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Gedenkstein für den Mechernicher „Eifel-Papst“ Professor Dr. Wolfgang Schumacher

Blankenheim/Mechernich – Im Beisein zahlreicher Freunde und Weggefährten und seiner Familie wurde am Samstagmittag an der berühmten Süntelbuche bei Blankenheimerdorf ein Gedenkstein für den verstorbenen Geobotaniker und Naturschützer Professor Dr. Wolfgang Schumacher aus Mechernich eingeweiht.

Es sprachen Harry Kurt Voigtsberger, ehemaliger Präsident der NRW-Stiftung, LVR-Landesdirektor und NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sowie Landrat Markus Ramers.

Unter den Gästen befanden sich auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der bei Schumacher promoviert hatte, Bürgermeisterin Jennifer Meuren (Blankenheim), die Altbürgermeister Alois Sommer (Schleiden) und Wilfried Pracht, die frühere Staatssekretärin Marion Gierden-Jülich und ihr Mann, Ex-Landtagsabgeordneter Urban Josef Jülich, der Geodät und Archäologe Professor Dr. Klaus Grewe und Achim Blindert, der gebundene Vertreter des Landrats.

Applaus für Steinmetzin und Sawatzki

Mit Applaus begrüßt wurden auch Ulrike Glaubitz, die Steinmetzin des Rheinischen Freilichtmuseums Kommern, die den Stein zurechtgemacht und beschriftet hatte, Museumsdirektor Dr. Carsten Vorwig und Regionalbotschafter Ralf Sawatzki von der NRW-Stiftung, der die Gedenksteinaktion für „Eifel-Papst“ Professor Schumacher überhaupt erst initiiert und möglichgemacht hatte.

Der Stein stammt aus dem Steinbruch der Familie Caspers in Schuld/Ahr, besteht aus Eifeler Grauwacke und zeichne sich „genauso wie er durch Ecken, Kanten, Rundungen und Gewicht aus“, so der gebürtige Allgäuer Harry Kurt Voigtsberger, dem Wolfgang Schumacher einst zu seiner Überraschung blühende Enzianwiesen im Seidenbachtal und die berühmte Süntelbuche in Blankenheimerdorf bei einer Wanderung vorgeführt hatte.

Am Samstag zur Steinweihung an Wolfgang Schumachers 80. Geburtstag blühte rings um den Ort des Geschehens die Herbstzeitlose. Markus Ramers versprach, der Kreis werde an Ort und Stelle auch noch eine Ruhebank zum Verweilen aufstellen.

„Ohne Wolfgang Schumacher müsste die Geschichte des Naturschutzes in Nordrhein-Westfalen, wahrscheinlich in ganz Deutschland umgeschrieben werden“, so Harry Voigtsberger. Der frühere Volksschullehrer in Blankenheim und spätere Hochschulprofessor sei der Erfinder des Vertragsnaturschutzes durch Landwirte gewesen, ein Modell, das zahlreiche Nachahmer in der Republik fand.

Schumacher, der selbst mit der Landwirtstochter Rita aus Gilsdorf bei Nöthen verheiratet war, habe ein Händchen im Umgang mit den Bauern gehabt, so auch Landrat Ramers. Ein früherer Bauernverbandspräsident habe das dem gebürtigen Antweilerner (Stadt Mechernich) einmal launisch attestiert: „Sie überzeugen uns von Sachen, von denen wir gar nicht überzeugt werden wollen!“

Mit seiner Emeritierung habe Schumacher in Sachen Naturschutz „erst richtig losgelegt“, so Voigtsberger. „Niemand hat den Menschen in der Nordeifel und im Rheinland so sehr das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Erhalts von seltener Flora und Fauna geschärft wie der Geobotaniker Professor Dr. Wolfgang Schumacher aus Antweiler“, heißt es in einem redaktionellen Nachruf auf den Mann, der im Mai 1944 in Antweiler geboren wurde und dort aufgewachsen ist, der seinen Vater nie kennenlernte, weil er im Krieg vermisst wurde, der zahllose wissenschaftliche und gesellschaftliche Meriten erwarb, Anerkennung, Ämter, Ehren, Orden, Auszeichnungen in großer Zahl.

