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Vom Praktikanten zum Meister

Mendig – Philipp Wandel ist beruflich durchgestartet – Als Philipp Wandel (30) im Herbst 2012 ein zweimonatiges Praktikum als Abwassertechniker in der Zentralkläranlage Mendig absolviert hat, hat er letztlich seinen beruflichen Karriereweg zum Geprüften Abwassermeister gestartet. Der gelernte Metallbauer hatte die Arbeit in der Zentralkläranlage im Rahmen einer Bildungsmaßnahme kennengelernt und sich nach einer Einstiegsqualifizierung für eine Ausbildung als Abwassertechniker entschieden, die er 2016 erfolgreich abschloss.

Im Anschluss wurde er vom Zweckverband Zentralkläranlage Mendig übernommen. Jetzt krönte der 30-Jährige seine berufliche Laufbahn mit dem erfolgreichen Abschluss als Geprüfter Abwassermeister. „Es ist auf jeden Fall ein cooler Job, weil man viele verschiedene Aufgaben hat“, stellt Philipp Wandel zufrieden fest, als er von Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Alfred Schomisch, Bürgermeister VG Vordereifel, zu seinem bestandenen Meisterbrief gratuliert wurde.

Das Berufsbild: Abwassermeisterinnen und -meister leiten Abwasserbehandlungsanlagen und bilden Fachkräfte für Abwassertechnik aus, so die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständige Stelle für Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst und der Hauswirtschaft. Zur Meisterprüfung gehören vielfältige Ausbildungsinhalte in wirtschaftlicher, organisatorischer, personalplanerischer und rechtlicher Hinsicht.

Die Zentralkläranlage Mendig klärt die Abwässer aus der Stadt Mendig, Thür und Bell sowie aus Ettringen und Kottenheim.

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Das Bistum Aachen unterstützt Arbeitslosen-Initiativen

Aachen – Bischof Dieser besucht Sozialprojekt AHA 100 in Aachen-Haaren. Das Bistum Aachen ruft zu Spenden für den Solidaritätsfonds zur Unterstützung erwerbsloser oder von Arbeitslosigkeit bedrohter Jugendliche und Erwachsene auf. Solidaritätskollekte am 6. und 7. Mai. Solidaritätsfonds unterstützt 37 Projekte und Initiativen erreicht damit mehr als 5.000 Menschen.

Das Bistum Aachen ruft zu Spenden für den Solidaritätsfonds zur Unterstützung von arbeitslosen Menschen auf. Die Solidaritätskollekte unter dem Motto „HALT & HILFE – Damit jeder Mensch von seiner Arbeit leben kann“ findet am 6. und 7. Mai in allen Gottesdiensten des Bistums statt.

„Es ist eine Geschichte des Gelingens“, betont Bischof Helmut Dieser bei seinem Besuch der Sozialprojekte „AHA 100“ in Haaren. Mit seinem Möbellager, einem Secondhandshop und der Anlaufstelle für arbeitslose Menschen erreicht die Initiative täglich 150 Menschen und bietet einen wichtigen Ankerpunkt. Sie ist eine von 37 Initiativen für arbeitslose Menschen, die das Bistum Aachen fördert. Damit erreicht das Bistum Aachen mehr als 5.000 Menschen.

