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Wirtschaft

Telearbeit – RLP Arbeitsminister Alexander Schweitzer fordert Verlängerung der Home-Office-Regelungen

Region/Mainz – Angesichts der hohen Infektionszahlen regt der rheinland-pfälzische Arbeitsminister Alexander Schweitzer eine Verlängerung der Home-Office-Verpflichtung im Infektionsschutzgesetz an. „Es besteht nach wie vor die Notwendigkeit, die Menschen am Arbeitsplatz nach Möglichkeit vor Infektionen zu schützen. Die Fortführung der Home-Office-Regelung sollte daher erneut geprüft werden“, erklärte Schweitzer. Zusammen mit weiteren Regelungen im Infektionsschutzgesetz läuft die Home-Office-Pflicht zum 20. März 2022 aus.

In einer großzügigen Nutzung von Home-Office sieht Schweitzer überdies eine Möglichkeit, Pendlerinnen und Pendler von steigenden Spritpreisen zu entlasten. „Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine führen dazu, dass Sprit- und Mobilitätskosten stark angestiegen sind. Dies belastet Arbeitnehmerinnen und -nehmer zusätzlich. Jeder Kilometer, der in diesen Zeiten nicht gefahren wird, ist gut für die Umwelt, die Gesundheit und den Geldbeutel.“ Auch für Beschäftigte, denen es in ihrem Beruf nicht möglich ist, angesichts steigender Spritpreise berufliche oder private Fahrten einzuschränken, brauche es weitere Unterstützungsmöglichkeiten.

„Die auslaufende Home-Office-Pflicht muss nicht bedeuten, dass Betriebe auf die Möglichkeit, Arbeit von zu Hause zu erledigen, verzichten. Zahlreiche Betriebe haben durch Zusatzvereinbarungen zum Arbeitsvertrag, gesonderte Telearbeitsverträge oder Betriebsvereinbarungen für ihre Mitarbeitenden bereits Möglichkeiten für ortsflexibles Arbeiten geschaffen. Arbeitgeber sollten auch nach dem Auslaufen der Home-Office-Pflicht großzügig von solchen Regelungen Gebrauch machen“, appellierte Schweitzer. Von einer attraktiven Home-Office Regelung profitierten nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Unternehmen. „Ein flexibler Arbeitseinsatz und eine höhere Zufriedenheit der Beschäftigten sind Aspekte, die zu einer guten Mitarbeiterbindung beitragen und sich bei der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern positiv auswirken“, betonte Arbeitsminister Alexander Schweitzer abschließend.

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Fortschritt

Mondschein-Wanderung am Freitag 18. März – Was leuchtet da am Himmel?

Niederzissen/Brohltal – Im hellen Mondschein die wunderbare Natur des Brohltals erleben: Dieses Wandererlebnis der ganz besonderen Art bietet die Tourist-Information allen Naturfreunden an. Am Freitag, 18. März 2022, treffen sich die „Nachtschwärmer“ um 19.30 Uhr auf dem Parkplatz am Neuen Maarhof in Niederdürenbach zu der Mondscheinwanderung. Von dort geht die Gruppe entlang von Wald, Wiesen und Feldern – teils auf der Route des Premium-Wanderwegs „Eifelleiter“ – und erlebt die Faszination einer (Fast-)Vollmondnacht.

Zwischenzeitlich bietet der Weg immer wieder wunderschöne Aussichten, zum Beispiel auf das nächtlich beleuchtete Brohltal, das Rodder Maar und Ruine der Burg Olbrück.

Während der Wanderung erzählt Vulkanparkführerin Jutta Dietz Interessantes und Wissenswertes über den Mond und andere Himmelskörper sowie über die Region. Nach ca. 2 Stunden erreicht die Wandergruppe wieder den Parkplatz.

Die Wanderung ist für Erwachsene ebenso wie für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Der Weg ist nicht kinderwagentauglich. Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk tragen. Taschen- oder Kopflampen werden nur im Notfall verwendet.

Anmeldung bei der Tourist-Information erforderlich!

