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IHK Aachen ehrt 54 Top-Auszubildende aus der Städteregion

Aachen – 100 von insgesamt 1.161 Auszubildenden im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen haben ihre Prüfung im Winter 2023/2024 mit der Note „Sehr gut“ abgeschlossen. 59 von ihnen haben ihre Ausbildung in einem kaufmännischen, 41 in einem gewerblich-technischen Beruf absolviert. 54 der Top-Auszubildenden stammen aus der Städteregion Aachen. Die IHK ehrte sie in einer Feierstunde für ihre besondere Leistung.

„Nur rund neun Prozent der Auszubildenden haben die Note ‚Sehr gut‘ erreicht. Zu dieser kleinen Gruppe gehören Sie dazu. Auf diese hervorragende Leistung können Sie stolz sein“, betont IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel und gratuliert den Absolventinnen und Absolventen. „Sie haben großen Einsatz und Engagement gezeigt.“ Mit Blick auf die berufliche Entwicklung sagt sie: „Die Ausbildung ist ein solides Fundament für Ihren weiteren Karriereweg, selbst wenn Sie die Richtung einmal wechseln sollten.“ Darüber hinaus verweist Kohl-Vogel auf das Weiterbildungsstipendium der Stiftung „Begabtenförderung berufliche Bildung“. Nach ihrem hervorragenden Abschluss werden die geehrten Auszubildenden bei fachlichen und fachübergreifenden Weiterbildungen mit bis zu 8.700 Euro unterstützt.

IHK-Vizepräsident Gereon Frauenrath lobt die ausscheidenden Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschafter sowie ihre Betriebe, die sie für diese Tätigkeit freigestellt haben: „Die Botschafterinnen und Botschafter sind selbst noch in der Ausbildung und informieren Schülerinnen und Schüler authentisch über ihren Berufsalltag. Sie haben mit ihrem Engagement weitere junge Menschen für die duale Ausbildung begeistert. Dafür danken wir Unternehmerinnen und Unternehmer ihnen ganz besonders.“

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Familien nach 82 Jahren wiedervereint – Kölsch-Rock-Legende Stephan Brings trug Gedicht vor

Mechernich-Hostel – Stolpersteine für Elvira und Gustav Kaufmann in Hostel verlegt – 1942 von den Nazis ermordet – 130 Gäste kamen und gedachten bei bestem Wetter – 25 Nachfahren aus den USA/Großbritannien angereist –  Schülerinnen und Schüler gaben Impulse und mehr – Rund 130 Menschen waren dabei, als kürzlich zwei Stolpersteine für Elvira und Gustav Kaufmann vor ihrem ehemaligen Gutshof in der Hosteler Friedentalstraße enthüllt wurden. 1941 wurden das jüdische Ehepaar nach jahrelanger Diskriminierung deportiert, 1942 schließlich im Konzentrationslager Chelmno ermordet.

Kölsch-Rock-Legende Stephan Brings, der selbst in Hostel wohnt, trug ein selbstgeschriebenes und emotionales Gedicht seines Vaters vor. Dessen Titel lautet: „Gespräch mit David“. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Sie hatten kein Glück. Andere aus ihrer Familie, und der der verwandten Levanos aus Kommern, hingegen schon. Sie konnten nach England und in die USA fliehen. Über 200 Jahre hatten sie zuvor in Kommern gelebt, bevor die Familienmitglieder vor den Nazis in die „große weite Welt“ flohen.

Nun, 82 Jahre später, gab es ein großes „Familientreffen“ der Nachfahren anlässlich der neuen Stolpersteine für Gustav und Elvira Kaufmann. Ganze 25 von ihnen hatten lange Wege in das beschauliche Hostel zurückgelegt – zum Beispiel aus Washington D.C., New Jersey, Boston, Baltimore oder London. Entsprechend gut war die Stimmung bei bestem Wetter – trotz des eigentlich traurigen Anlasses.

„Albtraum, der wahr ist“

„Manche der Familienmitglieder haben sich wirklich noch nie zuvor gesehen!“, freute sich Rainer Schulz von der Arbeitsgruppe „Forschen-Gedenken-Handeln“, die diesen besonderen Tag überhaupt erst möglich gemacht hatte. Gisela und Wolfgang Freier sowie Elke Höver betreiben sie mit ihm.

