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Kreissparkasse Ahrweiler bietet Plattform für eine Autorenlesung

Ahrweiler – In Kooperation der Kreissparkasse Ahrweiler und der Lebenshilfe Stiftung Ahrweiler hat vor wenigen Tagen eine Lesung des Autors Florian Jaenicke stattgefunden. Florian Jaenicke ist Fotograf und Autor des Buchs „Wer bist du?“, welches von dem Leben mit seinem Sohn Friedrich, der von Geburt an schwerstmehrfach behindert ist und nicht sprechen kann, handelt. Dabei geht es ihm nicht bloß um die Beschreibung des schwierigen Alltags der Familie, sondern vielmehr liegt sein Fokus darauf, Friedrich als Persönlichkeit und wertvollen Teil der Gesellschaft zu zeigen.

„Wir freuen uns, dass wir die Lebenshilfe Stiftung Ahrweiler und Herrn Jaenicke bei uns begrüßen konnten und im Anschluss die Plattform für eine gemeinsame Diskussionsrunde bieten konnten.“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und ergänzt: „Es ist wichtig, dass man sich auch über solche Themen austauschen kann, da diese in der Öffentlichkeit sonst schnell in Vergessenheit geraten. Wir freuen uns, dass wir auch hier unseren Beitrag für die Menschen in der Region leisten können. Weil’s um mehr als Geld geht!“

Seitens der Lebenshilfe begrüßt der Vorsitzende Ulrich van Bebber und moderiert die anschließende, sehr nachdenkliche Diskussion. „Für uns als Lebenshilfe ist es wichtig, klarzumachen, dass Vielfalt normal ist. Für Familien mit behinderten Kindern sind wir die erste Anlaufstelle und unterstützen diese im Rahmen unserer Möglichkeiten“, so van Bebber.

Mit Bildern und Worten schildert Florian Jaenicke anschließend das Leben mit seinem Sohn Friedrich. Seit Friedrichs Geburt im Jahr 2005 hatte der Münchner Fotograf das Leben seines Sohnes mit der Kamera festgehalten – den schwierigen Anfang ebenso wie die herausfordernden Monate und Jahre danach. Friedrich lebt seit seiner Geburt mit einem Hirnschaden, er kann weder sprechen noch Blickkontakt halten.

Florian Jaenicke erzählt vom Alltag mit Friedrich und seinem Bruder Georg, von der Notwendigkeit, Kindern mit Behinderung mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, in den Medien – und überhaupt in der Gesellschaft. Sie mit ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, nicht nur mit ihrer Diagnose. Eine schwierige Vorstellung für Menschen, die bisher keine Berührungspunkte hatten mit Geschichten, die von behinderten Kindern erzählen, von den vielen Fragen, die damit einhergehen, von Schmerz und Überforderung, vom ganz alltäglichen Wahnsinn. Und vom ganz großen Glück.

„Unser Dank gilt der Kreissparkasse Ahrweiler, die diese Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht hat. Wir freuen uns darüber, dass die Lesung so gut angenommen wurde. Für uns ist der Umgang mit behinderten Kindern und deren Integration in den Alltag von hoher Bedeutung.“, berichtet Rosemarie Pante, Vorständin der Lebenshilfe Stiftung Ahrweiler.

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Tausende Besucher erwartet – Kommern lädt am Muttertag zum Blumen-Kleintier- und Bauernmarkt ein

Mechernich-Kommern – Am heutigen Muttertag wird Kommern wieder Anziehungspunkt für Tausende Besucher. Denn am heutigen Sonntag, 14. Mai, findet im historischen Ortskern inmitten der alten Fachwerkhäuser von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr der traditionelle Blumen-, Kleintier- und Bauernmarkt statt. Es werden über 50 Marktbeschicker ihre Produkte zum Verkauf anbieten.

