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„Bettenhaus Schmitz“ aus Mechernich sponserte T-Shirts und Hüte – GdG St. Barbara grüßt von den Azoren

Mechernich/Azoren/Lissabon – Jugendliche und junge Erwachsene der GdG St. Barbara Mechernich sind derzeit auf den Azoren – Bald geht´s weiter nach Lissabon zum „Weltjugendtag“. Anlässlich der „Tage der Begegnung“ ist eine Gruppe von 15 Jugendlichen und Begleitern der „GdG St. Barbara Mechernich“ um Pfarrer Erik Pühringer auf die portugiesischen Azoren gereist.

Nach einer Bergtour auf den höchsten Punkt der Insel, den „Pico“, trafen sich alle Gruppen in der Inselhauptstadt Ponta Delgada zu einem Abschlussessen mit dem Bischof der Azoren. Foto: GdG St. Barbara Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Von hier aus geht es bald weiter nach Lissabon, wo sich von Dienstag, 1., bis Sonntag, 6. August, Jugendliche und junge Erwachsene aus der ganzen Welt treffen, um gemeinsam den „Weltjugendtag“ zu feiern. Die jungen Mechernicher hielten ihre Eindrücke gleich am ersten Tag in vielen Bildern und einem Video fest.

Unter dem Leitwort „Maria stand auf und machte sich eilig auf den Weg“ sind dieses Mal vom Bistum Aachen insgesamt 246 Jugendliche mit dabei. Auch Papst Franziskus hat sich bereits angekündigt. Er besuchte schon die Weltjugendtage in Rio de Janeiro, Krakau und Panama-Stadt.

„Landschaft ist richtig toll“

Pühringer betonte gegenüber der Agentur ProfiPress: „Nach einer langen, rund 23-stündigen Anreise und einer kurzen Nacht folgte ein Tag voller Eindrücke und Erlebnisse. So haben wir zum Beispiel eine Bootstour von »Villa Franco do Campo« aus gemacht. Aber auch Nordeste bietet ein beeindruckendes Stadtbild, Flora und Fauna sind überwältigend.“ Einige der Teilnehmer nutzten auch gleich die Möglichkeit zum Schnorcheln. Zuvor hatten die Mechernicher ihre Flagge gegen die der Stadt getauscht.

„Die Landschaft ist richtig toll, es wird nur zu schnell gefahren“, bemerkte auch Anna Rohloff, eine Teilnehmerin. Die Kontaktaufnahme mit den Jugendlichen von Nordeste gelang laut Pühringer gut und so war das Eis schon am ersten Tag gebrochen.

In einer Prozession trug man dann das Weltjugendtagskreuz durch die Stadt. Simon Schmitz bemerkte: „Das Kreuz ist richtig schwer. Das kann man nicht mal zu dritt tragen…“ Nach einer Bergtour auf den höchsten Punkt der Insel, den „Pico“, trafen sich alle Gruppen in der Inselhauptstadt Ponta Delgada. Hier fand ein Abschlussessen mit dem Bischof der Azoren statt. Man nutzte auch gleich die Möglichkeit, sich intensiv mit Portugiesen, Mexikaner, Amerikanern und Kanadiern vor Ort auszutauschen.

Hüte bestickt

Die Firma „Bettenhaus Schmitz“ aus Mechernich hatte hochwertige T-Shirts und Hüte für die Gruppe gesponsert. Für den Inhaber Heinz Schmitz, der auch stellvertretender Bürgermeister von Mechernich ist, ganz klar Ehrensache: „Wir unterstützen den »Weltjugendtag« schon seit Jahren, beispielsweise mit T-Shirts. Wir wollen ja, dass die jungen Leute gut aussehen, da kommt ja schließlich auch der Papst…“ Seine Tochter hatte die Hüte per zuvor seitlich bestickt.