Über hundert weitere Gäste aus Hostel und dem Umland, Vertreter der Stadtrats-Fraktionen, der Stadt- und Kreisverwaltung sowie aus der Bürgerschaft waren ebenfalls dabei, um an die Ungerechtigkeiten und Gräueltaten der Vergangenheit zu erinnern. Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Mechernich trugen sogar freiwillig Texte auf Deutsch und Englisch vor. Sie alle hatten eines gemeinsam: auch in der heutigen Zeit wollte man Flagge bekennen – und mahnen: „Nicht mit uns! Nie wieder ist jetzt!“

So sei das Gedenken auch dem DRK-Ortsverband Mechernich laut dessen Leiter Sascha Suijkerland „ein besonderes Anliegen“. Neben regelmäßigen Putzaktionen der Stolpersteine betreuen sie auch Veranstaltungen wie diese – und brachten die Familienmitglieder der Kaufmanns/Levanos von Kommern per Shuttleservice nach Hostel.

Als Stargast trug neben weiteren Rednern Kölsch-Rock-Legende Stephan Brings, der selbst in Hostel wohnt, ein Gedicht seines Vaters aus den 1980er-Jahren vor: das „Gespräch mit David“. Darin wünscht er sich beispielsweise, dass Kinder jeder Herkunft friedlich miteinander spielen können und keine Angst haben müssen. Doch gleichzeitig warnt er vor den Schrecken des Nationalsozialismus und wiederholt mehrfach die verheißungsvolle Zeile: „seit damals lebt er mit dem Albtraum, der wahr ist und nie vergeht.“ Das Publikum war sichtlich berührt.

Handeln, statt wegsehen

Doch auch die anderen Redner wussten die richtigen Worte zu finden: Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick erinnerte beispielsweise an die lange Geschichte der Juden in Deutschland und wie sie schon früh diskriminiert wurden. Er betonte, dass früher auch auf den Dörfern viele Menschen weggeschaut oder sogar selbst zu Tätern geworden waren. Dies dürfe nie wieder passieren. Gerade heute sei dies wichtig, da extremistische Weltansichten wieder mehr Zulauf bekämen.

Gisela Freier klärte über die lange Geschichte des Hofes auf, der Eduard Levano bis zu seiner Zerstörung in der Reichpogromnacht 1938 gehörte und von den Kaufmanns bewirtschaftet wurde. Schon ab 1934 hatte man ihnen von allen Seiten „Knüppel vor die Beine“ geworfen, 1935 dann Fensterscheiben zerstört und die Fassade mit folgenden stupfen Parolen aus Ölfarbe beschmiert: „Hier wohnt eine Judensau! Ein Rassenschänder! Heraus aus Hostel! Unser Ziel ist: die Juden an den Nil!“ Dies belegten Gestapo-Akten.

Schließlich dankte Rainer Schulz Familie Kaspari für das Sponsern der Steine, sowie der Mechernicher Stadtverwaltung, Ehrengast Stephan Brings, dem städtischen Bauhof für die Verlegung der Steine und dem DRK für die Betreuung samt Shuttle-Service.

„Klein, aber wichtig“

Doch auch ein Teil der Gäste aus den USA und Großbritannien meldeten sich zu Wort, teils sogar auf Deutsch: Anthony Golding, Chloe Ellam, Helen Stone, Ron Schwarz und Regina Cohen. Sie erzählten Geschichten, die sie von ihren Vorfahren gehört hatten, die flüchten konnten. Von Kommern und Hostel, den „schönen Wäldern“ und dem leckeren Tee im Gutshof.

Ron Schwarz, dessen Großonkel Gustav war, erzählte, wie er bei seinem ersten Besuch in Kommern vor fast 50 Jahren als Amerikaner damals schnell zur „Berühmtheit“ wurde. Seitdem war er mehrere Male zu Besuch. Auch seine Tochter Erica Schwarz war im vergangenen Jahr mit ihrem Mann Chris Bailey in Kommern gewesen, um auf den Spuren ihrer Vorfahren zu wandeln.

