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Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Aachener*innen auf den Karlspreis einstimmen

Aachen – Zur Preisverleihung werden unter anderem Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, Dr. Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident der Republik Polen, sowie Bundeskanzler Olaf Scholz im Krönungssaal des Aachener Rathauses erwartet, die dort auch Festreden halten werden.

Am Sonntag, 14. Mai, werden Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, und das ukrainische Volk mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet. Zur Preisverleihung werden unter anderem Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, Dr. Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident der Republik Polen, sowie Bundeskanzler Olaf Scholz im Krönungssaal des Aachener Rathauses erwartet, die dort auch Festreden halten werden. Wie in den Jahren zuvor haben die Stadt Aachen und die Karlspreisstiftung im Vorfeld der Auszeichnung wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm zusammengestellt, das auf die Verleihung des Karlspreises vorbereiten soll. Dieses Programm stellte heute (18. April) der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums, Dr. Jürgen Linden, gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in einem Pressegespräch im Haus Löwenstein vor.

Mit dieser Verleihung des Karlspreises unterstreicht das Karlspreisdirektorium, dass die Ukraine Teil Europas ist und die Bevölkerung sowie ihre Regierungsvertreter, an der Spitze Präsident Selenskyj, europäische Werte vertreten und verteidigen und deshalb die Ermutigung verdienen, rasch Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union zu führen.

Mit dem Rahmenprogramm des Jahres 2023 werden die Bürger*innen eingeladen, gemeinsam mit den Karlspreis-Verantwortlichen und zahlreichen renommierten Referent*innen über die Zukunft Europas und die großen Herausforderungen dieser Zeit zu diskutieren. Die Veranstaltungen stehen unter dem Eindruck der Situation in Osteuropa, speziell dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, aber geben gleichzeitig einen Einblick in die reiche ukrainische Geschichte und Kultur. Im Zentrum stehen dabei die Ziele, für die der Karlspreis seit über 70 Jahren steht. Frieden und Freiheit in einem einigen Europa, einem Europa der Menschenrechte, der Demokratie, der Gerechtigkeit und der Solidarität.

Fester Bestandteil des Karlspreises

Das Rahmenprogramm zur Karlspreisverleihung gehört seit 1991 zum festen Bestandteil des Karlspreises. Seitdem wurden über 1.000 Programmpunkte konzipiert und umgesetzt, unter anderem zu den Staaten: (damalige) Tschechoslowakei, Frankreich, Spanien, Norwegen, Österreich,

Niederlande, Polen, Großbritannien, USA, Ungarn, Vatikan, Irland, Italien, Luxemburg, Litauen, Belgien, Portugal, Rumänien und Deutschland.

Das aktuelle Programm beginnt am 18. April und endet am 14. Mai.

Es umfasst rund 40 Veranstaltungen, Projekte und Auftritte aus unterschiedlichen Bereichen – zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte und Filmvorführungen, Workshops, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen sowie Lesungen und Preisverleihungen. Auch die immer größer werdende Gemeinschaft der Ukrainer*innen in Aachen hat sich in die Konzeption dieses Programms mit eingebracht.

Ob Wolodymyr Selenskyj persönlich bei der Zeremonie im Krönungssaal des Aachener Rathauses anwesend ist, ob er per Videotechnik dazugeschaltet wird, wer an seiner Stelle den Preis in Aachen in Empfang nehmen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen.

Solidarität mit der Ukraine

Dr. Jürgen Linden betonte im Pressegespräch, dass der aktuelle Karlspreis ein ganz besonderer Karlspreis sei. „Der Krieg in der Ukraine ist für uns weit weg. Unsere europäischen Werte werden momentan ungefähr viele Kilometer entfernt verteidigt. Mit der aktuellen Karlspreisverleihung zeigen wir unsere Solidarität mit der Ukraine und wollen das weltweit dokumentieren. Zugleich sehen wir die Verleihung des Karlspreises 2023 als Zeichen der Ermutigung für das ukrainische Volk und seinen Präsidenten, für die Demokratie und die Menschenrechte, vor allem aber für Leib und Leben der Menschen.“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erklärte in einem Statement, dass mit der Preisverleihung nicht der Krieg beendet oder die direkten Folgen des Krieges gemildert werden könnten. „Doch wir wollen dem ukrainischen Volk mit dem Karlspreis demonstrieren, dass es wahrgenommen wird, dass wir an seiner Seite stehen. Das tun wir hier in Aachen mit unseren Mitteln und mit vollem Herzen.“ Im Rahmenprogramm freue sie sich besonders auf einen Vortrag über „Frauen im Krieg und ihre Rollen“ sowie über den ukrainisch-deutscher Freundschaftsabend am 5. Mai, den Ukrainer*innen aus Aachen mitgestalten.

