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Auch die Stadt Alsdorf sagte als Kita-Träger am „Tag der Kinderbetreuung“ Danke

Alsdorf – Es geht darum, Danke zu sagen. Seit 2012 findet in Deutschland jeweils am Montag nach dem Muttertag der „Tag der Kinderbetreuung“ statt. Anerkennung für diejenigen, die sich um die Betreuung von Kindern kümmern, steht dabei im Vordergrund. In Alsdorf haben dazu der Leiter des Referates Jugend, Schulen und Sport, Manfred Schmidt, und Jugendamtsleiterin Sabine Schäfer kleine Präsente in den Kitas verteilt.

Als Vertreter des Trägers haben sie die sieben städtischen Kindertagesstätten und Familienzentren besucht. Im städtischen Verbundfamilienzentrum Kellersberg hat sich Leiter Dennis Hünten als erster über einen der Geschenkbeutel freuen dürfen. Genau so, wie die Kolleginnen und Kollegen in allen 36 Gruppen der städtischen Kitas. (apa)

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Handwerk live erlebt – Dieser Muttertag zerging auf der Zunge

Region/Koblenz – Das hätten die Organisatoren der Handwerkskammer (HwK) Koblenz nicht zu träumen gewagt: Ihr Konzept, am Muttertag erstmals einen großen Familientag mit Brunch, Musik und ganz viel Handwerk live anzubieten, kam umwerfend gut an. Der Andrang war dabei zwischenzeitlich so groß, dass vorübergehend ein Einlassstopp notwendig wurde. Rund 650 Gäste kamen in das Zentrum für Ernährung und Gesundheit (ZEG), um sich am vielfältigen Brunchbuffet zu stärken und anschließend beim Familienfest im Außengelände die Frühlingssonne und Live-Musik zu genießen, oder an Handwerksworkshops teilzunehmen.

Dort bekamen die Kinder und Erwachsenen spannende Informationen dazu, wie ein Sauerteig hergestellt und richtig „gefüttert“ wird, warum die Milch beim Hefeteig für das Muttertagsherz nicht zu warm sein sollte und wie man Bratwürste ganz einfach portioniert, wenn man den richtigen Dreh erst einmal raus hat. Die Gäste durften Brotaufstriche herstellen oder Sahnetörtchen mit professionellen Tricks selbst verzieren. „Brot braucht Zeit“ war dabei eine offensichtliche Erkenntnis, denn ebenso wie die persönlich markierten und selbst hergestellten Fleischkäse, Muttertagshefeherzen oder vakuumierten Bratwürste durften die fleißigen „Praktikanten“ auch ihre Sauerteigbrote mit nachhause nehmen, mussten dafür aber wegen der Backzeit knapp zwei Stunden warten.

Diese Zeit verging wie im Flug, denn in und um das ZEG brummte das Leben. Kinder wurden geschminkt, ließen sich Zöpfe flechten, tobten auf der Hüpfburg oder probierten sich an Werkstationen im Pavillon der HwK aus. Die Erwachsenen plauschten ausgiebig bei Speis und Trank oder genossen es, Handwerk zum Anfassen zu erleben. „Es macht wirklich Spaß, dass man hier selber mitmachen kann“, freute sich eine Besucherin und ein Vater hoffte: „Vielleicht hilft es ja, dass die Kinder später auch einen Bezug zum Handwerk bekommen und einen Beruf im Handwerk anstreben.“

Was daraus werden kann, wenn man im Handwerk Fuß fasst und es mit besonders viel Leidenschaft zur Perfektion ausübt, erfuhren die Besucher, die gern bis zum Nachmittag blieben, als es schließlich feierlich wurde. Im Rahmen des Muttertagsfestes wurde nämlich erstmals der Landesehrenpreis im Genusshandwerk verliehen. Dabei zeichnete Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt 32 rheinland-pfälzische Betriebe aus den Gewerken Bäcker, Metzger, Konditoren, Speiseeishersteller und Bierbrauer aus. Ausgezeichnet wurden Betriebe, die mit traditionellen Herstellungsmethoden und regionalen Zutaten herausragende Qualität und besondere Geschmacksmomente erschaffen. Gewürdigt wurden außerdem die Ausbildung junger Fachkräfte, soziales Engagement der Betriebe sowie Nachhaltigkeit.

