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Erneuter Bombenfund in der Euskirchener Kernstadt – Entschärfung erfolgt heute gegen 15:00 Uhr

Euskirchen – Am heutigen Montag, 24.07.2023 ist auf einem Grundstück an der Alfred-Nobel-Straße eine 500 kg schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wird ab 13:00 Uhr der umliegende Bereich des Fundorts des Blindgängers durch das Ordnungsamt der Kreisstadt Euskirchen, die Feuerwehr, den technischen Dienst und die Polizei für eine Entschärfung geräumt. Davon betroffen ist ein Radius von rund 500 Metern um den Fundort. Den Anordnungen der eingesetzten Kräfte ist Folge zu leisten.

Auf den Bahnlinien Richtung Köln und Kall/Jünkerath wird es für die Dauer der Entschärfung zu Einschränkungen kommen.

Die Buslinien 874/875/876 und 866 werden bis 13:05 Uhr abfahren. Nach der Entschärfung wird der reguläre Fahrbetrieb wieder aufgenommen.

Von der Evakuierungsmaßnahme sind einige Industriebetrieb sowie 416 Personen betroffen.

Für die Bewohner/*innen des betroffenen Evakuierungsbereichs, die nicht bei Familien oder Freunden unterkommen können, ist ab 13:00 Uhr eine Sammelstelle im Emil-Fischer-Gymnasium, Emil-Fischer-Straße 23-27, 53879 Euskirchen, eingerichtet, in der sie sich bis zum Ende der Maßnahme aufhalten können.

Die Zugangsstraßen des Evakuierungsbereichs werden ab 13:00 Uhr vollständig gesperrt. Die Entschärfung der Bombe ist gegen 15:00 Uhr vorgesehen.

Für Betroffene, die beim Verlassen ihres Hauses Hilfe benötigen, ist eine Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet: 02251/14227.

Aktuelle Informationen von Stadt und Polizei sind auf den Social-Media-Kanälen (Facebook und Instagram) der Stadt Euskirchen zu finden.

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Rad am Ring bleibt fester Bestandteil des Ring-Kalenders

Nürburgring – Auch in den kommenden fünf Jahren wird „Rad am Ring“ Sportler und Zuschauer gleichermaßen begeistern. Die Nürburgring-Betreibergesellschaft schloss mit dem Veranstalter einen langfristigen Vertrag bis 2028. Somit wird das Traditionsevent, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feierte, mindestens auch das viertel Jahrhundert an der legendären Rennstrecke voll machen.

„Rad am Ring komplettiert als fester Bestandteil des Nürburgring-Kalenders unsere Vielfalt aus Motorsport-, Festival- und Sportveranstaltungen. Wir freuen uns sehr über die gute Partnerschaft, die wir nun mindestens die nächsten fünf Jahre weiterführen werden“, erklärt Ingo Böder, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG und ergänzt: „Rad am Ring repräsentiert perfekt zentrale Werte, die den Nürburgring für Aktive und Fans ausmachen: dazu gehören die sportliche Ambition, unsere anspruchsvolle Strecke bestmöglich zu bewältigen und das freundschaftliche Miteinander genauso wie der Mix aus Freizeit, Amateur- und Profisport.“

Vielfältiges Programm für Freizeit-, Amateur- und Profisportler
Jedes Jahr wird die Rad-Veranstaltung, die 2003 am Nürburgring ihre Premiere feierte, ein ganzes Wochenende lang zum Treffpunkt für tausende Radbegeisterte. Das Programm ist vielseitig und bietet neben dem 24h-Radrennen als Highlight viele weitere Disziplinen und Angebote für Besucher und Aktive. Ein Rennen über 24 Stunden für Mountainbikes gehört ebenso zum Programm wie das Dextro Energy Kids Race, Tourenfahrten über die Nordschleife, Jedermann-Rennen über 25, 75 und 150 Kilometer als Bestandteil des German Cycling Cups oder ein Rennen der Rad-Bundesliga. Das Herzstück des Radsport-Festivals am Nürburgring bildet eine umfassende Expo im Fahrerlager, bei der Firmen aus dem urbanen, touristischen sowie sportlichen Radsektor ihre Produkte präsentieren.

