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Im Dachstuhl von Dom und Rathaus – Feuerwehr-Nachwuchs erlebt besonderen Ausbildungstag in Aachens Wahrzeichen

Aachen – Sie prägen die Stadt wie kaum etwas anderes: Dom und Rathaus stehen für Aachen. Vielmehr: Sie sind Aachen. Seit vielen hundert Jahren setzen sich unzählige Menschen für die beiden Wahrzeichen ein, pflegen sie, besuchen sie, spenden für sie – und schützen sie. Doch was wäre zu tun, wenn ein Brand in einem der historischen Gemäuer ausbricht? Mit dieser Frage haben sich am Mittwoch (2. August) 14 Brandmeisteranwärter*innen (elf von der Feuerwehr Aachen, drei von den Feuerwehren aus Düren und Bonn) beschäftigt.

Notre-Dame im Kopf

Im Rahmen ihrer Ausbildung erkundeten sie einen Tag lang das Aachener Münster und anschließend das gotische Rathaus. Wo befindet sich die Brandmeldeanlage? Welche Besonderheiten erwarten Feuerwehrleute insbesondere in den imposanten Dachstühlen der beiden Gebäude? Wie sehen die Zugänge aus, um in die oberen Geschosse zu kommen? An welchen Stellen können Einsatzkräfte im Falle eines Brandes Schläuche anschließen? Diese und viele weitere Aspekte standen beim Ausbildungstag vor Ort auf dem Programm. „Seit vielen Jahrzehnten ist die Aachener Feuerwehr sehr dafür sensibilisiert, dass solche außergewöhnlichen Gebäude wie der Dom und das Rathaus bestmöglich geschützt werden müssen. Der fürchterliche Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame hat das Thema auch einer großen Öffentlichkeit gezeigt, was passieren kann. Daher ist es gerade für uns als Brandschutzexperten wichtig, unsere Nachwuchskräfte früh an dieses Thema heranzuführen und sie auch für solch einen potenziellen Ernstfall bestmöglich vorzubereiten“, berichtet Sebastian Ganser, Ausbilder an der Aachener Feuerwehrschule.

Für den Brandmeisteranwärter und gebürtigen Stolberger Justin Bücke, der wie alle anderen im April 2023 seine Ausbildung bei der Feuerwehr Aachen begonnen hat, bedeutet die Exkursion in die normalerweise nicht zugänglichen Bereiche von Dom und Rathaus ein besonderes Erlebnis. Hoch oberhalb der Chorhalle und mit Blick hinunter auf den Münsterplatz sagt er: „Hier auf dem Dach des Doms stehen zu können, ist für uns eine einmalige Gelegenheit. So können wir im Rahmen unserer Ausbildung den Dom und die Stadt aus einer Perspektive sehen, die man im Alltag nicht erhält.“ Und genau diese Erfahrung eines Perspektivwechsels kann im Ernstfall hilfreich sein. Einsatzkräfte, die die Enge der Altstadt genauestens kennen, die die verwinkelten Aufgänge und Treppen in den Domdachstuhl einmal beschritten haben, können im Falle eines Notfalls auf genau diese Erfahrungen zurückgreifen.

Pumpanlage aus dem Jahr 1929

Und ja, sagt Bernd Spykers, ein unvergessliches Erlebnis mit atemberaubenden Aussichten sei es für die Nachwuchskräfte natürlich auch. Daher sei es absolut in Ordnung, wenn auch ein wenig Tourismusprogramm in die Exkursion einfließe. Also zücken viele der Brandmeisteranwärter*innen zwischendurch immer wieder ihre Smartphones, um die Ausblicke auf die Altstadt festzuhalten. Spykers kennt diese Ausblicke seit vielen Jahrzehnten. 1981 ist der Aachener in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten, fünf Jahre später begann er seine Laufbahn bei der Berufsfeuerwehr. Zum Dom hat Spykers ein ganz besonderes Verhältnis, war 25 Jahre lang Verbindungsmann zwischen Domkapitel/Bistum und der Feuerwehr Aachen. Seit zwei Jahren genießt er den Ruhestand. Doch für den Ausbildungsblock Dom kommt Spykers gerne zurück. Ganze Generationen an Feuerwehrleuten hat er die Besonderheiten von Deutschlands erstem UNESCO-Weltkulturerbe nahegebracht. So zeigt er auch an diesem Augusttag den 14 Brandmeisteranwärter*innen, in welchem Anbau im Domhof die Pumpanlage steht, die im Notfall die Sprinkleranlage im Dom versorgen würde. „Diese Anlage stammt aus dem Jahr 1929, eine der ersten ihrer Art, die es überhaupt in Deutschland gegeben hat. Und dass hier in Aachen damit der Dom ausgestattet worden ist, ist für die damalige Zeit wirklich einmalig.“ Weiter geht es hinauf in den Westturm, vorbei am Thron Karls des Großen, in den Glockenturm, in luftige Höhen rund um das Oktogon und in den spektakulären Dachstuhl. Dort, mit den vielen Tonnen an Holzbalken, befindet sich die größte Brandlast im gesamten Bau – und das in einer stolzen Höhe von bis zu 76 Metern.