Familie im Hospiz stets bei ihm

Seine Verdienste und Auszeichnungen alle aufzuzählen, sprenge den Rahmen, so Voigtsberger. Außerdem wäre es sicher schöner gewesen, wenn Schumacher seinen 80. Geburtstag selbst hätte mitfeiern können. Doch er war mit 79 am 29. Oktober 2023 im Mechernicher Hospiz „Stella Marius“ des Ordo Communionis in Christo im Kreis seiner Familie verstorben.

Er hinterließ Ehefrau Rita, mit der er seit 1968 verheiratet war, seine Söhne Bernd und Dirk, deren Ehefrauen Angela und Tanja, und die drei Enkeltöchter Franziska, Johanna und Christina, auf die er besonders stolz war. Die Familie war im Hospiz um ihn und bei ihm. Und betete und sang und stand ihm bei, auch wenn er sie am Ende womöglich nicht mehr sah und hörte und sein Intellekt und Geist verstummten, dann sein Atem und sein großes Herz.

Ehefrau Rita dankte an der Süntelbuche allen, die mit dazu beitrügen, dass er und sein Werk nicht vergessen würden. Er sei Eifeler von Geburt und aus Überzeugung gewesen, und es werde ihn über die Schwelle des Grabes freuen, dass so viele in diesem Landstrich sein Erbe fortsetzen.

Sowohl in humanitärer Hinsicht als Menschenfreund, der er war, als auch als leidenschaftlicher Liebhaber der herrlichen Natur seiner Heimat. Sein liebster Hörsaal war die Natur, über sich keine Decke, die ihm hätte auf den Kopf fallen können, sondern der weite Himmel, auch im übertragenen Sinne…

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Citymanagement Jülich startet kreative Kampagne gegen Ladenleerstand

Jülich – Citymanagement Jülich startet kreative Kampagne für vermietbare Ladenlokale – Zu den Aufgaben des Citymanagements Jülich gehört das sog. Laden-Flächenmanagement für den Bereich Innenstadt. Die Initiative, die im Auftrag der Stadt Jülich tätig ist und gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich (SEG) in der Poststraße 14 ihren Sitz hat, steht sowohl Vermietern als auch Mietinteressenten unterstützend zur Seite und hilft bei der Mieter-, Nachfolger- und Flächensuche.

Im Rahmen dieser Bemühungen hat Citymanager Frank Manfrahs nun eine neue Vermarktungskampagne unter dem Motto „Ladenhelden“ entworfen. Bei dieser geht es darum, bereits vorhandene bzw. von Leerstand bedrohte Ladenlokale mithilfe kreativer, großformatiger Schaufensterplakate zu bewerben. Diese funktionieren als Hingucker und sollen auf gutgelaunte Weise Lust auf eine Anmietung machen. Hierdurch unterscheiden sie sich positiv von vielen anderen „Zu vermieten!“-Hinweisen. Manfrahs erhofft sich, die in Jülich ohnehin im Vergleich zu anderen Innenstädten äußerst moderate Leerstandsquote von rund 7% weiter reduzieren zu können.

Würdigung für angehende Ladenbetreiber
Die Plakatidee „Ladenhelden“ hat Manfrahs eigens für Jülich entworfen. Die Überlegung dahinter: wer sich mit einem Ladengeschäft selbstständig macht bzw. eine Ladenfläche anmietet und dafür Risiko und in vielen Fällen auch unternehmerische Verantwortung auf sich nimmt, leistet einen spürbaren und gesellschaftlich wertvollen Beitrag zum Erhalt der Innenstädte. In Kombination mit dem seit einiger Zeit megaerfolgreichen Superhelden-Trend à la Superman, Batman & Co. in den Medien war dann schnell die Ladenhelden-Idee für Jülich geboren.

Erster Teilnehmer in der Baierstraße 5

Erster Plakatstandort ist „Zigarren Schmitz“ in der Baierstraße 5. Für das Traditionsgeschäft mit seinem umfangreichen Sortiment an Zigarren, Zigaretten und Zeitschriften sowie Lotto-Annahmestelle und DHL-Station wird zum neuen Jahr ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin gesucht, da die derzeitigen Betreiber aus persönlichen Gründen ausscheiden. Auch eine andere Nutzung des Ladenlokals ist in Zukunft denkbar. Interessenten können sich -das ist eine der Botschaften auf dem Ladenhelden-Plakat- gerne beim Citymanagement melden.

