Kategorien
News

Das Land Nordrhein-Westfalen ist ein attraktiver Arbeitgeber

Region/Düsseldorf – Minister der Finanzen Dr. Optendrenk: Das Land NRW ist ein attraktiver Arbeitgeber – Rund 17.000 Ausbildungsplätze in den Landesverwaltungen von Nordrhein-Westfalen zu besetzen – Landtag Nordrhein-Westfalen bewilligt in erster Welle über 13.000 Ausbildungsplätze für 2024.

Für das Jahr 2024 stellen die nordrhein-westfälischen Landesverwaltungen in einer ersten Welle über 13.000 Ausbildungsplätze bereit. Dies sind 80 Prozent der geplanten Ausbildungsstellen. Insgesamt sind knapp 17.000 Ausbildungsplätze vorgesehen. Da das Beratungsverfahren zum Haushaltsentwurf 2024 noch nicht abgeschlossen ist, werden zunächst Zusagen in Höhe von 80 Prozent der für 2024 geplanten Einstellungsermächtigungen erteilt.

Der zuständige Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 11. Mai 2023, dem entsprechenden Antrag des Ministeriums der Finanzen zugestimmt.

„Die Nachwuchsgewinnung ist uns ein besonderes Anliegen“, betont Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk. „Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und stellen unsere Landesverwaltungen zukunftssicher und leistungsstark auf. Die möglichst frühzeitige Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte ist dafür essenziell.“

In den nächsten Wochen können damit unter anderem Stellen sowie Ausbildungsplätze für angehende Lehrkräfte, Polizistinnen und Polizisten, Steuerfachleute, Justizbeamte und auch für neue Auszubildende auf dem Landesgestüt ausgeschrieben werden.

„Wir setzen unsere Ausbildungsoffensive konsequent fort“, so Minister Dr. Optendrenk. „Die Einstellungszahlen halten wir auf höchstem Niveau. So sichern wir die Zukunftsfähigkeit und Zukunftschancen unseres Landes.“

In der Finanzverwaltung mit ihren 104 Finanzämtern sind die Einstellungszahlen so hoch wie nie. Für das kommende Jahr stehen über 1.600 Ausbildungs- und Studienplätze zur Verfügung. Nach erfolgreichem Abschluss bietet die Finanzverwaltung ihren Steuerexpertinnen und -experten abwechslungsreiche Aufgaben- und Tätigkeitsfelder sowie Entwicklungsmöglichkeiten: Ob als Betriebsprüfer im Außendienst, als Steuer-Expertin im Finanzamt, in der Oberfinanzdirektion in Münster oder Köln oder im Ministerium der Finanzen in Düsseldorf, oder in einer der weiteren Dienststellen, zum Beispiel als IT-Expertin im Rechenzentrum oder als Dozent an einer der Bildungseinrichtungen der Finanzverwaltung.

Auch in dem wichtigen Bereich Bildung wird die Zahl der Einstellungen in den Vorbereitungsdienst für Lehrerinnen und Lehrer auf unverändert hohem Niveau fortgeführt. Im kommenden Jahr 2024 sind wie in den Vorjahren insgesamt 9.000 Einstellungen in den Vorbereitungsdienst möglich. Das Einstellungsverfahren zum 1. Mai 2024 beginnt bereits im Oktober 2023, sodass die ersten Einstellungszusagen noch in diesem Jahr erfolgen können.

Zur weiteren Stärkung der inneren Sicherheit ist zudem bei der Polizei Nordrhein-Westfalen die Einstellung von bis zu 3.000 Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärtern geplant.

Alle Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten beim Land Nordrhein-Westfalen sind unter https://karriere.nrw/berufe-kennenlernen zu finden.

Kategorien
News

Jetzt auch in Instagram – Kreisverwaltung Bitburg-Prüm erweitert digitales Nachrichten-Angebot

Bitburg – Zusätzlich zur etablierten Präsenz im Sozialen Netzwerk Facebook betreibt die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm nun ebenfalls einen eigenen Instagram-Kanal. Mit der Erweiterung des digitalen Nachrichten-Angebots möchte der Eifelkreis vor allem jüngere Zielgruppen erreichen, um wichtige Inhalte zu Themen wie Klimaschutz, Kreisentwicklung, Jugendbeteiligung oder Smart Cities zu vermitteln. Auch mit Blick auf die Bereiche Krisenkommunikation und Personalgewinnung stellt der Instagram-Auftritt eine wichtige Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit dar.

Zuständig für die Social-Media-Aktivitäten ist die Pressestelle der Kreisverwaltung. „War noch vor wenigen Jahren eine Homepage das Mittel der Wahl, um Informationen schnell und digital zu verbreiten, ist dies heute längst nicht mehr ausreichend“, so Thomas Konder, bei der Kreisverwaltung verantwortlich für Pressearbeit und Kommunikation. Nach der Facebook-Einführung und den im Aufbau befindlichen Audio-Podcasts ist der Instagram-Start ebenfalls Bestandteil der digitalen Kommunikationsstrategie.

Der Instagram-Kanal der Kreisverwaltung ist unter www.instagram.com/kveifelkreis erreichbar und kann ab sofort abonniert werden.

Kategorien
News

400 geladene Gäste – Dürener Landrat zeichnet Ehrenamtler aus

Kreuzau/Düren – Bei der 23. Ehrenpreisverleihung des Kreises Düren wurden am Mittwoch, 10. Mai, in der Festhalle Kreuzau wieder 25 Einzelpersonen, Gruppen oder Vereine für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet – zu den Sonderpreisträgerinnen und -trägern. Sie alle haben sich durch ihr uneigennütziges sowie vorbildliches Verhalten zum Wohle anderer diese Würdigung mehr als verdient.

