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Lage in Mechernich ernst, aber allmählich überschaubar

Mechernich –  Strom und Wasser funktionieren nur im Gebiet der Stadtwerke im südlichen Teil der Stadt – Feuerwehrleute in Notlagen vor Ort ansprechbar – Statt 112 vorläufig 110 wählen – Hilfsangebote unter (02443) 49 44 00, Anfragen mindestens bis 18 Uhr unter (0 24 43) 49 490 im Rathaus.

Lagebesprechung Freitag kurz nach 8.30 Uhr im Rathaus Mechernich: Die Verantwortlichen haben sich um den Ersten Beigeordneten Thomas Hambach versammelt, die Situation ist nach wie ernst, aber das Hilfssystem funktioniert. Auch die Selbsthilfe ist in den meisten Orten angelaufen. Die Bürger helfen sich gegenseitig. Örtliche Sammelplätze für den Hochwassermüll sind oder werden noch eingerichtet.

Viele im Stadtgebiet Mechernich haben Hab und Gut in den Fluten des „Starkregens“ von Mittwoch auf Donnerstag verloren. Nach Lage der Dinge gehört keines der Dutzenden Todesopfer und Vermissten dazu… Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Akute Gefahren sind im Vergleich zum Ahrtal und am unteren Lauf von Steinbach und Erft weitgehend ausgeschaltet. Auch die erwartete Welle von 2000 Evakuierten aus dem überfluteten Schleidener Tal ist bislang ausgeblieben. Die Stadt hat nur einen Bruchteil der angekündigten Anzahl von Menschen aufnehmen müssen – und sicher untergebracht.

Für den Fall, dass weitere Hochwasseropfer aus anderen Notgebieten des Katastrophengebietes Nordeifel und Rhein-Erft eintreffen, werden aber weitere Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Wer Obdach oder Hilfe bei der Müllentsorgung geben kann, sollte sich mit dem Rathaus-Notruf (0 24 43) 49 44 00 in Verbindung setzen.

Sachspenden sind im Moment genug vorhanden. Thomas Hambach: „Es erfolgt ein neuer Aufruf, wenn Dinge benötigt werden sollten.“ Allgemeine Anfragen werden Freitag bis mindestens 18 Uhr unter (0 24 43) 49 490 beantwortet.

Menschen helfen Menschen

Der Notruf 112 ist ausgefallen, aber Polizeinotruf 110 funktioniert und wird hinter den Kulissen mit 112 verknüpft. Ansprechpartner in allen – auch gesundheitlichen Fragen – sind die Feuerwehrleute vor Ort, so Stadtbrandmeister Jens Schreiber: „Alle sind in Erster Hilfe ausgebildet, die meisten können mehr.“ Die Wehrleute, die die Feuerwehrgerätehäuser in der vergangenen Nacht besetzt hielten, vermitteln weitere Hilfe. Auch viele Ortsbürgermeister sind ansprechbar.

Die Wasser- und Stromversorgung im Stadtgebiet ist unterschiedlich: Während die Stadtwerke Mechernich den südlichen Stadtteil mit Mechernich und den früheren Dörfern des Altkreises Schleiden ordnungsgemäß versorgen können, waren Kommern, Firmenich/Obergartzem, Satzvey, Lessenich, Rißdorf und Wachendorf im Gebiet des Verbandswasserwerkes Euskirchen gestern Morgen noch ohne Trinkwasser.

Kein Strom und Wasser in Kommern und Veytal

Auch der Strom funktionierte zu diesem Zeitpunkt im Süden der Stadt, obwohl die KEV-Zentrale in Kall überflutet ist. Im Norden, der früheren Gemeinde Veytal, haperte auch die Versorgung mit elektrischer Energie.

Insgesamt, so Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Stadtwehrleiter Jens Schreiber, ist die Lage in der Stadt Mechernich unter Kontrolle, man ist weiter bemüht, den Menschen in allen Notlagen zu helfen und Gefahr für Leib und Leben abzuwenden. Soweit wie möglich hilft man am Bleiberg auch den Menschen aus anderen Notgebieten.

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Flutkatastrophe: Mayen-Koblenz unterstützt Nachbar-Landkreis Ahrweiler nach Kräften

Region/Mayen-Koblenz – Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben in Teilen der Region, insbesondere im Kreis Ahrweiler zu katastrophalen Überflutungen geführt. Viele Menschen sind dabei ums Leben gekommen, werden nach wie vor vermisst und noch mehr haben ihr Zuhause verloren. Rund 220 Personen wurden in der Nacht auf den 16. Juli kurzfristig in Notunterkünften vom DRK Kreisverband Mayen-Koblenz im Andernacher Schulzentrum untergebracht und versorgt. „Für die Menschen in den Überschwemmungsgebieten sind es unvorstellbare Zeiten.

