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Der 30. April 2024 – Ein großer Tag für den Feldhamster im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Ein Hoffnungsschimmer für eine vom Aussterben
bedrohte Art – Im Beisein von NRW Umweltminister Oliver Krischer haben Landrat Markus Ramers, Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen, der Allgemeine Vertreter des Landrates Achim Blindert und Rebekka Vogel von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises 12 Feldhamster (Insgesamt 98) nach erfolgreicher Erhaltungszucht wieder in die Freiheit entlassen.

Seit Jahren sind die Feldhamsterpopulationen in Europa stark
zurückgegangen. Auch der Kreis Euskirchen ist davon betroffen.
Zuletzt war der Feldhamster in NRW nur noch in Zülpich mit einem
nennenswerten Vorkommen von knapp 100 Tieren im Jahr 2011
nachgewiesen worden. Bis 2016 nahm der Bestand trotz
Sofortmaßnahmen weiter ab, so dass schließlich nur noch 8 Baue
nachgewiesen werden konnten.

Um dem totalen Verlust dieser bedrohten Tierart entgegenzuwirken,
wurde nun in Zülpich eine Auswilderung von nachgezüchteten
Feldhamstern durchgeführt. Langfristiges Ziel des
Auswilderungsprojektes ist die Entwicklung einer sich
selbsterhaltenden Population. Auf einer 5,48 ha großen
Auswilderungsfläche bei Zülpich-Geich wurden in 4 Durchgängen
insgesamt 98 Feldhamster wieder in ihr natürliches Habitat entlassen.

Das Auswilderungsprojekt wird federführend vom Kreis Euskirchen
durchgeführt und wird von der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. und dem Land NRW unterstützt. Im Artenschutzzentrum Metelen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz wurden die Feldhamster in einer im Jahr 2016 eingerichteten Erhaltungszucht vermehrt. Zur Gründung der Zucht wurden in den Jahren 2015 bis 2017 die letzten wilden Feldhamster in Zülpich eingefangen.

Landrat Markus Ramers freute sich, gemeinsam mit dem
Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen Oliver Krischer, Josef Dr. Josef Tumbrinck (Abteilungsleiter für Naturschutz im MUNV) und Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen den kleinen Tieren am gestrigen Dienstag wieder den Weg in die Freiheit zu ebnen. „Unsere Feldhamster kehren nach einer erfolgreichen Erhaltungszucht endlich zurück in die Heimat.“

Bürgermeister Ulf Hürtgen ergänzt: „Früher war der Feldhamster in der gesamten Börderegion vorzufinden, bevor die Population abnahm
und die NRW-weit letzten wildlebenden Exemplare schließlich in
Zülpich eingefangen wurden, um sie nachzüchten zu können. Ich
freue mich, dass der Feldhamster nun wieder zurückkehrt und Zülpich
hier in punkto Artenschutz eine Vorreiterrolle einnimmt.“

Bis zu diesem Zeitpunkt war es für Rebekka Vogel von der Unteren
Naturschutzbehörde allerdings eine große Herausforderung. Viele
Vorträge in Ausschuss- und Gemeinderatssitzungen, aber auch
Informationentermine sowie Abstimmungen zwischen allen Beteiligten, insbesondere mit der Landwirtschaft waren notwendig. Zur
Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Belange musste ein
agrarstrukturelles Gutachten erstellt werden. Darüber hinaus besteht
eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Umweltministerium, der
Landwirtschaftskammer NRW und dem Rheinischen
Landwirtschaftsverband e.V., die u.a. regelt, dass für angrenzende
Landwirte keine Benachteiligungen entstehen, wenn sie nicht am
Projekt mitarbeiten. Die Teilnahme am Projekt ist also eine freiwillige
Sache.

Bereit gestellt wird die Auswilderungsfläche von der Stiftung Kloock –
vertreten durch die Stadt Zülpich. Die Pächter zeigten sich ebenfalls
bereit die Flächen hamsterfreundlich zu bewirtschaften. „Es liegt auch
an der vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit mit
unseren Landwirten hier vor Ort, dass es uns gelungen ist, den
Feldhamstern wieder ein Zuhause zu geben“ so Rebekka Vogel. Der
Feldhamster benötigt Flächen mit tiefgründigen, gut grabbaren
Böden ohne Grundwassereinfluss. Durch hamsterfreundliche
Maßnahmen wird für ausreichend Nahrung und Deckung während
der Aktivitätsphase gesorgt.