Dass dieses vielfältige Konzept in 20 Jahren entwickelt wurde und bis heute so erfolgreich funktioniert, ist zu großen Teilen der Verdienst des Veranstalters eventwerkstatt GmbH. Dessen Geschäftsführer ist gleichzeitig Organisationsleiter von Rad am Ring und seit Anbeginn hautnah dabei: „Mit der Vertragsverlängerung ist sichergestellt, dass dieser Spaß mindestens noch fünf Jahre weitergeht. Das ist eine gute Nachricht und für mich auch eine sehr emotionale“, freut sich Hanns-Martin Fraas. „Der Nürburgring mit seiner legendären Nordschleife und der modernen Grand-Prix-Strecke ist die perfekte Heimat für unser Event und begeistert jedes Jahr unsere Teilnehmer. Wir werden 25 Jahre Rad am Ring sicher in der Grünen Hölle feiern können.“

Somit können die Zweirad-Fans auch in den kommenden Jahren ihre Kalender zücken, wenn der Nürburgring jeweils seinen Jahreskalender vorstellt. Rad am Ring wird sich hier dann sicher wiederfinden.

Rad- & Lauftreff
Neben der durch die eventwerkstatt GmbH organisierten Großveranstaltung „Rad am Ring“ finden sich auch weitere Highlights für Sportbegeisterte im Nürburgring-Kalender. Der Betreiber der Rennstrecke veranstaltet passend hierzu regelmäßig im Jahr den sogenannten Rad- & Lauftreff. Hierbei können die Teilnehmer an verschiedenen Abendterminen die Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke mit dem Fahrrad bezwingen oder über die Grand-Prix-Strecke joggen. Los geht es immer um 19 Uhr. Läufer und Radfahrer zahlen für das Zeitfenster auf der Grand-Prix-Strecke gerade mal 5 €. Zweieinhalb Stunden radeln auf der kombinierten Strecke aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife kosten 18 €. Teilnehmer können kostenlos auf dem Parkplatz D5 parken.

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm feiert Weiterbildungs-Absolventen

Bitburg – „Motivation, Disziplin, Engagement und ein hohes Maß an Eigeninitiative sind erforderlich, um die über Monate bis Jahre dauernden nebenberuflichen Lehr- und Studiengänge mit solch guten Ergebnissen abzuschließen.“, so Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, im Rahmen der Prüfungsfeier.

Gefeiert wurden erfolgreich abgelegte Prüfungen in diversen Fachseminaren, Prüfungen zum/zur Gutachter:in in der Immobilienbewertung sowie zum/zur Bankfachwirt:in und Betriebswirt:in. Insgesamt 13 Mitarbeiter:innen wurden für ihre sehr guten Leistungen geehrt.

Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm legt seit jeher großen Wert auf eine kontinuierliche und qualifizierte Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um dem raschen Wandel in Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft Schritt halten zu können. Nur so kann den Kundinnen und Kunden eine bestmögliche Beratung angeboten werden.  Der Vorstand der Kreissparkasse, Rainer Nickels und Mark Kaffenberger, würdigte die Prüfungserfolge und gratulierte den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Von der Staatsanwaltschaft ins Mechernicher Rathaus

Mechernich – Immer freundlich am Empfang – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Personaldezernent Ralf Claßen und das Team vom Bürgerservice gratulierten Erika Heß zum 40. Dienstjubiläum. Es ging um Fahndungen, Anklageschriften, Vollstreckungsbescheide, Haftbefehle oder Obduktionsberichte. All das schrieb sie vom Banddiktat. „Das waren richtig spannende Aufgaben“, erzählt Erika Heß von ihrer ersten beruflichen Station bei der Bonner Staatsanwaltschaft. Dorthin hatte sie es verschlagen, nachdem sie 1983 ihre Ausbildung zur Justizangestellten in der Ausbildungskanzlei des Amtsgerichtes Euskirchen erfolgreich absolviert hatte.