Ein Sprungbrett zurück in den Arbeitsmarkt
Im AHA 100 finden Langzeitarbeitslose eine Tagesstruktur, ein offenes Ohr, eine Aufgabe und oft auch ein Gefühl der Heimat. Einer von ihnen ist Michael Czychowski. „Für mich ist es sehr wichtig, morgens eine Aufgabe zu haben, die vor mir liegt. Das hält mich aufrecht“, betont der 50-Jährige. Er hat durch gesundheitliche Gründe seine Arbeit verloren. Angefangen hat seine Geschichte im AHA 100 mit einer Maßnahme des Jobcenters. Jetzt ist er dort auf Mini-Job Basis beschäftigt. Bald könnte daraus ein sozialversicherungspflichtiger Job werden. „Michael ist jemand, der sehr gut Verantwortung tragen kann“, berichtet die ehrenamtliche Einrichtungsleiterin Karin Linzenich. Seine Aufgaben sind die Buchhaltung, Planung der Möbelrouten und allgemeine Verwaltungsaufgaben. Es ist ein Sprungbrett, um wieder einen Platz im Arbeitsleben zu finden. 16 Menschen arbeiten aktuell bei AHA 100. Davon sind fünf fest angestellt. Alle der heute fünf sozialversicherungspflichtigen Angestellten haben über eine Förderung des Jobcenters für Langzeitarbeitslose den Weg in die Einrichtung gefunden. Sieben der 16 Angestellten sind ehrenamtlich tätig. Sie sind über eine Maßnahme des Jobcenters eingestiegen und später einfach geblieben, weil es eben Spaß gemacht hat. Denn im AHA 100 geht es nicht nur um Möbel und Kleider – es geht um Gemeinschaft und Begegnung.

Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Kirche
Gemeinschaft und Begegnung bietet die Einrichtung ebenfalls für die vielen Kunden: „Es kommen auch viele Menschen aus Würselen oder Herzogenrath“, verdeutlicht Karin Linzenich das große Einzugsgebiet. „Oft sind es auch Rentnerinnen und Rentner, die zu uns kommen, die sich freuen, dass sie sich trotz kleiner Rente etwas Schönes kaufen können.“

„Es ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Kirche“, betont Bischof Dieser. Linzenich ergänzt: „Wir sind ein Ort von Kirche, wir leben Kirche. Denn ohne Kirche wäre das hier alles nicht. Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung des Bistums Aachen. Insbesondere seit dem Wegfall der öffentlichen Förderung der Arbeitslosenzentren ist das eine wichtige Säule“.

Botschaft: Halt und Hilfe geben
Auch die anderen 36 Initiativen und Projekte, die das Bistum Aachen mit dem Solidaritätsfonds fördert, sind zwar in ihrer Ausprägung sehr vielfältig, die Botschaft und das Ziel sind jedoch gleich: Sie wollen Menschen Halt und Hilfe und damit einen Ankerpunkt geben.
Damit ermöglicht das Bistum Aachen Projekte, die nachhaltig in der Gesellschaft wirken und Perspektiven schaffen. Jeder Träger hat dabei ein eigenes Profil und Angebot: sie beraten, begleiten, bilden oder bieten ganz konkrete Arbeitsplätze im geschützten Raum an. Und das für unterschiedliche Zielgruppen, wie beispielsweise Frauen oder Jugendliche. Die diesjährige Solidaritätskollekte findet am 6. und 7. Mai 2023 in allen Gottesdiensten statt. Spenden sind willkommen: Stichwort: Solidarität für Arbeit; IBAN: DE54 3706 0193 0000 1050 74, Pax-Bank Aachen. Alle Informationen zu den Initiativen und die Möglichkeit zur Onlinespende gibt es unter www.solidaritaetskollekte.de.

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6.000 EUR für die Jugend-Feuerwehren im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland spendet in einer gemeinsamen Aktion mit der Kreissparkasse Bitburg-Prüm insgesamt 6.000 EUR an Jugendfeuerwehren im Eifelkreis. Sich in Gefahrensituationen richtig verhalten, anderen Menschen zu helfen und Verantwortung zu übernehmen: Das lernen Kinder und Jugendliche von klein auf in Jugendfeuerwehren. Die Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland unterstützt die Arbeit der Jugendfeuerwehren und spendet – auf Initiative der Kreissparkasse Bitburg-Prüm – jeweils 2.000 Euro an die Freiwillige Feuerwehr Badem, Herforst und Mettendorf.

Mithilfe der Spenden werden die Jugendfeuerwehr Badem, die Bambini-Feuerwehr in Herforst und die Mettendorfer „Löschwichtel“ gegründet und unterstützt. „Brandfrüherziehung, Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen sind wichtige Aspekte, die Kinder lernen sollten. Hier setzt die Arbeit der Jugendfeuerwehren an und fördert gleichzeitig ein solidarisches Miteinander“, fasst Timo Schütz, Regionaldirektor der Provinzial Versicherung, die Bedeutung von Jugendfeuerwehren zusammen. Am 28. April 2023 kamen Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen Freiwilligen Feuerwehren in der Kreissparkasse in Bitburg zusammen und erhielten die Spendenschecks. „Wir freuen uns sehr über die Spende und auch darüber, dass wir mit dem Geld die Gründung der Jugendfeuerwehr weiter vorantreiben können“, so Landrat Andreas Kruppert.