Europäischer Karlspreis für die Jugend

Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises wird am 12. Mai bereits zum 16. Mal der Europäische Karlspreis für die Jugend vergeben, der mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist. Im Rahmen des zuvor vom Europäischen Parlament und der Karlspreisstiftung ausgeschriebenen Wettbewerbs haben sich

Hunderte Jugendliche aus allen Mitgliedsländern der EU mit über 340 Projekten, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen, für die Auszeichnung beworben. Die Preisverleihung wird von hochrangigen Repräsentant*innen des Europäischen Parlaments und des

Internationalen Karlspreises zu Aachen vorgenommen.

Friedensnobelpreisträgerin

Im Hörsaalzentrum der RWTH spricht am Freitag, 12. Mai, Oleksandra Matviichuk, Vorsitzende, Gesicht und Stimme des ukrainischen „Center for Civil Liberties“, für das sie im Jahre 2022 den Friedensnobelpreis ebenso wie den Right Livelihood Award, den „Alternativen Nobelpreis“, entgegennahm. Als Repräsentantin des ukrainischen Volkes wurde die 39-jährige Juristin im selben Jahr mit dem Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments geehrt.

Karlspreis LIVE

Das große Open-Air-Event auf dem Katschhof zählt zu den festen Traditionen des Rahmenprogramms. Auch hier steht vor allem die politische Botschaft im Mittelpunkt, den Karlspreis als Zeichen der unverbrüchlichen Gemeinschaft Europas zu begehen. So stimmen bereits am Samstag, 13. Mai, Ihor und Denys Pankiv, zwei junge ukrainische Akkordeonisten aus Lliv/Lemberg, die bereits im Europaparlament und beim Jugendkarlspreis 2022 aufgetreten sind, auf die Verleihung des Karlspreises ein. Weitere Auftritte folgen. Um 19.10 Uhr werden die aktuellen Jugendkarlspreisträger*innen im Interview mit dem Chefredakteur der Aachener Zeitung der Bevölkerung vorgestellt und begegnen auf der Katschhofbühne wichtigen Ehrengästen der Karlspreisverleihung 2023. Zum Abschluss spielt ab 20.15 Uhr die Band DC Seven.

Am Karlspreis-Sonntag, 14. Mai, empfangen Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Dr. Jürgen Linden Karlspreisträger*innen sowie Staats- und Ehrengäste der Verleihung auf der Bühne des Katschofs, mit denen sie gemeinsam ein Zeichen des Friedens setzen wollen. Interessierte Bürger*innen sind herzlich zur Teilnahme an den Veranstaltungen des Rahmenprogramms eingeladen.

Der Karlspreis online

Alle Termine des Karlspreisrahmenprogramms findet man digital unter www.aachen.de/karlspreis und www.karlspreis.de sowie ab sofort in Form einer gedruckten Broschüre an den üblichen Auslagestellen in der Stadt.

Darüber hinaus findet man den Karlspreis auch auf den folgenden Social-Media-Kanälen:

Twitter: @KarlspreisAC / @PresseamtAachen

Instagram: @karlspreis_ac / @stadtaachen

LinkedIn: Karlspreis (linkedin.com/company/karlspreis) / https://de.linkedin.com/company/stadt-aachen

Facebook: @IntlKarlspreis / @unseraachen

Der offizielle Hashtag auf allen Kanälen lautet: #karlspreis2023

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20 Jahre gute Zusammenarbeit mit dem DFB in Euskirchen

Euskirchen – Seit 20 Jahren findet regelmäßig im Euskirchener Erftstadion das DFB-Stützpunkttraining statt. Besonders talentierte Fußballerinnen und Fußballer werden dorthin eingeladen und werden in besonders anspruchsvollen Trainingseinheiten gefördert. Ziel ist dabei die individuelle Förderung der jungen Talente.

