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Westconnect startet Breitband-Ausbau in der Stadt Daun

Daun – Die Westconnect GmbH bringt Glasfasernetze in die Stadt Daun. Ab sofort baut das Unternehmen das Glasfasernetz in „Fiber To The Home“-Bauweise (FTTH) auch in dieser Kommune weiter aus. Zum Baustart kamen Vertreter*innen der Gemeinde und der beteiligten Unternehmen zusammen. Der Teilausbau umfasst ca. 530 Adressen von Gewerbetriebenden und Privatpersonen, an denen noch kein schnelles Internet verfügbar ist. Die Inbetriebnahme der Anschlüsse ist voraussichtlich Mitte 2024 vorgesehen.

„Schnelle Internetanschlüsse sind in jedem Fall ein echter Wettbewerbsvorteil und verbessern auch unsere Lebensqualität. Die Vorteile von Breitband sind vielfältig. Mit einem eigenen Glasfaseranschluss muss die Bandbreite beispielsweise nicht mit anderen geteilt werden. So steht Kund*innen immer die volle Leistung zur Verfügung. Auch kann der Wert von Immobilien gesteigert werden. Interessierte, die diese Chance bis zum Ende der Vorvermarktung wahrnehmen, profitieren dabei von einem kostenfreien Glasfaseranschluss“, erklärt Stadtbürgermeister Friedhelm Marder.

Mit dem Ausbau sind die Privathaushalte sowie Gewerbetreibenden zukunftssicher aufgestellt: Das neue Glasfasernetz bietet Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde. Philipp Klein, Key Account-Manager von Westconnect, ergänzt: „Beim Ausbau des schnellen Internets beschränken wir uns nicht nur auf die Interessen der größeren Städte und Gemeinden, sondern blicken auf eine Flächenversorgung im gesamten Versorgungsgebiet. Wir freuen uns darüber, die Stadt Daun und viele weitere Kommunen zu unterstützen, um die digitale Leistungsfähigkeit von Schulen, Wirtschaft und Privathaushalten weiter auszubauen.“

Auskunft und Beratung

Die Westconnect GmbH ist zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden. Die Ansprache von Kund*innen im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt dienstleistend unter der Marke „E.ON Highspeed“ durch die E.ON Energie Deutschland.

Auskünfte über Produkte und Services gibt es über die kostenfreie Info-Hotline 0800-9900066. Über einen Verfügbarkeitscheck unter https://eon-highspeed.com/daun können Anwohnende sowie Gewerbetreibende sich den Anschluss auch online bestellen.

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Kall feiert Kirmes – Die „Kirmesmeile“ soll klein aber fein sein

Kall – Die Kaller Kirmes vom 26. bis 28. August beginnt am Samstag um 17.30 Uhr mit dem Ausgraben des Kirmesknochens durch das Kaller Maigeloog auf dem Platz am Neuen Markt. Anschließend wird unter musikalischer Begleitung durch die Musikkapelle Kall zum Kirmesplatz auf dem Gelände der Alten Post marschiert, wo Ortsvorsteher Stefan Kupp traditionell den Fassanstich vornimmt – auch in diesem Jahr unterstützt von Bürgermeister Hermann-Josef Esser.

Von Samstagnachmittag bis Montagabend laden unterschiedliche Schaustellerbetriebe, die bereits seit vielen Jahren in Kall ihre Fahrgeschäfte und Buden aufstellen, zum bunten Kirmestreiben ein. Aufgrund der aktuellen örtlichen Situation können auch in diesem Jahr keine großen Fahrgeschäfte aufgestellt werden.

Die „Kirmesmeile“ soll klein aber fein aus einem Kinderkarussell, einer Pfeilwurfbude, dem Schiesswagen „Hubertushütte“ und einem Wagen mit Spiel- und Süßwaren bestehen. Dabei dürfen kleine wie große Besucher gerne hungrig und durstig kommen: Ob deftig oder süß, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Eine Imbissbude bietet reichhaltiges Angebot, ein Süßwarenstand lockt mit gebrannten Mandeln und anderen Köstlichkeiten. Mit einem breiten Getränkeangebot versorgt der Getränkefachhandel Schmitz die Kirmesbesucher. Ortsvorsteher Stefan Kupp freut sich auf viele Besucher/innen: „Ein Besuch der Kaller Kirmes lohnt sich auf jeden Fall!“

Im Saal Gier beginnt das Kirmestreiben bereits am Freitag, 25. August, um 20 Uhr mit einem Kirmes-Warm-up, zu dem die Band „Von Stülp Revival“ aufspielt. Die 1973 als Schülerband gegründete Formation um ihren Mitgründer Willi Schmitz präsentiert vorwiegend Oldie-Musik. Der Eintritt ist frei. Ebenfalls bei freiem Eintritt gastiert am Samstag, 26. August, ab 21 Uhr das Duo „Mac Henry“ im Saal Gier. Die beiden Musiker hatten die Kneipe beim Kirmesfrühschoppen im vergangenen Jahr in ein wahres Tollhaus verwandelt.