Nach der Geburt der ersten von zwei Töchtern musste eine Halbtagsstelle her. Dafür war die Pendelei aus Engelgau nach Bonn dann doch zu umständlich und kostenintensiv. So bewarb sie sich auf eine ausgeschriebene Stelle bei der Stadt Mechernich – und war erfolgreich.  Am 15. Oktober 1990 startete sie dort als Phonotypistin und arbeitete 28 Jahre bei den Stadtwerken.

Inzwischen hat die 59-Jährige, die aus Enzen stammt, einige Stationen in der Mechernicher Stadtverwaltung durchlaufen – etwa in den Bereichen Gebäudemanagement und Personal. Außerdem war sie sechs Jahre lang im Personalrat als Schriftführerin tätig, die ersten zwei Jahre auch als stellvertretende Personalratsvorsitzende. Seit Mitte 2021 ist sie im Empfang des Bürgerservices eingesetzt.

Visitenkarte des Rathauses

„Das ist die Visitenkarte des Rathauses. Dafür braucht es freundliche Charaktere – so wie Erika Heß“, betont Personaldezernent Ralf Claßen, der gemeinsam mit Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Fachbereichsleiterin Silvia Jambor, dem Personalratsvorsitzenden Constantin Hochgürtel und dem Bürgerservice-Team sehr herzlich zum 40. Dienstjubiläum gratulierte.

Für Erika Heß steht fest: „Im Bürgerservice fühle ich mich sehr wohl, das Team ist super und die Aufgaben machen mir richtig Spaß.“ Auch wenn sie nicht mehr ganz so aufregend seien, wie Fahndungen, Anklageschriften, Haftbefehle oder Obduktionsberichte schreiben, fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu.

 

 

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Herzlich willkommen in der familien-freundlichen VG Mendig – Willkommenstag, Willkommensgeld und mehr

Mendig – Wenn in der Laacher See-Halle viele Kinderwagen Einzug halten, ist ein Willkommenstag für Neugeborene in der Verbandsgemeinde Mendig. Mehrmals im Jahr lädt die Verbandsgemeinde Mendig Eltern mit ihren Babys und deren Geschwisterkindern ein, um sie über die Hilfen der Verwaltung, der Kirchen, der Caritas und der Familienbildungsstätte zu informieren.

Darüber hinaus gibt es das „Willkommensgeld“ in Höhe von jeweils 100 Euro, ein Halstuch mit dem eingestickten Namen des Kindes, Gutscheine für den Lava-Dome und das Vulkanbad von der Stadt Mendig und einen Gutschein in Höhe von zehn Euro von der Werbegemeinschaft VG Mendig.

Die Verbandsgemeinde Mendig hat, so Bürgermeister Jörg Lempertz, die Familienförderung in den Mittelpunkt ihrer Politik gestellt und einen ganzen Strauß an Maßnahmen für sie auf den Weg gebracht – von der Kita-Versorgung über drei wohnortnahe Grundschulen, deren Angebot weiter ausgebaut werden soll, um der Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter gerecht zu werden. Doch das ist noch längst nicht alles: „Um Ihnen bei allen Fragen zur Seite zu stehen, haben wir für Sie die ‚Servicestelle Familien‘ in unserem Rathaus eingerichtet. Ebenso wurde für Sie speziell die Broschüre ‚Familienfreundliche Verbandsgemeinde Mendig‘ entwickelt, die Ihnen wichtige und umfassende Hilfen an die Hand geben.

Ein Familientelefon (0 26 52 / 98 0035, Anmerkung der Redaktion) rundet das verwaltungsseitige Angebot ab“, führte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz beispielhaft an. Neben Eltern und Kindern konnte der Bürgermeister auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen, die ihre Angebote an die jungen Familien vorstellten – von der Elternschule bis hin zur Kindertagespflege und zu caritativen Initiativen. Mit dabei waren der katholische Pfarrer Dr. Artur Schmitt, der Erste Beigeordnete der Stadt Achim Grün, von der Katholischen Kirchengemeinde Hiltrud Surges und Jutta Henrichs, von der Evangelischen Kirchengemeinde die Presbyterin Karin Stein, die Hebamme Annette Thelen, von der Katholischen Familienbildungsstätte Iris Emmerich und Andrea Roggenfelder, Kerstin Dörnen-Rötering von der Fachstelle Frühe Hilfen der Caritas und Dorothee Geishecker von der Kreisverwaltung Mayen Koblenz.