Bei der festlichen Verleihung würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn vor fast 400 geladenen Gästen das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger, die nacheinander auf der Bühne jeweils eine Urkunde, ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro und lauten Applaus erhielten. Zudem wurden der Indeland-Preis, zwei Sonderpreise für „Flutopferhilfe“ sowie ein Sonderpreis für „Nachbarn als Lebensretter“ feierlich überreicht. Jede und jeder einzelne wurde in individuellen Laudationes hochachtungsvoll vom Landrat vorgestellt. Die Vorschläge für die Engagierten stammten wieder aus der Bevölkerung und eine unabhängige Jury, bestehend aus Landrat Wolfgang Spelthahn und Vertretern der Kreistagsfraktionen, wählte die Gewinnerinnen und Gewinner aus. „Man kann viel Gutes tun, aber nur geehrt werden, wenn man vorgeschlagen wird – also auch ein herzliches Dankeschön an diejenigen, die die Preisträgerinnen und Preisträger nominiert haben. Jede einzelne Kommune ist heute Abend hier vertreten, das freut mich umso mehr“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn am gestrigen Abend.

Für die musikalische Begleitung sorgte das Duo foXee Glam-Pop – bestehend aus Martina Augl und Martin Thiedeke. Bei ihrem Song „Give me a reason“ erleuchteten Handytaschenlampen im begeisterten Publikum, das sichtlich ergriffen mit einstimmte. Für noch ein musikalisches Highlight sorgte der ebenfalls ehrenamtlich aktive Sänger Oliver Schmitt, der von Tim Schroif am Klavier begleitet wurde. Das bewegende Lied „Sei ein Träumer“ würdigte den Anlass des Abends und die zu Ehrenden ungemein. Einigen Augen konnte die hohe Emotionalität des Liedes und der ehrenamtlichen Tätigkeiten angesehen werden. Am gesamten Abend war eine ausgelassene Stimmung voller Gefühl und Leichtigkeit – trotz der teils sensiblen Themen – zu spüren. Der Landrat führte auf souveräne Weise aus einer gelungenen Mischung aus Wortwitzen und tiefer Dankbarkeit durch die Preisverleihung. Einige Lacher gab es auch durch die Musikwünsche der Preisträgerinnen und Preisträger, die sie für ihren Auf- und Abgang geäußert hatten. Von dem „Sankt Martins“-Lied über „Happy“ von Pharrell Williams bis hin zu Klassikern wie „What a wonderful world“ von Louis Armstrong – die Diversität der Menschen war auch hier deutlich vertreten.

Alle Preisträgerinnen und Preisträger haben durch die Nominierung des Kreises Düren auch die Möglichkeit an dem Deutschen Engagementpreis in Berlin teilzunehmen. Sie haben damit die Chance auf die bedeutendste Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement, die es in Deutschland gibt. „Berlin ist schön, aber noch schöner ist es heute Abend hier in Kreuzau“, scherzte der Landrat. Es war ein rundum leichter, emotionaler, würdevoller und geselliger Abend, der ohne die Unterstützung der Sparkasse Düren so nicht möglich gewesen wäre. „Mein ganz herzliches Dankeschön gilt der starken Empathie. Wir konnten heute Abend zeigen, wie ungeheuer breit das Ehrenamt im Kreis Düren vertreten ist. Und der einzig wichtige Kern wird mehr als deutlich: menschlicher Zusammenhalt“, bedankte sich Landrat Wolfgang Spelthahn nach der Ehrenpreisverleihung.

Folgende Preisträger wurden am gestrigen Abend ausgezeichnet:

Der Verein Jükrainer erhält den Indeland-Preis. Er besteht aus ukrainischen Mitgliedern, die in Jülich sesshaft geworden sind und Menschen seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine helfen. Gemeinsam mit der Unterstützung der Stadt Jülich und Bürgermeister Axel Fuchs wurde die Spendenaktion „Hilfe für die Ukraine“ ins Leben gerufen. Auch Schulen, Kindergärten und Nachbarschaften unterstützen die Arbeit des Vereins Jükrainer.

Der Sonderpreis für „Flutopferhilfe“ geht an „Niederzier hilft“ und Robert Erdmann. Als am 14. Juli 2021 die Flutopferkatastrophe über den Kreis Düren einbrach, waren viele Menschen in Niederzier sofort zu Hilfeleistungen bereit. Viele Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Institutionen in Niederzier bündelten bei „Niederzier hilft“ ihre Ressourcen, um gemeinsam den betroffenen Menschen und Familien der Flutopferkatastrophe zu helfen. Während der Flutopferkatstrophe hat Robert Erdmann in kürzester Zeit auf digitalem Weg einen Spendenpool errichtet. Somit konnten für die Flutopfer der Gemeinde Inden beispielsweise innerhalb von zwei Wochen rund 30.000 Euro Spendengelder gesammelt werden.

Sebastian Klötzer und Dennis Wetzlar erhalten den Sonderpreis „Nachbarn als Lebensretter“. Im Februar erlitt ein Heimbacher Bürger einen Herzinfarkt. Sebastian Klötzer und Dennis Wetzlar hörten die Hilferufe der Ehefrau des Mannes und eilten zu Hilfe. Sie leisteten Reanimationsmaßnahmen bis der Notarzt eintraf und retteten dem Mann durch ihr schnelles Handeln das Leben.

Preisträger des Preises für ehrenamtliches Engagement:

Der Aldenhovener Tisch kümmert sich seit rund zwölf Jahren um die sozial schwachen und bedürftigen Menschen in Aldenhoven und versorgt sie unter anderem regelmäßig mit Lebensmittelspenden.

Als Außenstellenleiter des Weißen Rings, gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V., ist Paskal Laskaris in vielfältiger Weise zum Wohle der Mitmenschen aktiv, indem er unter anderem Kriminalitätsopfer im Kreis Düren berät und unterstützt.

Dank des ehrenamtlichen Engagements des Bauteams Sport- und Vereinsheim Stockheim wurde das Sport- und Vereinsheim abgerissen und danach neugebaut. Nicht nur die Sportler, sondern auch die Schulen nutzen den Raum für den Schulsport und die gesamte Bevölkerung Stockheims freut sich über den neuen Gesellschaftsraum.

