Bitburger Rheinlandpokalfinale: Ticketvorverkauf ist gestartet
Region/Koblenz – Das sportliche Highlight des Fußballverbandes Rheinland steht an: Im Endspiel um den Bitburger Rheinlandpokal treffen im Rahmen des Finaltags der Amateure am Samstag, 3. Juni, im Koblenzer Stadion Oberwerth der Bezirksligist TuS Immendorf und der Regionalligist FC Rot-Weiss Koblenz aufeinander. Die Anstoßzeit steht noch nicht fest.
Der Ticketvorverkauf für die Partie hat aber bereits am heutigen Freitag begonnen. In diesem Jahr bietet der FVR mit seinem Partner vereinsticket.de Online-Tickets an. Außerdem wird es am Stadion eine Tageskasse geben.
Tickets in der Bitburger-Kurve gibt es bereits ab 5 €, Sitzplatzkarten bereits ab 10 €. Kinder bis einschließlich 14 Jahren erhalten freien Eintritt (benötigen aber ein kostenloses „Kinderticket“).
Glückliche Gesichter gab es von Teilnehmerinnen wie Organisatoren am Ende des Girls' Days in den Koblenzer HwK-Werkstätten: Der Berufsorientierungstag war für die 31 Mädchen nicht nur geprägt von Spaß am Handwerk, sie waren auch begeistert, am Ende des Tages ihr Werk in den Händen halten zu können. Foto: HwK Koblenz / Denise Nuß
Region/Koblenz – Mädchen an die Werkzeuge, fertig, los! So vielfältig und cool kann Handwerk sein: Beim Girls Day hatte die Handwerkskammer (HwK) Koblenz in ihren Werkstätten 31 Mädchen zu Besuch, die einen Tag lang voller Energie mitanpacken durften. Um den möglichen Handwerkerinnen in spe zu zeigen, wie viele Möglichkeiten eine handwerkliche Ausbildung bietet, hatten sich die Organisatoren der HwK richtig viel einfallen lassen.
Immerhin ist die Wahl der beruflichen Laufbahn oft eine der weitreichendsten Entscheidungen im Leben. Durch die vielen Karrieremöglichkeiten kann den jungen Menschen die richtige Wahl da ganz schön schwerfallen. Hier helfen zahlreiche Projekte zur Berufsorientierung wie der Girls‘ Day und Boys‘ Day: Jungen und Mädchen ab der fünften Klasse können dabei Berufe ausprobieren, die sie sonst vielleicht nicht in Erwägung gezogen hätten. Die HwK Koblenz beteiligt sich seit mehr als 20 Jahren an dem Berufsorientierungstag, um jungen Menschen die Handwerksberufe näher zu bringen. Nach der dreijährigen pandemiebedingten Pause nahmen nun wieder 31 Mädchen am Girls‘ Day teil. Sie versuchten sich in den Werkstätten des HwK-Berufsbildungszentrums in Koblenz einen Tag lang als Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerin, Maler- und Lackiererin oder Tischlerin.
„Die Angebote zur Berufsorientierung für junge Menschen während ihrer Schulzeit sind wichtig. Es gibt unzählige Möglichkeiten und deshalb lohnt es sich, auch mal über den Tellerrand zu schauen. Der Girls‘ Day und der Boys‘ Day sind eine gute Gelegenheit, sich auszuprobieren und vielleicht den Traumberuf im Handwerk zu entdecken“, fasste HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich zusammen. Nach der persönlichen Begrüßung ging es für die Mädchen in Gruppen von zehn bis elf Teilnehmerinnen in die Praxisräume der ausgebuchten Kurse. Im Bauzentrum ließen die jungen Nachwuchstalente ihrer Kreativität freien Lauf und gestalteten aus gebrochenen Fliesen Spiegel in Form von Mosaikherzen. Auch in der Tischlerei herrschte reges Treiben. Hier wurde gehobelt und gesägt, dass die Späne nur so flogen. Besondere Unterstützung bekamen die HwK-Kursleiter von Glasmalermeisterin Dorothee Neu und ihrer ausgebildeten Therapiehündin Olga. Im Zentrum für Kunststoff und Farbe gab Neu den talentierten Kursteilnehmerinnen einen Einblick in die Heraldik (Wappenlehre). Dann half sie ihnen, ihr eigenes Wappen zu entwerfen und zu malen.
