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DEKRA zum „Tag der Rücken-Gesundheit“ am heutigen 15. März

Region/Stuttgart – Die Ergonomie kommt im Homeoffice häufig zu kurz. Daran erinnert die Expertenorganisation DEKRA zum „Tag der Rückengesundheit“ am heutigen 15. März 2022. Bei einer aktuellen Befragung des Instituts forsa im Auftrag von DEKRA klagt jeder vierte Homeoffice-Beschäftigte über gesundheitliche Probleme aufgrund eines nicht-ergonomischen Arbeitsplatzes, vor allem über Verspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen.

Das Institut forsa hat kürzlich im Auftrag der Prüforganisation DEKRA repräsentativ bundesweit 1.014 Beschäftigte befragt, die ganz oder teilweise mobil arbeiten, also im so genannten Homeoffice. Schwerpunkte waren unter anderem die pandemiebedingte Arbeitssituation zu Hause und die Herausforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Rund ein Drittel der Befragten fühlt sich durch die Wohnsituation oder den häuslichen Alltag gestört (37 Prozent). 33 Prozent haben auch im zweiten Pandemiejahr noch mit fehlender oder unzulänglicher Arbeitsausstattung wie einem zu kleinen Bildschirm zu kämpfen (29 Prozent). Etwa ein Viertel (26 Prozent) der Befragten hat im Homeoffice nach eigenen Angaben wegen eines nicht-ergonomischen Arbeitsplatzes gesundheitliche Probleme wie Verspannungen und Rückenschmerzen.

„Arbeitgeber müssen auch im temporären Homeoffice Gefährdungen für die Mitarbeiter ermitteln und gegebenenfalls vermeiden, das gilt besonders im Hinblick auf die Ergonomie“, sagt Dr. Karin Müller, Leiterin des Bereichs Mensch & Gesundheit bei DEKRA. Während in regulären Büros die Arbeitsschutzvorschriften meist eingehalten werden, ist im Homeoffice offensichtlich eine Grauzone entstanden, erinnert die DEKRA Expertin.

DEKRA Expertin Dr. Müller rät Arbeitgebern und Beschäftigten, Rückenbeschwerden im Büro ebenso wie im Homeoffice aktiv vorzubeugen. Denn eine der häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen ist neben Ergonomie-Mängeln und Stress der Bewegungsmangel. Programme zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) empfehlen zum Beispiel die „Bewegte Pause“, die sich größtenteils auch im Homeoffice umsetzen lässt.

Tipps für mehr Bewegung am Arbeitsplatz:
www.dekra.de/de/aktive-pausen-fit-im-job/

Mehr Informationen:
www.dekra.de/de/betriebliches-gesundheitsmanagement/

Der „Tag der Rückengesundheit“ ist eine Initiative des Bundesverbands deutscher Rückenschulen e. V. und der Aktion Gesunder Rücken e. V. Er findet jedes Jahr am 15. März statt

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Ahrtal – Gemeinsam den Wiederaufbau vorantreiben und Kräfte bündeln

Ahrtal/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat heute die neue Landrätin des Landkreises Ahrweiler, die Bürgermister der Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, und Grafschaft sowie die Bürgermeister der kreisfreien Städte Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler in die Staatskanzlei eingeladen, um über die weiteren wichtigen Schritte zum Wiederaufbau der Flutregion zu beraten. „Der Wiederaufbau im Ahrtal ist eine Mammutaufgabe, die langen Atem und vor allem eine Bündelung von Kräften erfordert. Deshalb war es wichtig, dass wir uns heute mit den Verantwortlichen vor Ort zum Stand des Fortgangs ausgetauscht und auch den Blick nach vorne gerichtet haben, denn unser gemeinsames Ziel ist es, ein Ahrtal mit Zukunft aufzubauen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Anschluss an das Gespräch.

Gespräch mit Bürgermeistern und Landrätin in der Staatskanzlei. Foto: Staatskanzlei Mainz

Die Ministerpräsidentin hob einmal mehr hervor, dass das Land weiterhin fest an der Seite der Menschen im Ahrtal steht. Der zentrale Punkt für einen erfolgreichen Wiederaufbau sei die enge Verzahnung aller beteiligter Ebenen.