Die Jugendlichen veranstalten zur Finanzierung der Reisen ihren jährlichen Rädermarkt im Johanneshaus, aber auch Spenden helfen ihnen dabei weiter. Der von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufene „Weltjugendtag“ findet etwa alle drei Jahre in einem anderen Land statt. Wegen der Corona-Pandemie musste er um ein Jahr verschoben werden.

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Hohe Auszeichnungen in Mechernich-Eiserfey

Mechernich-Eiserfey – Der Vorstand der „KG Feytaler Jecken Eiserfey“ überraschte die Vollblutkarnevalistin und Geschäftsführerin Beate Heimersheim zu ihrem 60. Geburtstag mit der höchsten Auszeichnung, die der „Bund Deutscher Karneval“ (BDK) zu bieten hat: Dem „Verdienstorden in Gold mit Brillanten“.

Hannah Schmitz hielt die Laudatio. Sie betonte besonders die über 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft der Geehrten mit über 20 Jahren Vorstandsarbeit, ihr Organisationstalent und bezeichnete sie als „Dekoqueen“ und „gute Seele des Vereins“… Kurzum: „Do biss einfach dat beste Stöck vum Verein.“

Am 11.11.11 geheiratet

Auch ihr Ehemann Heinz Heimersheim, der ebenso erster Vorsitzender der Jecken und Chef des legendären „Lichterzuges“ ist, wurde geehrt. Wegen 40 Jahren Vereinsmitgliedschaft sowie langjähriger Mitgliedschaft im Vorstand und Vorsitz erhielt er den „BDK-Verdienstorden in Gold“. Dazu waren eigens Dieter Milz und Albert Meyer, als Vertreter des „Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel“, nach Eiserfey gekommen.

„Dass beide Vollblutkarnevalisten sind, ist nicht nur an ihrem Engagement erkennbar. So heirateten Beate und Heinz Heimersheim beispielsweise am 11.11.2011 auf dem Standesamt in Mechernich“, betonte der Verein stolz. Darüber hinaus war Heinz Heimersheim einmal Jungfrau im Dreigestirn 1999 sowie Prinz im Dreigestirn 2009. Beate Heimersheim war Prinz im Damendreigestirn 2012.

Nach den Ehrungen wurde an dem mit vielen Überraschungen gespickten Abend noch bis spät in die Nacht gefeiert.

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Familienfest in Kall mit der Maus des WDR

Kall – Am Sonntag, 6. August am REWE-Center in Kall – Mit dem Fest will sich die Hilfsgruppe Eifel bei der Eifeler Bevölkerung bedanken für die große Unterstützung bedanken – Kindersingen mit Uwe Reetz – Auch diesmal stehen Nachhaltigkeit und Müllreduzierung im Mittelgrund.

Die Band „Rock on Wood“ mit Frontmann Pete Bauchwitz, Hermann Heuser), Ralf Alef (Bass), Jochen Fink und Oliver Kerk spielen beim Familienfest der Hilfsgruppe Eifel auf. Foto: Bandfoto

Mit einem großen Familienfest im August will sich die Hilfsgruppe Eifel bei der Eifeler Bevölkerung für die große Unterstützung bedanken. Gefeiert wird am Sonntag, 6. August von 11 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz am REWE-Center Pauly in Kall. Willi Greuel, Vorsitzender der Hilfsgruppe: „Wir werden jetzt schon über 30 Jahre von Firmen, Familien oder Vereinen aus der Region unterstützt. In dieser Zeit haben uns die Eifeler über neun Millionen Euro Spendengelder anvertraut“.

Dafür gelte es Danke zu sagen. Willi Greuel kündigt zudem an, dass nach dem großen Erfolg bezüglich des Nachhaltigkeits-Konzeptes bei der Oldienacht nun auch das Familienfest am 6. August unter dem Motto „Nachhaltigkeit und Müllreduzierung“ steht.  Greuel: „Wir wollen weiter mit gutem Beispiel vorangehen“.