Der Girls‘ Day im HwK-Berufsbildungszentrum war so ein Erfolg auf ganzer Linie. Die jungen Workshop-Teilnehmerinnen waren mit vollem Einsatz bei der Sache. Sie hatten sichtlich Freude an der handwerklichen Arbeit und an ihren Werkstücken, die sie begeistert mit nach Hause nahmen. Auch den Kursleitern machte es großen Spaß, ihr handwerkliches Wissen an die elf- bis sechzehnjährigen Schülerinnen weiterzugeben. Die hatten für den Girls‘ Day ihre Gesamtschulen, Gymnasien oder Realschulen Plus gegen die HwK-Werkstätten als Unterrichtsort getauscht und waren dafür aus den Landkreisen Ahrweiler, Koblenz, Mayen, Neuwied und Westerwald und angereist.
Gruppe aus 17 Jugendlichen bei der Feuerwehr in Euskirchen. Foto: Tim Nolden
Euskirchen – „Die Plätze bei der Feuerwehr sind immer am schnellsten weg“, berichtet Barbara Brieden, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Euskirchen. 17 Mädchen haben sich am Donnerstagmorgen dort eingefunden, um die Arbeit der Feuerwehr einmal kennen zu lernen. Sie lernen die Feuerwehrfahrzeuge kennen, fahren mit der Drehleiter und probieren manches aus, was die Feuerwehr auch im Ernstfall anwenden muss. Dazu gehörte es auch, einen Löschangriff aufzubauen oder aber zu erfahren, wie ein verunfalltes Auto mit schwerem technischem Gerät geöffnet wird.
„Wir würden uns freuen, wenn ihr euch später bei der Jobsuche an uns erinnert“, sagte Bürgermeister Sacha Reichelt, der die Gruppe aus 17 Jugendlichen bei der Feuerwehr besuchte und mit Ihnen über die Arbeit der Feuerwehr sprach.
Seit 2012 beteiligt sich die Stadt Euskirchen am Girls Day und am Boys Day, um daran mitzuarbeiten, Geschlechterklischees aufzubrechen und Mädchen wie Jungen zu ermöglichen, den Beruf zu wählen, der zu Ihnen passt – abseits klassischer Rollenbilder und Frauen und Männer kennenzulernen, die diese Rollenbilder bereits hinter sich gelassen haben.
Die Stadt Euskirchen bietet für Mädchen dabei 21 Plätze in untypischen Berufen. 17 Stellen bei der Feuerwehr und vier beim Stadtbetrieb Technische Dienste. Davon sind in diesem Jahr 20 Stellen besetzt worden.
22 Plätze wurden für Jungen in untypischen Berufen angeboten: 19 in den städtischen Kindertagesstätten, zwei bei der Antidiskriminierungs- und Integrationsstelle und einer bei der unteren Denkmalbehörde. Auch hiervon wurden 20 Plätze belegt.
Cheyenne Petinaud (Mobilitätswerk), Sarah Haussmann (Kreisverwaltung), Zoe Kuschel, Pascal Klons (beide Mobilitätswerk), Stephan von St. Vith (Kreisverwaltung) (vlnr.) beim Start der Befahrung in Wittlich. Foto: Mike-D. Winter
Wittlich – Die Mobilitätswerk GmbH arbeitet seit Oktober 2022 an einem umfassenden Radverkehrskonzept für den Landkreis Bernkastel-Wittlich. Dabei wurden bereits eine Bestandsanalyse sowie ein Entwurf des Netzkonzepts in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Kreisverwaltung erarbeitet.
