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„ADAC Radservice-Stationen“ an Krewelshöfen Eifel und Lohmar feierlich eröffnet

Mechernich-Obergartzem/Lohmar – Der „ADAC Nordrhein“ hat an den Krewelshöfen Eifel und Lohmar jeweils eine neue „ADAC Radservice-Station“ eröffnet. Die 1,50 Meter hohen Reparatursäulen stehen auf den Parkplätzen vor den Höfen und sind mit hochwertigem Werkzeug ausgestattet. Kleinere Reparaturen am Fahrrad, aber auch an Kinderwagen, Skateboards oder Rollstühlen kann man damit direkt durchführen.

Mit der Fußluftpumpe lässt sich zum Beispiel der passende Reifendruck wieder herstellen, mit dem Maulschlüsselset ein lockeres Rad festziehen. Sollte die Reparatur vor Ort nicht gelingen, steht Mitgliedern auch die „ADAC Fahrrad-Pannenhilfe“ zur Verfügung, die Bestandteil aller Club-Mitgliedschaften ist. Die „Radservice-Stationen“ sind unabhängig rund um die Uhr für alle nutzbar.

„Bereicherung für die Region“

In Obergartzem nahmen Mark Ossenbach, Referent für Mobilität im Fachbereich Verkehr und Umwelt beim „ADAC Nordrhein e.V.“, Walter Kaulen, Vorstandsmitglied für Ortsclubangelegenheiten beim „ADAC Nordrhein e.V.“ und Jonas Lerch von der Pressestelle sowie die Hofeigentümer Danielle und Theo Bieger sowie Amalia T. Angi, Marketingleiterin der Krewelshöfe Eifel und Lohmar, die neue Säule mit fleißigen Helferinnen in Augenschein. In Lohmar mit dabei war neben den Biegers und Junior-Chefin Kim Bieger Thomas Velling, Vorstand Verkehr und Technik des „ADAC Nordrhein“.

Überglücklich zeigte sich besonders Chefin Danielle Bieger: „Ich hoffe, dass sie gesehen und natürlich genutzt werden! Wir haben hier wirklich viele Radfahrer von Klein bis Groß – meist Familien. Schon vorher waren wir ein Treffpunkt für Zweiräder, zusätzlich hat der Kreis Euskirchen vor kurzem seine Radwege ausgebaut. Eine klare Bereicherung für die Region, zu der wir mit dieser Station unseren kleinen Teil beitragen wollen!“

„Wir haben hier viele Gäste, die mit dem Rad zu uns kommen und aktiv nach Reparaturmöglichkeiten fragen. Jetzt können wir sie direkt an die Radservice-Station verweisen. Natürlich ist auch die gute Anbindung an das lokale Radwegenetz von Vorteil“, betonte auch Kim Bieger in Lohmar.

Zur Feier des Tages waren die Stationen mit rotem Teppich und hofeigenen Kürbissen herbstlich geschmückt, dazu gab es Kürbis- oder Apfelsecco aus eigener Herstellung, selbstgebackene Kekse, Kürbis-Fingerfood und mehr. Im Anschluss tauschte man sich drinnen in gemütlicher Atmosphäre bei einem heißen Getränk aus.

Stationen in 13 Bundesländern

Thomas Velling, Vorstand Verkehr und Technik des ADAC Nordrhein, erklärte zum Hintergrund: „Wir wollen den Mobilitätswandel begleiten und eine für alle frei zugängliche Service-Infrastruktur etablieren, die Radfahrende mit dem notwendigen Werkzeug unterstützt, wenn das Bike mal erste Hilfe braucht.“

Bis Jahresende will der „ADAC Nordrhein“ in seinem Regionalclub-Gebiet 28 Radservice-Stationen an hoch frequentierten Radwegen oder „besonderen Freizeitorten“ aufstellen. Am Krewelshof in Obergartzem entstand nun die erste Station in der Eifel. In Zusammenarbeit mit der „Nordeifel Tourismus Gmbh“ (NeT) sollen bald fünf weitere Standorte im Umkreis entstehen, um die Region auch touristisch besser zu vernetzen.

Hergestellt werden die Stationen in der „Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH“ in Eschweiler. Bei der Ausrüstung mit Werkzeug unterstützt die Firma „Bike-Components“ aus Würselen. „ADAC Radservice-Stationen“ gibt es bisher in 13 weiteren Bundesländern und neue Regionen sollen folgen.

