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RLP Ministerpräsidentin Dreyer informiert Landtag über aktuelle Lage in der Katastrophen-Region

Region/Mainz – Hilfsbereitschaft ist ein Lichtblick in diesen dunklen Stunden. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat heute die Abgeordneten des rheinland-pfälzischen Landtags in einer gemeinsamen Sondersitzung der Ausschüsse für Inneres, Klima und Finanzen über die aktuelle Lage in den Hochwassergebieten im Norden des Landes informiert. Bis zum heutigen Tag sind 128 Tote zu beklagen. Noch immer werden 155 Personen vermisst. 764 Personen sind verletzt und werden medizinisch versorgt. Kräfte von Rettungsdiensten, Feuerwehren, der Polizei, der Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk seien dabei, diese katastrophale Lage zu bewältigen. Im Bereitstellungsraum auf dem Nürburgring sei eine gigantische Helferstadt entstanden. 4.000 Helferinnen und Helfer seien vor Ort. In der Einsatzleitung koordinierten 120 Menschen in 4 Abteilungen die Einsätze im Katastrophengebiet.

„Eine solche Katastrophe hat Rheinland-Pfalz noch nicht erlebt. Es übersteigt das, was auch erfahrenste Hochwasserretter bei uns je erlebt haben. Flusspegel stiegen auf eine bislang nicht gesehene Höhe an. Häuser, Brücken, Straßen wurden massiv beschädigt oder einfach mitgerissen. Wir trauern mit denen, die ihre Liebsten verloren haben, wir bangen mit denen, die noch immer Angehörige und Freunde vermissen. Wir helfen, die Schäden zu beseitigen und weitere Gefahren abzuwenden“, sagte die Ministerpräsidentin. Seit einer Woche seien die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, THW, Bundespolizei und Bundeswehr durchgehend und bis zur Erschöpfung im Einsatz. Tausende Freiwillige, Nachbarn und örtliche Unternehmen fassten mit an und helfen, wo sie gebraucht werden. Einsatzkräfte, Spenden und Hilfsangebote erreichten das Land aus dem ganzen Bundesgebiet. „Diese Hilfsbereitschaft ist ein Lichtblick in diesen dunklen Stunden. Dafür danke ich allen sehr“, so die Ministerpräsidentin. Noch immer läge aller Fokus darauf, Menschen zu retten und zu versorgen, die wichtigste Infrastruktur wiederherzustellen und Soforthilfe zu leisten. Das ganze Ausmaß der Zerstörung werde erst nach und nach sichtbar; ein genauer Sachstand werde Wochen dauern.

Weitere Schritte

Die Ministerpräsidentin richtete den Blick nach vorne und skizzierte die nächsten Schritte. „Die Landesregierung stellt den betroffenen Bürgern Soforthilfen von bis zu 3.500 Euro pro Haushalt bereit. Diese werden unbürokratisch und über die Kreisverwaltungen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird eine Stabsstelle im Innenministerium den Wiederaufbau koordinieren“, so Dreyer. Gemeinsam mit dem Bund stelle das Land darüber hinaus in einem ersten Schritt 200 Millionen Euro zur Verfügung. Der Wiederaufbau werde langwierig und sehr viel Geld kosten. „Dafür brauchen wir eine nationale Kraftanstrengung. Ich bin sehr froh, dass das Bundeskabinett gestern bereits bekräftigt hat, sich auch langfristig an dem Wiederaufbau zu beteiligen, und ich bin dem Bund sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung“, sagte die Ministerpräsidentin. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Olaf Scholz waren sofort in die Katastrophengebiete gekommen und hatten dort Hilfe zugesagt.