Aufbau einer Online-Ladenlokal-Börse
Weiterführendes Ziel des Citymanagements ist es, für den Standort Innenstadt auf Dauer eine möglichst umfangreiche Online-Übersicht der vermietbaren Ladenflächen anbieten zu können. Hiermit wurde auf der Citymanagement-Internetseite bereits begonnen. Weitere Objekte sollen nach und nach hinzukommen. Gerne dürfen sich daher weitere Eigentümer von innenstädtischen Ladenlokalen melden, welche sich neben beratender Unterstützung ebenfalls ein Ladenhelden-Plakat aufhängen und ihr Ladenlokal im besten Falle auch online inserieren möchten.

Zusätzliche Vermietungschancen durch Kooperationen und Förderprogramm
Sämtliche Leistungen des Citymanagements erfolgen im Auftrag der Stadt Jülich im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses und sind für interessierte Hauseigentümer und Mietinteressenten kostenlos. Es handelt sich ausdrücklich um keine Maklertätigkeit. Im Gegenteil: das Citymanagement arbeitet gerne neben den jeweiligen Eigentümern auch mit beauftragten Maklerbetrieben und/oder Hausverwaltungen zusammen, um das Vermietungsgeschäft für Ladenlokale gemeinsam voranzutreiben. Dieses gilt übrigens auch für das Sonderförderprogramm „Ladenlust Jülich“. Bei diesem können Mietinteressenten umfangreiche Mietzuschüsse erhalten. Vermieter von leerstehenden Ladenlokalen können von der Vereinbarung von Fördermietverträgen mit bis zu 24 Monaten Laufzeit profitieren. Erste Vermietungen und Geschäftseröffnungen innerhalb des Ladenlust-Programms stehen kurz bevor. Weitere Vermieter und Mietinteressenten können sich noch um eine Teilnahme an dem Programm, welches bis Ende 2026 läuft, bewerben.

Alle Infos sind zu finden unter www.citymanagement-juelich.de

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Nürburgring erzeugt 1,1 Millionen kWh aus Sonnenenergie – Haupttribüne wird zum Sonnenkraftwerk

Nürburgring – Am Nürburgring wurde erfolgreich eine zweite große Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die neue Anlage befindet sich auf dem Dach der BMW M POWER Tribüne und produziert nun nachhaltigen Strom aus Sonnenenergie direkt neben der Start-und-Zielgeraden. Zusammen mit der bestehenden Anlage auf dem Dach des Motorsport-Erlebnismuseums ring°werk erreicht die legendäre Rennstrecke eine eigene Energieerzeugung von jährlich 1,1 Millionen kWh.

Mit dieser jüngsten Erweiterung beträgt die Gesamtfläche der Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Nürburgrings über 11.000 Quadratmeter. Die neue Anlage auf der BMW M POWER Tribüne erzeugt jährlich etwa 634.800 kWh Strom, während die bereits vorhandene Anlage auf dem Dach des ring°werks zusätzlich 500.000 kWh im Jahr beisteuert.

Die selbst erzeugte Sonnenenergie unterstützt die nachhaltige Energiepolitik des Nürburgrings, der auch seinen weiterführenden Bedarf mit 100% Ökostrom aus nachhaltigen Quellen deckt.

Die Errichtung der zweiten Photovoltaikanlage erfolgte – wie schon bei der Ersten – in Kooperation mit dem regionalen Unternehmen Wi SOLAR, mit dem der Nürburgring seit 2022 eine weitergehende Partnerschaft eingegangen ist. Die ring°kartbahn, auf der die Besucher ihren Fahrspaß ausschließlich mit Elektrokarts erleben, trägt deshalb den Zusatz „powered by Wi SOLAR“ im Namen.

Über die Nachhaltigkeit am Nürburgring
Der Nürburgring engagiert sich umfassend für Nachhaltigkeit in den Schwerpunkt-Bereichen Strom & Wärme, Mobilität & Innovation, Natur- & Landschaftsschutz, Abfallentsorgung & Recycling, Wasser & Abwasser sowie Lärm- & Schallschutz.

Im Bereich Strom & Wärme setzt der Nürburgring auf grüne Energie mit Photovoltaikanlagen und 100 % Ökostrom. Ein klimafreundliches Biomasse-Heizwerk und effiziente digitale Messsysteme unterstützen die nachhaltige Energieversorgung. Die Mobilität wird durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro- und Hybridfahrzeuge gefördert. Elektro-Karts und CO2-Kompensationsprojekte ergänzen das Engagement. Im

Natur- und Landschaftsschutz bewirtschaftet der Nürburgring gemäß den PEFC-Anforderungen 150 Hektar eigene Waldflächen und schützt wertvolle Lebensräume.