Insgesamt sind Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Euskirchen in den Altersklasse U12 bis U15 bei dem Training dabei. Foto: Tim Nolden

Sowohl der DFB als auch die Stadt Euskirchen sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. „Wir haben hier alles, was wir brauchen und können sowohl den Rasen- als auch den Kunstrasenplatz nutzen“, stellte DFB-Stützpunktkoordinator Hendrik Winkelmann die Vorteile des Standortes heraus. Seit Beginn des Programms in der Saison 2002/2003 ist das Erftstadion als Standort für den Kreis Euskirchen dabei. „Wir sind froh, dieses Angebot zur Talentförderung ermöglichen zu können“, so betonte Bürgermeister Sacha Reichelt. Anlässlich des Jubiläums wurde nun eine Plakette am Erftstadion angebracht, die an die gute Zusammenarbeit erinnert. Für beide Seiten ist klar: Ein Ende der Kooperation ist nicht in Sicht – die nächsten zwanzig Jahre können kommen.

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Weitere Flutschäden beseitigt – Zwischen Kyllburg und Gerolstein fahren wieder Züge

Daun – Seit dem gestrigen Montag, 17. April, können Reisende, Pendler:innen und Schüler:innen wieder mit der Bahn von Kyllburg nach Gerolstein fahren. Die Züge verkehren dann ein Mal pro Stunde und Richtung. Die Deutsche Bahn hat den 24 Kilometer langen Abschnitt der Eifelstrecke in Rheinland-Pfalz wieder instandgesetzt. Dabei hat sie die bei der Flutkatastrophe 2021 zerstörten Gleise sowie neun Brücken saniert. Parallel zogen die Bauteams viele Kilometer Kabel für neue Technik und Signale. Errichtet wurden auch sechs moderne Stellwerksmodule.

Die vor wenigen Tagen stattgefundene Premierenfahrt fand in einem Regio-Zug statt, der bei der Flutkatastrophe stark beschädigt wurde und nun vollständig instandgesetzt ist. Sechs weitere Triebwagen der Baureihe VT 620 arbeitet die DB derzeit auf und setzt sie schrittweise wieder in den Fahrgastbetrieb ein. In Werken der DB und des Herstellers Alstom werden Motoren, Bremsen, Drehgestelle, Radsätze, Getriebe, Heizgeräte und Kupplungen ausgetauscht oder repariert. Auch erneuert die DB die Inneneinrichtung rundum.

Evelyn Palla, Vorständin Regionalverkehr Deutsche Bahn AG: „Wir haben zwei wichtige Etappenziele nach der Flutkatastrophe erreicht: Wir eröffnen einen weiteren wiederhergestellten Streckenabschnitt – und das mit dem ersten Triebzug, den wir nach der kompletten Zerstörung durch die Flut instandgesetzt haben. Für die Menschen hier in der Eifel bedeutet dies ein weiteres Stück Normalität und Lebensqualität. Für die Deutsche Bahn ist dies Ansporn, die gesamte Strecke so rasch wie möglich wiederherzustellen.“

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz: „Heute ist ein guter Tag für das Land Rheinland-Pfalz und die Menschen in der Eifel. Mit der Wiederinbetriebnahme der Eifelstrecke von Trier nach Gerolstein wird deutlich sichtbar, dass der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Ahrtal und der Westeifel vorankommt. Spätestens im Spätherbst soll die Strecke komplett bis Köln wiederhergestellt sein einschließlich der neuen elektronischen Stellwerkstechnik. Und wir bauen nicht nur unverändert wieder auf. Wir mobilisieren auch in großem Umfang Landesmittel für die Elektrifizierung der Eifelstrecke und leisten damit unseren Beitrag für einen modernen, zukunftsfähigen Schienennahverkehr in den ländlichen Regionen – und damit auch zu den Klimazielen des Landes. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, der DB AG, dem Bund, dem ZSPNV Nord, den Kommunen und Kreisen für die gute Zusammenarbeit bei Wiederaufbau und Modernisierung der Eifelstrecke!“

Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Nord: „Mit der Wiederinbetriebnahme der flutbeschädigten Eifelstrecke im Abschnitt zwischen Kyllburg und Gerolstein sind wir dem Ziel, den Menschen in der Eifel wieder durchgehende Zugfahrten zwischen Trier und Köln zu ermöglichen, einen weiteren, großen Schritt näher gekommen. Mit der Elektrifizierung der Strecke bis Ende 2026 werden wir zudem eine moderne, zukunftsfähige und deutlich bessere Schieneninfrastruktur haben. Im Sinne eines verbesserten Fahrplanangebots hoffen wir, dass der abschnittsweise zweigleisige Ausbau der Strecke realisiert wird und wir mit neuen Betriebskonzepten und schnelleren Verbindungen deutliche Verbesserungen für die Fahrgäste erreichen können.“

