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Weihbischof auf Firmreise in der Westeifel

Prüm/Region – Der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert wird in den kommenden Wochen im Dekanat St. Willibrord Westeifel ca. 240 Jugendlichen das Sakrament der Firmung spenden. Folgende Termine sind unter den bekannten Corona-Schutzauflagen für Gottesdienste geplant:

Samstag, 19. März um 13.30 Uhr St. Michael, Winterspelt, um 16 Uhr in St. Remigius, Pronsfeld und um 18.30 Uhr in St. Peter und Paul, Auw; Sonntag, 20. März um 11 Uhr in St. Leodegar, Schönecken; Samstag, 26. März um 15 Uhr in St. Hubertus, Großkampenberg, um 17.30 Uhr in St. Matthäus, Daleiden; Sonntag 27. März um 9.30 Uhr und um 11.30 Uhr in St. Nikolaus, Neuerburg, um 15.30 Uhr in St. Hubertus, Körperich; Samstag, 2. April um 10.30 Uhr und um 15 Uhr in St. Salvator, Prüm. (sb)

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Ukraine-Krise, Energiepreis-Steigerung und Corona-Pandemie im Mittelpunkt der Beratungen von Bund und Ländern

Region/Mainz/Berlin – Die Lage in der Ukraine und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Länder sowie die aktuelle Lage zur Corona-Pandemie standen im Mittelpunkt der Beratungen der Regierungschefinnen und –chefs der Bundesländer mit Bundeskanzler Olaf Scholz.

Dazu erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Mit jedem Tag des Fortdauerns des Kriegs von Wladimir Putin gegen die Ukraine wird die Situation der Menschen im Kriegsgebiet dramatischer. Um den flüchtenden Menschen bestmöglich helfen zu können, brauchen wir eine Koordinierung zwischen Bund und Ländern. Dazu haben wir bereits unter Federführung des Bundesinnenministeriums einen wöchentlich tagenden Bund-Länder-Koordinierungsstab.“

Um den Flüchtenden den besten Schutz geben zu können, wolle man eine zügige Registrierung und eine abgestimmte Verteilung auf die Bundesländer. „Natürlich sollen die Menschen, die zu uns kommen, in erster Linie dort unterkommen, wo sie Verwandte oder Freunde haben. Soweit das nicht der Fall ist, muss eine zentrale Verteilung erfolgen. Dazu hat der Bund umfassende Lageberichte und technische Unterstützung zugesagt“, so die Ministerpräsidentin.

Im nächsten Schritt sei es wichtig, die Teilnahme an Integrations- und Sprachkursen zu ermöglichen. Dazu bietet der Bund den kostenfreien Zugang zu den Kursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge an. Kinder sollen schnell Zugang zu Kitas bekommen, Kinder und Jugendliche sollen in Schulen und Jugendliche und junge Erwachsene in weiterführenden Schulen und Hochschulen integriert werden. Für vulnerable Gruppen und die ältere Generation müssen Plätze in Alten- und Pflegeheimen gefunden werden. Die Agenturen für Arbeit werden bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen helfen und weitere Fördermaßnahmen anbieten.

„In Rheinland-Pfalz sind wir gut vorbereitet. Das Integrationsministerium hat in den Aufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende die Kapazitäten erweitert. Wir haben als Land 50 Millionen Euro bereitgestellt. 20 Millionen Euro davon haben wir den Kommunen zur Verfügung gestellt. Das Bildungsministerium hat erste Schritte in die Wege geleitet, dass die Türen zu Kitas, Schulen und Hochschulen zügig geöffnet werden können, um Bildungsangebote zu ermöglichen. Was die Arbeitsplätze anbelangt, besteht in unterschiedlichen Branchen eine große Nachfrage nach Fachkräften. Das Wirtschaftsministerium ist hier mit den jeweiligen Kammern im engen Austausch und das Arbeitsministerium mit der Bundesagentur für Arbeit, um mit einem breiten Informationsangebot Arbeitskräfte schnell vermitteln zu können. Auch eine gesundheitliche Versorgung und das Angebot von Corona-Schutzimpfungen werden sichergestellt“, erläuterte die Ministerpräsidentin.

Hohe Energiepreise sozial abfedern

Ein wichtiges Thema sei die Energieversorgung. Die hohen Spritpreise belasteten sehr viele Menschen. Auch die weiter steigenden Heizkosten und Lebensmittelpreise bereiteten den Bürgern und Bürgerinnen große Sorgen. Daher dankte Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Ampelfraktionen im Bund dafür, dass der Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger sowie für viele Studierende und Auszubildende im Sommer sogar verdoppelt werden soll. Der bereits geplante einmalige Zuschuss soll wegen der hohen Energiekosten für Wohngeldempfänger auf 270 Euro und für Studierende und Azubis auf 230 Euro angehoben werden. Damit könnte 2,1 Millionen Menschen geholfen werden. Auch für die Unternehmen seien die hohen Energiekosten zunehmend belastend. Sie dürften nicht zur Existenzgefährdung werden. Die Abschaffung der EEG-Umlage sei ein wichtiger Schritt, Belastungen für Menschen und Unternehmen zu reduzieren. Die Regierungschefinnen und –chefs waren sich auch einig, dass bei der Energie-Transformation noch mehr Tempo notwendig sei. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssten effizienter werden, Flächen für erneuerbare Energien zur Verfügung gestellt werden und die Infrastruktur für erneuerbare Energien, die Wasserstoffwirtschaft und Flüssiggas (LNG) zügig ausgebaut werden.

