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Städtisches Ordnungsamt Eschweiler und Polizei zeigen Präsenz

Eschweiler – Gemeinsam für mehr Sicherheit – und ein besseres Sicherheitsgefühl: Das ist zwar nicht der offizielle Slogan, gleichwohl aber das Grundprinzip der Kooperation von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei. Deren Ursprung liegt im Jahr 2001. Damals schlossen sich das Polizeipräsidium Aachen, die weiterführenden Schulen in Eschweiler und die Stadtverwaltung im gemeinsamen Interesse zusammen. Die somit begründete Ordnungspartnerschaft wurde seitdem mehrfach erneuert. Und sie wurde erweitert: Seit vielen Jahren pflegen Ordnungsamt und Polizei einen engen Austausch und organisieren nicht nur regelmäßige Treffen, sondern auch gemeinsame Streifen-, Präsenz- und Kontrolleinsätze.

In diesem Sinne sind Bezirksbeamte der Polizei und Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienst regelmäßig zusammen in der Eschweiler Fußgängerzone anzutreffen. Wie jetzt in der Grabenstraße, wo sie – nicht zuletzt aufgrund ihrer Einsatzfahrzeuge – große Aufmerksamkeit erregten. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zum Gespräch, machten Anregungen, gaben Hinweise oder brachten ihre Sorgen zum Ausdruck. Und nahezu allesamt bedankten sie sich dafür, dass die Ordnungskräfte Präsenz zeigen und damit sowohl die Sicherheit erhöhen als auch das Sicherheitsgefühl stärken.

Genau das ist das Ziel der Stadt Eschweiler. „Die Sicherheit ist für uns alle ein zentrales Thema“, betont Nadine Leonhardt. Und die Bürgermeisterin unterstreicht: „Mir ist wichtig, dass wir uns in Eschweiler sicher fühlen und unbeschwert leben können.“

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Fluthilfe-Einrichtung „Waschbar“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler bietet praktische Hilfe

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Malteser als Mitbetreiber haben „Gesichter und Geschichten“ von Besuchern zusammengetragen und in einer Ausstellung präsentiert. Seit dem verheerenden Ahr-Hochwasser im Juli 2021 sind die Malteser im Flutgebiet aktiv. Unter anderem mit der „Waschbar“ in einem Container neben dem Pfarrheim der Rosenkranzkirche. Die Einrichtung ist eine Kooperation mit der Caritas sowie der Pfarrei und war und ist eine große Hilfe für die zahllosen Menschen, die bei der Flut ihren Hausstand verloren und hier eine Möglichkeit zum Wäschewaschen und -trocknen haben. Der Container mit Waschmaschinen und Trocknern ist nicht nur ein Ort zum Wäschewaschen, sondern auch ein Begegnungsraum, den die Menschen noch immer gerne nutzen. In der „Waschbar“ sitzt man bei Kaffee oder einem kühlen Getränk beisammen und redet miteinander.

21 spannende und berührende Geschichten

„In den Gesprächen mit den Menschen wurden uns viele spannende und berührende Geschichten anvertraut“, erzählen die Malteser-Mitarbeiter, die die Einrichtung betreuen. Das war die Grundlage für die Wanderausstellung „Gesichter und Geschichten – eine Ausstellung aus dem Ahrtal in Bild und Ton“, die im August im Pfarrheim Bad Neuenahr-Ahrweiler zu sehen war.

Ein halbes Jahr hatten die Malteser die Gäste gebeten, eine Geschichte aus ihrem Leben zu erzählen – und diese aufnehmen und aufschreiben zu dürfen. So kamen 21 kleine Berichte zusammen, die alle Bereiche des Lebens abbilden. Es sind nicht nur Flutgeschichten, aber immer spannende Erinnerungen – mal lustig, mal traurig, mal schmerzhaft, mal inspirierend. Manchmal berichten sie von lange zurück liegenden Erlebnissen, mal von ganz frischen Erfahrungen. Die Audioaufnahmen wurden in der „Waschbar“ gemacht. Aufnahmetechnisch sind sie alles andere als perfekt. Aber gerade das macht sie so authentisch und interessant. Die Teilnehmer mussten im Ahrtal leben und über 18 Jahre alt sein.

Der Fotograf Werner Richner hat jeden der 21 Geschichtenerzähler porträtiert. Die großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind intensiv und eindrücklich. Richner schaut mit liebevollem Blick ins Innere der abgebildeten Personen.

QR-Codes verbinden Fotos mit den Audioaufnahmen

Über einen QR-Code kann der Betrachter die zugehörige Audiodatei öffnen – dann wird aus dem Foto eine lebendige Person, die eine Episode aus ihrem Leben erzählt – wie Irma Günzel, die von ihrer Kindheit in Peru berichtet. Oder Magdalene Schmitz-Anton, die noch oft an „Jösefchen“ denkt, der als Kind im Krankenbett neben ihrem lag und sehr schön singen konnte, bevor er starb.

Auch das Begleitheft ist eine gelungene Arbeit. Alle Porträts und die zugehörigen Erzählungen sind abgedruckt, das Layout ist professionell und rundum gelungen.