Damit führt das Vereinskartell Kommern den Markt, den Frau Helga Weiermann über 30 Jahre lang organisiert hat, in Erinnerung an sie und in ihrem Sinne weiter. „Die bunte Farbenpracht des Marktes lässt fast keinen Wunsch unerfüllt“, schreibt Ortsbürgermeister Rolf Jaeck. Beim Stöbern könne man so manche Rarität entdecken, denn der Markt sei eine wahre Fundgrube.

So werden ausgefallene Pflanzenschönheiten, die im Sommer ihre ganze Pracht entfalten, genauso angeboten wie exotische Kräuter. Auch die Vielfalt der angebotenen Tomatensorten wird immer umfangreicher. Die Namen Ochsenherz, Geldsack, Trilly, Andenhörnchen oder Ananas sind genauso ausgefallen wie die unterschiedlichen Farben und Formen der dazugehörigen Früchte.

Infos zu Fledermäusen

Gartenaccessoires wie Stelen, Vogelhäuser, Vogeltränken, Kugeln oder Skulpturen runden das umfangreiche Angebot ab. Zudem erhalten interessierte Hobbyzüchter sicherlich viele Information bei den Gärtnern, die ihre Pflanzen und Blumen auf dem Markt anbieten.

Anziehungspunkt für Kinder werden gewiss die Tiere sein, die in diesem Jahr wieder in größerer Anzahl zu sehen sind. Daneben informiert die Federmaushilfe Hocheifel interessierte Besucher über die unterschiedlichen Fledermausarten sowie über den Fledermausschutz an Gebäuden und über die Arbeit der Fledermaus-Pflegestation. Auch der Naturschutzbundes NABU wird mit einem Infostand vertreten sein.

Der Musikverein Dollendorf und der Musikverein „Rohr-Lindweiler“ gestalten den musikalischen Nachmittag. Für das leibliche Wohl sorgen die Kommerner Gaststätten, sowie ein Fisch- und ein Imbisswagen auf dem Arenbergplatz. Auch ein Kinderkarussell ist für die kleinen Besucher vor Ort. Ortsbürgermeister Rolf Jaeck: „Wir freuen uns schon sehr darauf, wieder viele Besucherinnen und Besucher in unserem schönen Fachwerkdorf Kommern begrüßen zu können.“

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Startschuss für das Kunst- und Geschichts-Projekt „Rosen für den Frieden“ in Zülpich

Zülpich – Gehäkelte Rosen als Symbol für den Frieden – Startschuss für Kunst- und Geschichtsprojekt der Künstlerin Caroline Lauscher.  Ausstellung über „Zwangsarbeit im Kreis Euskirchen“ im Museum der Badekultur.

In den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur wurde die Sonderausstellung „Zwangsarbeit im Kreis Euskirchen“ eröffnet und zugleich der Startschuss für das Kunstprojekt „Rosen für den Frieden“ gegeben (v.l.): Landrat Markus Ramers, Kreisarchivarin Heike Pütz, Künstlerin Caroline Lauscher und Bürgermeister Ulf Hürtgen. Foto: Stadt Zülpich / Svenja Barth

Die bereits auf Vogelsang IP präsentierte Sonderausstellung „Zwangsarbeit im Kreis Euskirchen“ istauszugsweise vom 12. Mai bis zum 25. Juni 2023 in den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur kostenfrei zu besichtigen. In der Basilika des Museums wird auf rund 30 Medientafeln und mit Hilfe von Ausstellungsstücken der rund 13 Millionen Menschen gedacht, die durch das NS-Regime zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt wurden beziehungsweise in dem von Deutschland besetzten Gebiet zur Arbeit gezwungen wurden.

Die vom Kreisarchiv unter der Federführung von Kreisarchivarin Heike Pütz konzipierte Ausstellung fokussiert auf die Region und beleuchtet dabei insbesondere die Umstände, Zusammenhänge und Auswüchse der Zwangsarbeit in Zülpich. Die verschleppten Zivilisten wurden oftmals unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht und beim Arbeitseinsatz in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Industrie und Verwaltung ausgebeutet.