Sebastian Ganser und Bernd Spykers informieren über die detaillierten Einsatzpläne, die es extra für den Dom gibt. Sie weisen auf die Wandhydranten hin, zeigen, wo Löschschläuche an die Pumpanlage angeschlossen werden können. Objektkunde nennen das die Fachleute. „Im Einsatzfall kommt es auf jede Sekunde an, dann muss jeder Handgriff sitzen“, weiß Ganser. Viele Menschen engagieren sich dafür, dass es niemals zu so einem Brandnotfall im Dom kommt. Und das übrigens rund um die Uhr. Denn zu jeder Minute ist eine verantwortliche Person im Münster.

Schwebend über dem Krönungssaal

Szenenwechsel: Nach der spannenden Exkursion im Dom steht das bekannteste Verwaltungsgebäude der Stadt Aachen auf dem Programm. Mit Rathaus-Hausmeister Heinz Spees marschierten die jungen Feuerwehrleute durch den Granusturm direkt hinauf in den imposanten Dachstuhl. „Nun schweben wir über dem Krönungssaal“, sagt Spees und führt die Truppe über schmale Gitterstege, die wenige Meter über den Kuppeln von Aachens berühmtestem Saal, in dem bereits unzählige Staatsgäste aus aller Welt zu Gast waren. Von solchen Erlebnissen weiß der Ur-Öcher Spees zahlreiche Anekdoten zu erzählen. Aber auch wie das Leben Karls in seiner Kaiserpfalz vor 1200 Jahren ausgesehen haben muss, kann Heinz Spees den jungen Feuerwehrleuten bildreich schildern. Ein informatives wie humorvolles Erlebnis!

Das Aachener Rathaus blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Bei mehreren Bränden – zuletzt in Folge von Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg in den Jahren 1943 und 1944 – wurde das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen. Doch die Aachener Bürgerschaft baute ihr zweitberühmtestes Wahrzeichen wieder auf und kümmert sich bis zum heutigen Tage intensiv darum. „In dieser Geschichte sehen wir auch unsere Verantwortung als Feuerwehr Aachen, das Erbe unserer Stadt bestmöglich zu schützen“, sagt Ausbilder Sebastian Ganser. Am Ende gibt’s von den Brandmeisteranwärter*innen Applaus für den eindrucksvollen und lehrreichen Tag. Und die Bestätigung, eine sehr gute Berufswahl getroffen zu haben – im Schatten Dom und Rathaus.

Weitere Infos:

Die Feuerwehr Aachen sucht regelmäßig erfahrene Kolleg*innen, Auszubildende und Quereinsteiger*innen. Die Brandmeisteranwärter*innen-Lehrgänge starten jeweils im April und im Oktober. Wenn Sie sportlich sind und anderen Menschen helfen wollen, bringen Sie schon die wichtigsten Voraussetzungen für die Arbeit bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst mit. Ein kühler Kopf und Einfühlungsvermögen helfen im Einsatz. Leistungsbereitschaft, mutiges und verantwortungsbewusstes Handeln, psychische Belastbarkeit, sowie der Spaß am Umgang mit modernen technischen Geräten und die Bereitschaft zum Schichtdienst sind weitere wichtige Voraussetzungen. Eine schnelle Auffassungsgabe und Spaß bei der engen Zusammenarbeit im Team runden das Profil ab, um perfekt auf einen Job oder eine Ausbildungsstelle bei der Feuerwehr Aachen zu passen.

