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Neue Schattenspender – Bäume am Riedener Waldsee gepflanzt

Rieden – Am Riedener Waldsee sind im Bereich des Spielplatzes und der Liegewiese sechs Bäume als natürliche Schattenspender gepflanzt worden. Möglich wurde die Pflanzaktion des Fremdenverkehrszweckverbandes Riedener Mühlen durch eine Spende des Sporthauses Krumholz aus Mühlheim-Kärlich. „Bei der Auswahl war es uns wichtig, dass Bäume verwendet werden, die sowohl das Landschaftsbild positiv prägen, als auch mit den verändernden klimatischen Bedingungen gut zurechtkommen“, erklärte der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, Verbandsvorsitzender des Fremdenverkehrszweckverband Riedener Mühlen, gemeinsam mit seinen Stellvertretern, Riedens Ortsbürgermeister Andreas Doll und Volkesfelds Ortsbürgermeister Rudolf Wingender.

Eine Magnolie mit ihren großen Blüten wird zukünftig in jedem Frühjahr ein Hingucker sein. Eine Silberweide auf der Liegewiese wird mit ihrer gelblichen Rinde einen reizvollen Kontrast zum im Herbst rotleuchtenden Amberbaum sein. Aber auch die Vogelwelt wird im Herbst mit einer Eberesche und einer Zierkirsche von den botanischen Neuerungen am See profitieren können.

Natürlich ließen es sich die drei Verbandsvorsteher zusammen mit Erich Schlich vom Sporthaus Krumholz nicht nehmen, einen der Bäume selbst zu pflanzen.

Lempertz bedankte sich im Anschluss bei den Gemeindearbeitern der Ortsgemeinde Rieden für die gute Zusammenarbeit und dem Wirtschaftsförderer der Verbandsgemeinde Mendig, Jürgen Zinken, der in seiner Zuständigkeit für den Zweckverband Riedener Mühlen und den Waldsee Rieden die Pflanzaktion geplant und koordiniert hatte.

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Klägerin nimmt Klage gegen Jülicher Bürgermeister und Stadtrat zurück

Jülich – Verwaltungsgericht Aachen verhandelt Fällung der Platanen auf dem Jülicher Marktplatz – Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichtes Aachen verhandelte am Montag, 15. Mai 2023 über die Klage einer Jülicher Bürgerin, mit der diese von dem Verwaltungsgericht festgestellt wissen wollte, dass die Fällung von 20 Platanen auf dem Marktplatz am 21. November 2022 rechtswidrig war. Die Fällung der Bäume war eine der Maßnahmen des sogenannten Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt Jülich zur Vorbereitung einer städtebaulichen Aufwertung der Jülicher Innenstadt.

Der Rat der Stadt Jülich hatte die Fällung der Bäume in seiner Sitzung am 8. Juni 2022 beschlossen.

Der Entscheidung des Rates waren in den Jahren 2019-2021 verschiedene Formen der Beteiligung der Öffentlichkeit vorangegangen, u.a. zwei Onlinebeteiligungen und eine Hybridveranstaltung. Die bei der Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangenen Anregungen und Einwendungen wurden von dem Rat im Rahmen einer Abwägungsentscheidung bewertet. Vor der Entscheidung über die Fällung der Platanen hatte sich der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss des Rates wegen der mit einer Verpflanzung der Bäume verbundenen Kosten in Höhe von 71.000 Euro gegen eine solche Verpflanzung und für die Durchführung einer Ersatzbepflanzung ausgesprochen.

Die Klägerin hatte nach der Ratsentscheidung eine Unterschriftensammlung durchgeführt und der Stadt die Unterschriften überreicht. Sie beklagte sich bei dem Verwaltungsgericht darüber, dass die Stadt die gegen die Fällung gesammelten Unterschriften nicht berücksichtigt und stattdessen die Fällung der Bäume veranlasst hatte. Die Klägerin sah hierin eine Verletzung ihrer Rechte auf Beteiligung an dem Verfahren als Jülicher Bürgerin.