Hilfsbereitschaft ist überwältigend

„Diese Katastrophe wird unser Land auf lange Zeit prägen. Der Wiederaufbau nach den Zerstörungen wird vielerorts sehr lange dauern. Und die Betroffenen sind an Leib und Seele verletzt. Ich bin nun mehrmals vor Ort gewesen und habe mit vielen Menschen gesprochen. Ich habe gesehen, was diese Naturgewalten für eine Verwüstung angerichtet haben. Mir gehen die Bilder nicht aus dem Kopf und die Trauer nicht aus dem Herzen, aber wie muss es denen gehen, die die Naturkatastrophe und all die Folgen durchleben müssen. Die Verluste und das Leid sind unermesslich“, sagte Dreyer. Sie versicherte den Menschen in allen betroffenen Regionen, dass sie sich darauf verlassen könnten, dass die Landesregierung sie auch nach der akuten Notlage nicht vergessen werde und sie auch langfristig auf unsere Hilfe bauen könnten. „Bei all dem Leid will ich sagen, dass diese Katastrophe einmal mehr zeigt: Rheinland-Pfalz steht zusammen. Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist überwältigend. Wir bekommen Spenden- und Hilfsangebote aus dem In- und Ausland, von Unternehmen und Institutionen. Seit der Freischaltung der Online-Plattform „Fluthilfe“ sind bereits 731 Hilfsangebote gemeldet worden. Neben dem zentralen Spendenkonto des Landes haben auch der Landkreistag und mehrere Hilfsorganisationen Spendenkonten eingerichtet – unfassbare 8,57 Millionen Euro Privatspenden sind Stand heute Morgen eingegangen“, sagte Dreyer. Auch dafür dankte die Ministerpräsidentin.

Wer helfen möchte, kann dies auch weiterhin tun. Unter dem Kennwort „Katastrophenhilfe Hochwasser“ können Spenden auf folgendes Konto bei der Sparkasse Mainz überwiesen werden:

Empfänger: Landeshauptkasse Mainz

IBAN: DE78 5505 0120 0200 3006 06

BIC: MALADE51MNZ

Steuerliche Erleichterungen gibt es auch für Spenden und Spendenaktionen, so genügt unter anderem als Nachweis für Zuwendungen, die bis zum 31. Oktober 2021 zur Hilfe in Katastrophenfällen auf ein für den Katastrophenfall eingerichtetes Sonderkonto eingezahlt werden, der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstitutes. Alle Informationen gibt es unter https://fm.rlp.de/de/presse/detail/news/News/detail/steuerliche-hilfsmassnahmen-fuer-betroffene-der-unwetter-katastrophe/

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Hochwasser-Katastrophe vom 14. Juli: Kreisbeigeordneter Rudolf Rinnen wendet sich an die Bürger im Eifelkreis

Bitburg – Liebe Bürgerinnen und Bürger im Eifelkreis Bitburg-Prüm, nachdem der Eifelkreis in den zurückliegenden Jahren mehrmals Erfahrungen mit punktuellen Starkregenereignissen machen musste, wurde unsere Vorstellungskraft am Abend des 14. Juli 2021 weit übertroffen.

Von Beginn war ich im viel unterwegs, um mir selbst ein Bild zu machen. Die Hochwasserkatastrophe hat ein großes Maß an Schäden in unserem Landkreis angerichtet. Viele Wohngebäude sind nicht mehr bewohnbar, touristische Ziele für längere Zeit nicht mehr nutzbar, Landschaften wurden geschädigt und die kommunale Infrastruktur mit ihren Straßen, Brücken, Bus- und Bahnstrecken empfindlich getroffen. Familien mussten ein neues Zuhause suchen, Unternehmer eine neue Perspektive.

Als Kreisbeigeordneter, der aktuell die Amtsgeschäfte des Landrats führt, wurde mir die Aufgabe des Einsatzleiters übertragen. Die im Jahr 2018 gesammelten Erfahrungen haben dazu beigetragen, dass die vom Kreis zu koordinierende Katastrophenlage schnell und effektiv organisiert werden konnte. Dennoch sind in einer unübersichtlichen Lage Abstimmungspannen passiert, die ich sehr bedauere. Die oberste Priorität hatte die Rettung von Menschen.