Kosten: Erwachsene: 4,00 €, Kinder 2,00 €, Familien 10,00 €. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Anmeldung und weitere Infos:

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
Telefon: 02636 19433

E-Mail: info@vulkanregion-laacher-see.de

Internet: www.vulkanregion-laacher-see.de

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„Hör mal was ich kann“ für Blasorchester-Neulinge

Wittlich – Das Team der Kreismusikjugend Bernkastel-Wittlich hat sich in Zusammenarbeit mit der Musikschule des Landkreises für dieses Frühjahr wieder dazu entschlossen, die Veranstaltung „Hör mal was ich kann“ in gewohnter Form mit einer Leseprobe in der Berufsbildenden Schule in Wittlich sowie einem Probewochenende in Klausen mit Übernachtung anzubieten.

Der Kurs ist für die jüngsten Musiker gedacht, die erst zwei bis drei Jahre in der Ausbildung sind. Sie sollen bereits früh die Möglichkeit erhalten in einem Blasorchester auf Kreisebene zu musizieren und Freude am Gemeinschaftserlebnis zu haben. Die Spielliteratur ist modern ausgerichtet und dem Leistungsstand der jungen Instrumentalisten angepasst. Das Projekt wird von der Sparkasse Mittelmosel Eifel-Mosel-Hunsrück und dem Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz unterstützt, was einen Teilnehmerbeitrag von nur 30 € für die gesamte Veranstaltung ermöglicht.

Die Leseprobe findet am Samstag, 19. März 2022, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr in der BBS Wittlich und das Probenwochenende mit geplanter Übernachtung am 9./10. April 2022 mit einem kleinen Abschlusskonzert für Eltern und Bekannten in der Eberhardsklause in Klausen statt.

Die Konzerte sind am 14. Mai bei der Musikschul-Veranstaltung „Hast Du Töne“ im Gymnasium in Bernkastel-Kues sowie am 16. Juli im Rahmen des Irish-Folk-Projektes der Musikschule des Landkreises zur Eröffnung des Wandelkonzertes in Traben-Trarbach.

Das aktuell gültige Hygienekonzept (für die professionelle Musik, die Amateurmusik und den außerschulischen Musikunterricht in Rheinland-Pfalz) wird eingehalten und es werden gegebenenfalls alle Teilnehmer zusätzlich vor Ort getestet.

Anmeldung für alle interessierten Kinder und Jugendlichen, insbesondere aus den Musikvereinen, über die Kreismusikjugend. Dietmar Heidweiler, E-Mail: heidweiler.dietmar@kmv-bks-wil.de, Tel.: 06508 917296.

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Ukraine-Hilfe – Kreis Düren richtet Hotline und zentrale Mailadresse ab dem heutigen Montag 14. März ein

Düren – Die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Düren für die Menschen aus der Ukraine ist hoch. Der Kreis Düren hat daher für Hilfsangebote und Fragen eine Hotline sowie eine zentrale Mailadresse eingerichtet. Die Hotline ist ab dem heutigen Montag, 14. März, von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreises Düren besetzt, die gerne unter der Nummer 02421-221046920 weiterhelfen.

Gesprächszeiten (auf Deutsch) sind montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 16 Uhr.

Die Mailadresse lautet ukrainehilfe@kreis-dueren.de. Wer beispielsweise helfen will, Wohnraum anbieten kann, Geflüchtete betreut oder sich über Beratungsangebote informieren will, bekommt hierüber umfassende Informationen und die richtigen Ansprechpartner. Alle aktuellen Infos und Hilfsangebote gibt es auch gesammelt auf der Homepage des Kreises Düren unter bit.ly/HilfeFürUkraine.

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Wachstum

Straßen und Brücken schneller planen, genehmigen und bauen – Ina Brandes führt „Tempo-Woche“ ein

Region/Düsseldorf – NRW Verkehrsministerin Ministerin Ina Brandes lädt zur Tempo-Woche vom 14. bis 18. März ein. Der Erhalt und der gute Zustand der Straßeninfrastruktur ist im Industrie- und Transitland Nordrhein-Westfalen von herausragender Bedeutung. Deshalb hat das Ministerium für Verkehr 2017 einen Planungs-, Genehmigungs- und Bauhochlauf gestartet, um den Investitionsstau dauerhaft aufzulösen.

In der Vergangenheit hatte schnelles Planen, Genehmigen und Bauen keine Lobby. Diesen alten Trend kehrt die Landesregierung um: Das Land hat zwei Infrastrukturpakete und ein 10-Punkte-Papier zur Beschleunigung von Planung und Bau von Straßen, Brücken und Radwegen verabschiedet und auf den Weg gebracht. Jetzt führt Verkehrsministerin Ina Brandes vom 14. bis 18. März 2022 eine „Tempo-Woche“ durch, in der alle öffentlichen Termine im Zeichen der Planungsbeschleunigung von Verkehrsinfrastruktur stehen.