Aus dem Bezirk der HwK Koblenz wurden folgende Betriebe ausgezeichnet: Bei den Fleischern das Fleischfachgeschäft und Partyservice Groß aus Kempenich sowie die Westerwald Metzgerei Hüschs Landkost GmbH aus Rosenheim. Bei den Bäckern wurden die Vollkornbäckerei Barth GmbH aus Niederfell und die Bäckerei Erbach aus Idar-Oberstein geehrt. Bei den Konditoren ging der Landesehrenpreis an die Konditorei Café Baumann GmbH aus Koblenz und bei den Speiseeisherstellern wurde das Unternehmen Westwood Ice Cream aus Deesen ausgezeichnet.

 

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Ein großes Dankeschön zum Tag der Kinderbetreuung

Düren – Zum Tag der Kinderbetreuung spricht Landrat Wolfgang Spelthahn allen Mitarbeitenden in Kitas sowie Tagesmüttern und -vätern wieder großen Dank aus. Der bundesweite Aktionstag, der traditionell am Montag nach Muttertag begangen wird, macht auf die wertvolle Arbeit aufmerksam.

‚Danke‘ ist ein kleines Wort, hinter dem aber eine große Bedeutung steht“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Sie sorgen Tag für Tag dafür, dass es den Kindern im Kreis Düren gut geht. Die Arbeit ist nicht immer leicht, aber das Lächeln der Kinder zeigt, dass es sich lohnt. Wir sind froh, dass wir auf Sie zählen können.“ Auch Elke Ricken-Melchert, Dezernentin für Jugend und Soziales, bedankte sich für die hervorragende Arbeit mit den Kindern.

Den Aktionstag nimmt der Kreis Düren mit seiner Kindertagesbetreuung Kreismäuse, Anstalt des öffentlichen Rechtes (AöR), traditionell zum Anlass, um den Kindertagesbetreuungen im Kreis Düren zu danken. An allen 41 Einrichtungen in Kreismäuse-Trägerschaft hängt heute ein geschenktes Banner mit einem Danke-Aufdruck. Zudem werden alle Mitarbeitenden zu einem großen Sommerfest in den Brückenkopf-Park eingeladen. Christoph Siebertz vom Vorstand sowie Stephanie Wentz, pädagogische Leiterin, überreichten die Einladung an Jasmin Brocker. Sie ist Leiterin der integrativen Kindertageseinrichtung Regenbogen in Aldenhoven und nahm stellvertretend für alle Einrichtungen die Einladung und den Dank entgegen. „Durch Ihre hervorragende Arbeit mit den Kindern und Eltern werden unsere Kitas zu Räumen für noch mehr Toleranz, Offenheit und Vielfalt. Dafür danken wir Ihnen, nicht nur heute“, sagte Christoph Siebertz.

 

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Rettungswagen mit Allrad für den Einsatz bei größeren Schadenslagen in Jünkerath übergeben

Daun/Jünkerath – Der Landkreis Vulkaneifel investiert weiter in den Katastrophenschutz. Vergangene Woche hat Landrätin Julia Gieseking offiziell einen zusätzlichen Rettungstransportwagen (RTW) des Katastrophenschutzes seiner Bestimmung übergeben. Besonderheit dabei: Als eines der ersten Fahrzeuge dieser Art im Bereich des Katastrophenschutzes verfügt der Rettungswagen über Allradantrieb und ist somit nicht nur geländefähig, sondern verfügt auch über eine gewisse Watfähigkeit.