Dazu erklärte die Ministerpräsidentin: „Um alle Akteure noch stärker miteinander zu verbinden, prüfen wir gemeinsam, einen Verein „Zukunftsregion Ahrtal“ zu gründen. Damit können Zukunftsprojekte zum Wiederaufbau gemeinsam besprochen und vorangetrieben werden und somit an vielen Stellen Synergien geschaffen und genutzt werden.“

Zudem solle mit dem Verein eine institutionalisierte Dialogplattform zum Wiederaufbau geschaffen werden, die die beteiligten Akteure besser untereinander vernetzt.

Der Wiederaufbau eröffne auch Chancen für eine nachhaltig ausgerichtete Neugestaltung, bei der vor allem die besonderen Anforderungen an veränderte Klimabedingungen Berücksichtigung finden.

„Im Ahrtal kann nachhaltiger Klimaschutz durch die Implementierung von modernen, innovativen Hochwasser- und Starkregenschutzmaßnahmen zum Vorzeigeprojekt werden. Neben den Schutzmaßnahmen geht es aber vor allem auch darum, die Energieversorgung generell stabil und vorausschauend aufzustellen. Dazu gehört eine nachhaltige Wärmeversorgung innerhalb einer gesamten integrierten Energieregion.“, zeigte sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer überzeugt.

„Im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des durch die Flutkatastrophe schwer getroffenen Ahrtals ergeben sich für die Betroffenen, die Kommunen wie auch den Kreis eine Vielzahl von Fragen. Deshalb ist es wichtig, in ständigem und engem Austausch mit der Wiederaufbaubeauftragten des Landes, Nicole Steingaß, dem Vor-Ort-Beauftragten für den Wiederraufbau, Günter Kern, und der Landesregierung zu bleiben. Das Gespräch heute hat gezeigt, dass einige Aspekte – wie z.B. das überörtliche Hochwasservorsorgekonzept – auch weiterhin Zeit in Anspruch nehmen werden, damit sie am Ende gut werden können. Uns ist bewusst, dass es derzeit noch an manchen Stellen hakt und den Menschen vor Ort nicht schnell genug geht. Umso wichtiger ist es, dass uns dieser Austausch auch weiterhin substantiell voranbringt“, so Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler.

Für Verbandsgemeindebürgermeister Achim Juchem, der auch für seine Bürgermeisterkollegen spricht, ist die gute Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen eine hervorragende Grundlage für die noch zu bewältigenden Aufgaben: „Wir sind sehr dankbar, dass uns die Landesregierung hier wirklich sehr umfänglich und tatkräftig unterstützt. Durch den engen Dialog lassen sich viele Dinge pragmatisch lösen. Wir hoffen sehr, dass wir unsere Aufgaben auch in den nächsten Monaten weiter so unbürokratisch angehen können, dass wir wichtige Zeit nicht mit komplizierten Antragsverfahren verlieren, sondern Vorhaben anpacken, voranbringen und umsetzen können.

„Das Wichtigste wird zudem sein, dass wir alle Schritte mit den Menschen gemeinsam planen. Für den Wiederaufbau brauchen wir ein breites Miteinander aller Entscheider, aber vor allem auch die Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen im Ahrtal“, betonte die Ministerpräsidentin.

Und weiter: „Mit den kommunalen Verantwortungsträgern haben wir Partner mit riesigem Tatendrang und voller Ideen, die gemeinsam mit unseren Wiederaufbau-Fachleuten die richtigen Weichen stellen. Das Gespräch heute hat mir viel Zuversicht gegeben, dass wir das Ahrtal wieder zu der Perle unseres Landes machen, die es bereits gewesen ist.“

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Studienstandort Schleiden entlässt erfolgreiche Bachelor-Absolvent*innen

Schleiden – Acht Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Business Administration der Rheinischen Fachhochschule Köln – Außenstelle Schleiden nahmen im Rathaus der Stadt Schleiden ihre Bachelor-Zeugnisse entgegen. Gerade für Auszubildende und Berufstätige, deren berufliche wie private Heimat in der Region liegt, ist das berufsbegleitende Studium am Standort Schleiden eine große Chance, um sich weiterzubilden und zu qualifizieren.