Organisiert wird der Willkommenstag verwaltungsseitig von Otmar Schüller, Fachbereichsleiter Schulen, Ordnung und Soziales, Ute Dernbach, Teilbereichsleiterin Familien, Schulen und Soziales, und Bettina Cornely, Fachbereich Familien, Schulen, Ordnung und Soziales.

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Der 1000. Lebensretter im Kreis Euskirchen!

Euskirchen – Jahr erleiden im Kreis Euskirchen zwischen 150 und 180 Menschen einen plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand. In diesen Fällen zählt jede Minute! Um Leben zu retten und das Zeitfenster bis zum Eintreffen des notärztlichen Personals zu überbrücken, setzt der Kreis Euskirchen seit Anfang 2021 auch auf freiwillige Ersthelferinnen und Ersthelfer, die über die App „Corhelper“ alarmiert werden. Mit Kai Froböse konnte jetzt der 1000. potentielle Lebensretter gewonnen werden. „Das ist ein Meilenstein“, freut sich Dr. Thomas Mann, der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes.

Das System basiert auf einer Smartphone-App, bei der sich Interessierte ab dem 18. Lebensjahr registrieren und einen Nachweis über ihre Qualifizierung in Erster Hilfe hochladen. Nach einer mehrstündigen Fortbildung durch den Kreis Euskirchen werden die Accounts der potenziellen Ersthelferinnen und -helfer aktiviert. Alarmiert werden diese Personen dann, wenn aufgrund der Notrufabfrage in der Leitstelle ein Herz-Kreislaufstillstand vermutet werden muss. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand zählt jede Minute, um ein Überleben, aber auch Folgeschäden, wie z.B. die Schädigung des Gehirns, zu reduzieren.

„Der professionelle Rettungsdienst benötigt meist zwar nur wenige Minuten bis zum Notfallort, aber bei einem Herz-Kreislaufstillstand kann das gegebenenfalls schon zu spät sein“, so Dr. Thomas Mann. „Hier spielen die Ersthelferinnen und Ersthelfer, die parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden und oftmals mehrere Minuten vor dem Rettungsdienst am Einsatzort sein können, eine wichtige Rolle.“ Ein weiterer Vorteil sei, dass sobald mehrere Ersthelfende sich einsatzbereit melden, eine Person zu einem öffentlich zugänglichen Defibrillator (AED) geschickt werde, um diesen dann zum Patienten zu bringen. Diese Geräte könnten lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen automatisch erkennen und einen lebensrettenden Elektroschock abgeben.

In den vergangenen Wochen konnten durch diese AEDs mehrere Menschenleben im Kreis Euskirchen gerettet werden. Mittlerweile gibt es bereits über 100 öffentlich zugängliche AEDs im Kreis Euskirchen. Der Verein „Lebensretter im Kreis Euskirchen e.V.“ treibt die Verbreitung und Installation dieser Geräte im gesamten Kreisgebiet weiter voran und verfolgt das Ziel, mehr als 200 öffentlich zugängliche Defibrillatoren im Kreis Euskirchen zu installieren.
Vergangene Woche wurde der mittlerweile 1000. Lebensretter im System der smartphonebasierten Alarmierung von Ersthelferinnen und Ersthelfer freigeschaltet. Kai Froböse, der auch in der freiwilligen Feuerwehr Metternich aktiv ist, nimmt nun aktiv an der Initiative teil. „1000 freiwillige Ersthelfende ist eine enorme Anzahl und sicherlich ein Grund zu feiern. Dennoch möchten wir uns hierauf nicht ausruhen und das System weiter vorantreiben. Ziel ist es, dass wir mindestens 1500 Ersthelfende im Kreis erreichen“, erklärt der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes.