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Die landesweit größte Kürbisschau steht auf dem Krewelshof Obergartzem in den Startlöchern

Mechernich-Obergartzem – Rund 120.000 Kürbisse aus eigenem Anbau, 14 kunstvoll gestaltete Kürbis-Figuren, Kürbis-Kulinarik vom Feinsten und ein volles Programm für Klein und Groß warten auch in diesem Jahr wieder auf der beliebten größten „Kürbisschau“ NRWs auf dem Krewelshof Eifel in Obergartzem auf tausende Besucher – diesmal unter dem Motto „XXL-Fabelwesen erobern die Eifel“.

Kürbis-Fan Max Bieger betont dazu glücklich: „Wir wollen jedes Jahr wachsen, daher legen wir wieder eine große Schippe drauf! Das muss man einfach gesehen haben…“ Hier steht täglich, von 1. September bis 6. November, von 11 bis 17.30 Uhr alles im Zeichen des herbstlich-köstlichen Gemüses. Auch auf dem Lohmarer „Zwillingshof“, wo das jährliche Kürbiswettwiegen stattfindet, steht bereits jetzt eine große „Kürbispyramide“.

„Speed-Boot“ für die Regatta

Bieger selbst widmet sich auch gerne der Kürbiszucht: „In diesem Jahr waren die Bedingungen allerdings nicht gerade ideal. Von 25 gepflanzten Kürbissen sind jetzt noch neun übrig.“ Sie alle gehören zur Gattung „Atlantic Giant“. 14 von ihnen hatten eine längliche Form. „Speed-Boote“, wie Max Bieger sie nennt – aufgrund ihrer perfekten Form für die beliebte, am 17. September stattfindende Obergartzemer „Kürbisregatta“, bei der immer zwei Personen in Riesenkürbissen um die Wette rund eine Minute lang über den hofeigenen See paddeln. Bei diesem Highlight der „Kürbisschau“, wozu alle „Besucher, Schwimmer, Sportler, Kanuten, Segel- oder beispielsweise Junggesellenvereine herzlich eingeladen sind, gebe es bereits jetzt schon wieder zahlreiche Anmeldungen. Die DRLG sorgt für Sicherheit und Danielle Bieger ist sich sicher: „Das wird die Gaudi Ihres Lebens!“

„Leider hat nur ein »Speed-Boot« überlebt“, so Bieger. Trotzdem seien genug für die beliebte, etwas andere Regatta, noch vorhanden. Rund 280 bis 290 Kilo wiegen die Schwergewichte dann.

Sein größter Kürbis, in diesem Jahr erstmals selber für den Wiegewettbewerb gezüchtet, soll sogar ein Gewicht von rund 600 Kilo erreichen. Dafür muss das Wetter aber gleichmäßig bleiben, am besten bei 23 Grad Celsius, genug Sonne und Regen. Denn: „Die Wetterextreme und zahlreichen Umschwünge der vergangenen Monate haben die Meisten kaputt gehen lassen“, wie Bieger erklärte.

Unterstützung bekommt Bieger von einer Hasenfamilie, die sich ihr Zuhause im Kürbistunnel eingerichtet hat. „Sie fressen das Unkraut, interessieren sich aber nicht für die Kürbisse. Das ist nicht nur süß anzusehen, sondern auch wirklich praktisch!“, so der junge Züchter.

Nach der „Kürbisschau“ hat man sich bereits nachhaltige Lösungen für das anfallende Gemüse einfallen lassen. Bieger: „Aus den perfekten Exemplaren machen wir Köstlichkeiten in unserem Hofrestaurant. Die mit Schönheitsmakeln kriegen unsere Ziegen und falls welche nichtmehr genießbar sein sollten, verarbeiten wir sie zu Dünger weiter.“

Für jeden was Magisches dabei

Doch erst einmal steht das Riesenevent vor der Tür. „Dieses Jahr hatten wir schon zu viele Ideen“, erklärte Max Bieger gegenüber der Agentur ProfiPress mit einem Schmunzeln bei einem Rundgang über das weitläufige Gelände. Überall wird dort derzeit von 20 Beschäftigten „gebrasselt“ – das Thema „Fantasy“ gibt natürlich auch viel her. Max Biegers Schwester Bibi hilft ihnen dabei, die Kürbisse an den zahlreichen Figuren zu befestigen und besondere Stellen wie zum Beispiel Augen von Hand zu bemalen. Sie erklärte: „Rund vier Tage dauert es, bis man solch eine 3-D-Figuren fertig behangen hat“, als sie gerade mit Helfern am Drachen zugange war.

Besonders viel Wert habe man laut Marketing-Managerin Najla Nabout dabei auf interaktive Angebote und eine magische Atmosphäre gelegt: „Zu viel wollen wir allerdings noch nicht verraten.“ Nur so viel: Hier trifft gerne mal ein Einhorn auf das „Pokémon Pikachu“, Drachen und Feen.

Das interaktive Programm beinhaltet zum Beispiel alles rund um Kürbis-Kulinarik, bei der sich durch die leckere Welt der Kürbisse, von Suppe bis Muffins und mehr, probiert werden kann. Bei der „XXL-Kürbis-Charity-Suppe“ am Samstag, 2. September, von 12 bis 15 Uhr in Lohmar werde der Hof, wenn der Kessel leer gegessen ist, seine Spende verdoppeln. Eine weitere Neuheit ist der „Erzählspaziergang“. Ein „Abenteuer, bei dem die ganze Familie in die magischen Geschichten der Kürbisschau eintauchen kann.“

Für Nabout und Bieger ein „Riesenevent samt Rundumprogramm für alle Zielgruppen – also Kinder und Jugendliche, Erwachsene sowie Senioren.“ Zu den zahlreichen Programmen wird es aber bald noch mehr Informationen geben.