Stiftungszweck der Kultur- und Sozialstiftung

Es sind die Kinder und Jugendlichen von heute, die morgen die Gesellschaft prägen und gestalten. Verantwortung für die Gesellschaft gehört zum Selbstverständnis der Provinzial. Als eine wichtige Aufgabe sieht sie es an, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Gesellschaftliche Projekte zu unterstützen heißt, Talente zu fördern sowie Integration und Entwicklungen zu stärken. Dies und das Ziel, das Engagement im sozialen und kulturellen Bereich zu konzentrieren, war der Grund, eine Stiftung zu gründen. Im Jahre 2002 wurde die Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland gegründet. Das Stiftungsvermögen beläuft sich zur Zeit auf rund sechs Millionen Euro. Ein Unternehmen, das über 175 Jahre in der Region verankert ist und aufgrund seiner lokalen Präsenz eine besondere Nähe zu den dort lebenden Menschen hat, trifft eine besondere Verpflichtung auch zur Unterstützung von sozialen Belangen.

Daher ist die Kultur- und Sozialstiftung gerne dem Vorschlag der Kreissparkasse Bitburg-Prüm gefolgt und unterstützt die drei Feuerwehren im Eifelkreis.

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Monatliche Baurecht- und Wasser-Beratungstage in Altenahr – Auftakt am 4. Mai

Ahrweiler/Altenahr – Kreis, Verbandsgemeinde und SGD Nord informieren Betroffene, Mandatsträger und interessierte Bürgerinnen und Bürger – Im temporären Rathaus der Verbandsgemeinde Altenahr, Roßberg 143, 53505 Altenahr, werden monatliche Baurecht- und Wasserberatungstage angeboten. Auf Initiative der Kreisverwaltung Ahrweiler können sich Flutbetroffene, Mandatsträger der Ortsgemeinden und interessierte Bürgerinnen und Bürger dort zu aktuellen bau- und wasserrechtlichen Fragen beraten lassen.

Nach dem Auftakttermin am 4. Mai stehen in den Folgemonaten jeden ersten Donnerstag für die fachkundige Beratung Experten der Bauabteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler, der Verbandsgemeinde Altenahr und der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) zur Verfügung. Folglich finden die nächsten Termine am 1. Juni sowie 6. Juli 2023 jeweils ab 14 Uhr statt. Die Beratungsgespräche erfolgen individuell, sodass sich Flutbetroffene, kommunalpolitische Mandatsträger und interessierte Bürgerinnen und Bürger zu speziellen Fällen kostenfrei informieren können. Die Beratungstermine sind von Personen ohne eigenen PKW mit der ÖPNV-Buslinie 840 (Ahrbrück-Rheinbach) und der neuen Haltestelle „VG-Verwaltung“ direkt vor dem temporären Rathaus erreichbar.

Weitere Informationen zu den Informations- und Beratungsterminen erhalten Interessierte von Michael Kleefuss unter der Telefonnummer 02641 / 975-512 oder per E-Mail an Michael.Kleefuss@kreis-ahrweiler.de sowie Frank Radermacher unter der Rufnummer 02643 / 809-29 oder per E-Mail an Frank.Radermacher@altenahr.de.

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DRK-Kindergarten arbeitet an seiner Rezertifizierung als Klima-Kita NRW und Nationalpark-Kita

Blankenheim-Dollendorf – Zum Nistkästenbau trafen sich jetzt Eltern und „Pänz“ des Dollendorfer Rotkreuz-Kindergartens, der unter Leitung von Birgit Bresgen und ihres Teams steht. Die Aktion war Teil der Bemühungen um eine erneute Zertifizierung als Klima- und Nationalpark-Kindertagesstätte und stand unter dem Motto „Heimische Vogelbestände“. Die Brutbehausungen wurden so konzipiert, dass sie in erster Linie Blau- und Kohlmeisen dienen.