Der Allgemeine Vertreter des Landrats und zuständiger
Geschäftsbereichsleiter der Unteren Naturschutzbehörde ergänzt:
„Es erfüllt mich mit Freude, dass es uns mit großen Mühen gelungen ist, den Feldhamster zurück nach Zülpich zu bringen. So ein Projekt ist nur realisierbar, wenn Vertreter der Landwirtschaft und des Naturschutzes eng zusammenarbeiten und die Kommune und das Landes geschlossen hinter solch einem Projekt stehen.“

Für die nun freigelassenen 98 Feldhamster wurden sogenannte
Initialbauten angelegt, die mit einer ersten Futterration ausgestattet
wurden, um den Start ins neue Heim nicht allzu schwer zu gestalten.
Um die Feldhamster vor Füchsen oder freilaufenden Hunden zu
schützen, wurde die Fläche umzäunt. Das Ziel dieser Maßnahmen ist
es, dass die Tiere eigenständig Baue anlegen können und mit ihrem
Nachwuchs neue Flächen besiedeln.

Um die Entwicklung der Population verfolgen zu können, führt die
Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V. zunächst für 10 Jahre ein
Monitoring durch. Bereits in Pulheim, Rommerskirchen und Aachen
wurden vergleichbare Aktionen vorgenommen. Dort sind bereits erste
Erfolge zu verzeichnen, die sich durch eine Ausbreitung und Erhöhung
der Bauanzahl zeigt. Das Konzept scheint also zu funktionieren.
Rebekka Vogel gibt sich zuversichtlich, dass dies auch im Kreis
Euskirchen gelingen wird.

 

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Ball des Sports 2024 präsentierte ein schillerndes „Best Of“

Region/Mayen-Koblenz – Beliebte Veranstaltung des Landkreises Mayen-Koblenz begeistert rund 700 Gäste – Seit etlichen Jahren steht der beliebte Ball des Sports des Landkreises Mayen-Koblenz für Tanz, Akrobatik und weitere Darbietungen auf allerhöchstem Niveau. Und genau daran knüpfte der jüngste Ball – nach dreijähriger Corona-Zwangspause – nahtlos an. Unter dem Motto „The Best Of“ erlebten die Gäste in der ausverkauften Rheinlandhalle Mülheim-Kärlich eine glamouröse, magische und akrobatische „Zeitreise“ sowie eine schillernde Ballnacht. „Die Rheinlandhalle verwandelte sich in einen schillernden Tanzsaal und international erfolgreiche Künstler und Akrobaten, jede Menge Tanz sowie eine einzigartige Atmosphäre machten den diesjährigen Ball zu einem wahren Best of“, betont der Gastgeber Landrat Dr. Alexander Saftig.

Souverän und charmant führte der Sänger und Entertainer Frank Adorf durch das Programm. Mit dem Titelsong des Musicals „Starlight Express“ eröffnete er den Ball und stimmte das Publikum auf einen Abend voller Musik und Tanz ein. Begleitet wurde er dabei von der Showakrobatikgruppe Green-Spirits. „Noble Composition“, eine der bekanntesten Tanz-Gala-Bands Europas, lockte die Tanzpaare immer wieder zu Klängen aus den Bereichen Swing, Pop-Rock, Oldies und Soul bis hin zu aktuellen Chart-Hits aufs Parkett.

„Der Ball des Sports ist und war schon immer etwas ganz Besonderes. Er bereitet Freude und zaubert seinen Gästen ein Lächeln ins Gesicht. Das zeigt, wir sind nicht nur eine Behörde für Verwaltungsangelegenheiten, sondern auch eine Behörde, die Freude bereiten kann. Und ich freue mich, dass wir Sie, liebes Publikum, einmal mehr verzaubern dürfen“, begrüßte Landrat Dr. Alexander Saftig die zahlreichen Ballgäste. Mit von der Partie beim „Best of“-Ball 2024 waren großartige Künstler, die das Publikum im Laufe der Ball-Geschichte des Landkreises Mayen-Koblenz schon einmal begeistert haben.

Kreativität und Show gepaart mit Elementen des Turnens und der Sportakrobatik, das ist das Markenzeichen der Showakrobatikgruppe Green Spirits um Trainerin Priska Kühling. Die Akrobatinnen im Alter von 7 bis 30 Jahren entführten das Publikum unter dem phantasievollen Motto „Faszination Galaxie – nichts steht still“ in andere Welten und begeisterten das Publikum mit tollen Kostümen und einer eindrucksvollen Choreographie gespickt mit waghalsigen Pyramiden und Saltos. Die Green Spirits haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie zu den erfolgreichsten Showgruppen Deutschlands zählen.

Im Anschluss erwartete das Publikum märchenhafte Luftakrobatik und Kreativität. Das Duo Kaatie & Frida versetzte das Publikum mit ihrer Darbietung „Metamorphosis“ in Staunen. Das Artisten-Duo wickelte sich raffiniert in lange Stoffbahnen, um sich sodann aus luftiger Höhe in die Tiefe zu stürzen. Die Gewinnerinnen der Silbermedaille beim 17. Festival Mondial du Cirque de Demain und des “prix de la mise en scène” des Cirque du Soleil begeistern nicht nur in Mülheim-Kärlich, sondern weltweit mit fantasievollen und bemerkenswerten Choreografien.