Bei der Eröffnung der Ausstellung Ende August im Anschluss an einen Gottesdienst in der Rosenkranzkirche waren die Organisatoren überrascht vom großen Interesse des Publikums. „Es ist unglaublich, wir freuen uns sehr“, freute sich Pressesprecherin Michaela Boland. Offiziell begrüßt wurden die Besucherinnen und Besucher von Wolfgang Heidinger in seiner Funktion als Bundesbeauftragter für die Fluthilfe.

Nach der ersten einwöchigen Ausstellungsphase gehen die „Gesichter und Geschichten“ auf Wanderschaft – und in der „Waschbar“ hören sich die Malteser-Mitarbeiter auch weiter gerne Geschichten aus dem Leben der Gäste an.

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Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2025 in Bad Münstereifel – Haus Sonne bringt Parkanlage auf Vordermann

Bad Münstereifel – Mit Waldsofas, Sinnespfad und Flächen zum Verweilen soll der Außenbereich aufgewertet werden – Schweres Gerät steht auf der Bad Münstereifeler Willy-Brandt-Straße: Unimog mit Anhänger, Traktor mit Häcksler. Sie warten auf ihren Einsatz rund um das Haus Maria. Es ist Mittagspause und die Mitarbeiter von Steidl Baumdienst haben am Vormittag bereits ganze Arbeit geleistet. In der Einfahrt zum Wohn- und Betreuungsverbund Haus Sonne wird das sichtbar. Auf einem großen Haufen liegen dort kleinere Bäume sowie ganze Sträucher und Äste, die die fünf Engelgauer Baumpfleger im oberen Bereich der Außenanlage entnommen haben.

„Wir möchten unseren Park und das Wohnen für die betreuten Menschen attraktiver gestalten als einen Meilenstein auf dem Weg, dass der Verein Haus Sonne im kommenden Jahr 40-jähriges Bestehen feiert“, berichtet Thomas Hochgürtel. Zwar gebe es in den therapeutischen tagesstrukturierenden Angeboten eine Gartenarbeitsgruppe, die den Park regelmäßig pflegt, aber bei diesen aufwendigen Arbeiten müsse man auf Profis mit schwerem Gerät zurückgreifen, so der Mitarbeiter für Qualitätsmanagement, Controlling und Organisation.

Nach der Mittagspause wird auch schnell klar warum. Im unteren Bereich der geräumigen Parkanlage, die einst zum Kloster der Neusser Augustinerinnen gehörte, sind einige kranke Fichten mit einer orangefarbenen Markierung versehen. Ihnen rückt Alfons Steidl mit der Kettensäge zu Leibe und man sieht gleich, dass da jemand am Werk ist, der sein Handwerk versteht.

Offener und aufgeräumter

Während Thomas Hochgürtel die Arbeiten beobachtet, freut er sich schon auf die weiteren Maßnahmen, um den Park attraktiver zu gestalten. „Wir beabsichtigen, hier Waldsofas aufzustellen sowie einen Sinnespfad und verschiedene Flächen zum Verweilen anzulegen und aufzuwerten“, sagt der Haus-Sonne-Mitarbeiter. Dabei werden auch die Bewohner des Wohn- und Betreuungsverbunds mit eingebunden.

Schließlich bietet der Verbund seit nunmehr fast 40 Jahren in Bad Münstereifel und Umgebung sehr erfolgreich verschiedene Wohn- und Hilfsangebote für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen und/oder Suchterkrankungen an. „Zu unserem Konzept gehört es eben auch, dass unsere Bewohner nach individuellen Fähigkeiten einer sinnstiftenden strukturierenden Beschäftigung nachgehen und dabei von unseren Teams unter fachlicher Anleitung und Motivation gefordert und gefördert werden“, erklärt Thomas Hochgürtel.

Das kann zum Beispiel im Haus selbst geschehen. Wenn etwa im Bereich Hauswirtschaft für die Teilnehmer an den Angeboten der Tagesstruktur des Wohnverbunds gekocht wird oder Wäschepflege und Reinigungstätigkeiten vorgenommen werden. Zudem reparieren und warten die Bewohner in der Halle der Arbeitstherapie beispielsweise auch ihre Fahrräder oder sie packen bei der Pflege der Außenbereiche mit an.

So gehören Martin Kriechel und Florian Grabensee zum Beispiel zur Gartenarbeitsgruppe. Am Morgen waren sie noch mit ihrer Anleitung der Arbeitstherapie Garten Alexandra Deprez-Schrimpf in Nöthen bei der Quartiersarbeit beim Heckenschnitt im Einsatz. Jetzt sehen sie zum ersten Mal, was die Engelgauer Baumpfleger am Morgen in Bad Münstereifel geschafft haben. „Die Fläche hat dadurch definitiv gewonnen“, sagt Martin Kriechel. Mitbewohner Florian Grabensee findet, „dass alles viel offener wirkt und deutlich aufgeräumter aussieht“. Und Bernd Meuser vom Bewohnerbeirat hat beim Blick auf die freigeschnittene Fläche gleich eine Idee, was dort nach getaner Arbeit passieren könnte: „Hier könnte man jetzt richtig schön grillen.“

Für die Umgestaltung der Parkanlage wird nicht nur Manpower gebraucht, sondern auch finanzielle Mittel. „Dazu sind Spenden gerne gesehen“, so Maike Seidenfaden, Geschäftsführerin und Leitung des Wohn- und Betreuungsverbunds. Weiter Informationen dazu gibt es telefonisch unter 02253 92310.

