Kategorien
News

Neue Senioren Sicherheitsberater *innen – auch für Mayen

Mayen – Im Bürgerhaus Hausen trafen sich am 18. Juli über 40 „Sicherheitsberater*innen für Seniorinnen und Senioren“ aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz zu ihrem 3. Ausbildungstag, darunter auch eine Mayenerin und drei Mayener.

Der städtische Seniorenbeauftragte Tobias Härtling sorgte für das leibliche Wohl der Teilnehmenden und fügte an: „Der Dank geht auch an die Stadtverwaltung Mayen, die die heutige Veranstaltung im Bürgerhaus ermöglicht hat, sowie finanziell und personell untersützt.“ Unter Leitung der Kriminologin und Polizeihauptkommissarin Carolin Blum vom Polizeipräsidium Koblenz und mit der Unterstützung verschiedener Kolleg*innen der Polizei erfolgte die Schulung zu allen aktuellen Fragen der Seniorensicherheit. Dabei ging es um Themen wie den Enkeltrick, Terroranrufe bis hin zur Einbruchsicherung oder auch Verkehrssicherheit. Die nunmehr ausführlich geschulten Frauen und Männer sind bereit, ehrenamtlich die Bevölkerung zu informieren und Hilfestellungen zu leisten.

Der Seniorenbeiratsvorsitzende Hans Peter Siewert, der in der Endphase der Schulung anwesend war, betonte, dass „wir in Mayen unsere Seniorensicherheitsberater in Kürze vorstellen werden und öffentliche Veranstaltungen planen, um über Sicherheitsfragen zu informieren“.

Kategorien
News

Kleiner Deckel – große Wirkung – Postler sammeln 204.000 Kronkorken zur Unterstützung krebskranker Kinder

Schleiden – Die Deutsche Post hat sich mit großen Erfolg an einer Kronkorken-Sammelaktion zur Unterstützung des Förderkreises „Hilfe für krebskranke Kinder“ am Aachener Uniklinikum beteiligt.  Mehr als 204.000 Kronkorken haben die Postboten des Zustellstützpunktes in Schleiden und Euskirchen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Niederlassung aus Anlass des „Global Volunteer Day“ (GVD) gesammelt. So kamen 408 kg Kronkorken zusammen, die Standortleiter Stefan Hermanns aus Schleiden und Roland Strick aus Euskirchen stellvertretend für die gesamte Niederlassung Karl-Heinz „Les“ Domalewski in Schleiden-Schöneseiffen Zusteller übergeben haben.

„Les“ Domalewski ist mittlerweile schon über die Grenzen der Eifel hinaus für seine Kronkorkensammelaktion zur Unterstützung des Förderkreises „Hilfe für krebskranke Kinder“ am Aachener Uniklinikum bekannt. „Wir schätzen sein Engagement sehr und wollten mit unserem Einsatz einen Beitrag dazu leisten“, erklärten Zustellstützpunktleiterin Ute Klinkhammer und Standortleiter Stefan Hermanns. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Post sammelten in diesem Jahr über einen Zeitraum von zehn Monaten hinweg – neben ihrer bekannten und geschätzten zuverlässigen Zustellung von Briefen und Paketen – Kronkorken, um ihrerseits „Les“ Domalewski zu unterstützen.

Aus Sicht von Karl-Heinz „Les“ Domalewski stellt die Aktion eine willkommene Unterstützung seines Engagements in der Hilfe für krebskranke Kinder dar: „Der Einsatz der Zustellerinnen und Zusteller von der Deutschen Post für den guten Zweck hat mich sehr gefreut und noch mehr freut es mich, dass sie auch weiterhin Kronkorken für das Uniklinikum sammeln möchten.“

Die DHL Group fördert weltweit das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ermutigt sie, beim GVD gemeinnützige Projekte zu unterstützen und zur Lösung sozialer Probleme beizutragen. Andererseits wird so zugleich der Teamgeist gefördert. Dabei ist der ehrenamtliche Einsatz im Rahmen des GVD nicht auf einen bestimmten, einzelnen Tag begrenzt, sondern es sollen durchaus Anreize für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Deutsche Post und DHL und gemeinnützigen Organisationen vor Ort gesetzt werden.