Kriegsflüchtlingen helfen – Lasten fair verteilen

Die Regierungschefs und –chefinnen sowie Bundeskanzler Olaf Scholz dankten den vielen ehren- und hauptamtlichen Helfenden für ihren unermüdlichen Einsatz.  „Auch in Rheinland-Pfalz zeigen die Bürger und Bürgerinnen eine überwältigende Kultur der Hilfsbereitschaft und Solidarität. Viele machen Zimmer frei oder stellen Wohnungen zur Verfügung“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter.

Zusammen mit Bund und Ländern linderten sie das Leid und leisteten im wahrsten Sinne des Wortes Überlebenshilfe. Dank gebühre auch den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hilfsorganisationen, der Behörden vor Ort, der Deutschen Bahn sowie den Rettungskräften, die in unermüdlichem Einsatz menschenwürdige Bedingungen schaffen, um den vielen Ankommenden aus der Ukraine Schutz zu bieten und Hilfe zu leisten. Das gelte auch für die Polizeien von Bund und Ländern sowie den Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen des Technischen Hilfswerks für ihre Unterstützung im Bereich Logistik, Notunterkünfte und Fachberatung.

Die Ministerpräsidentin hob hervor, dass ein zentraler Punkt die Verteilung der finanziellen Lasten sei: „Aktuell richtet sich die Finanzierung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, wonach Länder und Kommunen für die Finanzierung zuständig sind. Die Systematik passt aber nicht zur aktuellen Krisensituation. Deshalb soll zur Klärung der Finanzierungsfragen eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundes und der Länder, zeitnah einen Lösungsvorschlag erarbeiten, der spätestens bis zur nächsten Sitzung am 7. April 2022 vorliegen soll. Dabei sollen insbesondere die Themen Kosten der Unterbringung, Kosten der Hilfen zum Lebensunterhalt und Fragen der individuellen Leistungserbringung, Hilfen für besonders vulnerable Gruppen sowie Fragen der Bundesbeteiligung auch an den Kosten der Integration in Kindertagesbetreuung, Schule und Arbeitsmarkt verhandelt und im Ergebnis ein Gesamtfinanzierungskonzept erarbeitet werden.“

Ebenfalls begrüßte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Liegenschaften mietzinsfrei zur Verfügung stellen will.

Darüber hinaus bräuchten auch Unternehmen Unterstützung. Viele seien die letzten zwei Jahre bereits durch die Pandemie deutlich belastet gewesen. Die vom Bund in Aussicht gestellten Kreditsofortprogramme seien dazu ein deutliches Signal.

„Natürlich sind wir zudem in Sorge vor möglichen Cyberangriffen und alle besonders sensibilisiert. Wichtig ist der ständige Informationsaustausch, um möglichen Gefahren durch abgestimmte präventive Maßnahmen vorbeugen zu können“, ergänzte die Ministerpräsidentin. In Rheinland-Pfalz seien derzeit keine Cyberangriffe in Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg bekannt.

Corona-Pandemie weiter bekämpfen

Schließlich sei auch noch die aktuelle Corona-Pandemie diskutiert worden, insbesondere im Hinblick auf die aktuell geplanten Änderungen zum Infektionsschutzgesetz und weitere Maßnahmen, die den Ländern noch zur Verfügung stehen.

Dazu erläuterte Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Die Corona-Pandemie ist noch nicht zu Ende und belastet nach wie vor die Menschen und die Wirtschaft. Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz, welches der Bund in dieser Woche beschließen wird, ändern sich die Rahmenbedingungen für den Umgang mit der Pandemie. Schutzmaßnahmen sind weiterhin in bestimmten Bereichen möglich, vor allem bei vulnerablen Gruppen, insgesamt muss jetzt aber auch jeder und jede eigenverantwortlich entscheiden, Schutzmaßnahmen weiter zu nutzen. Dazu gehört das freiwillige Tragen von Masken in Situationen, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Die Impfung bleibt auch im Hinblick auf den Herbst ganz wichtig. Wir verlassen uns auf die Zusage des Bundes, dass das Infektionsschutzgesetz erneut angepasst wird, sollte sich im Herbst die Situation wieder verschärfen und das Gesundheitssystem unter Druck geraten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Trotzdem sei es wünschenswert gewesen, eine breitere Anwendung von Maskentragungsgeboten im Infektionsschutzgesetz zu verankern.

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Große Ehrung für Mayen-Koblenzer Landrat Dr. Alexander Saftig

Region/Mayen-Koblenz – Der Kreismusikverband Mayen-Koblenz hat viele Ehrungen: für Musiker, Dirigenten, Funktionäre, fördernde Mitglieder, jedoch keine für Personen, die sich für die Musik, die Musikerinnen und Musiker, die Vereine eingesetzt und sie gefördert und unterstützt haben. So hat der Kreismusik­verband eine eigene Ehrung für genau diese Personen kreiert und die allererste Ehrung gebührt dem Landrat, Dr. Alexander Saftig.