Instandgehalten werden die Stationen vom ADAC, gefördert werden sie auch von Städten und Kommunen. Zu finden sind sie unter anderem bei Google, „Komoot“, oder unter https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/fahrrad-ebike-pedelec/kauf-ausruestung/radservice-stationen/.

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Neue Sitzinseln für den Willy-Brandt-Platz in Aachen

Aachen – Seit dem vergangenen Wochenende gibt es auf dem Willy-Brandt-Platz etwas Neues: Drei begrünte Sitzinseln laden dazu ein, die Herbstsonne zu genießen und eine entspannte Pause nach dem Stadtbummel einzulegen. Die neuen Sitzinseln folgen auf die im August 2023 zunächst temporär aufgestellten Sitzgelegenheiten. Das Team der städtischen Taskforce Innenstadtmorgen hatte die temporären Möbel installiert, um das neue Aufenthaltsangebot auf dem Platz auszutesten.

Zur Taskforce gehören Expert*innen unterschiedlicher Fachbereiche – wie zum Beispiel Wirtschaftsförderung, Stadtgestaltung, Citymanagement, Klima und Umwelt –, die gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in der Innenstadt entwickeln. „Temporäre Möblierungen haben den Vorteil, dass wir ausprobieren können, welche Angebote gut angenommen. Beim Mobiliar am Willy-Brandt-Platz hat sich schnell gezeigt, dass dieses gerne genutzt wird“, erläutert Jalina Maaßen von der Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen. Silvia Beretta vom Fachbereich Stadterneuerung und Stadtentwicklung ergänzt: „Diesen Erfolg haben wir aufgegriffen und unmittelbar Fördergelder für eine langfristige Lösung beantragt. Es freut uns, dass die neuen Sitzinseln jetzt den Platz bereichern.“ Die Förderung für die Sitzinseln stammt aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ des Landes NRW.

Die drei Sitzinseln bestehen aus sieben mobilen Elementen und sind flexibel einsetzbar, sodass sie auch an anderen Orten in der Innenstadt aufgestellt werden können. Langlebigkeit und Hochwertigkeit der Produkte standen bei der Auswahl im Vordergrund. Eine generationengerechte Ausstattung mit Arm- und Rückenlehnen sorgt für mehr Komfort für alle Altersgruppen. Das Ensemble wurde mit insektenfreundlichen Stauden und immergrünen Gräsern bepflanzt, um dem Platz auch in der kalten Jahreszeit ein freundliches Gesicht zu verleihen.

Die ehemaligen Pilotbänke wandern nun an den Londoner Platz in der Kleinkölnstraße sowie an den Kaiserplatz und bleiben so weiterhin in Nutzung. Anfang nächsten Jahres soll auch der gegenüberliegende Platz am Kugelbrunnen mit einer großen Rundbank, die aus demselben Förderprogramm finanziert wird, ausgestattet und dadurch attraktiver werden.

 

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Kreis Düren ist „Familienkommune 2024“

Düren – „Auf diese Auszeichnung sind wir besonders stolz, denn die Familien sind das Herzstück des Kreises Düren“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn erfreut, denn der Kreis Düren ist nun ausgezeichnete „Familienkommune 2024“. „Wir leben Vielfalt“ – unter diesem Motto hat das NRW-Familienministerium erstmalig einen Landespreis für Kommunen ausgelobt, die sich in besonderer Weise für Familien engagieren. Der Kreis Düren gehört, übrigens als einziger Landkreis, zu den sechs Preisträgern, die von einer Experten-Jury ausgewählt wurden.

„Uns war und ist es immer wichtig, vielfältige Ideen und Konzepte zu entwickeln, von denen die Bürgerinnen und Bürger profitieren. Wir möchten, dass es den Familien hier gut geht“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Mit Familien sind stets alle Menschen gemeint, die dauerhaft zusammenleben und im Alltag füreinander da sind. Der Kreis Düren hat die Jury unter anderem mit einem zielgruppenorientierten und vielfältigen Engagement überzeugt. So heißt es dazu in der Begründung über das Angebot im Kreis Düren: „Ein bunter Strauß an familienfreundlichen Maßnahmen, der nicht nur generationenübergreifend, sondern durch einen modernen, offenen, von Respekt und Akzeptanz getragenen Familienbegriff geprägt ist.“

Dafür stehen beispielhaft Angebote wie „Gut aufwachsen im Kreis Düren“ mit der lückenlosen Präventionskette von Schwangerschaft bis zum Eintritt ins Berufsleben. Ob Babybegrüßungsdienst, Schnullercafés, Mobile Jugendarbeit, die Familienklasse, Erzählcafés, Vorlesepatenschaften oder Angebote zur geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt bis ins Alter – der Kreis Düren hat viele Projekte ins Leben gerufen, um die Menschen zu stärken.