Kategorien
News

Staatssekretärin Andrea Milz lobt Engagementpreis NRW 2024 aus

Region/Düsseldorf – Unter dem Motto „Nachhaltig engagiert in Nordrhein-Westfalen“ können sich ab sofort gemeinnützige Initiativen, Vereine, Verbände und Stiftungen, gGmbHs sowie öffentliche Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen um den Engagementpreis NRW 2024 bewerben. Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, hat diesen Preis ausgelobt, mit dem vorbildliche Projekte des bürgerschaftlichen Engagements gewürdigt und bekannt gemacht werden sollen. Der Engagementpreis NRW 2024 richtet sich an herausragende ehrenamtliche Projekte aus dem Gesamtspektrum Ökologie, Ökonomie und Soziales, deren Ansätze und Ideen darauf ausgerichtet sind, Menschen stärker für das Thema Nachhaltigkeit / nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren und zu eigenem nachhaltigen Handeln anzuregen. Neben einem Publikumspreis werden ein Jurypreis und zwei Sonderpreise vergeben. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

„Nachhaltigkeit oder nachhaltige Entwicklung bedeutet, die Bedürfnisse der Gegenwart so zu berücksichtigen, dass die Möglichkeiten zukünftiger Generationen hierdurch nicht eingeschränkt werden, ihren Lebensstil zu wählen. In unserem Land existieren viele beeindruckende ehrenamtliche Projekte und Initiativen, die einen gesellschaftspolitisch relevanten Beitrag in puncto Nachhaltigkeit leisten. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gewinnen konnten, einen entsprechenden Sonderpreis auszuloben“, sagte Andrea Milz. Der Engagementpreis NRW wird im Jahr 2024 zum zehnten Mal vergeben.

Umweltminister Oliver Krischer: „Wir brauchen die kreativen Ideen und Impulse der Zivilgesellschaft für eine zukunftsfähige nachhaltige Entwicklung. Unser Sonderpreis richtet sich ganz im Sinne der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie und des Gemeinschaftswerks Nachhaltigkeit an Engagierte, die mit ihrem Projekt unterschiedliche Akteurinnen und Akteure oder Akteursgruppen in nachhaltigem Handeln vereinen. Ganz nach dem Motto: ‚…und jetzt alle!‘“

Kooperationspartner des Landes ist die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (kurz: NRW-Stiftung). Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg erläutert anlässlich der Ausschreibung: „Voller Ideenreichtum und Tatendrang machen sich Menschen für ihre Heimat in NRW stark und setzen dabei auf eine lange und nachhaltige Wirkung ihres Engagements. Die NRW-Stiftung lobt einen Sonderpreis für nachhaltiges Engagement in den Bereichen Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege aus. Artenvielfalt und Biodiversität sind uns ebenso wichtig, wie die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Genauso willkommen sind Initiativen, die Baudenkmäler erhalten und ihnen als Dorfmittelpunkte oder Quartierszentren eine neue Funktion geben, was Ressourcen schont und das Miteinander stärkt.“

Aus den eingereichten Projekten werden Ende 2023 zwölf Projekte ausgewählt, die im Verlauf des Jahres 2024 als „Engagement des Monats“ auf der Internetplattform www.engagiert-in-nrw.de vorgestellt werden. Diese erhalten als Zeichen der Anerkennung je 1.000 Euro. Jeweils zwei Projektbeteiligte erhalten zudem die Möglichkeit zur Teilnahme an kostenfreien Qualifizierungsworkshops.

Die „Engagements des Monats“ haben darüber hinaus die Chance, mit dem Engagementpreis NRW 2024 ausgezeichnet zu werden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden Ende 2024 durch eine Online-Abstimmung, die NRW-Stiftung (Sonderpreis), das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (Sonderpreis) sowie eine Jury bestimmt.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2023.

Bewerbungen und weitere Informationen finden Sie unter www.engagiert-in-nrw.de.

Kategorien
News

Gemeinschafts-Projekte „GenoEifel“ aus Adenau und „AHRche“ aus dem Ahrtal nominiert

Region/Eisenberg/Hamburg – AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ Nominierte Gemeinschaftsprojekte zeigen, was geht – Zwei beispielhafte Nachbarschafts-Initiativen aus Rheinland-Pfalz wurden jetzt für den AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ nominiert: Die Genossenschaft GenoEifel eG in Adenau sowie der Verein AHRche e.V. aus Ahrweiler. Ihr freiwilliges Engagement bringt alle Generationen in Bewegung.