Es ist die Ehrennadel in Gold, verbunden mit einem Ehrenbrief.

Da Herr Dr. Saftig beim Benefizkonzert diese Ehrung erhalten sollte, er aber leider verhindert war, hat sich der Vorsitzende des Kreismusikverbandes auf den Weg ins Kreishaus nach Koblenz gemacht, um Dr. Saftig diese verdiente Ehrung zu überreichen.

In seiner Laudatio hob Peter Gerhards die langjährigen Verdienste noch einmal besonders hervor:

„Lieber Alexander, vor 25 Jahren, als du noch Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel warst, beim 5jährigen Gründungsfest des MV „St. Valerius“ Baar, ist die Idee geboren worden, ein vereinsübergreifenden Musizieren in der Verbandsgemeinde Vordereifel ins Leben zu rufen. Du zeigtest Dich sehr angetan von der Idee und als ich in der darauffolgenden Woche mit dem Grobkonzept zu Dir nach Mayen kam, haben wir dies verfeinert und die „Klingende Vordereifel“ war geboren und gibt es bis heute.

Dann hast du mich in meiner Zeit im Vorstand des Kreismusikverbandes immer unterstützt, hattest immer wertvolle, konstruktive und zielführende Ratschläge und Tipps parat gehabt und Dank Deiner tatkräftigen Unterstützung war es dem Kreismusikverband Mayen-Koblenz erst möglich, die vielen Projekte umzusetzen. Sei es die Projektorchester, „Das Kreisorchester“ und „Das Junge Orchester“, sei es das DirigierCoaching

für die Dirigenten oder die Workshops, Egerländer, Alles außer Set, der Tuba-Workshop oder erst im vergangenen Jahr die „musikalischen Frühlings­wochen“, wo fast 400 Musikerinnen und Musiker 27 Stunden Online-Musikunterricht genießen konnten.

9 Register: Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Trompete, Posaune, „Tenorhorn, Bariton, Euphonium“, Tuba und Schlagwerk bedeuteten 9 hervorragende Instrumentalisten. Dies alles wäre ohne Deine Unterstützung nicht möglich gewesen.

Es war eine tolle Zeit mit vielen musikalischen Höhepunkten, mit vielen tollen und netten Begegnungen und immer stand die Musik, die Musikerinnen und Musiker und auch die Vereine im Vordergrund.

Für 25 Jahre Unterstützung und Förderung der Musik wird Ihnen, Herr Dr. Alexander Saftig die Ehrennadel in Gold, verbunden mit diesem Ehrenbrief verliehen und ein ganz großes Dankeschön von mir und von allen Musikerinnen und Musikern im Kreismusikverband Mayen-Koblenz.“

Dr. Saftig nahm diese Ehrung coronaconform selbst vor und auf dem Bild ist das stolze und freudige Lächeln beider mehr als nur zu erahnen.

Und: Die „gute Seele“ von Dr. Saftig, Frau Grah im Vorzimmer, freute sich sehr über den Frühlingsstrauß.

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Nürburgring startet mit vollem Kalender in die Saison 2022

Nürburg – 24h-Rennen mit Camping, Rock am Ring mit tausenden Besuchern. Der Nürburgring startet durch in die Saison. An der vielseitigen Eventlocation gibt es 2022 wieder das gesamte Veranstaltungsportfolio mit Motorensound, Gitarrenklängen und Ausdauersport.

Endlich wieder im Mittelpunkt: Das Fanerlebnis rund um die Rennstrecke. Foto: Christian Hahn

Endlich wieder im Mittelpunkt: das Fan-Erlebnis. Beim ADAC TotalEnergies 24h-Nürburgring kehrt zum 50. Jubiläum die einzigartige Party-Atmosphäre zurück in die Grüne Hölle und bei Rock am Ring sollen endlich wieder tausende Festivalbesucher gemeinsam feiern. Wer sich dieses Jahr selbst wie ein Rennfahrer fühlen möchte, ist am Nürburgring ebenfalls bestens aufgehoben. Die Trainings für jedermann mit den neuen Formel-4-Boliden sorgen für einzigartige Erinnerungen. Den gesamten Veranstaltungskalender sowie die Erlebnisangebote 2022 gibt es auf der Internetseite www.nuerburgring.de

Packender Motorsport steht trotz verschiedener Veranstaltungsformate nach wie vor im Mittelpunkt auf der legendären Rennstrecke. Dabei zeichnen sich die Rennserien und Fahrzeuge durch eine enorme Vielfalt aus. Eindrucksvolle Racetrucks wie beim ADAC Truck-Grand-Prix gibt es genauso zu erleben wie internationalen Spitzensport im Rahmen der DTM oder der ADAC GT Masters. Voll elektrisch und mit ordentlich Power unter der Haube geht es derweil bei der FIA World RX of Germany über Kies und Asphalt. Die Fahrzeuge aus allen Epochen des Motorsports warten hingegen bei verschiedensten Oldtimer-Events wie dem AvD-Oldtimer-Grand-Prix oder dem ADAC 1000-km-Rennen. Wer Rennsport lieber auf zwei Rädern erlebt findet im Kalender ebenfalls spannende Termine. Auch den traditionellen Saisonstart für Biker, den Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“, wird es 2022 wieder geben. Emotionaler Abschluss ist hier der gemeinsame Korso aller Teilnehmer über die legendäre Nordschleife. Bei Sportevents wie Rad am Ring und dem StrongmanRun gibt es hingegen keine Leistung die in PS gemessen wird. Hier geht es für die Teilnehmer nur mit eigener Muskelkraft voran. Abseits der Rennstrecke steigt für die Zuschauer die Party bei der Nürburgring Darts-Gala. Mit dabei in der ring°arena sind am 25. März Weltmeister und große Namen des Sport.

