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Lagebericht – Starkregen und Hochwasser im Kreis Ahrweiler ++ Update 19.00 Uhr ++

Ahrweiler – Zur aktuellen Lage im Kreis Ahrweiler, an der Ahr sowie ihren kleineren und mittleren Zuflüssen teilen die Kreisverwaltung Ahrweiler und die Technische Einsatzleitung mit (Stand 16. Juli, 19:00 Uhr):

  • Nach derzeitigem Stand haben bei der Unwetterkatastrophe 62 Menschen im Kreis Ahrweiler ihr Leben verloren. Es ist zu befürchten, dass weitere Fälle hinzukommen. Darüber hinaus liegt die Zahl der Verletzten aktuell bei rund 360.
  • Nach wie vor ist die Zahl der Vermissten hoch, reduziert sich jedoch stündlich. Die gestern genannte Anzahl an Vermissten ist unter anderem auf Mehrfachmeldungen sowie den Ausfall des Mobilfunknetzes und der Stromversorgung zurückzuführen.
  • Auch zum jetzigen Zeitpunkt laufen nach wie vor Lebensrettungseinsätze ­– auch durch den Einsatz von Hubschraubern.
  • Das Krankenhaus „Maria Hilf“ sowie das angrenzenden Hospiz in Bad Neuenahr-Ahrweiler muss evakuiert werden. Es besteht keine funktionierende Infrastruktur, die Wasser- sowie die Gasversorgung sind unterbrochen. Über ein Notstromaggregat wird das Krankenhaus derzeit noch mit Strom versorgt. Der Ambulanzbetrieb soll jedoch auch nach der Evakuierung bestehen bleiben.
  • Die Einsatzkräfte der Bundeswehr werden massiv aufgestockt. Dazu werden sie unter anderem mit Bergepanzern, Pionier-Einheiten und Hubschraubern ausgerüstet. Weitere Einsatzkräfte der Katastrophenschutzeinheiten und Hilfsorganisationen wurden aus ganz Deutschland nachgefordert.
  • Aufgrund des Einsatzumfangs und den benötigten Kapazitäten wird die Technische Einsatzleitung des Kreises Ahrweiler in die Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung – ehemals AKNZ – in Bad Neuenahr-Ahrweiler
  • Wir appellieren eindringlich an alle, sich nicht in Gefahrenbereiche zu begeben und damit sich selbst und die Rettungskräfte in zusätzliche Gefahr zu bringen und/oder Rettungseinsätze zu behindern!
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In Stolberg werden voll ausgestattete Betreuungsplätze mit Fahrdienst bereitgestellt

Stolberg – Die Kupferstadt Stolberg stellt für alle Hilfebedürftigen voll ausgestattete Betreuungsplätze im Goethe-Gymnasium bereit. Dort stehen Duschen, Verpflegung, Spielzeug für Kinder und Weiteres zur Verfügung. Bürger, die jetzt noch in den Häusern sind, können sich an folgenden Stellen einfinden und werden dort durch einen Bus der Bundeswehr abgeholt und zur Unterkunft gebracht:
20:00 Uhr: Zweifall, Ecke Fackersberg/Jägerhausstraße
20:15 Uhr: Vicht, Kirche
21:00 Uhr: Heinrich-Böll-Platz
21:15 Uhr: Kirche Mühle

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Trinkwasser für Kommern – Explosionsgefahr um das ehemalige Restaurant „Mongolischer Hof“

Mechernich – Wasserversorgung kann bis voraussichtlich Sonntag in Kommern, Kommern-Süd, Gehn und Schaven nicht gewährleistet werden – Tankfahrzeug versorgt Bürger an Kommerner Waschanlage mit Wasser – Explosionsgefahr in Breitenbenden, Evakuierung von bis zu 300 Menschen – Wasserleitungen im Raum Firmenich/Obergartzem und Satzvey funktionieren wieder.