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Am heutigen Mittwoch ist Aachens neue Innenstadtbrücke wieder für alle Verkehrs-Teilnehmer*innen freigegeben worden

Aachen – Hand in Hand, so wie das Brückenprojekt von Beginn an in der Planung und Umsetzung beim Aachener Stadtbetrieb und der Stadtverwaltung Aachen gestaltet war, wurde es auch beendet: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen, Indra Balsam, Betriebsleiterin des Aachener Stadtbetriebs, und Gisela Weiß, Geschäftsbereichsleiterin Straßenunterhaltung und Brückenbau des Stadtbetriebs, tragen die letzten Absperrgitter aus der Turmstraße und haben damit heute, Mittwoch, 9. Oktober, offiziell die neue Brücke Turmstraße freigegeben.

„Dass jetzt schon so viele Menschen die Brücke nutzen, zeigt, wie wichtig sie als Verbindungspunkt ist“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

„Das war für uns alle keine Alltagsaufgabe, sondern ein Großprojekt. Es ist eine Brücke, die die Hochschule mit der Innenstadt verbindet. Eine Brücke, die für die Bedürfnisse von Autos, Fahrrädern und Fußgänger*innen ausgelegt wurde und noch dazu über Bahngleise führt. Das verdeutlicht, dass dies eine Brücke der Verbindung ist.“ Sibylle Keupen hob hervor: „Viele auch unerwartete Hindernisse mussten bewältigt werden. Aber das Ergebnis zählt: Die Brücke ist fertig! Es ist ein guter Tag für Aachen!“

„Großartige Teamleistung!“

Zahlreiche Studierende, Bürger*innen und Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung waren bei der offiziellen Freigabe dabei. „Wir können uns heute miteinander freuen und stolz sein auf das, was geschafft worden. Dies war eines der kompliziertesten Projekte, die wir betreut haben, unter anderem, weil die Brücke Bahngleise überschreitet“, sagte Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen. „Alle Beteiligten haben die auftretenden Herausforderungen angenommen und haben immer wieder Lösungen gefunden. Das war eine großartige Teamleistung!“

Die zeigte sich unter anderem noch in den vergangenen Wochen, als zahlreiche Bereiche des Aachener Stadtbetriebs in allen Bereichen tätig waren. Die Baumkolonne des Stadtbetriebs pflanzte zwei Bäume, Pyramiden-Ebereschen, die sehr vogel- und bienenfreundlich sind. Die Grünpflegekolonne bepflanzte die anliegenden Flächen, das Team der Stadtreinigung unterstützte mit der Reinigung der Gehwege und Fahrbahn. „Die Brückenfertigstellung war ein Gemeinschaftsprojekt von allen Beteiligten. Ich bin unfassbar stolz, Teil dieses Stadtbetriebs, der Stadtverwaltung und dieses Projekts zu sein“, sagte Indra Balsam, Betriebsleiterin des Stadtbetriebs.

„Intensive und spannende Zeit“

Für Gisela Weiß, Geschäftsbereichsleiterin Straßenunterhaltung und Brückenbau, geht mit der Freigabe der Brücke Turmstraße ein langjähriges Projekt zu Ende. Mehr als zehn Jahre lang hatte sie, gemeinsam mit Elmar Holzbach, die Projektleitung übernommen. „Die vergangene Zeit war eine sehr intensive und spannende. Aber auch eine schöne, denn an diesem Projekt waren so viele Menschen beteiligt: Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung aus Bereichen wie Verkehrsüberwachung, Verkehrsplanung, Verkehrstechnik, Verkehrsanordnungen, Straßenplanung, Markierung. Aber natürlich auch die Kolleg*innen aus den Gebieten Kampfmittelbeseitigung, Beantragung von Fördermitteln, Vergabe, Rechnungsprüfung, Rechtsamt, Denkmalpflege und Archäologie, Baumschutz und Finanzen. Ohne den Zusammenhalt eines großen und großartigen Teams im Hintergrund ist ein Bauprojekt in dieser Größenordnung überhaupt nicht umsetzbar.“

Die neue Brücke, eine Stahlverbundbrücke, wurde von 19,90 Meter auf das zwischen den Oberleitungsmasten maximal mögliche Maß von 22,20 Metern verbreitert. Diese Veränderung wirkt sich auf die Gehwege aus. Der Gehweg in Richtung Schanz wurde auf 2,50 Meter angepasst, in Richtung Ponttor von 2,20 Metern auf 3,50 Metern verbreitert. Weiterhin wurde in jeder Fahrtrichtung eine jeweils 2,55 Meter breite Radverkehrsanlage angelegt.

Hintergründe und Bauablauf

Im Rahmen einer turnusmäßigen Hauptprüfung nach DIN 1076 im Jahr 2013 wurden an der alten Brücke Turmstraße, einer Hohlkastenbrücke aus dem Jahr 1971, Schäden festgestellt, darunter feuchte Stellen, stehendes Wasser in den Hohlkästen und ein defektes Entwässerungssystem. Ist eine Brücke abgängig, ist der Prozess schleichend. Kleinere Sanierungen an der Brücke wurden laufend umgesetzt, doch die Schadensmeldungen häuften sich. Nach einer Standsicherheitsnachrechnung 2015 und einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung 2016 wurde deutlich, dass die Brücke in großen Teilen neu gebaut werden muss. Die Planungen für den Neubau begannen: Sperrpausen bei der Deutschen Bahn AG wurden angefragt und beantragt, die erste Entwurfspläne entstanden, die Haushaltsmittel für den Neubau eingeplant. Die ursprüngliche Planung sah noch eine Behelfsbrücke vor. Doch nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal 2021, kurz vor der geplanten Ausschreibung, konnte die eingeplante Behelfsbrücke nicht nach Aachen gebracht werden. Daher war eine Umplanung der Verkehrsführung und der Bauablaufplanung zwingend notwendig. Die ursprüngliche Planung, die vorsah, in zwei Hälften zu arbeiten, konnte nicht umgesetzt werden. Es wurde ein anderer Arbeitsablauf erforderlich, der ein großräumiges Umleitungskonzept erforderlich machte.