Seit seiner Gründung im Jahre 2015 besteht der Jugendrat Aldenhoven aus rund 15 bis 20 Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren, die sich ehrenamtlich für die Kinder und Jugendlichen in Aldenhoven engagieren, wodurch unter anderem Freizeitmöglichkeiten wie Tischtennis oder Ferienspiele in der Gemeinde organisiert werden.

Die Eheleute Barbara und Bernd Gossel sind in vielfältiger Weise zum Wohle ihrer Mitmenschen ehrenamtlich aktiv, indem sie unter anderem als Sprachpaten oder in der Flüchtlingshilfe tätig sind.

Seit nunmehr 45 Jahren besteht die Jugendfeuerwehr und seit 2019 die Kinderfeuerwehr Jülich, die insgesamt rund 100 Kinder und Jugendliche an den Feuerwehrdienst heranführen sowie Veranstaltungen, Ausflüge und Ferienfahrten organisieren.

Bernadette Weiler und Beate Schenz sind die Initiatorinnen vom Thumer Treff, bei dem alle zwei Wochen ein gemütliches Beisammensein für die Thumer Bevölkerung organisiert wird, wodurch gerade ältere sowie behinderte Menschen vor der Vereinsamung bewahrt werden.

Stefan Kaufholz ist seit vielen Jahren ehrenamtlicher Schwimmhelfer an der Katholischen Grundschule Jülich und begleitet wöchentlich die Schuleingangsklassen zum Schwimmunterricht. Die Hilfe von Stefan Kaufholz ist deshalb so wertvoll, da die Schwimmlehrerinnen und -lehrer aufgrund der Aufsichtspflicht nicht zu den Kindern ins Wasser dürfen.

Matthias Büchel ist sehr heimatverbunden, hält Kulturgut aufrecht und praktiziert Mundart, so auch das Dürener Platt, in vielfältiger Weise. Besonders die Bewohnerinnen und Bewohner im Seniorenheim Sankt Anna in Düren freuen sich über die Gedichte, Kurzgeschichten und den Austausch auf Platt.

Dem Förderverein Freibad Abenden ist es zu verdanken, dass ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt, das Freibad Abenden, nicht nur für die Stadt Nideggen erhalten bleibt und somit die gesamte Region attraktiv hält. Das Bad wird ausschließlich von den Ehrenamtlichen betrieben, die beispielsweise die Grünpflege, die Beckensäuberung sowie die Instandhaltung unterhalten.

Seit seiner Gründung im Jahre 2015 macht sich der Asylkreis Langerwehe für die Integration und Unterbringung von geflüchteten Menschen stark und setzt sich beispielsweise dafür ein, geeigneten Wohnraum für die Geflüchteten zu finden.

Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Inden besteht aus 32 Kindern aus den Ortschaften Inden, Lucherberg, Lamersdorf, Frenz und Schophoven, die mit viel Spaß an den Feuerwehrdienst herangeführt werden. Darüber hinaus werden viele Freizeitaktivitäten angeboten: Schlittschuhlaufen, Zeltlager und Schwimmen.

Die Theatergruppe Weinbergschnecken, die dem Förderverein der Grundschule Merzenich angegliedert ist, ist eine Laientheatergruppe, die seit 30 Jahren jährlich ein Theaterstück für Kinder ab drei Jahren aufführt, bei dem die Kulissen selbst gebaut und die Kostüme selbst genäht werden.

Die Bürgerinnen und Bürger aus Morschenich haben 2008/2009 einen Bürgerbeirat zum Umsiedlungsprozess ihres Ortes im Zuge des Braunkohletageabbaus gewählt, der im Dialog die Bürgerschaft im Umsiedlungsprozess mit der Gemeinde Merzenich und RWE vertritt sowie außerdem an Wertgutachten- und Grundstücksreservierungsverfahren beteiligt ist.

Die Findus Nachbarschaftshilfe bietet in Birgel ehrenamtlich Nachbarschaftshilfe für schwierige Situationen und Notfälle an. Dazu kommen diverse Hilfsangebote, Jugendtreffen, Vorträge, Ausflüge und weitere gemeinschaftliche Unterstützungen.

Mohamed Khomassi engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für notleidende Menschen und für die Integration Geflüchteter in Jülich, indem er beispielsweise bei Behördengängen und anderen Lebenslagen unterstützend wirkt.

Das Team Dorfladen Wollersheim besteht aus rund 20 Personen, die sich ehrenamtlich im Dorfladen engagieren. Dieser ist ein von der Leader-Region EIFEL gefördertes Projekt und hat sich seit der Entstehung im Jahre 2014 schnell auch zu einem sozialen Treffpunkt für die Dorfbevölkerung entwickelt.

Der Verein „Nörvenich hilft“ hat rund 52 ehrenamtliche Mitglieder, die sich für Geflüchtete und Neuzugewanderte in Nörvenich einsetzen, indem unter anderem ein Ankommenstreffpunkt mit integrierter Kleiderkammer betrieben wird.

Die Eheleute Monika und Frank Leßenich setzen sich tatkräftig für Kinder ein: sei es durch Unterstützung des jährlichen Kinderkarnevalszuges in Düren oder durch Spenden für Kinder in Albuera auf den Philippinen, denen das Paar Bildung, Essen und medizinische Versorgung ermöglicht.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Malteser Herzenswunsch Krankenwagens holen schwerkranke Menschen zu Hause oder in einer stationären Einrichtung mit dem Herzenswunsch Krankenwagen ab und bringen sie an einen Ort oder zu einem Ereignis, um einen letzten Wunsch oder eine letzte Begegnung zu ermöglichen.

Die Arbeitsgruppe Grenzland 1944/45 befasst sich seit mehreren Jahren mit den Geschehnissen der Endphase des Zweiten Weltkrieges im Aachener Grenzland und verfolgt das Ziel, möglichst viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen zusammenzubringen und sich somit gemeinsam gegen das Vergessen, zur Versöhnung sowie zur Mahnung einzusetzen.