Die Mitglieder der „Hilfe-Helfer-Gemeinschaft“ GenoEifel sind bislang in der Region Eifel (NRW) aktiv. Ihr erfolgreiches Modell dehnen sie jetzt auf Teile der Region Osteifel-Ahr aus. Besonders ältere Anwohnende werden dabei unterstützt, lange und selbstständig in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Die Freiwilligen bieten die Begleitung zu Ärzten, Veranstaltungen oder zum Einkauf an. Im Gegenzug übernehmen die Anwohnenden Patenschaften etwa zur Betreuung von Hausaufgaben.

Runter vom Sofa, rauf auf‘s Board

Um Jugendliche im Ahrtal zu fördern, organisieren die Mitglieder der AHRche e.V. den Wiederaufbau von Spielplätzen und Turnhallen. Ihr neuestes Projekt ist der Bau eines Skateparks. Der Skateboard-Pionier Titus Dittmann hat seine Unterstützung von pädagogisch begleiteten Workshops für die Kinder und Jugendlichen zugesagt. Bis zur Fertigstellung der Anlage bietet die AHRche Rollsport-Workshops auf Schulhöfen an.

Gesunde Nachbarschaft – So geht’s!

Nachbarschaften in Rheinland-Pfalz und im Saarland können sich bis zum 15. September mit ihren Gemeinschaftsprojekten für den AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ bewerben. Mit jeweils 1.000 Euro werden elf Projekte gefördert, die die Lebensqualität und Gesundheit im Quartier stärken. Der Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ wird von der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse zusammen mit dem bundesweiten Netzwerk Nachbarschaft ausgelobt. „Wir freuen uns, mit dem Förderpreis freiwillige Ehrenamtsinitiativen zu unterstützen, die sich für gesunde Nachbarschaften engagieren“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.
Informationen zur Anmeldung sowie Beispiele aus der Praxis gesunder Nachbarschaften unter:  https://aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net/rps/home

Kategorien
News

„Sport im Park“ ab 7. August in Stolberg

Stolberg – Stolberg in Bewegung – Sport im Park ist zurück in der Kupferstadt und bietet vom 7. August bis zum 27. August großartige Sportangebote heimischer Vereine. Die Angebote werden hauptsächlich auf dem Gelände des Zinkhütter Hofes und in Breinig und unter freiem Himmel stattfinden.

Ziel des Regiosportbundes Aachen e.V. ist es, gemeinsam mit der Stadt Stolberg, dem Stadtsportvberband Stolberg und vielen Vereinen und Sportanbietern, viele Menschen für den Sport und die angebotenen Sportarten zu begeistern. „In den letzten Jahren ist der Outdoorsport zum Trend geworden. Das sportliche Angebot ist wieder breit aufgestellt“, sagt Gerd Schnitzler, Vize-Präsident des Regiosportbundes Aachen. Auch Bürgermeister Patrick Haas unterstreicht die Beliebtheit der Veranstaltung: „Sport im Park ist als Sommerfreizeitangebot aus unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Das Format bringt verschiedene Outdoor-Sportangebote unserer heimischen Vereine mit vielen sportbegeisterten Menschen zusammen.“

Mit noch mehr Aktivität geht es nun in die neue Runde. Neben altbekannten Sportmöglichkeiten, wie z.B.  Zumba, Yoga, Fitness, Nordic Walken und Laufen sind diesmal auch neue Angebote wie Mama-Fit und Orientalischer Tanz dabei. Zahlreiche qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter stehen schon in den Startlöchern und freuen sich darauf, bewegungsfreudige Interessierte von ihrer Sportart begeistern zu dürfen. Die Teilnahme an den Sportangeboten ist kostenfrei.

Termine und Kurszeiten sind unter: www.sportimpark-rsb.de zu finden.

Kategorien
News

Abschied nach 16 Jahren – Leiterin der Grundschule Rieden wechselt zur Grundschule nach Mendig

Mendig/Rieden – Anke Groß ist nach 16 Jahren als Leiterin der Grundschule am Waldsee Rieden verabschiedet worden. Zum neuen Schuljahr wechselt sie als zukünftige Konrektorin an die Pfarrer Bechtel Grundschule Mendig.