Für Glanz und Anmut auf der Tanzfläche sorgte die weltmeisterliche Lateinformation vom Grün-Gold-Club Bremen unter Leitung der Trainer Roberto und Uta Albanese sowie Sven Emmrich. Die Bremer Tänzer sind 18-facher Deutscher Meister sowie 12-facher Weltmeister und brachten mit ihrem neuen Programm „Freedom and Peace“ eine Hochgeschwindigkeits-Choreografie mit extrem vielen Bildwechseln auf allerhöchstem Tanzniveau aufs Parkett. Hier passte einfach alles: Drehungen, Hebungen und Schritte waren perfekt aufeinander abgestimmt. Die atemberaubende Performance belohnte das Publikum mit Standing-Ovations.

Mit einer Percussion-Show der Extraklasse überzeugten auch die europaweit gefragten Drums-Stars und lieferten einen gebührenden Abschluss des Showprogramms. Bei einer Mischung aus Trommelkunst, Unterhaltung und Lichteffekten trafen mitreißende Rhythmen voller Energie auf geballte Spielfreude und Musikalität. Laute, kraftvolle Stücke auf leuchtenden LED-Trommeln, Wassertrommeln und auf Alltagsgegenständen wechselten sich dabei mit ruhigen, melodiösen Stücken ab.

Zwischen den Programmpunkten und danach feierten die Ballgäste bis tief in die Nacht. Ein besonderes Dankeschön richtete Landrat Dr. Alexander Saftig an diesem Abend an das Organisationsteam Verena Georg und Julia Brück sowie an die jungen Anwärter der Kreisverwaltung, die den Service übernommen haben.

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„Wir machen die Dächer voll“ – Gewinner der Sparkassen Stiftung stehen fest

Ahrweiler – Die Verbandsgemeinde Brohltal und die Verbandsgemeinde Adenau sind die Gewinner der dritten und letzten Wettbewerbsrunde des Wettbewerbs „Wir machen die Dächer voll“ der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“. Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, und Adrienne Gäb, Klimaschutzmanagerin der Verbandsgemeinde Brohltal, nahmen den symbolischen Scheck entgegen. Beide sind vom Wettbewerb überzeugt und freuten sich, diesen im dritten Jahr gewonnen zu haben. „Die Konzeption des Wettbewerbs ist sehr gelungen, für uns Kommunen ist der Aufwand für die Teilnahme am Wettbewerb minimal und das Ergebnis, als Preisträger, umso erfreulicher“, resümiert Guido Nisius. Adrienne Gäb ergänzt: „Klimaschutz und der Ausbau regenerativer Energien sind wichtige Themen, die es gilt, weiter voranzubringen. Hier macht sich die Siegprämie gleich doppelt bezahlt, da wir diese in nachhaltige Projekte unserer Verbandsgemeinde investieren werden“.

Der Wettbewerb „Wir machen die Dächer voll“ wurde im Jahr 2021 erstmals durch die SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ ausgerufen und richtete sich an alle Kommunen des Landkreises Ahrweiler. Zielsetzung war es, den Ausbau von Photovoltaikanlangen in den Kommunen zu unterstützen. So werden jährlich Preisträger in zwei Kategorien ermittelt. Die Verbandsgemeinde Brohltal ist mit einem Zubau von 3.306,46 kWp. Sieger der Kategorie „Ausbau der installierten Leistung“. In der zweiten Kategorie „Ausbau der installierten Leistung in Relation zur Anzahl der Bürger der Teilnehmergemeinde“ siegte die Verbandsgemeinde Adenau mit einem gewichteten Zubau von 170,98 kWp je 1.000 Einwohner.  Die Preise sind mit 10.000 Euro dotiert und ausschließlich im Bereich des Klimaschutzes einzusetzen. Bereits im Vorjahr konnten sich die beiden Kommunen gegen die anderen Kommunen im Kreisgebiet durchsetzen.

Durch den interkommunalen Wettbewerb konnte insgesamt ein Zubau von 43.390,516 kWp im Landkreis Ahrweiler unterstützt werden. Zudem zeigte sich eine starke Zunahme des Photovoltaikzubaus über den Wettbewerbszeitraum. So wurden im Jahr 2020 vor Wettbewerbsbeginn insgesamt 5.553,535 kWp Zubau im gesamten Kreisgebiet erzielt und im letzten Wettbewerbsjahr 2023 ein Zubau von 20.586,71 kWp. Guido Mombauer, Vorstand der Sparkassenstiftung Zukunft Kreis Ahrweiler, betont: „Mit dem Wettbewerb haben wir es geschafft, den Landkreis Ahrweiler bei Erreichung des Ziels, den Energiebedarf zu 100 Prozent aus regenerativen Energien zu decken, zu unterstützen. Die Kommunen werden dabei in ihrer Funktion als Vorbild und Multiplikator animiert und unterstützt.“

„Der menschengemachte Klimawandel, der Umgang mit den Klimawandelfolgen sowie damit verbundene Aspekte der Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit haben sich zu gesamtgesellschaftlich und wissenschaftlich vieldiskutieren Themen entwickelt. Als SparkassenStiftung Zukunft Kreis Ahrweiler sind wir froh hiermit unseren Beitrag zur Energiewende im Kreis Ahrweiler leisten zu können“, so Achim Gemein, Vorstand der SparkassenStiftung Zukunft Kreis Ahrweiler.

