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Es geht wieder los – Kultur-Rucksack 2022 in Euskirchen – Workshops in den Osterferien

Euskirchen – Das Stadtmuseum bietet in den Osterferien zwei Workshops für Jugendliche an: Erste Ferienwoche: „Can‘t stop the feeling“. Ein Hip Hop-Workshop für alle, die gerne tanzen. Du liebst Musik? Du bewegst Dich gern dazu? Dann bist Du hier richtig. Du kannst mit einem professionellen Tanz-Coach coole Moves und Choreographien erlernen.

Viertägiger Workshop im Tanzstudio CO-LEG mit Margaret Macauly-Thiel, Tänzerin und Tanzcoach täglich 11.-14.04.2022 Uhrzeit: 10.00-11.30 Uhr. Hinweis: Bequeme Sportkleidung mitbringen!

Zweite Ferienwoche: „Aus alt mach anders – die Kunst des Upcyclings“

Ist das Kunst oder kann das weg? In jedem Fall Kunst, wenn aus alten, längst vergessenen Dingen und aus nicht mehr benötigten Gegenständen des täglichen Lebens neue Kreationen geschaffen werden – und genau das ist der ganz besondere Zauber des Upcycling. Womit und wie das geht vermittelt dieser Workshop.

Dreitägiger Workshop mit Andrea Buhmann, Künstlerin täglich 19.-21.04.2022 Uhrzeit: 11-15.30 Uhr

Veranstaltungsort: Kunstraum der Kreis-VHS, Baumstr. 2

Teilnehmen können Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahre. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldungen sind ab sofort unter: 02251 65074-35 oder museum@euskirchen.de möglich.

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Hilfskonvoi der Feuerwehr Aachen startet in Richtung Ukraine

Aachen – Am heutigen Freitag, 18. März ist ein Hilfskonvoi der Feuerwehr Aachen in Richtung der polnisch-ukrainischen Grenze aufgebrochen. Er transportiert vier gebrauchte Spendenfahrzeuge – zwei Löschfahrzeug und zwei Krankentransportwagen – mit kompletter Beladung. Die Fahrzeuge entsprechen nicht mehr dem in Deutschland erforderlichen Stand der Technik und wurden daher für den Einsatzdienst in Aachen ausgemustert, sind aber immer noch voll funktionsfähig und erfüllen im Kriegsgebiet Ukraine einen sinnvollen Zweck.

Sie bringen die Fahrzeuge an die polnisch-ukrainische Grenze: Freiwillige Feuerwehrmänner und Berufsfeuerwehrleute aus Aachen. Foto: Stadt Aachen/Björn Gürtler

Organisator Philipp Allwißner, Teamleiter Technik bei der Feuerwehr Aachen, ist froh, dass es nun endlich losgeht, nach der eineinhalbwöchigen Vorbereitung: „Es kostet einiges an Bürokratie, um die Fahrzeuge zu überführen und zu verschenken.“ In den letzten Tagen wurden alle Fahrzeuge und das Material auf Herz und Nieren geprüft, repariert, gesäubert, ausgetauscht. Für die Truppe, die sich aus Berufsfeuerwehrleuten und Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr zusammensetzt, waren viele der Arbeitsstunden Freizeit. Auch Urlaub haben einige der Feuerwehrmänner extra für die Fahrt genommen. „Ich bin schon noch ein wenig angespannt. Aber ich denke, am Aachener Kreuz fällt das ein wenig ab – wenn alles rollt“, lächelt Allwißner.

„Gemeinsam für die Ukraine“: Das Motto der Hilfsaktion ist eindeutig. Foto: Stadt Aachen/Björn Gürtler

Ziel des Konvois ist die Stadt Nisko, im östlichen Polen, genauer eine Feuerwehrschule, an der die Übergabe der Fahrzeuge an ukrainische Kräfte stattfindet. „Dort treffen wir mit einigen polnischen und ukrainischen Kollegen zusammen und es wird eine kurze Einweisung für die Fahrzeuge geben“, so Allwißner.

Es fahren insgesamt acht Fahrzeuge mit, wobei drei Fahrzeuge für die Rückreise der Feuerwehrleute vorgesehen sind. Weiterhin begleitet der Werkstattwagen der Kfz-Werkstatt der Berufsfeuerwehr den Tross, der ebenfalls mit zurückkehrt. Im weiteren Verlauf trifft der Aachener Konvoi nahe Kassel, in Thüringen und bei Dresden auf weitere Spendenkonvois mit Feuerwehrfahrzeugen. Am Ende werden rund 16 gebrauchte Feuerwehrfahrzeuge an die polnische Grenze geliefert. „Normalerweise würden diese Fahrzeuge über eine Börse für gebrauchte Fahrzeuge versteigert“, erläutert Allwißner.