„Nicht nur staunen, sondern erleben“

Gerade für Kinder werde es viel Programm und Spielemöglichkeiten geben. So zum Beispiel ein Fantasy-Kinderschminken bei dem sich die Kids samstags, am 2. und 9. September, beispielsweise in einen Drachen, einen Kürbis oder eine Fee verwandeln können. Aber auch Kürbisschnitzen, eine Hüpf- und eine Strohburg samt Rutschen sorgen für Spaß. Auch das Maislabyrinth samt Rätselspaß, das in der Kürbisschau inklusive ist, dürfe hier nicht fehlen.

Nabout: „Wir haben auch in diesem Jahr wieder sehr viel Liebe in die Kürbisschau gesteckt. Hier kann man nicht nur staunen, sondern auch hören und selbst erleben. Wir erwecken hier einen Fantasy-Hof zum Leben und wollen so Emotionen in unseren Besuchern wecken!“

So hat man um den ganzen See, der durch neue Pflasterung nun auch rundum barrierefrei zugänglich ist, brandneue Musikboxen installiert und auch den Hof selbst dekoriert, um den „Herbstzauber“ in den Besuchern zu wecken, sobald sie den Hof betreten. „Keine Ahnung, wie wir das im nächsten Jahr wieder übertreffen werden“, betonte Max Bieger schließlich mit einem Lächeln.

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Zwei engagierte Frauen als Kümmerinnen in Aachen unterwegs

Aachen – Am Kaiserplatz und am Bushof sind jetzt zwei engagierte Frauen als Kümmerinnen unterwegs. Mit einem starken Netzwerk sollen sie an diesen beiden herausfordernden Orten in der Stadt Missstände identifizieren, Menschen zusammenbringen, Bündnisse schließen und mit kreativen Ideen eine neue Aufenthaltsqualität erreichen.“ Mit diesen Worten stellte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen den Medienvertreter*innen in einem Pressegespräch Silke Ulrich und Sara Lauscher, die beiden neuen Leiterinnen der Koordinationsstellen Bushof und Kaiserplatz / Östliche Innenstadt, vor.

Deutliche Nutzungskonflikte

Sara Lauscher leitet seit Anfang Mai die Koordinationsstelle Kaiserplatz / Östliche Innenstadt, die nach den Beschlüssen des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie sowie der Bezirksvertretung Aachen-Mitte eingerichtet wurde. Der Kaiserplatz ist seit Jahrzehnten ein bevorzugter Aufenthaltsort der Suchtszene. Es kommt dort immer wieder zu deutlichen Nutzungskonflikten. Die Zunahme an Verunreinigungen, Belästigungen und anderen Delikten sowie zahlreiche Leerstände verschärft die sozialen Problemlagen im Bereich rund um den Kaiserplatz spürbar.

Der Bushof, den täglich rund 70.000 Pendler*innen passieren, ist ein wichtiger Teil der Aachener Innenstadt, der mit zahlreichen sozialen und infrastrukturellen Herausforderungen konfrontiert ist. Die Arbeit der Koordinationsstelle Bushof seit Ende 2018 zeigt hier jedoch erste Erfolge und belegt, wie eine Aufwertung des Bereichs mit einfachen Mitteln, aber äußerst wirksam erfolgen kann. Nach Pensionierung der bisherigen Leiterin Heidemarie Ernst hat Silke Ulrich die Koordinationsstelle übernommen.

Netzwerkstelle

Für die gebürtige Aachenerin, Sozialarbeiterin und Sozialwissenschaftlerin Sara Lauscher (37) ist es eine Herzensangelegenheit, am Kaiserplatz, „der schon lange bedürftig ist und wo sich die Problemlagen zentrieren“, zu arbeiten. Sie erklärt: „Das Konzept der Koordinationsstelle als Netzwerkstelle hat mich von Anfang an überzeugt. Ich möchte deshalb gemeinsam eng mit allen Akteuren aus Verwaltung, Politik, Wohlfahrtspflege, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Nachbarschaft zusammenarbeiten. Die verschiedenen infrastrukturellen und sozialen Prozesse und Themen rund um den Kaiserplatz werde ich auf diese Weise intensiv begleiten. Als Kümmerin bin ich zudem persönliche Ansprechpartnerin und Mediationsstelle für Anwohnende, Gewerbetreibende sowie Institutionen und nehme ihre Sorgen und Anliegen in den Blick“.

Ein erstes Netzwerktreffen am 28. August im Suermondt-Ludwig-Museum ist bereits geplant. Über die entsprechende Internetseite sowie einen Mail-Verteiler sollen demnächst kontinuierlich Informationen über die Entwicklung und Veranstaltungen im Stadtteil veröffentlicht werden. Den Fokus hat Sara Lauscher dabei vor allem auf die bekannten Nutzungskonflikte und Unsicherheitsgefühle im öffentlichen Raum gelegt, auf sichere Schulwege und Aufenthaltsorte für Kinder und Jugendliche sowie auf die Verschmutzung und wilden Müll rund um den Kaiserplatz. Diese Themen stehen unter der Überschrift „Sauberkeit, Sicherheit und Soziales“ in der kommenden Zeit ganz oben auf der To-do-Liste von Kümmerin Lauscher.