Das St. Martinskomitee Arnoldsweiler wurde im Jahre 1924 von einem Schullehrer gegründet und organisiert – derzeit mit 22 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – alljährlich den Martinszug in Arnoldsweiler inklusive Pferd, Sankt Martin und Süßigkeiten für die Kinder.

Die Selbsthilfegruppe für Morbus Parkinson-Betroffene, deren Angehörige und Betreuer besteht seit dem Jahre 1988 und bietet, neben Vorträgen und gemeinsamen Sportangeboten, Hilfestellung bei Problemen durch Parkinsonerkrankung und den damit verbundenen Fragen.

Bei dem Buddy Besuch verbreitet das Hunde-Maskottchen Buddy seit der Coronazeit nicht nur gute Laune, sondern unterstützt besonders Kinder und Jugendliche, die unter dem Verzicht und den sozialen Einschränkungen in der Coronapandemie gelitten haben. Darüber hinaus initiiert der lustige Hund mit Schlappohren viele Spendenaktionen, um bedürftigen Kindern zu helfen.

Kategorien
News

Förderverein des St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen feiert stolzes Jubiläum

Mayen – Verein wurde 1993 gegründet und hat unzählige Projekte erfolgreich umgesetzt – 30 Jahre – rund 170 000 Euro Spenden: Der Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen, der 1993 gegründet wurde, kann auch im Jubiläumsjahr stolz auf sich und seine Projekte sein.

„Zweck des Vereins war und ist es, eine Verbindung zwischen den Menschen in der Region und dem Krankenhaus zu schaffen. Denn dem St. Elisabeth Krankenhaus kommt auch nach unserer Auffassung eine wichtige Funktion in der Grundversorgung zu“, betont der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Paul Glauben. Die Relevanz für die Region gehe aber auch weiter, wie die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der einzelnen Kliniken in Mayen zeigten. Daher sei es wichtig, dass die Bevölkerung in und um Mayen sich ihrem Krankenhaus verbunden fühlt. Diese Verbundenheit zu fördern, sei eine wesentliche Aufgabe des Vereins.

Daneben hat der Verein das „Krankenhausforum“ ins Leben gerufen. Hier wurden Informationen über das Leistungsspektrum des Krankenhauses und die Erörterung medizinischer Themen in Vortragsveranstaltungen angeboten. „In unseren Anfangsjahren wollten wir gezielt die Möglichkeit des Gesprächs zwischen Bevölkerung und Ärzten sowie medizinischem Pflegepersonal außerhalb eines stationären Aufenthalts oder einer ambulanten Behandlung ermöglichen. Angesichts der vielfältigen Informationsmöglichkeiten, die heute insbesondere das Internet bietet, ist das Interesse an solchen Veranstaltungen leider zurückgegangen und wir konzentrieren uns inzwischen in erster Linie auf die finanzielle Förderung des Krankenhauses“, so Glauben. So wurde der Verein dann 2016 in „Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen“ umbenannt. Bei der finanziellen Unterstützung des Mayener Krankenhauses stehen die Patienten im Mittelpunkt. „Wir fördern erst dann, wenn wir die Überzeugung gewonnen haben, dass die eingesetzten Mittel dem Wohl der Menschen dienen, die medizinische Hilfe brauchen“, so der Vorsitzende. Ein Blick in die „Spendenstatistik“ belegt dies.

Insgesamt wurden allein in den vergangenen 20 Jahren rund 150.000 Euro für Anschaffungen zur Verfügung gestellt. Dazu zählten neben der Ausstattung der Palliativstation mit Möbeln und Palliativbetten (rund 50.000 Euro) unter anderem die Übernahme der Kosten für ein Kinderendoskop (18.500 Euro), Dekubitusmatratzen (4000 Euro), ein Beatmungsgerät (10.000 Euro), Sitzergometer (3.800 Euro), mobile EKG-Geräte (10.000 Euro), ein moderner gynäkologischer Stuhl (22.400 Euro) ein Lachgassediergerät für den Kreißsaal (6.900 Euro) sowie ein LED-Kerzenständer für die Krankenhauskapelle (2.500 Euro).

Der Verein finanziert sich über Mitgliederbeiträge und Spenden. Derzeit gehören dem Verein noch 106 Mitgliedern an. Leider ist die Mitgliederzahl rückläufig. „Um auch in Zukunft seiner Aufgabe nachkommen zu können, sind wir dringend auf neue Mitglieder und Spenden angewiesen“, so Dr. Paul Glauben. Die Menschen in der Region könnten mit einer Mitgliedschaft im Förderverein ihre Verbundenheit mit dem Krankenhaus zum Ausdruck bringen und zugleich zur finanziellen Unterstützung ausgewählter Projekte beitragen. „Wer hier mitmacht, schreibt Erfolgsgeschichte. Insofern sind wir sehr dankbar über die bereits drei Jahrzehnte währende Unterstützung“, resümiert der Kaufmännische Direktor Markus Bunzel.

Kategorien
News

Eifeler HRT-Team mit vier Fahrzeugen beim Eifelklassiker auf dem Nürburgring

Nürburgring/Drees – Das Haupt Racing Team wird bei der 51. Auflage der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring mit vier Fahrzeugen in vier unterschiedlichen Klassen an den Start gehen. Neben den beiden Mercedes-AMG GT3 #4 und #6, die unter der Nennung Mercedes-AMG Team BILSTEIN starten, werden auch der Mercedes-AMG GT2 #46 und der Mercedes-AMG GT4 #89 den Kampf um den Sieg in ihren Klassen aufnehmen.

  • Mercedes-AMG Team BILSTEIN #4 in der Topklasse SP9 Pro.
  • Schwesterfahrzeug #6 im Feld der SP9 Pro-Am.
  • Mercedes-AMG GT2 #46 startet in der SPX.
  • Startnummer #89 in der SP10-Kategorie am Start.