 

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Politik

Start nach Maß – AAA für nordrhein-westfälische Haushaltspolitik

Region/Düsseldorf – Scope vergibt Top-Rating an Nordrhein-Westfalen – Lob für starkes Finanz-, Schulden- und Liquiditätsmanagement – Nordrhein-Westfalen lässt sich ab sofort zusätzlich von der europäischen Ratingagentur Scope bewerten. Das Land hat dabei die Bestnote „AAA“ erhalten. Damit attestieren auch die Experten der europäischen Ratingagentur Scope Nordrhein-Westfalen eine hervorragende Fiskalpolitik.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Das Ratingergebnis bestätigt den eingeschlagenen Kurs einer nachhaltigen Haushaltspolitik. Es zeigt: Wir gehen die Themen der Zeit an und verlieren dabei nicht den Blick für die zukünftigen Generationen. Investoren können sich auf Nordrhein-Westfalen verlassen. Die Auszeichnung gibt Rückenwind für die kommenden Jahre und belegt, dass sich die Prioritätensetzung der Landesregierung auszahlt.“

Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk: „Ein Start nach Maß. Dass wir mit unserer soliden Haushalts- und Finanzpolitik auch gleich die unabhängigen Experten von Scope überzeugen konnten und Nordrhein-Westfalen die Bestnote erhält, belegt wie groß das Vertrauen des Kapitalmarkts in unser Land ist. Auch und gerade in Zeiten großer finanzieller Herausforderungen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine echte Auszeichnung. Sie zeigt: Nordrhein-Westfalen wird aufgrund unseres konsequenten Haushaltsmanagements unter Einhaltung der Schuldenbremse auch künftig von den Vorteilen eines starken Ratings profitieren.“

Scope hebt dabei vor allem den hervorragenden Zugang zum Kapitalmarkt, das starke Liquiditätsmanagement sowie das vorausschauende Management der Pensionsrückstellungen hervor: „Der Kapitalmarktzugang und die breit aufgestellte Finanzierungsstrategie von NRW werden als die stärksten im unmittelbaren Marktumfeld bewertet und stellen eine wesentliche Bonitätsstärke dar. […] NRW steuert seine Pensionsverpflichtungen umsichtig und vorausschauend […].“ *

Mit der erstmaligen Bewertung seiner Haushalts- und Finanzlage durch die europäische Ratingagentur Scope mit Hauptsitz in Berlin stellt sich Nordrhein-Westfalen auch dem Urteil von Experten, die sich bei ihrer Analyse in besonderer Weise mit den Anforderungen des staatlichen Sektors auskennen. Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) die Agentur Scope im November 2023 als neue externe Ratingagentur zugelassen hat, sind Scope-Ratings im Euroraum regulatorisch mit den großen US-Agenturen gleichwertig. „Es war uns deshalb ein besonderes Anliegen, insbesondere unseren europäischen Investoren durch ein Scope-Rating einen zusätzlichen Beleg für unsere solide Haushaltspolitik an die Hand zu geben“, erläutert Minister Dr. Optendrenk. Damit lässt sich Nordrhein-Westfalen künftig durch vier unabhängige Ratingagenturen bewerten.

Nahezu zeitgleich verkündete auch die Ratingagentur Standard & Poor`s (S&P) ihr neues Rating für Nordrhein-Westfalen. Auch hier sehen die Experten das Land unverändert auf einem guten Kurs. Sie bestätigten das bisherige Rating von AA mit stabilem Ausblick. Minister Dr. Optendrenk: „Gerade im Zusammenspiel der beiden Agenturen ein überzeugendes Zeugnis für unsere Politik und eine Bestätigung unseres Kurses mit klarer Prioritätensetzung.“

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Wirtschaft

Große Autoschau am 4. und 5. Mai in Mayen!

Mayen – Die Autoschau gehört bereits zu einer festen Tradition im Mayener Veranstaltungskalender. Am ersten Maiwochenende verwandelt sich der Mayener Marktplatz von 11 bis 18 Uhr wieder in ein Open-Air-Autohaus. „Die Profis“, ein Zusammenschluss von 8 Mayener Autohäusern, präsentieren viele verschiedene Modelle von insgesamt 17 Automarken. Diese werden auf der gesamten Fläche des Marktplatzes ausgestellt – für Autobegeisterte oder diejenigen, die auf der Suche nach einem neuen Wagen sind.

Zudem lädt ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik sowie ein Kinderprogramm an beiden Tagen zum Verweilen ein. Mit dem verkaufsoffenen Sonntag am 5. Mai haben alle Besucherinnen und Besucher zusätzlich die Möglichkeit von 12 bis 17 Uhr in den Mayener Einzelhandel zu schnuppern.