Unter die Überschrift „Kommt ein Vogel geflogen…“ hat der Dollendorfer Rotkreuz-Kindergarten an die Medien geschrieben: „Die kleinen Strolche setzen sich für viele aktuelle Themen ein wie Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima und Natur.“ Viele Projekte wurden bereits durchgeführt und Auszeichnungen errungen.

Im Zuge der Rezertifizierung als Klima-Kita NRW und Nationalpark-Kindergarten wurde jetzt ein Projekt zum Thema „Heimische Vogelbestände in unserer natürlichen Umgebung“ gestartet. Das Kindergarten-Team: „Es wurde unter anderem thematisiert, welche Vogelarten in unserer unmittelbaren Naturkulisse zu finden sind, wie diese überwintern und wie der Lauf der Natur im Frühling vonstattengeht.“

Um das Projekt zu vervollständigen, wurden für alle Kindergartenkinder Bausätze des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) für Nistkästen besorgt, die gemeinsam mit den Eltern vergangenen Samstag in liebevoller Handwerksarbeit zusammengebaut wurden.

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Kita-Leitungen im Kreis Ahrweiler fit für die Zukunft gemacht

Ahrweiler – KVHS bietet erstmals einjährigen Kurs zur Leitungsqualifizierung an – Die Herausforderungen, die Leitungen einer Kindertagesstätte im Alltag meistern müssen, sind groß – auch, weil sich die rechtlichen Rahmenbedingungen stetig weiterentwickeln, umfassende Kenntnisse gefragt sind und die Anforderungen steigen. Die Kreisvolkshochschule (KVHS) Ahrweiler hat daher erstmals eine Fortbildung zur „Systemischen Leitungsqualifizierung“ angeboten. Elf Kita-Führungskräfte, darunter sowohl Leitungen wie auch Stellvertretungen, aus dem gesamten Kreis schlossen die einjährige Fortbildung in diesem Frühjahr erfolgreich ab.

„Sie haben mit diesem Seminar in das Beste investiert, das wir haben: in unsere Kinder und damit in die Zukunft“, sagte Landrätin Cornelia Weigand, bei der Übergabe der Zertifikate im Kreishaus in Ahrweiler. „Jeder Ihrer ‚Werkzeugkästen‘ ist nun noch besser gefüllt und wird Ihnen im Alltag nützlich sein. Dabei ist es alles andere als selbstverständlich, dass Sie neben der Ausübung dieses herausfordernden Berufes auch noch eine so anspruchsvolle und zeitintensive Fortbildung absolvieren. Ich danke Ihnen allen für Ihr großes Engagement und der KVHS für die Ausrichtung der Fortbildung“, sagte Weigand.

An der Leitungsqualifizierung, die sechs Module und insgesamt 15 reine Schulungstage umfasste, nahmen teil: Gülsüm Abdick, Nadine Adams, Sabine Beyermann, Gertrud Doll, Steffi Hebestreit, Heike Lewerenz, Stephanie Möllmann, Viktoria Saleh, Yvonne Schulz, Inge Krug-Spillner und Tim Kündgen.

Schwerpunkte des Seminars, das von Diplom-Sozialpädagoge und systemischem Familientherapeuten Falk Gerlach geleitet wurde, bildeten die Themen Organisationskompetenz, rechtlicher Kontext, Personalführung, konzeptionelle Ausrichtung sowie deren Steuerung, Zusammenarbeit mit Eltern, interne und externe Kommunikation sowie Ausgestaltung der Kooperation mit Trägern.

„Systemisch zu denken und zu handeln erleichtert das Arbeitsleben. Denn Leitungen von Kindertagesstätten müssen die Interessen von Kindern, Eltern, Mitarbeitenden, Trägern und Kooperationspartnern berücksichtigen und ausbalancieren, Mitarbeitende führen, Strukturen schaffen, Konflikte klären, neue Entwicklungsprozesse einleiten, steuern und begleiten und dazu auch noch fit sein in der Kommunikation. Wir freuen uns, mit unserem Fortbildungsangebot, das eines der ersten im Land ist, unseren Teil zur Qualifizierung beigetragen und den fachlichen Austausch angeregt zu haben“, betonte Christian Hofeditz, Leiter der KVHS Ahrweiler.