Neben dem Regelrettungsdienst, der im Landkreis Vulkaneifel über die Rettungswachen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) organisiert wird, mit hauptamtlichen Mitarbeiter:innen besetzt ist und rund um die Uhr bei medizinischen Notfällen zum Einsatz kommt, werden im Bereich des Katastrophenschutzes zusätzliche Rettungstransportwagen vorgehalten, die bei größeren Schadenslagen zur Unterstützung des Rettungsdienstes zum Einsatz kommen und dann mit ehrenamtlichen Rettungskräften besetzt werden. Der Landkreis Vulkaneifel verfügt über insgesamt drei zusätzliche Rettungstransportwagen (RTW) im Bereich des Katastrophen-schutzes, die bei den Ortsverbänden in Daun, Gerolstein und Jünkerath stationiert sind.

Bei dem in Jünkerath übergebenen RTW handelt es sich um gebrauchtes Fahrzeug, das von einer Fachfirma komplett überholt, neu ausgestattet und an den Landkreis verkauft wurde. Das Fahrzeug wurde u.a. mit einem neuen Beatmungsgerät sowie einem Defibrilator bestückt. Der Landkreis Vulkaneifel hat hierfür insgesamt 117.000 Euro investiert. Der Rettungstransportwagen wird ab sofort beim DRK-Ortsverein Jünkerath stationiert.

„Es ist uns ein großes Anliegen, stetig in die Ausrüstung im Bereich des Katastrophenschutzes zu investieren. Wie wichtig es ist, über moderne Einsatzwagen- und geräte zu verfügen, hat uns die Hochwasserkatastrophe vor knapp zwei Jahren gezeigt. Jede Investition in den Katastrophenschutz ist gleichzeitig eine Investition für mehr Schutz und Sicherheit unserer Bevölkerung“, so Landrätin Julia Gieseking bei der Übergabe in Jünkerath.

Gleichzeitig wurde von der Verbandsgemeinde Gerolstein ein sog. „All-Terrain Vehicle (ATV)“ übergeben. Hierbei handelt es sich um ein flexibles, leichtes und extrem geländegängiges Fahrzeug, das ebenfalls ab sofort beim DRK in Jünkerath stationiert ist und in unwegsamem Gelände zum Einsatz kommt, zum Beispiel auf Wanderwegen, bei Waldarbeiterunfällen oder auf dem Kyll-Radweg.

 

 

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Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für Isolde Liebscher und Joachim Schiffer aus Wittlich

Wittlich – Aus den Händen von Landrat Gregor Eibes erhielten Isolde Liebscher und Joachim Schiffer aus Wittlich nun die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. Mit dieser Auszeichnung ehrt das Land Bürgerinnen und Bürger für ihr langjähriges und vielfältiges ehrenamtliches Engagement.

1. Reihe: Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Maria und Joachim Schiffer, Landrat Gregor Eibes. 2. Reihe: Ortsvorsteher Klein, Ernst Schmitt, Stephan von St. Vith, Norbert Sartoris, Karl-Josef Schiffer.

Isolde Liebscher ist eine besonders engagierte Frau der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Seit 2008  ist sie fest in der Gruppe Wittlich, ist unersetzbar geworden und arbeitet im Hilfsgüterlager in Wittlich. Sie sortiert Hilfsgüter, packt Pakete für die bedürftigen ukrainischen, belarussischen, russischen Flüchtlinge und alle Armen in den Ländern Litauen, Lettland, Albanien, Bosnien, Kroatien und Flüchtlingen in den Flüchtlingslagern in Kurdistan Irak. Mittlerweile sind über 540 Hilfstransporte geladen, und ohne die fleißigen zuverlässigen Helferinnen und Helfer wäre das nicht möglich.