Die Idee für diesen Konvoi hatte ein Kasseler Unternehmen, dass Feuerwehrausrüstung anbietet. Der Deutsche Feuerwehrverband hat bei der Organisation mitgeholfen. „Uns war wichtig, dass das vernünftig abläuft und die Fahrzeuge auch wirklich dort ankommen, wo sie benötigt werden“, so der Teamleiter Technik.

Die Strecke bis zum Zielort ist rund 1.500 Kilometer lang. Geplant ist, am frühen Samstagmorgen die Übergabe abzuwickeln. „Nach der Einweisung und einem Kaffee geht es dann zurück“, plant Allwißner. Die Rückkehr in Aachen ist für Sonntag erwartet.

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Fortschritt

2021 Schwieriges Jahr für den Tourismus in der Eifel – 2022 startet positiv in die neue Saison

Prüm – „Es war ein weiteres, extrem schwieriges Jahr für unsere touristischen Betriebe in der Eifel. Die andauernde Corona-Pandemie mit einem Lockdown in den ersten Monaten und die Hochwasserkatstrophe im Juli, der eine Stornierungswelle folgte – die Eifel musste wiederholt einen starken Einbruch in der touristischen Nachfrage verkraften“, sagt Markus Ramers, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus GmbH. „Der Beginn des Jahres stimmt uns allerdings optimistisch“. Während einer Pressekonferenz resümierten Ramers, Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH sowie Wolfgang Reh, Eifel Tourismus GmbH, die Bilanz des Tourismusjahres 2021 und stellten die Aktivitäten für das Jahr 2022 vor.

Die Bilanz 2021

Die Corona-Pandemie hat alle Tourismusregionen vor große Herausforderungen gestellt“, berichtet Klaus Schäfer. Die Zahlen: Im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel wurden 19,86 Prozent weniger Gästeankünfte vermeldet und 10,33 Prozent weniger Übernachtungen. Im rheinland-pfälzischen Teil der Eifel sehen die Zahlen ähnlich aus: -17,1 Prozent Gästeankünfte und -12,70 Prozent Übernachtungen.  Der Tourismus ist wichtig für die Wirtschaft in der Eifel, dies belegen Zahlen des Deutschen wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (DWIF). Für das Jahr 2020 (März bis Dezember) hat das DWIF für die Eifel einen Umsatzausfall von etwa 520,2 Millionen Euro berechnet. 282,6 Millionen entfallen dabei auf den Übernachtungstourismus und 237,6 Millionen auf den Tagestourismus. „Für die Eifel bedeutet dies wöchentliche Umsatzeinbußen von circa 10 Millionen Euro“, sagt Schäfer. Hinzu kommt, dass dem Tourismus pandemiebedingt viele Fachkräfte verloren gegangen sind. Im Herbst konnte die Stornowelle abgebremst werden. „Unsere Botschaft “Urlaub in der Eifel möglich” im vergangenen September ist bei den Besuchern gut angekommen und die Buchungen stiegen langsam wieder an“, sagt Klaus Schäfer. Besonders der sonnige Oktober hat den Gastronomen und Hoteliers hohe Gästezahlen beschert.

Guter Start in die Tourismussaison 2022

Der positive Trend am Ende des Jahres 2021 setzt sich zu Beginn 2022 fort, die Buchungszahlen steigen. „Deutschland ist weiterhin das Urlaubsland Nummer eins in der deutschen Bevölkerung, davon profitiert auch die Eifel mit ihrer weitläufigen Natur und den vielen hochwertigen Wander- und Radangeboten“, blickt Reh optimistisch in das Jahr 2022. Eine Befragung durch das Marktforschungsunternehmen inspektour hat ergeben, dass die Eifel sich auf Platz 11 im Ranking inländischer Reiseregionen befindet. ET-Geschäftsführer Schäfer blickt ebenfalls positiv in das laufende Jahr: „Die bisherigen Buchungszahlen auf den großen Portalen für dieses Jahr sind vielversprechend. Wir wünschen uns, dass dieser Trend weiter anhält, dann könnten wir Ende 2022 das Vor-Corona-Niveau wieder erreichen“.

Noch mehr positive Nachrichten kommen vom Centerpark in Gunderath (Vulkaneifel). Das Unternehmen will 64 Millionen in die Anlage investieren. Alle Beteiligten sehen darin ein wichtiges Zeichen für die große Bedeutung des Tourismus in der Eifel.