Diese Chance ergriffen die acht Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Business Administration und erhielten am Donnerstag, 10. März 2022 ihre Abschlusszeugnisse im Rahmen einer feierlichen Zeremonie.

Der Bürgermeister der Stadt Schleiden, Ingo Pfennings, würdigte die „herausragenden Leistung“ der Studierenden und beglückwünschte diese zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Während des sieben Semester andauernden, berufsbegleitenden Studiums hätten sie vor allem bewiesen, dass sie über ein sehr gutes Zeitmanagement verfügen und zudem überdurchschnittlich belastbar seien.

Die Begrüßung der Absolventinnen und Absolventen sei ihm eine besondere Freude, da der ländliche Raum kein bildungsferner Raum werden dürfe. Man müsse in der Lage sein, jungen Menschen vielfältige Angebote zu unterbreiten, um sie dauerhaft in der Region zu halten und auch Führungskräfte vor Ort ausbilden zu können:

„Bildung und Wissen sind die Ressourcen unseres Landes und bilden die Grundlage für zukunftsfeste Arbeitsplätze, Innovation, erfolgreiches Wirtschaften und am Ende auch persönliches Wohlergehen“, so Pfennings. Er appellierte im Rahmen dessen insbesondere an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Region, auch zukünftig in die Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden zu investieren, um so in deren Interesse sowie im Interesse des Betriebs zu wirken und gleichzeitig maßgeblich zur Standortstärkung beizutragen. Er dankte den Betrieben zudem dafür, dass Sie starke Partner der Kommune seien. Dies zeige sich beispielsweise regelmäßig bei der Freistellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Feuerwehr- oder THW-Einsätzen, die grandiose und vielfältige Unterstützung nach dem Hochwasser des letzten Jahres oder einfach durch die Teilnahme an der Ausbildungsbörse der Stadt Schleiden.

Die Studienzeit war nicht nur geprägt von der üblichen Doppelbelastung eines berufsbegleitenden Studiums, darüber hinaus hatten die Studierenden noch mit den Widrigkeiten der Corona-Pandemie und den Folgen des Hochwassers zu kämpfen. Doch auch diese Hürden haben sie überwunden. Der Studienortkoordinator der RFH Köln, Prof. Dr. Alexander Pollack, beglückwünschte die Absolvent*innen zu ihrem erfolgreichen Abschluss: Trotz der sicherlich nicht einfachen Rahmenbedingungen in der zweiten Hälfte ihres Studiums hätten die Absolventinnen und Absolventen ein hohes Maß an Flexibilität und Durchhaltevermögen bewiesen und so ihr Studium mit großem Erfolg abgeschlossen. Zum Ende seiner Rede gab er ihnen noch einen persönlichen Ratschlag mit auf den Weg: „Die Flexibilität, die Sie in Ihrem Studium ausgezeichnet hat, sollten Sie sich bewahren, um den zukünftigen Veränderungen gewachsen zu sein. Hören Sie nicht auf, sich weiterzuentwickeln.“

Ihre Abschlusszeugnisse im Studiengang Bachelor of Arts – Business Administration, erhielten: Dominik Dreßen, Niklas Hamelmann, Lena Jöbges, Niklas Krumpen, Markus Meyer, Annika Müller, Eileen Schmitz und Theresa Weiler.

Das Angebot am Studienstandort Schleiden erstreckt sich auf die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Arts) und Produktionstechnik (Bachelor of Engeneering) mit derzeit ca. 30 eingeschriebenen Studierenden.

Musikalisch wurde der gelungene Festakt vom Frank Wiesen Duo untermalt.

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Bischof Ackermann feiert Gottesdienst im Gedenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie

Region/Trier – „Sie alle sind im Gedächtnis Gottes geborgen“ – Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat gemeinsam mit rund 30 Gläubigen am 14. März im Trierer Dom der Todesopfer der Covid-19-Pandemie gedacht. Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) hatte dazu aufgerufen, an jedem Tag in der Fastenzeit in einem europäischen Land eine Heilige Messe im Gedenken an die am Corona-Virus verstorbenen Menschen zu feiern.