Ministerin Ina Brandes: „Gute Mobilität ist Wirtschaftsfaktor und garantiert den Menschen Wohlstand und soziale Sicherheit. Die Landesregierung stellt Rekordsummen für den Erhalt von Verkehrsinfrastruktur bereit, damit unsere Straßen in Schuss sind. Niemals zuvor war es wichtiger, dass wir schneller werden bei Sanierung und Ersatzbau von Brücken und Straßen. Wir zeigen mit unserer Tempo-Woche im März, wie schnelles Genehmigen, Planen und Bauen von Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen funktionieren kann!“

14. März: Expertengespräch „Fachkräfteoffensive Bauingenieurwesen“

Ein wesentliches Nadelöhr beim Bau von Straßen und Brücken sind fehlende Planungskapazitäten. Zum Auftakt der „Tempowoche“ am 14. März lädt Verkehrsministerin Ina Brandes daher gemeinsam mit Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, zum „Expertengespräch Fachkräfteoffensive Bauingenieurwesen“ ein. Beim Expertengespräch wird fachübergreifend über Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften gesprochen. Der Termin bildet zugleich den Auftakt zur einer Fachkräfteoffensive, die vom Land initiiert wird.

15. März: Gespräch mit Nachwuchs-Ingenieuren in Netphen

Zudem kommt Verkehrsministerin Ina Brandes am Dienstag, 15. März, im südwestfälischen Netphen mit Nachwuchs-Ingenieuren und -Planern des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen zusammen, um sich mit ihnen über ihre Sicht auf den Fachkräftemangel in Südwestfalen sowie die Folgen für Straßenbauprojekte und die Attraktivität des Ingenieurberufs auszutauschen.

16. März: Besuch der DEGES-Baustelle an der Brücke Volmarstein

Am Mittwoch, 16. März, geht die Tempo-Woche von Ministerin Ina Brandes im Ennepe-Ruhr-Kreis weiter: Dort besucht sie die Baustelle der Autobahn-Talbrücke Volmarstein. Mehr als 100.000 Fahrzeuge passieren täglich hier die A 1. Bei laufendem Verkehr wird die neue Brücke mit ihren zwei Bauwerken seit 2019 gebaut. Die für die Baustelle verantwortliche DEGES hat hier den Bauablauf durch Beschleunigungspauschalen und innovative Bautechnik so optimiert, dass die Arbeiten in der ersten Jahreshälfte 2022 abgeschlossen werden können.

Zur Beschleunigung wird Verkehrsministerin Ina Brandes am 16. März ebenfalls mit dem Verband Beratender Ingenieure (VBI) sprechen und im Rahmen einer Bundesvorstandssitzung das 10-Punkte-Programm der Landesregierung zum schnelleren Genehmigen, Planen und Bauen vorstellen und diskutieren.

17. März: Verkehrsfreigaben von Express-Brücken in der Eifel

Die Verkehrsministerin gibt am Donnerstag, 17. März, in Bad Münstereifel an der L 497 am Houverather Bach und an der L 181 bei Weilerswist-Lommersum neue Brücken frei, die nach der Unwetterkatastrophe im vergangenen Juli in Schnellbauweise mit einem speziellen Systembauverfahren errichtet wurden. Beim Termin soll verdeutlicht werden, welchen positiven Effekt die Nutzung modernster Technik für den beschleunigten Bau von Verkehrsinfrastruktur hat. Nach nur wenigen Monaten Bauzeit kann der Verkehr wieder rollen. Das bringt Entlastung für alle Anwohner.

Vereinfachte Baugenehmigungen dank Digitalisierung in Münster

Am 17. März besucht Ministerin Ina Brandes außerdem Münster: Die dortige Bezirksregierung hat ein Projekt zur Digitalisierung und Vereinfachung von Baugenehmigungen und der einhergehenden Beteiligung von Behörden und der Öffentlichkeit gestartet. Das Projekt in Münster zeigt, wie mit digitaler Technik Bauwerke einfacher genehmigt und geplant werden können. Das spart Zeit und Geld.