Am 2. Mai 2022 wurde die Turmstraße im Bereich der Brücke zwischen Claßenstraße und Prof.-Pirlet-Straße gesperrt. In Vorbereitung des Brückenabrisses wurden zunächst die Geländer und die Beleuchtungsmasten abgebaut und die asphaltierte Fahrbahnoberfläche abgetragen. Am 16. Mai begann der Abriss des Überbaus und der Pfeiler: Nachdem die Brückenkappen mit Geländer entfernt waren, folgte der Abbruch der seitlichen Kragarme. Im Anschluss folgte der Abbruch des ersten Hohlkastens. Dazu wurde die obere Fahrbahnplatte zertrümmert, bevor der Fahrbahnboden und der seitliche Steg abgenommen werden konnte. Im Laufe des Abbruchs wurden die Standpositionen der Bagger verlagert und der Abbruch unterhalb der Brücke fortgesetzt.

Im August stellte sich heraus, dass die vorgefundenen Gegebenheiten nicht den Annahmen der Entwurfsplanung entsprachen: Das Widerlager Nord konnte wegen der schlechten Bausubstanz nicht ertüchtigt, sondern musste auch noch abgerissen und neu errichtet werden. Dies führte im weiteren Bauablauf zu Verzögerungen: Die Stahlträger konnten nicht, wie geplant, im Herbst 2022, sondern erst im Frühjahr 2023 eingebaut werden, in der nächsten angemeldeten Sperrpause der Bahn, da im Gleisbereich gearbeitet werden musste.

Die sich anschließenden Arbeiten verzögerten sich entsprechend. Im September 2023 wurde absehbar, dass die Bewehrung und Betonage der Querträger deutlich aufwändiger war als geplant. Die Folgearbeiten an der Fahrbahnplatte und an den Kragarmen verzögerten sich dadurch uneinholbar.

Ende 2023 wurden für die Kappen auf den Flügeln der neuen Brücke die Schalungsarbeiten vorgenommen. Doch während der folgenden Wintermonate war das Wetter so schlecht, dass ein geregelter Bauablauf nicht möglich war. Insbesondere die sehr empfindlichen Arbeiten an der Abdichtung waren nicht möglich. Auch die Betonagearbeiten an den Kappen mussten mehrfach verschoben werden. Zudem wurden Baumängel festgestellt, die vor dem Weiterbau behoben werden mussten.

Ab April 2024 nahmen die Arbeiten wieder Fahrt auf: Die Abdichtung wurde aufgebracht, die Kappen betoniert, die Gehwege in den Anschlussbereichen hergestellt, der Berührungsschutz und das Geländer montiert. Im September wurde der letzte Meilenstein mit der Asphaltierung und Markierung der Fahrbahnflächen erreicht. Nach der Hauptprüfung der neuen Brücke und der formellen Abnahme am 8. Oktober konnte die Brücke schließlich am heutigen Mittwoch, 9. Oktober, für alle Verkehrsteilnehmer*innen freigegeben werden.

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Zülpich feiert die Fertigstellung des rekonstruierten Weiertores

Zülpich – Der Glücksklee ist vollendet – Die Stadt Zülpich feiert zusammen mit den Hovener Jungkarnevalisten und rund 300 Gästen die Fertigstellung des rekonstruierten Weiertores„In Zöllechs ahle Muure, do es höck widder jett loss!“ Die bekannten Zeilen aus der Zülpicher Stadthymne, die Bürgermeister Ulf Hürtgen eingangs seiner Rede zitierte, hätten kaum besser passen können. Denn es war tatsächlich „jett loss“, also es war etwas los, als die Stadt Zülpich jetzt gemeinsam mit den Hovener Jungkarnevalisten (HJK) im Beisein von rund 300 geladenen Gästen die Eröffnung des rekonstruierten Weiertores feierte.

Rückblende: Vor etwa 15 Jahren hatten sich die Verantwortlichen der Hovener Jungkarnevalisten erstmals Gedanken über den Wiederaufbau des Weiertores gemacht, um hier ein Vereinsdomizil zu schaffen. Damals mussten sie aber schnell einsehen, dass dieses Unterfangen aus finanziellen Gründen nicht realisierbar war. Dass dieser Traum doch noch Wirklichkeit werden konnte, ist fast schon eine glückliche Fügung des Schicksals. Vor etwas mehr als fünf Jahren trat Karl-Josef Ernst mit einer Idee an die HJK heran: Der renommierte Zülpicher Architekt, der sich in der Römerstadt bei einer Vielzahl an Bauprojekten sichtbar verewigt hat, erkundigte sich bei der HJK nach dem Interesse, das Projekt „Wiederaufbau des Weiertores“ gemeinsam anzugehen. Fast zeitgleich wurden die HJK von der Stadt Zülpich auf das Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ aufmerksam gemacht, das für ein derartiges Projekt eine 90-prozentige Förderung vorsah. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, sagten sich die Verantwortlichen um HJK-Präsident Gerd Wallraff, denn, so Wallraff, das war „innerhalb weniger Wochen so etwas wie zweimal sechs Richtige im Lotto“.