„Wir haben die Pandemie bisher überstanden, aber vergessen wir nicht ihre Opfer und deren Angehörige – und vor allem auch jene, die im Einsatz gegen das Corona-Virus ihr Leben gelassen haben. Sie alle sind in unserem Gedächtnis und im Gedächtnis Gottes geborgen”, sagte Bischof Ackermann. (ih)

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Ab dem heutigen Dienstag 15. März gilt die Einrichtungs-bezogene Impfpflicht

Düren – Für Mitarbeitende in Einrichtungen des Gesundheitswesens wie beispielsweise in Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen oder Rettungs- und Pflegediensten gilt laut Infektionsschutzgesetz ab dem heutigen Dienstag, 15. März, eine Impfpflicht. Die Einrichtungen sind dann verpflichtet, die Mitarbeitenden zu melden, die bis dahin keinen Nachweis über eine ausreichende Impfung erbracht haben.

Die Meldungen der Einrichtungs- und Unternehmensleitungen erfolgen über einen landesweit etablierten und bewährten Online-Dienst: das Wirtschafts-Service-Portal.NRW des Landes NRW. Das Gesundheitsamt des Kreises Düren kann im System später die Meldungen einsehen. Die Meldungen müssen spätestens bis zum 31. März dort eingegangen sein und werden dann geprüft. Auf der Grundlage der Mitteilungen und nach Anhörung der Beteiligten entscheidet das Gesundheitsamt über ein Tätigkeits- bzw. Betretungsverbot und/oder ein Bußgeld.

Weitere Infos unter www.kreis-dueren.de/corona

Hilfreiche Links

Wie und wo Impfungen im Kreis Düren möglich sind: www.kreis-dueren/impfen

FAQ zur Impfpflicht: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/impfpflicht-rechtliche-fragen-impfquoten-und-impfstoffverteilung/impfpflicht-in-bestimmten-einrichtungen/

Infos zum Wirtschafts-Service-Portal: https://wsp-veroeffentlichungen.nrw/wp-content/uploads/WSP_allgemein_Stand02_2022.pdf

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Polizeiliche Kriminalitäts-Statistik 2021 RLP – Höchste Aufklärungsquote der Polizei seit 50 Jahren

Region/Mainz – Die positive Entwicklung der letzten Jahre mit einem kontinuierlichen Rückgang der Straftaten setzt sich weiter fort. Laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik (PKS) 2021 gingen die Straftaten mit 217.305 Fällen im Vergleich zum Vorjahr (2020: 230.304) um 12.999 Fälle zurück, eine Abnahme von 5,6 Prozent.

Ohne Berücksichtigung der ausländerrechtlichen Verstöße waren in der Gesamtschau im Jahr 2021 insgesamt 211.521 Taten und damit 14.340 (-6,3 Prozent) weniger als im Vorjahr zu verzeichnen. „Seit 1992 ist das der niedrigste Wert. Gleichzeitig stieg die Gesamt-Quote der von der Polizei aufgeklärten Fälle mit 66,7 Prozent auf den höchsten Wert seit 50 Jahren und damit auf den historischen Höchststand seit Einführung der Statistik. Das ist auch im Bundesvergleich ein sehr guter Wert und Beleg für die erfolgreiche Polizeiarbeit in Rheinland-Pfalz“, sagte Innenminister Roger Lewentz

Einmal mehr ging auch die Häufigkeitszahl zurück, die Zahl, die aufzeigt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner Opfer einer Straftat werden. Sie reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 324 auf 5302 Fälle. Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen sank im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 4207 auf 98.874.

„Dieses vergleichsweise äußerst positive Ergebnis ist auch durch Einflüsse der Corona-Pandemie wie Lockdowns geprägt, spiegelt allerdings auch den Trend der Jahre zuvor wider. Das wird beispielsweise bei den Wohnungseinbrüchen deutlich“, so Lewentz. Seit dem Jahr 2015, in dem sich noch 7125 dieser Taten in Rheinland-Pfalz ereigneten, sinkt die Zahl kontinuierlich. Intensive Bemühungen des Landeskriminalamtes und der Polizeipräsidien diese Taten zu bekämpfen und zu verhindern, zahlten sich aus. Im Berichtsjahr 2021 wurden 1874 Fälle registriert. Das waren 753 oder 28,7 Prozent weniger als 2020. „Das ist ein historischer Tiefststand und die niedrigste Zahl beim Wohnungseinbruchsdiebstahl seit Einführung der bundeseinheitlichen PKS im Jahr 1971“, betonte der Minister. Rund die Hälfte der Fälle (54,5 Prozent) seien im Versuchsstadium geblieben, was erfreulich sei. „Das dokumentiert auch, dass sich Sicherungsmaßnahmen am Wohneigentum auszahlen“, hob er hervor.