„Die Wasserversorgung für Obergartzem, Firmenich, Satzvey, Wachendorf und Antweiler läuft wieder“, meldete Erster Beigeordneter Thomas Hambach Freitag gegen 17 Uhr.  Die Notversorgung Kommerns über eine Wasserzapfstelle aus einem Tankfahrzeug der Weyerer Firma Schneider am Waschplatz Weber ist inzwischen installiert und funktioniert. Dort können die Bürger in Kanistern und Behältern Trinkwasser empfangen. Die Wiederherstellung der regulären Wasserversorgung für Kommern, Kommern-Süd, Gehn und Schaven kann sich bis Samstag oder sogar Sonntag hinziehen.

Aktuell meldet der Beigeordnete die Evakuierung von Teilen der Ortschaft Breitenbenden. Um das ehemalige Restaurant „Mongolischer Hof“ bestehe aus nicht näher erläuterten Gründen Explosionsgefahr- Bis zu 300 Menschen sollen sich in Sicherheit bringen.

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Katastrophen-Erlass in Kraft gesetzt – Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen gewährt steuerliche Entlastungen

Region/Düsseldorf – NRW Finanzminister Lienenkämper: Die unmittelbare Unterstützung für betroffene Bürgerinnen und Bürger steht für uns an erster Stelle. Das Ministerium der Finanzen teilt mit: Die Auswirkungen des verheerenden Regentiefs „Bernd“ haben in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Todesfälle und gesundheitliche Beeinträchtigungen verursacht. Zudem hat es extreme Schäden an Gebäuden, an der Infrastruktur, an der Umwelt und am Hab und Gut der Menschen in Nordrhein-Westfalen angerichtet. Als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen dieses Unwetters hat die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen den Katastrophenerlass in Kraft gesetzt. Von den Auswirkungen des Regentiefs betroffene Bürgerinnen und Bürger können damit rasch und ohne bürokratische Hürden unter erleichterten Voraussetzungen steuerliche Hilfsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Damit will die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen helfen, die zum Teil erheblichen finanziellen Belastungen für Menschen in Notlagen zu bewältigen.

„Mit den Maßnahmen aus dem Katastrophenerlass können wir schnell und unbürokratisch dort helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird. Die unmittelbare Unterstützung für betroffene Bürgerinnen und Bürger steht für uns an erster Stelle“, so Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen.

Durch den jetzt geltenden Katastrophenerlass ermöglicht die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen über 30 steuerliche Unterstützungsmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem Sonderabschreibungsmöglichkeiten für den Wiederaufbau, davon profitieren Wirtschaft und Privatpersonen. Aufwendungen für die Wiederbeschaffung von Hausrat und Kleidung und für die Beseitigung von Schäden an dem eigengenutzten Wohneigentum können als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden. Darüber hinaus gibt es großzügige Möglichkeiten für die Abzugsfähigkeit von Spenden. Der Katastrophenerlass und die einzelnen steuerlichen Maßnahmen sind auf der Website der Finanzverwaltung www.finanzverwaltung.nrw.de abrufbar.

Zusätzlich sind die Finanzämter angehalten, den Bürgerinnen und Bürgern insbesondere durch die Stundung von Steuern und die Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegenzukommen.

Für die steuerlichen Hilfsmaßnahmen können sich Betroffene von der Hochwasser-Katastrophe mit den Finanzämtern vor Ort in Verbindung setzen.

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Flaggen in NRW werden zum 16. Juli 2021 auf Halbmast gesetzt

Region/Düsseldorf – In Gedenken an die Opfer der Unwetterkatastrophe: Reul ordnet Trauerbeflaggung an. Flaggen werden zum heutigen Freitag, den 16. Juli 2021 auf Halbmast gesetzt. Das Ministerium des Innern teilt mit:

Innenminister Herbert Reul hat für den Zeitraum vom heutigen Freitag, 16. Juli 2021, bis einschließlich Montag, 19. Juli 2021, in Gedenken an die Opfer der Unwetterkatastrophe Trauerbeflaggung angeordnet.

Die Anordnung gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.

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Unwetter sorgt für Ausfälle im Stromnetz in der gesamten Eifelregion

Region Eifel/Essen/Dortmund – Besonders betroffen sind Eifel, Rhein-Erft-Kreis, Kreis Euskirchen, linksrheinischer Rhein-Sieg-Kreis und Ahrtal. Westnetz arbeitet mit Hochdruck an der Wiederversorgung. Zerstörte und beschädigte Straßen erschweren die Zufahrt zu Anlagen.