Mit dem Fest im August will die Hilfsgruppe allen interessierten Familien einen unterhaltsamen Tag bescheren, an dem die Kinder im Mittelpunkt stehen werden. Es wird ein großes Programm mit Musik und Unterhaltung geboten. Die Maus des Senders WDR wird ebenso präsent sein wie auch Kinderliedermacher Uwe Reetz, der von solchen Veranstaltungen nicht wegzudenken ist.

Der  Rewe-Parkplatzes wird in einen großen Kinder-Spielpark verwandelt, in dem sich die Kids nach Herzenslust austoben können. Vier Hüpfburgen, zwei Stände zum Kinderschminken, ein Kasperle-Theater, ein Kettcar-Kurs, Stände für Popkorn, Eis, Waffeln und Zuckerwatte, ein Bonbon-Macher sowie die Kinderspiele „Bella Baustelle“ und „Karlo Klötzchen“ werden bei den Kids für Kurzweil sorgen.

An einem Info-Stand der „Kallbach-Haie“ können Jung und Alt ihre Fähigkeit testen, einen Eishockey-Puck ins Ziel zu schießen. Geboten werden außerdem eine Tombola für Erwachsene, bei der es als Hauptpreise zwei Reisegutscheine im Wert von 500 und 200 Euro, sowie einen Großfernseher zu gewinnen gibt. Bei einer Verlosung speziell für Kinder sind viele Preise zu gewinnen. Willi Greuel: „An diesem Tag sollen die Kinder im Mittelpunkt stehen, das heißt auch, dass sie an den Imbiss- und Getränkeständen Vorrang haben“.

Umfangreich ist das siebenstündige Programm auf der Showbühne, auf der der Musikverein Schöneseiffen, die Band „Farbkontraste“, die Silver Trumpets, die Showfanfaren aus Ripsdorf, die Dreiborner Schotten „Drums & Pipes“ und die Rockband „Rock on Wood“ das Publikum unterhalten. Erwartet werden auch Überraschungsgäste, wie Willi Greuel ankündigt. Natürlich wird die Hilfsgruppe auch über ihre Arbeit und ihre vielfältigen Projekte berichten. (Reiner Züll)

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Weitere Ausweisung von Gewerbeflächen – Flugplatzgelände in Mendig wird weiterentwickelt

Mendig – Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Konversion Flugplatz Mendig hat einer weiteren Entwicklung des Flughafengeländes einstimmig zugestimmt. Geplant ist die weitere Ausweisung von Gewerbeflächen im nördlichen Bereich, die Schaffung von zusätzlichen Industrieflächen im südlichen Bereich des Konversionsgeländes sowie die Festsetzung einer Sondergebietsfläche für die Durchführung von Veranstaltungen.

Das dafür erforderliche Bebauungsplanverfahren wurde schon eingeleitet, wird sich jedoch noch etwas hinziehen, da zunächst noch eine landesplanerische Stellungnahme und ein Zielabweichungsverfahren beantragt werden müssen.

Für dieses Jahr sind darüber hinaus noch Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur vorgesehen, die zeitnah umgesetzt werden sollen. Zum einen ist die Neuverlegung einer 350 Meter langen Wasserleitung in der Gunther-Plüschow-Straße, im Bereich der ehemaligen Mannschaftsunterkünfte, vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Für die Erschließung der im Süden bereits heute festgesetzten Industrieflächen soll auf einer Länge von circa 240 Metern ebenfalls eine neue Wasserleitung verlegt werden, die mit rund 60.000 Euro veranschlagt werden. Die Maßnahmen werden in Kürze ausgeschrieben und sollen nach den Sommerferien ausgeführt werden.

Zusätzlich ist für diesen Bereich die Erstellung einer Straßenplanung erforderlich. Der Bau der Straße soll dann im Haushaltsjahr 2024 erfolgen.