Die Ausstellung bildete den Auftakt für das große, von der Künstlerin Caroline Lauscher initiierte Zülpicher Kunst- und Geschichtsprojekt „Rosen für den Frieden“. „Da haben die Dornen Rosen getragen“ – dieser Satz aus einem alten Pilgerlied inspirierte Caroline Lauscher während der Coronazeit zu einer sozialen Skulptur: Menschen häkeln Rosen in unterschiedlichen Formen und Farben, in großer Fülle und werden so selbst Teil eines künstlerischen Projektes. Mit Hilfe der Roseninstallation auf dem Marktplatz und am Kölntor in Zülpich sowie auf dem Gelände der Fachklinik Marienborn in Hoven soll an all jene gedacht werden, die unter der Tyrannei des Nationalsozialismus gelitten haben und ihr Leben lassen mussten.

„Caroline Lauscher will […] mit den Mitteln der Kunst in einem spirituellen Sinne versöhnend und heilend wirken. Anstoß dafür sind ihr menschliche Konflikte in Vergangenheit und Gegenwart, die Opfer forderten und fordern und traumatisierend nachwirken“, sagte Bürgermeister Ulf Hürtgen bei der Eröffnungsveranstaltung in den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur. „Es ist wichtig, an die Vergangenheit zu erinnern und nicht so zu tun, als ob all das nicht stattgefunden habe“, sagte Landrat Markus Ramers in seinem Grußwort. „Wir alle müssen auch in der Gegenwart hinschauen!“

Im Rahmen dieses Kunstprojektes sind in Zusammenarbeit von Caroline Lauscher mit der katholischen und der evangelischen Kirche sowie der Marienborn gGmbH und der Stadt Zülpich weitere Veranstaltungen vorbereitet worden, die die Intention der Installationen vertiefend betonen.

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Neue Ausstellung im Euskirchener Stadtmuseum beleuchtet das Verhältnis von Mensch und Tier

Euskirchen – Eine Elefantenparade in der Neustraße – heute wäre das undenkbar, früher jedoch war es üblich, dass ein gastierender Zirkus mit seinen wilden Tieren im Getümmel der Innenstadt warb. Mehrere schwarz-weiß Fotos solcher Paraden kann nun man im Euskirchener Stadtmuseum sehen. Sie illustrieren, wie sehr sich das Verhältnis von Mensch und Tier gewandelt hat.

Diesem Spannungsfeld nämlich widmet sich die neue Ausstellung „TIER & WIR“ im Euskirchener Stadtmuseum. „Ganz besonders verändert hat sich das Miteinander im vergangenen Jahrhundert“, so berichtet Dr. Heike Lützenkirchen, die Leiterin des Museums. Das Thema der Ausstellung, so Lützenkirchen weiter, sei ein universelles, aber im Stadtmuseum stelle man den Wandel anhand von Euskirchener Beispielen dar. Dabei gibt es einige spannende und kuriose Fotos, Geschichten und auch Ausstellungsstücke, die man im Museum anschauen und nachlesen kann.

Gegliedert ist die Ausstellung nach Tierarten, die jeweils vorgestellt werden und dann in ihrem Verhältnis zum Menschen gezeigt werden.

„Das Team vom Stadtmuseum hat eine wirklich spannende Ausstellung zusammengestellt, die zum Nachdenken und Diskutieren einlädt. Ich würde mich freuen, wenn viele Menschen aus Euskirchen dieses Angebot annehmen“, so Bürgermeister Sacha Reichelt.

Zur Ausstellung wird es auch einen Katalog geben, in dem man die Exponate, insgesamt sind es über 100, noch einmal Revue passieren lassen kann. Den Katalog kann man für 15 Euro im Stadtmuseum erwerben.