„Danke für 16 Jahre“ sang der Schulchor am Beginn einer für Anke Groß überraschenden Verabschiedung, zu der sich neben den Schülerinnen, Schülern, Kolleginnen, Vertreterinnen des Fördervereins und der Eltern auch der Riedener Ortsbürgermeister Andreas Doll und der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz eingefunden hatten. „Anke Groß ist eine Lehrerin mit Herz, Verstand und Engagement“, lobte Lempertz die scheidende Schulleiterin und erinnerte an die vielfältigen Maßnahmen, die man in Rieden gemeinsam auf den Weg gebracht hatte – von der energetischen Sanierung des Schulgebäudes über einen Anbau bis hin zu Smartboards, die jüngst in den Klassenzimmern installiert wurden.

Für Anke Groß schließt sich mit der Rückkehr an die Pfarrer Bechtel Grundschule sozusagen der Kreis. Sie war selbst Schülerin der Mendiger Grundschule, ehe sie auf das Bertha-von-Suttner-Gymnasium nach Andernach wechselte und nach dem Abitur an der Universität Koblenz für das Lehramt studierte. Über das Referendariat in Zeltingen-Rachtig und eine erste Stelle in Treis-Karden kam sie 2007 zur Grundschule nach Rieden. „Damals wurden einige Kinder extra ein Jahr früher eingeschult. Man wusste ja nicht, was sie sich mit mir eingebrockt hatten“, flachste Anke Groß rückblickend, die versprach, den Kontakt zur Grundschule Rieden weiter zu halten, denn sie hätte sich immer auf ein „tolles Team“ verlassen können. „Man kann eine Schule nur gemeinsam gut leiten“, so ihr Rezept für eine erfolgreiche Zeit.

Kategorien
News

„Beamten-Nachwuchs“ in der Verbandsgemeinde Trier-Land

Region Trier-Land – Die Verbandsgemeinde Trier-Land freut sich über „Nachwuchs“. Bürgermeister Michael Holstein berief in einer kleinen Feierstunde Katharina Boettcher und Lukas Maus in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Lukas Maus, der seine berufliche Laufbahn in der Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten begonnen hat, leitet die Verbandsgemeindekasse Trier-Land. Katharina Boettcher hatte bereits ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Verbandsgemeindeverwaltung absolviert, bevor sie die Beamtenlaufbahn eingeschlagen hat. Derzeit ist sie im Bereich „Förderung“ eingesetzt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums an der Verwaltungshochschule Mayen ernannte Bürgermeister Holstein Benjamin Koster in das Beamtenverhältnis auf Probe. Seinen Dienst versieht er aktuell im Sachgebiet „Soziales und Generation“.

Für Verbandsgemeinde-Inspektoranwärterin Anette Schultheiß beginnt mit der Ernennung in das Beamtenverhältnis auf Probe der Vorbereitungsdienst für das 3. Einstiegsamt. Erste Verwaltungserfahrung konnte sie ebenfalls im Sachgebiet „Soziales und Generation“ sammeln.

Bürgermeister Holstein führte anlässlich der Überreichung der Ernennungsurkunden aus, dass das Beamtentum auch in der heutigen Zeit noch seine Berechtigung habe. Hoheitliche Aufgaben, die eine besondere Verfassungsnähe erfordern, verlangten unter dem Aspekt einer hervorgehobenen Verfassungstreue auch ein besonderes Beschäftigungsverhältnis, so der Behördenchef. Gerne wies er darauf hin, dass die Verbandsgemeindeverwaltung Trier-Land eine attraktive Arbeitgeberin sei, die den vielen neuen, jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsplätze mit Zukunft und Aufstiegsmöglichkeiten biete. Er wünschte den jungen Beamtinnen und Beamten viel Erfolg für ihre weiteren beruflichen wie privaten Lebensweg.

Kategorien
News

Ehrenamtler aus Mayen-Koblenz mit Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz geehrt

Region/Mayen-Koblenz – Landrat Dr. Alexander Saftig überreichte Auszeichnung im Kreishaus – In einer Feierstunde hat Landrat Dr. Alexander Saftig im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verdienten Persönlichkeiten aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die Ehrenadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgehändigt. Zu den Geehrten gehören Otto Barz aus Ettringen, Werner Blasweiler aus Mayen, Wilhelm Brück aus Monreal, Theresia Eckhoff aus Plaidt, Hedwig Hickmann aus Plaidt, Renate Mennicken aus Weitersburg sowie Bernhard Peter Stumm aus Dieblich.