Daher sind meine Gedanken bei den Opfern und Vermissten sowie ihren Angehörigen und allen Betroffenen. Ihnen gelten mein tiefstes Mitgefühl und meine Anteilnahme. Wir helfen, wo wir können und tun alles, um die Menschen bei uns im Landkreis bestmöglich zu versorgen“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig am Freitagmorgen bei einem Besuch in den Notunterkünften, die für 500 Personen ausgelegt sind.

Die dort untergebrachten Menschen sollen noch im Laufe des Tages in Andernacher Hotels sowie das leerstehende Bendorfer Krankenhaus verlegt werden. „Wir setzen alle Hebel in Bewegung und möchten möglichst viele Plätze in der Andernacher Hotellerie zu Verfügung stellen, um den Betroffenen schnellstmöglich einen Rückzugsort und Privatsphäre bieten zu können“, sagte Achim Hütten Oberbürgermeister der Stadt Andernach.

Seinen Dank und Anerkennung richtete der Landrat an alle freiwilligen Helfer und Rettungskräfte, die seit Tagen rund um die Uhr in unserem Landkreis und zunehmend auch im Nachbarlandkreis im Einsatz sind. „In solchen Extremsituationen wird uns immer wieder klar, wie sehr wir auf alle Einsatzkräfte angewiesen sind – egal ob DRK, Feuerwehr, Polizei, THW oder Rettungssanitäter“, betonte Landrat Saftig, der sich zugleich überwältigt von der Hilfs- und Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung zeigte.

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Lage am Freitagmorgen in Mayen ++ Update 10.35 Uhr ++

Mayen – Die Lage entspannt sich und der Pegelstand der Nette ist seit gestern Nachmittag gut einen Meter gefallen, jedoch immer noch auf einem hohen Niveau, ebenso wie das  Grundwasser.

Das Haupteinsatzgebiet ist mittlerweile flussabwärts von der Straße „Auf dem Werth“. In diesem Bereich können im Laufe des Tages die Abpumparbeiten durchgeführt werden.

Für die vom Hochwasser betroffene Bürgerinnen und Bürger, die Sperrmüll entsorgen müssen, wurden auf dem Viehmarktplatz und Schützenplatz Container zur Verfügung gestellt. Hier kann jedoch nur Sperrmüll, kein Elektroschrott entsorgt werden. Dieser muss wie üblich bei der Caritas abgegeben werden.

Der Fonds „Mayener helfen Mayenern“ steht auch Opfern des Hochwassers in Mayen zur Verfügung. Wer gerne spenden möchte oder Hilfe in Form von finanziellen Spenden braucht, kann sich bei Stefanie Frank melden.

Die Mitarbeiterin ist erreichbar unter stefanie.frank@mayen.de oder telefonisch unter 88 4014. Die Ansprechpartnerin koordiniert mit ihrem Team auch andere, nicht finanzielle Hilfsangebote.

Weitere Informationen gibt es unter www.mayen.de/hochwasser sowie bei Facebook www.facebook.com/StadtMayen. Das Bürgertelefon ist unter 02651 – 88 6000 erreichbar.

Das Bürgertelefon ist aktuell wie folgt erreichbar:

  • heute bis 17 Uhr
  • Samstag 8 bis 14 Uhr

Das Bürgertelefon ist nicht für Notrufe gedacht, nutzen Sie hier die 112. Diese Nummer ist auch zu wählen, wenn Sie Hilfe durch die Feuerwehr brauchen.

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Großeinsatz-Lage Kreis Euskirchen ++ Update 10.30 Uhr ++

EuskirchenDerzeit können wir nicht sicher ausschließen, dass es durch Rohrbrüche und Starkregen zu einem Eintrag von Oberflächenwasser und somit Keimen in das Trinkwassernetz gekommen ist. Auch wenn wir bislang nur einzelne konkrete Hinweise auf solche Zwischenfälle haben, raten wir dringend dazu, Leitungswasser aktuell nicht „ab Hahn“ zu trinken oder zur Zubereitung ungekochter Speisen zu verwenden. Dies gilt insbesondere für Kall, Gemünd, Oberhausen und Marmagen.