In 2021 hat die Gewaltkriminalität im Vergleich zu 2020 nochmals deutlich abgenommen und liegt nun bei 7031 Fällen. Das sind 874 (-11,1 Prozent) weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote weiter gestiegen. „Damit wird deutlich, dass Gewalttäter keineswegs unerkannt davon kommen“, betonte Lewentz.

Vor dem Hintergrund der besonderen Situation in der Pandemie war auch bei der vorherigen Statistik zum Jahr 2020 ein genauer Blick auf mögliche negative Entwicklungen im häuslichen Kontext geworfen worden. „Im Jahr 2021 hat die Polizei insgesamt 8243 Fälle von Gewalt in engen sozialen Beziehungen und damit 449 weniger als im Vorjahr registriert. 2020 waren es noch 8692 Fälle. Mit 5893 Fällen ist das häufigste Delikt in diesem Bereich die Körperverletzung. In 7186 Fällen ereigneten sich die Taten in einer Wohnung“, erläuterte Johannes Kunz, Präsident des Landeskriminalamtes.

Auch der Subventionsbetrug als Teil der Wirtschaftskriminalität dürfte von der Pandemie beeinflusst sein. Er stieg im Jahr 2021 deutlich an und zwar um 204 auf 325 Fälle. „Ganz wesentlich waren hier Straftaten im Zusammenhang mit der Beantragung und Auszahlung von Corona-Soforthilfen. Zum Beispiel wenn ein Antrag gestellt wurde, obwohl sich derjenige bereits vor der Pandemie in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befand“, sagte Lewentz. Daneben sei die Polizei zunehmend mit gefälschten und unrichtigen Impfausweisen befasst gewesen. Hier wurden im Jahr 2021 insgesamt 95 Fälle und damit 73 Delikte mehr als im Jahr zuvor erfasst.

Ein kontinuierlicher Anstieg bei Straftaten im Internet (nicht zu verwechseln mit „Cybercrime“) bekam durch die Pandemie weiteren Auftrieb. „Konkret sind für die Anstiege von internetbezogenen Delikten besonders Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und hierbei vor allem die Verbreitung, der Erwerb, der Besitz und die Herstellung kinderpornografischer Schriften ursächlich“, so LKA-Präsident Kunz. Diese Fälle hätten um 1019 (+111,1 Prozent) auf 1936 Fälle zugenommen, was mit einer deutlich gestiegenen Zahl sogenannter NCMEC-Verfahren zusammenhänge. Das „National Center for Missing and Exploited Children“ ist die US-amerikanische Organisation, die Verdachtsfälle von über Social Media bzw. Messenger-Diensten verbreiteten kinder- und jugendpornographischen Schriften an die betroffenen Staaten meldet. Viele dieser Sachverhalte entstehen beispielsweise durch das Teilen entsprechender Dateien in jugendlichen Chatgruppen.

„Straftaten gegen Polizistinnen und Polizisten, Angehörige der Feuerwehr sowie der sonstigen Rettungsdienste und damit auf diejenigen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit im Dienst für die Gesellschaft sind, bewegen sich leider weiter auf einem zu hohen Niveau, denn jeder Fall ist einer zu viel“, so der Innenminister. Insgesamt verzeichnet die PKS in 2021 1553 Fälle gegen Polizeibeamtinnen und -beamte. Das sind 162 weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist insbesondere auf weniger Widerstandshandlungen (-10,4 Prozent) zurückzuführen. Angehörige der Rettungsdienste wurden 114 Mal angegangen, was einen leichten Anstieg um vier Fälle bedeutet. Gewalt gegen Angehörige der Feuerwehr wurde in vier Fällen registriert.