75 Prozent der förderfähigen Kosten können durch bereits bewilligte Fördermittel des Landes gedeckt werden. Die TRIWO trägt einen Anteil von 15 Prozent der Kosten und die verbleibenden zehn Prozent gehen zu Lasten des Zweckverbands Konversion. Die Verbandsversammlung hat den Verbandsvorsteher, VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, einstimmig ermächtigt die Auftragsvergaben für die Neuverlegung von zwei Wasserleitungen sowie eine Straßenplanung an den wirtschaftlich günstigsten Bieter zu vergeben.

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Johanna Fox 25 Jahre im Dienst der Öffentlichkeit

Region/Trier-Land – Seit einem Vierteljahrhundert steht Johanna Fox im Dienst der Verbandsgemeinde Trier-Land. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Anglistik und Kunstgeschichte war die „Jubilarin“ im Bereich der örtlichen Presse tätig. 1998 wechselte sie zur Verbandsgemeindeverwaltung Trier-Land, wo sie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernahm. Zu ihren Aufgaben zählt u.a. auch die Organisation von Veranstaltungen wie der Musikerlebnistage Trier-Land und die Betreuung der Stiftung „Musikjugend Trier-Land“. 2010 legte sie erfolgreich die Prüfung zur Verwaltungsfachwirtin ab.

Seit 2020 leitet Johanna Fox das neugebildete Sachgebiet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ist federführend für die Koordination der gesamten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Verwaltung zuständig. Bürgermeister Michael Holstein gratulierte Johanna Fox jetzt zum 25jährigen Dienstjubiläum und bedankte sich für ihren vorbildlichen Einsatz.

Der Gratulation schlossen sich die Kolleg*innen an.

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Hockey- und Tennisclub Bad Neuenahr hat eine großzügige Spende von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 wurden die Sportanlagen des HTC vollständig zerstört. Um den Spielbetrieb dennoch aufrecht erhalten zu können, wurde seitdem auf die Sportanlagen der umliegenden Tennisvereine ausgewichen. Die Spende der Kreissparkasse Ahrweiler dient zur Finanzierung der hieraus entstehenden Mietkosten und damit zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs. Die symbolische Spendenübergabe erfolgte vor kurzem durch René Schell, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler, an Karl-Horst Gödtel, Vorstand des Hockey- und Tennisclubs.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Dies zeigt sich auch hier wieder. Der HTC Bad Neuenahr ist im Stadtgebiet der erste Ansprechpartner rund ums Thema Tennis. Umso mehr freut es uns, dass wir durch unsere Spenden dem Verein etwas zurückgeben können und dadurch unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können“, erklärt René Schell und führt weiter aus: „Wir wünschen dem HTC eine erfolgreiche Saison..“

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Lotto-Glückspilz aus dem Landkreis Mayen-Koblenz gewinnt über 585.000 Euro

Region/Koblenz – Zum Jackpot fehlte nur die richtige Superzahl 3  – Es ist der sechste rheinland-pfälzische Lotto-Gewinn über 500.000 Euro innerhalb von zweieinhalb Wochen: Ein Glückspilz aus dem Landkreis Mayen-Koblenz hat in der Lotto-Ziehung am Mittwochabend über 585.000 Euro gewonnen.

Die Glücksgöttin Fortuna wurde mit einem Normalschein heraus-gefordert, der nur für eine Ziehung galt. Die exakte Gewinnsumme beträgt 585.259,80 Euro. Eingesetzt wurden dafür 44,80 Euro. Der Gewinner oder die Gewinnerin tippte die sechs richtigen Zahlen 7, 21, 23, 32, 35 und 45 und hatte den Tippschein am Montag in einer Annahmestelle im Landkreis Mayen-Koblenz ins Spiel gegeben. Zum Jackpot in Höhe von rund sieben Millionen Euro fehlte lediglich die richtige Superzahl 3.

Da der Schein ohne Kundenkarte abgegeben wurde, muss sich der oder die Glückliche nun bei Lotto Rheinland-Pfalz melden, um den Gewinn geltend zu machen.