Die Ausstellung ist vom 13. Mai bis zum 15.Oktober 2023 zu sehen. Ein eigenes Programm wird am Internationalen Museumstag am 21. Mai geboten: Für Kinder und alle Junggebliebenen gibt es dann ein besonderes Kreativangebot. Mittels Collagetechnik werden Lieblingstiere – ob heimisch oder exotisch – vor buntem Hintergrund in Szene gesetzt. Das geschieht mit Kreativität, Witz und dem spielerischen Umgang mit den Materialien.  Am Internationalen Museumstag ist das Stadtmuseum von 11 – 18 Uhr geöffnet. Das Kreativangebot besteht von 12 – 16 Uhr. Der Eintritt und die Teilnahme am Kreativangebot sind kostenlos.

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Internationaler Museumstag – Museen im Kreis Düren präsentieren vielfältiges Programm

Düren – Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 21. Mai, öffnen die Museen im Kreis Düren bei freiem Eintritt und kostenlosem Pendlerverkehr wieder ihre Türen und präsentieren ein vielfältiges Programm.

„Kultur ist in unserem Leben elementar wichtig und die Museen im Kreis Düren sind bei den Menschen sehr beliebt. Ich danke allen Beteiligten, für ihre tägliche Arbeit“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als die Museen im Kreishaus ihr diesjähriges Programm zum Museumstag vorgestellt haben. „Sie tragen dazu bei, dass sich der Kreis Düren in hervorragender Weise kulturell präsentiert.“

Ziel des Museumstages ist es, auf die Museen in Deutschland und in der Welt aufmerksam zu machen und Besucherinnen und Besucher dazu einzuladen, die Vielfalt der Museen zu entdecken. In diesem Jahr stehen die Themen Nachhaltigkeit und Wohlbefinden im Fokus.

Der Internationale Museumstag wird im Kreis Düren erneut von der Rurtalbahn GmbH und der Rurtalbus GmbH mit der freien Fahrt zu den Museen und zurück unterstützt. Benötigt wird hierzu der Aktions-Coupon, der als Fahrkarte für die gesamte Familie gilt. Der Coupon zum kostenlosen Bus- und Bahnverkehr ist auf www.kreis-dueren.de, in den hiesigen Printmedien, auf Webseiten der Medien sowie online auf den Webseiten der Museen zu finden und kann einfach ausgeschnitten oder ausgedruckt und vorgezeigt werden. Die Tickets werden dann in den Museen abgestempelt.

Das ist das Programm:

Das Töpfereimuseum Langerwehe begeht den Tag mit einer Preisverleihung. Manfred Rennertz bekommt den Kunstpreis 2023 des Kreises Düren für sein Lebenswerk. Die Auszeichnung ist mit einer Ausstellung verbunden, die am Museumstag unter dem Titel „50 Jahre – Skulptur und Farbe“ eröffnet wird.

Das Burgenmuseum Nideggen präsentiert den Deutschen Ritterkonvent, der bereits ab Samstag auf der Burg Nideggen zu Gast sein wird. Gezeigt werden historische Moden- und Rüstungsschauen. Ein Minnesänger bietet je um 14.30 Uhr ein Konzert an.

Im Deutschen Glasmalerei-Museum Linnich demonstriert die Glaskünstlerin Marlene Schmitz die Glasgestaltung in Form einer besonderen Kupferfolientechnik. Besucherinnen und Besucher erhalten zudem einen Einblick in die Bleiverglasung und es finden mehrere Führungen statt.

Das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum in Düren beschäftigen sich mit dem Thema „Buch und Buchskulptur“. Es gibt Führungen durch die Ausstellung „Blank. Raw. Illegible. Artists‘ Books as Statements“, eine Darbietung des Kurators Moritz Küng um 15 Uhr sowie das Angebot des Papierschöpfens.