Das Gericht erläuterte, dass die Klage unzulässig war, weil die Klägerin nicht die für eine Zulässigkeit der Klage erforderliche Klagebefugnis besitzt. Die Stadt Jülich hätte die nach dem Gesetz erforderlichen Öffentlichkeitsbeteiligungen durchgeführt. Ein hierüber hinausgehendes Beteiligungsrecht stünde der Klägerin nicht zu. Der Rat der Stadt Jülich habe die Entscheidung erkennbar unter Berücksichtigung der Anregungen und Einwendungen der Jülicher Bürger aus der Öffentlichkeitsbeteiligung getroffen. Diese Entscheidung müsse die Klägerin akzeptieren. Hierbei betonte das Gericht, dass das von der Klägerin verfolgte Ziel, die Bäume zur Aufrechterhaltung des Klimaschutzes in der Stadt zu erhalten, von dem Gericht sehr wohl anerkannt und geschätzt würde. Andererseits müsse die Klägerin akzeptieren, dass es rechtsstaatlich nicht zu beanstanden sei, wenn der Rat der Stadt Jülich eine abgewogene Entscheidung trifft, die eben nicht den Vorstellungen der Klägerin entspricht.

Nach kurzer Beratung mit ihrer Rechtsanwältin nahm die Klägerin die Klage zurück.

Damit ist der Rechtsstreit abschließend behandelt.

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Gut 75 Prozent weniger Stromkosten in Kall

Kall – Klimaschutz mit Kostenreduzierung – „Die Gemeinde Kall engagiert sich vorbildlich für den Klimaschutz“, bescheinigte die frühere Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Hintergrund war die Teilnahme am Projekt „KSI: Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Kall auf LED 2022“, für das die Verwaltung 2022 die Förderzusage erhalten hatte, die Umrüstung selbst wurde von Mai 2022 bis Ende April 2023 umgesetzt. 45 Prozent der Gesamtkosten für die Maßnahmen in Höhe von 333.958,63 Euro, also 136.246 Euro, wurden über die nationale Klimaschutzinitiative (NKI) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Nach einer Reihe geförderter Maßnahmen ist die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Kall ist fast vollständig abgeschlossen und ermöglicht der Gemeinde eine Einsparung von gut 75 Prozent der bisher dafür anfallenden Energiekosten.

„Wir haben in der letzten Maßnahme die Beleuchtungskörper der Straßenlaternen in Teilen des Gemeindegebietes ausgetauscht“, berichtet Günter Margraff vom Bauamt der Gemeinde, „insgesamt wurden über 500 Leuchtköpfe umgerüstet.“ Dabei, so Margraff, werde die CO-2-Einsparung nach 20 Jahren gut 1,4 Tonnen betragen.

„Von den insgesamt 1.964 Leuchtpunkten im Gemeindegebiet sind jetzt 1.880 umgerüstet“, freut sich Bürgermeister Esser. „Bei den verbleibenden 83 Lampen gestaltet sich die Umrüstung schwierig, weil es sich zum Beispiel um historische Leuchten handelt. Aber auch hierfür werden wir Lösungen finden“, ist sich Günter Margraff sicher.

 

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Wer wird Ahrweinkönigin 2023/2024?

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nach vier Jahren wieder eine Wahl und Krönung in Präsenz – 2019 wurde zum letzten Mal eine Ahrweinkönigin auf dem gefüllten Markplatz in Ahrweiler gekrönt – aufgrund der Corona-Pandemie und als Folge der Flut. Immerhin: 2021 gelang es dem Ahrwein e.V., zum ersten Mal eine digitale Wahl und Krönung der Ahrweinkönigin durchzuführen. Vor laufenden Kameras und per Live-Chat wurde damals die Repräsentantin für den Ahrwein gewählt.