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Top-Themen

Telenotarzt in Aachen – Ein Erfolgsmodell für das ganze Land

Aachen – Ein Jahrzehnt nach der Einführung des innovativen Systems in Aachen ziehen die Verantwortlichen eine rundum positive Bilanz. Seitdem gab es über 45.000 Einsätze. Menschen in Not profitieren: Sie können schneller behandelt werden. Von Aachen aus startete das System, das gemeinsam mit der Uniklinik und dem Unternehmen Umlaut entwickelt worden ist, seinen Siegeszug. Mittlerweile ist die Etablierung des Telenotarztes in 15 von 16 Bundesländern auf dem Weg.

Von jeher gilt: Im Notfall kommt es auf jede Sekunde an. Das wissen Prof. Dr. Stefan Beckers und seine vielen Kolleg*innen im städtischen Rettungsdient nur zu gut. Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Aachen war von Beginn an im Boot, als vor zehn Jahren – genau am 1. April 2014 – der Telenotarzt in Aachen an den Start ging. Wiederum knapp zehn Jahre zuvor hatte Prof. Dr. Rolf Rossaint, Direktor der Klinik für Anästhesiologie am Uniklinikum Aachen (UKA), die Idee und setzte diese zusammen mit verschiedenen Instituten der RWTH in geförderten wissenschaftlichen Pilotprojekten um. Mit dem Telenotarzt betrat man nicht nur im Westzipfel der Republik, sondern sogar weltweit Neuland. Schnell wurde nach der Einführung in den Alltag der Notfallversorgung in der Stadt Aachen allen klar: Der Telenotarzt ist ein Erfolgsmodell! Und so wundert es nicht, dass die Verantwortlichen von Stadt und Uniklinik nach einem Jahrzehnt praktiziertem Telenotarzt eine rundum positive Bilanz ziehen.

„Der Telenotarzt rettet Leben.“

Seit den Anfangstagen viel passiert. Das Aachener Telenotarztmodell ist längst deutschlandweit gefragt. Mittlerweile ist eine Etablierung in 15 von 16 Bundesländern auf dem Weg. In Aachen blicken die Expert*innen auf inzwischen über 45.000 Einsätze seit 2014 zurück. „Der Telenotarzt wurde hier bei uns in Aachen sehr schnell angenommen. Eine anfängliche Skepsis, die es sowohl bei Patienten wie auch bei den Einsatzkräften im Rettungswesen durchaus gab, ist längst verflogen und einer tiefen Überzeugung gewichen. Nämlich der, dass der Telenotarzt das bestehende Rettungssystem perfekt ergänzt und insgesamt zukunftsfähig macht“, sagte Beckers beim Pressetermin anlässlich des Jubiläums am Montag, 29. April, gemeinsam mit Dr. Markus Kremer (städtischer Beigeordneter für Personal, Feuerwehr und Sport) sowie Andreas Bierfert (Leiter des Fachbereichs Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Aachen ) Für Feuerwehr-Dezernent Kremer ist der zehnte Geburtstag ein ausgezeichneter Moment, um die Erfolgsstory made in Aachen zu würdigen: „Damals haben Menschen mit Innovationsgeist und großer Praxiserfahrung gemeinsam die richtigen Entscheidungen getroffen. Heute wissen wir: Der Telenotarzt hilft dabei, Menschen schnell, effizient und höchstprofessionell zu helfen. Er rettet Leben. Wir sind stolz darauf, dass wir auf diesem Feld Pionierarbeit leisten durften, von dem heute viele Menschen im ganzen Land profitieren.“

So funktioniert der Telenotarzt

Doch zurück zum Anfang: Es kommt zum Notfall. Im Optimalfall wählt jemand direkt die 112, ruft klassisch einen „Krankenwagen“. Wenige Minuten später rückt der RTW – wie der Rettungswagen in Fachkreisen abgekürzt wird – an. Welche Verletzungen oder akuten Erkrankungen liegen beim Patienten vor? Welche direkte Diagnose führt zur bestmöglichen Behandlung? In Sekundenschnelle müssen überlebenswichtige Fragen beantwortet werden. Die Besatzung des Rettungswagens kann im Stadtgebiet Aachen jederzeit einen hochqualifizierten Telenotarzt beziehungsweise eine Telenotärztin zur Einsatzunterstützung konsultieren. Denn über modernste Telekommunikations- und Diagnosetechnik kann der Notarzt aus der Zentrale heraus den Einsatz des Rettungsdienst-Teams vor Ort begleiten. Die Vorteile liegen auf der Hand: „Wenn wir das System nicht hätten, müssten wir weitere Notarzt-Fahrzeuge in Dienst nehmen und dann logischerweise auch den zusätzlichen Notarzt bezahlen“, erläutert Andreas Bierfert. Das ausgeklügelte System hilft also nicht nur dabei, die Kosten für notfallmedizinische Einsätze im Rahmen zu halten, es hilft auch dabei, die Expertise vor Ort für Patient*innen zu erhöhen – und das unmittelbar. Denn es verstreichen keine wertvollen Sekunden, bis der ansonsten erst zusätzlich herbeigerufene Notarzt eingetroffen ist. Sollte die physische Anwesenheit eines Notarztes trotzdem erforderlich sein, ist dies natürlich auch weiterhin möglich, betont Stefan Beckers.