AnsprechBar

Am 14. September steht dann die AnsprechBar auf dem Programmn, ein niederschwelliges Dialogformat für Bürger*innen und Gewerbetreibende rund um Kaiserplatz und Bushof, die an diesem Tag in der Zeit von 10 bis 15 Uhr eingeladen sind, ohne Voranmeldung in das Büro der Koordinationsstelle in der Blondelstraße 9-21 zu kommen und sich dort mit Sara Lauscher und Silke Ulrich austauschen können. Sowohl das Netzwerktreffen als auch die AnsprechBar finden im Rahmen des Innenstadtmorgen Festivals statt.

Silke Ulrich (61) bezeichnet sich selbst als klassische „Verwaltungskraft“ und bringt aus ihren bisherigen Einsatzstellen bei der Stadt Aachen „eine Menge Wissen aus den Bereichen Sicherheit, Ordnung, Veranstaltungen, Sondernutzung und Gewerbe“ mit in die Koordinationsstelle Bushof. Sie ist ausgesprochen gut vernetzt. „Die unterschiedlichen Themen in der Koordinationsstelle, die nur über Zuständigkeiten hinweg gelöst werden können, finde ich deshalb sehr reizvoll“, erläutert Silke Ulrich.

Fokus Alexanderstraße / Hansemannplatz

Und weiter: „Am Bushof haben wir bereits viele Verbesserungen bewirkt. Gemeinsam mit vielen Akteur*innen haben wir den Bushof heller, sauberer und sicherer machen können. Trotz aller Erfolge bleibt jedoch noch viel zu tun. Ich werde die guten und wirksamen Angebote beibehalten, mich in Zukunft aber auch verstärkt um den Bereich Alexanderstraße / Hansemannplatz kümmern.“ Auch dort plant Silke Ulrich Netzwerktreffen, um gemeinsam mit Anwohnenden und Gewerbetreibenden Belastungen und Ressourcen zu ermitteln und Entlastungsmöglichkeiten zu erarbeiten. In den Zukunftsprozess Innenstadtmorgen wird sie die Expertise und die Interessen des Bushofsviertels ebenso aktiv einbringen.

„Die Arbeit der beiden Kolleginnen ist nach der Pionierarbeit, die Heidemarie Ernst am Bushof geleistet hat, ein Schritt in eine neue Orientierung“, so Sibylle Keupen. „Wir haben gesehen, wie wichtig der persönliche Einsatz an diesen Brennpunkten ist. Es braucht langfristig eine kontinuierliche Begleitung der Lage vor Ort, um die Themen in die Verwaltung und im besten Fall schnell zur Lösung zu bringen. Deswegen freue ich mich sehr, dass Sara Lauscher und Silke Ulrich als Kümmerinnen am Kaiserplatz / Östliche Innenstadt und am Bushof unterwegs sind.“

Zukunftsprozess Innenstadtmorgen

Sara Lauscher und Silke Ulrich sind beide Teile des Teams im Zukunftsprozess Innenstadtmorgen. Zahlreiche weitere aktuelle Innenstadtmorgen-Projekte und Infos sind auf der Homepage www.innenstadt-morgen.de zusammengefasst. Zudem finden Interessierte dort viele Möglichkeiten, aktiv mitzumischen und sich als Morgenmacher*in einzubringen.

 

 

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Zwei Wochen für starke Frauen

Mechernich/Euskirchen – Vom 24. August bis zum 9. September finden zum zweiten Mal im Kreis Euskirchen die „FRAUEN-STÄRKEN-Wochen“ statt –Workshops, Vorträge, Lesungen oder Sport im Programm – Auftakt mit einer Lesung von Tessa Randau im Euskirchener Stadtmuseum – Rotes Kreuz im Kreis Euskirchen beteiligt sich mit elf Veranstaltungen.

Acht Bürgermeister, drei Bürgermeisterinnen. Eine passable Quote für die Rathäuser im Kreis Euskirchen, mag der ein oder andere denken. „Es dürfen durchaus noch mehr werden“, sagt Sabine Preiser-Marian, während die Bad Münstereifeler Bürgermeisterin und Schirmherrin der „FRAUEN-STÄRKEN-Wochen“ die Anwesenden im Roten Rathaus begrüßt. Denn dort wurde jetzt das Programm der Aktionswochen, die die Stärken der Frauen in den Mittelpunkt rücken wollen, präsentiert – und dieses Programm kann sich durchaus sehen lassen.

Über 60 Veranstaltungen stehen bereits in der Internet-Plattform eveeno.com. Vom 24. August bis zum 9. September können Interessierte – nicht nur Frauen sind willkommen, sondern auch Männer – aus ganz unterschiedlichen Angeboten wählen. Die fangen bei A wie Altersvorsorge und B wie Bewerben leicht gemacht an, reichen über G wie Gesund abnehmen und K wie Kreatives Gestalten mit Makramee und enden bei S wie Selbstschutz, Selbstsicherheit, Selbstverteidigung oder Z wie Zurück in den Beruf.