„Der Kreis Düren ist vielfältig und das möchten wir mit unseren Projekten weiter fördern und eine diverse, inklusive und sichere Zukunft für jede und jeden schaffen. Ich freue mich, dass unsere Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote so gut ankommen“, sagt Elke Ricken-Melchert, Dezernentin für Familie und Jugend.

Auch die Familienkarte, die einige Vergünstigungen ermöglicht, die jährliche Fahrradtour beim Rad-Aktionstag für Jung und Alt oder die Taschengeldbörse sind beliebte Angebote, die von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewertschätzt werden.

„Die Auszeichnung ist das Ergebnis jahrzehntelangen Engagements und für uns sehr wertvoll. Wir arbeiten ämterübergreifend daran, bestmögliche Angebote für Familien zu schaffen und der Preis ist natürlich auch eine Motivation, so weiterzumachen“, sagt Carolin Küpper, Leiterin des Amtes für Generationen, Demografie, Inklusion und Sozialplanung.

Der Kreis Düren möchte attraktiv für Familien sein und weiter wachsen. Mit der Wachstumsoffensive 300.000+ sollen viele Menschen den Kreis Düren als ihre neue Heimat kennenlernen, weshalb passende Angebote elementar wichtig sind. Neben dem Familienbüro als physische Anlaufstelle gibt auch das Online-Portal „Gut aufwachsen im Kreis Düren“ wertvolle Unterstützungsmöglichkeiten für Schwangere, Eltern und Familien mit kleinen Kindern. „Der Kreis Düren hat alle Zielgruppen rund um Familie im Blick, fokussiert Geschlechter- und Diversitätsgerechtigkeit, ist vielfältig und bunt“, so das Fazit der Jury.

Ende des Jahres findet die feierliche Verleihung des 10.000 Euro dotierten Preises statt. 34 Kommunen in Nordrhein-Westfalen hatten sich beworben. Auch die Städte Hamm, Gladbeck und Brühl sowie die Gemeinden Windeck und Dörentrup dürfen sich nun als „Familienkommune 2024“ bezeichnen.

 

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Zwei neue E-Bikes für die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich hat einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität und Klimaschutz gemacht. Ab sofort stehen den Mitarbeitenden der Kreisverwaltung zwei neue E-Bikes zur Verfügung. Der Kauf dieser umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel ist ein weiterer Baustein für eine klimafreundlichere Mobilitätsstrategie. Unterstützt wurde die Anschaffung durch den Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter Westenergie. Vor Ort haben sich Landrat Gregor Eibes sowie Mitarbeitende der Kreisverwaltung und Westenergie ein Bild von den nachhaltigen E-Bikes gemacht.

„Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass auch kleine Maßnahmen einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Wir freuen uns, mit Westenergie einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der unser Engagement für nachhaltige Mobilität teilt“, erläutert Landrat Gregor Eibes. Yvonne Michels, aus dem Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung ergänzt: „Die neuen E-Bikes sind eine hervorragende Maßnahme, um unsere Verwaltung effizienter, nachhaltiger und gesünder zu gestalten.“ Mit der Einführung der E-Bikes geht die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich einen weiteren Schritt in eine zukunftsweisende Richtung. Durch den aktiven Einsatz klimafreundlicher Mobilitätslösungen soll langfristig ein Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Region geleistet werden.

„Als langjähriger Partner der Region freuen wir uns, die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich bei ihrem Weg hin zu einer nachhaltigeren Mobilität zu unterstützen. Umweltfreundlichere Verkehrsmittel tragen außerdem zur Reduktion von CO2-Emissionen bei, die ein zentraler Faktor im Umweltschutz ist“, betont Westenergie-Regionalmanager Marco Felten.