Die diesjährige Ausgabe der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring steht für das Haupt Racing Team unter einem ganz besonderen Vorzeichen. Erstmals in der Geschichte des Mercedes-AMG Customer Racing Programms wird ein Team alle drei aktuellen GT-Modelle bei einem Rennen an den Start bringen. Drei der vier Fahrzeuge nehmen mit erweiterter Unterstützung durch Mercedes-AMG die Herausforderung Nürburgring-Nordschleife in Angriff.
In der Topklasse SP9 Pro wird der Mercedes-AMG GT3 #4 den Kampf um den Gesamtsieg aufnehmen. Wie bereits im Vorjahr treten Philip Ellis, Raffaele Marciello (beide SUI) und Luca Stolz (GER) unter der Nennung Mercedes-AMG Team BILSTEIN zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring an. Das Schwesterfahrzeug #6, welches ebenfalls unter dem Namen Mercedes-AMG Team BILSTEIN genannt ist, wird in der Klasse SP9 Pro-Am starten. Hier werden sich Teambesitzer Hubert Haupt (GER), Jordan Love (AUS) und Arjun Maini (IND) am Steuer abwechseln.

Nach seiner erfolgreichen Feuertaufe bei den 24h Qualifiers vor wenigen Wochen setzt HRT erneut den neuen Mercedes-AMG GT2 #46 unter der Nennung Mercedes-AMG Team HRT in der Klasse SPX ein. Der Mercedes-AMG Test- und Entwicklungsfahrer Thomas Jäger (GER) sowie Frank Bird (GBR), Elia Erhardt und Jörg Viebahn (beide GER) werden erstmalig ein 24h-Rennen mit diesem neuen Kundensportmodell bestreiten.

Auch in der Klasse SP10 für homologierte GT4-Fahrzeuge wird HRT zum ersten Mal bei den 24h Nürburgring ein Auto an den Start bringen. Im Mercedes-AMG GT4 #89 werden Florian Wahl, Tobias Wahl, Reinold Renger sowie Alexander Kroker (alle GER) auf die Jagd zweimal rund um die Uhr gehen.

HRT und BILSTEIN präsentieren erneut exklusives 24h Nürburgring-Design
Wie bereits in den vergangenen Jahren wird ein Mercedes-AMG GT3 von HRT wieder in einem speziell für dieses Highlight entwickeltem Design von Teampartner BILSTEIN auf die Strecke gehen. Zum ersten Mal wird beim ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring ein sogenanntes Comic-Art-Car antreten. Dieser Entwurf von Fashion-Designer Frank Granduc wurde in Zusammenarbeit mit dem Livery-Artist Alexander Bloch umgesetzt. An mehreren Tagen wurde der Mercedes-AMG GT3 #4 aufwändig per Hand lackiert und ist somit nicht nur ein wahres Kunstwerk, sondern auch ein Unikat. Damit reiht sich dieses Fahrzeug nahtlos in die vorherigen Art- und Retro-Cars des Haupt Racing Teams ein, die in den vergangenen Jahren in der Startaufstellung standen.

Das Haupt Racing Team und der Fahrwerksspezialist BILSTEIN pflegen eine intensive und erfolgreiche Partnerschaft. Auch in dieser Saison ist BILSTEIN wieder offizieller Technikpartner des Haupt Racing Teams. Sowohl bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring als auch in der DTM und in der Nürburgring Langstrecken-Serie ist der ikonische blau-gelbe Mercedes-AMG GT3 auf der Rennstrecke zu bewundern.

HRT peilt Top-Platzierung an
Bei allen bisherigen 24h-Rennen am Nürburgring zeigte das Haupt Racing Team starke Leistungen, jedoch war das Rennglück nicht auf der Seite von HRT. Bei der vergangenen Ausgabe fuhr der Mercedes-AMG GT3 #4 in der Spitzengruppe um den Gesamtsieg, als ein Reifenschaden in der Anfangsphase alle Siegchancen zunichte machte. Jedoch überquerte das Team nach einer starken Aufholjagd auf der siebten Gesamtposition die Ziellinie, gefolgt vom Schwesterauto #6, welches sich den Klassensieg in der SP9 Pro-Am sicherte. An diese Leistung möchte HRT in diesem Jahr anknüpfen und erneut den Angriff auf eine Top-Platzierung starten.

Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team BILSTEIN #4: „Ich freue mich, wieder mit HRT bei den 24h Nürburgring am Start zu sein und wie im letzten Jahr mit Philip und Luca gemeinsam im Auto zu sitzen. Ich bin sehr motiviert, wieder mein Bestes zu geben. Ich hoffe, dass wir ein sauberes Rennen haben werden.“

Jordan Love, Mercedes-AMG Team BILSTEIN #6: „Ich bin sehr gespannt und freue mich auf meine ersten 24 Stunden am Nürburgring. Es wird eine große Herausforderung sein und meine Lernkurve wird recht steil ein. Es ist etwas Besonderes, bei einem so besonderen Ereignis dabei zu sein. Davon habe ich schon immer geträumt. Arjun, Hubert und ich haben uns gut auf das Rennen vorbereitet und können es kaum erwarten, loszulegen.”