Die Internationale Kunstakademie Heimbach präsentiert die Holzkunstroute, auf der aus Baumstümpfen geschaffene Skulpturen zu sehen sind. Im Gebäude der Kunstakademie auf Burg Hengebach gibt es die Möglichkeit, sich von einem Porträt-Zeichner abbilden zu lassen, Namen auf Taschen mit Hilfe einer Druckpresse zu bringen oder sich in den Räumen mit der aktuellen Werkschau umzusehen. Auch der Otmar-Alt-Raum wird geöffnet.

Das Stadtmuseum Düren reist durch die Kinogeschichte. Es gibt um 13 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Mach‘ dir ein paar schöne Stunden – Dürener Kinogeschichte(n)“. Alte Projektoren, Kinorollen und Popcorn begleiten die Besucherinnen und Besucher auf der Reise.

Das Museum Zitadelle in Jülich eröffnet die Ausstellung „Ecce Ego – ECCE EGO. Jens Dummer – Selbstbildnisse“. Zu sehen sind zahlreiche Selbstporträts, die den Wandel der eigenen Zeit zeigen, sich mit dem Altern und Wohlbefinden beschäftigen. Zudem laden Rundgänge durch die Festung ein, das Bauwerk zu erkunden.

Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen präsentiert die Wanderausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben im Rheinland“, die sonst in Schulen unterwegs ist. Auf der Spurensuche jüdischen Lebens gibt es einen Einblick in den Alltag eines Viehhändlers aus dem Jahr 1811, der in einem Buch sein Leben festgehalten hat.

Das komplette Programm präsentieren die teilnehmenden Häuser auch auf ihren Internetseiten.

 

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Probenstart bei den Burgfestspielen in Mayen – Mehr als 100 Mitarbeitende begrüßt

Mayen – Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßt das diesjährige Festspielensemble – In Mayen wird dieses Jahr gezaubert: unter dem Motto „Hexen“ startet die diesjährige Spielzeit. Die 13 Schauspieler*innen des diesjährigen Festspielensembles, die Regisseur*innen und musikalischen Leitungen, die Regieasisstent*innen und die Ausstatter*innen sind in der Stadt eingetroffen und haben die Arbeit an den vier neuen Eigenproduktionen der Burgfestspiele aufgenommen.

Oberbürgermeister Dirk Meid und Intendant Alexander May begrüßten die mehr als 100 Mitarbeitenden der Burgfestspiele; neben dem Künstlerischen und Technischen Personal waren auch viele Mitglieder des Chors, der Verwaltung, des Einlass-Personals und des Bürgerbühnen-Ensembles zur Begrüßung im Innenhof der Genovevaburg erschienen.

In den nächsten Wochen entstehen nun die Eigenproduktionen der Burgfestspiele auf der Burgbühne, der Kleinen Bühne im Alten Arresthaus und in der neu eingerichteten Probebühne der Burgfestspiele ‚Auf der Eich‘. Es wird sechs Tage in der Woche geprobt, gesungen, getanzt, anprobiert, ausprobiert, verworfen, verzweifelt, gelacht, geweint – eben der ganz normale Theaterprobenwahnsinn!

Am 4. Juni präsentieren die Festspiele dann die erste Premiere auf der Burghofbühne, das Familienstück „Hexe Hillary geht in die Oper“. Kinder ab sechs Jahren und ihre Familien dürfen sich auf die Geschichte der liebenswerten Hexe freuen, die sich gemeinsam mit einer echten Opernsängerin und einem Burggeist auf eine emotionale und bewegende Reise durch die Welt der Opernmusik macht.

Am 10. Juni feiert dann Britta Schreibers Stück „UNdINE“ Premiere im Arresthaus. Das Stück erzählt den alten Sagenstoff von der Nixe Undine in einer frischen und modernen Version. Undine, seit Urzeiten verflucht, die wahre Liebe finden zu wollen und immer an der mangelnden Treue ihrer Auserwählten zu scheitern, befreit sich in Britta Schreibers Version von der Last der Jahrhunderte und findet ihren Weg als selbstbestimmte junge Frau, die keine Klischees mehr erfüllen muss.