Die Wetterlage mit Starkregen und die daraus entstandenen Überflutungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sorgen weiterhin für Ausfälle in der Stromversorgung. Der Starkregen hatte in den vergangenen Tagen den Pegel von Flüssen extrem ansteigen und den Boden aufweichen lassen. In einigen Regionen kam es zu schweren Überflutungen und das Wasser steht dort immer noch zum Teil mit sehr hohen Pegeln. Betroffen sind davon auch Anlagen zur Stromversorgung des Westenergie-Verteilnetzbetreibers Westnetz. Dazu gehören Ortsnetzstationen und Umspannanlagen. Aus Sicherheitsgründen wurden und werden diese Anlagen bei eindringendem Wasser abgeschaltet, damit es nicht zu Stromschlägen kommt. Dies führt zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Wenn Umspannanlagen ausfallen, kann es zu großflächigen und länger andauernden Störungen kommen. Die Instandsetzung erfolgt dann systematisch.

Alle verfügbaren Kolleginnen und Kollegen der Westnetz sind seit Mittwoch im Einsatz und arbeiten mit Hochdruck an der Wiederversorgung. Die Umspannanlagen, auf die Westnetz wieder Zugriff hat, werden geprüft, gereinigt und – wenn möglich – wieder in Betrieb genommen. Einige Anlagen standen für mehrere Stunden unter Wasser. Aus Sicherheitsgründen ist eine genaue Prüfung der Anlagen vor ihrer Wiedereinschaltung notwendig. Westnetz betreibt in ihrem gesamten Versorgungsgebiet ca. 1.000 Umspannanlagen. Von den Überschwemmungen direkt betroffen sind derzeit ca. 10. Einzelne sind noch schwer erreichbar, in anderen steht immer noch das Wasser.

Bei größeren Schäden an Umspannanlagen wird daran gearbeitet, die Stromversorgung so schnell wie möglich über Umschaltungen aus anderen Anlagen oder durch Notstromaggregate wiederherzustellen. Westnetz prüft, wo Notstromaggregate gebraucht werden und eingesetzt werden können. Auch Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzern haben ihre Hilfe angeboten. Notstromaggregate sind aus nicht von der Unwetter-Katastrophe betroffenen Regionen Deutschlands sind bereits im Einsatz oder unterwegs nach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Durch Wiedereinschaltung von Anlagen, Umleitungen und Notstromaggregate konnten bereits viele Haushalte wiederversorgt werden. In der Spitze lag die Zahl der nicht versorgten Einwohner in der Region der Westnetz bei 200.000. Derzeit sind 102.000 Menschen ohne Strom.

Bei allen Arbeiten ist Westnetz aber auch von der Infrastruktur vor Ort abhängig. Einige Anlagen sind aufgrund zerstörter oder beschädigter Straßen derzeit nicht zu erreichen. An anderen Stellen müssen kilometerlange Umwege gefahren werden. Westnetz setzt zudem Helikopter und Drohnen ein, um die Leitungen und Anlagen aus der Luft zu prüfen und einen Überblick zu erhalten. Eine weitere Herausforderung: An einigen wenigen Stellen drohen Dämme und Sperren zu brechen und dadurch weitere Überflutungen zu verursachen. Auch darauf bereitet sich Westnetz vor. So werden gefährdete Anlagen identifiziert und zusätzlich geschützt.

Bei allen Arbeiten gilt vor Ort: Der Schutz der Kolleginnen und Kollegen und der Menschen in den Regionen hat oberste Priorität.

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Hand in Hand für den Eifelkreis Bitburg-Prüm – Gemeinsame Spende von 150.000 Euro

Bitburg – Soforthilfe: Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm, die Raiffeisenbank Irrel eG, die Raiffeisenbank Westeifel eG und die Volksbank Eifel eG leisten unbürokratische Hilfe für Hochwasser- und Starkregengeschädigte.

Heftige Unwetter mit starken Regenfällen haben im Eifelkreis Bitburg-Prüm erhebliche materielle Schäden und persönliches Leid angerichtet. Keller wurden unterspült, ganze Straßenabschnitte und Brücken wurden zerstört, Autos wurden von den Wassermassen mitgerissen, komplette Ortsteile stehen unter Wasser – ein Unwetter mit dramatischen Folgen für die Menschen im Eifelkreis.