Auch Landrätin Julia Gieseking freut sich über die offizielle Abnahme des Streckenabschnitts und die wiedergewonnene Normalität für Bürgerinnen und Bürger: „Heute ist ein guter Tag. Die Bahnverbindung Köln-Trier mit den dazugehörigen Querbahnen ist seit dem Bau in den 1870er Jahren der Motor für die wirtschaftliche Entwicklung der Eifel gewesen. Die Lebensader, an der sich alles abgespielt hat. Und das ist sie auch heute noch. Und weil wir diese Bahn so dringend brauchen, hat die Zerstörung durch die Flut uns auch so hart getroffen. Mein herzlicher Dank gilt allen, die beim Wiederaufbau Hand angelegt haben und Hand anlegen, die den Wiederaufbau begleitet haben und begleiten. Und mein Dank gilt allen, die heute hier diesen guten Tag mit uns gemeinsam verbringen.“

Die Wassermassen hatten im Sommer 2021 die über 150 Jahre alte Eifelstrecke auf vielen Abschnitten geradezu weggeschwemmt. Für den Wiederaufbau mussten Spezialfirmen sowie Fachkräfte der DB zunächst Tonnen von Schlamm und Schutt entfernen. Anschließend haben die Bauteams Gleise, Brücken und Technik repariert und in Teilen komplett neu gebaut.

Bereits seit Februar 2022 fahren von Trier-Ehrang bis Auw an der Kyll wieder Züge. Seit Juni vergangenen Jahres ist auch die Strecke zwischen Auw an der Kyll und Kyllburg in Betrieb. Nach Kyllburg – Gerolstein folgt nun im letzten Schritt noch der Bereich bis Nettersheim und weiter nach Norden. Die DB plant, die gesamte Eifelstrecke Ende 2023 wieder befahrbar zu machen. Parallel zum Wiederaufbau laufen die Planungen für die Elektrifizierung der gesamten Eifelstrecke, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll.

Weitere Informationen unter:
www.eifel-strecke.de
Quelle: Deutsche Bahn AG

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Mario Germano neuer Leiter des Landes-Kriminalamtes RLP

Region/Mainz – Die Landesregierung hat die Besetzung der wichtigen Position der Leitung des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz geregelt. Innenminister Michael Ebling hat dem Leitenden Kriminaldirektor Mario Germano mit Wirkung zum 15. April 2023 die Leitung der Behörde übertragen. Er tritt damit die Nachfolge des in den Ruhestand versetzten ehemaligen LKA-Präsidenten Johannes Kunz an. Die offizielle Amtseinführung ist für den 15. Mai 2023 geplant.

„Mario Germano ist ein erfahrener Kriminalbeamter, der sich im Bundeskriminalamt eine ausgewiesene Expertise sowohl im operativen als auch im strategischen Bereich erarbeitet hat. Ich freue mich über den Neuzugang in der rheinland-pfälzischen Polizei und wünsche ihm für seine neue Aufgabe im Landeskriminalamt gutes Gelingen“, sagte Innenminister Ebling.

Mario Germano ist gebürtiger Rheinland-Pfälzer und war bisher beim Bundeskriminalamt tätig. Nach seinem Eintritt in die Behörde 1993 arbeitete er zunächst unter anderem im Mobilen Einsatzkommando (MEK) und im Bereich der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität.

Nachdem Germano 2007 in den höheren Dienst aufgestiegen war, arbeitete er in den Bereichen Spreng- und Tatortgruppe/Entschärferkommando und nahm Aufgaben im Stab der Amtsleitung als persönlicher Referent eines Vizepräsidenten sowie in der Analyse und Strategie für schwere und organisierte Kriminalität wahr. Außerdem war er als Geheimschutzbeauftragter des Bundeskriminalamtes und Leiter Interne Ermittlungen tätig.

Zuletzt leitete Germano innerhalb des Bundeskriminalamtes die „SIRENE Deutschland“ (Supplementary Information Request at the National Entries), das deutsche Zentralbüro für das bedeutendste Fahndungsnetzwerk der EU, und begleitete die Erweiterung des Schengener Informationssystems.

Mario Germano ist 49 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter.