Abfallentsorgung und Recycling werden durch eine verantwortungsbewusste Abfallwirtschaft und Kampagnen wie „saubere Campingplätze“ unterstützt. Wasser- und Abwassermanagement beinhaltet den Einsatz von Niederschlagswasser und Vakuumtechnik. Ein umfassendes Lärmschutzkonzept und kontinuierliches Schallmonitoring sorgen für reduzierte Lärmemissionen.

Der Nürburgring zeigt, dass Events, Umweltschutz und Innovation Hand in Hand gehen – auch deshalb erhielt die vielseitige Location vor kurzem erneut die Zwei-Sterne-Umweltakkreditierung des Motorsport-Weltverbandes FIA.

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Lesesommer-Finale XXL in Wittlich – Abschlussparty im Bungert Oktoberfestzelt

Wittlich – Über 1.200 Kinder und Erwachsene folgten der Einladung und feierten gemeinsam den Abschluss der größten Leseförder-Aktion in Rheinland-Pfalz. Eine Eintrittskarte für sich und die ganze Familie hatten alle Teilnehmenden mit mindestens drei gelesenen Büchern im Vorfeld erhalten. Die Lesesommer-Abschlussparty der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei Wittlich im Bungert Oktoberfestzelt war auch in diesem Jahr wieder ein Riesenevent.

In Vertretung für Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Landrat Gregor Eibes begrüßten die Beigeordneten Elfriede Meurer und Stefanie Kohl-Molitor die Gäste und lobten die Lesebegeisterung der Wittlicher Kinder und Jugendlichen. Mit 793 erfolgreichen Teilnehmenden und über 5.400 gelesenen Büchern hat die Stadt-und Kreisergänzungsbücherei den Spitzenplatz bei den Lesesommer-Bibliotheken in Rheinland-Pfalz inne. Elfriede Meurer und Stefanie Kohl-Molitor bedankten sich bei den Ehrenamtlichen für die vielen geführten Buchgespräche und bei den beiden Sponsoren des Lesesommers, der Sparkasse Mittelmosel Eifel-Mosel-Hunsrück und der Stiftung Stadt Wittlich, für die langjährige finanzielle Unterstützung. Ein ganz besonderer Dank ging an die Firma Bungert, die ihr Festzelt mit Personal schon seit Jahren unentgeltlich zur Verfügung stellt und darüber hinaus kostenlose Getränke für die Teilnehmenden sowie die Gutscheine für die Verlosung stiftet.

Der Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Eric Westerheide, zeigte sich ebenfalls begeistert von der Lesemotivation in der Region und sicherte auch für das nächste Jahr eine Beteiligung der Sparkasse zu. Zur Freude der Kinder flogen anschließend niedliche Plüsch-(Gold)esel von der Bühne ins Publikum.

Nach dem offiziellen Part übernahm Zauberkünstler MiBa die Bühne und begeisterte Groß und Klein mit seiner witzigen und rasanten Zaubershow.

Spannung machte sich in der Halle breit, als im Anschluss die Verlosung der Hauptpreise angekündigt wurde. Glückself Matthias langte sechsmal in die Lostrommel, um die glücklichen Gewinner der Gutscheine zu ermitteln. Ein zusätzlicher Preis wurde exklusiv unter den Teilnehmer*innen des englischen Lesesommers verlost. Im „English Summer Reading Club“ können Jugendliche ihre Englisch-Kenntnisse verbessern, indem sie englische Bücher lesen und auch die Buchchecks in englischer Sprache ausfüllen. Für diese besondere Leistung gibt es eine zusätzliche Gewinnchance und eine extra Urkunde.

Besonders ausgezeichnet wurden auch wieder die Klassen der Grund- und weiterführenden Schulen mit den meisten erfolgreichen Teilnehmenden. Zusätzlich wurden erstmals weitere Klassenpreise verlost.

Doch auch die schönste Party geht vorbei – im Anschluss an das Programm wurden die Urkunden herausgegeben. Wer wollte, konnte den Vormittag mit einem zünftigen Mittagessen im Oktoberfestzelt ausklingen lassen. Alle nicht abgeholten Urkunden liegen in den nächsten Wochen in der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei Wittlich bereit.