Tag der Lebensretter
Um die bisherigen erreichten Meilensteine in der Entwicklung der „Lebensretter-Initiative“ zu feiern und um allen Ersthelfenden herzlich zu danken, veranstaltet der Kreis Euskirchen am Samstag, 26. August, ab 10 Uhr im Kreishaus den „Tag der Lebensretter“. Hier sind neben allen bisher registrierten Ersthelfenden auch alle am System interessierten Personen eingeladen. Auch Personen, die sich generell über die Möglichkeiten von ehrenamtlichem Engagement informieren möchten, finden hier neben allen Hilfsorganisationen im Kreis auch bei der Feuerwehr die richtigen Ansprechpartner.

Kontakt: martin.duske@kreis-euskirchen.de
Tel. 02251 / 15-815

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Freibad Pellenz begrüßt 25.000ten Besucher der Badesaison 2023

Plaidt – Zur großen Freude des Zweckverbandes Frei- und Hallerbad Pellenz konnte nun bereits der 25.000te Badegast begrüßt werden. Badegast Nummer 25.000 war Bettina Heer aus Plaidt. Verbandsvorsteher Klaus Bell überreichte einen sommerlichen Blumengruß, einen Verzehrgutschein für den Imbiss sowie eine 10er-Karte für das Freibad Pellenz, natürlich auch in der kommenden Saison noch gültig.

„Mich freut ganz besonders, dass unser Jubiläumsgast dieses Mal zum Kreis der Stammgäste unseres Bades gehört“, stellte Verbandsvorsteher Klaus Bell fest. „Gerade unsere zum Teil seit vielen Jahren dem Bad treuen Gäste schätzen die Vorzüge unseres Bades sehr, die familiäre Atmosphäre des weitläufigen Geländes und die vielfältigen Möglichkeiten, die das Bad bietet.“

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Schon 4 Millionen Euro eingespielt – Die Lotto-Elf ist mehr als nur Fußball

Region/Koblenz – Ehemalige Welt- und Europameister sowie Bundesliga-Stars kicken seit 24 Jahren für guten Zweck – Fußball spielen und helfen – das ist es, was die Lotto-Ef seit 24 Jahren mit viel Erfolg praktiziert. Und beim Auftritt in Weinsheim am 20. Juli 2023 konnte das mit Welt-meistern, Olympiasiegern und Deutschen Meistern gespickte Team ein besonderes Jubiläum feiern: Insgesamt wurden nun über vier Millionen Euro für soziale Zwecke eingespielt.

„Diese Mannschaft ist ein Phänomen und für jeden Beteiligten eine win-win-Situation“, sagt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner voller Stolz: „Ehemalige Fußballstars zaubern mit dem Ball, schießen viele Tore und begeistern bei jedem Spiel eine große Zahl an Zuschauern – und die Einnahmen dieser Spiele sind immer für einen guten Zweck, meistens in der Region, in der sie spielen. Das ist das einfache, aber unglaublich effektive Prinzip der Lotto-Elf.“

Nun wurde – früher als gedacht – die magische Grenze von vier Millionen Euro durchbrochen. Die unglaublich hohen Spenden-summen der vergangenen Spiele haben es möglich gemacht. „So können wir schon jetzt mit großer Vorfreude auf die kom-mende Jubiläumssaison blicken, wenn unsere Lotto-Elf in ihr 25. Jahr gehen wird“, schaut Häfner nach vorne. Neben Fußball-Idolen wie Guido Buchwald, Stefan Kuntz, Dariusz Wosz, David Odonkor, Niko Bungert, Stephan Engels oder Lena Goeßling ist unter anderem auch der beliebte Fernseh- Showmaster und Comedian Guido Cantz regelmäßig am Ball für die gute Sache.

Die sportliche Leitung liegt in den Händen des zweimaligen Vize-Weltmeisters und Europameisters Hans-Peter Briegel. Tatkräftig unterstützt wird er von dem als Euro-Eddy bekannt gewordenen Edgar Schmitt. „Wir wollen neben der vielfachen Unterstützung sozialer Projekte auch attraktiven Fußball bieten“, belegt Briegel den sportlichen Ehrgeiz seiner Mannschaft.

Ein Spiel der Lotto-Elf ist mehr als nur ein Spiel für den guten Zweck. Rund um die Begegnung sorgt ein umfangreiches Pro-gramm für Unterhaltung auf und neben dem Platz, unter anderem ein Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche mit Ex-Nationalspieler Dariusz Wosz. Außerdem gibt es einen Work-shop „Rhythmische Sportgymnastik“ und ein Cheerleader-Training mit Trainerin Nika Krosny-Wosz.