Großes 24h-Jubiläum, eine 12-Stunden-Premiere und ein Mega-Rockfestival
In der gleichen Location steigt im September die große 90er Party – unter anderem mit den Musikern von Caught in the Act oder Loona. Das Indoor-Event gehört zum Rahmenprogramm des neuen Nürburgring 12h-Rennens, welches vom 9. – 11. September Premiere feiert. Das Motorsportwochenende wird das neue Highlight der Nürburgring Langstrecken-Serie, die 2022 insgesamt acht Mal auf der Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife startet. Bereits im Mai (26.05. – 29.05.) steigt das 50-jährige Jubiläum des legendären 24-Stunden-Rennens. Die Fans sollen dabei endlich wieder das komplette Fan-Erlebnis genießen können. Inklusive Camping, Grillen und Party rund um die Nordschleife, freier Platzwahl auf den Tribünen, Zutritt zum Fahrerlager und dem obligatorischen Besuch der Startaufstellung vor dem Rennen. Ein großes Wiedersehen mit den Fans soll es nur eine Woche später beim Festival Rock am Ring geben. Vom 03. – 05. Juni treten hier die Bands rund um die Headliner Green Day, Muse und Volbeat auf und werden der Menge so richtig einheizen.

Ein Tag Vollgas bei der Nürburgring Driving Academy
Für alle, die nicht nur bei Veranstaltungen Gänsehaut-Momente erleben möchten, sondern auch mal selbst ordentlich Gas geben wollen, hat der Nürburgring ebenfalls eine Neuerung im Programm. Künftig sitzen die Teilnehmer bei den Trainings der Nürburgring Driving Academy in hochmodernen Formel-4-Fahrzeugen. Mit atemberaubenden Kurven-Geschwindigkeiten und explosionsartiger Beschleunigung – von 0 auf 100 km/h: 2,9 Sekunden – geht es über die Grand-Prix-Strecke. Alles nach aktuellsten Sicherheitsstandards gebaut. Rund 60 Kurse, vom Starter-Kurs zum Hineinschnuppern, bis zum professionellen Formel-Training, bietet der Nürburgring an. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder, der im Besitz eines gültigen Führerscheins ist sowie maximal 1,90 Meter groß und 110 Kilogramm schwer ist.

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Diakonie-Station Euskirchen wird 25

Euskirchen – „Unternehmen Nächstenliebe“ – Tag der offenen Tür in der neuen Station „An der Vogelrute 2“. Die Pflege, Versorgung und Betreuung von kranken und sterbenden Menschen sind Aufgaben, die nicht jeder leisten kann. „Gott sei Dank“ steht auf den Autos der Diakonie-Station, mit denen die Mitarbeiter die Patienten zu Hause aufsuchen. Unterwegs im Dienste der Barmherzigkeit…

Das Team der Diakonie-Station in Euskirchen besteht aktuell aus 150 Mitarbeiter/innen, die 1150 Patienten pflegen, versorgen und betreuen. Hier ein Teil der „Mannschaft“ mit ihrem Chef Walter Steinberger (r.). Foto: Michael Bork /Diakonie/pp/Agentur ProfiPress

„Gott sei Dank“ möchte man sagen, dass es in der Diakonie-Station ein engagiertes Team aus Pflegefach-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräften gibt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Menschen in Krankheit und auch im Sterben beizustehen. Und das seit einem Vierteljahrhundert: Am Freitag, 1. April, feiert die Diakonie-Station ihr 25-jähriges Bestehen von 12 bis 17 Uhr mit einem Tag der offenen Tür in ihrem neuen Domizil „An der Vogelrute 2“.

Ab 12.30 Uhr ist ein kleiner Festakt vorgesehen, in dem die 25 Jahre Diakonie-Station gewürdigt werden, die neuen Räume eingeweiht – und Pfarrer Edgar Hoffmann verabschiedet, der seit 1988 Vorsitzender des Diakonischen Werkes ist, und seit der Gründung 1997 auch der Diakonie-Station vorsteht. Edgar Hoffmann geht im Sommer in Ruhestand.

Die Diakonie-Station entstand damals aus der früheren Gemeindeschwestern-Station der Evangelischen Kirchengemeinde Euskirchen. Die Initiative ging von der Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, Sibylle Achenbach, aus. Zunächst beteiligten sich die Kirchengemeinden Euskirchen, Zülpich und Flamersheim an der Sozialstation, ab 2007 dann auch die Evangelischen Kirchengemeinden Bad Münstereifel und Weilerswist.