Joachim Schiffer ist seit 1971 aktiver Musiker am Saxophon im Musikverein Lüxem. Seit 1983 war er zweiter Vorsitzender, von 1987 bis 2022 war er erster Vorsitzender. Sein besonders Anliegen als 1. Vorsitzender war es immer, Kinder und Jugendliche für Musik zu begeistern. Mit viel Engagement und Weitsicht erarbeitet er mit dem Vorstand Ausbildungskonzepte vom Kindergartenalter bis hin zum großen Orchester. Die stetige Weiterentwicklung des großen Orchesters war ebenso immer eine Herzensangelegenheit. Mit dem langjährigen Dirigenten Stephan Barth konnte so ein dauerhaft hohes Niveau erreicht werden. Regelmäßig finden Open-Air-Konzerte und Adventskonzerte mit dem Ziel statt, mit den erwirtschafteten Spenden soziale Projekte sowie die eigene Jugendarbeit zu unterstützen. Zudem ist er seit 1982 inaktives und förderndes Mitglied im Sportverein Lüxem. Dem Verein ist er seither eine wichtige Unterstützung, sowohl mit seiner Tatkraft als auch mit seinem beruflichen Netzwerk und seinem Knowhow in Versicherungsangelegenheiten, wo er Berater wie Partner zugleich ist.

Landrat Gregor Eibes dankte den Geehrten für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement und nannte ihr Wirken ein Vorbild für alle Bürgerinnen und Bürger. Den Glückwünschen des Landrats schlossen sich Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Lüxems Ortsvorsteher Sebastian Klein, Stephan von St. Vith (MV Lüxem), Norbert Sartoris (Kreismusikverband) und Maria Kremer (IGFM) gerne an.

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Regenreicher Grafschafter Ahrtallauf

Laacher See – Mit den Lauftreffs der Vereine SV Dernau und SV Hönningen wurde zum 2. Mal der Ahrtallauf von der Grafschafter Spvgg in Vettelhoven ausgerichtet. Die Folgen der Flutkatastrophe an der Ahr machte es bisher den dort ansässigen Vereinen nicht möglich, ihre eigenen Sportveranstaltungen anzubieten. Der „Rotweinwanderweg-Volkslauf“ in Dernau und „Rund um die Teufelsley“ in Hönningen waren beliebte Lauf- und Walkingveranstaltungen, die die LG Laacher See gerne immer besuchte.

Wie im vergangenen Jahr startete die 10 km Strecke mit ca. 180 HM in der Grafschaft und führte oberhalb von Dernau. Diese bot großartige Ausblicke ins Ahrtal. Die nicht so anspruchsvolle 5 km Distanz wurde zum Laufen und Walken angeboten. Diese führte durch den Wald rund um die Sportanlage in Vettelhoven.

Auf der Langstrecke lief Anita Massion auf den 2. Platz der W60 mit 63:26 Min. Bärbel Monschauer (W70) gewann ihre AK über diese Distanz in 62:17 Min. Michael Ringel kam nach 1:18:39 Std. ins Ziel. Den Jedermannlauf bestritt Jutta Copeland in 39.12 Min. und wurde Zweite der W60. Klaus Jahnz und Elisabeth Waldorf walkten diese Strecke.

Im letzten Jahr wurde beim Ahrtallauf viel geschwitzt da es ziemlich warm in der Grafschaft war. Diesmal regnete es während den Wettbewerben. Aber dadurch ließen sich die Sportler nicht beirren. Zur Belohnung gab es wieder leckeren Kuchen und Grillwürstchen.

Am Rande der Veranstaltung hatten die LG’ler die Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Landrätin des Kreis Ahrweiler. Dabei wurde insbesondere die aktuelle Situation der Sportvereine nach der Flutkatastrophe erörtert.

Saskia Alflen zweite Frau beim Sparkassen Firmenlauf in Cochem


Beim 5,2 km Sparkassen Firmenlauf in Cochem durften sich auch Einzelstarter anmelden. Für die LG Laacher See waren Saskia Alflen und Klaus Jahnz dabei. Mit einem deutlichen Vorsprung gewann Saskia Alflen ihre AK W30 in 24:10 Min. beim Firmenlauf in Cochem. Saskia spurtete als zweite Frau über die Ziellinie. Klaus wurde mit 37:41 Min. Zweiter der M70.

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Stadt Mayen druckt nachhaltig und klimafreundlich

Mayen – Bereits seit mehreren Jahren bezieht die Stadt Mayen Drucker und Toner, welche nachhaltig produziert wurden und möglichst wenig Abfall und CO2 produzieren. Der in Verbindung mit dem Drucken dennoch entstehende CO2 Ausstoß wird durch die Firma Kyocera vollständig kompensiert.