„Ehrenamtler beweisen immer wieder mit Herz und Verstand, wie wichtig sie sind. Mit ihrem menschlichen und wertebewussten Miteinander schaffen sie ein großes soziales Netzwerk und halten es aufrecht. Ihr Verhalten hat Vorbildfunktion und verdient besondere Wertschätzung. Sie sind die Zahnräder unserer Gesellschaft. Sie halten unsere Gesellschaft am Laufen“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig, der stolz darauf ist, wie stark das ehrenamtliche Herz von Mayen-Koblenz schlägt. Statistisch gesehen sind mehr als 40 Prozent der Bürger des Landkreises in einem Ehrenamt tätig und engagieren sich auf diese Weise in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl der Gesellschaft.

Otto Barz aus Ettringen engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich für die Blaskapelle Ettringen, die er 1990 selbst gegründet hat. Im Mittelpunkt stehen hier Tradition und soziales Engagement, die Nachwuchsarbeit sowie die Gemeinschaft. „Durch Ihren hohen persönlichen Einsatz und eine intensive Jugendarbeit ist es Ihnen gelungen, die Blaskapelle Ettringen weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt zu machen. Sie haben den Verein zu dem gemacht, was er heute ist“, betonte der Landrat in seiner Laudatio.

Werner Blasweiler aus Mayen wurde für sein langjähriges, leidenschaftliches Engagement und seine herausragenden Verdienste in der Mayener Faasenaacht sowie seine vielseitigen Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen, wie etwa dem Fußball ausgezeichnet. „Ihre vielen Jahre des Engagements und Ihre selbstlose Arbeit haben bedeutenden Einfluss auf unsere Gemeinschaft. Insbesondere Ihr Einsatz beim Mayener Karneval hat nicht nur Freude und Lachen in die Herzen der Menschen gebracht, sondern auch die Tradition und den Gemeinschaftssinn in der Stadt gestärkt“, lobte Landrat Saftig Blasweilers Engagement.

Wilhelm Brück aus Monreal wurde für seinen jahrzehntelangen, herausragenden Einsatz, für sein vielfältiges und leidenschaftliches Engagement auf kommunaler und kultureller Ebene sowie für seine großen Verdienste rund um das Wohl der Ortsgemeinde Monreal und ihrer Bürger ausgezeichnet. „Sie haben über Jahrzehnte mit viel Elan und Sachkenntnis für Ihre Vorstellungen und Ziele gekämpft und sich für die Dinge eingesetzt, die Ihnen am Herzen lagen. Und das tun Sie auch heute noch“, sagte Dr. Alexander Saftig.

Für ihre verdienstvolle Arbeit für die Gemeinschaft und die Gemeinde Plaidt, überreichte der Landrat Theresia Eckhoff und Hedwig Hickmann aus Plaidt die Ehrennadel. Seit Jahrzehnten sind beide als Übungsleiterinnen im Bereich Turnen, Leichtathletik und Schwimmen überaus aktiv. „Sie, liebe Damen Eckhoff und Hickmann, halten die Pellenz seit Jahren über Wasser! Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz kann kaum die abertausenden Stunden aufwiegen, die Sie für Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in die Waagschale geworfen haben. Aber sie ist der Versuch, Ihnen für Ihre großen Dienste die höchste Anerkennung auszusprechen“, betonte Landrat Saftig.

Als Mensch „mit außerordentlicher Empathie und Mitmenschlichkeit“ bezeichnete der Landrat Renate Mennicken aus Weitersburg in seiner Rede. Seit mehreren Jahrzehnten engagiert sie sich über das übliche Maß hinaus ehrenamtlich für ihre Mitmenschen in Vallendar und Weitersburg. Zum einen in der Kommunalpolitik, zum anderen im Vereinsleben und der Flüchtlingsarbeit.