„Verrückte Ideen müssen immer auf verrückte Ministerinnen treffen, die sagen: Das können wir uns vorstellen“, sagte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW, jetzt in ihrem Grußwort bei der Eröffnungsfeier. Tatsächlich traf der Projektantrag der HJK in Scharrenbachs Ministerium auf Zustimmung. Und so erhielt der Verein eine Förderzusage in Höhe von 621.000 Euro. Den entsprechenden Förderbescheid brachte Ministerin Scharrenbach im April 2021 persönlich nach Zülpich. „Es ist dann leicht teurer geworden“, berichtete sie nun und griff noch einmal das Bild von Gerd Wallraff auf: „Es gab noch mehrere Zusatzzahlen.“ Denn letztendlich förderte das Land NRW die Maßnahme mit rund 1,08 Millionen Euro. Für die HJK ergab sich daraus ein Eigenanteil für die reine Baumaßnahme in Höhe von rund 117.000 Euro. Weitere 60.000 Euro musste der Verein für den Innenausbau aufbringen. Dank der Spendenbereitschaft von mehr als 300 Unterstützern und mehreren Tausend Stunden an ehrenamtlicher Arbeit konnten die Hovener Jungkarnevalisten diese Herkulesaufgabe meistern.

In der frühzeitig zwischen Stadt Zülpich und HJK getroffene Nutzungsvereinbarung wurde klar geregelt, dass die HJK für den Neubau und die Stadt für den Altbestand zuständig ist. Damit das Weiertor nach dem Wiederaufbau des Hauptturmes in seiner ganzen Pracht erstrahlen konnte, entschied sich die Stadt Zülpich in Abstimmung mit den politischen Gremien, das Mauerwerk des Weiertores inklusive der beiden vorgelagerten Türme zu restaurieren. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme beliefen sich auf etwa 720.000 Euro, von denen rund 117.000 Euro von der Denkmalförderung des Landes NRW und weitere rund 140.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz getragen wurden. Die Stadt Zülpich kommt somit auf einen Eigenanteil von etwa 470.000 Euro.

Für Bürgermeister Ulf Hürtgen war der Wiederaufbau des Weiertores stets ein Herzensprojekt. „Ich bin jetzt seit knapp 20 Jahren bei der Stadt Zülpich und wurde häufig auf den Traum angesprochen, das im Krieg zerstörte Tor wieder aufzubauen“, sagte Hürtgen. „Wir können die Zeit zwar nicht zurückdrehen, aber hier ist eine offene Kriegswunde verheilt. Das ist zwar nicht der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkircheim kleineren Maßstab, aber es kommt der Bedeutung für die rheinische Kleinstadt Zülpich schon recht nahe.“ Wie schon die Blauen Funken im Bachtor, die Prinzengarde im Münstertor und die Zölleche Öllege im Bachtor können nun auch die Hovener Jungkarnevalisten ein Stadttor als Standquartier nutzen. „Der Glücksklee ist damit vollendet“, so Bürgermeister Hürtgen. „Die Menschen bekommen ein Wahrzeichen ihrer Stadt zurück und die Hovener Jungkarnevalisten bekommen eine wunderbare neue Heimstatt für ihren Verein“, sagte Ministerin Ina Scharrenbach. Und HJK-Präsident Gerd Wallraff ergänzte: „Ein jahrzehntelanger Traum ist nach fünfeinhalbjähriger Planungs- und Bauzeit in Erfüllung gegangen, was in uns eine riesige Freude, Stolz aber auch nach wie vor ein wenig ungläubiges Staunen auslöst.“

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Vierte Feuer- und Rettungswache für Aachen – Ausstellung läuft bis 12. Oktober

Aachen – Drei Gewinner-Teams des Planungswettbewerbs stehen fest – Lob für innovative Beiträge – Elf eingereichte Arbeiten, drei Preisträger*innen, eine Anerkennung und der gemeinsame optimistische Blick nach vorne: Dies ist das Ergebnis des Planungswettbewerbs für das Bauvorhaben „Neue Feuer- und Rettungswache – Robert-Schuman-Straße / Siegelallee“. Im Rahmen eines Pressetermins am Mittwoch (9. Oktober) stellte Dr. Markus Kremer, städtischer Beigeordneter für Personal, Feuerwehr und Sport, zusammen mit Aachens Feuerwehrchef Andreas Bierfert und Jens Hauschild, kaufmännischer Geschäftsleiter des Gebäudemanagements, die Ergebnisse des Wettbewerbs vor.