Prof. Dr. Rolf Rossaint Direktor der Klinik der Anästhesiologie, Uniklinik Aachen, sieht ebenfalls viele Vorteile für die Krankenhäuser durch die Erstversorgung der Patient*innen durch Telenotärzt*innen: „Auch die Kliniken profitieren davon – sei es durch die Vermeidung unnötiger Einweisungen oder auch durch adäquate Erstversorgung der Notfallpatienten noch vor Aufnahme in der Klinik.“

Fachleute informieren sich in Aachen

Anlässlich des Jubiläums fand jüngst ein Online-Symposium statt, in dessen Rahmen sich 250 Fachleute aus der ganzen Republik zum Thema austauschten und künftige Entwicklungspotenziale erörterten. Unterdessen etablieren immer mehr Kommunen und Landkreise das Telenotarzt-Modell. Das im Jahr 2019 gegründete Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile Sicherheit (ARS) unterstützt viele Kommunen im Land bei der Einführung des Systems, nachdem das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Februar 2020 verkündet hatte, Telenotarzt-Systeme in ganz Nordrhein-Westfalen zu etablieren. Geplant sind am Ende elf Telenotarztstandorte.

An folgenden Standorten sind bereits Telenotarzt-Zentralen in Betrieb: Aachen, Berlin, Bielefeld, Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis), Gießen, Goslar, Greifswald, Ludwigshafen, Marburg.

Folgenden Standorte stehen kurz vor Aufnahme des Betriebs:

Münster, Paderborn, Pinneberg, Saarbrücken, Straubing.

Weitere Infos

Im April 2014 ging das System – entwickelt von P3 telehealthcare (heute Umlaut GmbH) in Kooperation mit der Uniklinik und Instituten der RWTH Aachen – an den Start. Das System hat sich seitdem bewährt. Eine weitere Besonderheit: Der Telenotarzt, der in der Leitstelle an der Stolberger Straße in Aachen sitzt, kann sich über Bildschirme sogar um mehrere Einsätze nahezu parallel kümmern. Das angestrebte Ziel geht auf: Ärzte können gezielter eingesetzt werden, die direkte Versorgung wird verbessert und gleichzeitig können die Kosten besser im Rahmen gehalten werden.

 

 

 

 

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Heimat schmeckt! e.V. feiert 20-jähriges Bestehen

Region/Mayen-Koblenz – Die Arbeitsgemeinschaft Heimat schmeckt! e.V., ein Zusammenschluss landwirtschaftlicher Direktvermarkter im Raum Koblenz und Mayen, feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Die Initiative, die aus einem Projekt der Integrierten Umweltberatung des Landkreises Mayen-Koblenz hervorgegangen ist, wurde am 26. April 2004 gegründet. Seitdem setzt sich der Verein – in enger Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung MYK – für die Regionale Vermarktung ein. Die Geschäftsführerin Sophie Ewald, der Vorsitzende Michael Klein sowie die Gründungsmitglieder Marie-Theres Neumann und Uwe Weber vom Verein Heimat schmeckt! e.V. dankten Landrat Dr. Alexander Saftig und dem Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong anlässlich des Jubiläums jüngst mit Heimat schmeckt!-Geschenkkörben für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung.

Landrat Dr. Alexander Saftig gratulierte zum Jubiläum und betonte die Bedeutung von Heimat schmeckt! e.V. für den Landkreis Mayen-Koblenz. „Unser Landkreis bietet alles, was das Feinschmecker-Herz begehrt: Weinbau an Rhein und Mosel sowie Obst-, Gemüse- und Ackerbau in weiten Teilen des Landkreises. Was liegt da näher, als die schmackhaften Produkte in der Region zu vermarkten. Die Direktvermarktung ist zweifelsohne wichtig für die Versorgung der Bürger in der ländlichen Region, wo es kaum noch Einkaufsmöglichkeiten gibt“, erklärt der Kreischef und dankte für die überaus gelungene Kooperation. Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong schloss sich dem Dank an und betonte, dass die Kreisverwaltung die enge Zusammenarbeit auch zukünftig gerne unterstützt.

Heimat schmeckt! e.V. zählt heute rund 40 Mitglieder. Hierzu gehören landwirtschaftliche Hofläden und Marktbeschicker, aber auch regionale Verarbeiter von Lebensmitteln sowie lokale Gastronomen. Gemeinsam setzen sich die Betriebe für eine regionale Vermarktung ein. Das Ziel des Vereins ist es, Produkte aus der Region für die Region zu schaffen. „Unsere Betriebe kommen überwiegend aus dem Landkreis Mayen-Koblenz, aber auch aus Koblenz und den angrenzenden Landkreisen,“ sagt Michael Klein, Vorsitzender des Vereins. „Uns ist es wichtig die Region zu vernetzen, auch über Verwaltungsgrenzen hinweg“, führt der Vorsitzende weiter aus.