Im Jahr 2022 wurden so insgesamt 2,85 Tonnen CO2 kompensiert, im Jahr 2021 insgesamt 2,33 Tonnen CO2. Generell arbeitet die Stadtverwaltung an einer Ausweitung der Digitalisierung, um den Ressourcenverbrauch und CO2 Ausstoß durch den Druck von Dokumenten weiter zu reduzieren.

Die nachhaltige Beschaffung von Druckprodukten und die Kompensation des dadurch entstehenden CO2 Ausstoßes bringt die Stadt Mayen näher an die Erreichung der Ziele der Agenda 2030. Konkret wird hier auf die Erreichung der Ziele 12 (nachhaltige Konsum und Produktionsmuster) und 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) hingearbeitet.

Als Agenda 2030 Kommune hat sich die Stadt Mayen dazu verpflichtet auf das Erreichen der 17 Agenda 2030 Ziele hinzuarbeiten. Nähere Informationen zur Agenda 2030 erhalten Sie beispielsweise. unter: www.17ziele.de

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Nächste Etappe im Breitbandausbau in Mayen-Koblenz – Spatenstich in Polch

Polch/Mayen-Koblenz – Privathaushalte, Gewerbetreibende und öffentliche Einrichtungen in der Verbandsgemeinde Maifeld erhalten Zugang zum Highspeed-Internet. Landrat Dr. Alexander Saftig und Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, haben gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde Maifeld, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein sowie von Westconnect und der Westenergie-Gruppe, den offiziellen Startschuss für die vierte Bauetappe des NGA-Breitbandausbaus (Next Generation Access) im Kreis Mayen-Koblenz gegeben. Die Westnetz GmbH, Tochtergesellschaft der Westenergie AG, beginnt nun sukzessive im Auftrag der Westconnect GmbH mit den Bauarbeiten zur Verlegung der Glasfaserkabel in der Verbandsgemeinde Maifeld.

Die Verantwortlichen hatten sich in Polch zu einem symbolischen Spatenstich getroffen. „Der flächendeckende Breitbandausbau ist eine nachhaltige und wichtige Investition in die zukunftsfähige digitale Infrastruktur im gesamten Kreisgebiet. Eine zeitgemäße Breitbandversorgung ist heutzutage unverzichtbar für die weitere Entwicklung der Kommunen und ein wichtiger Standortfaktor. Wir freuen uns, gemeinsam mit Westconnect die verbleibenden weißen Flecken in unserem Landkreis schließen und nun auch Privathaushalten und Gewerbetreibenden sowie öffentlichen Einrichtungen der Verbandsgemeinde Maifeld eine Highspeed-Internetverbindung bieten zu können“, erklärte Landrat Dr. Alexander Saftig.

In der Verbandsgemeinde Maifeld werden im Rahmen des von Bund und Land geförderten NGA-Breitbandausbaus 144 unterversorgte Adressen an das leistungsfähige Glasfasernetz angebunden, darunter 138 Privathaushalte, 4 Gewerbetreibende und zwei Schulen. Der Ausbau erfolgt in den Ortschaften: Gappenach, Gering, Hausen, Kalt, Kollig, Küttig, Mertloch, Metternich, Ochtendung, Plaidt, Polch, Rüber, Ruitsch, Trimbs und Welling. Zudem werden die Brücken- und Nettemühle, die Achterspannerhöfe und der Ferienpark Wingertsberg ans schnelle Internet angeschlossen.

Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, freut sich über den Fortschritt: „Der digitale Wandel bietet große Chancen für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Eine gut ausgebaute Breitbandinfrastruktur mit schnellen, flächendeckenden Internetanschlüssen ist für eine positive wirtschaftliche Entwicklung insbesondere in unseren kleineren Städten und Ortsgemeinden von enormer Bedeutung. Es freut uns, dass mit dem Baufortschritt in den nächsten Wochen schnelle Internetanbindungen für Privatkunden, Gewerbetreibende und öffentliche Einrichtungen in unserer Verbandsgemeinde zur Verfügung stehen.“

Westconnect arbeitet an einem ambitionierten Zeitplan für die Realisierung des Projektes. „Im Rahmen des geförderten NGA-Breitbandausbaus werden wir bis Ende 2024 insgesamt rund 700 Adressen unterversorgter Haushalte und Gewerbetreibende im Landkreis Mayen-Koblenz an das schnelle Breitbandnetz anschließen“, sagt Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie. „Schnelles Internet hat sich längst zum wirtschaftlichen und demografischen Standortfaktor entwickelt. Daher beschränken wir uns beim Breitbandausbau nicht nur auf die Interessen der größeren Städte und Gemeinden, sondern blicken auf eine Flächenversorgung und nehmen damit unsere Verantwortung als Partner der Kommunen bei diesem wichtigen Thema wahr“, ergänzt Vocktmann.

Der Ausbau erfolgt in fünf Etappen im Landkreis Mayen-Koblenz durch die Firma Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der Westenergie. Achim Danhausen, Projektleiter bei Westnetz, erläutert: „Wir verlegen über 100 Kilometer Glasfaserkabel im Ausbaugebiet des Landkreises. Wir haben in den Verbandsgemeinden Mendig und Pellenz sowie der Stadt Mayen bereits begonnen und setzen unsere Arbeiten nun in der Verbandsgemeinde Maifeld und anschließend in der Verbandsgemeinde Vordereifel sukzessive fort. Damit die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis möglichst schnell vom neuen Internet profitieren können, erfolgt der Ausbau in vielen Gemeinden gleichzeitig. Der geförderte Breitbandausbau im Landkreis kommt auch den nicht geförderten Adressen zugute. Denn dort wo wir eine zukunftsfähige Infrastruktur schaffen, ist auch jederzeit bei entsprechender Nachfrage eine eigenwirtschaftliche Erweiterung des Glasfasernetzes umsetzbar.“

Das Energieunternehmen realisiert im Landkreis Mayen-Koblenz den Breitbandausbau in der technisch modernsten Variante – einem Glasfasernetz mit direkter Glasfaseranbindung bis in das Gebäude. „Man spricht auch von ‚Fiber to the Home‘, kurz FTTH. Somit können die Einwohner Übertragungskapazitäten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde beziehen, für Gewerbe und Industrie sind Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich“, ergänzt Danhausen. Die geplanten Tiefbauarbeiten dauern mehrere Wochen an, anschließend wird mit dem Einblasen der Glasfaserkabel begonnen, so dass alle unterversorgten Adressen an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen werden können.

Hintergrund

Die Westconnect GmbH hat im Rahmen der NGA-Ausschreibung (Next Generation Access) des Landkreises Mayen-Koblenz zur Förderung des Ausbaus verbleibender weißer Flecken und Gewerbegebiete einen Zuschlag für den Breitbandausbau in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Vordereifel und der Stadt Mayen erhalten. Der Zuschlag für den Breitbandausbau in den Verbandsgemeinden Rhein-Mosel, Vallendar, Weißenthurm, Maifeld (Süd) sowie in den Städten Andernach und Bendorf ist an die Deutsche Glasfaser gegangen. Von den 44 Millionen Euro, die in den gesamten NGA-Breitbandausbau im Landkreis Mayen-Koblenz fließen, trägt 50 Prozent der Kosten der Bund, 40 Prozent das Land und 10 Prozent die kreisangehörigen Kommunen. Nach Ende der Maßnahme sollen durch den gesamten NGA-Breitbandausbau rund 1.400 Unternehmen, 32 Schulen, vier Krankenhäuser und 475 private Haushalte, die sogenannten weißen Flecken in Außenlagen, zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde versorgt werden.