Sport und Feuerwehr nebeneinander

Kremer hob die Besonderheit des Standortes hervor, der in Zukunft neben der Wache weitere wichtige öffentliche Funktionen behält beziehungsweise erweitert. „Ich finde es klasse, dass der Wettbewerb hervorgebracht hat, dass Feuerwache und Sport auf dem Grundstück so gut kombiniert werden können. Ziel ist es jetzt, die sportliche Nutzung schon früh zu ermöglichen, da der Bau der Feuerwache naturgemäß etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird.“, erklärte Kremer. Für die Sicherheit der Menschen ist der Bau einer vierten Feuer- und Rettungswache im Aachener Südwesten unerlässlich. Eine schnelle Versorgung rettet bei Notfällen Leben. Der Brandschutzbedarfsplan hatte ergeben, dass hier im südwestlichen Gebiet der Stadt Optimierungsbedarf bestehe. Nach einer intensiven Standortsuche fiel die Wahl von Politik und Verwaltung schließlich auf das Grundstück an der Ecke Robert-Schuman-Straße / Siegelallee. Dort soll in Zukunft nicht nur die neue Wache Platz finden. Auch Sport- und Freizeitflächen für alle sowie öffentliche Wege und möglichst viel Grün sollen das Gelände auszeichnen.

Der Wettbewerb für das Bauvorhaben ist ins Leben gerufen werden, um der herausfordernden Planungsaufgabe gerecht zu werden und somit das bestmögliche Modell zu ermitteln. Die Stadt wurde dabei vom renommierten Büro ISR Innovative Stadt- und Raumplanung begleitet. Die Preisgerichtssitzung am 5. September unter Leitung von Prof. Tobias Wulf, Architekt und Professor an der Hochschule für Technik Stuttgart, hat drei Preisträger*innen ermittelt und eine Anerkennung vergeben.

Die Siegerentwürfe im Überblick:

  1. Kaspar Kraemer Architekten, Köln, mit Dewey Müller Architekten, Stadtplaner, Köln, und Schröder Landschaftsarchitekten & Ingenieure, Essen
  2. gmp International, Aachen, mit 3PLUS Freiraumplaner, Aachen
  3. Lorber Paul Architektur und Städtebau, Köln, mit KRAFT.RAUM Landschaftsarchitektur, Düsseldorf

Anerkennung: Dasch Zürn + Partner, München mit Bäuerle
Landschaftsarchitektur + Stadtplanung, Stuttgart

Der Weg zur neuen Wache

Der Verlauf des Wettbewerbs wird von allen Verantwortlichen sehr positiv eingeschätzt. So hob Andreas Bierfert, Leiter des Fachbereichs Feuerwehr und Rettungsdienst, hervor: „Es ist toll zu sehen, wie von den fachlichen Anforderungen bis zur Prämierung des Wettbewerbes unsere Ideen und Ziele als fachlicher Nutzer durch die Teilnehmenden so gut aufgegriffen und in spannende Ergebnisse überführt werden konnten. Mit diesem Schritt kommen wir der nachhaltigen Sicherstellung von Brandschutz und Rettungsdienst in Aachen einen wichtigen Schritt näher.“

Die Stadt Aachen wird nun in den kommenden Wochen mit den drei Preisträger*innen in Verhandlungen eintreten. Erst danach steht fest, welcher Entwurf in die Wirklichkeit umgesetzt wird. Mit einer Fertigstellung und Inbetriebnahme der vierten Feuer- und Rettungswache rechnet die Verwaltung aktuell 2029. Bis dahin wird die rettungstechnische Versorgung der Bevölkerung im Südwesten der Stadt durch eine Interimswache verbessert. Diese wird derzeit auf einem Grundstück neben dem ehemaligen Sportplatz Heidenbendenstraße / Adenauerallee aufgebaut und soll im kommenden Jahr ihren Betrieb aufnehmen.

Es bleibt die Vorfreude auf das anstehende Bauprojekt. Jens Hauschild, Kaufmännische Geschäftsleiter des Gebäudemanagements, resümierte: „Mit dem Wettbewerb wurde ein wichtiger Schritt zum Bau der vierten Feuer- und Rettungswache gemacht. Die prämierten Ergebnisse versprechen spannende Bauaufgaben und wir freuen uns auf die Umsetzung des Gewinners des Verfahrens.“

Ausstellung läuft bis 12. Oktober
Alle Wettbewerbsbeiträge sind aktuell öffentlich ausgestellt. Neugierige können diese in der Stadtbibliothek in der Couvenstraße 15 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek noch bis Samstag, 12. Oktober, besichtigen. Die Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 12 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr. Die Ergebnisse werden im Foyer sowie im dritten Obergeschoss ausgestellt. Außerdem werden sie in Kürze auch auf der Homepage der Stadt Aachen veröffentlicht.

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Jülich bekommt einen eigenen Geldschein

Jülich – Neuer „Null-Euro-Schein“ aus zertifizierter Gelddruckerei soll künftig Besucher, Sammler und Einheimische erfreuen – Der beliebte Null-Euro-Schein, der bereits in zahlreichen inländischen und ausländischen Städten als außergewöhnliches Souvenir erhältlich ist, hat nun auch seinen Weg nach Jülich gefunden. Ob Usedom, Berlin, Hamburg Helsinki, Zermatt oder Ibiza: die Scheine zieren Sehenswürdigkeiten, Persönlichkeiten oder auch Museen und Freizeitparks und finden große Begeisterung bei Sammlern und Urlaubern, die Erinnerungsstücke suchen. Im Internet finden sich Foren und Gruppen, die sich mit Begeisterung auf die neuen Scheine stürzen und untereinander tauschen. Erste Anfragen liegen auch schon für den Jülicher Null-Euro-Schein vor.

