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Bürgermeister aus der Verbandsgemeinde Mendig stehen solidarisch zusammen

Mendig – Seit nunmehr über zwei Wochen erreichen uns täglich neue grausame Nachrichten über die brutalen und erschreckenden Kriegshandlungen in der Ukraine. Hunderttausende Menschen sind bereits aus ihrem Land geflohen und suchen Hilfe und Schutz in den angrenzenden Nachbarländern.

Auch die Verbandsgemeinde Mendig hat frühzeitig ihre Hilfe und Solidarität signalisiert. Um einen bestmöglichen Service für die in unserer Verbandsgemeinde aufgenommenen Flüchtlinge und unsere helfenden Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen, wurde eigens eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus eingerichtet.

Aufgrund der schnellen Kommunikation und der großen Solidarisierung in der Bevölkerung konnten Anfang der Woche ca. 30 Personen in Privathaushalte bzw. Wohnungen untergebracht werden. Des Weiteren sind eine Vielzahl von Hilfsangeboten wie Dolmetscher und Übersetzungsdienste an die Verbandsgemeinde herangetragen worden.

„Es ist unvorstellbar, was die ukrainische Bevölkerung im Moment durchmacht. An dieser Stelle möchten wir noch einmal betonen, dass die Hilfsbereitschaft und das Zusammenrücken nicht nur bei der Bevölkerung in unserer Verbandsgemeinde, sondern auch in RLP und dem gesamten Bundesgebiet beeindruckend ist. Wir danken allen Beteiligten für die enorme Unterstützung!“, so gemeinschaftlich die Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig bei einer Sitzung im Rathaus.

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Dritte Oldie-Nacht erneut abgesagt – Flutschäden in Dalbenden noch zu groß

Kall – Im nun mehr dritten Jahr in Folge muss die Hilfsgruppe allerdings die beliebte Oldienacht am 10. Juni und das große Familienfest am 12. Juni dieses Jahres auf dem Gelände des Jugendgästehauses Dalbenden in Urft wieder absagen. War es in den letzten  beiden Jahren die Corona-Pandemie, die zu den Absagen führte, so sind es in diesem Jahr die schlimmen Folgen der Flutkatastrophe im Juli vergangen Jahres.

Weil auch die schweren Schäden am Außengelände des Jugendgästehauses in Urft derart gravierend sind, muss auch das beliebte Familienfest abgesagt werden. Foto. Reiner Züll

Die dritte Oldienacht muss nun deshalb auch zum dritten Mal abgesagt werden. Die Räumlichkeiten und die Infrastruktur im Gebäude sowie auch das Außengelände am Jugendgästeaus trugen durch die verheerende Flut derart schwer Schäden davon, deren Beseitigung bis zum Termin  von Oldienacht und Familienfest im Juni nicht realisiert werden kann.

„Wir hätten den Menschen in unserer Region so gerne in dieser schwierigen Zeit etwas Freude und Unterhaltung geboten, um auf andere Gedanken zu kommen“, bedauert Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel den unumgänglichen Entschluss der Absage.

Die Hilfsgruppe halte auch in den nächsten Jahren am Jugendgästehaus als Veranstaltungsort in Urft fest. Die nächste Oldienacht finde jetzt dort am Freitag, 18. Juni 2023 statt, das traditionelle Familienfest starte zwei Tage später am Sonntag, 18. Juni 2023.

www.hilfsgruppe-eifel.de

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Chance für Hobby-Schriftsteller – Eifeljahrbuch 2023 in Arbeit

Düren – Der Eifelverein sucht für die Herausgabe seines Eifeljahrbuches 2023 noch Beiträge von Hobby-Autoren und Heimatkundlern. Gefragt sind Themen über Wirtschaft, Kunst, Kultur, Landschaft oder Natur mit Bezug zur Eifel. Aber auch Anekdo­ten und Schmunzelgeschichten, Sagen und Erzählungen sowie Jugend­geschichten sind willkommen, sofern sie aus der Eifel stammen. Gedichte sind nicht erwünscht.