Die Chance auf weitere Preise, wie z. B. einen Aufenthalt im Europapark Rust, gibt es bei der landesweiten Verlosung am 8. Oktober. Das Bibliotheksteam drückt allen die Daumen und freut sich auf ein Wiedersehen beim 18. Lesesommer 2025.

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Hilfswerk Lions Club Alsdorf stellt neuen Weihnachts-Kalender 2024 vor

Alsdorf – Der Lions Club Alsdorf und sein Hilfswerk geben auch im 2024 wieder ihren beliebten Weihnachtskalender heraus. Wegen der steigenden Nachfrage auch bei Sponsoren werden in diesem Jahr sogar 4.000 Exemplare gedruckt, die von Unternehmen gestiftete Preise im Gesamtwert von 18.000 Euro beinhalten.

Der Kalender wird durch die Lions-Club-Mitglieder sowie über Verkaufsstellen in teilnehmenden Geschäften und Einrichtungen vertrieben, zum Preis von 6 Euro je Stück. Hauptpreis ist auch in diesem Jahr wieder ein Jahresleasing mit Unterstützung des Alsdorfer Autohauses Gohr, diesmal für einen Ford Puma. Das Titelbild wurde Jahr gestaltet von Lilli Stolarski aus der Klasse 3 b der kath. Grundschule Begau, die etliche Entwürfe von Kindern dem Lions Club zur Auswahl vorgelegt hatte.

Für die Gewinnerin gibt es einen 50 Euro-Gutschein und für die Klassenkasse zusätzlich 200 Euro. Clubpräsident Stefan Esser dankte herzlich allen beteiligten Unternehmen, die dem Club die Herausgabe des Weihnachtskalenders ermöglichen und konnte schon jetzt auf zahlreiche Vorbestellungen von Unternehmen verweisen. Von Gutscheinen bis Barpreisen reicht die Palette der Gewinne. Sie werden täglich auf der Internetseite des Lions Club Alsdorf veröffentlicht und werden vorab unter notarieller Aufsicht gezogen und den einzelnen Kalender-Nummern, die aufgedruckt sind, zugeordnet.

Der Gesamterlös aus dem Kalenderverkauf kommt insbesondere wieder Alsdorfer Jugendprojekten von Ferienfahren über Kindertheater bis hin zu Schulprojekten zugute. Ein großer Teil wird verwendet, um alle 22 Alsdorfer Kitas alle zwei Wochen mit einer Kiste frischem Bio-Obst und Gemüse zu beglücken. Auf dem Alsdorfer Weihnachtsmarkt ist der Lions Club auch wieder vertreten. Dort werden wie bisher am 1. Weihnachtsmarktwochenende die restlichen Weihnachtskalender im Clubzelt zu haben sein, wo der Lions Club traditionell Grünkohl mit Mettwurst sowie Kaltgetränke, Glühwein und andere warme Getränke anbieten wird. Der Club leitet alle Gewinne aus seinen Aktivitäten eins zu eins für wichtige soziale Jugendprojekte an die jeweiligen Empfänger weiter. (apa)

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Kitas im Kreis Ahrweiler – Ein Tag im Zeichen der Sicherheit

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Spielen, Lernen und Spaß haben – das steht jeden Tag für die rund 6000 Kinder, die in den 77 Kindertagestätten im Kreis Ahrweiler betreut werden, auf dem Programm. Für Eltern, Träger der Einrichtungen sowie Erzieherinnen und Erzieher hat dabei die Sicherheit immer oberste Priorität. Um Kitaleitungen und deren Stellvertretungen zu vernetzen und ihnen die neuesten fachlichen Erkenntnisse an die Hand zu geben, lud die Kreisverwaltung zum ersten Kita-Sicherheitstag in das Are-Gymnasium in Grafschaft-Ringen ein.

„Kinder sind das wertvollste Gut unserer Gesellschaft. Ihre Sicherheit und ihr Wohlbefinden stehen an erster Stelle. Wir alle tragen eine gemeinsame Verantwortung dafür, dass unsere Kindertagestätten sichere Orte sind, an denen die Kinder gut betreut und optimal gefördert werden. Besonders in einer Zeit, in der die Anforderungen und Herausforderungen in der Kinderbetreuung stetig wachsen, ist es unerlässlich, dass wir uns kontinuierlich weiterbilden und austauschen“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Horst Gies MdL, in Vertretung für Landrätin Cornelia Weigand.