Um ein vollständiges Bild von der Situation vor Ort zu erhalten, haben Mitarbeitende des Mobilitätswerks in der letzten Aprilwoche die Befahrung des Netzentwurfes durchgeführt. Hierbei wurden nicht nur der Zustand der Oberflächen und etwaige Mängel, wie Straßenschäden erfasst, sondern auch die Hinweise und Anregungen (zum Beispiel zu Gefahrenstellen und Fahrradabstellanlagen) von Bürgerinnen und Bürgern, die in einer kartenbasierten Online-Umfrage von November bis Dezember 2022 abgegeben wurden und die Hinweise der kreisangehörigen Gemeinden zu geplanten und gewünschten Radrouten.
Die Befahrung von rund 650 km Streckennetz erfolgt dabei durch drei Zweier-Teams, die mit E-Bikes beziehungsweise mit einem Auto unterwegs sind. Die Erfassung des Zustands und der Mängel erfolgt dabei mit einer speziell für Radverkehrskonzepte entwickelten App der Mobilitätswerk GmbH mittels eines am Fahrradlenker angebrachten Tablets. Damit ist eine Erhebung aller relevanten Attribute auf dem neusten Standard des Nationalen Datenschemas für Geodaten zur Radverkehrsinfrastruktur möglich. Zusätzlich wird das befahrene Netz mit einer 360°-Kamera am Fahrradhelm aufgenommen. Die Fotos und Videos werden dabei geocodiert und können somit im Anschluss exakt verortet werden. So können die Daten auch im Nachhinein noch zur weiteren Bearbeitung und Auswertung genutzt werden.
Auf dieser Grundlage können konkrete Maßnahmenempfehlungen entlang des Zielnetzes erarbeitet werden, die darauf abzielen die Verkehrssicherheit zu steigern, Lücken im Fahrradverkehrsnetz zu schließen und sinnvolle Anbindungen zu Nachbarlandkreisen zu schaffen, um den Alltagsradverkehr zu fördern.
Die verschiedenen Maßnahmen werden priorisiert und mit Kostenschätzungen versehen, um das Radverkehrskonzept als fundierte Planungsgrundlage zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in den kommenden Jahren den Verantwortungsträgern wie Gemeinden, Kreis und Land zur Verfügung zu stellen.
Die nächste Bürgerbeteiligung findet voraussichtlich im September im Rahmen der Maßnahmenentwicklung statt.
Kartenabbildungen (zum Beispiel zu Gefahrenstellen, Abstellanlagen und Wunschrouten) ebenso wie weitere Informationen zum Radverkehrskonzept finden Interessierte auf der Internetseite www.radfahren.bernkastel-wittlich.de. Fragen beantworten gerne die Projektmitarbeiter Sarah Haussmann, 06571 14-2399 oder Stephan von St. Vith, 06571 14-2316, radfahren@bernkastel-wittlich.de.
Stellvertretend für alle Sponsoren übergibt Winfried Stratmann den Schlüssel für das neue Kühlfahrzeug symbolisch an die Vorsitzende der Kaller Tafel Karin Osman. Foto: Alice Gempfer / Gemeinde Kall
Kall – Alte Fahrzeuge der Kaller Tafel waren in die Jahre gekommen – Sponsoren finanzieren über Werbeflächen – Kundenstamm mit Schutzsuchenden aus der Ukraine nahezu verdoppelt. Das 13. Gebot „Du sollst nicht kötten“ habe bei einer so guten Sache keine Gültigkeit, konstatierte Bürgermeister Hermann-Josef Esser bei der feierlichen Einweihung eines neuen Kühlfahrzeugs für die Kaller Tafel.
Segen für das Fahrzeug und alle Insassen spendete Pfarrer Josef Berger. Foto: Alice Gempfer / Gemeinde Kall
Tatsächlich war das professionelle „kötten“ bei 44 Sponsoren, das die Firma Communitas für die Tafel übernommen hatte, äußerst erfolgreich. Und es ist Voraussetzung dafür, dass die Sponsoren die Anschaffung des neuen Fahrzeugs über Werbeflächen auf dem Sprinter überhaupt erst ermöglichen konnten, wie Tafel-Schatzmeister Johannes Kremer berichtete.