Besonders hoben sie aber die wenigen Helfer hervor, die damals Widerstand gegen die Ungerechtigkeiten geleistet haben: „Hierfür sind wir unendlich dankbar!“ Außerdem erzählten die Gäste was hier wohl noch keiner wusste: dass Kommern „tausenden britischen Schulkindern“ bekannt ist. Dies sei der Initiative „Generation to generation“ zu verdanken, die über den Holocaust aufklärt.

Insgesamt seien sie aber dankbar für die „kleinen aber wichtigen Denkmale“, die Stolpersteine, die an ihre Vorfahren erinnern und sie in Ehren halten. Ein Familienmitglied hielt dann ein Totengebet für die Kaufmanns, ein Grab gibt es nämlich nicht.

„Unbeschreibliches Gefühl“

Für manche der Amerikaner und Briten mit Wurzeln in Kommern und Hostel war er das erste Mal in Deutschland, für andere schon das dritte. Auf sie wirke die Gegend „friedlich und liebevoll“. Schwer vorstellbar, was hier damals geschehen ist. Doch es kann wieder passieren, dass wissen sie. Auch in den USA.

Dennoch: die Stimmung war ausgelassen, auch beim anschließenden Kaffee und Kuchen im Dorfsaal, organisiert vom Ortskartell und Ortsbürgermeister Joachim Wagner. Kurz und knapp: „wundervoll“, wie eine Amerikanerin bemerkte. Hier hingen auch alte Bilder aus, die Hostel vor rund 100 Jahren zeigten – als die Kaufmanns und Levanos noch in Frieden leben konnten.

Nun, fast 80 Jahre nach Ende der NS-Schreckensherrschaft, trafen sie sich wieder hier, wo ihre Wurzeln liegen – und tauschten sich auch mit den zahlreichen Gästen herzlich aus. Ein „unbeschreibliches Gefühl“. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, sie lebten bis heute hier. Wäre da nicht die kleine Sprachbarriere…

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Es geht bergab – Mountainbike-Park in Hürtgenwald neu eröffnet

Düren – Hürtgenwald hat wieder einen Mountainbikepark, der am ersten Maiwochenende feierlich bei bestem Wetter eröffnet wurde. Der „DIMB BikePark Rureifel“ in Raffelsbrand bietet mit fünf Strecken unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades für Hobby-Biker und erfahrene Profis passende Abfahrten. „Heute ist ein besonderer Tag und es ist der Auftakt für eine tolle Entwicklung des Mountainbikeparks, da bin ich mir sicher. Der Sport zelebriert die Natur und Hürtgenwald hat das Potenzial, sich zu einem Mountainbikezentrum zu entwickeln, das zu der Landschaft passt“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Natur müsse hierbei immer im Mittelpunkt stehen, das sei selbstverständlich. Er dankte zudem dem Nordeifel Gravity e.V., dem vorherigen Betreiber. Nun übernimmt die DIMB, die Deutsche Initiative Mountainbike e.V. Gemeinsam mit dem Kreis Düren, dem Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde und der Gemeinde Hürtgenwald wurde die Neuaufstellung des Parks realisiert.

Zusammen mit Hürtgenwalds Bürgermeister Stephan Cranen, Anette Winkler (Wirtschaftsförderin Kreis Düren), DIMB-Vorstand Roland Albrecht und Arthur Knobloch von der Interessengemeinschaft (IG) Rureifel, die sich um die Instandhaltung kümmert, durchschnitt der Landrat das Band zu den Abfahrten, die von zahlreichen Mountainbikern sofort ausprobiert wurden.

„Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung. Wir haben einiges erreicht in den vergangenen Wochen und freuen uns, den Park heute eröffnen zu können“, sagt DIMB-Vorstand Roland Albrecht. Bisher war die Mountainbike-Strecke nur am Wochenende geöffnet. Neue, feste Wegsperren zu den Wanderwegen wurden installiert, um die Sicherheit aller Menschen vor Ort zu erhöhen. Daher ist auch der Betrieb unter der Woche möglich. „Der Tourismus ist für unsere Gemeinde eine wichtige Säule. Der Mountainbikepark wird unsere Region noch bekannter machen und weitere Chancen bringen, da bin ich mir sicher“, sagt Hürtgenwalds Bürgermeister Stephan Cranen.