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Allein über die Mitarbeitendeninitiative Westenergie aktiv vor Ort konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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Der Sparkassen-Riesling des Jahres 2024 kommt vom Winzerhof Gietzen aus Hatzenport

Mayen/Kobern-Gondorf/Region – Wettbewerb der Kreissparkasse Mayen jährt sich zum 12. Mal – Zum Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ der Kreissparkasse (KSK) Mayen traten die Winzer nun zur 12. Runde an. Teilnehmen konnten alle Rieslingweine des Jahrgangs 2023 der Weinbergslagen in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf. Unter dem Motto „Herzblut für die Terrassenmosel“ ist der „Sparkassen-Riesling“ für Winzer und Weinliebhaber mittlerweile zur festen Institution in der Region geworden.

Gruppenfoto mit der Jury: Der KSK-Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch und Landrat Dr. Alexander Saftig freuen sich in Kobern-Gondorf vor dem Schloss von der Leyen mit den Jurymitgliedern zur 12. Auflage des Weinwettbewerbs „Sparkassen-Riesling des Jahres“ über die Sieger in diesem Jahr. Foto: Ralph Künzel

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, begrüßte die Jury zur Weinprobe 2024 im Schloss von der Leyen in Kobern-Gondorf: „Zwölf Jahre ist es nun her, dass wir mit dem Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ eine Plattform für die Winzer und ihre Weine geschaffen haben, mit der wir deren herausragende Arbeit würdigen und unterstützen wollen. Die Terrassenweinbergslandschaft der unteren Mosel mit ihren hervorragenden Weinlagen ist ein prägender Teil unserer lebenswerten Region. Wir freuen uns, dass wir diesen Wettbewerb nun bereits zum 12. Mal ohne Unterbrechung durchführen dürfen und so die Winzer und ihre Weine ehren können, die dies dank ihrer hervorragenden Qualität verdient haben.“

Auch Landrat Alexander Saftig, Vorsitzender des Verwaltungsrates der KSK Mayen, dankte in seiner Begrüßung der Kreissparkasse Mayen für ihr fortwährendes Engagement für das Kulturgut Wein, das auch eng mit der Tourismusregion verknüpft ist und diese mitprägt sowie auf hohem Niveau bereichert.

Zur Probe eingereicht wurden in diesem Jahr insgesamt 38 Weine von 16 Weinbaubetrieben. In der ersten Proberunde wurden diese durch Offizialprüfer und Weinspezialisten in Form einer Qualitätsweinprüfung nach Punktzahlen bewertet. Die zwölf bestbewerteten Weine kamen dann in die zweite Proberunde, an der 15 weitere Jurymitglieder teilnahmen. Hierzu zählten neben Landrat Dr. Alexander Saftig auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, Dr. Karl Graf zu Eltz, die Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, Pressevertreter sowie KSK-Filialleiter in Münstermaifeld Klaus Wermes.

Aus den besten drei Rieslingen konnte dann in der finalen Runde der „ 2023er Hatzenporter Kirchberg Riesling Qualitätswein aus der Steillage trocken“ vom Winzerhof Gietzen aus Hatzenport zum Sieger gekürt werden. Den 2. Platz belegte der „2023er Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Hochgewächs“ vom Weingut Winzerhaus Christian Müller ebenfalls aus Hatzenport. Auf den 3. Platz schaffte es der „2023er Hatzenporter Kirchberg Riesling Auslese“ vom Weingut Josef Weckbecker aus Moselkern.

Feierlich gekürt wird der Jubiläums-Sparkassen-Riesling 2024 bei der Siegerehrung, die im November ebenfalls im Festsaal des Schlosses von der Leyen in Kobern-Gondorf stattfinden wird.

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Katholische KiTa gGmbH Koblenz trifft sich zur Gesellschafter-Versammlung in Maria Laach

Glees/Maria Laach – Vor allem die positiven Entwicklungen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Gesellschafterversammlung der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz in Maria Laach/Glees. Trotz des anhaltenden Fachkräftemangels konnte die gemeinnützige Gesellschaft ihr Betreuungsangebot ausbauen und eine leichte Entspannung bei den Belastungen der rund 3.400 Angestellten verzeichnen. Dies wird auch in den nächsten Jahren ein wichtiges Thema bleiben. Zudem stellte sich während der Sitzung der neue kaufmännische Geschäftsführer Michael Schlusemann vor, der seinen Dienst Anfang November beginnen wird.