Das sei ein Glücksfall: „Wir hatten zwei Kühlfahrzeige, die aber mittlerweile beide sehr in die Jahre gekommen waren und ständig in die Werkstatt mussten.“ So galt sein besonderer Dank allen Werbepartnern, die aus Kall aber auch anderen Kreiskommunen kommen: „Sie leisten mit Ihrem Sponsoring einen erheblichen Beitrag für unsere Arbeit, und dafür möchte ich Ihnen im Namen der Kaller Tafel und ihrer vielen hilfsbedürftigen Kunden ganz herzlich danken.“
Mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine und die resultierenden Fluchtbewegungen habe sich der Kundenstamm der Kaller Tafel mehr als verdoppelt, so Johannes Kremer: „Im ersten Quartal 2022 gab es 860 Einkäufe für rund 2.000 Personen, im gleichen Zeitraum 2023 waren es 2.000 Einkäufe für rund 4.500 Personen.“ Glücklicherweise habe man diesen Ansturm im „Ausweichdomizil“ in der Hüttenstraße, das die Gemeindeverwaltung nach der Flut für die Tafel angemietet habe, bewältigen können. Kremer: „In den Räumlichkeiten in der Alten Schule wäre das nicht möglich gewesen.“ Dass der Raumbedarf gestiegen sei, liege auch am erweiterten Warensortiment.
Bürgermeister Esser, den Johannes Kremer „nicht nur als Vereinsmitglied, sondern auch als Repräsentant der Gemeinde Kall, die unser wichtigster Förderer ist“ begrüßt hatte, kündigte an, bald bezüglich einer längerfristigen Lösung auf den Tafelvorstand zuzukommen. Hinsichtlich der Finanzierung werde er auch die Nachbarkommunen ansprechen, so Esser mit Bezug auf den Einzugsbereich der Kaller Tafel, der den gesamten Südkreis umfasst. Die Gemeinde Hellenthal hatte sich in den letzten Monaten bereits an den Kosten der Tafel beteiligt.
Der Kaller Versicherer Winfried Stratmann übernahm die symbolische Schlüsselübergabe an die Tafelvorsitzende Karin Osman stellvertretend für alle Sponsoren. Schließlich segnete Pfarrer Josef Berger „das Fahrzeug und alle Insassen“, bevor die Gäste das neue Fahrzeug bei einem kleinen Imbiss in den Räumlichkeiten der Tafel feierten.
Die Tafel hat aktuell 43 aktive Helfer/innen, wovon 25 Personen für das Sortieren und die Ausgabe der Waren zuständig sind, weitere 18 Ehrenamtliche sind im Fahrdienst eingesetzt. Ausgabetage sind Dienstag und Freitag im ehemaligen „Brauhaus“ in der Hüttenstraße. Neben der Vorsitzende Karin Osman gehören die Stellvertreter Jürgen Groß und Rainer Karls, Schatzmeister Johannes Kremer sowie Schriftführer Marius Linne von Berg dem Vorstand an. Weitere Infos gibt es unter www.kaller-tafel.de.
Der Girls' Day ist eine tolle Gelegenheit für Mädchen, in Berufe zu schnuppern, von denen sie mitunter noch nie gehört haben. Foto: Gerolsteiner Brunnen
Gerolstein – Wie viel Technik ist erforderlich, um Mineralwasser in die Flasche zu bekommen? Davon konnten sich neun Mädchen aus Gerolstein und Umgebung im Rahmen des diesjährigen Girls‘ Day selbst ein Bild machen und erhielten gleichzeitig spannende Einblicke in verschiedene Berufe im Bereich Produktion und Technik beim Gerolsteiner Brunnen. „Manche Berufe erschließen sich nur dadurch, dass sie erlebt werden.
Der Girls‘ Day ist eine tolle Gelegenheit für Mädchen, in Berufe zu schnuppern, von denen sie mitunter noch nie gehört haben“, betont Christina Linnertz, Ausbildungskoodinatorin beim Gerolsteiner Brunnen und Mitorganisatorin des Aktionstags.