Neben dem Austausch und der Vernetzung der Fachkräfte untereinander standen im Zentrum des Fachtags verschiedene Vorträge. So sensibilisierte die Unfallkasse Rheinland-Pfalz beispielsweise noch einmal für mögliche Gefahrenquellen im Innen- und Außenbereich, die Brandschutzdienststelle des Kreises wies auf Brandgefahren hin und gab Anregungen für Sicherheitsvorkehrungen, das Kreisjugendamt zeigte typische Anzeichen für Kindeswohlgefährdung auf und das Gesundheitsamt referierte unter anderem zu Themen der Hygienevorsorge.

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, sich auf unterschiedliche Szenarien vorzubereiten und Vorsorge zu treffen. Mein Team und ich danken daher allen Kitaleitungen und Fachkräften, die unserer Einladung so zahlreich gefolgt sind“, so Lars Leyendecker, Leiter der Abteilung Kindertagesbetreuung in der Kreisverwaltung.

Im November dieses Jahres findet eine weitere Informationsveranstaltung zur Thematik „Fachkräftegewinnung in Kitas – Wege der Ausbildung und des Quereinstiegs sowie Möglichkeiten der Finanzierung“ statt. Die in der Kreisverwaltung Ahrweiler zuständige Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers sagte dazu: „Neben dem stetigen Ausbau von Betreuungsplätzen wie auch der zunehmenden Bedeutung frühkindlicher Bildung hat sich der Bedarf an Fachkräften erhöht. Die damit verbundenen Herausforderungen, wie beispielsweise der Fachkräftemangel oder auch die steigenden Qualifikationsanforderungen, rücken den Fokus verstärkt auf Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung.“ Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Berufsbildenden Schule für Träger und Leitungskräfte sowie dem Ministerium für Bildung in Rheinland-Pfalz angeboten.

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Die Friseurbranche und der Wirtschafts-Standort Deutschland brauchen junge, engagierte Talente

Region/Trier – Deutsche Meisterschaften der Handwerksjugend im Friseurhandwerk – Der diesjährige Kammer- und Landeswettbewerb wurde im Campus Handwerk der Handwerkskammer Trier veranstaltet. Die Teilnehmer zeigten alle eine sehr hohe Qualität. Landessiegerin der Friseure Rheinland-Pfalz kommt aus dem Kammerbezirk Rheinhessen. Neun Teilnehmerinnen starteten am 29. September 2024 bei den Deutschen Meisterschaften der Handwerksjugend auf Kammer- und Landesebene beim Wettbewerb der Friseure aus Rheinland-Pfalz.

Die 1. Landessiegerin heißt Alison Kabuya-Mbuyi und kommt aus dem Kammerbezirk Rheinhessen. Alison Kabuya-Mbuyi hat ihre Ausbildung beim Salon Hair & more by Joerg Stegmann in Ingelheim gemacht. Sie ist damit auch gleichzeitig die 1. Kammersiegerin aus dem Bereich der Handwerkskammer Rheinhessen. Dicht gefolgt von Anne Seffern aus Habscheid (Ausbildungsbetrieb Schnittpunkt Marina Nesges, Pronsfeld) im Kammerbezirk Trier, die als 2. Landessiegerin und damit 1. Kammersiegerin für den Handwerkskammerbezirk Trier aus dem Wettbewerb hervorgeht.  Als 3. Landessiegerin wurde Marie Louise Gapp aus Heidenrod im Kammerbezirk Koblenz (Ausbildungsbetrieb Melanies Schnittstelle, Nastätten) gekürt, und nimmt damit auch den Titel als 1. Koblenzer Kammersiegerin mit.

1. Kammersiegerin aus dem Handwerkskammerbezirk der Pfalz wurde Noemi Ballbach aus Pirmasens (Ausbildungsbetrieb Katharinas Haarstudio, Pirmasens). Sie landete mit Ihrem Ergebnis auf Platz 4 des Landeswettbewerbs.

Die weiteren Platzierungen auf Kammerebene:

Handwerkskammer Koblenz:
2. Platz Lina Wagner (Salon Pompetzki, Raubach)
3. Platz Lisa Brach (Friseurteam Katja Paffhausen, Neuwied)
Handwerkskammer Trier:
2. Platz Lea Matzkowsky (Friseurmeisterin Nadine Wagner, Irsch)
3. Platz Ina Fehres (Friseurmeisterin Monika Haubst, Mülheim)

Die nächste Etappe für die Landessiegerin ist der Bundesentscheid am 10. November 2024 in Stuttgart.