Die Wassermassen sind verschwunden, der Schmutz ist weggewaschen, doch das Erlebte wird in den Seelen der Menschen haften bleiben. Ich setze meine Hoffnung darin, dass all das zu wirksamen Veränderungen aufseiten von Politik und Zivilgesellschaft führen wird.

Die Solidarität und Anteilnahme war von Beginn an enorm und ist kaum in Worte zu fassen. Dies erfüllt mich mit Trost und Dankbarkeit. Allen Beteiligten spreche ich meinen großen Dank und meine hohe Anerkennung für die kräftezehrenden, tagelangen Einsätze aus: Den mehr als 1.500 Rettungskräften von DRK, THW, Feuerwehr, DLRG, Bundeswehr und Polizei, den in der Technischen Einsatzleitung tätigen Organisationen, in der fachlichen Leitung dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Jürgen Larisch und seinem Stellvertreter Willi Schlöder, den eingebundenen Mitarbeitern der Verwaltung sowie den vielen nichtgenannten Personen und Organisationen.

Meine Gedanken gelten allen von Hochwasser Betroffenen im Eifelkreis, die harte Verluste erlitten haben, doch ebenso den Menschen in den Regionen, die umso stärker von dem zurückliegenden Naturereignis getroffen wurden.
Ihr

Rudolf Rinnen

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Nordrhein-Westfalen ermöglicht Corona-Schutzimpfungen von 12- bis 15-Jährigen in Impfzentren

Region/Düsseldorf – Impfzentren können bei strikter Beachtung der STIKO-Regeln künftig Corona-Schutzimpfungen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren anbieten / Dabei soll dem besonderen Beratungsbedarf der Eltern und Kinder Rechnung getragen werden. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit:

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium ermöglicht unter Beachtung der geltenden STIKO-Empfehlung die Impfungen von 12- bis 15-Jährigen in Impfzentren gegen Covid-19. Derzeit empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut die Impfung gegen das Coronavirus für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausschließlich bei Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen oder bei einem regelmäßigen Kontakt zu Personen mit erhöhtem Risiko schwerer Krankheitsverläufe, die selbst nicht geimpft werden können. Gemäß STIKO können weitere Kinder und Jugendliche nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoakzeptanz eine Impfung erhalten.

Die nordrhein-westfälischen Impfzentren können ein entsprechendes Impfangebot unter Einbeziehung von Kinder- oder Jugendärztinnen und -ärzten ab sofort einrichten, sofern vor Ort ein entsprechender Bedarf besteht. Dies kann regional unterschiedlich sein. Aufgrund des erhöhten Beratungsbedarfs soll ein definierter Zeitraum für die Impfungen der Kinder und Jugendlichen in den Impfzentren vorgesehen werden. Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, sich vorab im jeweiligen Impfzentrum zu erkundigen, ob und ab wann ein Impfangebot für Kinder und Jugendliche eingerichtet wird.

„Ich habe in den letzten Tagen mit vielen Kinder- und Jugendärzten gesprochen. Dabei wurde deutlich, dass die Möglichkeit der Corona-Schutzimpfungen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren nicht in allen Regionen in Nordrhein-Westfalen gleichermaßen verteilt ist. Das sollte aber nicht vom Wohnort abhängen. Das Land ermöglicht daher Impfungen in Impfzentren für diese Altersgruppen und stärkt mit seiner Entscheidung die medizinische Wahlfreiheit der Eltern“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Mir ist aber wichtig festzuhalten, dass auch in den Impfzentren die Empfehlungen der STIKO gelten. Ein ‚Ärmel hoch und Spritze rein‘ soll es bei jungen Menschen nicht geben. Das ärztliche Aufklärungsgespräch ist vor allem bei Impfungen von Kindern wichtig.“

Die STIKO-Empfehlung ist dabei immer Grundlage des Handelns: Es muss zwingend eine ausführliche medizinische Beratung und Aufklärung der Kinder und Jugendlichen beziehungsweise ihrer Sorgeberechtigten gemäß den STIKO-Empfehlungen durch einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin im Impfzentrum erfolgen. Die Einwilligung zur Impfung hat durch alle sorgeberechtigten Personen zu erfolgen.