Die regionalen Kreditinstitute leisten Soforthilfe und spenden dem DRK Kreisverband Bitburg-Prüm zugunsten der von der Unwetterkatastrophe Betroffenen gemeinsam den Betrag von 150.000 €. Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm stellt 75.000 €, die Raiffeisenbank Irrel eG, die Raiffeisenbank Westeifel eG und die Volksbank Eifel eG gemeinsam die weiteren 75.000 € zur Verfügung.

Darüber hinaus bieten sie ab sofort ein Sonderkreditprogramm für Hochwasser- und Starkregengeschädigte an. Ziel ist es, schnell und unbürokratisch Finanzierungen für den Wiederaufbau bereit zu stellen. Betroffene Bürgerinnen und Bürger des Eifelkreises Bitburg-Prüm können ein Darlehen bis max. 25.000,- Euro zu einem Zinssatz von 0,01 % p.a. effektiv, fest für fünf Jahre, ohne Stellung von Sicherheiten in Anspruch nehmen. Die Gesamtlaufzeit des Darlehens kann bis zu zehn Jahre betragen. Die Zusage der Mittel erfolgt unmittelbar in den Filialen der Banken.

„Wir wollen und wir müssen helfen! Als kommunal verankertes Kreditinstitut übernehmen wir für die Region und die Menschen Verantwortung. Dies gehört zu unserem Selbstverständnis“, betont Ingolf Bermes,  Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm.  „Wir unterstreichen mit der Soforthilfe, gemäß unserem genossenschaftlichen Gedanken – der Hilfe zur Selbsthilfe-  unsere Solidarität mit den betroffenen Menschen. Sie haben schon genug Sorgen, die Schäden zu beseitigen, nun sollen sie schnelle und unbürokratische finanzielle Hilfe erfahren“, erklärt Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

Manfred Weiland, Vorstand der Raiffeisenbank Irrel eG ergänzt: „Diese Situation erfordert einen engen Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe und Unterstützung.“ Auch Klaus Peters, Vorstand der Raiffeisenbank Westeifel eG betont: „In dieser Notlage ist es aus unserer Sicht eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ersten Ranges, schnell und unbürokratisch zu helfen.“

Die Sonderkredite dienen zum einen als Zwischenfinanzierung für zu erwartende Versicherungsleistungen, zum anderen auch für den Selbstbehalt oder für Schäden, bei denen kein Versicherungsschutz besteht.

Betroffene nehmen bitte direkt zu ihrem/r persönlichen Ansprechpartner/in bei ihrer Hausbank Kontakt auf.

 Telefonische Kontaktdaten:

Kreissparkasse Bitburg-Prüm:          06561 – 16 0

Raiffeisenbank Irrel eG:          06525 – 92930

Raiffeisenbank Westeifel eG:            06556 – 92020

Volksbank Eifel eG:                           06561 – 63 0

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Die Kreissparkasse Mayen erhöht ihre Unterstützung auf 75.000 Euro

Mayen/Region – Starkregen und Überflutungen in der Region. Die Kreissparkasse erhöht ihre Unterstützung auf 75.000 Euro. Spendenkonten für Verbandsgemeinden und Stadt Mayen eingerichtet. Sintflutartige Regenfälle, steigende Pegel an Flüssen und Bächen, überflutete Straßen und Wassermassen in den Häusern. „Wir haben die schlimmen Bilder von gestern Abend und der Nacht noch vor Augen und sind in Gedanken bei den vielen Familien, die direkt betroffen sind“, so der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch. „Als Kreissparkasse wollen wir hier unbürokratisch helfen und stellen über die Kommunen einen Spendenfonds von 75.000 Euro zur Verfügung. Wir wollen dazu beitragen, dass zumindest eine durch die Schäden entstandene akute Notlage etwas gelindert wird.

Ausdrücklich bedanken wir uns bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, beim THW und dem Deutschen Roten Kreuz und bei den kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die engagiert angepackt haben und die ganze Nacht im Einsatz waren. Deren unermüdlichen Einsatz werden wir besonders würdigen. Es war auch erfreulich zu sehen, wie viele freiwillige Helfer mit vor Ort waren. Für die Beseitigung der Schäden und für Renovierungen an den betroffenen Häusern und Wohnungen stellen wir kurzfristig ein zinsgünstiges Sonderkreditprogramm zur Verfügung“, betont Karl-Josef Esch.