Thomas Jäger, Mercedes-AMG Team HRT #46: „Nach dem erfolgreichen Qualifikationsrennen freue ich mich jetzt auf das 24h-Rennen gemeinsam mit HRT. Wir haben den Rollout noch einmal genutzt, um ein paar Feinjustierungen vorzunehmen. Das Auto hat sehr gut funktioniert. Jetzt werden wir uns in den Trainings – vor allem im Nachttraining – auf das Rennen einstellen. Wir hoffen auf einen problemlosen Verlauf, dass wir durchfahren und damit das Testprogramm für den Mercedes-AMG GT2 erfolgreich abschließen können.“

Tobias Wahl, Haupt Racing Team #89: „Ich freue mich sehr, in diesem Jahr das schönste Rennen der Saison bei HRT zu fahren. Es ist mein fünftes 24H-Rennen auf dieser legendären Strecke und ich bin sehr stolz darauf mit einem so professionellen Team und einer großartigen Fahrerbesetzung an den Start zu gehen.“

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team: „Das gesamte Team fiebert diesem Saisonhighlight entgegen. Zum ersten Mal setzen wir drei Fahrzeugtypen bei diesem Langstreckenklassiker ein. Wir freuen uns auf diese Herausforderung und über das entgegengebrachte Vertrauen seitens Mercedes-AMG. Wir sind hochmotiviert, in allen Klassen das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.“

Kategorien
News

Gewinner*innen in Aachen erkunden den Bushof und seine Umgebung

Aachen – „Ich habe noch nie etwas gewonnen und jetzt gleich so einen interessanten Preis“, kommentierten die drei Gewinner*innen des Urlaubs am Bushof einstimmig, als sie Anfang Mai rund um das Gebäude die Umgebung erkundeten.

Gewinne, Gewinne, Gewinne: Bürgermeisterin Hilde Scheidt (Mitte) zieht im Beisein von Filmemacher Michael Chauvistré und Heidemarie Ernst die Gewinner*innen. Foto: (©Stadt Aachen / Vadim Ljubarovkij

Danken konnten sie Bürgermeisterin Hilde Scheidt: Sie hatte Ende April im Rahmen des Kulturevents „Films for Future“ im Stadtsaal am Bushof die Gewinner*innen aus den über 400 Teilnehmer*innen gezogen.

Empfang im Stadtssal

Am Freitag, 5. Mai, empfing Oberbürgermeisterin die Gewinner*innen herzlich am Bushof. Gewonnen hatte eine junge Familie mit Kleinkind aus Essen, ein pensioniertes Lehrerehepaar aus Aachen und eine Dozentin für Wirtschaftsgeographie mit ihrem Partner. Alle wurden durch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Bushof-Kümmerin Heidemarie Ernst, Mitglieder des Netzwerks Bushofs und der Interessengemeinschaft Hotmannspief-Viertel gebührend empfangen. Die Urlauber*innen bekamen gleich von Manfred Savelsberg in seiner Paraderolle als Manni d’r Huusmeäster und dem Aachener Rocksänger Dieter Böse einen humorvollen Einblick in den Öcher an sich – und in das ungewöhnliche Urlaubsgebiet.

Nach dem Empfang nahmen alle Urlauber*innen an der beliebten kabarettistischen Bushofführung des Huusmeästers teil. Auch am nächsten Tag traf man beim Mobilitätsfestival rund um die Hotmannspief gut gelaunte Gewinner*innen an, die von den Hotelzimmern, der Currywurst, Kaffee und Kuchen, Eis, Cocktails, der movA-App der ASEAG und Einkaufsgutscheinen rund um die Hotmannspief, Alexander-, Promenaden – und Peterstraße schwärmten und gerne wiederkommen möchten und zwar besonders wegen der herzlichen Aufnahme in den Läden und Restaurants – mit interessanten Gesprächen in den inhabergeführten Geschäften.

„Der Bushof verbindet“

Heidemarie Ernst von der Koordinationsstelle Bushof fragte die Gewinner*innen nach der Erinnerung an den Aufenthalt, die besonders im Gedächtnis geblieben ist und erhielt eine überraschende Antwort: „Der Bushof verbindet – nicht nur, durch die vielen Busse, die hier die ganze Stadt zusammenbringen, sondern auch die sehr vielen Menschen im Stadtteil, die sich vernetzen und sich für Veränderung einsetzen. Das hat man in den zwei Tagen wirklich gespürt.“

Einen kurzen Film zum „Urlaub“ gibt es auf www.aachen.de/bushof.

Kategorien
News

Konzert für Hilfsgruppe Eifel – Musikverein Hümmel spielt am Samstag 13. Mai für krebskranke Kinder

Hümmel/Mechernich – Ein Wohltätigkeitskonzert zugunsten der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder gibt der Musikverein Hümmel am Samstagabend, 13. Mai, ab 19 Uhr, im neuen Gemeindehaus in Hümmel. Geboten werden an dem Abend Lieder von Modern bis Altbewährt sowie aus den eigenen Reihen Selbstkomponiertes. Auch der bekannte Mundartautor und Eifelkenner Manfred Lang („Manni kallt Platt“) aus Mechernich ist mit von der Partie.

„Nach den erfolgreichen Benefizkonzerten in den Jahren 2010, 2013 und 2016, und nach dem wegen Pandemie ausgefallenen Konzert 2018, möchte der Musikverein in diesem Jahr wieder die Organisation unterstützen“, schreibt Werner Schneider, der Vorsitzende und Musiker des Hümmeler Blasorchesters. Bislang wurden rund 7.000 Euro für die Kinder eingespielt, die die in Kall und Mechernich beheimatete Hilfsgruppe Eifel seit Jahrzehnten betreut. Werner Schneider hofft auf eine Abrundung der Summe.

Neun Euro Eintritt

Um dem Publikum ein abwechslungsreiches, interessantes und komplett neues Programm bieten zu können, haben die Musiker die vergangenen Wochen intensiv geprobt. Einlass ist ab 18 Uhr, Konzertbeginn um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt neun Euro und kann reserviert werden bei Werner Schneider (Te. 0 26 94/ 520) oder Rainer Nücken (Tel. 0 24 40/ 233.

Kategorien
News

Die Solarmarkise – Die „Inda Bots“ aus Aachen brauchen Unterstützung

Aachen – Für die „Inda Bots“ aus der Robotik AG des städtischen Inda-Gymnasiums wäre es wie die Teilnahme am Finale einer Weltmeisterschaft für einen Fußballer: dabei sein beim Weltfinale der „FIRST Lego League“ in Sydney. Die „Inda Bots“ haben sich unter den besten Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Ende 2022 in Dresden in der Kategorie „Robot-Game“ durchgesetzt und sind nun qualifiziert für die „Asia Pacific Open Championship“. Die Teilnahme am Wettbewerb in Sydney, bei dem Teams aus über 30 Ländern aufeinandertreffen, ist eine einmalige Chance für die Schüler*innen zwischen zehn und 16 Jahren.