Erhältlich ist die erste Auflage des Jülicher Null-Euro-Scheins ab sofort in der Tourist-Information oder in der Stadtverwaltung. Die Vorderseite des Scheins zieren zwei bekannte Wahrzeichen und eine Persönlichkeit der Stadt: der markante Hexenturm, die Fassade des Schlosses in der Zitadelle sowie Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve und Berg. Diese einzigartigen Motive machen den Schein zu einer besonderen Erinnerung an Jülich.

Der hochwertige Souvenir-Schein wird wie normale Euro-Banknoten in einer Euro-Druck-zertifizierten Gelddruckerei auf Sicherheitsbanknotenpapier gedruckt und trägt die gleichen Sicherheitsmerkmale wie unter anderem Wasserzeichen, Kupferstreifen, Banknoten-Sicherheitshintergrund und individuelle Seriennummer. Der Null-Euro-Schein erfreut sich bereits großer Beliebtheit bei Touristen und Sammlern und konnte in der Vergangenheit Sammlerwerte von mehreren hundert Euro erreichen.

Die vorerst limitierten Null-Euro-Scheine sind für 3,95 € zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information Jülich sowie in der Stadtverwaltung beim Amt für Stadtmarketing erhältlich. Diese einzigartige Gelegenheit, ein Stück Geschichte und Kultur der Stadt mit nach Hause zu nehmen, sollten sich Besucher und Einwohner nicht entgehen lassen.

 

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„Herbstbunt“ lädt zum Shopping nach Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Verkaufsoffenes Wochenende mit vielen Aktionen am 26. und 27. Oktober – Nicht nur in den Weinbergen und Wäldern im Ahrtal wird es im Herbst bunt, sondern Ende Oktober auch in den Innenstadtbereichen von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Denn am Samstag, 26. Oktober, und Sonntag, 27. Oktober lädt die Gewerbegemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.  unter dem Titel „Herbstbunt“ zum nächsten verkaufsoffenen Wochenende ein. Gemütlich durch die Fußgängerzone bummeln, herbstliche Kleidung und Accessoires entdecken, gechillt einen Cappuccino im Café trinken und die besondere Atmosphäre in den Geschäften und Gastronomiebetrieben erleben – das alles ist an dem Wochenende in der Ahrweiler Altstadt, der Innenstadt Bad Neuenahr sowie im Mittelzentrum Bad Neuenahr-Ahrweiler möglich. Die Geschäfte haben am Samstag von 10 bis 17 Uhr sowie am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet und sich wieder eine Fülle an Aktionen und Angeboten einfallen lassen, um den Gästen ein besonderes Shopping-Erlebnis zu bieten. In den Straßen begleiten Musik und Comedy das Event.

„Die Innenstädte von Bad Neuenahr-Ahrweiler haben nach der Flut eine rasante Entwicklung erlebt. Auch wenn noch nicht alle Geschäftslokale wieder belegt sind, die zahlreichen geöffneten Geschäfte präsentieren sich überaus vielfältig, mit vielen neuen Ideen und in frischen, modernen Designs. Hier bei uns wird individuelles Shopping großgeschrieben. Beratung und Austausch mit den Kundinnen und Kunden stehen im Mittelpunkt“, so Volker Danko, der Vorsitzender der Gewerbegemeinschaft. Er wünscht sich, dass viele Gäste zu „Herbstbunt“ kommen, um sich selbst von der attraktiven Geschäfts- und Gastronomielandschaft in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu überzeugen. Unterstützt wird die Gewerbegemeinschaft vom städtischen City-Management sowie von lokalen Sponsoren.

Auch an die Mobilität wurde an dem Wochenende gedacht: Ein kostenloser Busshuttle verbindet die beiden Innenstädte sowie das Mittelzentrum miteinander. Dabei wird auch der große Parkplatz am Apollinaris-Stadion wieder in die Shuttle-Runde mit einbezogen, um die Parkplatzsuche zu erleichtern.

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Mechernicher Tafel weiht ihr neues 100.000 Euro teures NRW-Verteilsystem ein

Mechernich – Unter erheblichem Besucherandrang wurde Samstagnachmittag das neue Verteilzentrum der Mechernicher und der NRW-Tafeln hinter der Alten Schule im Sande eingeweiht. Eingebettet war die ökumenische Zeremonie, die die evangelische Pfarrerin Susanne Salentin und der katholische Diakon Manni Lang gestalteten, in das diesjährige „Herbstfest“ der Tafel.

Es gab allerlei fürs leibliche Wohl, unter die Gäste mischten sich unter anderem auch Dr. Hans-Peter Schick, der erste Bürger der Stadt, sein stellvertretender Stadtverwaltungschef Erster Beigeordneter Thomas Hambach, Vize-Bürgermeister Egbert Kramp, Abordnungen des Festausschusses Mechernicher Karneval und der Prinzengarde Mechernich sowie Präsident Georg Schmiedel und Mitstreiter vom Lionsclub Euskirchen, die die Tafeln unterstützen.

Das neue Verteilzentrum besteht im Prinzip aus drei Containern, mit Gabelstablern befahrbaren größeren Garagen als Lager, und einem Büro von jeweils 3,50 Meter Höhe, die samt Schwerlast-Regalen Platz für bis zu 32 Paletten bieten. Darin haben der Vorsitzende Wolfgang Weilerswist, seine designierte Nachfolgerin Manuela Pütz, sein Stellvertreter Volker Nüßmann und ihr über 50-köpfiges Team das neue Logistik-Zentrum eingerichtet.