Rad- und Wandersaison eröffnet

Die Eifel steht für einen naturnahen Wander- und Radurlaub. Viel Platz steht den Urlaubern bei ihren Aktivitäten zur Verfügung und sie genießen den Aufenthalt in der Natur. In einem Teil der Eifel hat das Hochwasser zwar gravierende Schäden angerichtet, doch die konnten inzwischen weitgehend beseitigt werden. „Unser Dank gilt besonders den ehrenamtlichen Kräften, die auf den Wegen unterwegs waren, um die Schäden zu begutachten“, lobt Ramers den Einsatz der Kräfte. Besonders die Wegepaten des Eifelvereins hätten sich sehr stark eingesetzt und die Wege überprüft. „Hand in Hand mit den Kommunen konnten dadurch die Schäden schnell aufgenommen werden und die Instandsetzung schnell aktiviert werden“.

Neben den Radwegen war der Eifelsteig besonders von den Hochwasserfolgen betroffen. Der Premiumwanderweg ist inzwischen wieder in seiner Gesamtheit begehbar. Es gibt derzeit nur noch wenige Umleitungen und eine Sperrung. Dem beliebten Wandererlebnis auf dem Premiumwanderweg steht also nichts mehr im Wege.

Viele Tipps zu erlebnisreichen Wanderungen und Radtouren bieten das neue Magazin „Auf Tour 2022“ und die „Landingpage Frühling“ unter www.eifel.info .

Eifel Tourismus GmbH mit neuen digitalen Services

Die vergangenen Jahre haben besonders den Fokus auf die Digitalisierung gelegt. Digitales Marketing ist heutzutage unverzichtbar und spielt in der Tourismusarbeit eine immer größere Rolle. Um die Betriebe darin zu unterstützen, werden in den kommenden Monaten Mitarbeiter der örtlichen Tourismusorganisationen zu E-Coaches ausgebildet, die die Betriebe in ihrer Digitalisierungsarbeit unterstützen können. Sie erhalten unter anderem Fachwissen zu den Themen Online-Vertrieb, Online-Marketing, Social Media Marketing und Suchmaschinenoptimierung und können mit ihrem Wissen die Betriebe dann gezielt coachen.Hinzu kommen Gelder aus verschiedenen Förderprojekte der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Eines davon ist das REACT Programm in NRW. „Gemeinsam mit der Stadt Aachen haben wir für den nordrhein-westfälischen Teil der Eifel eine Million Euro beantragt. Wir erwarten bis Ende April die Bewilligung und können dann in die Umsetzung startet“, freut sich Ramers über die voraussichtliche Förderung des Landes NRW. Das Geld wird in die Textproduktion, Foto-Shootings, Marketing-Kampagnen und der Planung neuer digitaler Services für die Gäste investiert. Auch Rheinland-Pfalz unterstützt die Region mit Fördergelder. „120.000 Euro haben wir bisher für Marketing-Maßnahmen erhalten. Weitere 200.000 Euro für Digitalisierungsmaßnahmen sind bewilligt und wir erwarten darüber hinaus noch weitere Gelder für Marketingmaßnahmen“, berichtet Schäfer.

Im Rahmen der verstärkten Digitalisierung befindet sich bereits eine barrierefreie PWA (Progressive Web-App) in der Umsetzung. Dabei handelt sich um eine Webseite mit Merkmalen einer App. Tourismus NRW, das Fraunhofer Institut und die Eifel Tourismus GmbH wurden dabei für ihre Idee einer PWA für barrierefrei Reisende ausgezeichnet. Die Vorteile einer PWA liegen darin, dass sie auf allen Endgeräten funktioniert und ein Herunterladen nicht notwendig ist – im Gegensatz zu Apps. Sie ermöglicht den Eifel-Gästen eine digitale, individuelle Reiseplanung.

Zu den weiteren Maßnahmen zählen auch WiFi-Zähler zur Messung der Besucherströme in ausgewählten Ausflugszielen.

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„Flüchtlinge aus der Ukraine anmelden!“ – Die Mechernicher helfen

Mechernich – Welle der Hilfsbereitschaft – Bis Mittwoch kamen fast alle Ukraine-Kriegsvertriebene privat in Familien unter – Stadtverwaltung hilft direkt, gibt Tipps und bemüht sich um weitere Quartiere – Migrantenunterkunft an der Friedrich-Wilhelm-Straße erreicht rasch ihre Kapazitätsgrenzen.