Drei Schwestern machten den Anfang

Den Anfang machten 1997 drei Gemeindeschwestern unter der Leitung von Inge Maus und unterstützt von Verwaltungskraft Sonja Nick. Drei Jahre später wurde Walter Steinberger neuer Pflegedienstleiter der Diakonie-Station mit inzwischen fünf Mitarbeiterinnen und 30 Patienten.

Er ist es bis heute, allerdings hat die Diakonie-Station mittlerweile knapp 150 Mitarbeiter/innen, die 1150 Patienten pflegen und betreuen. Und zwar 365 Tage im Jahr, was außerhalb eines „Dienstleistungsbetriebs der Nächstenliebe“ leicht übersehen wird…

Mit den Jahren fächerte sich das Angebot der Sozialstation immer weiter auf. Zunächst kam die Beratungsstelle Demenz mit dem Demenz-Café und den Kursen für pflegende Angehörige unter Leitung von Monika Kronenberg hinzu.

Es folgte die Zusammenarbeit mit dem damaligen „Mobilen Sozialen Dienst“ (heute „Hilfen im Alltag“) und der darin untergliederten „Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose“, zu Beginn unter der Leitung von Anneliese Burbach. Heute wird dieser Arbeitsbereich von Elke Görgens-Bork geleitet.

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit wurde 2008 die Palliativpflege gegründet. „Bis heute betreuen wir in der allgemeinen und spezialisierten Palliativpflege schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrem Zuhause“, so Diakon Walter Steinberger, der Chef der Diakonie-Station. Vorsitzender seit der Gründung der Diakonie-Station vor 25 Jahren ist Pfarrer Edgar Hoffmann.

Zum Angebot Palliativpflege gehörte bis vor zwei Jahren auch ein ehrenamtlicher Hospizdienst, dieser musste aber aufgrund der Corona-Pandemie eingestellt werden. Ergänzt werden die Angebote der Diakonie-Station noch durch die Seniorenerholung in Form von Tagesfahrten und Freizeiten sowie durch den Verkauf von Wohlfahrtsmarken.

Heute 150 Mitarbeiter, 1150 Patienten

Auch räumlich hat sich die Diakonie-Station in den vergangenen Jahren immer mehr vergrößert. Heute findet man sie in Euskirchen „An der Vogelrute 2“. Zum Team gehören knapp 150 Mitarbeiter, die 1150 Patienten pflegen, versorgen und betreuen. Diakon Steinberger ist froh, im katholischen Pendant Caritas gleichgesinnte Partner gefunden zu haben. Zusammenarbeit und Aufgabenteilung herrschen heute vor, wo vor zwei Jahrzehnten noch Konkurrenzdruck herrschte. So wird der Hospizdienst und die Krankenhaushilfe – Grüne Damen – ökumenisch betreut. „Ökumene muss man leben“, davon ist der evangelische Diakon überzeugt: „Reden reicht nicht…“

Obwohl die Arbeit über die Zeit mit immer neuen Auflagen (beispielsweise zu Hygiene und Arbeitsschutz), aufgrund der Corona-Pandemie und schließlich durch die Flutkatastrophe erschwert wurde, habe die Diakonie-Station sich immer an den individuellen Bedürfnissen der Menschen orientiert, betont Walter Steinberger: „Denn Diakonie ist tätige Nächstenliebe.“ Und der Pfleger und die Krankenschwester auch Seelentröster und Seelsorgerin… Diakonie sei praktische Nächstenliebe, egal wie sich die Diakonie-Station in den nächsten Jahren entwickelt, werde. Walter Steinberger: „Dies ist immer der Grund und das Ziel des Handelns!“

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GesundLand Vulkaneifel macht Eifel-Erlebnisse online buchbar

Daun – Das GesundLand Vulkaneifel arbeitet ab sofort mit der Buchungssoftware Regiondo zusammen. Das erlaubt Gästen und Einheimischen, Tickets und Erlebnisse bequem vorab online zu buchen. Unter www.gesundland-vulkaneifel.de/erlebnisse vermarktet das GesundLand Vulkaneifel ab sofort eine Auswahl an Führungen, Touren und weiteren Erlebnissen online und macht sie direkt buchbar. Nutzer können aus einem vielfältigen Veranstaltungsangebot wählen, das in den nächsten Monaten noch weiter ausgebaut wird. Dabei kann nach unterschiedlichen Kategorien gefiltert werden, z.B. „Ausflüge und Erlebnisse“, „Kulinarisches“ und „Sport“.