Lesung und Gesang

Zum Auftakt findet am heutigen Donnerstag, 24. August, um 19 Uhr im Stadttheater in Euskirchen eine Lesung mit der Autorin Tessa Randau statt. Sie liest aus ihrem neusten Buch „Das Meer und ich. Wie ich mich selbst wiederfand“. „Darauf freuen wir uns schon sehr“, sagt Sandra Schmitz von der Agentur für Arbeit Brühl, die mit zum elfköpfigen Organisationsteam gehört. Da in Tessa Randaus Büchern auch Lieder eine Rolle spielen, wird es nicht nur eine Lesung geben, sondern auch ein Mitsing-Konzert mit Barbara Luke, bei dem vier bis fünf Lieder mit Bezug zu den Büchern oder zum Thema „FRAUEN-STÄRKEN“ gemeinsam gesungen werden sollen.

Organisiert werden die beiden Aktionswochen von einem Team unterschiedlicher Institutionen. Die Agentur für Arbeit ist genauso an Bord wie das Berufsbildungszentrum Euskirchen. Der Caritasverband Euskirchen, die DEKRA Akademie, das Jobcenter EU-aktiv, die Katholische Kirche Euskirchen und das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Aachen machen ebenfalls mit. Der Kreis beteiligt sich genauso wie die Stadt Euskirchen und z.eu.s Zukunft Euskirchen Stadtmarketing.

Auch der DRK Kreisverband Euskirchen beteiligt sich mit insgesamt elf Veranstaltungen. Das Team Migration/Integration unter der Leitung von Boris Brandhoff hat neun Angebote im Programm, die Familienbildung beteiligt sich mit zwei Veranstaltungen.

Yoga, Zumba und mehr

Bei den Workshops „Stark gegen Diskriminierung“ und „Fair in den Job – Infos und Tipps“ handelt es sich um gemeinsame Angebote der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit von Judith Raß und des KOMM-AN-Projekts „Mensch, Respekt!“ von Thomas Weber. Judith Raß bietet zudem „Yoga – Stärke Deine Frauenpower“ an.

Der „Starke-Frauen-Treff“ mit Sabine Heines ist ein Angebot der Integrationsagentur und des Mehrgenerationenhauses. Dieser Treff findet regelmäßig alle zwei Wochen in Euskirchen statt, ist also auch über die „FRAUEN-STÄRKEN-Wochen“ hinaus für alle Frauen offen. Die beiden Begegnungs-Angebote „Zumba mit Fatima in Kall“ und „Sportkurs mit Regine in Weilerswist“ sind Angebote des Projekts „Willkommen“ von Karoline July. Beide Kurse finden wöchentlich statt und werden ebenfalls über die Aktionswochen hinaus angeboten.

Die Informationsveranstaltung „Starke Familien – Finanzielle Hilfen für mich und meine Kinder“ führt Judith Raß gemeinsam mit Fatima Collins von donum vitae im Kreis Euskirchen durch. Die Teilnahme an sämtlichen Angeboten des Teams Migration / Integration ist kostenfrei.

Die Familienbildung unter der Leitung von Heike Iven bietet in Weilerswist Hormon-Yoga an. Mit Übungssequenzen wird die natürliche Hormonproduktion angekurbelt und hormonelle Dysbalancen ausgeglichen. Für den dreistündigen Kurs wird ein Kostenbeitrag von 15 Euro erhoben. Zudem wird in Weilerswist Outdoor-Yoga angeboten, Kosten 8 Euro für zwei Stunden.

Bewusst doppeldeutig

Insgesamt also ein sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot, das die Organisatorinnen und Organisatoren auf die Beine gestellt haben. Den Titel der „FRAUEN-STÄRKEN-Wochen“ haben sie dabei bewusst doppeldeutig gewählt. Es geht einerseits um die Stärken der Frauen, aber auch darum, die Frauen zu stärken.

Das findet auch Bürgermeisterin Sabine Preise-Marian stark. Daher habe sie das Angebot, die Schirmherrschaft zu übernehmen, auch sehr gerne angenommen. Gleichzeitig beteiligt sie sich mit einem eigenen Angebot. „Frauen in Politik und Führungspositionen“, lautet der Titel für ihre Gesprächsrunde bei Kaffee und Kuchen im Roten Rathaus – dort, wo jetzt das Programm der „FRAUEN-STÄRKEN-Wochen“ präsentiert wurden.

Alle Angebote der Aktionswochen sind unter www.eveeno.com/211580645 zu finden. Mitunter sind zu den einzelnen Veranstaltungen Anmeldungen erforderlich.

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Wartungsarbeiten an der IT-Infrastruktur

Region/Weiler – In der Zeit vom 14. August bis voraussichtlich 24. August 2023 abends führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 25. August 2023 bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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Offizielle Fertigstellung – Renaturierung der Nette in Mayen

Mayen – Kürzlich fand der offizielle Termin zur Fertigstellung einer weiteren, wichtigen Hochwasserschutzmaßnahme statt – die Renaturierung der Nette im Bereich der Bach- und Bürresheimer Straße. Die Hauptarbeiten wurden vom 10. November 2022 bis 14. Juli 2023 umgesetzt.