Mehr Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten und -voraussetzungen bei der Feuerwehr Aachen findet man unter https://karriere.aachen.de/feuerwehr/.

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Anpfiff für den „Vereinsticket Rheinlandpokal“

Region/Koblenz – Der Fußballverband Rheinland (FVR) freut sich über eine neue Partnerschaft: Das Start-up Total Fansports wird offizieller Titelsponsor des bisherigen Frauen-Rheinlandpokals. Neben dem „Vereinsticket Rheinlandpokal“ präsentiert das Saarburger Unternehmen für mindestens drei Spielzeiten das Finalwochenende der Frauen und Mädchen.

Im Kern zielt die Partnerschaft darauf ab, die Verbandswettbewerbe des FVR aufzuwerten und insbesondere den Frauen- und Mädchenfußball weiterzuentwickeln. Hierzu werden die Ticketing-Lösung sowie das Turniermodul von Vereinsticket – wie bereits in der vergangenen Spielzeit – beim Finalwochenende der Frauen und Mädchen eingesetzt. Zudem werden Highlight-Videos von Spielen aus den Senioren-Rheinlandligen sowie den Pokalwettbewerben angefertigt und in der zu Vereinsticket gehörenden, kostenfreien VT Fansports App bereitgestellt.

„Wir freuen uns, dass Total Fansports nun Partner des Fußballverbands Rheinland und gleichzeitig auch der Vereine im Rheinland ist. Die gemeinsame Aufwertung und der damit verbundene Aufschwung vor allem unserer Damen-Wettbewerbe hat bereits in der vergangenen Saison begonnen und wird nun strukturiert fortgesetzt“, sagt Gregor Eibes, Präsident des Fußballverbands Rheinland.

„Es ist nicht mehr zeitgemäß, vom „Pokal der Frauen“ zu sprechen – bei den Männern betont ja auch niemand das Geschlecht. Daher übernehmen wir gerne den Namen des „Vereinsticket Rheinlandpokals“. Wir finden, das passt ideal, schließlich verstehen wir uns seit jeher als Lösung für alle Vereine“, so Gregor Demmer, Geschäftsführer von Total Fansports.

Der FVR und Total Fansports planen verschiedene Aktionen, um die Partnerschaft mit Leben zu füllen und die Sichtbarkeit der Verbandswettbewerbe, insbesondere in den sozialen Medien, zu erhöhen. Eine große Rolle soll dabei das Elfmeterschießen Festival Trier spielen, das am dritten Dezember-Wochenende in der Messeparkhalle Trier stattfindet. Details dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

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Mayen ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Mayen – Die Stadt Mayen ist seit nunmehr 12 Jahren eine „Fairtrade-Town“. Kürzlich wurde ihr bestätigt, dass sie weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne erfüllt und den Titel somit weiter tragen darf. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2011 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Oberbürgermeister Dirk Meid freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Mayen. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Mayen dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Vor nunmehr 12 Jahren erhielt die Stadt Mayen von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Im Rathaus trinkt man fair gehandelten Kaffee und der Rat hat die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Mayen ist zum Beispiel vor allem das Faire Frühstück, welches kürzlich erst stattfand, sehr beliebt.

„Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, sagt Janine Pitzen, die für das Projekt zuständige Mitarbeiterin im Mayener Rathaus.

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Mayen auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals – SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Mayen ist eine von über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne sind unter www.fairtrade-towns.de zu finden.

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Mechernichs Vielfalt – Neue Broschüre zum Stadtgebiet erschienen

Mechernich – Wer ist eigentlich Ortsbürgermeister von Vussem? Wie viele Einwohner hat Lessenich? Was sind Mechernichs schönste Ausflugsziele? Und wo ist überhaupt die nächste Arztpraxis? Antworten auf dies Fragen und noch viele weitere Informationen über Mechernichs Ortschaften, Institutionen und Politik finden Bürger des Stadtgebiets ebenso wie Besucher ab sofort in der neuen Informationsbroschüre der Stadt am Bleiberg.