Der Erlass gilt ab sofort. Das Gesundheitsministerium bittet allerdings bei allen Bürgerinnen und Bürgern um Verständnis dafür, dass die Kreise und kreisfreien Städte, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, Zeit für die konkrete Umsetzung benötigen.

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Stadt Mayen richtete Versorgungslager für die Einsatzkräfte während der Hochwasserlage in den Erlebniswelten Grubenfeld

Mayen – Unternehmen und Privatpersonen unterstützten mit Getränken, Snacks, Brotwaren, Traubenzucker uvm. Während der Bekämpfung der Hochwasserlage in der Innenstadt Mayen war es wichtig, dass die Feuerwehr, der Betriebshof, das Technische Hilfswerk, DRK Mayen-Koblenz sowie Polizei Mayen, die während einer Katastrophe im Einsatz sind, sich mit Getränken und Speisen stärken können.

Getränke gab es für die Einsatzkräfte auch von Marktleiter Herr Wilhelmi (rechts) vom REWE Hundertmarkt in Kaisersesch. Foto: Stadt Mayen

Die Stadt Mayen richtete ein Lager für alle Einsatzkräfte die aufgrund der Hochwasserlage in den Erlebniswelten Grubenfeld ein. Dort sorgten die Mitarbeiter der Stadt Mayen tatkräftigt für Essen und Getränke, schmierten Brötchen, kochten Kaffee und verhalfen den Einsatzkräften so zu einer kurzen und sicher notwendigen Stärkung und Verschnaufpause.

Neben Privatpersonen, die Kuchen und Fleischwurst vorbei gebracht haben, spendeten natürlich auch Unternehmen: Toto Lotto, Rhenser, PalmBrause, Rewe Hundertmark , die Bäckerei Lenarz  sowie die Bäckerei Lohner unterstützen die Einsatzkräfte mit leckeren Snacks wie Brötchen, Teilchen, Kuchen, belegten Fladenbroten, Traubenzucker und erfrischenden Getränken.

„Ich freu mich sehr, dass die auch die Unternehmen aus der Region die Einsatzkräfte mit vielen Leckereien und Getränken unterstützt haben“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Es ist schön zu sehen wie sich in der Stadt Mayen, gerade in einer so starken Hochwasserlage, gegenseitig unterstützt und geholfen wird. Einen großen Dank an alle Helfenden und Unterstützer“, so der Stadtchef weiter.

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Inbetriebnahme der neuen Feuerwehr Einsatzzentrale für die Verbandsgemeinde Mendig

Mendig – Wie wichtig und lebensnotwendig eine vernetzte und gut funktionierende Kommunikation in Einsatzlagen ist, zeigt das aktuelle Beispiel der Starkregen- und Unwettereignisse.

In der Stützpunktfeuerwehr Mendig wurde daher schon vor Jahren eine Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) eingerichtet, die seither das kommunikative Herzstück der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Mendig darstellt. Da aktuell die Alarmierungen landesweit vom Anlalog-Funk auf Digitalfunk umgestellt werden, hat die Verbandsgemeinde die FEZ jüngst für 120.000 Euro vergrößert und vollständig mit modernsten EDV-Anlagen versehen.

Ab der Erstalarmierung durch die Integrierte Leitstelle Koblenz übernimmt die FEZ, Organisation, Disponierung der Fahrzeuge und Einheiten, Nachalarmierungen, Kommunikation mit anderen Behörden und die rechtssichere Aufzeichnung – zudem führt sie den gesamten Funkverkehr aus.

An diesem Knotenpunkt laufen alle Informationen zusammen. Die FEZ ist somit als rückwärtige Führungseinrichtung wichtigster Ansprechpartner in jeder Einsatzlage.

Nach Einarbeitung der Kameradinnen und Kameraden auf die neue Digitalisierung konnte nun erfolgreich die neue Feuerwehreinsatzzentrale in Betrieb genommen werden.