„Das war schon eine ganz besondere Wahl, nur mit wenigen Menschen vor einer Kamera zur neuen Ahrweinkönigin gekrönt zu werden. Das hatte ich mir auch nicht träumen lassen“, rekapituliert Mariella Cramer, Ahrweinkönigin 2021 bis 2023. Sie gibt ihre Krone nach zwei Jahren der Amtszeit am Freitag, 26. Mai, an die Nachfolgerin weiter. Der durch die Folgen der Flut 2022 ausgefallene Weinmarkt hatte dafür gesorgt, dass Mariella gemeinsam mit ihrer Ahrweinprinzessin Linda Trabach das Amt zwei Jahre lang ausübte. Außerdem machte das Ausmaß der Flut die beiden nicht nur zu Markenbotschafterinnen für die Ahr-Winzer, sondern auch für den Wiederaufbau im größten geschlossenen Rotweinanbaugebiet.

Carolin Groß vom Ahrwein e.V. ergänzt: „Dass Linda dann auch noch wenige Monate nach der Flut in Neustadt die Krone der Deutschen Weinprinzessin für die Ahr gewann, war für das Weinbaugebiet Ahr gerade zu diesem Zeitpunkt ein besonderer Erfolg. Ein Jahr später 2022 präsentieret sich Mariella sich dann ebenfalls ausgezeichnet bei der Wahl zur deutschen Weinkönigin, wo sie es bis ins Finale schaffte. Somit konnte das gesamte Tal stolz sein auf die Fachkompetenz und das charmante Auftreten unserer Repräsentantinnen.“

Der Terminkalender von Ahrweinkönigin Mariella war in ihren zwei Amtsjahren prall gefüllt: So besuchte sie beispielsweise den Tag der offenen Tür der Landesvertretung in Berlin, reiste zur deutschen Botschaft nach Tallin in Estland, vertrat das Anbaugebiet auf dem Koblenzer Weinfestival und präsentierte die Ahrweine auf dem Museumsuferfest in Frankfurt am Main. Vor Ort im Ahrtal begleitete sie sowohl wichtige Veranstaltungs-Highlights, wie den Ahrathon sowie die Weinfeste der Weinorte im Herbst 2022, als auch den Besuch der deutschen Weinmajestäten im Frühjahr 2023 eloquent, professionell und humorvoll.

„Wir bedanken uns im Namen der Winzerinnen und Winzer der Ahr aufs Herzlichste bei Mariella und Linda für ihre zweijährige ehrenamtliche Arbeit. Corona und die Flut haben doch auch viele Herausforderungen für die beiden gekrönten Häupter mit sich gebracht, die sie jedoch mit Bravour gemeistert haben“, sagt Vorsitzender Peter Kriechel stellvertretend für den Ahrwein e.V.

Doch wer wird das Amt weiterführen und die Krone der Ahrweinkönigin für die Amtszeit 2023/2024 tragen? Zwei junge Damen aus dem Kreis der Ortsweinköniginnen werden am Freitag, 26. Mai, vor eine 40-köpfige Jury treten, um Ahrweinkönigin zu werden.

Merle Kurth, amtierende Weinkönigin aus Bachem, ist durch ihre Familie eng mit dem Wein verbunden. Vater Reinhold Kurth ist gelernter Weinbautechniker und Filialleiter der Vinothek bei der Winzergenossenschaft in Mayschoß, während Onkel Stefan Kurth das Weingut Kurth in Bachem führt. Merle selbst studiert Internationale Weinwirtschaft an der Universität in Geisenheim, wo sie ihren Abschluss voraussichtlich im Sommer 2023 erreichen wird. Aber nur auf das Ende des Studiums zu warten kommt für Merle Kurth nicht in Frage. Nach einer Werkstudentenstelle beim VDP-Betrieb Balthasar-Ress im Rheingau jobbt sie nun bei der Schlumberger Vertriebsgesellschaft in Meckenheim im Onlinevertrieb. In ihrer Freizeit hört Merle vor allem gerne Musik, sammelt Schallplatten und singt auch dazu. Das geht natürlich am besten mit einem guten Glas samtigem Frühburgunder von der Ahr.