Nach dem Motto „Nicht nur zuschauen, sondern anpacken“ hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich als Industriemechanikerin, Mechatronikerin, Elektronikerin, Fachkraft für Lebensmitteltechnik und Fachkraft für Abwassertechnik auszuprobieren. Während einer Werksführung erhielten sie außerdem weitere spannende Einblicke in die Produktion und Arbeitsabläufe anderer Abteilungen.
Mit gegenwärtig über 40 Auszubildenden ist der Gerolsteiner Brunnen einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe in der Region. Insgesamt bildet Gerolsteiner in 15 Berufen aus. Auch für das im Spätsommer beginnende Ausbildungsjahr gibt es noch freie Plätze, so zum Beispiel für Elektroniker*innen in drei verschiedenen Fachrichtungen und Mechatroniker*innen.
Von links nach rechts. Abt em. Benedikt Müntnich (Maria Laach), Sr. Scholastika Steinle (Abtei St. Hildegard, Eibingen), Dr. Antje Eckel (Dr. Eckel Animal Nutrition GmbH und Co. KG, Niederzissen), Minister A.D. Prof. Dr. Ulrich Steger, Philipp Lohse (Geschäftsführer Maria Laach), Stefanie Roos (Stellvertretende Geschäftsführerin Maria Laach), Prior-Administrator Pater Petrus Nowack, Maria Laach), Thomas Hornstein (Maria Laach). Foto: Swetlana Hergert
Maria Laach – Die gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Zeiten, die Veränderungen in der Personalstruktur des Konventes und die großen wirtschaftlichen Aufgaben, die historische Klosteranlage mit dem See und dem Naturschutzgebiet als Ort der christlichen Verkündigung, Spiritualität, Kultur und Erholung zu erhalten, erfordert für Maria Laach eine neue Lösung in der Wirtschaftsführung des Klosters.
Schon seit längerer Zeit sind in Maria Laach wie auch in vielen anderen Klöstern und Ordensgemeinschaften weltliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leitend in der Verwaltung tätig. Zur Beratung gab es seit vielen Jahren einen sogenannten Wirtschaftsbeirat, in den neben Mönchen auch externe Mitglieder berufen wurden. Im Rahmen der Apostolischen Visitation wurde jetzt ein „Klösterlicher Wirtschaftsrat“ eingesetzt. Er besteht aus fünf Personen. Drei von ihnen stammen aus dem klösterlichen Bereich und zwei sind als externe Mitglieder berufen: Abt em. Benedikt Müntnich (Maria Laach), Br. Stephan Oppermann (Maria Laach), Sr. Scholastica Steinle (Abtei St. Hildegard in Eibingen), Prof. Dr. Ulrich Steger (Minister a.D.) und Frau Dr. Antje Eckel (Dr. Eckel Animal Nutrition GmbH und Co. KG, Niederzissen). Prior-Administrator Petrus Nowack (Maria Laach) sitzt dem Gremium als Oberer der Abtei qua Amt vor, aus benediktinischer Tradition ohne Stimmrecht.
Maria Laach hat durch seine zahlreichen Wirtschaftsbetriebe – von Seehotel über Klosterverlag bis zur Kunstschmiede – die Größe eines mittelständischen Betriebes, welcher im Durchschnitt 220 Mitarbeiter beschäftigt. Die Anlage der Abtei umfasst neben der beeindruckenden romanischen Basilika, zahlreichen historischen Gebäuden auch den bekannten Vulkansee auch einen Großteil des größten Naturschutzgebietes in Rheinland-Pfalz. Für all dies trägt die Abtei Verantwortung. Ferner gehört zu den Aufgaben die Erhaltung vieler Wanderwege im Laacher Seegebiet. Um die mit all dem zusammenhängenden Fragestellungen kompetent zu entscheiden, wurde schon vor über 10 Jahren ein Beratungsgremium für den Oberen berufen. Die komplexen Entscheidungen, wie beispielsweise die jüngsten Investitionen in Seehotel und Klostergaststätte, erforderten neue Lösungen. Als logische Weiterentwicklung dieses Beratungsprozesses wurde in der Satzung der Abtei nun der neue „Klösterliche Wirtschaftsrat“ als Entscheidungsgremium verankert. Er übernimmt die Eigentümeraufgaben in der Abtei und ist damit für alle wirtschaftlichen und finanziellen Fragen verantwortlich. Diese Fragen betreffen die Klosterbetriebe (Klosterbetriebe Maria Laach GmbH & Co. KG) und die Abtei (Vereinigung der Benediktiner zu Maria Laach e.V.) als solche. Er arbeitet mit den anderen Klostergremien vertrauensvoll zusammen, um die wirtschaftlichen Grundlagen des Benediktinerklosters zu sichern und zu entwickeln.