Teilbereich der umgestalteten Fläche an der Nette. Foto: Jacqueline Blang / Stadt Mayen

An der Maßnahme beteiligt waren unter anderem das Planungsbüro Ingenieurbüro IBS, die Klein Kultur und Drainagebau GmbH, die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit ihrer unteren Wasser- und Naturschutzbehörde, die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord und das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz (MKUEM RLP).

Die Stadt Mayen arbeitet bereits seit längerer Zeit an verschiedenen Hochwasserschutzmaßnahmen – besonders nach der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2021. Mit der offiziellen Abnahme konnte somit eine weitere Maßnahme vollendet werden.

Die Nette hatte im Teilabschnitt entlang der Bachstraße, Bürresheimer Straße und Uferstraße einen sehr beengten Querschnitt und einen relativen begradigten Verlauf, sodass die Fließgeschwindigkeit entsprechend hoch gewesen ist und Stillwasserbereiche sowie damit einhergehende Lebensraumbedingungen fehlten.

Aus diesen Gründen wurde die marode Ufermauer – zumindest wo es technisch möglich war – zurückgebaut. An diesen Stellen konnten flache Böschungen mit wechselnden Neigungen hergestellt werden. Weiterhin konnten durch diese Maßnahme neue Zugangsmöglichkeiten zur Nette geschaffen werden. Zudem konnten insbesondere für die Hochwasservorsorge Ausweichflächen (Retentionsräume) von rund 1.200m³ geschaffen werden. Das vom Hochwasser verbliebene Reststück der Ufermauer entlang der Bürresheimer Straße konnte im Rahmen des Programms „Wiederaufbau RLP 2021“ bei den Arbeiten erneuert werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 530.000 €. Die Maßnahme konnte vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz aus Mainz mit einer Zuwendung aus der Aktion „Blau“ in Höhe von 90% der Baukosten bezuschusst werden. Für die Erneuerung der Ufermauer kann eine Förderung von 100% in Aussicht gestellt werden.

„Mit der Renaturierung der Nette in diesem Bereich können wir einem möglichen Hochwasser in großen Stücken entgegenwirken. Hier, vor der Stadt, haben wir noch die Chance, die Freiflächen für eben solche Maßnahmen wie diese zu schaffen und zu nutzen. Mit all diesen Vorkehrungen leisten wir eine gute Präventionsarbeit zum Schutze unserer schönen Stadt“, so Bürgermeister Bernhard Mauel.

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34 neue Auszubildende in der Arena Kreis Düren begrüßt

Düren – Protest gegen geplante Umstrukturierungen auf Bundesebene – 34 neue Auszubildende hat Landrat Wolfgang Spelthahn in der Arena Kreis Düren begrüßt, 34 junge Menschen, die eine Perspektive gesucht und gefunden haben. Sie sind beschäftigt bei der Kreis eigenen Gesellschaft DGA, der Lowtech oder dem Sozialwerk Dürener Christen und wurden auf dem Weg dorthin vom Jobcenter des Kreises Düren, der jobcom, auf vielfältige Art und Weise unterstützt.

34 junge Menschen, die nun durchstarten wollen. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. „Wir lassen niemanden zurück“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Begrüßung der jungen Auszubildenden. Alle hätten ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Lebensumstände. Deshalb habe er großen Respekt vor denen, die „sich durchkämpfen und nach Rückschlägen wieder aufstehen“, sagte der Landrat. Und an die Adresse der jungen Menschen: „Sie können stolz auf sich sein.“

Die 34 Auszubildenden erhalten Leistungen der jobcom und wurden vom Kreis Dürener Jobcenter mit unterschiedlichen Projekten auf ihre Ausbildung beispielsweise zum Maler und Lackierer, Metallbauer, Friseur, Gärtner, Koch oder Fahrzeugmechatroniker vorbereitet. Finanziert wird die Ausbildung über die jobcom, die im Laufe vieler Jahre ein großes Netzwerk mit Trägern vor Ort aufgebaut hat. „Dieses Netzwerk arbeitet sehr effektiv und sorgt dafür, dass enorm viele junge Menschen eine Ausbildung machen können“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Doch genau dieses Erfolgsmodell sehen die Verantwortlichen im Kreis Düren in Gefahr. Das Bundesarbeitsministerium plant für 2025 eine neue Organisationsform, nach der nicht mehr die regionalen Jobcenter, sondern die Bundesarbeitsagentur die Betreuung junger Bürgergeldempfänger unter 25 Jahre übernimmt. Zudem sollen schon 2024 die finanziellen Mittel für die Qualifizierung um rund 500 Millionen Euro gekürzt werden. Rund 2800 junge Menschen im Kreis Düren wären davon betroffen.

„Damit würde zerstört, was wir seit 2005 aufgebaut haben“, sagt Martina Forkel, Leiterin der jobcom. Die Bundesagentur für Arbeit könne nicht von heute auf morgen über ein solches Netzwerk verfügen und damit die Jugendlichen nicht so effektiv und zielführend begleiten, „wie wir das als jobcom können“.  Leidtragende wären die jungen Menschen selbst, sagt Sybille Haußmann, die für die jobcom zuständige Dezernentin beim Kreis Düren.