Fans und Zuschauer haben zudem die Chance auf Autogramme ihrer Idole, gemeinsame Fotos und bei einer Tombola auf hochwertige Preise. „Ein Spiel der Lotto-Elf ist ein Ereignis für die ganze Gemeinde, denn rund um das Benefizspiel stellen die aus-richtenden Vereine zusammen mit Lotto Rheinland-Pfalz ein buntes Fest auf die Beine“, erklärt Lotto-Geschäftsführer Häfner, der auch gerne öfter selbst die Fußballschuhe für die Lotto-Elf geschnürt hat: „Helfen gehört zur Philosophie von Lotto Rheinland-Pfalz. Da bin ich gerne dabei.“

Der Hauptzweck der Lotto-Elf ist es, in jedem Spiel möglichst viel Geld für einen sozialen Zweck einzuspielen. Meistens für ein Hilfsprojekt, das in der Region verortet ist, in dem auch das Spiel stattfindet. Auf diese Weise hat diese Prominentenmannschaft in mittlerweile über 270 Spielen über vier Millionen Euro für die unterschiedlichsten Zwecke eingespielt. Allein im vergangenen Jahr hat die Lotto-Elf 222.500 Euro erwirtschaftet. Das war die zweithöchste Spendensumme seit dem Jahr der Gründung.

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Thomas Stiren ist neuer Präsident der IHK Trier

Region/Trier – Thomas Stiren ist neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer Trier. Die IHK-Vollversammlung wählte den Trierer Unternehmer bis zum Ende der aktuellen Wahlperiode, die 2024 turnusgemäß endet. Stiren folgt damit nach fast 17 Jahren auf Peter Adrian, der der IHK Trier als Vizepräsident erhalten bleibt und weiter Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) ist.

Thomas Stiren zählt zu den Internetpionieren Deutschlands. Aus dem Studium heraus gründet er bereits 1995 im Alter von 24 Jahren eine der ersten Internetagenturen als „Studenten-Start-up“. Bis heute ist er Vorstandsmitglied der rdts Internet AG mit Sitz am Trierer Petrisberg.

„Ich freue mich über Ihr großes Vertrauen und darauf, die Trierer Wirtschaft vertreten zu dürfen“, sagte Stiren nach der Wahl. Sein Wissen und seine Erfahrung aus 28 Jahren Unternehmertum will er jetzt noch aktiver als bisher in die Arbeit der IHK Trier einbringen. „Besonders wichtig ist es mir, unsere Mitgliedsbetriebe dabei zu unterstützen, dass die Digitale Transformation gelingt.“

Die größte Herausforderung für die Region sieht Stiren im Fachkräftemangel. Ohne Zuwanderung werde es nicht gehen. „Aber es gibt auch ungenutzte Potenziale“. In manchen Bereichen könne Automation und Künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren verstärkt helfen. Auch an der Außendarstellung sollte die Region noch selbstbewusster arbeiten.

Thomas Stiren ist seit Jahren in der IHK Trier gut vernetzt und in der Region fest verankert in der Region. Bereits 2002 wurde Stiren Mitglied im Vorstand des Kreis Junger Unternehmer (KJU), dessen Vorsitz er 2006 und 2007 innehatte. Des Weiteren ist er Mitglied im DIHK-Ausschuss „Kommunikation und Medien“. In die IHK-Vollversammlung wurde Stiren erstmals 2019 gewählt. Dem IHK-Präsidium gehört er seit April 2022 an.

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Die Eifel als Vorreiter – Neue Carsharing-Station mit zwei Pkw am Kaller Busbahnhof

Kall – Was haben Berlin, Hamburg, Köln und Kall gemeinsam? Sie alle verfügen über „Carsharing“-Stationen des Unternehmens „cambio“. Dabei ist Kall neben Blankenheim, Hellenthal, Euskirchen und Weilerswist die fünfte Kreiskommunen, die ein ähnliches Angebot installiert. Grund genug für cambio-Standortmanager Laurenz Miehe festzustellen: „Die Eifel ist als eher ländliche Region ein Vorreiter.“ Denn Erfahrungen mit dem Carsharing-Modell habe man bislang vor allem in Großstädten gesammelt: „Das ist auch für uns sehr spannend.“ Neben den vorgenannten Kommunen seien auch Zülpich und Bad Münstereifel in Planungen.