Die diesjährige Komödie „Verhext und zugenäht“ kommt am 17. Juni auf der Burghofbühne zur Premiere. Mit dem Stück präsentiert sich der bekannte Schauspieler Thomas Limpinsel dem Mayener Publikum als Autor. Es erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Abends: Marie und Paul sind verliebt und erwarten den Besuch der (Schwieger)Eltern. Was diese nicht wissen: Marie ist eine Hexe – und an diesem Abend gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe. Sie leidet an einem magischen Schnupfen, der für einige Turbulenzen sorgt. Als dann auch noch eine unerwartete Nachricht eintrifft und ungebetener Besuch an der Tür klingelt, nimmt das Chaos vollends seinen Lauf.

Am 1. Juli feiert das Kultmusical „The Black Rider“ Premiere auf der Bühne im Innenhof der Genovevaburg. Amtsschreiber Wilhelm und Förstertochter Käthchen lieben einander, dürfen aber nicht heiraten, solange Wilhelm nicht Fortschritte im Schießen macht. Das Schicksal wendet sich, als der dämonische Stelzfuß dem jungen Mann magische Hilfe anbietet. Aber ein Teufelspakt hat immer einen Haken, wie Wilhelm bald schmerzlich merkt. Das Musical mit den poetischen Texten von William S. Bourroughs und der schillernden Rockmusik von Tom Waits entführt das Publikum in eine fantastische (Alp)Traumwelt!

Das fünfte Stück der Burgfestspiele, die erfolgreiche Bürgerbühnen-Produktion „Der Zuckertoni“ von 2021, wird am 2. Juli im Alten Arresthaus wiederaufgenommen. Hierfür sind schon alle Karten ausverkauft.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Die Frühlingsschau „Alice im Wunderland“ ist im Krewelshof Eifel gestartet

Mechernich-Obergartzem – Alice im Foto-Wunderland – Frühlingsschau im Krewelshof Eifel bietet märchenhafte Kulisse für verrückte Selfies und fantasievolle Schnappschüsse – Ein Rundgang mit Alice, alias Valeria, sorgt für Inspirationen für das eigene Shooting – Bis Juni täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Rund eine Stunde Fahrt. Lohnt sich das? „Definitiv“, sagt Paula Moraru. Sie war mit ihrem Patenkind Yasmina aus Aachen angereist und tauchte in Obergartzem ein in die Welt von „Alice im Wunderland“. Das Krewelshof-Team hatte in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet und für die beeindruckende Frühlingsschau liebevoll gestaltete Kulissen für verrückte Selfies und fantasievolle Schnappschüsse gebaut. Die Schau ist noch bis Juni täglich von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

„Unser Highlight ist der Tisch des Hutmachers“, sagt Besucherin Paula, die gleich den Eröffnungstag für einen Besuch der Frühlingsschau gewählt hatte. Der Tisch, an dem das Krewelshof-Team Benny Bunny platziert hat, ist aber auch wirklich wunderschön bunt gedeckt. Dazu wurde altem Porzellan, Besteck und Blumenvasen mit bunter Farbe wieder neues Leben eingehaucht. Garniert wurde das Ganze mit Perlenketten, Kunstblumen und Plüschtieren.

Insgesamt 15 Fotopoints

Die wunderschön ausstaffierte Figur Benny Bunny ist auch für Besucherin Paula ein liebenswertes Fotomotiv. Aufgewertet wird das noch durch Valeria, die als Walking-Act am Eröffnungstag in die Rolle der Alice geschlüpft ist. Während sie mit der Aachener Besucherin neben Benny Bunny posiert, hält Patenkind Yasmina mit der Handykamera die Szene für die Nachwelt fest. Denn genau das ist ein Ziel der fantasievollen Frühlingsschau. 15 Fotopoints entführen die Besucher in eine fantastische Welt.