Gleicher Ansicht sind auch die bei der Begrüßung der Auszubildenden vertretenden Geschäftsführungen der drei Träger Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA/Astrid Küpper), Lowtech (Ralf Stutzke) und des Katholischen Sozialwerkes Dürener Christen für arbeitslose Jugendliche (Karina Siebertz). Sie haben eine gemeinsame Resolution verfasst, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Eine Resolution plant auch der Kreistag. Die jobcom führt außerdem zahlreiche Gespräche, unter anderem mit den örtlichen Bundestagsabgeordneten – mit der Zielsetzung, dass sie sich in Berlin gegen die geplante Organisationsänderung und die Mittelkürzungen einsetzen.

„Es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern um die Perspektiven junger Menschen vor Ort“, unterstrich Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wir haben in vielen Jahren beispielhafte Strukturen geschaffen – und wollen diese erfolgreiche Arbeit im Sinne unserer jungen Menschen fortsetzen.“

Rund 600 Plätze stehen für das differenzierte Unterstützungsangebot bei der jobcom zur Verfügung; sie wendet circa 2,1 Millionen Euro für die mehrjährige Qualifizierung auf. Im Rahmen der „Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE)“ werden mehr als 20 Ausbildungsberufe geboten. Seit 2012 wurden mehr als 500 Fachkräfte ausgebildet. Weitere 3400 junge Menschen wurden in eine duale oder schulische Ausbildung vermittelt, rund 4300 Jugendliche in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung integriert und mehr als 250 junge Erwachsene zum nachträglichen Erwerb eines Schulabschlusses motiviert.

 

 

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Die digitale Transformation im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt Fahrt auf

Region/Mayen-Koblenz – Jüngst konnte der Landkreis Mayen-Koblenz die Strategie der „Smarten Region MYK10“, die er im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smarte Cities“ erarbeitet hat, seinen Fördermittelgebern, dem Bundesministerium für Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Prüfung und Freigabe überreichen.

„Wir haben den ersten Meilenstein erreicht. Die Strategie ist das Ergebnis von zwei Jahren Projektlaufzeit und gleichzeitig die Vision für die zukünftige digitale Entwicklung des Landkreises Mayen-Koblenz. Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv an der Ausgestaltung der Strategie gearbeitet. Ihre Inhalte sind auf Grundlage umfassender Beteiligungsverfahren und in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an Akteuren aus unserem Landkreis entstanden. Hierfür danke ich allen, die dazu beigetragen haben“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig.

„Unser Ziel ist es, den Alltag der Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz ‚smarter‘ zu gestalten – das bedeutet, ihn mit digitalen Lösungen angenehmer, einfacher, nachhaltiger und effizienter zu machen. Auf dem Weg dahin dient die Strategie zur ‚Smarten Region MYK10‘ als verlässlicher Wegweiser. Kurz gesagt beinhaltet die Strategie unsere Vision einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung im digitalen Zeitalter“, ergänzt Sonja Gröntgen, Digitalisierungsbeauftragte des Landkreises Mayen-Koblenz.

Auf der Strategie aufbauend wird nun in die Umsetzungsphase gestartet. Es wurde in einer separaten „Digitalen Agenda“ die konkreten Maßnahmen, die sich aus der Strategie der „Smarten Region MYK10“ ableiten, erfasst. Die Ideen für alle Projekte stammen von regionalen Institutionen, Unternehmen, Umsetzungspartnern sowie aus der Bürgerschaft. Um bedarfsorientiert handeln und auf soziale, politische sowie wirtschaftliche Veränderungen reagieren zu können, wird die „Digitale Agenda“ in den nächsten Jahren um weitere Maßnahmen ergänzt.

Zu den ersten Projekten, die realisiert werden sollen, gehören:

  • Amt-O-Mat: Mit Selbstbedienungs-Automaten erhalten Bürger eine einfache Möglichkeit, Verwaltungsleistungen in Anspruch zu nehmen – in digitaler Form und ohne persönlichen Termin auf dem Amt. Darüber hinaus können auch Verwaltungsdokumente, wie beispielsweise Reisepässe, dort abgeholt werden. Die Nutzung der Automaten soll in einem zweijährigen Pilotprojekt getestet werden. Projektbeteiligte sind die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Mendig, Rhein-Mosel, Pellenz, Vordereifel und Weißenthurm.
  • Gesund: Im Rahmen des Projekts wird die Betreuung der Personen, die an Herzinsuffizienz leiden, durch den Einsatz von Telemedizin optimiert. Technisch unterstützt wird Herz.Gesund vom Koblenzer Start-Up Qurasoft. Das St. Nikolaus Stiftshospital Andernach begleitet das Projekt fachlich.
  • RegioHubs: Im Landkreis Mayen-Koblenz sollen insgesamt sechs multifunktionale Begegnungsorte – unter anderem in der Stadthausgalerie in Andernach, im Ideenkino in Bendorf und im Alten Pfarrhaus in Rieden – entstehen. Rund um ein Co-Working-Angebot, also anmietbare Schreibtische oder Büros in einem Gemeinschaftsgebäude, sollen dort weitere bedarfsorientierte analoge und digitale Nutzungsmöglichkeiten entstehen.