Für die direkte Hilfe in den Verbandsgemeinden und der Stadt Mayen wurden Spendenkonten eingerichtet:

Für Stadt Mayen: DE 57 5765 0010 0098 0770 01
Für Verbandsgemeinde Vordereifel: DE 56 5765 0010 0098 0770 19
Für Verbandsgemeinde Pellenz: DE 87 5765 0010 0098 0770 43

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Verbands-Gemeinden Daun und Kelberg im Landkreis Vulkaneifel wieder mit Strom versorgt

Daun/Saffig – Die Überflutungen in Rheinland-Pfalz sorgen weiterhin für Ausfälle in der Stromversorgung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz arbeiten seit Mittwoch mit Hochdruck an der Wiederversorgung. Am Donnerstag konnte Westnetz in den Verbandsgemeinden Daun und Kelberg die Stromversorgung überwiegend wieder herstellen.

In der Verbandsgemeinde Gerolstein waren durch die Überschwemmungen zahlreiche Ortsnetzstationen entlang der Kyll betroffen. Westnetz arbeitet mit Hochdruck an der Inbetriebnahme der einzelnen Stationen. Wo Anlagen nach ablaufendem Wasser wieder betreten werden können, sind vor einer Zuschaltung Vorbereitungen nötig. Die Anlagen müssen auf Schäden kontrolliert, die technischen Betriebsmittel gereinigt oder auch getrocknet und auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Wo nötig, müssen Anlagenteile repariert oder ersetzt werden. Diese Vorbereitungen sind zwingend für eine zuverlässige Wiederversorgung und Voraussetzung für sicheres Arbeiten in elektrischen Anlagen. Zudem müssen Feuerwehren ihre Freigabe zur Zuschaltung erteilen, wenn beispielsweise erst noch Keller leergepumpt werden müssen. Daher kann es auch nach Ablaufen des Wassers dauern, bis der Strom wieder zugeschaltet werden kann.

Westnetz ist im Dauereinsatz zur Wiederherstellung der gesamten Netzinfrastruktur. Dies kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Über eine Notversorgung oder Umschaltungen im Netz versucht Westnetz vielerorts die Menschen schnellst möglich mit Strom zu versorgen. Der Verteilnetzbetreiber ist in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden, mit örtlichen Krisenstäben und den Behörden. Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat höchste Priorität.

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Stadt Mayen nach Unwetter wieder mit Strom versorgt

Mayen/Saffig – Verteilnetzbetreiber Westnetz schließt Mayen ans Stromnetz an. Strom fließt bald wieder für alle Haushalte. Durch die Flut-Katastrophe in Rheinland-Pfalz ist die Netzinfrastruktur in vielen Ortschaften zusammengebrochen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz arbeiten seit Mittwoch mit Hochdruck an der Wiederversorgung. Am Donnerstag konnte Westnetz in der Stadt Mayen die Stromversorgung zum größten Teil wieder herstellen.

In Mayen fielen am Mittwoch durch Starkregen und Überflutung sechs Ortsnetzstationen aus, so dass die gesamte Stromversorgung in der Stadt unterbrochen war. Kolleginnen und Kollegen der Westnetz sind seit Mittwochabend im Dauereinsatz und konnten bereits am Donnerstag die Stromanlagen in der Stadt wieder in Betrieb nehmen. Derzeit laufen die Restarbeiten und sobald die Feuerwehr ihre Freigabe zur Zuschaltung erteilt hat, kann Westnetz die noch unterversorgten Haushalte wieder ans Stromnetz anschließen.

Westnetz arbeitet mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung im gesamten Netzgebiet. Die Landkreise Vulkaneifel und Ahrweiler waren von der Flut-Katastrophe am schlimmsten betroffen. Die Reparaturarbeiten bei Westnetz werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Über Notversorgungen oder Umschaltungen im Netz ist Westnetz bestrebt, vielerorts die Menschen schnellst möglich mit Strom zu versorgen