Die Freikapazitäten in der Migrantenunterkunft des Bundes in Mechernich, dem früheren Offizierscasino und Unteroffiziersheim des Luftwaffenregimentes 8, beträgt 90, aber es sei abzusehen, dass diese Zahl noch vor dem Wochenende erreicht wird, so die Stadt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Pro 100.000 Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine nimmt die Stadt Mechernich 50 bei sich auf. „Das ist noch zu schaffen“, konstatiert die zur Zeit mit der Flüchtlingsunterbringung betraute Fachbereichsleiterin Silvia Jambor. Und die Mechernicher helfen, wo sie können…

Bis Mittwochmittag waren 43 Kriegsflüchtlinge eingetroffen – und ausnahmslos privat bei Familien im Stadtgebiet untergekommen. Am Nachmittag traf ein Shuttlebus mit ukrainischer Flagge in der Frontscheibe aus Köln mit weiteren 20 Menschen ein – sie kamen in die Migrantenunterkunft im früheren Casino in der Friedrich-Wilhelm-Straße.

Dort sollen auch noch vor dem Wochenende weitere 20 Flüchtlinge eine zwischenzeitliche Heimat finden, die die Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Jugend und Soziales im Wege der Amtshilfe vom Regierungspräsidenten in Arnsberg übernehmen.

Die Freiwillige Feuerwehr Mechernich war bei einer kreisweiten Aktion der Feuerwehren am Mittwoch dabei, weitere Familien, die die umkämpfte Ukraine verlassen haben, an der polnischen Grenze zu übernehmen und an den Bleiberg zu bringen.

Die Freikapazitäten in der Migrantenunterkunft des Bundes in Mechernich betrug zu dem Zeitpunkt noch 90, aber es sei abzusehen, dass diese Zahl noch vor dem Wochenende überschritten wird, so die Fachbereichs- und Ordnungsamtsleiterin.

Große Aufnahmebereitschaft

„Wir suchen weitere Privatquartiere und arbeiten an weiteren kommunalen Unterbringungsmöglichkeiten“, so Silvia Jambor. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick lobte am Dienstag in einer Sitzung des Mechernicher Hauptausschusses in Kommern die Aufnahmebereitschaft Mechernicher Familien. Wer Flüchtlinge privat aufnehmen möchte, soll sich im Rathaus bei Angelika Franz, (0 24 43) 49-43 18, a.franz@mechernich.de, oder Sabine Bel, (0 24 43) 49-43 11, s.bel@mechernich.de, melden.

Silvia Jambor rät privaten Quartiergebern und Flüchtlingen zu einigen wichtigen Verhaltensregeln: „So ist eine Meldung beim Einwohnermeldeamt/Bürgerservice der Stadtverwaltung unerlässlich. Die Menschen werden registriert, werden Teil des Unterstützungsprozesses durch den Staat, bekommen Anträge auf Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, die sie beim Ausländeramt des Kreises einreichen.“

„Wer privat Flüchtlinge aus der Ukraine bei sich aufgenommen hat, sollten die Menschen im Bürgerservice auch im Nachhinein anmelden, um gegebenenfalls einen Anspruch auf Leistungen zu erhalten“, rät die Stadtverwaltung. Für die Anmeldung bei der Meldebehörde ist grundsätzlich ein Identitätsdokument (Reisepass, Ausweisdokument oder vorläufiges Ausweisdokument) und eine Wohnungsgeberbestätigung (Link: Wohnungsgeberbestaetigung_lay4.pdf (mechernich.de) vorzulegen.

Briefkästen zusatzbeschriften

Silvia Jambor: „Im Bürgerservice erhalten Sie dann bei der Anmeldung automatisch einen Antrag für die Aufenthaltserlaubnis, der beim Ausländeramt des Kreises Euskirchen einzureichen ist und ein Merkblatt zum Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis gem. § 24 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) und ggf. ein Antrag auf Arbeitserlaubnis.“

Sofern die Betroffenen weitere Sozialleitungen beantragen, werden die zuständigen Stellen ggf. noch weitere Unterlagen verlangen. Eine weitere Bitte richtet Fachbereichsleiterin Jambor an die deutschen privaten Gastgeber: „Beschriften Sie Ihren Briefkasten zusätzlich mit den Namen ihrer Gäste, damit Behördenpost sicher ankommt.“

Weil nun laufend neue Ukraine-Flüchtlinge ankommen, bittet die Stadt um eine vorherige Online-Terminanmeldung beim Einwohnermeldeamt/Bürgerservice unter https://termine-reservieren.de/termine/mechernich/

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Hilfs-Bereitschaft hält an – Bereits über 1.000 gefüllte Kartons aus Jülich für die Ukraine

Jülich – Neben zahlreichen Spenden von Einzelpersonen tragen auch verschiedene Firmen zum Gelingen der Aktion bei. So konnte nach gut einer Woche der 1.000ste Karton voller Spenden auf den Weg in die Ukraine geschickt werden.