Kandidatin Katja Hermann aus Rech ist bereits im zweiten Amtsjahr als Ortsweinkönigin von Rech aktiv. Katja arbeitet als Bankkauffrau und Anlageberaterin bei der Kreissparkasse Ahrweiler und stellt dabei täglich im Kundenkontakt ihre besonderen Kompetenzen im Umgang mit Menschen unter Beweis. Daneben liegt ihr der Umgang mit den Sozialen Medien, was sie vor allem in ihrem Amt als Recher Ortsweinkönigin unter Beweis stellte. Ob ein Interview im Weinberg, eine Fotostecke im Weinkeller oder mit der Videokamera in Action auf dem Rotweinwanderweg: Katja setzt das Ahrtal stets vorteilhaft in Szene, um es den interessierten Followern schmackhaft zu machen. In ihrer Freizeit ist Katja dem Karneval verschrieben und trainiert die Tanzgruppe „Just for Fun“ aus Walporzheim. Gerne verbringt sie aber auch einfach mal entspannte Stunden mit einem frischen Ahr-Blanc de Noir im Glas und ihren beiden Stubentigern auf dem Sofa.

Die beiden Kandidatinnen werden sich am Freitag, 26. Mai, nachmittags einer Fachbefragung und Blindweinverkostung unterziehen und so den spannenden Wettkampf um die Krone der Ahrweinkönigin austragen. Aber keine der beiden Damen geht im Anschluss dem Ahrtal verloren. Denn die Zweitplatzierte der Wahl übernimmt automatisch die Krone der Ahrweinprinzessin von Linda Trabach und wird das Ahrtal bereits in diesem Jahr bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin in Neustadt an der Weinstraße vertreten.

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Langjähriger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburger Land mit Ehrennadel ausgezeichnet

Bitburg – Josef Junk mit Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet – Der langjährige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburger Land, Josef Junk, wurde von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Die Ehrung erfolgte aufgrund besonderer Verdienste und des engagierten ehrenamtlichen Wirkens als Ratsmitglied und Ortsbürgermeister in seiner Heimatgemeinde Idenheim sowie aufgrund der zahlreichen kommunalen Ehrenämter.

Landrat Andreas Kruppert händigte die Auszeichnung in einer kleinen Feierstunde im Beisein des Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder und der Landtagsabgeordneten Nico Steinbach und Dr. Joachim Streit in der Kreisverwaltung aus und würdigte die Verdienste zum Wohle der Gesellschaft: „Sie sind ein Mann der Tat und haben nie gezögert, aktiv mit anzupacken. Ihr unermüdlicher Einsatz für das Wohl Ihrer Mitbürger und die Belange der Gesellschaft sind beispielhaft. Diese Ehrung ist nicht nur ein Zeichen der Anerkennung für die erbrachten Leistungen, sondern auch eine Würdigung des Engagements und Ihrer Leidenschaft für Ihre Ehrenämter. Sie sind ein Vorbild für uns alle“, so Andreas Kruppert.

Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz wird von der Ministerpräsidentin für eine mindestens 12-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in der kommunalen, sozialen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Selbstverwaltung, in Vereinigungen mit sozialen und kulturellen Zwecken oder für vergleichbare Tätigkeiten verliehen.

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Brohl Wellpappe-Azubi bei Nationaler Bestenehrung in Berlin ausgezeichnet

Föhren/Mayen – Marc Reuter hat seine Ausbildung zum Packmitteltechnologen nicht nur mit „Sehr gut“, sondern als bester deutscher Azubi in seinem Beruf abgeschlossen! Bundesarbeitsminister Heil gratulierte dem Auszubildenden der Firma Brohl Wellpappe  gestern abend in Berlin für seine Spitzenleistung in der Ausbildung. Die besten Azubis aus ganz Deutschland waren zur Nationalen Bestenehrung eingeladen.