Und für alle Kita-Leitungen, die nicht an der Schulung teilnehmen konnten, gibt es eine gute Nachricht: Das Angebot wird noch in diesem Jahr (8. November 2023) fortgesetzt. Interessierte Leitungskräfte und Stellvertretungen aus Kindertageseinrichtungen sowie Fachkräfte, die sich für den Einsatz als Leitung qualifizieren wollen, können sich über die Internetseite der KVHS Ahrweiler unter https://kvhs-ahrweiler.de anmelden. Weitere Informationen zur Leitungsqualifizierung erteilt die KVHS zudem unter Telefon 02641 / 9123-390 und per E-Mail an info@kvhs-ahrweiler.de.

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Hinweise für Winzer aus Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Winzer aus dem Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz können vom 2. Mai bis zum 31. Mai 2023 Anträge auf Gewährung einer Beihilfe für die Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen ab dem Pflanzjahr 2024 stellen. Darauf weist das Landwirtschaftsreferat der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin.

Beantragt werden müssen alle Flächen (auch Flächen in Flurbereinigungsverfahren), die im Herbst 2023 oder im Frühjahr 2024 gerodet werden sollen und wenn eine Förderung im Rahmen der Weinmarktordnung geplant ist (Antragstellung Teil 1). Die Rodungsbescheide aus Vorjahren verlieren ihre Gültigkeit, wenn die Rebflächen nicht bereits gerodet wurden. Auch unbestockte Flächen sind zu melden, für die eine berechtigte und genehmigte Bestockung beabsichtigt ist. Die Benachrichtigung, ob gerodet werden kann, erfolgt voraussichtlich im Oktober 2023. Erst dann dürfen Veränderungen/Rodungen an den beantragten Flächen vorgenommen werden.

Im Januar des kommenden Jahres erfolgt wie in den Vorjahren die Antragstellung Teil 2. Dort können allerdings nur Flächen beantragt werden, die in einem Teil 1 bereits beantragt wurden und einen positiven Rodungsbescheid erhalten haben.

Anträge können über das Weininformationsportal der Landwirtschaftskammer elektronisch gestellt werden. Für Antragsteller, die diese Möglichkeit nicht nutzen wollen, stehen auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums die Richtlinie sowie alle Antragsformulare zum Download (https://mwvlw.rlp.de/de/themen/weinbau/foerderung/umstrukturierung/) bereit.

Wichtig: Auch in diesem Jahr wird es keinen Herbstantrag geben. Es wird einzig die eingangs genannte Antragsfrist bis zum 31. Mai 2023 für das Antragsverfahren Teil 1 angeboten. Wie bereits im Vorjahr muss bereits mit der Beantragung für Teil 1 (Rodung) die Maßnahme der Umstrukturierung im Teil 2 (Pflanzung) verbindlich festgelegt werden!

Für Teil 2 haben sich Neuerungen ergeben. So werden spezielle Maßnahmen für pilzwiderstandsfähige Sorten (sog. PIWI) eingeführt. Daneben werden in den Maßnahmen ‚flach‘ und ‚extensiv‘ die Fördersätze geändert.

Mehr Informationen und Beratung für Winzer aus dem Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz gibt es im Landwirtschaftsreferat der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz bei Norbert Simonis, Tel. 0261/108-410, und Léonie Zander, Tel. 0261/108-250.

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Sonntags-Shopping zur Autoschau in Mayen am 7. Mai

Mayen – Mayen bietet Einkaufsvergnügungen am verkaufsoffenen Sonntag – Die Einkaufsstadt Mayen mit der im schönen Ambiente der Innenstadt gelegenen Fußgängerzone und ihren attraktiven Ladenlokalen sowie den großflächigen Einkaufsmärkten und Autohäusern an der Peripherie zieht viele Kunden an.