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Vereinsförderaktion „Energieschub“ der evm geht in die nächste Runde

Region/Mayen-Koblenz – Zwischen dem 27. Juli und 9. August können sich Vereine und Institutionen mit ihren Projekten um einen Zuschuss von bis zu 3.000 Euro zu erhalten. Insgesamt 18.000 Euro lobt die evm damit für den guten Zweck aus. Das Besondere: Nicht die evm entscheidet, wer wie viel Geld bekommt, sondern die Allgemeinheit in einem öffentlichen Voting vom 11. bis 16. August.

Das ist das Schöne am Energieschub. Wir bieten die Plattform, damit gemeinnützige Projekte mehr Aufmerksamkeit und gleichzeitig auch finanzielle Unterstützung erhalten“, so evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. „Denn wir wissen: Gerade in der heutigen Zeit haben es die Ehrenamtlichen schwer. Deren Engagement ist beeindruckend und verdient daher unsere besondere Anerkennung.“

Vereine aufgepasst: Jetzt für Energieschub von bis zu 3.000 Euro bewerben

Vom 27. Juli bis 9. August können sich Vereine, Gruppen und Institutionen mit ihrem Projekt für den Energieschub bewerben. Dafür einfach unter www.evm.de/energieschub registrieren und anschließend Infos zu dem Projekt hochladen, das gefördert werden soll. Die Registrierung ist dabei für alle offen – Gruppierungen müssen kein eingetragener Verein sein. Wer in den vergangenen Jahren schon dabei war, muss nur noch ein neues Projekt hochladen. Die Login-Daten, die bei der ersten Registrierung ausgewählt wurden, bleiben bestehen.

Jeder ist gefragt: Abstimmen für Lieblingsprojekte
Im Anschluss an den Bewerbungszeitraum startet ab dem 11. August auf derselben Plattform die Abstimmung für den Energieschub. Bis zu 3.000 Euro sind für eine Gruppe oder einen Verein drin. Auf einer Bestenliste wird angezeigt, wer aktuell in der Rangfolge wo genau steht. Jeder kann mitmachen und jeder Person steht dazu täglich eine Stimme zur Verfügung. Das Votum kann dabei für verschiedene Teilnehmer abgegeben werden, man muss sich nicht auf einen festlegen. Die Abstimmung läuft bis zum 16. August. Anschließend wertet die evm diese aus und gibt die Gewinner bekannt. „Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß beim diesjährigen Energieschub. Wir freuen uns auf vielfältige Projekte“, so Peerenboom. Alle Informationen finden Interessierte unter www.evm.de/energieschub.

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Fair Play-Tour der Großregion 2023 – Kreissparkasse Bitburg-Prüm unterstützt soziales Engagement von Jugendlichen

Bitburg – Die 23. Fair Play-Tour – eine Aktion von Schülern und Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten für Fairness, Völkerverständigung und Gewaltfreiheit in Sport und Gesellschaft fand vom 16. Bis 21. Juli 2023 in unserer Großregion statt und wurde am 16. Juli von Kreissparkasse Bitburg-Prüm an ihrem Etappenziel in Bitburg empfangen.

Es nahmen ca. 120 Schülerinnen und Schüler mit Ihren Lehrkräften und Betreuern an dieser interregionalen Fair-Play-Radtour teil und legten ca. 560 km durch Belgien, Luxemburg, Lothringen, das Saarland und Rheinland-Pfalz zurück. Sie setzen damit erneut ein Zeichen für ein gemeinsames, offenes Europa und Fairness in Sport und Gesellschaft. Das Ziel ist, gegen Ausländerfeindlichkeit und Gewalt – für Toleranz und Integration zu demonstrieren. Gleichzeitig sammeln sie Spenden für soziale Projekte im Partnerland Ruanda mit dem mittlerweile eine 40jährige Partnerschaft besteht.

Fairness im Sport und im Alltag ist in unserer erfolgsorientierten Gesellschaft heute nicht mehr selbstverständlich. Den Anspruch der Fairness greift die Kreissparkasse Bitburg-Prüm auch in ihrem gesellschaftlichen Engagement auf und unterstützt die Fair Play Tour in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie des Rheinland-Pfälzischen Sports.