„Mit Regiondo machen wir einen weiteren Schritt in Richtung digitalem und zukunftsorientiertem Tourismus. Wir ermöglichen damit eine zeitgemäße Onlinebuchung, bei der der Gast alle wichtigen Informationen vorab erhält und auch die Zahlung im Voraus leistet. Das bietet sowohl Gast als auch Veranstalter mehr Planungssicherheit vorab und ein direktes Einsteigen ins Erlebnis vor Ort. Der organisatorische Teil, wie Ticketbuchung und Zahlung, ist bereits erledigt“, so Vera Merten, Geschäftsführerin des GesundLand Vulkaneifel. „Der Gast kann die Buchung bequem im Voraus erledigen, für uns bedeutet es eine Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tourist Informationen.“

Wer im GesundLand Vulkaneifel Gästeführungen, geführte Wanderungen und Radtouren oder andere touristisch relevante Erlebnisse anbietet und bereits Regiondo als Buchungssoftware nutzt, kann sich jetzt mit dem GesundLand Vulkaneifel verbinden und von einer großen Reichweite profitieren, die die Darstellung auf www.gesundland-vulkaneifel.de/erlebnisse mit sich bringt. Gleichzeitig wird damit die Angebotsvielfalt für Einheimische und Gäste vergrößert. Bei Fragen steht Tamara Schneider, Gäste- und Buchungsservice des GesundLand Vulkaneifel, gerne zur Verfügung: schneider.t@gesundland-vulkaneifel.de oder 06592 9513 72.

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Neuer Mannschafts-Transportwagen für den Mayener Löschzug

Mayen – Schlüsselübergabe an Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr erfolgt. Ende letzten Jahres erhielt der Löschzug in der Mayener Kernstadt einen neuen Mannschafttransportwagen. Das allradbetriebene Fahrzeug inklusive Beladung wurde aufgrund des Feuerwehrbedarfsplanes für rund 50.600 € beschafft. Die Abholung des fertigen Fahrzeuges erfolgte bereits im Dezember 2021 bei der Fa. Martin Schäfer GmbH in Oberderdingen.

Der stellvertretende Wehrleiter Uli Walsdorf und Löschzugführer Wolfgang Saur nahmen die Schlüssel des neuen Mannschafttransportwagens von der Firma Martin Schäfer GmbH entgegen. „Wir sind mit dem Fahrzeug sehr zufrieden und für die reibungslose Übergabe sehr dankbar“, so Löschzugführer Wolfgang Saur.

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Landes-Ausstellung – Lewentz läutet Countdown zur Römer-Landes-Ausstellung ein

Region/Trier – 100 Tage sind es am 17. März noch bis zur großen Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“. Dann öffnen die drei großen Trierer Museen ihre Türen, um das reiche und einzigartige römische Erbe in den Vordergrund zu rücken.

„Rheinland-Pfalz ist das einzige Bundesland, das flächendeckend von der römischen Kultur geprägt wurde und damit prädestiniert für diese Ausstellung. Gerade Trier ist mit seiner Geschichte und den zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Römerbauten der ideale Standort für die große Landesausstellung“, so Innenminister Roger Lewentz.

Es seien bereits 437 Führungen in den Museen vorreserviert, sodass unter dem Vorbehalt der pandemiebedingten Einschränkungen von einer sechsstelligen Zahl an Besucherinnen und Besuchern ausgegangen werden könne. „Die Ausstellung mit ihrem umfangreichen Begleitprogramm für Familien, Schulklassen und verschiedenste Gruppen kann eines der Top-Reiseziele der Kulturlandschaft 2022 werden“, ist Lewentz überzeugt. In die Ausstellung und ein begleitendes Themenjahr der Generaldirektion Kulturelles Erbe seien von Seiten des Landes 3,7 Millionen Euro geflossen.

In großen Schritten nähert sich der kulturelle Höhepunkt, den die älteste Stadt Deutschlands in diesem Jahr zu bieten hat: Vom 25. Juni bis zum 29. November 2022 zeigen das Rheinische Landesmuseum, das Museum am Dom und das Stadtmuseum Simeonstift die Landesausstellung gemeinsam. Die Vorbereitung in den drei beteiligten Häusern läuft auf Hochtouren und zahlreiche internationale Leihgaben machen die Ausstellung zu etwas ganz Besonderem. Das Römische Reich überdauerte Jahrhunderte und prägte die Weltgeschichte nachhaltig. Der Untergang dieses römischen Weltreiches wurde noch nie vergleichbar in einer Ausstellung verarbeitet.

„Kulturelle Leuchtturm-Projekte wie die Landesausstellung zum Untergang des Römischen Reiches, aber auch das Themenjahr „Spätantike“ der Generaldirektion Kulturelles Erbe richten den Fokus auf den reichen Nachlass dieser Umbruchszeit“, so Lewentz.

Auch für das Bistum und die Stadt Trier ist das Projekt der drei Museen von besonderer Wichtigkeit. Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg vom Bistum Trier freut sich darüber, „dass durch die Landesausstellung auf die lange und traditionsreiche Geschichte des Bistums aufmerksam gemacht wird.“

Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe betont: „Die Ausstellung richtet auch das überregionale Interesse auf unsere Stadt und wir rechnen daher mit vielen zusätzlichen Gästen und mit der Stärkung unseres Images als Kulturreiseziel.“

Die Kooperation der drei Museen, die bereits seit 2007 gemeinsam bedeutende und über die Landesgrenze hinaus begeisternde Projekte umsetzen, ist Teil des Erfolgsrezeptes der Trierer Ausstellungen und zudem bietet die historische Geschichte Triers als ehemalige Kaiserresidenz sowie mit den zahlreichen Unesco-Welterbestätten eine einzigartige Kulisse.