Zusätzlich zu den bekannten Öffnungszeiten findet am 7. Mai – zur Autoschau der „Mayener Profis“ – ein verkaufsoffener Sonntag von 13 – 18 Uhr statt. Ob Frühlingsmode in bunten Farben, luftige Sommerschuhe oder ein gutes Buch für die ersten lauen Abende auf dem Balkon – in Mayen findet jeder, was er sucht! Die Fachgeschäfte in der Innenstadt glänzen mit persönlichem Service und hochwertigem Angebot, aber auch die großflächigen Handelsflächen in der Koblenzer Straße bieten ein breitgefächertes Angebot. Die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Besucherinnen und Besucher können sich auf einige besondere Angebote freuen. Neben dem verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr kann man am gesamten Wochenende auf dem Marktplatz eine Fahrzeugschau der Mayener Autohändler erleben. Auch am bunten Rahmenprogramm mit sportlichen Vorführungen, Musik und Unterhaltung für die jüngsten Besucher wird es nicht fehlen, ebenso wenig wie an Speis und Trank.

„Kommen Sie nach Mayen und genießen Sie ein entschleunigtes Einkaufserlebnis“, lädt Oberbürgermeister Dirk Meid die Besucher ein. Am 10. September und 15. Oktober warten die nächsten beiden verkaufsoffenen Sonntage.

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Aktion „Sauber Alsdorf“ startet – Vom 2. bis 6. Mai ist es wieder soweit

Alsdorf – Jahr für Jahr ziehen rund 1000 Alsdorferinnen und Alsdorfer durch die Stadtteile und sagen eine Woche lang dem wilden Müll den Kampf an. Vom 2. bis zum 6. Mai ist es diesmal soweit, wenn Schulen, Kitas, Vereine, Unternehmen und Privatleute alleine oder in Gruppen mit Müllsäcken und Greifzangen bewaffnet – bereitgestellt durch die AWA GmbH und verteilt vom Eigenbetrieb Technische Dienste (ETD) – in den Ortschaften die Abfälle ihrer fahrlässig handelnden Mitbürgerinnen und Mitbürger einsammeln.

„Die stets hohe Teilnahme an der Aktion zeigt, wie wichtig den Alsdorferinnen und Alsdorfern eine saubere Stadt ist“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders und betont, wie bedeutend die Aktion ist: „Wir sehen, dass bei gleicher Teilnehmerzahl die eingesammelte Müllmenge geringer geworden ist. Das liegt an der guten Arbeit des ETD, aber auch an den Müllpaten aus der Bürgerschaft, die eigeninitiativ das Jahr über sammeln.“ Mit „Sauber Alsdorf“ wolle man ein Zeichen setzen, dass man sich mit Beharrlichkeit dem Thema wilder Müll widme und sich den Müllsündern nicht geschlagen geben werde.

Für die Alfred Sonders im Übrigen gar kein Verständnis zeigt: „Restmüll, gelben Müll, Bioabfälle und Altpapier kann man in den entsprechenden Tonnen zu Hause entsorgen. Für Altglas, Altkleider oder Elektrokleingeräte stehen Wertstoffcontainer bereit. Und Sperrmüll holt bei Anruf oder Mail die Regio-Entsorgung direkt vor der Haustür ab – was bitte schön hindert einen daran, diese Wege der sachgerechten Entsorgung einzuschlagen?“ Den Focus der Aktionswoche haben die Initiatoren, der ETD der Stadt Alsdorf und die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf mit Unterstützung der AWA GmbH, in diesem Jahr auf die Vermüllung der im Stadtgebiet aufgestellten Wertstoffcontainer gelegt.