Eine Station bilden die Riesen-Blumen. Im Buch ist Alice stets auf der Suche nach dem weißen Kaninchen und trifft auf ihrem Weg durch das Wunderland die merkwürdigsten Gestalten. Zum Beispiel die sprechenden Blumen, die ihr zuerst ein schönes Lied singen, um sie dann zu verjagen, weil sie Alice für Unkraut halten.

600 Spiegel auf der Frühlingsschau in Mechernich

Nächste Station: Ein wunderbares Spiegelkabinett, das sich hinter einem schwarzen Vorhang verbirgt. 600 Spiegel und zahlreiche LED-Schirmchen an der Decke machen diesen Raum im Raum zu einem ebenso beeindruckenden wie einfallsreich zu nutzenden Foto-Spot.

Nicht weniger effektvoll ist die charmante Bücher-Kulisse. Dazu wurde eine große Rigips-Wand mit Buchseiten tapeziert, bevor unzählige geöffnete Bücher einzeln darauf festgeschraubt wurden. Davor stehen ein kuscheliges Vintage-Sofa und Omas nostalgische Stehlampe und machen die Szenerie perfekt.

Natürlich wird im Krewelshof in Obergartzem auch auf die berühmte Szene angespielt, bei der Alice mit anderen Tieren und Menschen, die wie Spielkarten aussehen, Croquet spielt. Dafür hat das Deko-Team überdimensionale Spielkarten in einem Bogen angeordnet, den Besucherinnen und Besucher auf ganz vielfältige Weise in das eigene Fotomotiv einbauen können.

Zurück zur Teeparty-Kulisse, wo der bunt gedeckte Tisch und Benny Bunny zum Fotografieren animieren. Ein erschreckter Blick durch einen der aufgehängten Fensterrahmen ergibt in Kombination mit der riesigen Fototapete im Hintergrund ein fantastisches Motiv für Fotografen und ihre Models.

Grinsekatze und Schachbrett

Darüber hinaus hat die Frühlingsschau noch deutlich mehr zu bieten. So gibt es zum Beispiel noch eine Schachbrett-Kulisse oder die Grinsekatze Cheshire Cat. Die meterhohen Karten-Soldaten der Roten Königin machen das Krewelshof-Außengelände zum Schlossgarten.

„Hier ist mit viel Liebe zum Detail eine wundervolle Märchenwelt entstanden“, lautet dann auch Paulas Fazit. Ein tolles Lob für das Dekoteam, das alle Kulissen selbst geplant und in Szene gesetzt, Materialien ausgetüftelt und viele alte Dinge aufbereitet oder umgestaltet hat, um dem selbst gesteckten Nachhaltigkeits-Anspruch des Krewelshofs gerecht zu werden. Gut ein halbes Jahr Arbeit hat sich also vollends gelohnt.

Die Frühlingsschau ist bis Juni täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Eintrittspreise liegen zwischen 6,90 Euro (montags bis freitags) und 8,90 Euro (samstags und sonntags). Kinder unter 90 Zentimeter Körpergröße haben freien Eintritt. Weitere Informationen, auch zu Familientickets, Sonder-Öffnungszeiten und Kombi-Angeboten inklusive Frühstücksbuffet gibt es auf der Homepage www.krewelshof.de

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Der Dürener Künstler-Stammtisch „Kunstrukt“ zeigt seine Vielfalt im Rathaus Kreuzau

Kreuzau – Künstlerstammtisch eröffnet Ausstellung „Gang-ART“ – Eine Gruppe von Kreativen trifft sich immer am letzten Donnerstag des Monats im KOMM in Düren zum Künstler*innen-Stammtisch „Kunstrukt“, um gemeinsam aus einer Idee etwas Besonderes werden zu lassen. So kam auch die jetzige Ausstellung zu ihrem Namen. Nachdem die Künstlerinnen und Künstler sich die Ausstellungsfläche angeschaut hatten, inspirierte sie der lange Gang zur Namensgebung der Ausstellung „Gang-Art“. Dieser zeigt nun eine kunstvolle Fülle an Assoziationen, die von den elf Kunstschaffenden zusammengetragen wurde.