Das Sportstudio FitGym24 in Jülich hat seine Kundinnen und Kunden um Unterstützung für die Aktion gebeten. In der gut gefüllten Spendenkiste waren am Ende des Tages 365 Euro, die Rayisa Fits und Mo Khomassi gerne in Empfang nahmen. Geldspenden können auf das Spendenkonto bei der Stadt Jülich (IBAN DE44 3955 0110 0000 0254 11) mit Verwendungszweck „Spende Ukraine“ überwiesen werden.

Die Sammelstelle für Sachspenden ist von Donnerstag 17. bis Sonntag 20. März 2022 wieder geöffnet. In der Elisabethstr. 1, im Gebäude der Firma BOOS, werden die Spenden dankbar angenommen, sortiert und für die Reise in die Ukraine sicher verpackt.

Alle Informationen zur Spendenaktion, die Liste der benötigten Sachspenden und Kontakte zum Team hinter der Aktion sind tagesaktuell zu finden auf www.juekrainer.de.

Zu den dort genannten Öffnungszeiten kann man in der Sammelstelle auch vorbei kommen um Kontakt zu der ukrainischen Community „Die JÜKRAINER“ zu knüpfen und wegen weiterem Unterstützungsbedarf ins Gespräch zu kommen.

Ein großes Dankeschön gilt allen, die mit Sachspenden, Geldspenden oder praktischer Hilfe die Spendenaktion unterstützen.

Wer zum Transport von Sachspenden Kartons benötigt, kann an der Hotline der Stadt Jülich einen Termin zur Abholung vereinbaren. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr telefonisch erreichbar unter 02461 / 63-605 oder per Mail an Hotline@juelich.de. Die Abholung erfolgt dann auf dem Hof des Neuen Rathauses, Große Rurstraße 17 in Jülich.

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50 Jahre der Stadt Meckenheim treu geblieben

Meckenheim – Bürgermeister verabschiedet Anita Neuenfeldt in den Ruhestand. Mit Anita Neuenfeldt hat ein wahres „Urgestein“ die Stadt Meckenheim verlassen. Rund 50 Jahre nach ihrem Dienstbeginn ist sie in den wohl verdienten Ruhestand getreten. Entsprechend persönlich fiel die Verabschiedung im Büro des Bürgermeisters aus. Verwaltungschef Holger Jung überreichte neben einem großen Blumenstrauß eine Ehrenurkunde. Vor allem aber dankte er seiner langjährigen Mitarbeiterin für deren unermüdlichen Einsatz und außergewöhnliche Treue – ein Zeichen gegenseitiger Wertschätzung. Als besonderen Clou gab es die Medaille „Beste Standesbeamtin der Welt“, die der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern hatte kreieren lassen und nun in herzlicher Atmosphäre übergab.

In heiterer Runde blickte man gemeinsam zurück und erzählte sich so manche Anekdote aus 50 Jahren Berufsleben. Anita Neuenfeld hatte am 1. Juli 1972 ihre Ausbildung bei der Stadt Meckenheim begonnen. Das Rathaus sollte fortan ihre Wirkungsstätte bleiben. Vielen Bürgerinnen und Bürgern dürfte sie bestens bekannt sein, haben doch einige von ihnen vor der lebensfrohen und sympathischen Meckenheimerin den Bund des Lebens geschlossen. Seit 1989 war sie als Standesbeamtin tätig. Ebenso fielen das Friedhofswesen und die Rentenversicherung in ihren Arbeitsbereich.

Diese Tätigkeiten gehören nun der Vergangenheit an, tatenlos bleibt Anita Neuenfeldt aber keinesfalls. So möchte sie Deutschland näher kennenlernen. Und sobald es die Pandemie zulässt, stehen Reisen in unbekannte Länder auf dem Programm des „Urgesteins“, das die 50 Jahre bei der Stadt Meckenheim in bester Erinnerung behalten wird.

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Im Stadtgebiet Schleiden soll es 2024 insgesamt 24 Kita-Gruppen geben

Schleiden – Im Stadtgebiet Schleiden liegt die Betreuungsquote der unter Dreijährigen aktuell bei rund 41 Prozent. Ziel der Verwaltung ist, 2024 insgesamt 150 U3-Betreuungsplätze bereitzustellen, was einer Versorgungsquote von circa 70 Prozent entspricht.

Dazu soll auch in Olef eine neue viergruppige Kindertagesstätte im Bereich des Bolzplatzes errichtet werden. „Eine Erweiterung der derzeitigen Kindertagesstätte in Olef, in der aktuell 1,5 Gruppen untergebracht sind, ist sowohl aus baurechtlichen als auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll“, so der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter, der die Gesamtkonzeption in der Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses am 17. März 2022 vorstellt.