 

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Ortsgemeinde Plaidt erbt Grundstück und etabliert die Josef und Maria Leber-Bürgerstiftung

Plaidt – Der Ortsgemeinde Plaidt ist durch testamentarische Verfügung das Eigentum an einer rd. 5.500 m² großen Grundstücksfläche im Bereich Auf Kräuselem übertragen worden. Die im Juli 2022 verstorbene Frau Maria Leber, früher wohnhaft Rauschermühlenstraße, hat bestimmt, dass die Ortsgemeinde Plaidt im Gegenzug den bei der Vermarktung der Fläche als Bauland erzielbaren Erlös in eine rechtlich unselbstständige Bürgerstiftung mit dem Namen „Eheleute Josef und Maria Leber-Stiftung“ einzubringen hat. Die Ortsgemeinde Plaidt verwaltet den Erlös dann im Rahmen eines sog. Sondervermögens.

In Umsetzung dieser testamentarischen Anordnung haben Rechtsanwalt Georg Moesta als Testamentsvollstrecker und Ortsbürgermeister Peter Wilkes einen notariellen Vermächtniserfüllungsvertrag abgeschlossen. Danach wird die Ortsgemeinde Plaidt Eigentümer der Fläche. Frau Leber hat bestimmt, dass die Mittel dieser Stiftung und ihre Erträge ausschließlich Behinderten und solchen Personen zu Gute kommen müssen, die unverschuldet in Not geraten sind und ihren Wohnsitz in der Ortsgemeinde Plaidt haben.

Ortsbürgermeister Wilkes dazu wörtlich: „Diese Großzügigkeit ist alles andere als alttäglich. Der Gemeinderat hat daher mit großer Freude dieses Vermächtnis angenommen. Wir wollen die Planung zur Realisierung von Bauland in diesem Bereich nunmehr engagiert vorantreiben, damit dann auch Geld für die Erfüllung des Stiftungszwecks zur Verfügung steht. Die gemeindlichen Organe werden die entsprechende Mittelverwendung gewährleisten.“

RA Moesta ergänzt: „Es war Frau Leber ein Anliegen, mit dieser Zuwendung Gutes zu tun und zugleich die Erinnerung an sie und ihren 1988 vorverstorbenen Mann Josef Leber aufrechtzuerhalten. Dieser Verpflichtung komme ich gerne nach.“

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Aachen und Chernihiv sind Städtepartner

Aachen – Vertragsunterzeichnung – Solidarität kennt keine Grenzen. Beim Vorabendprogramm Karlspreis LIVE am gestrigen Samstag, 13. Mai, hat Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen mit ihrem Amtskollegen aus der ukrainischen Stadt Chernihiv, Alexander Lomako, einen Vertrag zur Solidaritätspartnerschaft zwischen Aachen und Chernihiv unterzeichnet.

Beide Städte verbindet nicht nur das universitäre Umfeld, eine reiche Stadtgeschichte und eine ähnliche Einwohnerzahl. „Chernihiv liegt ebenfalls im Dreiländereck. Aber nicht so gemütlich wie Aachen, sondern zwischen Russland und Belarus“, sagte Keupen. Chernihiv wurde in den ersten Monaten des russischen Angriffskrieges weitgehend zerstört. Mittlerweile hat der Wiederaufbau begonnen. Die Einwohner*innen Chernihivs sind voller Tatendrang dabei, ihre Heimat wiederherzustellen und die Fortschritte sind sichtbar. „Allen in Chernihiv gilt mein tiefer Respekt und meine Hochachtung“, betont Keupen.

„Wir planen, die Stadt nicht nur aufzubauen, sondern zu modernisieren“, erklärt Alexander Lomako. „Dabei sind wir froh, auf das Know-How aus Aachen zurückgreifen zu können.“ Beide Städte sind im Austausch zu wichtigen Zukunftsthemen: Nachhaltigkeit, Energie, Infrastruktur, Abfallwirtschaft, Stadtplanung, Bildung und Kultur.

In seiner Sitzung vom 14. Dezember 2022 hatte der Rat der Stadt Aachen einstimmig beschlossen, eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chernihiv aufzubauen.

Zuvor waren Vertreterinnen der deutsch-ukrainischen Gemeinde in Aachen an Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen mit dem Wunsch herangetreten, eine Partnerschaft mit einer Stadt aus der Ukraine auf den Weg zu bringen.