Simonsflow, Wernair, Jecker Jupp, Hürtgenhack und K(n)allfahrt – das sind die Namen der umgebauten Abfahrten. Hinter dem Umbau und der Instandhaltung stecken viel Schweiß und Herzblut, vor allem von der IG Rureifel, die den Bikepark vor Ort betreut. „Es liegt nicht nur ein großes Stück Arbeit hinter, sondern auch vor uns. Jede Unterstützung und helfende Hand ist herzlich willkommen. Wir sind auf einem guten Weg, das Trailnetz auszubauen, um legale Wege zu schaffen“, sagt Arthur Knobloch von der IG Rureifel. Wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit ist, betonten alle Verantwortlichen, die nochmals ihren Dank aussprachen. Der DIMB BikePark Rureifel ist täglich bis zum 1. November geöffnet. Die Auffahrt erfolgt über eine Uphill-Strecke. Weitere Infos gibt es auch unter www.dimb.de/dimb-bikepark-rureifel

 

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Historischer Schuldenschnitt für Kommunen in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – „Mit der ‚Partnerschaft zur Entschuldung der Kommunen‘, kurz PEK-RP genannt, vollzieht die Landesregierung einen historischen Schuldenschnitt. Das Land nimmt den Kommunen drei Milliarden Euro, also über die Hälfte ihrer relevanten Liquiditätsschulden ab, und entlastet sie damit zugleich vom Zinsrisiko. Das Land wird die übernommenen Liquiditätskredite aus dem Landeshaushalt tilgen und zeigt damit, dass die Solidarität zwischen Land und Kommunen tragender Gedanke des Programms ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der ersten Übergabe des Bewilligungsbescheides an den Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe.

Die Übernahme der Altschulden werde der Stadt Trier wie auch den weiteren über 500 teilnehmenden Kommunen für die Zukunft immens helfen und Möglichkeiten im Haushalt schaffen, auch mit den aktuellen Herausforderungen umzugehen. Mit Blick auf die steigenden Zinsen sei es der Landesregierung wichtig, das Entschuldungsprogramm sehr schnell umzusetzen. „Wir haben das Programm in enger Abstimmung mit unseren kommunalen Partnern gestaltet. Für den konstruktiven Dialog bin ich sehr dankbar. Das Land unterstützt beim Prozess der Entschuldung, und die Kommunen verpflichten sich, ein erneutes Aufwachsen der Liquiditätskredite zu verhindern. Flankiert vom neuen Kommunalen Finanzausgleich (KFA) und dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) legen wir damit die Basis für einen fiskalischen Neuanfang der Kommunen in Rheinland-Pfalz“, so die Ministerpräsidentin.

„Das Land übernimmt mit dem Programm, das gemeinsam von den koalitionstragenden Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP sowie CDU und FWG in der Landesverfassung verankert wurde, über die Hälfte der kommunalen Liquiditätskredite und entlastet Landkreise, Verbandsgemeinden, Städte und Gemeinden sowohl von den entsprechenden Tilgungsverpflichtungen als auch von den Zinszahlungen. Insgesamt profitieren mehr als 500 Kommunen in Rheinland-Pfalz von der mittel- und langfristigen Entlastung, die deutlich über das Entschuldungsvolumen von drei Milliarden Euro hinausgeht, wenn die Zinsentlastung mitberücksichtigt wird“, erläuterte Finanzministerin Doris Ahnen.

Konkret übernimmt das Land von der Stadt Trier Kassenkredite in Höhe von 266,1 Millionen Euro, das sind zwei Drittel des anrechnungsfähigen Betrags. „Wir haben aus eigener Kraft zwischen 2017 und 2022 schon an die 40 Millionen Euro Liquiditätskredite zurückgezahlt, aus dem Haushaltsjahr 2023 werden wir noch rund 35 Millionen Euro Liquiditätskredite tilgen. Zusammen mit den jetzt vom Land Rheinland-Pfalz übernommenen Krediten werden dann 70 Prozent weniger Liquiditätskredite in unseren Haushaltsbüchern stehen. Das ist für uns ein riesiger Sprung nach vorne. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt damit um mehr als 35 Prozent, statt Zinsen für Geld zu zahlen, das wir uns leihen mussten, weil die Ausgaben die Einnahmen überstiegen, haben wir dann Luft, um in Projekte zu investieren, die einen dauerhaften Mehrwert für die Menschen in Trier schaffen“, sagte der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe.