Dort, wo aktuell noch die Kita-Container der Kindertagesstätten Profinos Schleiden und Gemünd stehen, soll voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2023 der Neubau errichtet werden – vorausgesetzt, der Stadtrat stimmt dem Vorhaben der Verwaltung am 7. April zu. Die Fertigstellung der neuen Kindertagesstätte ist für (Spät)Sommer 2024 geplant.

Im daran angrenzenden Bereich soll im weiteren Verlauf nicht nur der Bolzplatz wiederhergestellt, sondern auch weitere öffentliche Sport- und Spielangebote geschaffen werden. „Die neue Kindertagesstätte könnte künftig als ‚Kita Schleidener Tal‘ fungieren, da der Standort auch für Kinder aus Nierfeld und vor allem aus Schleiden interessant ist“, führt Wolter weiter aus.  Die Bezirksregierung Köln habe sich bezogen auf das Planungsrecht bereits positiv zu dem Vorhaben geäußert.

Nachnutzer für Kita-Gebäude in Gemünd gefunden

Auch für die durch die Flutkatastrophe stark beschädigten Kita Gebäude in Gemünd hat die Stadt Schleiden, vorausgesetzt einer positiven Entscheidung des Stadtrates am 7. April, bereits eine Lösung gefunden: Das Gebäude in ‚Malsbenden‘ wird voraussichtlich die KG rot-weiß Gemünd übernehmen, die bei der Flut ihr Vereinsheim mit dem gesamten Inventar verloren hat. In die ehemalige Kita ‚Am Kreuzberg‘ zieht voraussichtlich der ‚Jugendtreff Kolosseum‘ im Erdgeschoss ein. Das DRK Euskirchen mit dem Familienzentrum bleibt – wie vor der Flut – mit seinem Angebot auf der ersten Etage des Gebäudes. „Der ‚Jugendtreff Kolosseum‘ ist eine ideale Ergänzung zum Familienzentrum“, so Wolter, der froh ist, die beiden Gebäude so wieder einer sinnvollen und bedarfsgerechten Nutzung zuführen zu können.

Eine Wiederherstellung der beiden zerstörten Kindertagesstätten hatte Wolter von vorneherein ausgeschlossen, da sich beide Objekte für einen zukunftsorientierten Ausbau zu einer viergruppigen Einrichtung mit allen Gruppenformen aufgrund der Lage, der Verkehrsanbindung und/oder der Grundstücksgröße nicht eignen.

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Stadt Wittlich überreicht Ehrenamtskarten

Wittlich – Nachdem im April 2021 die Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz in der Stadt Wittlich eingeführt wurde, freute sich Bürgermeister Rodenkirch am 9. März 2022 bei einem kleinen Empfang weitere Ehrenamtskarten und Jubiläumsehrenamtskarten überreichen zu können. Den Glückwünschen zum Erhalt dieser Karten schlossen sich auch Vertreter*innen der politischen Gremien an. Die Karten sind ein kleiner Dank und eine Anerkennung an Menschen, die sich in überdurchschnittlichem Maß freiwillig für die Gesellschaft engagieren.

Die Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz können Ehrenamtliche erhalten, wenn sie sich seit mindestens einem Jahr mit durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr engagieren. Bürgermeister Rodenkirch beglückwünschte die Ehrenamtlichen Marlene Görgen, Renate Jax, Petra Korff, Ursula Mehlen, Heinz Mehlen, Brigitte Schiffels und Renate Spichale zum Erhalt dieser Karte, wobei das ehrenamtliche Engagement oft weit über die zum Erhalt der Karte erforderliche Stundenanzahl hinaus geht. Weitere Ehrenamtskarten gingen an Melitta Roßwinkel, Waltraud Basten, Susanne Dietsch-Porco und Brunhilde Metzen. Die Ehrenamtskarten wurden zu einem großen Teil für das Engagement beim Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich e. V. im Second-Hand-Laden Kaufen mit Herz erstellt.

Außerdem freute sich Bürgermeister Rodenkirch die Jubiläumsehrenamtskarte an Maria Klein für ihren langjährigen Einsatz im Elternkreis behinderter Kinder Wittlich e. V. zu überreichen. Die Jubiläumsehrenamtskarte kann erhalten, wer sich 25 Jahre ehrenamtlich engagiert. Dies kann in unterschiedlichen Bereichen erfolgen, die weiteren Voraussetzungen entfallen. Die Jubiläumsehrenamtskarte gilt lebenslang, die Ehrenamtskarte ist 2 Jahre gültig.

Mit der (Jubiläums-) Ehrenamtskarte können die ehrenamtlich Tätigen viele Vergünstigungen in Anspruch nehmen, die die beteiligten Kommunen oder private Partner in Rheinland-Pfalz zur Verfügung stellen – aktuell sind dies rund 700 Vergünstigungen. Eine Aufstellung aller Vergünstigungen ist unter https://wir-tun-was.rlp.de/de/anerkennung/ehrenamtskarte/ zu finden. In der Stadt Wittlich werden die Eintritte in die städtischen Museen sowie die Gebühren auf Veranstaltungen der VHS Wittlich-Stadt und Land e. V. ermäßigt.