„Wir müssen nicht nur aktuell, sondern auch für die Zukunft unseren Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, die neueste Technik zur Verfügung stellen und die bestmöglichen Bedingungen schaffen, um Leben zu retten. Mit der neuen Digitalisierung und dem Digitalfunk ist ein großer Schritt unter Einbindung von Fachfirmen und in enger Absprache mit dem Führungs- und FEZ-Team der Feuerwehren gemeistert worden, dem auch in Kürze die Auslieferung eines vollständig digital arbeitenden neuen Einsatzleitfahrzeug folgen wird,“ so Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig gemeinsam mit den Beigeordneten der Verbandsgemeinde bei der Inbetriebnahme der neuen Feuerwehreinsatzzentrale im Feuerwehrhaus Mendig.

Die Feuerwehrführungsspitze rund um den Wehrleiter Stephan Schüller, dem stellvertretenden Wehrleiter Hermann Peter Heuft und dem Team der Feuerwehreinsatzzentrale freuen sich über dieses wichtige Investment im Mendiger Feuerwehrhaus, von dem alle Wehren der Verbandsgemeinde profitieren werden.

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VR-Bank Nordeifel packt an!

Blankenheim/Schleiden/Eifel – Schweres Bergegerät seit Sonntag im Einsatz, 100.000 Euro an die Kommunen, 1,25 Millionen zur Verteilung über das Technische Hilfswerk. Die VR-Bank Nordeifel zahlt 100.000 Euro für Soforthilfen an die Kommunen im Hochwasser-Notstandsgebiet Eifel. Die Genossenschaftliche FinanzGruppe, zu der die Hausbank der Nordeifel gehört, hat dem Technischen Hilfswerk 1,25 Millionen Euro zur Verteilung gespendet.

Außerdem rückte am Samstag schweres Bergegerät aus Soest mit Polizeieskorte im Schleidener Tal an, dessen Einsatz von der VR-Bank Nordeifel gemeinsam mit der R+V-Versicherung bezahlt wird. Das teilte Vorstandsvorsitzender Mark Heiter heute mit: „Das ist erst der Anfang. Wir versuchen lebenspraktisch und zeitnah zu helfen.“ Dazu gehören auch Sonderkreditprogramme für Hochwasseropfer.

Nicht nur die Menschen in der Region stünden in der Not Schulter an Schulter, sondern auch die Genossenschaftsbanken, so Heiter: „Viele Genossenschaftsbanken bundesweit rufen an und drücken ihr Bedauern und ihre Solidarität aus. Sie sind bestürzt und fragen, wie sie helfen können, selbstverständlich auch in Form von Spenden…“

„Die Spendenaktionen laufen gerade erst an“, so der Vorstandsvorsitzende weiter: Die eingangs erwähnten 1,35 Millionen und der Bergekran „Unitec“ seien erst ein Anfang: „Wir helfen, weitere Spenden für die Kommunen zu akquirieren.“ Ansprechpartner bei der Bank ist Abteilungsleiter Klaus Reiferscheid, Telefon: (0 24 45) 95 02-573; Fax: (0 24 45) 95 02-596, Mail: Klaus.reiferscheid@vr-banknordeifel.de

Die einzelnen Spendenkonten der Gemeinden bei der VR-Bank sind auf der Webseite www.vr-banknordeifel.de abrufbar. Sie lauten:

Stadt Schleiden
VR-Bank Nordeifel eG
IBAN: DE46 3706 9720 5000 5600 16
BIC: GENODED1SLE

Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE02 3825 0110 0003 1002 94
BIC: WELADED1EUS

Verwendungszweck: „SPENDE HOCHWASSER / 84140000“

Gemeinde Hellenthal

VR-Bank Nordeifel eG
IBAN: DE31 3706 9720 0700 0450 13
BIC: GENODED1SLE

Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE28 3825 0110 0003 6001 52
BIC: WELADED1EUS