Nach dem Abitur hatte Marc seine Ausbildung zum Packmitteltechnologen bei Brohl Wellpappe im Werk Föhren absolviert. Die 3-jährige Ausbildungszeit verkürzte er auf  2,5 Jahre.  Nun möchte er erst einmal Berufserfahrung sammeln und wird weiterhin das Brohl Wellpappe Team in Föhren unterstützen.

Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gratulierten den Azubis gestern abend und überreichten Pokale und Urkunden. Adrian dankte in seiner Ansprache den ausbildenden Betrieben und insbesondere den Ausbilderinnen und Ausbildern, ohne die so viel erfolgreiche Berufsqualifizierung nicht denkbar wäre. An der Preisverleihung in Berlin nahmen rund 900 Gäste teil – neben Eltern und Angehörigen der Preisträger waren auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Bundestagsabgeordnete und Vertreter der Industrie- und Handelskammern vor Ort.

Brohl Wellpappe bildet an den Standorten Mayen und Föhren in vielen verschiedenen Fachrichtungen aus. U.a. Industriekauffleute, Packmitteltechnologe, Mediengestalter,  Maschinen- und Anlagenführer, Mechatroniker und Elektroniker. Insgesamt werden ständig ca. 30-35 junge Leute ausgebildet mit einer hohen Übernahmequote. Ausbildungsbeauftragte begleiten die jungen Leute durch ihre Ausbildungszeit und sorgen dafür, dass die Azubis bestmöglich unterstützt werden. Brohl Wellpappe wird regelmäßig von der IHK Trier und der IHK Koblenz für ihre hervorragende Ausbildungsleistung ausgezeichnet.

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Geflüchtete Menschen in MYK erfolgreich am Arbeitsmarkt integrieren

Region/Mayen-Koblenz – Nach pandemiebedingter Pause konnte der Frühjahrsempfang des Beirats für Migration und Integration (BMI) des Landkreises Mayen-Koblenz in diesem Jahr wieder im Kreishaus stattfinden. Hierzu hatte der BMI politische Entscheidungsträger, ehrenamtliche Unterstützer und Weggefährten eingeladen.

Neben der Beiratsvorsitzenden Zeynep Begen begrüßte auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong die zahlreich erschienenen Gäste. Gastredner waren Anke Altmeyer und Ulrich Meinhard von der Handwerkskammer Koblenz. In ihren Impulsvorträgen stellten sie den Zuhörern das Projekt ValiKom Transfer, ein Validierungsverfahren von beruflichen Kompetenzen, sowie die Arbeit der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) vor.

Beide Programme unterstützen junge Migranten auf ihrem Weg ins Berufsleben und zeigen Wege auf, wie es der Gesellschaft gelingt, Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen am Arbeitsmarkt zu integrieren.

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Schulbusse in guten Händen

Mechernich – Gesamtschule und Gymnasium Am Turmhof bildeten mit Schäfer Reisen und der Kreispolizeibehörde „Buspatinnen und -paten“ aus – Urkunde und Ausweis überreicht. Zivilcourage zeigen, aufeinander achten, toten Winkel beachten… 13 Schülerinnen und Schüler der Klasse acht des Gymnasium Am Turmhof (GAT) und der Klassen acht und neun der Gesamtschule Mechernich (GS) kennen sich damit nun bestens aus – und wurden heute offiziell zu „Buspatinnen und -paten“ erklärt. Sie hatten im Vorfeld eine Ausbildung mit theoretischem und praktischem Teil bestanden. Organsiert hatten es die beiden Schulen und die Mechernicher Firma Schäfer Reisen – auch die Kreispolizeibehörde hatte mitgewirkt.