Ein erstes Angebot gab es allerdings 2021 – das war der eingeschränkten Mobilität nach der Flut geschuldet. Damals hatte der Kreis Euskirchen temporär entsprechende Stationen in allen elf Kommunen eingerichtet, 80 Prozent der Kosten übernahm das Land NRW. Anschließende Nutzeranalysen hatten ergeben, dass das Angebot in Kall gut gebucht wurde, sodass das Projekt mit Zustimmung der Politik neu aufgelegt wurde. „In der Flut hatten viele ihr Auto verloren“, so Markus Auel, der Allgemeine Vertreter von Bürgermeister Hermann-Josef Esser, „nun sind auch wir gespannt, ob die Auslastung der Fahrzeuge ähnlich hoch bleibt.“ Der Vertrag läuft zunächst über zwei Jahre, das Land fördert das Modell.

Dafür spreche, so Standortmanager Miehe, dass der Standort aufgrund der direkten ÖPNV-Anbindung mit Bahn- und Busbahnhof ideal sei. Markus Auel berichtete, dass täglich über 3.000 Pendler/innen den Bahnhof nutzten, zudem sei der Kaller Bahnhof auch ÖPNV-Eingangstor zum Nationalpark und anderen touristischen Destinationen in der Nordeifel. Miehe ergänzte: „Besucher/innen aus den umliegenden Ballungsräumen können dann ab hier ein Carsharing-Fahrzeug nutzen, vielleicht kennen sie das System auch schon aus ihrer Stadt.“

So funktioniert es

Am Kaller Busbahnhof an der Trierer Straße sind zwei Ford-Fiesta stationiert. Vor der ersten Fahrt müssen Nutzende sich im Internet bei cambio registrieren, dabei werden auch Ausweis und Führerschein kontrolliert. „Anschließend ist die jeweilige Buchung sehr unkompliziert, das geht innerhalb von fünf Minuten aber auch bis zu einem Jahr im Voraus“, erklärt Laurenz Miehe. Möglich ist das via App, Internet oder auch telefonisch.

Zum gebuchten Zeitraum dann lässt sich der Wagen mit der App öffnen, der Schlüssel ist im Wagen hinterlegt. Die Abrechnung erfolgt anhand einer Zeit-/ Entfernungs-Mischkalkulation: Pro Stunde werden 3,35 Euro berechnet plus 0,28 Euro je gefahrener Kilometer. Die Benzinkosten sind im Preis enthalten. Miehe: „Ab einer Tankanzeige von ¼ soll nachgetankt werden, dafür liegen in den Fahrzeugen eine Tankkarte für verschiedene Anbieter, die Rechnung geht dann direkt an uns.“ Von 0 bis 6 Uhr gilt ein ermäßigter Stundenpreis von 50 Cent.

Nach Ablauf der Buchung verbleibt der Schlüssel im Fahrzeug, die Abrechnung erfolgt mittels Bordcomputer automatisch. Cambio arbeitet mit einem stationsgebundenen System, der Wagen muss also an der Station wieder abgestellt werden, an derer auch ausgeliehen wurde.

Sicherheit & Service

Im Gegensatz zu Privatfahrzeugen müssen Leihwagen einmal im Jahr zur Hauptuntersuchung (TÜV), berichtet Standortmanager Miehe. Zudem würden die Fahrzeuge alle zwei bis drei Wochen von eigenen Mitarbeitenden auf ihre Sicherheit und Funktion geprüft sowie innen und außen gereinigt.

Und: „Die Fahrzeuge sind auch auf Familien ausgerichtet. Sie sind Fünftürer und jeweils mit einem zertifizierten Kindersitz ausgestattet.“

Weitere Infos zum Carsharing über Cambio gibt es hier: www.cambio-carsharing.de/kall.