„Mit dieser Initiative verfolgen wir das Ziel, den Fairness-Gedanken wieder stärker ins Bewusstsein von Sportlern, Schulen, Vereinen und Zuschauern zu rücken. Es erfordert viel persönlichen Einsatz aller Beteiligten, den fairen Weg zu finden und zu gehen“, betont Mark Kaffenberger, Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Bitburg-Prüm. Daher gilt unsere besondere Anerkennung den hier teilnehmenden Schülern, für ihr vorbildliches Engagement.

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Neuer Streetworker ist in Alsdorf Ansprechpartner für Jugendliche

Alsdorf – Max Müller hat ein Motto, das ihm beruflich ein Wegweiser ist. „Ich betrete die Lebenswelt der Jugendlichen in freiem Raum stets nur als Gast!“ Als Streetworker ist der 34-Jährige seit Mai im Dienst der Stadt Alsdorf unterwegs. Meist zusammen mit Hartmut Krombholz, der diese Aufgabe seit 13 Jahren hat. Zu den Jugendlichen zu gehen, in Kontakt zu kommen, Freizeitangebote zu machen oder Hilfen anzubieten – diese vielschichtige Arbeit ist beiden ein Anliegen.

„Wir bieten das ultimative niedrigschwellige Angebot“, sagt Max Müller. Ganz ohne jede Form von Zwang, auf Augenhöhe. So fällt es manchem Jugendlichen leichter, sich zu öffnen, der es anderen erwachsenen Behördenvertretern gegenüber so wohl nicht tun würde. Im sozialen Bereich hat der neue Streetworker schon viele Erfahrungen gesammelt. Der gelernte Altenpfleger hat vier Jahre lang in diesem Beruf gearbeitet, bevor er ein Studium der Sozialen Arbeit begonnen und mit dem Bachelor abgeschlossen hat. Vier Jahre lang war er zudem im „Cafe Baustein“ in Alsdorf in der Suchtberatung tätig und hat dabei bereits Kontakte zum Streetwork geknüpft.

Einmal pro Woche begleitet ein Suchtberater nämlich die Streetworker bei ihren Runden durch die Innenstadt. „Solche Begegnungen machen es manchen leichter, den Weg in die Suchtberatung zu finden, wenn sie Hilfe brauchen“, sagt Hartmut Krombholz. Ratgeber in einem anderen Rahmen zu sein – bei solchen Runden hat auch Max Müller gespürt, wie sehr in diese Aufgabe reizt. Nun ist er als Nachfolger von Streetworkerin Susanne Schlegel-Witte sowohl im Streetworker-Büro an der Otto-Wels-Straße 2B vor Ort, als auch an vielen öffentlichen Plätzen in der Stadt. Beispielsweise an der Skate-Anlage am Annapark, wo die Streetworker meist mittwochs von 15 bis 19 Uhr anzutreffen sind. Oder an der Annaplatte im Zentrum (donnerstags von 15 bis 19 Uhr) und im Bereich des Spielplatzes Imigstraße in Mariadorf. Eben überall dort, wo Kinder und Jugendliche sich gerne treffen.

Auch mit dem Streetworker-Bus sind Hartmut Krombholz und Max Müller unterwegs, dessen auffällige Graffitis viele in der Stadt kennen. Dass sie ihre Zielgruppe mit ihren Angeboten erreichen, freut beide. Und bald könnte es neue geben. So würde Max als passionierter Mountainbike-Fahrer gerne Reparatur-Tipps rund ums Rad geben oder gemeinsame Tourenangebote starten. Oder etwas im Musikbereich, denn der Metal-Fan könnte sich kleine Festivals in der Stadt gut vorstellen. Ideen von Jugendlichen aufzunehmen oder ihnen welche anzubieten – dieser Grundsatz wird sie weiterhin bei ihrer Arbeit begleiten.