Privat- und Gewerbeimmobilien.

Persönlicher Ansprechpartner vor Ort wird Hans-Thodor Arenz sein, der über die Emailadresse hans-theodor.arenz@hkc-online.de erreichbar ist.

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Spielgemeinschaft Ahrtal und Förderverein Burgruine Arenberg e. V. freuen sich über Auszeichnung

Ahrweiler – Ehrenamtspreis des Kreises Ahrweiler verliehen – Nach zwei Jahren flutbedingter Pause wurden nun zwei Vereine aus dem Kreis Ahrweiler mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet: Die Spielgemeinschaft (SG) Ahrtal und der Förderverein Burgruine Arenberg e. V. wurden für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Freuen dürfen sich die Vereine neben einer Ehrenurkunde über jeweils 1500 Euro Vereinsförderung.

„Die Vielzahl besonderer Projekte und Maßnahmen in unserem Kreis und der Ideenreichtum der Vereine und Initiativen vor Ort hat uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Dennoch ist es auch in diesem Jahr gelungen, die Preisträger einstimmig auszuwählen, die mit ihren Projekten einen einzigartigen Beitrag für unsere Gemeinschaft geleistet haben. Für dieses Engagement danke ich den Vereinen ganz herzlich“, betont Landrätin Cornelia Weigand.

Die Spielgemeinschaft Ahrtal wird für ihr interkommunales Projekt „Wiederaufbau SG Ahrtal“ mit dem Ehrenamtspreis des Kreises Ahrweiler ausgezeichnet. Gemeinsam mit den eingetragenen Stammvereinen – Sportverein Hönningen/Ahr 1921 e. V., Sport-Club Dümpelfeld 1954 e. V., Sportverein Insul 1930 e. V. und Sportverein Eintracht Schuld 1979 e. V.–, den Ortsgemeinden sowie den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr möchte die SG mit dem Projekt die notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft des Vereinssports vor Ort schaffen und sowohl dem demographischen Wandel als auch den Herausforderungen durch die Flutkatastrophe begegnen. Nach der Flut waren Vereinsgebäude und Sportplätze zerstört worden. Jetzt sollen ein neuer Kunstrasenplatz mit Flutlicht und ein zeitgemäßes Vereinsheims in Insul sowie ein Naturrasenplatz in Hönningen gebaut werden. Die neuen Sportplätze und Vereinsgebäude der SG Ahrtal sollen zukünftig auch von anderen Akteuren für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden können, um die Lebensqualität in den Dörfern zu bereichern.

Der Förderverein Burgruine Arenberg e. V. erhält den Ehrenamtspreis für sein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement, das dem Erhalt und der Pflege der Burgruine Arenberg in der Verbandsgemeinde Adenau dient und einen wichtigen Beitrag zum Kulturangebot im Kreis Ahrweiler leistet.

Jahrzehntelang war der Burgturm aufgrund erheblicher Sicherheits- und Baumängel nicht zugänglich und verfiel. Dank des Einsatzes der Mitglieder des Fördervereins sowie langjährigen Sanierungsarbeiten, steht der eindrucksvolle Aussichtsturm seit 2016 wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung und dient seither als Ausflugs- und Tourismusziel. Neben den „Tagen des Offenen Turms“, an denen Besucherinnen und Besucher mehr über die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Burganlage erfahren können, veranstaltet der Verein außerdem regelmäßig die Kammerkonzert-Reihe „Aremberger Hofmusik“. Mit diesem Angebot bereichert der Verein das vielschichtige Kulturprogramm des Kreises und trägt aktiv zur Vielfalt der hiesigen Kulturlandschaft bei.

Mit dem Ehrenamtspreis werden sowohl herausragende Projekte aus den Förderprogrammen „Ehrenamt, Vereinswesen und Sport“, „Förderung Ländlicher Raum“ und „Seniorenförderung“ als auch anderweitiges besonders herausragendes ehrenamtliches Engagement im Kreis Ahrweiler ausgezeichnet.

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Fortbildung „Motorik plus“ für Kitakräfte am 22. März in Euskirchen

Euskirchen – Fortbildung für pädagogische Kräfte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen. „In der Kindertagesbetreuung sind Bildungs- und Entwicklungsbeobachtungen gesetzlich vorgeschrieben“, bemerkt die Familienbildung des DRK-Kreisverbandes. „Motorik Plus“ ist dabei ein Beobachtungsinstrument, welches den Bereich der psychomotorischen Kompetenzen von Kindern im Elementarbereich abdeckt. Eine entsprechende Fortbildung dazu findet am Mittwoch, 22. März, von 13 bis 17 Uhr im Rotkreuz-Zentrum Euskirchen (Jülicher Ring 32b, 53879 Euskirchen) statt.

„Das Ganze ist die Erweiterung der »Begleitenden alltagsintegrierten Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen (BaSiK)« und kann in Kombination andere, eventuell aufwendigere Verfahren ersetzen“, so die Familienbildung weiter. Die Anwendung von „Motorik plus“ kann man hier auch im Alltag kennenlernen.

Die Dozentin ist Simone Binzenbach, die Fortbildung kostet 60 Euro. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung gibt’s beim DRK Euskirchen entweder telefonisch unter (022 51) 79 11 95 06 oder per Mail unter skluge@drk-eu.de.