Landesinnungsmeister Guido Wirtz vom Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs. „Die Friseurbranche und der Wirtschaftsstandort Deutschland brauchen junge, engagierte Talente“, so der Friseurmeister und ermuntert bei der Gelegenheit alle Auszubildenden, die Möglichkeiten der Wettbewerbe von Beginn an zu nutzen. Aber auch den Betrieben legt er nahe, die Praktika zu optimieren, damit junge Schulabgänger bei der Berufssuche Spaß am Friseurberuf bekommen.

 

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Engagementpreis NRW 2024 – Online-Abstimmung für den Publikumspreis gestartet

Region/Düsseldorf – Am gestrigen Dienstag, 1. Oktober 2024, startete die Online-Abstimmung für den Publikumspreis des Engagementpreises NRW 2024. Bis zum 31. Oktober 2024 können Bürgerinnen und Bürger auf dem Portal www.engagiert-in-nrw.de darüber abstimmen, welches der zwölf nominierten Projekte ihr Favorit ist und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet werden soll. Der Engagementpreis NRW 2024 steht unter dem Motto „Nachhaltig engagiert in Nordrhein-Westfalen“. Die Preisträger des Publikumspreises und weiterer Kategorien werden am 9. Dezember 2024 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf bekannt gegeben.

„Alle zwölf Projekte sind beeindruckend. Sie enthalten viele tolle Ideen und Ansätze, die einen gesellschaftspolitisch relevanten Beitrag in puncto Nachhaltigkeit leisten“, sagte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Projekte und die insgesamt eingegangenen Bewerbungen von Initiativen, Vereinen, Stiftungen und Netzwerken zeigen, wie reichhaltig das Engagement in Nordrhein-Westfalen ist.

„Die Vielfalt und Qualität der ehrenamtlichen Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen begeistert mich. Diese Form des Engagements trägt – mit vielen innovativen Ideen und Konzepten – wesentlich dazu bei, unsere Quartiere, Dörfer und Städte nachhaltig zu gestalten und dadurch attraktiver zu machen. Gleichzeitig werden Räume für ein soziales Miteinander geschaffen und ein Beitrag zum sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft geleistet. Dieses Engagement verdient gebührenden Dank und Anerkennung“, erklärte Staatssekretärin Andrea Milz.

Die Landesregierung hat den Engagementpreis NRW 2024 in Kooperation mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ausgelobt. Neben dem Publikumspreis werden auch ein Jurypreis, ein Sonderpreis der NRW-Stiftung sowie ein Sonderpreis des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Folgende zwölf Projekte sind für den Engagementpreis NRW 2024 nominiert:

  • „Tafelkirche im Quartier“, Verein zur Förderung der Tafelkirche Heilige Familie e.V., Oberhausen
  • „Nachhaltige Nachbarschaft“ Gut! Branderhof e.V., Aachen, gutbranderhof.de
  • „DorfAuto – St. Vit mit Fahrdienst e³“, Dorf aktiv e.V., Rheda-Wiedenbrück, dorfaktiv.de
  • „Nachhaltigkeitszentrum Hagen“, Nachhaltigkeitszentrum Hagen e.V., Hagen, hatopia.de
  • „Klima ist unser Heimspiel“, VfR Sölde 1922 e.V., Dortmund
  • „Klimahelden im Alltag“, Evangelischer Kirchenkreis Halle (Westfalen), Halle, https://www.kirchenkreis-halle.de/kirchenkreis/klimahelden-im-alltag/
  • „Dahl´sen blüht auf!“, Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit Bochum-Dahlhausen e.V., Bochum, https://initiative-fuer-nachbarschaft-und-nachhaltigkeit.de/
  • „Gießkannenheld:innen – Volle Kanne für Essens Stadtbäume“, Ehrenamt Agentur Essen e.V., Essen, ehrenamtessen.de
  • „Keppels Früchtchen eSG“, Keppels Früchtchen eSG, Hilchenbach, stiftkeppel.de
  • „Zusammen wachsen – Kinder und Bäume werden gemeinsam groß“, Nachbarschaftsverein Paderborn-Ost e.V., Paderborn, pb-ost.de
  • „Klimaquartier Arrenberg“, Aufbruch am Arrenberg e.V., Wuppertal, arrenberg.app
  • „Netzwerk Münster nachhaltig“, Münster nachhaltig e.V., Münster, muenster-nachhaltig.de

Die Online-Abstimmung ist bis zum 31. Oktober 2024 möglich unter www.engagiert-in-nrw.de

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Aachener Pharma-Unternehmen Grünenthal spendet 7.000 Euro an breakfast4kids e.V.