Die zwischen drei und fünf Seiten lange Manuskripte mit Fotos und Bildtexten sollten bis zum 31. Mai 2022 bei der Hauptgeschäftsstelle des Eifelvereins in Düren, E-Mail: post@eifelverein.de eingereicht werden. Bei Veröffentlichung wird ein Anerkennungshonorar gezahlt.

Hintergrund. Das reich bebilderte und ca. 200 Seiten starke Eifeljahrbuch wird seit 1926 vom Eifelverein herausgege­ben. Es erscheint in einer Auflagenhöhe von 3.000 Stück und wird vertrieben über den örtlichen Buchhandel sowie über die Geschäftsstelle des Eifelvereins, die rd. 23.000 Mitglieder versorgt.

Der Schriftleiter des Eifeljahrbuches ist Manfred Rippinger, zugleich Geschäftsführer des Eifelverein e.V. (Hauptverein). Der diplomierte Geograph Rippinger hat bisher 32 Eifeljahrbücher im Verlag des Eifelvereins herausgegeben. Mit Fingerspitzengefühl für interessante Themen und kompetente Autoren ist es Rippinger in all den Jahren gelungen, ein ansprechendes und abwechslungsreiches Heimatbuch für die Eifel zusammenzustellen. Dies soll auch für das neue Eifeljahrbuch 2023 so sein. Deshalb gibt er jedes Jahr – neben seinen Stammautoren – auch Hobbyschriftstellern eine Chance an der Erstellung des Jahrbuches für die Eifel mitzuwirken.

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Kul-tour Veranstaltung mit Springmaus am Samstag 19. März in Mendig

Mendig – Die geplante Kul-tour Veranstaltung mit „Springmaus“ am Samstag den 19.03.2022 findet wie geplant in der Laacher See Halle Mendig unter der 3G-Regelung statt.

Anhand der neuen Verordnung, dürfen nur geimpft, genesen oder diesen gleichgestellte Personen oder tagesaktuell getestete Personen anwesend sein. Da bei der Veranstaltung feste Plätze eingenommen werden, entfällt hier die Maskenpflicht.

Der Verzehr von Speisen und Getränke während der Veranstaltung ist untersagt. Um den Zuschauern mehr Sicherheit zu gewähren, werden in der Veranstaltungshalle spezielle Luftreinigungsfilter aufgestellt, die Bakterien und Viren filtern.

Der Einlass findet um 19.15 Uhr statt.

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Was tun bei Herzschwäche? – Chefarzt informiert am Mittwoch 16. März in einer Telefon-Sprechstunde

Mayen – Den Behandlungsmöglichkeiten und präventiven Maßnahmen bei Herzschwäche widmet sich Dr. Alae Bourakkadi, Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen am Mittwoch, 16. März, in einer Telefonsprechstunde. Um Fragen zu beantworten, ist er zwischen 17 und 18 Uhr persönlich unter 02651 83-3601 zu erreichen.

In Deutschland leiden schätzungsweise drei bis vier Millionen Menschen an einer Herzschwäche. Die sogenannte Herzinsuffizienz ist eine ernst zu nehmende Krankheit. Aufgrund einer Schwächung des Herzmuskels ist die Leistungsfähigkeit des Herzens eingeschränkt, weshalb es ihm nicht gelingt, ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen. Jahrelanger Bluthochdruck oder eine koronare Herzkrankheit, bei der Ablagerungen von Cholesterin und anderen Fetten die Herzkranzgefäße verengen, können beispielsweise verantwortlich für die Entstehung sein.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Pati-enten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Gründungs- und Ehrenmitglied der LG Laacher See Margret Otto feiert Geburtstag

Laacher See – Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Margret Otto, Ehrenmitglied der LG Laacher See, durfte im Januar ihren 85. Geburtstag feiern. Der ehemalige Vorsitzende Josef Handeck und der amtierende Vorsitzende ließen es sich nicht nehmen, die Jubilarin persönlich zu gratulieren. Begleitet wurden sie von Rita Handeck.