Für den Erhalt der Ehrenamtskarte oder der Jubiläumsehrenamtskarte sind entsprechende Anträge zu stellen. Beantragt wird die Karte in der Kommune, in der der überwiegende Teil des ehrenamtlichen Engagements erfolgt. Diese prüft die Anträge und leitet sie an die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in der Staatskanzlei RLP weiter. Die Formulare sind über die oben aufgeführte Website verfügbar. Gerne werden die Formulare per E-Mail oder Post zugesandt. Für Fragen steht die Sachbearbeiterin in der Stadtverwaltung Sylvia Schmitt, Telefon 06571/171161 oder E-Mail: sylvia.schmitt@stadt.wittlich.de gerne zur Verfügung.

 

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5000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel

Kall – Mit genau 517.500 Euro hat die Hilfsgruppe Eifel in der Region  zahlreiche Opfer der schlimmen Flut im Juli vergangenen Jahres unterstützt. Nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Flucht vieler Menschen aus den  Kriegsgebieten widmet sich die Hilfsgruppe jetzt er Unterstützung von Flüchtlingen, die aus der Ukraine in den Kreis Euskirchen geflüchtet sind.

Eine der letzten Flutopfer-Spenden in Höhe von 5000 Euro übergab jetzt der Spendenpate Markus Willmes vom Verein „AXA von Herz zu Herz e.V.“ an Flutopfer-Helfer Dieter Züll von der Hilfsgruppe Eifel. Die Übergabe erfolgte in Kall, wo die Hilfsgruppe in den letzten Monaten  zahlreiche Flutopfer mit Soforthilfen unterstützt hat.

„Die immensen Schäden, die das Hochwasser vielerorts angerichtet hat, haben uns schockiert“, berichtete Markus Willmes. Deshalb habe der Verein „AXA von Herz zu Herz“, ein sozialer Verein der AXA-Versicherung,  einen Spendenaufruf unter den AXA-Mitarbeitern und Agenturen gestartet und eine große Spendenbereitschaft erfahren. Aus einer Vielzahl von Vorschlägen der Mitarbeitenden habe AXA von Herz zu Herz Spenden-Empfänger ausgesuchte, die der Verein aufgrund seiner Satzung unterstützen könne.

Die Hilfsgruppe Eifel wurde von Markus Willmes, der bei AXA in Köln-Hohlweide beschäftigt ist, als spendenwürdig vorgeschlagen. Im Auftrag des Vereins übergab Willmes jetzt die Spende von 5000 Euro, die zur Abdeckung der entstandenen Kosten für die Anschaffung von Heizöfen und Baumaterial für Flutopfer Verwendung finden werden. (Reiner Züll)

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Tourismus im Ahrtal läuft zum Frühling wieder an

Ahrtal – Wanderwege, Erlebnisse und immer mehr Betriebe laden zum Besuch ein. Mit den ersten Frühlings-Sonnenstrahlen erwacht auch der Tourismus im Ahrtal wieder zu neuem Leben. Nachdem die Möglichkeiten für Gäste im Herbst und Winter noch sehr eingeschränkt waren, signalisiert das Ahrtal, zum Beginn der Frühjahrssaison wieder zunehmend Gäste begrüßen zu können.

Ausblicke vom Rotweinwanderweg bei Mayschoß. Foto: Dominik Ketz

Angekündigt sind Erlebnisse, Wandertouren sowie Events und auch Gastgeber öffnen nun sukzessive. „Das Ahrtal hat trotz der Flutfolgen Schönes zu bieten. Die Landschaft ist gerade in den Höhenlagen vielfach unberührt. Unsere Anbieter und Betriebe sind unfassbar engagiert, wieder Gäste zu begrüßen zu können. Und wir brauchen die Gäste auch dringend. Denn das Ahrtal lebt vom Tourismus und ein Besuch ist somit auch gelebte SolidAHRität“, erläutert Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Eine aktuelle Umfrage unter den über 300 Mitgliedsbetrieben des Vereins hat ergeben, dass derzeit knapp 25 Prozent bereits geöffnet sind, weil sie entweder nicht betroffen waren oder bereits eine Sanierung vornehmen konnten. Weitere 25 Prozent haben bereits angekündigt, noch in diesem Jahr die Wiederöffnung anzustreben.  Größere Hotelbetriebe haben darüber hinaus die Öffnung für 2023 angekündigt.  Über 40 Prozent haben signalisiert wieder zu öffnen, aber noch kein konkretes Datum angegeben. „Dass somit über 90 Prozent unserer Mitglieder wieder öffnen möchten, ist ein starkes Signal. Nun gilt es auch, den Gästen Angebote für ihren Aufenthalt zu präsentieren“, so Lindner weiter.