Die von Kaffeemaschinen entwickelte Temperatur ist nicht ausreichend, um im Falle einer Keimbelastung sicher abtötend zu wirken. Das Leitungswasser kann bedenkenlos für WC, Händewaschen und im abgekochten Zustand zum Trinken bzw. Nahrungsmittelzubereitung genutzt werden.

„Schmutziges Wasser“ im Bereich Satzvey

Durch die Inbetriebnahme eines Wasserwerkes in Satzvey kann es in den nachfolgenden Orten zu „schmutzigem Wasser“ kommen, welches jedoch nicht über das o.g. hinaus gesundheitsgefährdend ist. Es handelt sich hierbei um Eisen und Mangan, die zu einer Verfärbung des Wassers führen. Betroffen sind ab dem Abend voraussicht: Satzvey, Antweiler, Wachendorf, Lessenich, Euenheim, Wisskirchen, Firmenich, Obergartzem, Elsig, Enzen. Ein Kaffeefilter kann die Verfärbung beheben. Es gilt auch hier das Abkochgebot!

Steinbachtalsperre (Stadt Euskirchen)

Die Lage ist stabil aber nicht unkritisch. Der Pegel konnte über Nacht bis zum Einsetzen des Regens um 2 cm gesenkt werden. Danach konnte der Pegelstand gehalten werden. Der Grundablass ist weiterhin nicht in Funktion. Zusätzlich wird ein Überlaufrohr freigepumpt und anschließend mechanisch aufgedreht, um weiteres Wasser abzulassen. Die Pumpen und das freigepumpte Rohr wird voraussichtlich eine Leistung von 90-95 T. Liter pro Minute aufweisen. Die Evakuierung ist vollständig. Wie Lange die Situation anhält, lässt sich zur Zeit nicht sagen. 

Kommunikation nach wie vor stark eingeschränkt. 

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Hochwasser-Einsatz in Aachen: Lage hat sich weiter entspannt

Aachen – Nach dramatischen Tagen und einer historischen Hochwasser-Situation in der Region ist der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Aachen am Freitagmorgen (16. Juli) erneut zusammengekommen, um die aktuelle Lage zu bewerten und das weitere Vorgehen abzustimmen. Insgesamt hat sich die Lage in Aachen über die Nacht weiter entspannt. Der historische Ortskern Kornelimünster mit rund 100 Häusern ist in Teilen weiterhin evakuiert. Seit dem gestrigen Donnerstag laufen Begehungen vor Ort. Erste Anwohner*innen konnten daraufhin bereits in ihre Häuser zurückkehren – vor allem in den etwas weiter von der Inde entfernt gelegenen Bereichen. Dank der Unterstützung von Bausachverständigen des Technischen Hilfswerks (THW) laufen auch heute die Begutachtungen der vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogenen Gebäude weiter. Die Stadt geht davon aus, dass im Laufe des Tages weitere Entscheidungen fallen werden, ob und welche Gebäude bei gegebener Sicherheit ebenfalls freigegeben werden können. Bis dahin werden betroffene Anwohner*innen weiterhin von der Stadt betreut, sind zum Teil in Hotels untergebracht oder sind bei Familien, Bekannten oder Freunden untergekommen.

Insgesamt zieht die Stadt eine erste positive Bilanz vor Ort. Die Anlaufstelle, die Feuerwehr und Ordnungsamt für die Anwohnerschaft in Kornelimünster eingerichtet haben, hat sich bewährt und wird gut angenommen. Parallel laufen die Vorbereitungen bei Stadtbetrieb und Feuerwehr auf Hochtouren, um den historischen Ortskern mit seinen Plätzen, betroffenen Straßen und Wegen so bald wie möglich zu reinigen. Die Feuerwehr hat zwischenzeitlich zahlreiche Keller leergepumpt. Rund 15 Untergeschosse stehen noch unter Wasser. Die Stromversorgung im Ortskern ist noch unterbrochen.

Auch der Ortsteil Friesenrath ist derzeit noch von der Stromversorgung abgeschnitten. Daher platziert die Feuerwehr am Freitagvormittag ein Fahrzeug an der Ecke Schleidener Straße / Hundertsweg als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort für etwaige Notfälle und Fragen.

Insgesamt ist die Feuerwehr Aachen aufgrund der Hochwasserlage in Aachen zu knapp 350 Einsätzen ausgerückt.