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Campus für Start-Ups entsteht im Mendiger Gewerbepark

Mendig – Schnelligkeit und digitale Möglichkeiten – Verkehrsgünstig ist mit Blick auf Mendig nicht nur eine Worthülse, sondern eine Standortbeschreibung, die Unternehmen auch in digitalen Zeiten anzieht. Ein Paradebeispiel ist der Gewerbepark an der A 61, der sich seit einigen Monaten einen Namen als Campus-Standort für Start-Ups und junge Unternehmen macht. Zudem plant die VR Bank RheinAhrEifel dort ein neues Dienstleistungszentrum. Im Rahmen eines Unternehmensbesuches informierte sich der CDU-Gemeindeverband Mendig auf dem und über den „Campus“ der Venovations Holding GmbH.

Auf rund 10.000 Quadratmetern Fläche entsteht zurzeit der „Campus“. Hier sollen Start-Ups und junge Unternehmen sich in insgesamt fünf Gebäuden niederlassen. Drei Gebäude werden in Kürze bezogen – unter anderem von der „ProSec GmbH“, einem Unternehmen, das sich auf Cyber-Sicherheit spezialisiert hat und sich in diesem Segment bereits seit einigen Jahren erfolgreich am Markt etabliert hat. Tim Schughart, Geschäftsführer der Venovations Holding GmbH, führte die CDU-Delegation durch das innovative Projekt, das eine Kombination zwischen stationären Arbeitsplätzen und einem flexiblen Coworking-Space darstellt. Der „Campus“ stehe, so Schughart, für eine moderne, nachhaltig geprägte Arbeitsatmosphäre.

„Wir liegen sehr verkehrsgünstig und neben der A 61 verbindet uns die B 262 schnell zur A 48 in Richtung Trier, Luxemburg und Frankreich. Zudem verfügen wir über einen Bahnanschluss und ein eng getaktetes Busangebot. Darüber hinaus sind die Ballungsräume Köln/Bonn sowie Rhein-Main schnell erreichbar. Nicht zu vergessen ist die digitale Infrastruktur, die als Glasfaser schon vorhanden ist oder sich zurzeit im Ausbau befindet. Allesamt Voraussetzungen, die wir in der VG-Mendig bezugnehmend auf attraktive und innovative Arbeitsplätze weiter nutzen wollen. Damit einhergehend setzen wir auf eine steigende Wirtschaftskraft und eine erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft“, so der CDU-Stadtbürgermeisterkandidat Achim Grün und CDU-Vorsitzende Jörg Lempertz unisono.

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Die Inda Bots-Robotik AG Aachen reist zum Weltfinale der FIRST LEGO League nach Los Angeles

Aachen – Sie kommen rum in der Welt, die Mitglieder der Robotik AG des städtischen Inda Gymnasiums in Aachen-Kornelimünster: Im vergangenen Jahr sind die Inda Bots bereits beim Weltfinale in Sydney gewesen und auf dem fünften Platz von rund 50 Teams gelandet. In diesem Jahr steht Los Angeles im Tourplan.

Sie haben es sich verdient: In Davos haben Isabel, Philipp, Johannes und Gustav eine super Quali hingelegt. Am Ende der drei Tage in der Schweiz bekamen sie den Champion-Pokal der Gesamtwertung über alle Kategorien hinweg, das sind „Robot-Game“, „Robo-Design“, „Forschungsprojekt“ und „Grundwerte“. Damit sind sie offiziell das beste FIRST LEGO League Team in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz und dürfen nun zum Finale. Als Forschungsprojekt durften sie auf der großen Bühne vor rund 300 Zuschauern eine Augmented Reality-Lösung für Band- und Orchestermusiker-Proben präsentieren. Denn neben der Technikbegeisterung sind alle auch musikalisch aktiv – Saxophon, Schlagzeug, Klarinette und Bühnentechnik.