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Laufschuhtest am Laacher See – Auf der Zielgeraden zum Lohners Vulkan Marathon

Laacher See – Zu Beginn der Sommersaison konnten die Mitglieder der LG Laacher See die neuesten Laufschuhe der Firma Brooks sowie Laufsocken von CEP-Sport beim Training testen. Mit Hilfe von Intersport-Krumholz wurde auf dem Kloster-Parkplatz am Laacher See ein umfangreiches Angebot von Laufschuhen bereitgestellt. Zahlreiche Laufbegeisterte nutzten diese Möglichkeit, mit einem aktuellen Modell, eine Runde, um den See zu laufen. Diese Laufstrecke eignet sich hervorragend, um den Schuh auf „Herz und Nieren“ zu prüfen. „Eine tolle Aktion wird uns hier geboten. So konnte ich den neuen Schuh direkt ausprobieren und werde in den nächsten Tagen das Modell bei Intersport einkaufen“, freut sich eine Läuferin.

Lohners Vulkan Marathon am 1. Mai in Mendig

Traditionell an Karfreitag lud die LG Laacher See die Mitglieder zum Vorlauf des Lohners-Vulkan-Marathon ein. Nach der Generalprobe startet am 1. Mai unter dem Motto: „Laufen & Walken für die ganze Familie“ auf dem Kreissportgelände der 41. Lohners Vulkan Marathon. Die Großbäckerei „Die Lohners“ ist seit 15 Jahren Kooperationspartner und Namensgeber der Sportveranstaltung.

Zum 7. Mal können sich ambitionierte Sportler beim Marathon bewähren. Das Team der Zeiterfassung bittet um Beachtung der nächsten Anmeldephasen:

  1. Online-Anmeldung bis zum 29.04.2023:
    Alle Aktiven erhalten eine Startnummer mit dem Vornamen, sowie ein Gratislos für die Tombola.
  2. Nachmeldung:
    Bis 30 Min. vor Start des jeweiligen Wettbewerbs gegen eine Zusatzgebühr von 5,00 €,
    Kinder- und Jugendwettbewerbe 2,50 €.

Für alle vorangemeldeten Teilnehmer gibt es bei der Tombola viele tolle Preise zu gewinnen, u. a. Wochenende mit einem PKW vom Autohaus Nett Mayen, Hotelübernachtungsgutscheine (Seehotel, Maria Laach), Tablet PC (Lotto Stiftung), Reisegutscheine (Norbert Welter GmbH) usw. Eine zusätzliche Verlosung gibt es für alle vorangemeldeten Nordic-/Walker.

Anmeldung: www.vulkan-marathon.de oder www.lglaachersee.de.

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Markus Bunzel startet im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen

Mayen – Neuer Kaufmännischer Direktor agiert im Team mit den Mitarbeitenden vor Ort – Seit 1. April hat das St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen mit Markus Bunzel einen neuen Kaufmännischen Direktor, der das Amt von Christine Kaul übernommen hat.

Der Krankenhausexperte hat rund zwei Jahrzehnte Berufserfahrung im Gesundheitswesen und verschiedene operative oder strategische Positionen in privaten und öffentlichen Kliniken bekleidet. Dazu zählen unter anderem die RHÖN-Klinikum AG und das Universitätsklinikum Würzburg. „Ich freue mich, nun hier in der Eifel die angestoßenen Projekte meiner Vorgängerin erfolgreich fortzusetzen. Dabei werde ich von den rund 450 Mitarbeitenden unterstützt. Das sehr engagierte Team hat mich sehr freundlich empfangen und wird das Krankenhaus auch zukünftig gemeinsam mit mir auf Kurs halten“, betont Markus Bunzel.

Das St. Elisabeth gewährleistet die medizinische Grund- und Regelversorgung in der Region rund um Mayen. Neben akuten Notfällen werden hier vor allem häufige Erkrankungen behandelt und weit verbreitete Operationen vorgenommen. In acht Kliniken und sieben zertifizierten Einheiten werden jährlich zirka 11.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten umfassend medizinisch versorgt. 2022 kamen hier rund 770 Kinder zur Welt.

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„Gemeinsam eine schöne Zeit haben“

Gemünd – Seit vergangenem Herbst herrscht wieder viel Betrieb im Gemünder DRK-Familienzentrum – Kursangebote gehen weiter – Noch Plätze frei, auch für kostenlose Beratungsgespräche – Viel für die Zukunft geplant.