Am 25. April 2023 kam der Klösterliche Wirtschaftsrat in Maria Laach zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Dabei wurde über eine Geschäftsordnung beraten, Ausschüsse gebildet und Arbeitsaufträge an die Geschäftsführung weitergeleitet. „Es war“, so berichtete Prior-Administrator Petrus Nowack als Vorsitzender des Gremiums, „ein harmonischer Auftakt, der aber die Größe der vor uns liegenden Aufgaben klar hat deutlich werden lassen. Den klösterlichen Auftrag mit den wirtschaftlichen Notwendigkeiten für Maria Laach zu einer Synthese zu führen, ist die gemeinsame Motivation aller Mitglieder.“
Am Fuß der Weinberge in Bad Neuenahr ließ die Energienetze Mittelrhein das restliche Gas aus der provisorischen Hochdruckleitung kontrolliert verbrennen. Foto: Sascha Ditscher/evm
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Erdgasfackel markiert das Ende der Wiederaufbauarbeiten – Es war ein symbolträchtiger Augenblick: Als Projektleiter Christof Schüller am Donnerstagmorgen um kurz nach 9 Uhr die rund fünf Meter hohe Erdgasfackel am Fuß der Weinberge entzündete, markierte dies das offizielle Ende einer wichtigen Übergangslösung. Nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 war das Erdgasnetz im Ahrtal nahezu vollständig zerstört worden. Schnell hatten die Experten der Energienetze Mittelrhein damit begonnen, das Netz sukzessive wieder aufzubauen. Dazu zählte auch eine provisorische Hochdruckleitung aus PE-Kunststoff, die einfach und schnell entlang der Weinberge verlegt werden konnte.
Dieses Provisorium hat nun ausgedient: Gleich neben dieser Leitung verläuft jetzt die neue Hochdruckleitung aus Stahl, über die Bad Neuenahr und auch die Grafschaft versorgt werden. Nach der Umbindung auf diese neue Leitung verblieb naturgemäß eine Menge an Erdgas im provisorischen Rohrsystem. Dieses stehende Gas ließ Christof Schüller nunmehr kontrolliert abfackeln. Die Flamme war weithin sichtbar; sie markiert das Ende der wesentlichen Wiederaufbaumaßnahmen. In den kommenden Wochen und Monaten wird die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm) noch an einigen Stellen Restarbeiten erledigen. Diese haben jedoch keine Auswirkung auf die seit November 2021 wieder intakte Erdgasversorgung im Ahrtal.
Fleißig am Werke: Die „Glasfaser Plus GmbH“ in Satzvey. In dieser Zeit kann es zu Beeinträchtigungen und Verzögerungen kommen. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich/Kommern/Satzvey – Der Breitbandausbau („Glasfaser Plus GmbH“) in Satzvey hat begonnen. Dauern sollen die Arbeiten noch bis zur 28. Kalenderwoche (11. Juli bis 17. Juli) dieses Jahres. Die Agentur ProfiPress hatte im Vorfeld berichtet. Zwischenzeitlich startet man laut dem Bauzeitenplan in der 24. Kalenderwoche (12. bis 18. Juni) mit dem Tiefbau in Mechernich selber. Ausbauen will man hier bis zur 50. Kalenderwoche (12. bis 18. Dezember).
In Kommern wird der Ausbau als Letztes gestartet (39. Kalenderwoche, 26. September bis 2. Oktober). Er überschneidet sich teilweise mit dem Ausbau in Mechernich und wird als letztes fertig sein (15. Kalenderwoche des nächsten Jahres, 8. bis 14. April 2024).