„Wir konnten im vergangenen Jahr die Betreuungsplätze erhöhen“, äußerte sich die pädagogische Geschäftsführerin Sabine Theisen zufrieden. Die Katholische KiTa gGmbH betreute im vergangenen Jahr 13.423 Kinder in 157 Einrichtungen. Zur positiven Entwicklung zählte sie ebenfalls die Abnahme von Krankheitstagen bei den Mitarbeitenden, was auch die Betreuungssituation in den Kitas entspannte. Zugleich nutzten mehr Angestellte Fortbildungsangebote – auch dies sei eine positive Entwicklung. „Es kam auch durch äußere Faktoren zu der allgemeinen Verbesserung in den genannten Bereichen, aber auch wir versuchen diese weiter voranzutreiben“, betonte Theisen. So engagiere sich die gemeinnützige Gesellschaft in unterschiedlichen Gremien und Projekten, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Der Rückgang an Fachkräften ist auch in kirchlichen Berufen deutlich zu sehen und durch Veränderungsprozesse in der Seelsorge spürbar. Doch in den Kitas finde weiterhin religiöse Bildung und Erziehung statt. Daher seien Kitas „Orte von Kirche“ und ein wichtiger Platz. „Ich bin davon überzeugt, dass unsere Kitas Orte der Verkündigung und der Frohen Botschaft sind“, sagte der Leiter des Bereichs Kinder, Jugend und Bildung im Bischöflichen Generalvikariat Matthias Struth und dankte den Tausenden Mitarbeitenden der Kitas für ihr tagtägliches Engagement.

Thorsten Böger nutzte die Gesellschafterversammlung, um sich als Interimsgeschäftsführer für den kaufmännischen Bereich der katholischen KiTa gGmbH Koblenz zu verabschieden. Ein Jahr leitete er gemeinsam mit Sabine Theisen übergangsweise die Geschickte des Unternehmens. „Sie haben in bewegten Zeiten den Dienst übernommen und diesen sachlich und fachlich kompetent ausgeführt“, bedankte sich der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Struth, Leiter des Bereichs Kinder, Jugend und Bildung im Bischöflichen Generalvikariat und begrüßte sogleich Michael Schlusemann, der zum November die Nachfolge von Böger antritt und als Gast an der Versammlung teilnahm. „Wir freuen uns alle auf die gemeinsame Zusammenarbeit“, richtete sich Struth an den 51-Jährigen, der bereits Erfahrung in der Führungsebene eines katholischen Arbeitgebers hat. Er hat zuvor unter anderem bei den Steyler Missionaren gearbeitet.

Neben den Berichten des Aufsichtsrats, der Geschäftsführung und des Steuerungsbüro sowie des Wirtschaftsprüfers standen auch die Entlastung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats auf der Tagesordnung der Gesellschafterversammlung.

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Mitglieder des Kuratoriums der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler stehen fest

Ahrweiler – In seiner Sitzung am 10. September 2024 hat der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Ahrweiler das neue Kuratorium der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler gewählt. Dieses kam nun vor kurzem zu seiner ersten Kuratoriumssitzung zusammen. Das Kuratorium der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler setzt sich aus der Landrätin des Landkreises Ahrweiler, drei Vertretern des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Ahrweiler, vier Personen des öffentlichen Lebens aus dem Landkreis Ahrweiler und dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Ahrweiler zusammen. Neben der Landrätin Cornelia Weigand, gehören damit Dieter Zimmermann, Michael Schneider, Martin Kallweit, Sarah Rößel, Björn Weck, Wilhelm Busch, Marcel Werner und Elisabeth Dahr zum Kuratorium der Jugendstiftung. Den Stiftungsvorstand bilden Guido Mombauer und Achim Gemein.