Nicht nur dass diese zweckentfremdet als Restmülltonnen missbraucht werden, auch vor den Containern wird häufig Abfall abgestellt. 300 Plakate im Stadtgebiet mit der Aufschrift „So nicht!“ prangern diesen Zustand an. Wer an der Aktion teilnehmen möchte und Zangen und Säcke benötigt, kann sich beim ETD melden. Claudia Kiziloglu koordiniert dort auch die Abholhorte des gesammelten Mülls und die Zeiten, telefonisch unter 02404/5545025 oder per Mail claudia.kiziloglu@alsdorf.de (apa)

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Der Große Sprudel im Kurpark Bad Neuenahr spendet Energie für Fernwärmenetz

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Der Große Sprudel im Kurpark Bad Neuenahr hat eine neue, besonders wertvolle Aufgabe. Die staatlich anerkannte Heilquelle spendet nicht mehr nur gesundheitsförderndes Wasser zum Trinken, sondern ist Zentrum eines neuen Projektes zur nachhaltigen Wärmeerzeugung im Ahrtal. Denn die Ahrtal-Werke Bad Neuenahr-Ahrweiler speisen seit Kurzem Energie aus dem Großen Sprudel in ihr Fernwärmenetz ein. „Nachhaltiger und regionaler geht Wärmeerzeugung nicht“, freut sich Bürgermeister Guido Orthen und erklärt: „Gerade in der aktuellen Diskussion um erneuerbare Energie haben wir mit diesem Projekt in Bad Neuenahr-Ahrweiler einen weiteren Schritt hin zu einem nachhaltigen Ahrtal gemacht.“

Mit rund 600 Kilowattstunden ist die Heizleistung aus dem warmen Quellwasser enorm: Jährlich können aus dem Großen Sprudel bis zu 5 Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugt werden. Das entspricht in etwa dem jährlichen Verbrauch von rund 250 Einfamilienhäusern. Diplom-Ingenieur Christophe Vianden, Bereichsleiter Energiewirtschaft und Projektierung bei den Ahrtal-Werken, betont: „Unser Fernwärmenetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler kommt derzeit auf jährlich rund 40 Millionen kWh Wärmeabsatz pro Jahr. Die Heilquelle kann mit bis zu 5 Millionen Kilowattstunden nun rund ein Achtel der benötigten Wärmemenge bereitstellen.“

Die Idee, Wärme aus dem Großen Sprudel nutzbar zu machen, entstand bereist 2020. Die Kreisstadt als Eigentümerin des Großen Sprudels, die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH als Betreiberin und die Ahrtal-Werke als regionaler Energieversorger waren bereits in die Planungen eingestiegen, als die Flut kam und das Projekt erstmal auf Eis legte. Im vergangenen Jahr haben die drei Kooperationspartner das Thema wieder aufgegriffen und konkretisiert. Vom Großen Sprudel wurde Ende 2022 eine Leitung ins Heizkraftwerk Beethovenstraße gelegt. Dort kommt das warme Quellwasser mit einer Temperatur von rund 30 Grad an. Wärmepumpen entziehen dem Quellwasser diese Wärme und speisen sie direkt in das örtliche Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke ein. Die Beschaffenheit des Wassers ändert sich dadurch nicht, es wird lediglich um etwa 15 Grad abgekühlt.

Die Ahrtal-Werke bauen das Fernwärmenetz mit hochwertiger, regionaler und erneuerbarer Energie konsequent aus. Zurzeit gibt es bereits mehr als 350 Anschlüsse, darunter beispielsweise auch der Kurpark und das Rathaus der Kreisstadt. „Für die Zukunft heißt das auch, dass mit der Wärmeleistung aus dem Großen Sprudel die gesamten Kurpark-Liegenschaften mit der neuen Konzerthalle komplett  klimaneutral beheizt werden könnten“, erklärt Jan Ritter, Geschäftsführer der Marketing GmbH.

Der Große Sprudel wurde 1861 entdeckt und bildet die Grundlage des Heilbades Bad Neuenahr und seinem Bad-Titel. Aus einer Tiefe von 95 Metern und bis zu 34 Grad warm sprudelt das Heilwasser mit Hilfe natürlicher Kohlensäure in einer bis zu 10 Meter hohen Fontäne an die Oberfläche. Schon kurz nach der Entdeckung war sich die Wissenschaft über die heilende Wirkung des Wassers einig, das besonders reich an wertvollen Mineralien und Spurenelementen ist. Nun ist der Große Sprudel darüber hinaus auch klimaneutraler Wärmelieferant.