„Unsere Informationsbroschüre ist übersichtlich strukturiert und soll Ihnen Wegweiser und eine Orientierungshilfe zu den verschiedensten Lebensbereichen sein. Neben Wissenswertem zur Stadtgeschichte finden Sie alles zu unseren öffentlichen und touristischen Einrichtungen, zum Vereinswesen und Angaben zu unserer Stadtverwaltung“, erklärt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in seinem Grußwort zu Beginn der Broschüre, „Mechernich ist eine großartige Stadt mit herausragendem Potential.“

Politik und Telefonnummern

Wie vielfältig Mechernich ist, wird bereits auf den ersten Seiten deutlich. Einer kurzen und übersichtlichen Zusammenfassung der Geschichte der Stadt folgen unter anderem Ausflugstipps, die Vorstellung des Radwanderweges „Die Mechernicher 8“ und anderer Wanderwege im Stadtgebiet sowie Berichte darüber, was aktuell in Mechernich geschieht.

Auch eine Tabelle der Einwohnerzahlen aller Ortschaften lässt sich in dem Heft finden. Interessierte können sich hier schnell einen Überblick über die Politik der Stadt, ihre Vertreter und ihren Verwaltungsaufbau verschaffen.

Den wohl wichtigsten Bestandteil bietet die Übersicht aller wichtigen Adressen und Telefonnummern gegen Ende der Broschüre. Hier sind neben allgemeinen Hilfshotlines alle wichtigen Institutionen im Stadtgebiet aufgeführt, wie zum Beispiel Ärzte, Apotheken, Altenheime, Kindergärten, Kirchen und vieles mehr.

Das neue Magazin kann nun im Rathaus, der Touristeninformation auf dem Krewelshof und an weiteren touristischen Orten oder als interaktives FlipBook unter https://stadt-mechernich-info.ancos-verlag.de eingesehen werden.

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Dorfrad radelt nach Firmenich und Obergartzem

Euskirchen – Als Teil des „Eifel e-Bike“ radelt das Dorfrad in diesem Sommer nach Firmenich und Obergartzem. Das Angebot zeichnet sich durch ein lokal dichteres Netz an Ausleihstationen aus, die die Mobilität vor Ort autofrei per Eifel e-Bike ermöglichen und unterstützen.

Jedes Jahr zeigt sich das Pilotprojekt Dorfrad mobil und zieht in andere Ortschaften um. Nach dem Auftakt im Sommer 2021 in Bürvenich / Eppenich (Stadt Zülpich), ging es 2022 nach Keldenich in der Gemeinde Kall. Und ab diesem Sommer bietet das Dorfrad in Firmenich und Obergartzem ein ergänzendes und verstärktes Nahmobilitätsangebot.

Achim Blindert, Allgemeiner Vertreter des Landrats, zum neuen Dorfrad: „Jedes Jahr beobachten wir ein wachsendes Interesse an alternativen und klimaschonenden Mobilitätsangeboten. Mit dem Eifel e-Bike und dem Dorfrad haben wir im Kreis und nun hier in Firmenich und Obergartzem ein innovatives Instrument, das diesem Bedürfnis verstärkt nachkommt und durch die Einbindung in das ÖPNV-Angebot der Regionalverkehr Köln zusätzliche Vorteile mit sich bringt.“

Mit dem Dorfrad werden Mobilitätsketten und -angebote auch für kleinere Ortschaften abseits der ÖPNV-Hauptachsen gestärkt. Die neuen virtuellen Stationen in Firmenich und Obergartzem sind vor Ort gut erkennbar beschildert und in der nextbike-App mit Ortsmarkern gekennzeichnet.

– In Obergartzem stehen den Radlern nun vier bzw. fünf Ausleihstationen zur Verfügung: Am Lindenberg, Euskirchener Straße, Josef-Linden-Platz, Sinzenicher Weg. In Kürze wird die virtuelle Station Gewerbegebiet III eingerichtet.
– In Firmenich wird es drei bzw. vier virtuelle Stationen geben: Brühler Straße, Zikurrat, Spielplatz Lohbenden. Die virtuelle Station Antoniusstraße wird in Kürze eingerichtet.

Ausleihen der Eifel e-Bikes können hier begonnen und beendet werden. Sollte einen der Weg aber an einen anderen Standort im Kreis führen, kann jede verfügbare feste oder virtuelle Station für die Abgabe genutzt werden. Sogar bis in den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis kann das Eifel e-Bike gefahren werden und auch dort an allen Stationen des RVK e-Bikes kostenlos zurückgegeben werden.