18. März: Letzte Sitzung der Taskforce „Unwetterkatastrophe“

Am 18. März findet unter Leitung von Ministerin Ina Brandes die letzte Sitzung der Taskforce statt, die direkt im Nachgang der Unwetterkatastrophe im Juli 2021 vom Ministerium für Verkehr zur Beschleunigung und Koordination des Wiederaufbaus der Verkehrsinfrastruktur eingerichtet worden ist. Hier wird die Taskforce ein Fazit ihrer sehr erfolgreichen Arbeit der vergangenen Monate ziehen und Wege zur Verstetigung der positiven Effekte aufzeigen. Teilnehmer der Taskforce sind unter anderem der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, die Autobahn GmbH, die Deutsche Bahn, der Städte- und Gemeindebund, Landkreistag, Städtetag, Aufgabenträger VRR, NWL und NVR sowie Verbände der Bauindustrie.

Hintergrund

Das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat seit 2017 einen Planungs-, Genehmigungs- und Bauhochlauf gestartet.

Zwei Infrastrukturpakete zur Beschleunigung von Planung, Genehmigung und Bau wurden inzwischen verabschiedet. Kontinuierlich wurden die Mittel für die Einstellung von Fachpersonal beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen erhöht. Gleichzeitig sind die Leistungen für externe Planungsbüros auf Rekordhöhen angestiegen.

Insgesamt wurden so knapp 600 Millionen Euro mehr Bundesmittel für Infrastrukturmaßnahmen vom Bund abgerufen, als eigentlich für Nordrhein-Westfalen vorgesehen waren.

Zudem hat die Landesregierung in diesem Jahr ein 10-Punkte-Programm zur Beschleunigung von Planung, Genehmigung und Bau von Verkehrsinfrastruktur vorgelegt. Darin sind standardisierte und verbindliche Verfahren vorgesehen, die die Sanierung und den Ersatzneubau von Autobahnbrücken nachhaltig und systematisch beschleunigen.

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Ahrtal – Weinanbau auch zukünftig möglich

Ahrtal/Koblenz – Auch in Zukunft können die Winzer an der Ahr innerhalb des nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 neu ausgewiesenen Überschwemmungsgebietes Weinbau betreiben. Gleichzeitig wird durch den teilweisen Verzicht auf Weinbaufläche und die Veränderung der Rebzeilenausrichtung an bestimmten Stellen den Anforderungen der Wasserwirtschaft bezüglich einer Hochwasserprävention Rechnung getragen. Zu diesem Ergebnis kamen nach gemeinsamen Verhandlungen jetzt der Weinbauverband Ahr als Vertreter der regionalen Winzer und die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) in ihrer Funktion als obere Wasserbehörde.

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Startschuss für das I. Semester 2022 bei der VHS Mayen

Mayen – In diesen Tagen konnte Oberbürgermeister Dirk Meid den neuen Arbeitsplan der VHS Mayen für das I. Semester 2022 entgegennehmen. „Die Mitarbeiter der Volkshochschule Mayen haben auch für das kommende Semester wieder ein vielfältiges Programm erstellen können.“, lobte Oberbürgermeister Meid und führt weiter aus: „Wir hoffen sehr, dass auch alle Angebote wie geplant durchgeführt werden können. Im vergangen Jahr hat uns Corona leider an vielen Stellen hier einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Unter dem Motto „Wissen und mehr“ werden eine Reihe von attraktiven Kursen aus den Bereichen Sprachen, Gesellschaft, Gesundheit und künstlerisches Gestalten angeboten

Auch Angebote zur Weiterbildung und zur Freizeitgestaltung einiger Kooperationspartner der VHS, wie zum Beispiel die Verkehrssicherheits- und Mobilitätsberatung für die Deutsche Verkehrswacht Mayen-Koblenz e.V., finden hier ihren Platz.

Im Bereich Sport und Entspannung konnte die VHS neue Dozenten gewinnen und im Bereich Seniorenbildung bietet die VHS Mayen auch Altbewährtes. So wird beispielsweise wieder Englisch für Senioren angeboten. Wenn gleich für die VHS-Kurse ein Hygienekonzept vorliegt, können Änderungen am Programm derzeit leider jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Wer jetzt neugierig wurde, kann das VHS-Semesterverzeichnis ab sofort erhalten. Es liegt kostenlos in der Geschäftsstelle der VHS, Rathaus Rosengasse, Mayen sowie in vielen Geschäften, Arztpraxen und Versicherungen  in der Innenstadt von Mayen bereit.