WICHTIG: Die Stadt Aachen bittet eindrücklich darum, die 112 ausschließlich für tatsächliche Notrufe zu verwenden! Die gemeinsame Leitstelle von Stadt und StädteRegion Aachen verzeichnet aufgrund der angespannten Lage in der Region weiterhin ein enormes Anrufvolumen. Auskünfte ob die Stromversorgung oder ehrenamtlichen Hilfsangebote kann die Leitstelle nicht erteilen. Vielmehr werden durch solche unnötigen Anrufe Leitungen für dringende Notfälle blockiert.

Mit allgemeinen Fragen oder Hilfsangeboten können Bürger*innen sich an die Rufnummer 0241/510051 wenden. Dies ist eigentlich die Corona-Hotline, wird aber derzeit zu diesem Zweck freigeschaltet. Wer per Mail Fragen stellen oder Hilfe anbieten möchte, kann dies an stadt.aachen@mail.aachen.de tun.

Da sich die Lage in der Stadt Aachen im Vergleich zur Region zu entspannen scheint, hat die Feuerwehr bereits gestern zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr in die Nachbarkommune Stolberg entsandt, um dort die Hilfskräfte, die bis zum Rande der Erschöpfung arbeiten, tatkräftig zu unterstützen. Zudem sind seit gestern 70 Patientinnen und Patienten in drei Aachener Krankenhäuser aufgenommen worden, die zuvor aus dem gefluteten Eschweiler St.-Antonius-Hospital evakuiert werden mussten.

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Situation im Kreis Ahrweiler weiterhin kritisch – Haushalte sind von der Gasversorgung abgeschnitten

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Lösung für Orte in der Grafschaft in Sicht. Nach dem verheerenden Unwetter im Kreis Ahrweiler zeigt sich langsam das ganze Ausmaß der Schäden am örtlichen Erdgasnetz. So ist eine Leitung im Bereich der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gerissen, sodass das komplette Stadtgebiet sowie Orte in der Grafschaft seit Donnerstag nicht mehr mit Erdgas versorgt werden. Für die betroffenen Bürger bedeutet dies, dass sie kein warmes Wasser mehr beziehen können. Für Betriebe, die Erdgas für ihre Produktionsprozesse benötigen, hat dies den Ausfall ihrer Produktion zur Folge.

Nach einer ersten Einschätzung des Schadensbilds geht die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm) davon aus, dass mehrere Kilometer Gasleitungen komplett neu gelegt werden müssen. Das hat eine längere Bauzeit zur Folge. „Wir können aktuell noch nicht abschätzen, wie lange sich diese Arbeiten hinziehen werden“, berichtet Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Wir müssen aber leider noch mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monaten ausgehen.“ Die Bürger in Bad Neuenahr-Ahrweiler müssen sich also darauf einstellen, dass sie längere Zeit kein Erdgas beziehen können.

Lösung für die Grafschaft

Unterdessen zeichnet sich für einige Orte in der Grafschaft eine Lösung ab. Die enm-Monteure werden dort durch spezielle Netzmaßnahmen Teile der Erdgasversorgung wiederherstellen können. „Dies wird voraussichtlich noch im Lauf des Tages erfolgen, spätestens aber am Samstag“, erläutert Peerenboom. Mitarbeiter der Netzgesellschaft werden am Freitag die einzelnen Haushalte in den betroffenen Orten aufsuchen, um zunächst die Hausanschlüsse zu schließen. Dies dient der Vorbereitung einer Umschaltung, wonach die Gasversorgung dann wieder in Betrieb genommen werden kann. Dort, wo die Mitarbeiter niemanden antreffen, hinterlassen sie Hinweiszettel mit der Bitte, sich umgehend bei der enm zu melden. Das Haribo-Werk wird allerdings weiter ohne Gasversorgung bleiben.

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Entwarnung in Jülich – Evakuierung wird aufgehoben

Jülich – Nach Rücksprache mit dem WVER und dem Kreis Düren ist mit keinen zusätzlichen größeren Wassermengen mehr zu rechnen. Die Evakuierung wurde zwischenzeitlich aufgehoben und die Menschen können wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Die Hotline zum Hochwasser wurde um 10.30 Uhr ausgeschaltet.

Bezüglich des weiteren Vorgehens der Feuerwehr sowie Rettungs- und Hilfskräfte ergeht in Kürze eine gesonderte Pressemitteilung.

Ein besonderer Dank gilt jetzt schon allen Helferinnen und Helfers sowie den Hilfs- und Rettungsdiensten.

Die zugegangenen Sachspenden werden in den nächsten Tagen den Betroffenen/Bedürftigen zugänglich gemacht.