Bürgermeister Ingo Eßer dankte den Mitgliedern von „Kunstrukt“ bei der Eröffnung, dass sie den Rathausflur in einen erlebbaren Gang verwandelt haben. Bei der Vernissage sorgte Dieter Kleefisch für die musikalische Untermalung.

Bis zum 29. Juni 2023 kann die Ausstellung ohne Termin zu den Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis freitags von 8:30 – 12:00 Uhr, dienstags von 13:30 – 16:00 Uhr und donnerstags von 13:30 – 17:00 Uhr) besucht werden.

Neben Sabine Auerswald zeigen Irmgard Braun, Luitgard Dederich, Sabine Graf, Henning Gremmels, Dagmar Grotendorst, Yvonne Meier, Gabriele Menzel, Reinhard Schultz-Hock, Armin Müller-Soldwedel und Storm Andrea Wadham ihre Werke. Die Vitas zu den Kunstschaffenden sind zusammen gefasst und abrufbar unter www.kreuzau.de/gang-art.

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Zeitreise durch 150 Jahre Bergkapelle Mechernich 1870 e.V. am Sonntag 7. Mai

Mechernich – Die Bergkapelle Mechernich 1870 e.V. feiert ihr 150. Gründungsjahr coronabedingt 2023 nach. Den Auftakt bildet ein Jubiläumskonzert kommenden Sonntag, 7. Mai, ab 17 Uhr in der Aula des Schulzentrums am Nyonsplatz. Bereits zwei Stunden vor Beginn, ab 15 Uhr, werden Kaffee und Kuchen serviert.

„Der Eintritt ist wie immer frei“, schreibt Pressesprecherin Julia Simons dem Mechernicher „Bürgerbrief“: Spenden werden allerdings gerne angenommen. Der Titel des Konzertes lautet „150 Jahre Bergkapelle Mechernich – Eine musikalische Zeitreise in Bild und Ton“.

Julia Simons: „Die Besucher begleiten die Bergkapelle Mechernich durch eine Zeitreise der vergangenen 150 Jahre. Dazu hören sie Stücke der verschiedenen Jahrzehnte und sehen Bilder aus anderthalb Jahrhunderten Mechernicher Bergkapelle“.

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Maiherzen in Mechernicher Läden

Mechernich – Gerda Kijewski, Irene Sander, Christa Klinkhammer, Monika Hillus und Magret Eich vom Stadtmarketing „Mechernich aktiv“ stellen Frühlingsaktion vor. Farbenfroh hinein in den Wonnemonat Mai: Viele Geschäfte, die sich dem Stadtmarketingverein „Mechernich aktiv“ angeschlossen haben, präsentieren in diesen Frühlingstagen bunte Maiherzen in ihren Läden.

Angefertigt wurden die 30 guten Stücke von Gerda Kijewski, Irene Sander, Christa Klinkhammer, Monika Hillus und Magret Eich in „Margret‘s Bastellädchen“ in der Mechernicher Bahnstraße. Die Inhaberin ist auch Vorsitzende von „Mechernich aktiv“.

Die Maiherz-Aktion ist fast schon Tradition. „Mit ihr wollen wir die Kunden auf das Frühjahr einstimmen“, so Margret Eich. In früheren Jahren wurden die Herzen nicht in den Geschäften, sondern an gut sichtbaren Stellen in der City platziert. Allerdings wurden sie dort häufig schon in der Mainacht wieder entfernt, beziehungsweise anderweitig weiterverwendet…