Das Rheinische Landesmuseum widmet sich breit aufgestellt dem Untergang des Römischen Reiches, während das Museum am Dom unter dem Titel „Im Zeichen des Kreuzes – eine Welt ordnet sich neu“ besonders die Rolle des Christentums in der Spätantike in den Blick nimmt. Der Ausstellungsteil im Stadtmuseum Simeonstift beschäftigt sich mit dem Thema „Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst“ und wie das römische Imperium dort bis heute überdauern konnte.

Um möglichst viele Menschen für die Ausstellung zu begeistern, wurde ein Veranstaltungsprogramm für verschiedene Zielgruppen zusammengestellt. Das Begleitprogramm mit etwa 300 Terminen beinhaltet mehr als 20 verschiedene Veranstaltungsformate, darunter Themenführungen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Konzerte und Theater. Diese richten sich an alle Altersstufen und sind für verschiedene Zielgruppen geeignet. Die zahlreichen Veranstaltungen ermöglichen es den Besucherinnen und Besuchern, tiefer in das Thema der Ausstellung einzutauchen und diese auch aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.

Die Bedeutung und Größe der diesjährigen Ausstellung in Zahlen:

  • 3 Museen mit 31 Ausstellungssälen
  • 2000 m2 Fläche
  • 700 Exponate aus 130 Museen und 20 Ländern.

Mit den Ausstellungen „Konstantin der Große“ im Jahr 2007 und „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“ im Jahr 2016 hat sich Trier als Museumsstandort für national und international beachtete Großausstellungen zur römischen Antike profiliert. Die Nero-Ausstellung war damals eine der erfolgreichsten Ausstellungen in Europa. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg dieser Projekte, zu denen auch die  Karl-Marx-Ausstellung 2018 zählt, ist die Kooperation der Partner von Land, Stadt und Bistum mit ihren Museen.

Ausführlichere Informationen zum Begleitprogramm und zur Landesausstellung sind zu finden unter: www.untergang-rom-ausstellung.de.

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Heuschnupfen – weder harmlos noch unabwendbar

Region/Bad Ems – HNO-Arzt der Paracelsus Klinik Bad Ems bietet Behandlung dieser oft unterschätzten chronischen Erkrankung. In der HNO-Praxis Bad Ems der Paracelsus Klinik ist der Frühling angekommen. „Ich sehe viele tränende Augen und laufende Nasen“, beschreibt  Manhal Al-Ani den derzeitigen Praxisalltag. Denn der HNO-Facharzt behandelt derzeit viele Patienten, die unter einer Pollenallergie leiden, dem berüchtigten Heuschnupfen.

Volkskrankheit Heuschnupfen

Rund 20 bis 30 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Heuschnupfen, Tendez steigend. Für sie werden an sich harmlose Pflanzenpollen im beginnenden Frühling zu einem ernsten Problem. Die typischen und je nach Schwere sehr quälenden Symptome der Betroffenen sind juckende Augen, Halsschmerzen, laufende Nase oder Atembeschwerden. Eine solche Allergie ist jedoch sehr gut behandelbar und Al-Ani betont: „Viele Menschen nehmen eine Pollenallergie zu sehr auf die leichte Schulter. Aber eine Allergie, also eine Überreaktion des Immunsystems ist eine chronische Erkrankung, die unbedingt behandlungsbedürftig ist.“

Denn auch wenn  ein Heuschnupfen zunächst „nur“ die Lebensqualität beeinträchtigt – eine Allergie verschwindet nicht einfach von selbst, sondern schreitet unbehandelt immer weiter voran. Gefährliche Folge kann zum Beispiel ein allergisches Asthma sein, auch Kreuzallergien können sich entwickeln, die Betroffenen leiden dann zusätzlich unter Lebensmittelunverträglichkeiten.

Erprobte Medikamente lindern Symptome

Patienten mit leichteren Verläufen behandelt der Facharzt für HNO mit erprobten Medikamenten, so zum Beispiel cortisonhaltiges Nasenspray, das abschwellend auf die Schleimhäute wirkt. Auch Antihistaminika sind eine weitere Behandlungsoption. Als erfahrener HNO-Arzt behandelt er seit vielen Jahren auch Patienten mit Allergien, kennt sich also mit Dosierung, Wirkweise und Erfolgsaussichten bestens aus.

Das Immunsystem wieder einfangen

Eine medikamentöse Behandlung ist jedoch eine reine Behandlung der Symptome. Heutige Medikamente sind sehr gut verträglich und können saisonal die Symptome sehr gut lindern. Wer jedoch unter schweren Symptomen leidet, sollte über eine ursachenbezogene Behandlung nachdenken, die so genannte Hyposensibilisierung. Auch eine solche Hyposensibilisierung kann Al-Ani in seiner Praxis anbieten.