Aachen – Das forschende Pharmaunternehmen Grünenthal hat im Rahmen des Aachener Firmenlaufs 2024 7.000 Euro an breakfast4kids e.V. gespendet. Der Verein sorgt dafür, dass bedürftige Schulkinder in der Region Aachen und Köln täglich mit einem gesunden Pausenbrot versorgt werden, um ihnen einen guten Start in den Schultag zu ermöglichen.

Für jeden am Firmenlauf teilnehmenden Mitarbeitenden spendete Grünenthal 100 Euro an eine von drei wohltätigen Vereinen in unserer Region, und die Mitarbeitenden konnten selbst darüber abstimmen, wohin ‚ihre‘ 100 Euro gehen sollten. So kamen insgesamt 12.800 Euro zusammen, da Grünenthal einen neuen Teilnehmenden-Rekord aufstellte und das zweitgrößte Team beim diesjährigen Firmenlauf stellte.

„Großzügige Spenden wie die von Grünenthal sind die Voraussetzung und Grundlage für unsere Arbeit, mit der wir vielen bedürftigen Kindern in unserer Region helfen können“, freut sich Achim Monnartz, 1. Vorsitzender von breakfast4kids e.V.

Robert Sunjic, Geschäftsleiter Deutschland bei Grünenthal, ergänzt: „Es ist großartig zu sehen, wie unsere fast 130 Mitarbeitenden nicht nur Teamgeist und sportliches Engagement zeigen, sondern gleichzeitig auch einen wichtigen Beitrag für die Region leisten.“

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In Mendig wird in wenigen Wochen der 30.000 Fahrgast begrüßt werden können

Mendig – Mobil bis ins hohe Alter – Zehn Jahre Seniorentaxi der VG Mendig – Wenn die Gesundheit das eigene Fahren nicht mehr möglich macht und es keine Mitfahrgelegenheit gibt, die einen Arztbesuch oder Einkauf ermöglicht, ist in der VG Mendig seit zehn Jahren das Seniorentaxi eine kostengünstige Alternative. Das Seniorentaxi richtet sich an Personen mit Erstwohnsitz in der VG Mendig, die entweder 70 Jahre oder älter sind oder unabhängig vom Alter einen Schwerbehindertenausweis (Merkzeichen G, H oder BL) besitzen.

„Das Seniorentaxi ist ein wichtiges sozialpolitisches Instrument. Es ist ein Angebot, das gerade im ländlichen Raum Mobilität bis ins hohe Alter ermöglicht und damit auch das möglichst lange Leben in einer gewohnten Umgebung. In wenigen Wochen werden wir den bereits 30.000 Fahrgast begrüßen können. Eine Zahl, die zeigt, dass das Seniorentaxi über zehn Jahre hinweg sehr gut angenommen wird. In Verbindung mit unserer ‚Familienfreundlichen Verbandsgemeinde‘ ein deutliches Signal, dass in unserer VG Mendig der Mensch im Mittelpunkt steht“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig.

Das Seniorentaxi steht jedem Anspruchsberechtigten pro Jahr für 48 Fahrten zur Verfügung. Die Verbandsgemeinde Mendig gewährt jeweils einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent des Fahrpreises je Fahrt, maximal jedoch acht Euro je Fahrt. Gefördert werden Fahrten innerhalb der Verbandsgemeinde, Fahrten, die in der Verbandsgemeinde starten und deren Ziel außerhalb der Verbandsgemeinde liegt und Fahrten, die außerhalb der Verbandsgemeinde starten und deren Ziel in der Verbandsgemeinde liegt.

Das Seniorentaxi-Angebot besteht täglich von 8 bis 23 Uhr. Davon abweichende Zeiten sind mit einem Tag Vorlauf beim Taxiunternehmen buchbar. Für die Anspruchsberechtigung reicht es dem Taxifahrer ganz einfach den gültigen Personal- oder einen Schwerbehindertenausweis vorzuweisen. Der Taxifahrer nimmt dann die Adresse und das Alter des Fahrgastes auf. Der Zuschuss wird beim Fahrpreis direkt abgezogen. Eine Unterschrift des Fahrgastes rundet die Fahrt mit dem Seniorentaxi ab.