Seit Gründung der Stiftung im Jahre 1985 konnten über 1.700 Maßnahmen mit einem Volumen von fast 1 Mio.€ zugunsten der Kinder und Jugendlichen im Landkreis Ahrweiler gefördert werden. Neben der Förderung von Einzelmaßnahmen vergibt die Jugendstiftung u. a. jährlich Förderpreise für die jahrgangsbesten Abiturientinnen und Abiturienten an den einzelnen Gymnasien des Landkreises Ahrweiler, der Fachoberschule Adenau sowie der berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Darüber wird sich jährlich ein besonderer Förderschwerpunkt gesetzt. In den aktuellen Schwerpunktmaßnahmen unterstützt die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler unter anderem die Schwimmförderung in Form des Projekts Ahr-Kids. Daneben wird auch im Jubiläumsjahr der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler wieder die erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichen für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren besonders gefördert. Darüber hinaus bietet die Stiftung den Kindergärten im Kreis Ahrweiler in Kooperation mit der Schreinerei Rönnefarth („Die Holzwürmer“) die Bereitstellung eines kostenlosen Hochbeetes an.

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren zahlreichen Maßnahmen die Jugendlichen im Kreis Ahrweiler auf vielfältigste Weise unterstützten können“, berichtet Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Gerne unterstützen wir auch neue Projekte und Maßnahmen. Hierfür muss lediglich über unsere Homepage ein entsprechender Förderantrag gestellt werden.“

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„Aufruf zum Kita-Wettbewerb – Kleine Hände, große Zukunft“

Prüm/Region – Die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (KH MEHR) lädt im Rahmen des bundesweiten Kita-Wettbewerbs „Kleine Hände, große Zukunft“ die regionalen Kitas und die Einrichtungen der Kindertagespflege ein, die vielfältige und spannende Welt des Handwerks zu entdecken! Gleichzeitig geht der Aufruf an die Handwerksbetriebe der Region, Kitagruppen in ihrem Betrieb zu begrüßen und den Kleinen ein unvergessliches Erlebnis zu schenken.

„Es ist eine wunderbare Chance, den Jüngsten die Vielfalt des Handwerks näherzubringen und sie nachhaltig für handwerkliche Berufe zu begeistern“, sagt Christian Weirich von der Kreishandwerkerschaft MEHR. „Die Kinder sehen und erleben, wie die Dinge unseres Alltags entstehen – in der Backstube, im Friseursalon oder beim Augenoptiker, in der Werkstatt, im Atelier oder auf der Baustelle. Über 130 spannende Berufe gehören zum Handwerk.“

Und so funktioniert der Wettbewerb: Kitas und Handwerksbetriebe aus der Region gehen aufeinander zu und vereinbaren einen Termin, an dem die Kinder den Betrieb besuchen. An diesem besonderen Tag dürfen die Kinder nicht nur den Profis zuschauen, sondern auch selbst aktiv werden: Sie probieren verschiedene Werkzeuge aus oder setzen vielleicht sogar gemeinsam mit den Handwerkerinnen und Handwerkern ein kleines Projekt um.

Nach dem Besuch wird es kreativ: Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern gestalten die Kinder ein Riesenposter, auf dem sie die Eindrücke und Erlebnisse von diesem spannenden Tag festhalten. Das gestaltete Poster wird bis zum 14.03.2025 eingereicht.

Dieser Einsatz wird natürlich belohnt: Eine Expertenjury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Handwerks und der Frühpädagogik, bewertet die eingereichten Poster und wählt pro Bundesland den besten Beitrag aus. Den Gewinner-Kitas winkt ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro, welches für ein Kita-Fest oder einen Projekttag zum Thema Handwerk verwendet werden kann.

Der Wettbewerb, der in diesem Jahr in seine 12. Auflage startet, ist eine gemeinsame Initiative der Kreishandwerkerschaft MEHR mit der Aktion Modernes Handwerk e.V. (AMH). Schon über 25.000 kleine Handwerkerinnen und Handwerker hat er bundesweit erreicht und Robert Wüst, Vorsitzender der AMH, zeigt sich begeistert: „Es ist großartig zu sehen, wie Handwerksbetriebe und Kitas gemeinsam diesen besonderen Tag gestalten. Vielleicht werden die Kinder durch diese Erlebnisse sogar zu den Fachkräften von morgen.“
Die Wettbewerbsunterlagen können bequem und kostenfrei von Kitas und Einrichtungen der Kinder-Tagespflege über den Link http://www.kita-wettbewerb.de bestellt werden. Dort sind alle Informationen zum Wettbewerb und zusätzliche Tipps zu finden.