Eines von sieben im Bundesland

Es ist eines von sieben Verteilzentren im Bundesland. Von dort sollen in Zukunft über zehn Tafeln der Region mit Waren beliefert werden. Investiert wurden über 100.000 Euro, die zu 80 Prozent von Karl-Josef Laumanns Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW stammen. Arbeiten will die Tafel mit einem eigenen Logistik-System, der „eco-Plattform“. Sie kann digitale Lieferscheine, ausführliche Auswertung von Trends zu Spendenmengen und mehr erstellen. Außerdem dient sie als Online-Marktplatz, der den Warenaustausch und die Weitergabe zwischen den Tafeln vereinfacht.

So können die umliegenden Standorte Waren in Mechernich bestellen, die sie dann aus dem Lager abholen können. Hierhin liefern auch direkt die Händler, die die Waren an die Tafel abtreten. Manuela Pütz kümmert sich als Logistikerin um Akquise und Absprachen mit Tafeln und Firmen. Das alles organisieren die Mechernicher Tafel-Leute zusätzlich zur Direktversorgung von 1200 Bedürftigen in der Kommune vor Ort.

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Erlös aus CD-Verkauf des Mayener Sessionsliedes gespendet – KSK Mayen stockt auf

Mayen – Ein symbolischer Spendenscheck konnte kürzlich in den Räumen der Kreissparkasse (KSK) Mayen an den Verein Soziale Nächstenhilfe e.V. übergeben werden. Das Mayener Ex-Prinzenpaar und der Ex-Hofstaat der zurückliegenden Session 2023/2024 hatte aus dem Verkauf ihrer CD mit dem Mayener Sessionslied insgesamt 670 Euro zusammen tragen können, die nun für den „Guten Zweck“ gespendet wurden. Die Kreissparkasse Mayen als traditioneller Förderer des karnevalistischen Brauchtums in der Region nahm die Gelegenheit gerne war, die Summe auf 1000 Euro aufzurunden. KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber sowie Peter Ospel als Ex-Prinz Peter V. nebst der Ex-Prinzessin Martina I. mit dem Ex-Hofstaat trafen sich hierzu mit Vertretern des Vereins Soziale Nächstenhilfe e.V. in den Räumen der KSK Mayen in der St.-Veit-Straße. Gemeinsam mit Ex-Prinz Peter V. und Ex-Prinzessin Martina I. gratulierten Karl-Josef Esch und Stefan Weber dem Verein Soziale Nächstenhilfe e.V. zur Spende und übergaben bei der Gelegenheit symbolisch den „großen Scheck“ an den Vereinsvorstand.

Die beiden stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Arne Dybionka und Elisabeth Syri bedankten sich im Beisein von Kassiererin Claudia Ochwat-Bell und Ehrenmitglied Antonie Sitzenstock für das Engagement der Mayener Karnevalisten und das der KSK Mayen. Peter Ospel bedankte sich auch im Namen des Ex-Prinzenpaares und des Ex-Hofstaates bei der Kreissparkasse Mayen für das langjährige Engagement der KSK im Karneval sowie aktuell auch für die Aufstockung des gesammelten Verkaufserlöses für den „Guten Zweck“. Ex Prinz Peter V. erklärte hierzu, dass es genaugenommen kein Verkauf war, sondern dass die CDs mit dem Sessionslied des Hofstaates 2024 verschenkt wurden. „Und jeder der wollte, konnte dann natürlich auch etwas für den besagten „Guten Zweck“ z.G. einer gemeinnützigen Organisation in Mayen spenden“, erklärt Peter Ospel mit einem Schmunzeln. „Und so sind mit der Verteilung der CDs am Ende stolze 670,- Euro zusammen gekommen“, freut sich auch Ex Prinzessin Martina I. „Wir, der Hofstaat haben uns dazu entschieden, diesen Betrag dem Verein Soziale Nächstenhilfe. e.V. zukommen zu lassen, der mit dem Geld wertvolle Arbeite leistet. Dieser Verein, der kürzlich sein 50-jähriges Jubiläum feiern konnte und 50 Jahre lang Gutes tut für hilfsbedürftige Menschen in der Region muss und soll unserer Meinung nach unterstützt werden“, unterstreicht der Mayener Ex-Prinz.

„Das Handlungsfeld unseres Vereins ist sehr vielfältig und breit gefächert“, wie der stv. Vorsitzende Arne Dybionka erklärt. „So kümmern wir uns zum einen um die Anliegen der Menschen im Alter, stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Andererseits stehen aber auch Menschen mit Behinderung im Focus unserer Arbeit, genauso wie auch Kinder und Familien, die sich mit den aktuellen Herausforderungen konfrontiert sehen, z.B. durch Jugendarbeitslosigkeit, Altersarmut, demographischer Wandel, sinkende Renten, verlängerte Lebensarbeitszeit, krankes Gesundheitswesen und vieles mehr. Wir helfen Lösungen zu finden und sind daher für Unterstützung jeglicher Art dankbar. Die Notwendigkeit, sozial schwachen, kranken und hilfsbedürftigen Menschen unbürokratisch zur Seite zu stehen, wird weiter wachsen“, betont Arne Dybionka abschließend.