Bürgermeister Hans-Peter Schick freut sich: „Rund 2.000 Bürgerinnen und Bürger profitieren nun von einem verdichteten Netz virtueller E-Bike-Stationen. Insbesondere werden damit Alltagsziele besser erreicht. Ein großer Gewinn ist es für die Bürgerinnen und Bürger natürlich, an besondere Ziele wie das Freizeit- und Erlebnisbad Zikkurat in Mechernich-Firmenich oder den Krewelshof angebunden zu sein.“

Rene Höller, tätig für das Projektmanagement Intermodalität bei der Regionalverkehr Köln GmbH, ist gespannt, wie sich das Dorfrad in Firmenich und Obergartzem etablieren wird. Er schaut auf die schon existierenden Stationen in Mechernich, an denen die Räder schon knapp 1000 Mal im ersten Halbjahr 2023 ausgeliehen wurden. Insgesamt erfreut sich das Eifel e-Bike steigender Beliebtheit: Nach nun über zwei Jahren im Einsatz wurden die e-Bikes kreisweit über 17.000 mal ausgeliehen. Alleine im ersten Halbjahr 2023 waren es über 5.000 Ausleihen. Knapp 3000 Kunden haben, seit dem Start in 2021, mindestens einmal ein Eifel e-Bike ausgeliehen.

Hintergrund-Informationen zum Eifel e-Bike

Das Eifel e-Bike ist ein digitalisiertes E-Bike-Verleihsystem im Kreis Euskirchen mit 129 Rädern an aktuell 14 festen und 30 virtuellen Stationen, zu denen sich ab sofort die sieben neuen Dorfradstationen gesellen. Zählt man das RVK e-Bike in Weilerswist hinzu, sind dort zwei weitere, feste und vier virtuelle Stationen mit 15 Rädern vorhanden. Die Ausleihe der Eifel e-Bikes kann per Smartphone-App von nextbike (kostenlos verfügbar in den gängigen App-Stores), über das VRS e-Ticket oder per Telefon erfolgen. Registrieren können sich Personen ab einem Alter von 16 Jahren. Die Räder können 45 Minuten im Voraus reserviert werden, was besonders für ÖPNV-Pendelnde eine hilfreiche Einrichtung ist. Feste Entleih- und Rückgabestationen befinden sich vor allem an den Bahnhöfen sowie an viel frequentierten Bushaltestellen.

Die Nutzung der E-Bikes kostet standardmäßig 2 Euro pro halbe Stunde. Inhaber eines gültigen VRS-Abotickets radeln die erste halbe
Stunde jeder Ausleihe kostenlos. Für jede weitere halbe Stunde zahlt man 1 € (max. 12 €/24 h). Durch eine Übernachtpauschale fallen für die Pedelecs von 17 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages nur 3 Euro bzw. für VRS-Abokunden nur 2 Euro an. Das Rad kann also mit nach Hause genommen werden. Der Tageshöchstsatz beträgt 18 Euro bzw. 12 Euro für VRS-Ticketinhaber.

Das Eifel e-Bike richtet sich vor allem an ÖPNV-Pendler, Freizeitradler und Touristen. Es wird im Auftrag des Kreises Euskirchen umgesetzt und durch das regionale ÖPNV-Unternehmen Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) in Zusammenarbeit mit der Firma nextbike by Tier koordiniert und betrieben. Ziel des Vorhabens ist es, den Menschen auch im eher ländlich geprägten Raum ein Angebot für klimafreundliche, alternative Mobilitätsmöglichkeiten in Ergänzung und enger Verknüpfung zum ÖPNV zu schaffen. Das Vorhaben wird gefördert im Rahmen des vom NRW-Verkehrsministerium aufgesetzten Programms „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“. Weitere Informationen unter: www.rvk.de/e-bike

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 02. Juli bis voraussichtlich 04. Juli 2023 abends führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 05. Juli 2023 bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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„Schön, dass Sie da sind!“ – Stadt Aachen begrüßt Nachwuchskräfte