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Auftakt der Haus- und Straßensammlung des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge“ in Mechernich

Mechernich – Von 15. Oktober bis 30. November findet die Haus- und Straßensammlung des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ im Mechernicher Stadtgebiet statt. Dann sind wieder zahlreiche Freiwillige mit der Sammelbüchse unterwegs, um die Bevölkerung am Bleiberg um Spenden zu bitten.

Eine große Auftaktveranstaltung samt Pavillon und Infomaterial findet am Freitag, 18. Oktober, von 9 bis 11 Uhr auf dem Mechernicher Brunnenplatz statt. Teilnehmen werden neben der Standesbeamtin Britta Walter, Stadtbeauftragte des Volksbundes, auch der stellvertretende Bürgermeister Günter Kornell, Landrat Markus Ramers sowie Vertreter der Bundeswehr am Standort Mechernich und der Stadtverwaltung.

Und obwohl Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick an diesem Tag leider verhindert ist, ist das Ganze Chefsache: „Soldatengräber zu erhalten und zu pflegen ist nicht nur ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität, sondern auch eine Mahnung zum Frieden und zur Völkerverständigung“, so der Verwaltungschef.

In der Stadt am Bleiberg kam man im vergangenen Jahr auf rund 7.780 Euro bei der Haus- und Straßensammlung sowie rund 1.700 Euro auf Friedhöfen. Das will man diesmal nochmals überbieten.

832 Stätten in 46 Ländern

Der „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.“ ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, Kriegstote im Ausland zu suchen und zu bergen, sie würdig zu bestatten und ihre Gräber zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige und berät öffentliche und private Stellen in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, auch international.

Er engagiert sich in der Erinnerungskultur und fördert die Begegnung und Bildung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Insgesamt betreut der Verein 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern. Hier liegen insgesamt um die 2,8 Millionen Soldaten und zivile Opfer.

Sammler legitimiert

In den insgesamt 45 Dörfern des Mechernicher Stadtgebietes übernehmen vor allem die Ortsbürgermeister/innen, Vereine und Feuerwehren die Sammeltätigkeit. Außerdem unterstützen die am Bleiberg stationierten Soldaten die Aktion.

Alle Sammler können sich mit einem Ausweis des „Volksbundes“ legitimieren. Die gibt´s bei Britta Walter, die die Organisation betreut.

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Gut fürs Klima, gut für Aachen – Gebäude-Management der Stadt verfolgt innovative Strategie

Aachen –  Zur offiziellen Einweihung der Photovoltaikanlage begrüßen Kinder und Lehrkräfte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in Eilendorf. Beeindruckende Zahlen: 360-Quadratmeter-Anlage produziert 64.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr und spart so jeweils 29 Tonnen CO2 ein. Kurzfristig werden neun weitere Anlagen installiert, im Jahr 2025 sogar 22 weitere auf kommunalen Dächern.

In Eilendorf steht die Zukunft auf dem Dach: Über 360 Quadratmeter erstreckt sich die neue Photovoltaikanlage auf der Grundschule Birkstraße. Sie ist die erste, die nun mit einem innovativen System Strom ins Netz einspeist und den Auftakt bildet für viele weitere, die in den kommenden Monaten und Jahren folgen werden. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. In Sachen Solarenergie setzt sie in Eilendorf das erste Ausrufezeichen!

„Wir singen für die Sonne ein Lied, zwo, drei, vier!“

Und auch wenn die Sonne sich an diesem regnerischen Herbsttag hinter den Wolken versteckte, so strahlten im Gebäude doch alle Gesichter. Denn zur offiziellen Inbetriebnahme der Anlage am Mittwoch (9. Oktober) besuchte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen die Kinder und Lehrkräfte der KGS Birkstraße. Der Schulchor mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 2a und 2b begrüßte Aachens Stadtoberhaupt sogleich mit einem eigens einstudierten Lied. Beim Refrain „Wir singen für die Sonne ein Lied, zwo, drei, vier!“ klatschten dann auch Keupen und viele weitere, darunter Eilendorfs Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, Bezirksamtsleiter Gert Kempf und Schulleiterin Anke Piel, fröhlich mit. „Großartig!“, befand die Oberbürgermeisterin und freute sich noch mehr, als sie von einigen Kindern sogar selbstgebastelte Geschenke erhielt.