So sehn Sieger aus: Die „Inda Bots“ haben sich für das Weltfinale in Sydney qualifiziert. Foto: © HANDS on TECHNOLOGY e. V.

Aber eine Reise der auf die andere Seite der Erde ist leider kostenintensiv: Mit rund 30.000 Euro würde die Team-Tour zu Buche schlagen, hat Physik- und Chemielehrer und Coach des Teams, Dr. Andreas Uhe, ausgerechnet. „Rund die Hälfte haben wir bereits zusammen. Wir konnten sie von Firmen und privaten Spendern einwerben“, freut sich Uhe, dass bereits der halbe Weg geschafft wurde. Leider könne weder der Förderverein, noch die Eltern selbst die fehlende Restsumme vollständig aufbringen. „Wir suchen Sie. Wenn Sie die ‚Inda Bots‘ unterstützen wollen, melden Sie sich bitte bei mir“, richtet Uhe einen Appell an mögliche Sponsoren. Wer sich also vorstellen kann, das tolle Projekt zu unterstützen, kann sich bei Coach Uhe unter uhe@inda-gymnasium.de melden.

Das ausfahrbare Photovoltaikmodul

Neben dem Sieg im „Robot-Game“ wurde das von den „Bots“ selbst entwickelte, ausfahrbare Photovoltaikmodul in der Kategorie „Forschung“ als eines der vier interessantesten Projekte gewürdigt. Das von den „Inda Bots“ entwickelte, sogenannte EASI-Solarmodul kann wie eine Markise genutzt werden, so dass es gleichzeitig Schatten spendet und die Sonnenenergie nutzt. Es richtet sich automatisch nach dem Sonnenstand aus, ist selbstreinigend und kann unbürokratisch und ohne Fachkräfte wie ein Balkonkraftwerk angeschlossen werden. Es gibt bereits ein voll funktionstüchtiges Modell und ein Prototyp in Originalgröße ist in Planung.

Kategorien
News

Auszubildende aus Nordrhein-Westfalen haben jetzt die Chance eines von 333 Interrail-Tickets zu gewinnen

Region/Düsseldorf – Mit dem Zug durch Europa: #AzubiGoEU-Wettbewerb der Landesregierung NRW geht in die zweite Runde – Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei teilt mit: Unbekannte Orte und Kulturen in Europa kennenlernen, neue Freundschaften schließen und dabei aus über 40.000 Reisezielen wählen, von Norwegen bis Nordmazedonien, von Irland bis Italien – Auszubildende aus Nordrhein-Westfalen haben jetzt die Chance, eines von 333 Interrail-Tickets zu gewinnen. Europaminister Nathanael Liminski hat die zweite Runde des im Vorjahr erstmalig ausgelobten Wettbewerbs „#AzubiGoEU“ gestartet. Bis zum 31. Mai 2023 können Auszubildende Quizfragen zum Thema Europa beantworten.

Minister Liminski: „Europa lebt davon, dass seine Bürgerinnen und Bürger frei über Grenzen hinweg reisen, leben, studieren und arbeiten können. Das Fundament Europas liegt in der persönlichen Begegnung zwischen Menschen und dem gegenseitigen Kennenlernen von Land, Sprache und Kultur. Dieses Kennenlernen möchten wir Auszubildenden aus Nordrhein-Westfalen im Rahmen der zweiten Auflage von #AzubiGoEU auch in diesem Jahr wieder ermöglichen. Es freut mich, dass wir die Zahl der Gewinner-Tickets mehr als verdreifachen konnten.“

Die Landesregierung hatte im letzten Jahr mit dem Pilotprojekt #AzubiGoEU 100 Auszubildenden aus Nordrhein-Westfalen ermöglicht, sich ein individuelles Europa-Abenteuer zusammenzustellen und ein Stück weit grenzenlose Freiheit zu erfahren. Dieses Jahr haben mit der Verlosung von 333 Tickets noch mehr Auszubildende die Chance auf eine Reise mit dem Interrailticket quer durch Europa. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können im Rahmen ihrer Zugfahrten durch die 33 teilnehmenden Länder ihre interkulturelle Kompetenz stärken, ihre Sprachkenntnisse ausbauen und vielleicht auch neue Freundschaften schließen.

Das Online-Quiz ist hier abrufbar: www.mbei.nrw/azubigoeu. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Zug-Tickets verlost. Die Gewinnerinnen und Gewinner können zwischen zwei Ticket-Varianten wählen: Entweder sind sie bis zu einen Monat lang in Europa unterwegs und reisen an sieben Tagen innerhalb dieses Zeitraums unbegrenzt mit der Bahn. Oder sie sind bis zu 15 Tage unterwegs, bei dieser Variante sind täglich unbegrenzte Bahnfahrten innerhalb Europas möglich.

Teilnehmen können Auszubildende, die zum Zeitpunkt der Bewerbungs-phase zwischen 18 und 27 Jahren alt sind, die eine Berufs(-fach)schule in Nordrhein-Westfalen besuchen und die Staatsangehörigkeit eines EU-Landes besitzen. Nach Erhalt des Tickets haben die Auszubildenden elf Monate Zeit, auf Reisen zu gehen. Ihre schönsten, spannendsten oder witzigsten Europa-Erlebnisse posten sie auf Instagram unter dem Hashtag #AzubiGoEU.