Aachen – „Jeder von ihnen ist jetzt ein Teil des Ganzen. Wir alle sind dafür zuständig, dass unsere Stadt funktioniert.“ Mit diesen Worten hat Personaldezernent Dr. Markus Kremer heute, 1. August, im Krönungssaal des Rathauses über 120 neue Nachwuchskräfte begrüßt. Die insgesamt 155 neuen Auszubildenden in den Bereichen Verwaltung, Erziehung, dem gewerblich-technischen Bereich und bei der Feuerwehr zeigen wie wichtig der Stadt Aachen Nachwuchsförderung in vielen verschiedenen Ausbildungsberufen ist. „Eine Ausbildung bei der Stadt Aachen wird sicher nicht langweilig“, so Kremer weiter. Er präsentierte das vielfältige und spannende Aufgabenspektrum einer Kommunalverwaltung. Sein Fazit: „Es lohnt sich bei der Stadt Aachen zu arbeiten – setzen Sie sich für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ein und wirken sie mit, Aachen attraktiv und lebenswert zu machen.“

Heinrich Brötz, Dezernent für Bildung, Jugend und Kultur, begrüßte vor allem die große Gruppe – nahezu die Hälfte der Auszubildenden – der angehenden Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen und Berufspraktikant*innen an den Offenen Ganztagsschulen und Kitas: „Ich freue mich, dass Sie da sind. Sie unterstützen uns, dass Aachen eine familienfreundliche Stadt bleibt.“ Auch die angehenden Masken- und Bühnenbilder*innen, sowie Schneider*innen sind zukünftige Mitarbeitende in seinem Dezernat. Er fordert alle Nachwuchskräfte auf: „Sagen Sie uns Dinge, die ihnen auffallen. Wir sind offen dafür, auf ihre Anregungen zu hören. Denn Sie sind wesentlich jünger als der Durchschnitt in unserer Verwaltung und kommen mit einem frischen Blick herein.“

Das letzte Wort gehörte der Ausbildungsleiterin Birgit Krott: „Mein Team und ich freuen uns auf eine aufregende und qualitativ gute Ausbildungszeit mit ihnen. Bringen Sie sich ein, seien sie aktiv und blicken sie neugierig in die Zukunft, denn Sie gehört ihnen.“

Insgesamt starten dieses Jahr 27 junge Beamt*innen ihre Laufbahn bei der Stadt Aachen. Gestern, 31. Juli, bekamen vier Stadtsekretäranwärter*innen sowie 23 Stadtinspektoranwärter*innen im Krönungsaal des Rathauses bereits ihre Urkunden überreicht, bevor sie heute auch mit den anderen Berufseinsteiger*innen begrüßt wurden. Für die Stadtsekretäranwärter*innen startete die zweijährige Ausbildung am 1. August. Das dreijährige duale Studium der Stadtinspektoranwärter*innen beginnt am 1. September.

 

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So werden sie vom Roten Kreuz im Kreis Euskirchen fit gemacht in Deutsch

Euskirchen – Darum sollte es Polizeikatzen geben – Zugewanderte Grundschüler lernen erst den Wortschatz, um ihn dann in konkreten Situationen anzuwenden. Es ist ein typischer Ferienmorgen im Euskirchener Mehrgenerationenhaus des Roten Kreuzes. Im ersten Stock sitzen Grundschüler mit ganz unterschiedlicher Zuwanderungsgeschichte an einem großen Tisch und lernen Deutsch. Da am Nachmittag der Besuch von zwei Polizeibeamten ansteht, geht es vor allem um den Wortschatz, der mit der Polizei zu tun hat.

„Ich wollte wissen, welche Tiere denn so bei der Polizei arbeiten“, berichtet Thomas Weber. Die Antwort eines Schülers habe den Mitarbeiter des Rotkreuz-Teams Migration/Integration dann doch überrascht. „Eine Polizeikatze“, äußerte der Junge sehr überzeugend und begründete auch, wie er zu dieser Aussage kommt. Katzen könnten die Einbrecher gut hören, sie könnten sie im Dunkeln sehr gut sehen, sie könnten zudem sehr gut riechen und seien sehr schnell und gut im Klettern.

Abgesehen davon, dass wohl noch keine Katze in den Diensten der Polizei steht, verbucht Thomas Weber diesen Dialog als großen Erfolg. Denn der Schüler hat über seine Fantasie und seine konkrete Auseinandersetzung mit dem Thema Polizei ganz intuitiv die deutsche Sprache genutzt und den Sprachgebrauch gefestigt. Und genau darauf zielt das „Ferien Intensiv Training – FIT in Deutsch“ ab.