Jetzt steht das „Western Edge Open“ in Los Angeles als Belohnung an. Zwei Tage nach den mündlichen Abi-Prüfungen – alle vier machen in diesem Jahr ihren Abschluss – soll der Wettbewerb in Kalifornien starten. 90 Teams aus der ganzen Welt reisen an. Die Vorbereitungen für die große Reise und den Wettbewerb laufen neben den Abiturvorbereitungen.

Damit sich Team und Betreuer*innen nicht noch Geldsorgen machen müssen, sucht die Schule noch Sponsoren für die Reise nach L.A.. Wer sich also bei den Sponsoren – unter anderem die drei Großunterstützer aus Aachen, die INFORM AG und die fir Aachen GmbH, oder der Region, die NEUMAN & ESSER Stiftung der Familie Peters – einreihen möchte, kann sich beim Coach des Teams Dr. Andreas Uhe unter uhe@inda-gymasium.de melden und klären, welche Hilfe wie am besten ankommt. Jede Unterstützung ist willkommen.

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Staatsorchester Rheinische Philharmonie am Montag 13. Mai in Mayen

Mayen – Klassik in Mayen – Mit dem Auftritt des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie sowie der britischen Cellistin Natalie Clein wird auch in 2024 die beliebte Veranstaltungsreihe „Klassik in Mayen“ fortgeführt.

Am Montag, den 13. Mai 2024 ab 20 Uhr werden erneut klassische Klänge die St. Veit-Kirche erfüllen. Unter der musikalischen Leitung von Benjamin Shwartz geben die Solistin Natalie Clein und ihre Orchesterkolleginnen und -kollegen Werke von Suk, Bloch und Dvořák zum Besten.

Natalie Clein ist Professorin am Royal College of Music London und an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und tritt regelmäßig in bedeutenden Konzerthäusern und mit namhaften Orchestern weltweit auf.

Benjamin Shwartz ist seit der Spielzeit 2022/23 Chefdirigent des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie. Bereits während seines Studiums am renommierten Curtis Institute in Philadelphia kam er in Kontakt mit bedeutenden Dirigenten und wirkte in seiner Laufbahn bei verschiedenen Orchestern weltweit als Gastdirigent.

Mit diesem Sinfoniekonzert wird allen Klassikbegeisterten ein besonderer musikalischer Abend geboten. Präsentiert wird das Konzert vom Staatsorchester Rheinische Philharmonie und der VG Mayen (Kreissparkasse Mayen, Stadt Mayen, Firma MHT, WochenSpiegel und Mayen am Wochenende).

Tickets für das Konzert sind seit Dienstag, 30. April, für 14 Euro (Vorverkauf) beim Reisebüro Bell, Rosengasse 5, Mayen, und der Tourist-Information der Stadt Mayen im Theodore-Dreiser-Hause, Boemundring 6, Mayen, Tel. 02651 – 903004, erhältlich.  An der Abendkasse kosten die Karten 15 Euro.

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Weinmarkt der Ahr mit neun Weingütern – Wahl der Ahrweinkönigin am Freitagabend

Ahrweiler – „RPR1 tanzt. 2000er Party“ am Samstagabend – Am langen Pfingst-Wochenende steht der Marktplatz in Ahrweiler wieder ganz im Zeichen des Weinmarkts der Ahr. Der Ahrwein e.V. und die teilnehmenden Weingüter planen von Freitag, 17. Mai, bis Montag, 20. Mai, ein viertägiges Fest rund um den Ahrwein, der wie kein anderes Produkt für das Ahrtal steht. Der Ahrwein wird in all seinen Facetten in Szene gesetzt und dem Publikum in gemütlicher Atmosphäre bei Musik, Tanz und Unterhaltung präsentiert. Radio RPR1 ist am Samstagabend mit der „RPR1 tanzt. 2000er Party“ zu Gast.