Gemeinde Blankenheim

VR-Bank Nordeifel eG
IBAN: DE25 3706 9720 1001 0010 07
BIC: GENODED1SLE

Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE72 3825 0110 0003 4000 25
BIC: WELADED1EUS

Referenz: „Spende Hochwasser“

Gemeinde Kall

VR-Bank Nordeifel eG
IBAN: DE67 3706 9720 0070 3930 18
BIC: GENODED1SLE

Kreissparkasse Euskirchen
BIC: WELADED1EUS
IBAN: DE40 3825 0110 0003 5002 20

Gemeinde Nettersheim

VR-Bank Nordeifel eG
IBAN DE62 3706 9720 2000 2080 11
BIC: GENODED1SLE
Referenz „Spendenkonto Hochwasser“

Gemeinde Dahlem


VR-Bank Nordeifel eG
DE53 3706 9720 1551 5515 51
BIC: GENODED1SLE

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Auszahlung von Spendengeldern für Hochwasser-Opfer – Hotline im Kreis Ahrweiler startet

Ahrweiler – Ab sofort können Betroffene der Flutkatastrophe Anträge auf eine finanzielle Soforthilfe beim Kreis Ahrweiler stellen. Die Anträge können formlos über die Hotline 02641/975-960 oder per Mail soforthilfe@kreis-ahrweiler.de gestellt werden. Die Hotline ist montags bis sonntags zwischen 9 und 20 Uhr erreichbar.

Wichtig: Diese erste Soforthilfe dient dazu, kurzfristig Geld für das Nötigste zu haben. Die Soforthilfe dient nicht als Aufbauhilfe oder um die entstandenen Schäden abzudecken. Die Soforthilfe erfolgt unabhängig von der Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz.

Folgende Angaben werden dafür benötigt:

  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Meldeadresse (die alte, auch wenn man im Moment eine andere Unterkunft hat)
  • Angabe ob Privathaushalt oder Gewerbebetrieb; falls Privathaushalt, die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen
  • Telefonnummer oder Mailadresse für Rückfragen sowie
  • eine Bankverbindung. Barauszahlungen oder Schecks sind leider nicht möglich.

Bei den Geldern, die ausgezahlt werden, handelt es sich um Spenden, die auf dem Konto der Kreisverwaltung eingegangen sind. Pro Haushalt werden zwischen 1.000 und 2.000 Euro bereitgestellt.

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10.000 Powerbanks und 5.000 Taschenlampen für Menschen in Katastrophen-Regionen

Region/Essen – Westenergie unterstützt Betroffene vor Ort. Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung laufen unter Hochdruck. In den vom Hochwasser betroffenen Gebieten laufen die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung. Durch die Flutkatastrophe wurden Anlagen der Netzinfrastruktur des Westenergie-Verteilnetzbetreibers Westnetz beschädigt. Die Wassermassen haben Leitungen, Ortsnetzstationen und Umspannanlagen teilweise komplett zerstört. Diese werden derzeit geprüft und wenn möglich repariert und wieder in Betrieb genommen. Wenn Anlagen zu stark beschädigt sind, kommen Umleitungen und Notstromaggregate zum Einsatz, um die Menschen in den Regionen mit Strom zu versorgen. 20.000 Einwohner sind derzeit im Gebiet der Westnetz ohne Strom. Ihnen möchte Westenergie eine zusätzliche Hilfe zukommen lassen.

Deshalb verteilt Westenergie zur Unterstützung der Menschen in den betroffenen Ortschaften rund 10.000 geladene Powerbanks und 5.000 Taschenlampen. In den vergangenen beiden Tagen wurde der Großteil der kleinen wiederaufladbaren Speicher und die mit Batterien bestückten Taschenlampen nach Düren im Westlichen Rheinland und nach Saffig in Rheinland-Pfalz gebracht. Von dort aus werden sie weiterverteilt in die betroffenen Ortschaften. Heute folgen weitere Teillieferungen. Kolleginnen und Kollegen bringen die Powerbanks und Taschenlampen nun in die Kommunen, die diese dann an die Menschen vor Ort weitergeben.