Mit weiteren Laufbegeisterten gründeten Margret und ihr verstorbener Ehemann Toni 1980 im Restaurant Waldfrieden am Laacher See die LG. Von den anwesenden Sportlern Marlene und Bruno Kohns, Erich Portz und Lothar Muth wurde Florian Klasen als Vorsitzender gewählt. Vor der Gründung gehörten die Läufer zum TUS Grün Weiß Mendig. Da nun Läufer keine Handballer sind, musste ein eigener Vereinsname her. Jedes Gründungsmitglied war bei den Laufveranstaltungen für ein körperlich oder geistig beeinträchtigtes Vereinsmitglied verantwortlich.

Die heute traditionelle Veranstaltung „Rund um den Laacher See“ wurde vor Vereinsgründung schon sechs Mal durchgeführt. Bereits 1979 veranstaltete man als TUS Grün Weiß Mendig den ersten Halbmarathon. Die Winterlaufserie wurde damals noch in Mendig an der Erlenmühle ausgerichtet und bestand aus vier Veranstaltungen.

Nachfolger von Klasen war Josef Handeck. Als selbstständiger Bäckermeister fehlte es ihm an Zeit, sich ausreichend um sein Ehrenamt zu kümmern. Ihm stand ein engagierter Vorstand zur Seite. Darunter waren weiterhin Toni Otto und sein Sohn Manfred. Manfred übernahm nach ein paar Jahren das Amt des Vorsitzenden. „Unsere ganze Familie war im Einsatz. Schwiegersohn Achim Nallin übernahm nach Erich Portz die Kassenführung. Die Töchter Rosemarie und Waltraud standen Läuferfamilie stets zur Seite“, erinnert sich die Seniorin.

Bis 2008 begleiteten Ottos die Ämter im Vorstand. Toni fühlte sich zu alt für die Vorstandsarbeit und Manfred hat sich beruflich anders orientiert.

Den Mitgliedern der LG Laacher See war es wichtig, dass der Verein sich weiterentwickelt und riefen den Vulkan Halbmarathon nach dreijähriger Pause 2008 in Zusammenarbeit mit der Großbäckerei Lohner wieder ins Leben. Der Lauf „Rund um den Laacher See“ und die Winterläufe gehören nach wie vor zum Angebot des Vereins. Mittlerweile zählt die LG Laacher See 431 Mitglieder. Die meisten davon bringen sich bei den Veranstaltungen als freiwillige Helfer ein. „Ohne die großartige Unterstützung wäre es uns nicht möglich, solche Sportveranstaltungen anzubieten. Die steigenden Teilnehmerzahlen und die Resonanz unserer Gäste bestätigen uns, dass unsere Arbeit nicht umsonst ist“, schwärmt der stv. Vorsitzende Axel Schäfer.

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Erster 24-Stunden-Aktionstag im Kampf gegen die Clan-Kriminalität

Region/Düsseldorf – NRW Minister Reul: Symbolkraft weit über den heutigen Tag hinaus. Nach Ende des ersten 24-Stunden-Aktionstags im Kampf gegen die Clan-Kriminalität im Ruhrgebiet und dem Rheinland ziehen die Polizei sowie ihre Netzwerk- und Kooperationspartner eine erste Bilanz.