Wander- und Weinerlebnisse

So ist und bleibt das Ahrtal beliebte Wanderregion. Insbesondere in den Höhenlagen stehen nach wie vor Wanderwege zur Verfügung und das über das gesamte betroffene Ahr-Gebiet von der Quelle bis zur Mündung. Teilstücke des AhrSteigs (Etappen 1, 2 und 7) in den Bereichen Blankenheim, Aremberg, Bad Neuenahr und Sinzig sind beispielsweise nicht betroffen von der Flut. Der Rotweinwanderweg, der dieses Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, steht für Wanderer mit seiner kompletten Strecke auf 35 Kilometern zwischen Altenahr und Bad Bodendorf zur Verfügung. Rund um Bad Neuenahr-Ahrweiler sind Traubenpfade und der nahe gelegene Birnenrundweg möglich. Für die betroffenen Teile des AhrSteigs werden derzeit Umleitungen eingerichtet und ausgeschildert. Spätestens im Sommer soll so der Fernwanderweg durchgängig wanderbar sein.

Auch weitere Erlebnisse laden Gäste zu einem Besuch ein: Ein spannendes Zeugnis des Kalten Krieges ist die Dokumentationsstätte Regierungsbunker. Römische Geschichte wird im Museum Roemervilla lebendig. Hoch hinaus geht es beim Wald-Abenteuer im Wald-Kletterpark. Ab Ostern wird es erneut  Weinwanderungen, Weinproben und Gästeführungen geben.  Ein besonderes Event, das ebenfalls die Themen Wein und Wandern verbindet, ist das „Wandern für den Wiederaufbau“ auf dem Rotweinwanderweg. Während entlang des Weges zwischen Dernau und Altenahr Weinstände Ahrweine ausschenken, können die Gäste mit dem Erwerb eines SolidAHRitäts-Weinglases und passendem Armband einen Beitrag zum Wiederaufbau der Weinorte leisten.

Homepage komplett überarbeitet

Die zentrale touristische Website www.ahrtal.de hat der Ahrtal-Tourismus über die Wintermonate komplett überarbeitet. Geschäftsführer Christian Senk: „Es war uns schnell klar, dass wir unsere Kommunikation neu aufstellen müssen, nicht nur hinsichtlich der Informationen, sondern auch im Hinblick auf unsere Gästeansprache. Ziel war, die Gäste ehrlich über den Stand der Dinge im Ahrtal zu informieren und gleichzeitig für einen Besuch im Ahrtal zu werben.“ Auf der Unterseite www.ahrtal.de/fuer-dich-da erhalten Gäste alle aktuellen Infos, was derzeit im Ahrtal möglich ist und  welche Betriebe geöffnet sind. Da es hinsichtlich Anreise und Parkmöglichkeiten Einschränkungen gibt, liefert die Website hierzu entsprechende Hinweise. Die Social-Media-Accounts des Ahrtal-Tourismus haben durchweg regen Zulauf. So hat der Facebook-Account im Winter die 40.000-Abonnenten-Marke genknackt. Auf Instagram folgen neuerdings über 5000 Menschen dem Ahrtal.

Parallel dazu führt der Ahrtal-Tourismus den geplanten Strategie-Prozess Tourismus weiter voran. Kurzfristige Ziele sind die Schaffung eines Beratungsprogramms für Betriebe und die Besucherlenkung vor Ort. Langfristiges Ziel ist, gemeinsam mit allen Akteuren im Tourismus, den Kommunen, dem Kreis Ahrweiler und mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz eine konkrete Strategie für die Zukunft zu entwickeln. Bislang konnte der Ahrtal-Tourismus bereits viele Unterstützer gewinnen, die das Projekt auch finanziell begleiten. Nun folgen – auch mit Hilfe erfahrener externer Berater – die einzelnen Arbeitsphasen in Form von Workshops, Gesprächen und Fachvorträgen.

„Der Tourismus im Ahrtal ist auf einem guten Weg – insbesondere aufgrund des großen Engagements aller Akteure, allen voran das der Gastgeber und Winzer. Ohne ihre Zuversicht, ihre Ideen und ihre Umsetzungskraft wäre das Tal nicht in der Lage, wieder Gäste zu begrüßen. Unsere Hoffnung ist, dass viele Gäste diese Anstrengungen honorieren und das Ahrtal mit ihrem Besuch unterstützen“, so Lindner abschließend.