Bernhard Peter Stumm aus Dieblich zählt aufgrund seines Einsatzes in Kommunalpolitik, Vereinswesen und im Pfarrgemeinderat zweifelsohne zu denjenigen Menschen im Landkreis, die mit ihrem Wirken das Rückgrat der Gesellschaft bilden und Zeit und Energie einsetzen, um andere Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen. „Ihr unermüdlicher Einsatz für die Gemeinschaft von Dieblich hat Spuren hinterlassen, die nicht zu übersehen sind. Ihr Engagement hat das Vereinsleben geprägt, die Kommunalpolitik beeinflusst und das Gemeinwohl gefördert“, sagte der Landrat in seiner Laudatio und lobte in seinem Schlusswort noch einmal das Engagement aller Geehrten: „Eine Lebensweisheit sagt: ,Man kann von einer besseren Welt träumen, oder aufwachen und anpacken.‘ Sie alle gehören zu denen, die aufgewacht sind und anpacken. Durch Menschen wie Sie wird unsere Gesellschaft lebendiger und wärmer.“

Kategorien
News

Neue Atemschutz-Geräteträger in der Verbandsgemeinde Gerolstein

Gerolstein – Fünfzehn Kameradinnen und Kameraden absolvierten vom 30. Juni bis 15. Juli 2023 erfolgreich einen Kreisausbildungslehrgang für Atemschutzgeräteträger in der Verbandsgemeinde Gerolstein.

Kreisausbilder Dominik Schüler, Daniel Krämer und Daniel Surges, unterstützt von Rashan Ali Ehsan, vermittelten den Kameradinnen und Kameraden in 25 Ausbildungsstunden das theoretische Grundwissen und der praktische Umgang mit Atemschutzgeräten.
Zum Ende des Lehrganges überreichte der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Markus Keppler den Teilnehmern die Lehrgangsbescheinigungen.

Mit diesem Grundwissen ausgestattet müssen die zukünftigen Atemschutzgeräteträger in den örtlichen Einheiten weiteres Wissen und Fähigkeiten erlangen, um für „heiße“ Einsätze gewappnet zu sein.
Hierzu fand im Anschluss ein ganztägiges Ausbildungsmodul unter der Leitung von Ausbilder Dominik Schüler statt, in welchem die Teilnehmer auf die Gefahren im Innenangriff vorbereitet wurden.
Geschult wurden extreme Brandverläufe wie Rauchgasdurchzündungen und Rauchgasexplosionen.

In einer Stationsausbildung konnte der sichere Umgang mit dem Hohlstrahlrohr, Löschtaktiken, das Schlauchmanagement sowie das Anwenden des mobilen Rauchverschlusses und das richtige Öffnen der Türen zum Brandraum geübt werden.

Nach Abschluss des Praxis-Moduls konnte der stellvertretende Wehrleiter Marco Schneider die Atemschutzpässe an die Teilnehmer übergeben. Er bedankte sich bei allen für die Lehrgangsbereitschaft und wünschte allen ein gesundes Wiederkehren von den Einsätzen.

Den Lehrgang erfolgreich beendet haben: Philipp Faber, Fabian Mai, Nils Vank (alle Densborn), Benedict Marx (Feusdorf), Joshua Endres (Hohenfels-Essingen), Maja Diederichs, Jens Eckstein, Luis Leuwer, Ida Weber (alle Lissendorf), Marwin Reimer (Lissingen), Leon Kalkes (Mürlenbach), Jannik Lorig, Christoph Steilen (beide Salm), Gero Joisten, Jochen Wiesen (beide Stadtkyll).

Kategorien
News

Die 10.000er Marke ist erreicht – Mendigerin ist Jubiläums-Badegast im Vulkanbad

Mendig – Mitte Juli war es soweit – Der 1. Beigeordnete der Stadt Mendig, Achim Grün, konnte zusammen mit dem städtischen Mitarbeiter Marco Medoch einen Jubiläumsgast im Mendiger Vulkanbad begrüßen. Helmi Förster aus Mendig war in diesem Jahr die Nummer 10.000 der Badegäste. Als kleine Aufmerksamkeit überreichte Grün einen Blumenstrauß und eine Zehnerkarte für den Besuch des Vulkanbads.

Das Mendiger Vulkanbad ist von Donnerstag bis Sonntag, jeweils 10 bis 19 Uhr, geöffnet. Es verfügt über ein Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken sowie über eine breite Wasserrutsche und einen Sprungturm. Kotenlose Parkplätze und eine große Liegewiese mit verschiedenen Sportmöglichkeiten lassen einen Besuch zu einem Freizeitvergnügen werden.