Im Rahmen des „Marathons“ (12./13. März 2022) wurden insgesamt 159 Objekte kontrolliert, darunter beispielsweise Kfz-Verwerter, Barbershops, Gaststätten, Shisha-Bars, Wettbüros und Spielhallen. Bei diversen Verkehrskontrollen zur Bekämpfung der Raser- und Poserszene kontrollierten die Behörden landesweit 2.284 Fahrzeuge, neun wurden sichergestellt. Insgesamt 18 Haftbefehle wurden vollstreckt, 27 Personen vorläufig festgenommen und mehr als 140 Strafanzeigen erstattet. Außerdem wurden rund 800 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben und mehr als 850 Verwarngelder verhängt. Mehr als 100.000 Euro Bargeld, 35 illegale Spielgeräte, vier Messer und circa 60 Kilogramm unversteuerten Tabak stellten die Beamten im Rahmen des Aktionstages außerdem sicher. Zwölf kontrollierte Betriebe haben die Behörden aus gewerberechtlichen Gründen und zur Gefahrenabwehr sofort geschlossen.

„In diesen 24 Stunden haben wir viele, teils auch neue Betätigungsfelder der kriminellen Clans unter die Lupe genommen. Der Kreativität bei diesen Machenschaften – um an das Geld meist unbescholtener Leute zu kommen – sind da offenbar keine Grenzen gesetzt,“ kommentierte Innenminister Herbert Reul den Einsatz. Er war bereits bei einem der ersten Einsätze des Aktionstags am frühen Samstagmorgen in Essen persönlich vor Ort, um sich ein Bild zu machen. Anschließend begleitete er die Kräfte bei mehreren weiteren Einsätzen bis in die Nacht hinein.

Neben der Polizei waren unter anderem kommunale Ordnungsdienste, Steuerfahndungen, Umweltämter und Familienkassen an den landesweiten Razzien beteiligt. Bei der Vorbereitung spielte zudem die Sicherheitskooperation (SiKo) Ruhr mit ihrem Prinzip der „zusammengeschobenen Schreibtische“ eine wesentliche Rolle. In diesem Kontext hob Reul die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Netzwerk- und Kooperationspartnern hervor: „20 Partnerorganisationen und -institutionen waren gestern bei unserem Aktionstag dabei und haben die nordrhein-westfälische Polizei unterstützt, bis hin zur niederländischen Polizei. Dafür bin ich sehr dankbar, weil es zeigt: Wir laufen diesen Marathon gemeinsam – das ist unser Schlüssel zum Erfolg.“

Bei der konzertierten Aktion waren von Samstag- bis Sonntagmorgen rund 1.500 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Hinzu kamen mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Zoll, Bundespolizei, Bezirksregierung Düsseldorf, Finanzämtern, Steuerfahndung, Ausländerämtern, Gesundheitsämtern, Kommunalen Ordnungsdiensten, Feuerwehren, Bau- und Bauordnungsämtern, Umweltämtern, Grünflächenämtern, Gewerbeaufsichten und Gewerbestellen, Lebensmittelkontrolleuren, Verkehrsüberwachungsdiensten, Stadtkassen, Familienkassen, Vollstreckungsstellen, Kreishandwerkerschaften und Kontrolleinheiten Verkehrswege.

„Ich bin sicher, dass dieser 24-Stunden-Marathon im kriminellen Clan-Milieu Symbolkraft hat, weit über den heutigen Tag hinaus. Damit machen wir klar, dass wir dranbleiben“, resümiert Innenminister Reul. Von Samstag- bis Sonntagmorgen wurden mehr 3.700 Identitäten festgestellt, in den Zuständigkeitsbereichen von insgesamt zwölf Kreispolizeibehörden: Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Kleve, Krefeld, Mettmann, Oberhausen, Recklinghausen, Rhein-Sieg-Kreis, Wesel. Die Behörden werden dazu jeweils eigene Bilanzen veröffentlichen.

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Leben mit Provisorien im Ahrtal – Schwer erreichbarer Bahnhof, bröckelnde Bundesstraße, fehlender Radweg

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Für die Ahrtalbahn ist ahraufwärts in Walporzheim Endstation. Der Bahnhof Heimersheim wird auf einem Gleis angefahren, für das zweite Gleis muss der alte Bahndamm erst wieder hergestellt werden. Ihr Bahnhof ist für die Heimersheimer kaum zu reichen. Die alte Fußgängerbrücke musste wenige Tage nach der Flut abgerissen werden. Sie müssen Bundesstraße und Ahr über die Autobrücke queren. Auf der anderen Ahrseite gibt es für die in Lohrsdorf, Heppingen und Heimersheim Wohnenden nur den Straßenrand bis zum Bahnhof – an der viel befahrenen Straße ein gefährlicher Weg voller Hindernisse.