Einige Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Am Turmhof und der Gesamtschule Mechernich haben sowohl die theoretische, als auch die praktische Prüfung als „Buspatinnen und -paten“ bestanden. Von Schäfer Reisen-Geschäftsführer Christoph Leisten (3. v. r.) erhielten sie ihre Urkunden und Ausweise. Organisiert hatten die Aktion die Schulsozialarbeiterinnen des Kreises Euskirchen, Maria Pütz und Tanja Ley (4. und 5. v. r.) sowie GS-Lehrerin Najla Azizi (8. v. r.). Lydia Hüpgen und Julia Braun, Verkehrssicherheitsberaterinnen der Kreispolizeibehörde (7. und 9. v. r.) begleiteten sowohl beim theoretischen, als auch beim praktischen Teil. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Bei der offiziellen Übergabe der Urkunden und entsprechenden Ausweise waren Christoph Lehner, Geschäftsführer der Mechernicher Firma Schäfer Reisen („Karl Schäfer Omnibusreisen GmbH“), die Kreis-Schulsozialarbeiterinnen Maria Pütz (GAT) und Tanja Ley (GS), GS-Lehrerin Najla Azizi sowie Lydia Hüpgen und Julia Braun, Verkehrssicherheitsberaterinnen der Kreispolizeibehörde Euskirchen, mit dabei. Mit Jörg Meyer, der heute leider verhindert war, hatten die Polizistinnen die Schülerinnen und Schüler sowohl im praktischen Teil als auch in der Theorie begleitet und beispielsweise Zivilcourage, aber auch Selbstschutz nähergebracht.

Aktion soll weitergeführt werden

Die frischgebackenen „Buspatinnen und -paten“ hatten erst in der Theorie die Verhaltensregeln, rechtliche Dinge und über mögliche Interventionen gelernt – ganz nach dem Motto „Was, wenn…?“

Im praktischen Teil, „am Ort des Geschehens“, so Lehner, im Bus der Schäfer Reisen auf dem Parkplatz der Mechernicher Grundschule, lernten sie dann mehr über den toten Winkel, Abstand zu halten und mehr. Anhand von „Tonni“, einer Dummy-Mülltonne, wurde ihnen anschaulich demonstriert, wie gefährlich es ist, wenn man bei einer Vollbremsung ungesichert durch den Bus geschleudert wird.

Einen Vormittag lang hat der praktische Teil gedauert, alle haben bestanden. Schäfer Reisen erstellte auch gleich eine Urkunde und einen Ausweis für jeden, der unter Applaus der Anwesenden durch Geschäftsführer Christoph Lehner überreicht wurde.

Eigentlich findet die Buspaten-Ausbildung einmal jährlich statt. Da hatte die Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun konnte sie endlich wieder stattfinden und soll auch in Zukunft, am liebsten im Dreiviertel-Jahrestakt, fortgeführt werden.

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Bildung für nachhaltige Entwicklung – Der Kreis Düren erhält nationalen Preis

Düren – Der Kreis Düren ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission mit dem „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden. In der Kategorie Bildungslandschaften konnte der Kreis Düren durch vorbildliches Engagement und innovative Methoden überzeugen.

„Der Preis ist eine hervorragende Würdigung der bisherigen Arbeit und bestätigt, dass wir mit unserem Engagement richtig liegen. Wir verstehen die Auszeichnung als Motivation und werden uns selbstverständlich weiterhin für die Gestaltung einer lebenswerten und zukunftsfähigen Gesellschaft einsetzen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn schon bei der Bekanntgabe der Preisträger. Die Auszeichnung wurde bereits zum zweiten Mal vergeben. Gewürdigt werden mit dem Preis Initiativen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in hervorragender Weise in ihre pädagogische Arbeit integrieren.

Den mit 10.000 Euro dotierten Preis nahmen in Berlin Dezernentin Sybille Haußmann und Andrea Herrlein vom Regionalen Bildungsbüro entgegen. „Der Preis gebührt den Menschen, die sich in den Schulen für das Thema engagieren. Ihnen gilt unser herzlichster Dank“, sagte Sybille Haußmann bei der Verleihung. Der Kreis Düren versteht das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, als ganzheitliches Konzept. Es geht darum, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen und die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und mitzudenken. Der Kreis Düren legt dabei sehr viel Wert auf Teilhabe und Stärkung der Selbstbestimmung.