Auch kann unter www.mayen.de/vhs  Einsicht in das aktuelle Programm genommen werden.

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„Natur, Kultur und Erholung“, „Einkaufen, Erleben und Einkehren“ und „Kinder, Jugend und Sport“

Schleiden/Gemünd – Neues Stadtentwicklungskonzept soll Gemünd neu ausrichten. Drei Erlebnisräume mit den Schwerpunkten „Natur, Kultur und Erholung“, „Einkaufen, Erleben und Einkehren“ und „Kinder, Jugend und Sport“ sollen Gemünd städtebaulich voranbringen – Stadtrat entscheidet am 7. April 2022 über den „Startschuss zur neuen Stadtentwicklung“.

In der Katastrophe die Chance sehen – dieses Ziel haben sich Verwaltung und Stadtrat seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 auf die Fahne geschrieben. Bei einer zweitägigen Klausurtagung auf Vogelsang am vergangenen Wochenende stand unter dieser Zielsetzung auch die strategische und zukunftsorientierte Positionierung der Nationalparkhauptstadt Schleiden im Kneippkurort Gemünd auf der Agenda.

Gerade im touristisch geprägten Ortsteil Gemünd hat die Flut im vergangenen Jahr mit voller Wucht zugeschlagen und nahezu die gesamte Infrastruktur zerstört oder massiv beschädigt. „Beim Wiederaufbau möchten wir die Chance nutzen, Gemünd städtebaulich weiter nach vorne zu bringen, und damit die Lebens- und Aufenthaltsqualität wesentlich verbessern“, so der Erste Beigeordnete Marcel Wolter, der als Projektleiter von „Schleiden 21/26“ für den Kommunalen Wiederaufbau im Schleidener Tal verantwortlich ist.

Die Weichen hierzu hat der Stadtrat bereits im Dezember vergangenen Jahres gestellt, indem er 80.000 Euro für die Erstellung eines entsprechenden Konzeptes im Haushaltsplan 2022 bereitgestellt hat – im Januar wurde der Auftrag an die Firma Erlebnisplan aus Köln vergeben, da ein solches Entwicklungskonzept maßgeblich für die Wiederaufbaupläne der Kommune nach der Flutkatastrophe ist.

Stephanie Fähnrich, Geschäftsführerin der Firma Erlebnisplan erarbeitete das Konzept zur integrierten, räumlichen und touristischen Entwicklung Gemünds. Ihre Mission: Berührungspunkte schaffen, die Menschen emotional mit Orten verbinden und das Besondere im Vorhandenen entdecken. Die soll erreicht werden, indem das räumliche und touristische Profil von Gemünd ganzheitlich ausgerichtet und Lebens- und Erlebnisqualität, Aufenthaltsdauer und Wertschöpfung erhöht werden.

Das vorgestellte Konzept beinhaltet drei öffentliche Kernbereiche – sogenannte Erlebnisräume – mit den Schwerpunkten „Natur, Kultur und Erholung“ im Kurpark, „Einkaufen, Erleben und Einkehren“ in der Innenstadt sowie „Kinder, Jugend und Sport“ in Müsgesauel. Dabei ist jeder dieser Bereiche als Lebens-, Erlebnis- und Begegnungsraum zu verstehen der mit Interaktion, Begegnung und Bewegung gefüllt werden soll.

„Das Konzept legt lediglich den integrativen Rahmen für die drei Stadtbausteine fest“, so Wolter. „Die Entwicklung und Ausgestaltung der Bereiche erfolgt gemeinsam mit der Bürgerschaft sowie weiteren Akteuren aus der Gastronomie, der Beherbergung, den Vereinen und den Unternehmen.“

Für die städtebauliche Weiterentwicklung Gemünds sind vor allem die räumlichen Lücken zwischen den drei Erlebnisräumen zu schließen und miteinander zu verbinden. Hierzu sei allerdings die Einbeziehung des Eifel-Ardennen-Platzes, des Marienplatzes und des gesamten Bereichs am Katharinenhof notwendig, führt Wolter weiter aus. Die Stadt Schleiden befinde sich derzeit in Gesprächen mit den Grundstückseigentümern, um das Vorhaben zu realisieren. Wolter sieht die städtebauliche Gesamtkonzeption unter Einbeziehung und Attraktivierung dieser Plätze für die Innenstadt Gemünd als große Chance und wichtiges Zeichen nach der Flutkatastrophe. „Gemünd würde seiner Ausrichtung als touristische Destination in Zukunft wieder gerecht. Zudem erhöhen wir die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Gäste und erzielen auch Synergieeffekte, indem wir Argumente für mögliche Investoren oder Projektträger liefern“, so der Erste Beigeordnete.