Der Damm der Bundesstraße B266n nördlich von Heimersheim, Green und Ehlingen trennt die Orte von der Ahr. Zwischen Fluß und Damm verlief der Ahrtalradweg. Neben Fußgängerbrücke und zweitem Gleis wurde auch diese viel befahrene Radstrecke zerstört. Daher sprechen sich die GRÜNEN für eine Verlegung des Radwegs weg von der Ahr aus. Eine neue Wegeführung südlich des Bundesstraßendamms durch Ehlingen, Green und Heimersheim sollte schnellstmöglich umgesetzt werden. Die Orte mit ihren Fachwerkhäusern, dem Mühlenbach und seinen Mühlen und der alten Stadtmauer samt Stadttor werden so auch für durchradelnde Gäste zur touristischen Entdeckung.

Die B266n bröckelt jeden Tag vor sich hin. Muss die Umgehungsstraße in einigen Wochen für den Verkehr gesperrt werden? Dann ginge es für PKWs und LKWs nur noch durch Heppingen ins Ahrtal. Die GRÜNEN fordern weiterhin den Rückbau der B266n im Bereich Ehlingen bis Abfahrt Bad Neuenahr auf zwei Spuren. Die Ahr braucht auch hier den Platz und hat mit der Zerstörung von Straße und Radweg Fakten geschaffen. Geplant werden sollte die erstmalige Herstellung einer Abfahrt in Heimersheim vom Dreieck Sinzig aus kommend. Durch diese Baumaßnahme würde die Ampelanlage auf der B266n überflüssig, der Verkehr könnte ohne Unterbrechung fließen. Der freiwerdende und entsiegelte Raum wird zur Retentionsfläche für die Ahr, so die GRÜNEN. Hier kann sich die Ahr ausbreiten und stehendes Wasser versichern.

Da größere Infrastrukturmaßnahmen anstehen, geht es nicht mehr so zügig voran wie beim Beseitigen der Schäden. Man spricht von einem Zeitraum von 5 bis 10 Jahren, bis der Vor-der-Flut-Stand wieder erreicht werden kann. „Wir müssen immer wieder auf unser Tal, unsere Lage aufmerksam machen. Jetzt gilt es, die richtigen Weichen für ein zukunftsfähiges Ahrtal zu stellen, “ so der Appell der GRÜNEN vom Ortsverband Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Auch auf der Bundesebene, hier zum Beispiel planungsverantwortlich für die B266n, muss der Startschuss für einen klimavertäglichen Wiederaufbau gehört werden“.

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Hilfslieferung von Rumänien Sunshine, Rotem Kreuz und anderen für Ukraine-Flüchtlinge

Euskirchen – „Rumänien Sunshine“ verlädt unter anderem mit Rotkreuz-Hilfe 40 Tonner mit Material für Kriegsopfer und Flüchtlinge aus der Ukraine. Auch unter Mitwirkung des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen konnte die von dem früheren Gemeindebrandmeister Winfried Dederichs (Roderath) gegründete private Hilfsorganisation „Rumänien-Sunshine e.V.“ jetzt einen 40-Tonnen-Großraumtransporter mit Unterkunfts-Zelten, Feldbetten und Hilfsgütern für die Ukraine zusammenstellen.

Rolf Zimmermann, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Schleiden und Museumskurator in vogelsang ip, liefert Hilfegüter an, die in Meckenheim auf einen 40-Tonnen-Großraumtransporter mit 80 Kubikmeter Ladevolumen umgeladen werden. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Neben dem Roten Kreuz im Kreis Euskirchen und „Rumänien Sunshine“ selbst steuerten auch die Feuerwehren Wülfrath und Bad Neuenahr/Ahrweiler Hilfsgüter bei, die sie als Neuware von einheimischen Firmen gespendet bekamen.