Die Auswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2021 und der Vorjahre sind in tabellarischer Form im Internet abrufbar unter: http://s.rlp.de/SU1

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Schöner, größer und sicherer – Neue Fußgänger-Brücke zwischen Villip und Villiprott freigegeben

Wachtberg-Villip – Die Schäden waren erheblich, im Juli 2016, als ein Starkregenereignis mit der Zerstörung zahlreicher Brücken Wachtbergs Infrastruktur stark beschädigte. Priorität hatten beim Wiederaufbau die für den Verkehr wichtigen Brücken, die sind inzwischen schon eine Weile wiederhergestellt. Seit wenigen Tagen ist jetzt auch die THW-Behelfsbrücke an der damals ebenfalls zerstörten Fußgängerbrücke „Rodder Kirchweg“ zwischen Villip und Villiprott passé. Die neue Brücke steht und zeigt sich schöner und größer als vorher.

Die neue Fußgängerbrücke ist ein leicht gebogener Stahlüberbau mit circa zwölf Metern Spannweite und zweieinhalb Metern Breite. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Bürgermeister Jörg Schmidt hat am 08. März mit dem förmlichen Akt des Durchschneidens eines Bandes die neue Fußgängerbrücke offiziell freigegeben. Es war da keine zwei Stunden her, dass das Bauwerk mit der Endabnahme erfolgreich abgeschlossen worden war. Die Freude war bei allen groß. Neben Beigeordnetem Swen Christian und dem für Infrastruktur zuständigen Fachbereichsleiter Christian Pohl nahmen seitens des Ortsausschusses Villip auch die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Killmann, Burglind Jantscher-Scheler, Otis Henkel und Ulf Hausmanns an der Einweihung teil.

„Ich bin sehr froh, dass wieder eine Brücke, die 2016 das Hochwasser nicht überlebt hat, jetzt wieder steht und wir damit ein weiteres Bauwerk geschaffen haben“, sagte Schmidt voller Stolz. Besonders, hob er hervor, da dies wie jede andere Baumaßnahme der Gemeinde nur mit Eigenmitteln und den üblichen Förderprorammen gestemmt werden musste. Spezielle Zuschüsse für Hochwasserschäden, wie es sie in diesem Jahr nach der Flutkatastrophe im Ahrtal gab, hätte es seinerzeit nicht gegeben. Und so habe man erst die Finanzierung sicherstellen müssen.

Gelungen sei dies, so Pohl, durch zwei Förderungen. Im Rahmen der Förderung der Nahmobilität „FöRi-Nah“ des Landes NRW sowie unter Beteiligung des Bundes-Sonderprogramms „Stadt und Land“ stand die Erneuerung der circa 150 Meter langen Wegeverbindung zwischen den Straßen „Im Eichacker“ und „Villiper Bachstraße“ an. Im Zuge dieses Projektes war es möglich, die in diesem Wegestück gelegene Brücke in die Förderung mit einzubinden. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro, die genannten Förderungen decken 90 Prozent der förderfähigen Kosten ab.

Brücke für 100-jähriges Hochwasser ausgelegt

Das neue Brückenbauwerk ist größer und, im Gegensatz zur ehemaligen Mauerwerksbogenbrücke mit Stahlbetonplatte, jetzt ein leicht gebogener Stahlüberbau mit circa zwölf Metern Spannweite. Mit zweieinhalb Metern Breite zwischen den Geländern überspannt die Brücke das hier noch Arzdorfer und später Godesberger Bach genannte Gewässer. Mit ihrer Bauweise, Größe und einer erheblich tieferen Verankerung als früher ist sie jetzt für ein hundertjähriges Hochwasserereignis bemessen.