In höchsten Tönen lobten anschließend alle das tolle Klima-Bauprojekt, das unter Federführung des Gebäudemanagements der Stadt Aachen verwirklicht worden ist. Sieben junge Dritt- und Vierklässler beeindruckten mit einem Fachvortrag. Kindgerecht erklärten sie, wie Solarenergie eigentlich funktioniert. Fragen an die Oberbürgermeisterin hatten sie ebenfalls im Gepäck. „Haben Sie eigentlich Zuhause auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach?“ – „Ja, in der Tat“, verriet Sibylle Keupen. „Die ist aber natürlich viel kleiner als die, die ihr hier nun auf eurem Schuldach habt.“

Innovatives System: regionale Direktvermarktung

Die Stadt Aachen möchte in den kommenden Jahren auf vielen Dächern ihrer kommunalen Gebäude das ganz große Rad drehen, wie Jens Hauschild, kaufmännischer Geschäftsführer des Gebäudemanagements, mit seinem Team berichtete. Schon die PV-Anlage Birkstraße besticht mit beeindruckenden Zahlen: Ihre Leistungsfähigkeit liegt bei knapp 76 Kilowattpeak (kWpeak). Fachleute gehen von einer Stromproduktion von 64.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr aus – das entspricht ungefähr dem Verbrauch von 16 Einfamilienhäusern. Allein durch diese Anlage werden künftig 29 Tonnen CO2pro Jahr eingespart. Für die Eilendorfer Schule inklusive Turnhalle und Schwimmhalle bedeutet das, dass sie fast den gesamten Teil ihres eigenen Verbrauchs, der bei circa 86.000 kWh liegt, auf dem Dach produziert. Doch der Strom wird nicht automatisch direkt vor Ort verbraucht.

Denn die Photovoltaik-Strategie der Stadt reicht weit über die Eilendorfer Grundschule hinaus. Das Zauberwort lautet „regionale Direktvermarktung“. Denn über ein innovatives System wird der regenerativ erzeugte Strom, der über Anlagen wie in der Birkstraße bei Tageslicht kontinuierlich fließt, stets dorthin „geleitet“ wird, wo er gebraucht wird. „Das bedeutet zum Beispiel, dass wir mit der PV-Anlage auf der Grundschule an Wochenenden die Ampeln in der Innenstadt mit Strom versorgen können“, erläuterte Martin Lambertz als zuständiger Leiter der Abteilung „Technisches Gebäudemanagement Projekte und Energie“. Lambertz hatte die Idee zur regionalen Direktvermarktung, die vor allem ein äußerst wirtschaftliches System darstellt und super für die CO2-Bilanz der Stadt ist. Denn: „Der Strom, den wir hier regional produzieren, bleibt in Aachen.“ Mittlerweile interessieren sich sogar viele anderen Kommunen in Deutschland für das Aachener System.

PV-Ausbaustand und -pläne

Fachleute wie Martin Lambertz investieren derzeit viel Zeit und Knowhow, um nun möglichst schnell möglichst viele PV-Anlagen auf Aachens Dächer zu bekommen. Ziel ist es, in den nächsten drei bis vier jahren auf allen geeigneten Dächern kommunaler Gebäude Photovoltaikanlagen zu installieren, sie selbst zu betreiben und so den Strom in Form der regionalen Direktvermarktung zu nutzen.

Eine Analyse belegt nämlich: Die Stadt könnte in naher Zukunft eine Leistung von 14.000 kWpeak ermöglichen. Dies entspricht einer jährlichen Stromproduktion von 12.500 Megawattstunden (MWh). Damit würden 5600 Tonnen CO2 eingespart! Zum Vergleich: Der Stromverbrauch aller städtischen Gebäude liegt bei rund 24.000 MWh pro Jahr. „Das ist unsere Zielmarke“, beteuert sodann Gebäudemanagement-Chef Jens Hauschild. „Wir möchten in einigen Jahren die Hälfte unseres kommunalen Stromverbrauchs über eigene PV-Anlagen abdecken.“

Neben der Birkstraße werden kurzfristig weitere neun Anlagen in Betrieb gehen – mit einer Gesamtleistung von etwa 590 kWpeak. Für das Jahr 2025 sind weitere 22 PV-Anlagen mit einer Anschlussleistung von circa 1.600 kWpeak auf kommunalen Dächern geplant.

Weitere Infos über die Aktivitäten der Stadt Aachen im Rahmen der Kampagne „Aachen packt die Zukunft an“ auf www.aachenklima.de