Angebot ausgeweitet

Seit 2018 führt das DRK im Kreis Euskirchen dieses Ferienprogramm durch. Auftraggeberin ist die Stadt Euskirchen. Diese beantragt die Förderung beim Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW, führt das Anmeldeverfahren durch und beauftragt die Integrationsagentur des DRK mit der operativen und inhaltlichen Durchführung des Kurses. Suzana Kilickeser ist seit Ende 2022 mit an Bord. Die Mitarbeiterin des Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) des Kreises Euskirchen gestaltet in Kooperation mit der Integrationsagentur die Kurse inhaltlich, didaktisch und organisatorisch mit.

Durch die gute Zusammenarbeit konnte das Kursangebot des DRK inzwischen deutlich ausgeweitet werden. Bereits in den Osterferien konnte ein zweiter Kurs eingerichtet werden, auch jetzt in den Sommerferien gab es zwei Angebote.

Die Nachfrage nach dem kostenfreien Angebot, bei dem es täglich auch ein Frühstück und Mittagessen gibt, ist auch weiterhin hoch. Denn die Kinder lernen in den Kursen nicht nur Deutsch, sondern sie genießen gleichzeitig ein Ferienprogramm. Dazu zählt der bereits erwähnte Besuch von Polizisten, inklusive einer aufregenden Frage-Antwort-Runde und einem anschließenden Verkehrssicherheitsrundgang.

Trickfilm erstellt

Auch die Stadtbibliothek Euskirchen wurde erkundet. Hier hatten die Schüler, die aus Syrien, dem Irak, Nigeria, Rumänien, Moldawien, Polen, aus der Ukraine, Eritrea, Libanon oder dem Iran stammen, die Möglichkeit, eine mehrsprachige Geschichte parallel zu einem Stummfilm zu lesen und in Kleingruppen einen kurzen Trickfilm mit der „Stop Motion“-Technik zu erstellen.

Spannend war auch der Besuch bei den Rettungssanitätern des DRK im Kreis Euskirchen. Dort erfuhren die Kursteilnehmer einiges über die Arbeit einer Notfallsanitäterin und konnten einen Rettungswagen einmal ganz genau unter die Lupe nehmen. Ein ganztägiger Ausflug in den Hochwildpark Rheinland ist ein weiterer Höhepunkt.

Einer, der nicht alleine dem Spaß dient. Denn die Deutschförderung nach dem „Icelandic Village Konzept – language learning in the wild“ nutzt genau diese positiven Erlebnisse. Im sicheren Umfeld üben engagierte und geschulte Sprachlernbegleiter mit den Kindern den Wortschatz für konkrete Themen ein, um die gelernten Wörter und Sätze dann in realen Situationen gemeinsam in der Gruppe anzuwenden und selbstwirksam zu erfahren.

„Es ist einfach toll zu sehen, wie groß die Fortschritte sind, die die Kinder in diesen Gruppen machen“, betont Suzana Kilickeser. In der Schule gehörten sie aufgrund ihrer Sprachbarrieren meist zu den schwächeren Schülern. „In den Ferienkursen unter Gleichgesinnten trauen sie sich mehr zu und tauen in den kleinen Gruppen sehr schnell auf“, so die KoBIZ-Mitarbeiterin. So werden die Kinder gestärkt für das Lernen in der Schule, für den außerschulischen Alltag und somit auch für eine gelingende Integration.

Beratung für Kommunen

Daher sind Thomas Weber und Suzana Kilickeser auch sehr froh darüber, dass neben der Stadt Euskirchen inzwischen auch die Gemeinde Weilerswist den Mehrwert dieser FIT-Kurse erkannt hat. Dort fand in den Osterferien der erste Kurs statt, in den Sommerferien wurde der zweite Kurs erfolgreich durchgeführt.

Für das engagierte Duo steht fest, dass die FIT-Kurse den zugewanderten Kindern richtig guttun. Daher würden sie sich freuen, wenn sich künftig auch andere Kommunen beteiligen würden. Für weitere Informationen und Beratungen dazu steht Thomas Weber unter Telefon (02251) 107921 oder per Mail unter tweber@drk-eu.de gerne zur Verfügung. Und vielleicht kommen ja die Kinder in anderen Kommunen auch noch auf gute Ideen, welche Tiere bei der Polizei arbeiten sollten.