Das Gemünder DRK-Familienzentrum (Am Kreuzberg 36, 53937 Schleiden) hat viel zu bieten – und das, obwohl es nach der Flutkatastrophe schwere Schäden erlitten hatte und saniert werden musste. So machte man neben dem frisch angelaufenen Kitabetrieb seit vergangenem Herbst auch wieder zahlreiche Kursangebote der Rotkreuz-Familienbildung möglich – und im April geht´s damit auch schon wieder munter weiter.

„Dass die Angebote bisher so gut genutzt wurden freut uns wirklich sehr!“, betonte die glückliche Leiterin der DRK-Familienbildung im Kreis Euskirchen, Heike Iven, vor Ort am Kreuzberg. Allerdings wolle man auch noch zahlreiche weitere Teilnehmer für die nun anstehenden Kurse begeistern, denn es sind noch genug Plätze frei. Darunter „Rückenfit“, „Step by step“, ein inklusiver Tanzkursus, sowie Zumba für Erwachsene und ein offener Treff für Eltern mit Baby.

„Hier sind alle herzlich eingeladen, dazuzukommen und gemeinsam zu lernen, Sport zu machen und einfach eine schöne Zeit zu haben. Wir würden uns freuen!“, so die Co-Leiterin des Familienzentrums, Rita Ritzeler. Gemeinsam mit der Leiterin Andrea Wollgarten sorgt sie dafür, dass in den Rotkreuz-Räumlichkeiten alles nach Plan läuft. Sie machten auch möglich, dass die Gemünder Karnevalsgesellschaft, die in der Flut ihre Proberäume verlor, bald in den Räumlichkeiten des DRK-Familienzentrums endlich wieder üben kann. Beispielsweise sind hier die Funkengarde, die „Fünkchen“ (ab 10 Jahren) und sogar die „Fünkelchen“ (4 bis 7 Jahre) mit dabei.

Inklusion und seelisches Wohl

Wichtig sind für das Familienzentrum und das Rote Kreuz aber gerade die inklusiven Angebote, die meist weder so weit verbreitet, noch so professionell gestaltet sind wie eigentlich nötig. „Man braucht Vorwissen und mehrere Betreuer, damit wirklich niemand auf der Strecke bleibt“, erklärte Ritzeler. Dies ist im Familienzentrum gegeben.

Hier ist das Angebot aber auch umso weiter gefächert und beinhaltet auch das seelische Wohl – dank einer Kooperation mit der „Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder des Kreises Euskirchen“. Alfons Gehlen, Diplom-Psychologe und systemischer Familientherapeut, bietet dabei jeweils donnerstags, 15. Mai und 15. Juni, eine kostenlose Beratung nach Terminabsprache. Eine Voranmeldung ist per Telefon unter (02251) 157 10 möglich, die Beratung dauert rund 50 Minuten. Gehlen hat Schweigepflicht und betonte: „Jugendliche können sich auch selbstständig an uns wenden!“.

Die Stelle selbst schreibt dazu: „Familienleben ist manchmal gar nicht so einfach! Wir bieten Ihnen und ihren Kindern die Möglichkeit, über ihre Sorgen und Probleme zu sprechen.“ Schwerpunkte sind dabei beispielsweise Erziehungsschwierigkeiten, familiäre Konflikte, Entwicklungsschwierigkeiten, akute Krisen aber auch Gewalt- und Missbrauchserfahrungen.

Weitere Kurse schon in Planung

„Wir wollen uns auch nochmal bei den Eltern unserer Kita hier im Hause erkundigen, was sie eigentlich so genau wollen oder brauchen. Und überlegen derzeit, mehr Kurse auch mal vormittags, statt wie jetzt, meist abends anzubieten“, erklärte Ritzeler weiter. Das Wichtigste: Es sollte „möglichst vielseitig und abwechslungsreich“ sein.

Für die Zukunft braucht man also bei der DRK-Familienbildung und im Gemünder Familienzentrum keine Kristallkugel und will sich nach den Bedürfnissen der Menschen richten. Fest steht aber schon eine Babysitter-Ausbildung im Oktober. „Erste Hilfe für Kleinkinder“ sei ebenso beliebt, genauso wie Geburtsvorbereitungskurse, die es dann für Interessierte geben werde. Außerdem ist ein Rückbildungskursus für Mütter ab Juni, immer freitag-vormittags angesetzt. Weitere Infos dazu gibt der Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen telefonisch unter 02251/791184. Die Kurse werden vorher aber auch nochmal separat angekündigt.