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Digitalisierung im Landkreis Mayen-Koblenz selbst mitgestalten

Region/Mayen-Koblenz – Smart-Cities-Projekt nimmt Fahrt auf – Interessante Stellen zu besetzen. Der Landkreis Mayen-Koblenz gehört zu deutschlandweit 32 Kommunen, die in das Förderprogramm „Smart Cities“ aufgenommen wurden. In diesem Rahmen werden Ziele, Strategien und Maßnahmen zur Gestaltung der Digitalisierung entwickelt und umgesetzt. „Smart Cities ist kein Projekt, dass eine Verwaltung nebenbei erledigen kann. Die Digitalisierung von den unterschiedlichsten Seiten zu beleuchten und weiter voranzubringen birgt für den Landkreis Mayen-Koblenz eine riesige Chance, ist gleichzeitig aber auch eine Mammutaufgabe“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Die Kreisverwaltung hat sich zum Ziel gesetzt, die Digitalisierung im Hinblick auf Wirtschaft, Tourismus und eine positive Entwicklung in allen Daseinsbereichen sowie der Stadt- und Kreisentwicklung umzusetzen. „Dabei sind wir auf zusätzliches Personal angewiesen. Deshalb suchen wir aktuell nach Persönlichkeiten, die Mayen-Koblenz in den nächsten Jahren aktiv und dynamisch voranbringen möchten“, ergänzt der Landrat.

Zur Unterstützung der Projektleitung werden dabei unter anderem vier sogenannte „Smart Region Lotsen“ in Teilzeit gesucht. Der Landkreis entsendet die „Smart Region Lotsen“ als Motivator und Ansprechpartner vor Ort in die 10 Städte und Verbandsgemeinden des Kreises, um Wissen zu vermitteln und Projekte konkret vor Ort zu entwickeln. Zu den Aufgaben gehören unter anderem das Projektmanagement auf lokaler Ebene und ein intensiver Austausch und Kommunikation mit einem Netzwerk aus örtlichen Akteuren. „Das Projekt lässt sich nicht ausschließlich zentral von der Kreisverwaltung aus steuern. Als Ansprechpartner vor Ort spielen die Lotsen deshalb eine entscheidende Rolle“, sagt der Landrat. Neben den „Smart Region Lotsen“ sucht die Kreisverwaltung zwei weitere Projektmitarbeiter mit Schwerpunkten im Projektmanagement und einen Informatiker. Die genauen Stellenbeschreibungen und Bewerbungsvoraussetzungen gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/jobs.

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Hilfe nach dem Hochwasser in Jülich

Jülich – Ein großes Dankeschön an Entsorgungsunternehmen. Um die Abfälle der Hochwassergeschädigten abfahren zu können, ist neben dem städtischen Bauhof auch der von der Stadt beauftrage Entsorger eine wesentliche Stütze. Mittlerweile sind drei Sperrmüllfahrzeuge im Einsatz. Die Stadt Jülich dankt dem Entsorgungsunternehmen für die spontane Organisation und den unermüdlichen und aufopfernden Einsatz. Am Donnerstag werden die aus dem Sperrmüll verbleibenden E-Geräte durch ein weiteres beauftragtes Unternehmen abgefahren. Auch diesem Unternehmen, welches ebenfalls spontan eine Sondertour einlegen wird, gilt der besondere Dank der Stadt Jülich.

Die Stadt Jülich bittet um Verständnis, dass zunächst die bisher bereitgestellten und der Stadt Jülich mitgeteilten Abfälle abgeholt werden. Wer erst später seinen Keller ausräumen kann, möge bitte unter 02461/63750 einen Sperrmülltermin und unter 02461/63751 einen E-Schrott-Termin vereinbaren. Fragen zur Abfallentsorgung nimmt die Stadtverwaltung unter 02461/63253 und 63251 entgegen.