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Aktuelle Lage in Stolberg ++ Update 09.45 Uhr ++

Stolberg – Trinkwasserausgabestellen eingerichtet++Plünderungen nicht bekannt++Unterstützung aus dem Landesgebiet eingetroffen++
Aufgrund der aktuellen Hochwasserlage ist die Trinkwasserversorgung zur Zeit eingeschränkt. Es besteht eine Abkochempfehlung. Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung für die Bürger*innen sind in allen Ortsteilen Trinkwasserbehälter aufgestellt worden.

Hier können sich alle Betroffenen bedienen.

Die Aufstellungsorte:
– Parkplatz Europastraße / Eisenbahnstraße (McDonalds)
– Parkplatz Schwimmhalle (Münsterbusch)
– Geschwister-Scholl-Platz (Münsterbusch)
– Kaiserplatz
– Kindergarten Franziskusstraße
– Sportplatz Birkengangstraße
– Donnerberg Kirche (Höhenstraße)
– Werth Marktplatz
– Im Hahn (Mausbach)
– Marktplatz Gressenich
– Zum Backofen (Schevenhütte)
– Rumpenstraße (Vicht)
– Gerätehaus Zweifall (Münsterau)
– Schule Stephanstraße (Breinig)
– Breiniger Berg / Rüst
– Brigidaweg (Venwegen)
– Am Dorfweiher (Dorff)
– Marktplatz Büsbach

Wichtig ist, dass ein Abkochen des hier geholten Wassers nicht notwendig ist! Darüber hinaus müssen entsprechende Behältnisse selbst mitgebracht werden.

Aktuell unterstützt eine Hundertschaft der Polizei die Lage in der Innenstadt. Aktuell sind uns deshalb keine Meldungen über Plünderungen oder ähnliche Straftaten bekannt.

Zudem haben wir viele Kräfte aus dem Landesgebiet zugewiesen bekommen, die uns insbesondere bei Auspumparbeiten unterstützen werden. Vielen Dank für die breite auswärtige Unterstützung der Feuerwehren, des THW und der Bundeswehr!

Aktuell koordinieren wir mehrere Anlaufstellen für die Abgabe und Ausgabe von Sachspenden im Stadtgebiet. Hier folgen schnellstmöglich weitere Informationen.

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Hochwasser-Situation in Jülich – Aufruf des Bürgermeisters Axel Fuchs

Jülich – Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, nach einer relativ ruhigen Nacht stellt sich die Hochwasserlage in Jülich wie folgt dar: Der Wasserstand der Rur ist minimal gefallen. Laut Meldungen des Wasserverbandes Eifel-Rur wird der Überlauf der Talsperren dazu führen, dass es in Jülich am Morgen, voraussichtlich ab 08.00 Uhr, noch einmal einen Anstieg des Hochwassers geben wird.

Aufgrund vorsichtiger Prognosen fällt dieser wenig extrem aus als zunächst gestern angekündigt. Die Gefahr ist jedoch noch nicht gebannt und die tatsächliche Entwicklung bleibt abzuwarten.

Die Hilfs- und Rettungsdienste sowie die Stadtverwaltung Jülich und die Stadtwerke sind in unermüdlichem Einsatz um weitergehende Schäden soweit wie es in ihrer Macht steht abzuwenden.

Damit sich die Hilfs- und Rettungskräfte auf ihre wesentlichen Aufgaben konzentrieren können, bitten wir nur in dringlichen Angelegenheiten von einem Notruf Gebrauch zu machen. Um „vollgelaufene Keller“, kleinere Versorgungsprobleme oder ähnliches kann sich leider im Moment noch nicht gekümmert werden.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die eingerichtete Hotline unter Tel.: 02461/63-605.

Seien Sie aber bitte nach wie vor wachsam, begeben Sie sich nicht in Gefahr und suchen Sie die angebotenen Notunterkünfte auf.
Sammelpunkt ist der Parkplatz des real-Marktes an der Leimkaul.

Ich wünsche uns, dass wir auch diese schwierige Situation gemeinsam gut überstehen und insbesondere Personenschäden abgewendet werden können.

Ihr Bürgermeister
Axel Fuchs

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Landes-Impfzentrum im Kreis Ahrweiler bleibt vorerst geschlossen

Ahrweiler – Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf bleibt bis auf Weiteres aufgrund der Unwetterschäden geschlossen. Betroffene erhalten automatisch in der kommenden Woche telefonisch, per Mail beziehungsweise postalisch über die zentrale Terminvergabestelle des Landes RLP einen Ersatztermin.