Die Wegeverbindung im Waldstück bekam eine wassergebundene Decke. Die obere Wegeverbindung wurde mit nun zweieinhalb Metern Breite nicht nur größer, sondern in Asphaltbauweise auch deutlich verbessert. Der Rad- und Fußweg zwischen Villip und Villiprott ist zum einen eine wichtige Anbindung der beiden Ortschaften, zum anderen aber auch eine Anbindung an die Wasserburgenroute, die über die „Villiper Bachstraße“ verläuft. Zur Historie des Fußwegs wusste Hausmanns zu erzählen, dass sich der Begriff „Rodder Kirchweg“ davon ableitet, dass früher die Villiprotter, die Rödder, sonntags hier entlang zur Kirche gingen. Viel und gern genutzt, ob zur Kirche oder einfach so, wird er jedenfalls auch heute noch. (mm)

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BINGO-Spieler aus dem Raum Koblenz gewinnt über 515.000 Euro

Region/Koblenz – Wie schnell man aus 3,50 Euro über 515.000 Euro machen kann, bewies ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin bei der Lotterie BINGO! am vergangenen Sonntag: Mit einem Dreifach-Bingo knackte der Glückspilz den ordentlich gefüllten Jackpot. Der Gewinner oder die Gewinnerin hatte den gewinnbringenden Tippschein in einer Annahmestelle im Raum Koblenz ins Spiel gegeben und dafür den Einsatz von 3,50 Euro bezahlt.

Da der Schein ohne Kundenkarte abgegeben wurde, muss sich der oder die Glückliche nun bei Lotto Rheinland-Pfalz melden, um den Gewinn geltend zu machen.

BINGO! ist eine Umweltlotterie, die Lotto Rheinland-Pfalz gemeinsam mit einigen weiteren Landeslotteriegesellschaften anbietet. Regelmäßig profitieren von den Einsätzen die Stiftung Natur und Umwelt in Rheinland-Pfalz sowie das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN).

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Marienhaus Klinikum Bad Neuenahr sucht ein neues Ärzte- und Hebammen-Team für seine Frauenklinik

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Spätfolgen der Ahr-Flut sowie bevorstehende Ruhestände sorgen für schwierige Personalsituation. Breit angelegte Recruitingkampagne der Marienhaus-Gruppe, um drohende Schließung von Frauenklinik und Geburtshilfe zu vermeiden. Jährlich verschwinden immer mehr Frauenkliniken von der Landkarte der gynäkologischen und geburtshilflichen Versorgung.

Damit dem flutgebeutelten Ahrtal nicht dasselbe Schicksal ereilt, startet das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler gemeinsam mit seinem Träger, der Marienhaus-Gruppe, eine großangelegte Recruitingkampagne. Erklärtes Ziel: Ein neues motiviertes Ärzte- und Hebammenteam für die Frauenklinik des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr zu gewinnen. „Unser Wunsch ist es, eine familiäre Geburtshilfe sowie eine hochwertige gynäkologische Versorgung vor Ort zu erhalten und im Ahrtal nach der Flutkatastrophe in eine sichere Zukunft zu führen“, erklärt Dr. Jochen Messemer, Vorstand der Geschäftsführung der Marienhaus-Gruppe, und appelliert dabei an die vielzitierte SolidAHRität.

Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen
„Wir bieten den neuen Kolleginnen und Kollegen eine attraktive und verantwortungsvolle Führungsposition mit viel Gestaltungsspielraum in einer modern eingerichteten Klinik“, sagt Thorsten Kopp, Kaufmännischer Direktor des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler. Die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen bilden einen besonderen Schwerpunkt der Abteilung. Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, erhalten im interdisziplinären Brustzentrum eine Behandlung nach höchsten medizinischen Standards.

Die Geburtshilfe des Klinikums ist in der Region für ihre familiäre Atmosphäre und persönliche Betreuung bekannt. Im Kreißsaal werden jährlich rund 450 Babys entbunden. Hinzu kommen ca. 1.300 gynäkologische Operationen. „Ein großes Entwicklungspotential sehen wir außerdem im Bereich der Uro-Gynäkologie“, ergänzt Dr. Josef Spanier, Chefarzt der Frauenklinik im Krankenhaus Maria Hilf.

Neben der Tatsache, dass sich im Frühsommer 2022 fast gleichzeitig Chefarzt und Oberarzt in den Ruhestand verabschieden und entsprechende Bemühungen um Nachfolgeregelungen in 2021 nicht fruchteten, stellt nach wie vor das durch die dramatische Flut beschädigte Image der Region eine große Herausforderung für die Gewinnung von qualifizierten medizinischen und pflegenden Mitarbeitenden dar. Beidem will die Marienhaus-Gruppe mit dieser Kampagne entgegentreten und Menschen ansprechen, die langfristig einen Beitrag für die Zukunft der Region leisten wollen.  