Kategorien
News

Für eine lebenswerte Welt – „Weltrotkreuztag“ in Vogelsang gefeiert

Schleiden-Vogelsang – Saisoneröffnung, „One mile for future“, neuer Trägerverein Museum und mehr – Hans Schwarz, Präsident der DRK-Landesverbands war zu Gast – Edeltraud Engelen übergab „Licht des Friedens“ an Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. „Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Wir haben viel Spaß gehabt!“, freut sich Rolf Zimmermann, lange Jahre Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Euskirchen und seit seiner Pensionierung Leiter des Rotkreuz-Museums in Vogelsang. Dort feierte man am 8. Mai gemeinsam den Weltrotkreuztag in den Räumen der „Rotkreuz-Akademie vogelsang ip“. Hier machte auch das „Licht des Friedens“ auf seinem Weg ins italienische Solferino halt. Zugleich eröffnete man auf der ehemaligen NS-Ordensburg auch die neue Saison auf dem „Rotkreuz-Campus der Humanität“.

Nach den Corona-Einschränkungen gab es viel Neues zu berichten. So haben der DRK-Landesverband Nordrhein und der DRK-Kreisverband Euskirchen beispielsweise einen gemeinsamen Trägerverein gegründet. „Der »Rotkreuz-Museum vogelsang ip e.V.« wird die zukünftige Museumsarbeit langfristig sichern. Das Museum erhält dazu eine deutliche und dauerhafte Budgetstärkung und zwei hauptamtliche Stellen“, freut sich Zimmermann. In diesem Zusammenhang war Hans Schwarz, der Präsident des Rotkreuz-Landesverbands persönlich, zu Gast und richtete einige Worte an die rund 100 Anwesenden. Der Schleidener Bürgermeister Ingo Pfennings tat es ihm gleich.

„One mile for future“

Und die Neuigkeiten rissen nicht ab. Zimmermann erläuterte: „Seit zehn Jahren haben über 200 junge Freiwillige aus mehr als 40 Nationen und vier Kontinenten gemeinsam daran gearbeitet, diesen ehemaligen NS-Standort zu verwandeln – ihn immer mehr zu einem begehbaren Lernort für unsere gemeinsamen Ziele zu entwickeln.“ Die Agentur ProfiPress berichtete im Vorfeld.

Klimawandel, friedliche Entwicklung und gemeinsames Einstehen für eine andere Welt, stehen dabei bis heute im Zentrum. Daher auch das Motto auf den bedruckten Taschen zur Begrüßung: „Climate changed me. Will my story change you?“ – damit unsere Erde auch für unsere Kinder und Enkel noch lebenswert ist. Zimmermann: „Auch dieses Jahr werden wieder über 30 Freiwillige der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung nach Vogelsang kommen, um an dem gemeinsamen Ziel zu arbeiten.“

All die bisherigen in diesem Kontext entstandenen Projekte hat man nun in der „Meile für Zukunft“ („One mile for future“) verbunden – einem neuen, gekennzeichneten Spazierpfad über das Gelände von Vogelsang. Besucherinnen und Besucher können hier viel über die Herausforderungen und Gefahren der Zukunft erfahren. „Aber auch, was wir alle gemeinsam dazu beitragen können, die Zukunft positiv zu gestalten“ ergänzte der Museumschef stolz. Sie führt beispielsweise vorbei am „Friedenstisch“, dem „Friedenspfad“, dem „Tunnel of Visions“, dem „Grundsatzdenkmal“ und vielen anderen „Friedenscamp-Projekten“. Auf Tafeln mit QR-Codes am Wegesrand sind diese noch einmal detailliert erklärt.

Engelen übergab Fackel an Ministerpräsidentin

Außerdem kam eine Fahrradstaffel des Roten Kreuzes aus Aachen mit dem „Licht des Friedens“ in Vogelsang vorbei – einem jährlichen, großen Event des Roten Kreuzes. Weiter wurde sie dann nach Bonn getragen. Edeltraud Engelen vom Euskirchener Kreisverband, zuständig für Blutspenden und genannt „Engelchen“, nahm das Licht dann von der Rotkreuz-Schwesternschaft in Bonn entgegen und brachte es anlässlich des Tages zu „70 Jahren Blutspende“ nach Trier. Hier übergab sie es feierlich an niemand anderen als die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer.

Voraussichtlich wird die Fackel dann am Samstag, 24. Juni, bei der großen „Fiaccolata“, einer Fackelwanderung von mehr als 10.000 jungen Ehrenamtlichen, im italienischen Solferino eintreffen.

Dr. Frauke Hartung, Oberin der Bonner DRK-Schwesternschaft, betonte: „Seit langem sind wir mit dem DRK Kreisverband Euskirchen eng verbunden und es ist sehr schön, dass wir diese Verbundenheit mit der Fackelübergabe noch einmal unterstreichen können.“

Und Museumschef Rolf Zimmerman ergänzte: „Mit der Fackel erinnern wir an unsere historischen Wurzeln und unterstreichen die Zusammengehörigkeit innerhalb der DRK-Verbände und DRK-Schwesternschaften.“

Hintergrund

Die Schlacht von Solferino am 24. Juni 1859 gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes. Seit 1992 erinnern tausende Menschen aus der ganzen Welt alljährlich am 24. Juni bei einer Fackelwanderung, italienisch „Fiaccolata“, von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Deren Ursprünge gehen auf die Schlacht von Solferino zurück. Damals beschloss Henry Dunant, in der Lombardei in Norditalien Kaiser Napoleon III aufzusuchen. Angekommen in Castiglione delle Stiviere, bot sich dem 31-Jährigen ein grauenhaftes Bild. An Straßenrändern, auf Plätzen und in Kirchen lagen Körper an Körper verwundete Soldaten. Ergriffen vom Anblick des Grauens wollte Dunant helfen. Der junge Geschäftsmann vergaß seine ursprüngliche Mission und kümmerte sich um die verletzten Soldaten. Gemeinsam mit Einheimischen rettete er unzählige Menschenleben – ohne Unterschied ihrer Herkunft – allein nach dem Maß der Not. Basierend auf diesem Erlebnis entstand die weltweite Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.