Wilfried Dederichs: „Von Meckenheim geht die Lieferung an das Zentrallager am Flughafen »Henri Coanda« in der Nähe von Bukarest. Von dort aus werden die Hilfsgüter an die 200 Kilometer entfernte ukrainische Grenze geliefert und entsprechend dem Verwendungszweck an Flüchtlinge oder an die Krisengebiete zugeteilt.“

Notstromaggregat und Beleuchtung

Die Lieferung enthielt neben zwei Großraumzelten mehr als 40 Feldbetten, drei Notstromaggregat und eine Beleuchtungseinheit zur Einrichtung eines zentralen Aufnahmelagers für Flüchtlinge, zwei Paletten neuwertige Rettungsdienst-Kleidung, fünf Paletten Waschlotion, drei Paletten Hygieneartikel, eine Palette Desinfektionsmittel, eine Palette Feuerlöscher, 300 Rucksäcke, Schutzhelme, Lebensmittel, Rollstühle, Rollatoren und vieles mehr.

Die Löschgruppe Frohngau stellte einen Schaumlöschanhänger bereit, der ebenfalls mit verladen wurde. Die Gemeinde Gura Ocnitei, die bisher von „Rumänien-Sunshine e.V.“ unterstützt wurde, hat bereits ebenfalls einen Transport u.a. mit 60 Betten, die aus der DRK-Flüchtlingsunterkunft Vogelsang übernommen wurden, in die Grenzregion geliefert und dort in einem Dorfgemeinschaftsraum eine Flüchtlingsunterkunft eingerichtet.

Der Vorstand von „Rumänien-Sunshine e.V“ um Stefan und Winfried Dederichs bittet um freundliche finanzielle Unterstützung: DE 42 3826 0082 3012 6190 13 Volksbank Euskirchen.

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Strom aus Sonnenenergie selbst erzeugen, speichern und nutzen – Online Vortragsreihe am 15. März

Region/Mayen-Koblenz – Am Dienstag, 15. März um 18 Uhr beschreibt Prof. Dr. Konrad Mertens in seinem Vortrag „Kein Dach ohne Solarstrom“, wie groß das ungenutzte Potenzial an Photovoltaik in Deutschland ist und wie das jeder Hauseigentümer leicht ändern kann.

Wie man erfolgreich den Strom vom eigenen Dach nutzt: Darum geht es bei Vorträgen bis 5. April des Bau- & Energie Netzwerkes Mittelrhein. Im Rahmen der Vortragsreihe liefern unabhängige Fachleute wertvolle Informationen auf dem Weg zur eigenen Photovoltaikanlage.

Prof. Dr. Johannes Stolz zeigt am Dienstag, 22. März, um 18 Uhr, dass man auch ohne ein eigenes Dach Eigentümer einer Solarstromanlage werden kann.

Um Speichertechnologien geht es am Dienstag, 29. März, um 18 Uhr. Prof. Dr. Ingo Stadler veranschaulicht in seinem Vortrag, wie Speicher die Energiewende voranbringen können.

Am Dienstag, 5. April, gibt es um 18 Uhr den Vortrag „Photovoltaik, darf es etwas mehr sein?“. Diplom-Ingenieur Thomas Zmelty liefert in seinem praxisorientierten Vortrag eine Hilfestellung, was Einfluss auf die Größe einer PV-Anlage hat.

Die Teilnahme an den Info-Veranstaltungen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter www.ben-mittelrhein.de/veranstaltungen möglich. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des Bau- & Energie Netzwerks Mittelrhein unter der Rufnummer 0261-98352790 oder per E-Mail an info@ben-mittelrhein.de zur Verfügung.