Das integrierte, räumliche und touristische Entwicklungskonzept für den Neu- und Wiederaufbau der Innenstadt Gemünd soll am 7. April 2022 durch den Stadtrat beschlossen werden. Zuvor wird es in der Sitzung des Stadtentwicklungs-ausschusses am 22. März 2022 präsentiert.

 

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Ideen für verbesserten Hochwasser-Schutz in Zülpich vorgestellt

Zülpich – Der Landrat des Kreises Euskirchen, Markus Ramers, besuchte jetzt Zülpich, um sich gut ein halbes Jahr nach der Hochwasserkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 bei Bürgermeister Ulf Hürtgen aus erster Hand über den aktuellen Stand des Wiederaufbaus und Pläne für präventive Hochwasserschutzmaßnahmen zu
informieren.

Schon unmittelbar nach der Hochwasserkatastrophe hat die Stadtverwaltung Zülpich mit der Aufarbeitung der Ereignisse begonnen. Seither sitzen Fachleute aus unterschiedlichen Abteilungen der Verwaltung regelmäßig an einem Tisch und entwickeln Ideen für Hochwasserschutzmaßnahmen, die bei Starkregenereignissen die Zülpicher Ortschaften und deren Bürgerinnen und Bürger besser schützen sollen.

Ein konkreter Vorschlag, den Bürgermeister Ulf Hürtgen, der Beigeordnete Ottmar Voigt und Jürgen Kremer von der städtischen Bauverwaltung dem Landrat während seines Besuchs in Zülpich vorstellen konnten, ist die Schaffung eines Abschlagbauwerks für den Vlattener Bach, so dass dieser im Notfall in den unmittelbar angrenzenden Zülpicher Wassersportsee umgeleitet werden kann.
Ein ähnliches Bauwerk gibt es am Neffelsee bei Zülpich-Füssenich.

Dort hat der Erftverband schon vor Jahren am westlichen Ufer einen kaskadenartigen Abschlag gebaut, der bei Starkregenereignissen das
Wasser des Neffelbachs in den See einleitet. „Dieser Abschlag hat während der Hochwasserkatastrophe im gesamten Neffeltal Schlimmeres verhindert“, berichtete Bürgermeister Ulf Hürtgen.

„Deshalb wünschen wir uns eine derartige Lösung auch für den Wassersportsee.“ Dadurch könne bei einem extremen Starkregenereignis der gesamte Unterlauf des Vlattener Bachs sowie große Teile im Einzugsbereich des Rotbachs entlastet werden. Mögliche Bedenken, dass eine Eutrophierung des Wassersportsees die Folge eines Starkregenereignisses sein könnte, wurden vom Erftverband und auch vom Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen nicht bestätigt. Auch die Furcht vor einem steigenden Wasserpegel ist nach Angaben der Experten unbegründet. Überschüssiges Wasser soll kontrolliert über den Mühlengraben abgeführt werden.

Nach dem Ende der Braunkohleförderung im Jahr 1969 war das Restloch mit Hilfe des Vlattener Bachs geflutet worden. Teile des damaligen Zulaufs sind auch heute noch sichtbar.

„Ich halte das für eine gute Maßnahme“, sagte Landrat Ramers beim Besuch vor Ort. „Dadurch, dass hier auf vorhandene Strukturen zurückgegriffen werden kann, ließe sich das sicherlich auch einfacher
realisieren.“ Wie wichtig ein Abschlag in den Wassersportsee ist, hatte sich unlängst während des Sturmtiefs Roxana gezeigt, als der Pegel des Rotbachs an etlichen Stellen im Stadtgebiet erneut bedenklich angestiegen war.