Eine strahlende Zukunft also, die die Zuständigen bei der DRK-Familienbildung und im DRK-Familienzentrum schon jetzt begeistert – und jeder kann mit dabei sein!

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„Jupp“ ist nun Ehren-Geißbock

Roggendorf/Köln – Die „Geißböcke Nordeifel“ haben mit dem ehemaligen FC-Kicker Josef Bläser neues Mitglied – Fanclub-Vorsitzender Günter Henk übergab die Urkunde in Köln – Vorstellung des Buches „Ich war dabei“ – Ex-Fußballer schildert mysteriösen Bestechungsversuch – 5000 Mark im Aktenkoffer.

Der in Roggendorf beheimatete FC-Fanclub „Geißböcke Nordeifel“ hat seit Donnerstagabend ein neues Ehrenmitglied. Es ist der ehemalige Fußball-Profi Josef (Jupp) Bläser, dem der Fanclub-Vorsitzende Günter Henk im Kölner Brauhaus Stüssgen die Ernennungsurkunde überreicht. 1971 wurde Bläser Profi beim 1. FC Köln, damals eine Topadresse im europäischen Fußball und gespickt mit Nationalspielern. Zeitweilig setzte er sich gegen starke Konkurrenz durch. 1974 wechselte Bläser zu Alemannia Aachen, spielte erfolgreich in der 2. Liga und ging 1979 nach Österreich zum LASK Linz, wo er Triumphe feierte. 1982 beendete er seine aktive Karriere und lebt seitdem in Bayern.

Günter Henk und seine Stellvertreterin Sandra Igel waren nach Köln eingeladen worden, wo an dem Abend die Vorstellung des Buches „Ich war dabei“ von Jupp Bläser vorgestellt wurde. „Ich war dabei“ ist die Geschichte des ehemaligen Fußballprofis Jupp Bläser.

Autor des Buches ist der Kölner Verleger und Filmemacher Frank Steffan, der auch Film und Buch „Der mit dem Ball tanzte“ über die Euskirchener FC-Legende Heinz Flohe schuf. Frank Steffan ist ebenfalls Ehrenmitglied der „Geißböcke Nordeifel“. Er hatte vor drei Wochen den Dokumentar-Film über den Euskirchener Fußball-Weltmeister in Roggendorf gezeigt.

In seinem von Frank Steffan verlegten Buches „Ich war dabei“ beschreibt Jupp Bläser plastisch, wie es hinter den Kulissen des Fußballgeschäfts wirklich zugeht. Seine Story ist informativ, unterhaltsam, witzig und vor allem authentisch. Bläser schildert alles schonungslos offen: seinen Werdegang, die Höhen und Tiefen, skurrile Begegnungen, aber auch Bestechungsversuche, Machenschaften, Hintergründe und emotionale Achterbahnfahrten. Frank Steffan: „Ich war dabei“ ist kein Blabla, sondern ein wertvoller Tatsachenbericht aus der vermeintlich glitzernden Welt des Fußballs.

Fußball-Rentner Bläser schildert unter anderem, wie er als Spieler der Alemannia Aachen, wo er von 1974 bis 1978 kickte, Opfer eines Bestechungsversuches gewesen sei. Der heute in Regensburg lebende, 70-jährige Fußballprofi schildert auf vier Seiten des Buches, wie ein ihm unbekannter Abgesandter eines Bundesliga-Zweitligisten viel Geld geboten habe, damit die Alemannia dem Verein helfe, den Aufstieg in die erste Liga zu schaffen.

Auf der Autobahnraststätte Frechen habe er sich damals mit dem Unbekannten im maßgeschneiderten Anzug getroffen, weil er nach einem Telefongespräch mit dem betreffenden Zweitliga-Geschäftsführer geglaubt habe, dass der Verein Interesse an ihm als Fußballspieler habe. Doch weit gefehlt, es ging nicht um einen Wechsel Bläsers zu dem Verein, sondern um den mysteriösen Bestechungsversuch: „Pass auf Jupp, hilf uns dabei, dass wir den Aufstieg schaffen, dann können wir über alles Weitere gerne konkret sprechen.“

Jupp Bläser schildert die weitere Situation so: „Während er das sagte, holte er einen Aktenkoffer hervor und schob ihn zu mir rüber. Erst da kapierte ich, worauf er hinauswollte! „Ach so, Ihr wollt mich schmieren!“, rief ich empört aus. Der Mann zuckte zusammen, guckte sich um und raunzte mir zu: „Jupp, in diesem Koffer sind fünf Tausend Mark in bar drin. Nimm den Koffer einfach mit und sorg dafür, dass wir am nächsten Samstag bei Euch gewinnen.“ Ich stierte den Mann an und entgegnete: „Niemals! Ich lasse mich nicht kaufen“.