Unterstützung durch politische Entscheidungsträger

Um die drohende Schließung der Frauenklinik abzuwenden, arbeitet das Klinikum eng mit den politischen Entscheidungsträgern auf lokaler sowie auf Landesebene zusammen. Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler, zögerte nicht, ihre Unterstützung zuzusagen: „Insbesondere vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe ist es für die Menschen im Kreis Ahrweiler sehr wichtig, dass die gynäkologische sowie geburtshilfliche Versorgung hier weiterhin wohnortnah sichergestellt sind. Es geht darum, gerade auch für junge Familien ein attraktives Wohnumfeld mit der notwendigen medizinischen Infrastruktur vor Ort anzubieten. Es ist mir daher ein wichtiges Anliegen, den anstehenden Generationenwechsel in der Leitung der Fachabteilung zu unterstützen.“

Großangelegte Recruitingkampagne

Neben Online-Stellenanzeigen setzt die Marienhaus-Gruppe bei der Nachfolgersuche auf überregionale Plakat- und Radiowerbung sowie eine umfassende Social-Media-Kampagne. Umfangreiche Informationen zu den ausgeschriebenen Stellen finden Interessenten auf einer eigens eingerichteten Kampagnenseite: www.marienhaus-klinikum-ahr.de/teamgyn. Neben Chefarzt, Oberarzt und Hebammen sucht das Krankenhaus übrigens auch Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sowie Pflegekräfte.

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Vorfreude auf Veranstaltungen im GesundLand Vulkaneifel 2022 – Kabarett, Kulinarik und Konzerte

Daun – Mit dem Forum Daun und dem bald eröffneten KulturRaum in Bad Bertrich verfügt das GesundLand Vulkaneifel über zwei Veranstaltungszentren, die regelmäßig zu Konzerten, Kabarett und Musicals einladen. Auch für das Jahr 2022 ist der Veranstaltungskalender gut gefüllt.

So gastiert am 7. Mai 2022 um 19.30 Kabarettist Jürgen Becker als einer der ersten Künstler im neuen KulturRaum Bad Bertrich, Großer Kursaal. Sein Programm: „Die Ursache liegt in der Zukunft“. Der Kapitalismus basiert auf unendlichem Wachstum. Doch wie soll das auf einem endlichen Planeten funktionieren?  Jürgen Becker entwickelt den optimalen Optimismus ohne Opiate und holt alle unter seine warme Decke. Dort wird genau recherchiert, was die Welt zusammenhält, wenn sie auseinander fällt – und wie es sich für alle so richtig rechnet, sie jetzt zu retten. Sein Humor lüftet durch, hält das Zeitfenster auf Kipp und macht den Chancen Avancen.

Bad Bertrich startet außerdem am 1. April die Kulinarische Restaurant-Rundreise – ein geführter Rundgang durch Bad Bertrich mit unterschiedlichen Etappenzielen, an denen man bei vier verschiedenen Restaurants in Bad Bertrich Einkehr hält und mit leckeren Schlemmereien und dem passenden Wein verwöhnt wird. Als krönender Abschluss nach dem Essen gibt es zusätzlich noch einen After-Dinner-Cocktail. Die Restaurant-Rundreise findet an verschiedenen Terminen zwischen April und Oktober statt.

Das beliebte Sommer-Kultur-Festival Klassiker auf dem Vulkan wird im Juni und Juli wieder die Maararena am Gemündener Maar zum Beben bringen. Für fast alle Veranstaltungen sind die Karten bereits vergriffen. Für die Sting-Tribute-Show „Message in a bottle – Musik, Wirken und Wesen des Musikers Sting“ ist noch ein Restbestand an Karten zu haben, schnell sein lohnt sich also. Das Konzert findet am 3. Juli Open Air am Gemündener Maar statt.

Tickets für alle genannten Veranstaltungen sind online erhältlich über www.ticket-regional.de oder an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen (z.B. GesundLand Tourist Informationen). Informationen und weitere Veranstaltungen gibt es unter www.kulturraum-badbertrich.de und www.forum-daun.de oder über Tel. 06592 951 370.