So wurden beispielsweise 14 Personen verschiedener Nationalitäten und Migrationsbiografien zu Brückenbauerinnen und Brückenbauern im Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit ausgebildet, die in Schulen diese Themen vermitteln sollen

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Bischöfliche Grundschule St. Matthias in Bitburg feiert ihr 50-jähriges Bestehen

Bitburg – „Schule mit Kopf, Herz und Hand“ – Mit einem Gottesdienst mit Bischof Dr. Stephan Ackermann und einem Schulfest hat die Bischöfliche Grundschule St. Matthias am 13. Mai ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. An den Mut der Gründerinnen und Gründer der Grundschule, die zum Schuljahr 1972/73 ihren Betrieb aufnahm, erinnerte Bischof Ackermann in seiner Begrüßung zum Gottesdienst in der Turnhalle. „Wir sehen, was sich aus dem Samenkorn der Grundschule entwickelt hat“, sagte er mit Blick auf das Schulzentrum, das heute neben der Ganztags-Grundschule mit musisch-ästhetischem Schwerpunkt auch eine kooperative Gesamtschule mit Realschule Plus und Gymnasium in Trägerschaft des Bistums umfasst. „Es ist ein ganz wichtiger Standort der Bildung für Bitburg und die Region“, sagte der Bischof über den Schulkomplex in der Prümer Straße, den heute etwa eintausend Schülerinnen und Schüler besuchen. 

In die Grundschule gehen zurzeit knapp 200 Kinder, die sich in einer Projektwoche mit dem Schuljubiläum befasst haben und von denen viele den Wortgottesdienst mitgestalteten – darunter die Mitglieder der Instrumentalband „Happy Mätthi“ unter der Leitung von Musiklehrer Dirk Klinkhammer. Der Bischof bezog einige von ihnen in einer Dialogpredigt mit in den Wortgottesdienst ein, indem er mit ihnen das Gleichnis des barmherzigen Samariters aus dem Lukasevangelium betrachtete. Katharina und Esther erzählten die Geschichte nach, während Paul und Ilona die möglichen Gründe überlegten, warum der Priester und der Levit dem überfallenen Mann zwischen Jericho und Jerusalem nicht halfen. Mit Stella und Katharina schließlich blickte der Bischof darauf, was das Handeln des helfenden Samariters mit der Schule zu tun habe, die sich gemäß ihrem Motto als „Schule mit Kopf, Herz und Hand“ versteht. Zuerst habe sich der Samariter im Herzen berühren lassen, dann habe er mit seinen Händen geholfen, um schließlich mit Kopf und Verstand dafür zu sorgen, dass der Überfallene in einer Herberge gepflegt werden konnte, resümierte Bischof Ackermann mit den beiden Schülerinnen. „Insofern passen Euer Schulmotto und das Evangelium sehr gut zusammen“, sagte er über ihr Leitwort, das einige Kinder mit ihrer Lehrerin zuvor mit Fotos aus ihrem Schulalltag vorgestellt hatten.

Schulleiterin Waltraud Kruppert und Konrektor Udo Jutz dankten der Schulabteilung des Bistums, dem Schulrat der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, den anwesenden Vertretungen aus Politik und von anderen Schulen, den KiTa-Leitungen, den Kooperationspartnern und Förderern der Grundschule, den früheren und heutigen Lehrkräften und Mitarbeitenden, den Eltern und schließlich den vielen Schülerinnen und Schülern in der vollen Turnhalle: „Wir sind stolz auf Euch!“, sagte Kruppert an sie gerichtet. Nach einem kleinen Empfang mit geladenen Gästen und einem Überblick über die Schulgeschichte stand das anschließende Schulfest ganz im Zeichen von 50 Jahren Grundschule „Sankt Mätthi“. Sie ist eine von vier katholischen Grundschulen in Trägerschaft des Bistums. Insgesamt unterhält das Bistum Trier in Rheinland Pfalz und im Saarland an acht Standorten 20 Schulen unterschiedlicher Schulformen.