Ebenfalls ganz oben auf der Liste der Anliegen der Betriebe rangiert der Wunsch, die Transparenz für den Kunden zu fördern. Marie-Theres Neumann, Vorstands- und Gründungsmitglied, ist überzeugt davon, dass es heute umso wichtiger ist, zu wissen, woher unsere Lebensmittel stammen. „Der Kunde soll wissen woher die Produkte kommen und wie sie erzeugt wurden. Unsere Betriebe freuen sich auf den Austausch mit unseren Kunden, sei es in den Hofläden, an Marktständen, an den Ladentheken oder der Gastronomie“, erklärt Neumann. Durch die Produktion, die Verarbeitung und den Verkauf in der Region bleibt die Wertschöpfung vor Ort und fließt nicht in andere Regionen der Welt ab.

Auch die Zusammenarbeit unter den Betrieben ist von zentraler Bedeutung für die Heimat schmeckt!-Mitgliedsbetriebe. So bieten die Hofläden nicht nur ihre eigenen, sondern auch die Produkte anderer Betriebe an. Hierdurch wird das Sortiment in den eigenen Betrieben erweitert. Darüber hinaus wird auch eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Ein zentrales Element ist die gemeinsame Mitgliederbroschüre, die aktuell in der 7. Auflage vorliegt und sich nach wie vor einer großen Beliebtheit erfreut. Schon lange sind Heimat schmeckt! e.V. Betriebe auf dem Markt der Regionen in Koblenz vertreten, der seit 2002 von der Lokalen Agenda Koblenz durchgeführt wird und eine wichtige Bühne für die Regionale Vermarkung darstellt. Seit 2018 findet zudem der Regionalmarkt in der Kulturhalle in Ochtendung statt. Dieser wird von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Verein Heimat schmeckt! e.V. und den Landfrauen Mayen-Koblenz organisiert.

Im Jubiläumsjahr plant Heimat Schmeckt! e.V. eine Reihe von besonderen Aktivitäten: So wird der Regionalmarkt dieses Jahr vom Heimat schmeckt! e.V. organisiert. Am 14. September steht somit alles unter dem Motto „20 Jahre Heimat schmeckt! e.V.“. Viele Mitgliedsbetriebe werden vertreten sein und bieten ihre leckeren Produkte an. Darüber hinaus wird mittels Fotoausstellung ein Blick in die Vergangenheit und Entstehung des Vereins geworfen. Hierzu berichten die Vorstandsmitglieder, wie der Verein entstand, wie er sich entwickelt und was man in 20 Jahren Vereinsarbeit alles erlebt hat. Außerdem sollen Jubiläumskörbe angeboten werden sowie einige Social Media Aktionen, bei denen es auch etwas zu gewinnen gibt. Außerdem werden die Gastronomen im Verein Jubiläumsmenüs anbieten, die sie aus leckeren Heimat schmeckt!-Produkten zaubern.

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5,4 Millionen Euro für neue Kita in Alsdorf

Alsdorf – Die neue Kita „Am Heggeströver“ ist in Alsdorf in den Betrieb gestartet – Rund die Hälfte der Kinder ist zum Start bereits an Bord. Offiziell hat Bürgermeister Alfred Sonders jetzt die Kita „Am Heggeströver“ an den Träger übergeben. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wird die Kita leiten, in der ab August alle sechs Gruppen mit insgesamt bis zu 120 Kindern in Betrieb sein werden.

Die Stadtentwicklung Alsdorf GmbH hat unter Projektleitung der Architektin Özge Demirci den Bau an der Schaufenberger Straße 81 realisiert. Knapp unter 5,4 Millionen Euro sind investiert worden. Die Form des eingeschossigen Massivgebäudes mit großer zentraler Lichtkuppel habe sich in ihrer Bauweise bei anderen Kitas im Stadtgebiet bereits bewährt, sagte Sonders. „Wir sind froh, unsere Trägervielfalt durch den SkF nun noch ein wenig erweitern zu können.“ Als inklusive Kita sei man auf viele Bedürfnisse von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf eingestellt, sagte zum Start die Kita-Leiterin Pia Stellmach.

Gezielte Betreuungskonzepte, Arbeit in Therapieräumen – zum Team gehören auch eine Logopädin, eine Heilpädagogin und eine Heilerziehungspflegerin – und ein offenes Betreuungskonzept, in dem Kinder zwischen den Gruppen frei wechseln können, sollen künftig zum Angebot gehören. Bei der Neueröffnung machte Alfred Sonders deutlich, dass der Kita-Ausbau weiterhin höchste Priorität habe. „Wir arbeiten gezielt darauf hin, bei der Bereitstellung von Plätzen für unter Dreijährige die 60-Prozent-Schwelle zu überwinden“, sagte er. Während die Deckung für über Dreijährige bereits erreicht sei, fehlen aktuell noch Plätze für die jüngeren. „Hier bleiben wir als Stadt am Ball.“ (apa)

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„Mach mit – Der Ehrenamtstag“ – Mach Dich stark – engagiere Dich – finde Dein Ehrenamt!