Die Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung um Teamleiter Christian Habrich (Liegenschaften, Wirtschaftsförderung, Stadtplanung) weisen darauf hin, dass es in den genannten Orten in der Zeit des Ausbaus zu Beeinträchtigungen kommen kann. Die Maßnahmen können sich aufgrund von möglichen Problematiken Vorort auch zeitlich verschieben.
Bisher nur rund 30 Prozent angemeldet
Laut der Deutschen Telekom beträgt das Ausbaupotenzial in den genannten Orten 5.400 Haushalte. Davon hätten aber bisher nur 1.633 Haushalte die sogenannte „Vorvermarktung“ genutzt. Diese erhalten den Hausanschluss bis noch bis Ende der Bauarbeiten kostenfrei und sparen so rund 800 Euro. Bei Interesse im Nachhinein werden diese fällig.
In Mechernich sind die Tarife der Deutschen Telekom über www.telekom.de/glasfaser oder die Hotline 0800 – 330 2090 buchbar. Diese Buchung löst einen Prozess aus, in dem die erforderliche Zustimmung des Grundstückseigentümers für die Bauarbeiten auf Privatgrund und den Anschluss des Hauses an das Glasfaser-Netz eingeholt und der Hausanschluss dann gebaut wird.
Darüber hinaus besteht ebenso die Möglichkeit für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohneinheiten, einen kostenlosen Hausanschluss zu buchen. Für Fragen rund um den Glasfaserausbau steht Christian Habrich von der Mechernicher Wirtschaftsförderung unter Telefon (02443) 49-4220 oder E-Mail c.habrich@mechernich.de zur Verfügung.
Blick von der Bundesstraße 477 auf die neue McDonald’s-Filiale. Links sind die beiden Bestellterminals für Autofahrer zu sehen. Visualisierung: McDonald’s/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Cheeseburger, Big Mac und Co. wird es künftig auch in Mechernich geben. Denn der Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz hat jetzt gegen die Stimmen der Grünen dem Bau einer McDonald’s-Filiale auf dem Aldi-Parkplatz am George-Girard-Ring zugestimmt. Mit 131 Stellplätzen ist dieser zu üppig bemessen, so dass sich die beiden Unternehmen auf eine Zusammenarbeit verständigt haben.
Der Parkplatz wird künftig von Aldi- und McDonald’s-Kunden genutzt werden können. Im Hintergrund ist der bis zu zwölf Meter hohe Werbe-Pylon zu sehen. Visualisierung: McDonald’s/pp/Agentur ProfiPress
Auf einer Fläche von 475 Quadratmetern soll ein zweigeschossiges Gebäude entstehen. Darin werden rund 100 Sitzplätze zu finden sein. Im Außenbereich kommen noch einmal rund 60 Sitzplätze hinzu. Laut McDonald’s-Projektmanager Mattheus Zaik werden bis zu 45 Arbeitsplätze am Standort entstehen.
Auf den Computeranimationen, die er den Ausschussmitgliedern präsentierte, ist zu sehen, dass das Dach mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet wird. Für E-Autofahrer wird es zudem zwei Ladesäulen geben, die 100 Prozent Ökostrom abgeben.
Bis zu zwölf Meter hoher Pylon
Wer künftig im Drive-In bestellen möchte, kann dafür zwei Terminals nutzen. „So können wir eine schnellere Abwicklung ermöglichen. Kunden mit unkomplizierteren Bestellungen können zum Beispiel vorgezogen werden“, erläuterte Mattheus Zaik, der auch kritische Fragen zur Höhe eines geplanten Werbe-Pylons beantworten musste. Der werde voraussichtlich zwischen neun und zwölf Metern hoch. „Er soll definitiv nicht bis zur A1 strahlen, denn jeder Meter kostet richtig Geld“, versicherte der Projektmanager.
Die Frage, ob das Unternehmen nicht das bestehende Burger-King/Subway-Gebäude nutzen könnte, verneinte Mattheus Zaik. Er habe zwar Gespräche mit der Inhaberin geführt: „Das Gebäude ist für unser Konzept allerdings deutlich zu klein.“
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