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Mayener Stadtrats-Mitglieder erhalten Pins zum Bundesfest

Mayen – Vom 15. bis 17. September findet in Mayen das Bundesfest des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften statt. Im Rahmen der letzten Stadtratssitzung erhielten die Mitglieder des Stadtrats von ihrem Ratskollegen und Vorstandsmitglied der St. Sebastianus Schützengesellschaft, Erich Nöthen, einen Pin, der eigens für das größte deutsche Schützenfest in Mayen entworfen wurde.

Erich Nöthen erklärt, dass er sehr froh ist eine Veranstaltung dieser Art zum dritten Mal in Mayen durchführen zu können. In der Vergangenheit hat bereits ein Bundeschützenfest und das Europäische Schützenfest in Mayen stattgefunden. Er lobte dabei die enge Zusammenarbeit mit der Verwaltung, insbesondere bei den Bereichen Kultur und Ordnung.

Der Pin ist in limitierter Stückzahl erhältlich und kann zum Preis von 5 € an allen Info-Points im Stadtgebiet am Festwochenende, oder vorab im Onlineshop über die Internetseite www.bundesfest2023.de, erworben werden.

Auf der Website stehen außerdem der Flyer zum Bundesfest als auch Infopakete für alle Interessierten zum Download zur Verfügung. Außerdem sind die Flyer im Rathaus und der Tourist-Information der Stadt Mayen erhältlich.

Die St. Sebastianus Schützengesellschaft und die Stadt Mayen freuen sich, viele Schützen und Besucher*innen aus ganz Deutschland begrüßen zu dürfen.

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Pauschale Förderung von ländlichen Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz

Region/Eisenberg – Krankenhäuser erhalten 3,2 Millionen Euro von den rheinland-pfälzischen gesetzlichen Krankenkassen sowie der privaten Krankenversicherung. Bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum erhalten nunmehr seit vier Jahren einen pauschalen monetären Zuschlag, um die Versorgungsicherheit der angrenzenden Bevölkerung zu wahren. Nun stehen bereits die Zuwendungen für das Jahr 2024 sowie die Kliniken fest. In Summe werden 3,2 Millionen Euro zusätzlich zur normalen Krankenhausfinanzierung in Rheinland-Pfalz gezahlt.

Die Höhe der extra hinzukommenden Förderung ist dabei von der Anzahl der jeweilig vorgehaltenen Fachabteilung abhängig. Für ein oder zwei erforderliche Fachabteilungen gibt es 400.000 Euro Zuschlag; für jede weitere kommen nochmals 200.000 Euro hinzu. Maximal sind 800.000 Euro zu veranschlagen. Für 2024 werden alle gelisteten Häuser in Rheinland-Pfalz mit je 400.000 Euro ausgestattet.

„Die wohnortnahe Grundversorgung sowie insbesondere die Notfallversorgung sind im Sinne der Menschen flächendeckend sicherzustellen. Damit dies den Krankenhäusern bestmöglich gelingt, wird durch die gezielte Pauschalförderung der Krankenversicherung eine zusätzliche Finanzspritze gegeben. Die AOK macht sich darüber hinaus auch mit ihrer Initiative Stadt.Land.Gesund. dafür stark, dass die wohnortnahe, gute und bedarfsgerechte Versorgung in allen Regionen auch in Zukunft stabil gelingt“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Die Kliniken müssen dabei die Kriterien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Vereinbarung von Sicherstellungszuschlägen erfüllen, um zuschlagsberechtigt zu sein. Die drei Vertragsparteien auf Bundesebene (GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft, PKV-Verband) vereinbaren jährlich eine Liste der Häuser, bei denen die Kriterien erfüllt sind. Bedacht werden bedarfsnotwendige Krankenhäuser der Grundversorgung, die je eine Fachabteilung für Innere Medizin und für Chirurgie vorhalten und zusätzlich die Stufe der Basisnotfallversorgung gemäß den Notfallstufen-Regelungen des G-BA vorweisen können, die eine geburtshilfliche Fachabteilung vorhalten, sowie Krankenhausstandorte mit einer Fachabteilung für Kinder- und Jugendmedizin, die mindestens das Modul Basisnotfallversorgung Kinder gemäß den Notfallstufen-Regelungen des G-BA erfüllen.

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) hat zudem einen Blick auf die Bundesrepublik gegeben: Insgesamt erhalten 136 Krankenhäuser im ländlichen Raum durch die Krankenkassen eine Förderung von 67 Millionen Euro.