Jülich – Bürgerschaftliches Engagement ist ein unverzichtbarer Grundpfeiler der Gesellschaft. Was wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt? Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Sportvereine, soziale Einrichtungen und viele andere freiwillige Initiativen leisten täglich Stunden für das Gemeinwohl.

Wie, wo, was? Wer ein freiwilliges Engagement sucht, braucht Orientierung und Informationen.

Die Stadt Jülich und das Freiwilligenzentrum Jülich des Caritasverbandes veranstalten in Kooperation mit der Kontakt- und Anlaufstelle „Dein Ehrenamt. MITWIRKUNG“ des Kreises Düren einen Ehrenamtstag.

Vereine, Gruppen, Initiativen und Einrichtungen, die mit freiwilligem Engagement geleitet und unterstützt werden und weitere tatkräftige Mitstreitende suchen, sind herzlich eingeladen, sich am Samstag, 26. Oktober 2024 zu beteiligen.

Von 11 bis 15 Uhr bietet das PZ des Gymnasium Zitadelle genügend Platz für Präsentation und Werbung für das Ehrenamt.

Die Gestaltung dieses Tages wird von Mitmach-Aktionen für die Besucherinnen und Besucher geprägt sein. Die Aktionen bieten jedem Ausstellenden die Möglichkeit, anschaulich für das eigene Engagement und dessen Visionen zu begeistern. Daher laden die Veranstalterinnen und Veranstalter schon jetzt ein, sich aktiv in das Programm einzubringen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung sind bei Vanessa Weiland, Stadt Jülich, Amt für Stadtmarketing: 02461-63235, vweiland@juelich.de und bei Sylvia Karger, Caritasverband, Freiwilligenzentrum Jülich: 02461-9979316, fwz-juelich@caritas-dn.de erhältlich.

Die Anmeldung ist bis zum 30. Juni 2024 möglich.

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Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung unterstützt Lernpatenprojekte mit 20.000 Euro

Region/Koblenz – Die LOTTO Rheinland-Pfalz – Stiftung fördert das gemeinnützige Lernpatenprojekt „keiner darf verloren gehen“ e.V. in Rheinland-Pfalz mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Mit dieser finanziellen Unterstützung werden Workshops zu den „Corona-Spätfolgen für Grundschülerinnen und Grundschüler“ ermöglicht.

Das Lernpatenprojekt ist eine Kooperation mehrerer Institutionen und Organisationen in ganz Rheinland-Pfalz, die sich gemeinsam für die Verbesserung der Bildungschancen und Chancengleichheit von Kindern in benachteiligten Lebenssituationen engagieren.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, darunter Schulschließungen, gesellschaftliche Spannungen und familiäre Belastungen, stellen Kinder vor besondere Herausforderungen. Daher ist es selbstverständlich, dass wir als Lotto-Stiftung hier finanziell helfen wollen“, sagte der Geschäftsführer des Landeskrankenhauses Rheinland-Pfalz, Dr. Alexander Wilhelm, in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der LOTTO Rheinland-Pfalz – Stiftung.

In den Workshops für ehrenamtliche Lernpatinnen und Lernpaten werden Themen wie soziale Isolation, Ängste, Rückzug und auffälliges Verhalten behandelt. Ziel ist es, den Lernpaten wichtige Inhalte an die Hand zu geben, um die Kinder bestmöglich zu unterstützen.

Die landesweiten Mitglieder des Projekts, darunter Kreisverwaltungen, Bürgerstiftungen und Kinderschutzbünde, unterstützen Grundschulen mit ihren Lernpatinnen und Lernpaten. Die 1:1-Betreuung findet in Absprache mit der jeweiligen Klassenleitung einmal wöchentlich für zwei Stunden in der Schule statt. Der Fokus liegt hierbei auf dem Beziehungsaufbau zu den Kindern, um ihre sozialen und kognitiven Fähigkeiten zu stärken.

„Die finanzielle Unterstützung der LOTTO Rheinland-Pfalz – Stiftung ist ein wichtiger Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung unseres Projektes und hilft uns, viele Kinder und Jugendliche zu unterstützen“, sagte Linda Gerl vom Trägerverein „keiner darf verloren gehen“ e.V.

Interessierte an einer ehrenamtlichen Mitarbeit können sich an den Trägerverein „keiner darf verloren gehen“ e.V. wenden.

Weitere Informationen sind auf der Website www.lernpatenprojekte.de oder per E-Mail an info@lernpatenprojekte.de erhältlich.