Landrat Ramers betonte beim Besuch in Zülpich außerdem, dass es neben einem verbesserten Hochwasserschutz auch besserer Prognosen bedürfe, um die Bevölkerung zu schützen. Klare Informationen und
gezielte Warnungen seien hier wichtig. Dabei gehe Qualität vor Quantität, denn bei der Vielzahl von Warnmeldungen sei die Lage manchmal nicht leicht einzuschätzen. „Auf kommunaler Ebene sind wir dabei stets auf die Expertise und die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes und der Landesbehörden angewiesen“, so Ramers weiter. Eine Meinung, die auch Bürgermeister Ulf Hürtgen teilt: „Die Kommunen dürfen bei der Entscheidung, ob bzw. was zu tun ist, nicht allein gelassen werden.“

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Informationen zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Gemeinsame Haltung von Kreis und Kommunen. Mit Besorgnis und Mitgefühl blickt auch der Kreis Ahrweiler auf die dynamischen Entwicklungen in der Ukraine. Immer mehr Menschen machen sich aufgrund ihrer Notlage und der dramatischen Situation vor Ort auf den Weg in die westlichen Nachbarländer. Auf eigene Initiative oder die hilfsbereiter Privatpersonen und Helfergruppen erreichen immer mehr Flüchtlinge auch den Kreis Ahrweiler. Den acht Kommunen und dem Kreis Ahrweiler ist es ein besonderes Anliegen, diesen Menschen angesichts der humanitären Katastrophe zu helfen. Gleichzeitig leiden auch im Kreis selbst noch Tausende Menschen unter den Folgen der verheerenden Flutkatastrophe. Das Land Rheinland-Pfalz hat aus diesem Grund einen Verteilstopp für Flüchtlinge im Kreis Ahrweiler erlassen.

„Das Ahrtal ist noch immer schwer gezeichnet durch die Flut. Tausende Menschen können selbst noch nicht in ihr Zuhause zurück, große Teile der Infrastruktur sind nach wie vor zerstört, Schulen und Kitas sind betroffen und viele Menschen benötigen eine enge psychosoziale Unterstützung, um das Erlebte zu verarbeiten. Um in diesem Bereich der sozialen Infrastruktur die zusätzlichen Bedarfe zu decken, ist nach wie vor eine große Kraftanstrengung zahlreicher Akteure erforderlich. Hinzu kommt, dass beispielsweise einige Bildungseinrichtungen nur im Rahmen von Provisorien genutzt werden können. Nach der Hochwasserkatastrophe haben sich die nicht unmittelbar von der Flut betroffenen Kommunen bereits solidarisch gezeigt und Betroffene aufgenommen“, so Landrätin Cornelia Weigand, die sich zur aktuellen Lage der Flüchtlinge aus der Ukraine am Mittwoch, 9. März, mit den hauptamtlichen Bürgermeistern der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig, der Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig und Brohltal sowie der Gemeinde Grafschaft ausgetauscht hat.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Versorgung einer großen Anzahl weiterer, unter Umständen zum Teil schwer traumatisierter Menschen im Kreis schlichtweg nicht möglich sein wird. Ebenso müssten die ukrainischen Flüchtlinge adäquat untergebracht, betreut und versorgt werden.

Dem Kreis und den acht Kommunen ist es ein Anliegen, dass den Menschen aus der Ukraine nicht nur eine sichere Unterbringung und Perspektive geboten wird, sondern auch entsprechende therapeutische Angebote zur Verfügung gestellt werden können. „Natürlich verstehen wir den Wunsch, helfen zu wollen. Viele von uns haben nach der Flut selbst großzügige und selbstlose Unterstützung erfahren dürfen“, so Weigand und die Bürgermeister. Im Kreis Ahrweiler sei diese Form der Hilfe aufgrund der schwierigen Situation derzeit leider nicht möglich – angefangen bei der Unterbringung bis hin zur Aufnahme in Kitas und Schulen.

„Den aus der Ukraine Geflüchteten kann in der offiziellen Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Trier bestmöglich geholfen werden. Dort können sie registriert, versorgt und in das offizielle Verteilverfahren aufgenommen werden. Außerdem steht dort entsprechendes Fachpersonal, wie Dolmetscher und Therapeuten, zur Verfügung. Das gilt auch für unbegleitete Minderjährige.“

Für geflüchtete Familien und Einzelpersonen, die bereits im Kreis Ahrweiler angekommen und privat untergebracht sind, werden in Absprache mit den Kommunen und dem Kreis Einzelfall-Lösungen erarbeitet.