Unternommen habe er damals nichts, er habe nicht mal mit seiner Freundin darüber gesprochen. Aber bis heute müsse er immer wieder an diese mysteriöse Begegnung mit den Unbekannten denken. Was hätte er tun sollen? Zitat Bläser: „Zur Polizei? Anzeige erstatten? Zur Presse? Was wäre das ein Skandal! Was hatte ich aber in der Hand? Nichts, es hätte bestenfalls Aussage gegen Aussage gestanden. Beweisen konnte ich nichts“.

Frank Steffan ist von seinem neuen Buch „Jupp Bläser – Ich war dabei“ überzeugt: „Herr Bläser hat sich letztes Jahr an mich gewendet und mir das Manuskript geschickt. Ich sah, es enthielt einige Dinge, die über das hinausgehen, was Fußballbücher normalerweise beinhalteten.“

Bei der Vorstellung des Buches, die von dem bekannten Journalisten, Fußball-Experten („FC-Stammtisch“) und Focus-Autors Ralf Friedrich moderiert wurde, waren auch Bläsers ehemalige FC-Mitspieler Harald Konopka und Karl-Heinz Thielen anwesend. Sie freuten sich auf ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Kollegen Jupp Bläser, der seit 2018 im bayerischen Regensburg sein Rentner-Dasein genießt. Den Geißböcken Nordeifel hat Bläser versprochen, an einem der monatlichen Geißbock-Stammtische in Roggendorf teilzunehmen.      (Reiner Züll)

Jupp Bläser – Ich war dabei
Paperback
208 Seiten
19,90 Euro
ISBN: 978-3-923838-96-7

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm verabschiedet langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand

Bitburg – In einer Feierstunde hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm zwei langjährige Mitarbeiter verabschiedet. Sparkassendirektor Rainer Nickels dankte, auch im Namen von Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger, Wilma Friedrich (KundenServiceCenter) und Stefan Linden (Datenmanagement) für die geleistete Arbeit und die langen Jahre der Treue zur Sparkasse.

Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt wünschten ebenfalls Andrea Kleis (Personalratsvorsitzende) und Stefan Krämer (Personalleiter).

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AWB des Kreises Ahrweiler setzt auf E-Mobilität – Neuer E-LKW reduziert CO₂-Ausstoß

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler (AWB) hat seinen Fuhrpark um einen E-LKW erweitert. Der elektrisch betriebene LKW wird speziell für die Sammlung von Elektro-Altgeräten eingesetzt. Mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern kann er problemlos das gesamte Kreisgebiet befahren. Durch die Nutzung des umweltfreundlichen Fahrzeugs werden pro Jahr rund 15 Tonnen CO₂ eingespart. Zum Vergleich: Um eine Tonne CO₂ aufzunehmen, muss eine Buche rund 80 Jahre wachsen.

„Die Anschaffung des E-LKWs ist ein weiterer Baustein unserer Dekarbonisierungskampagne – also der Reduzierung von CO₂-Emissionen – und setzten ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und die E-Mobilität“, sagt Sascha Hurtenbach, Werkleiter des AWB. „Wir möchten unseren Beitrag zur Energiewende leisten und durch den Einsatz von umweltfreundlichen Fahrzeugen auch Vorbild für andere Unternehmen und Kommunen sein.“

Die Sammlung von Elektro-Altgeräten ist ein wichtiger Bestandteil des Abfallmanagements im Kreis Ahrweiler. Durch die fachgerechte Entsorgung können wertvolle Rohstoffe recycelt und die Umwelt geschont werden. Mit dem neuen E-LKW ist der AWB nun noch besser für die Zukunft gerüstet und kann die Sammlung von Elektro-Altgeräten noch effizienter und umweltfreundlicher durchführen. Der AWB sieht die E-Mobilität als wichtigen Baustein für eine nachhaltige Zukunft und wird auch zukünftig in die Anschaffung umweltfreundlicher Fahrzeuge investieren.