Die Digitalisierungsstrategie und die Digitale Agenda können Interessierte unter www.myk10.de einsehen und herunterladen.

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Meckenheim forciert die Mobilitätswende – Vier neue Verleih-Stationen für das „RVK e-Bike“

Meckenheim – In der fahrradfreundlichen Stadt Meckenheim erfährt das Netz der RVK e-Bikes eine umfangreiche Erweiterung. Neben den bereits vorhandenen festen Stationen am Bahnhof Meckenheim und Haltepunkt Meckenheim Industriepark sowie den virtuellen Stationen am Kirchplatz und am Rathaus (Siebengebirgsring 4) wurden jetzt auch die Meckenheimer Ortsteile an das bestehende RVK-e-Bike-Verleihsystem angeschlossen. An den vier Standorten Parkplatz Ahrstraße (Altendorf-Ersdorf), Merl Schleife (Merl), Buswendeschleife (Lüftelberg) und Le-Mée-Platz (Meckenheim) besteht ab sofort die Möglichkeit, rund um die Uhr E-Bikes auszuleihen und zurückzugeben.

Gemeinsam mit Rene Höller, Projektmanager Intermodalität der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), und den Ortsvorstehern von Merl und Ersdorf, Michael Sell und Ferdinand Koll, übergab Bürgermeister Holger Jung die Verleihstation am Le-Mée-Platz offiziell ihrer Bestimmung. Auch der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt, Marcus Witsch als Leiter des städtischen Fachbereichs Verkehr und Grünflächen sowie die Mobilitätsmanagerin der Stadt Meckenheim, Liena Humke, nahmen daran teil.

„Wir stehen hier exemplarisch für die vier neuen Stationen“, sagte Bürgermeister Holger Jung, der sich sehr darüber freut, mit dem Ausbau des RVK-e-Bike-Netzes jetzt auch die Ortsteile an das Verleihsystem angeschlossen zu haben. Der Bürgermeister sprach von einem weiteren Baustein der Mobilitätswende. „Wir planen und setzen um“, bekräftigte er und erinnerte an das exzellente Abschneiden beim jüngsten ADFC-Fahrradklima-Test, bei dem die Apfelstadt die NRW-Wertung gewann und deutschlandweit den zweiten Platz in der Ortsgrößenklasse belegte. „Dieses herausragende Abschneiden untermauert Meckenheims Stellung als ausgezeichnete fahrradfreundliche Stadt und motiviert uns zusätzlich, unser Augenmerk vermehrt auf nachhaltige Verkehrslösungen zu legen.“

„Das Verleihsystem ist zudem Teil des ÖPNV-Angebotes und bietet VRS-Abonnentinnen und VRS-Abonnenten vergünstigte Tarife“, erklärte Rene Höller von der RVK. „Das ist uns als Verkehrsunternehmen besonders wichtig, denn das E-Bike-Angebot ist damit eine wertvolle Ergänzung zu Bus und Bahn“, so Höller. Er bestätigte am Beispiel von Merl, dass das neue Angebot bereits angenommen werde.

Erfreut zeigte sich auch Mobilitätsmanagerin Liena Humke, denn „das System lebt von der Dichte der Stationen.“ Sie verwies auf den vorteilhaften Knotenpunkteffekt. Am Le-Mée-Platz beispielsweise befindet sich die Verleihstation in direkter Nachbarschaft zur Bushaltestelle. Michael Sell und Ferdinand Koll lobten ebenfalls die Erweiterung. Sell sprach von einer „tollen Ergänzung zum hervorragenden Fahrradnetz“ während Koll auf die Nutzung der Rheinischen Apfelroute hinwies.

Das RVK e-Bike hatte im Jahr 2019 als Gemeinschaftsprojekt der sechs linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises sowie der Gemeinde Weilerswist und der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) Fahrt aufgenommen. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Pendlerinnen und Pendler, Gelegenheitsfahrerinnen und -fahrer wie auch an Naherholungssuchende bzw. Touristen. Der Anbieter TIER Mobility (ehemals nextbike) betreibt das System. Seit dem Jahr 2020 besteht zudem die Gelegenheit, mit dem RVK e-Bike bis nach Bonn zu fahren. Hierfür sind drei Standorte als weitere virtuelle Stationen eingerichtet worden: Poppelsdorfer Allee in der Innenstadt, Bahnhof Bad Godesberg und Bahnhof Mehlem.

Das Ausleihprinzip ist einfach: Registrierung, Entleihe, Rückgabe, so lautet die Formel. Die Nutzerinnen und Nutzer können sich per nextbike-App anmelden. Bei der Ausleihe ist lediglich die App zu öffnen und der QR-Code am Rad zu scannen. Das Schloss öffnet sich dann automatisch. Bei der Rückgabe müssen die Nutzenden das Rad an einer RVK e-Bike-Station oder virtuellen Station abschließen, indem sie den Hebel am Rahmen nach unten drücken. Die Ausleihe in der App wird automatisch beendet. Auch ein Pausieren während der Fahrt ist möglich.

Das Projekt wurde durch das BMUV, damals Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, gefördert.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:

www.nextbike.de/de/rvk/

www.rvk.de/e-bike/