Ursache einer allergischen Pollenreaktion ist eine Überreaktion des Immunsystems auf solch harmlose Stoffe wie Pollen – derzeit sind es Pollen von Birke, Erle oder Haselnuss, später im Jahr kommen dann Gräserpollen dazu. Beim außer Rand und Band geratenen Immunsystem setzt die Hyposensibilisierung an und die Erfolgsaussichten stehen  –  laut wissenschaftlichen Studien – sehr gut. Denn: Die Hyposensibiliserung trainiert das Immunsystem darauf, nicht mehr überempfindlich gegen harmlose Stoffe zu reagieren. Der Körper wird langsam und vorsichtig an das Allergen „gewöhnt“. Dies kann nicht nur die Symptome deutlich lindern, sondern unter Umständen sogar die allergischen Beschwerden ganz zum Verschwinden bringen. „Ich empfehle eine solche Hyposensibilisierung. Allerdings müssen die Patienten Geduld haben. Etwa drei Jahre dauert es, bis sich das immunsystem wieder normal „benimmt“ und Pollen als das wahrnimmt, was sie sind: Harmlos.“

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Neue Brücken in Rekordzeit – Innovative Bauweisen beschleunigen Wiederaufbau

Region/Düsseldorf – Verkehrsministerin Brandes gibt während der Tempo-Woche zwei weitere Strecken im Kreis Euskirchen für den Verkehr frei. Nach der Unwetterkatastrophe im Juli hat das Land alles darangesetzt, den Wiederaufbau der Straßen so schnell wie möglich abzuschließen, damit die Menschen in den betroffenen Gebieten wieder zu Normalität zurückkehren können. Mehrere Brückenbauwerke sind innerhalb weniger Monate wiedererrichtet worden. Dabei geholfen haben innovative Schnellbauweisen verschiedener Firmen. Während der Tempo-Woche hat Ina Brandes, Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit Dr. Petra Beckefeld, technische Direktorin vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW), jetzt die Erftbrücke an der Landesstraße L 181 in Weilerswist-Lommersum und die Brücke auf der L 497 am Houverather Bach in Bad Münstereifel wieder für den Verkehr freigegeben.

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Der Wiederaufbau der Verkehrsinfrastruktur ist hervorragend geglückt in den vergangenen Monaten. Die Landesregierung setzt alles daran, dass Hilfe zügig ankommt und spürbar wirkt. Die neuen Brücken an der Erft und am Houverather Bach zeigen vorbildhaft: Mehr Beschleunigung bei Planung und Bau ist möglich, wenn wir noch stärker auf modernste Technik mit ressourcensparenden Fertigbauteilen setzen. Niemals zuvor war es wichtiger, dass wir schneller werden bei Sanierung und Ersatzbau von Brücken und Straßen! Denn gute Mobilität ist Standortfaktor und Lebensqualität.“

So wurde die Brücke an der L 181 bei Lommersum von der Firma Echterhoff in Fertigteilbauweise unter anderem mit sogenannten Hybridkappen errichtet. Zunächst wurden die Widerlager für das neue Brückenbauwerk hergestellt. Danach wurden die bereits im Werk hergestellten Fertigteile für den Überbau aufgelegt und die Brückenplatte hergestellt. Die Firma Max Bögl baute die Brücke an der L 497 über den Houverather Bach ebenfalls in Fertigteilbauweise und mit direkt befahrbaren Betonoberflächen. Ingenieurbauwerke in Fertigteilbauweise zu errichten, ermöglicht eine kürzere Bauzeit vor Ort, die wiederum zu weniger Verkehrseinschränkungen führt.

„Innerhalb von nur acht Monaten haben wir sieben Brücken, die im vergangenen Sommer zerstört oder irreparabel beschädigt wurden, nach modernen Standards neu geplant und gebaut“, so Dr. Petra Beckefeld von Straßen.NRW. „Drei weitere befinden sich im Bau. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir auch mit der Bauausführung der übrigen fünf Bauwerke beginnen. Das ist eine großartige Leistung außerhalb der Norm! Das Hochwasser hat unsere Kolleginnen und Kollegen vor große, teils ungeahnte Herausforderungen gestellt, und sie haben eindrucksvoll bewiesen, was durch den Abbau von Bürokratie und eine beschleunigte partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Straßen.NRW und den Bauunternehmen in unserem Land möglich ist.“

Dass der Verkehr nach nur wenigen Monaten wieder rollen kann, bringt Entlastung nicht nur für die Anwohnerinnen und Anwohner in Nordrhein-Westfalen – die L 497 führt über den Houverather Bach nach Rheinland-Pfalz.

Hintergrund:

Von zunächst 220 Straßensperrungen im Zuge der Unwetterkatastrophe in Zuständigkeit des Landes sind inzwischen 100 Prozent aufgehoben, in Bau oder die Sanierungen beauftragt beziehungsweise veranlasst. Unmittelbar nach der Unwetterkatastrophe wurden niederlassungsübergreifend alle verfügbaren Ressourcen des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen genutzt. Das Verkehrsministerium setzte eine Taskforce Wiederaufbau ein. Die Beteiligten sind seitdem im Einsatz, um die Infrastruktur wieder instand zu setzen. Um schneller voranzukommen, hat das Land dafür gesorgt, dass Ersatzneubauten ohne weitere Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen gebaut werden können, selbst dann, wenn Anpassungen an aktuelle Standards erforderlich sind. Bis zu einem Volumen von 5,3 Millionen Euro konnten Aufträge nach einer Wirtschaftlichkeitsprüfung ohne Ausschreibungsverfahren direkt vergeben werden.