Ein Höhepunkt wird freitags die Wahl und Krönung der Ahrweinkönigin sein. „Unsere amtierende Ahrweinkönigin Katja Hermann und die Ahrweinprinzessin Merle Kurth haben einmal mehr gezeigt, dass diese Ehrenämter nicht nur die gesamte Weinwirtschaft der Ahr repräsentieren, sondern durch ihre Botschafter-Rolle für den Tourismus im Ahrtal nach wie vor immens bedeutsam sind“, erklärt Lukas Sermann, Vorsitzender des Ahrwein e.V. So wird es am Freitagabend, 17. Mai, um 19.30 Uhr spannend, wer in die Fußstapfen von Katja Hermann und Merle Kurth treten wird.

Aus der Ahr-Winzerschaft nehmen neun Weingüter und Genossenschaften teil: die Dagernova Weinmanufaktur, das Weingut Maibachfarm, das Weingut Kurth, das Weingut Peter Kriechel, das Weingut Peter Lingen, das Weingut Stark-Linden, das Weingut Max Schell, die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr und die Jungwinzer Next Generation. Im Mittelpunkt stehen an allen Ständen die Burgunder: Ob samtige Spätburgunder, frische Blanc de Noir, spritzige Weiß- oder Grauburgunder oder fruchtige Frühburgunder, die an der Ahr eine Spezialität sind.

Für ein besonders umfangreiches Genusserlebnis, haben die Besucher die Möglichkeit, sich mit einem Probenpass durch die Welt der Ahrweine zu probieren. Bei jedem Weingut können Weinfreunde an allen vier Tagen jeweils bis 19 Uhr aus drei Weinen ihren Probewein auswählen. Tickets zum Preis von 19,80 Euro sind erhältlich unter ahrtal.de/weinmarkt-der-ahr. Die Tickets können vor Ort an den Glas-Ausgabestellen gegen den Probenpass eingelöst werden.

An allen Tagen laden Gastronomiestände zum Schlemmen ein. Special-Guest wird erneut der „Wushi Club“ des Ahrweiler Hotels Rodderhof sein. Mit Sushi von GO by Steffen Henssler wird der Wushi Club, dieses Mal in Kooperation mit dem Weingut Sermann aus Altenahr, verschiedene Sushi-Rollen kreieren, die in Kombination mit den Ahrweinen ganz neue geschmackliche Kreationen bieten.

Das Programm bietet abwechslungsreiche Unterhaltung und startet am Freitag gegen 17.30 Uhr mit den „AhrTalenten“. Um 19.30 Uhr ist die feierliche Krönung der neuen Ahrweinkönigin und ihrer Ahrweinprinzessin geplant, die zuvor mit Fachwissen und Charme eine 40-köpfige Jury überzeugt haben. Die neuen Majestäten werden ein Jahr lang den Ahrwein und die Ahrwinzer regional und überregional vertreten. Anschließend lädt die Coverband „FarbTon“ zum Tanzen auf dem Marktplatz ein.

Am Samstagnachmittag wird die frisch gekürte Ahrweinkönigin von 14 bis 15 Uhr eine Autogrammstunde geben. Ab 15 Uhr beginnt das Musikprogramm mit dem Duo „SaxOsing“. Am Abend ab 20 Uhr lädt RPR1 zur „RPR1 tanzt. 2000er Party“ und zum Mitsingen und -tanzen auf dem Festplatz ein.

Sonntags um 12 Uhr stellen die neue Ahrweinkönigin und die neue Ahrweinprinzessin auf der Bühne die teilnehmenden Weingüter und Genossenschaft vor, bevor um 14 Uhr die Coverbands „Skybagg“ und anschließend ab 19 Uhr „Rio5“ für tanzbare Songs aus Rock und Pop sorgen. Am Montag von 12 bis 16 Uhr spielt die Gruppe „Barlala“ für alle Freunde der sanfteren Töne.

Unterstützt wird der Weinmarkt von der Volksbank RheinAhrEifel, der Kreissparkasse Ahrweiler, der Moses AG sowie der Coca-Cola AG.

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Innovative Streetwear-Neugründung im Herzen von Mayen

Mayen – Seit 10 Jahren ist Christian Stein selbständig und hat sich einen Namen in der Streetwear-Szene gemacht. Seine Kreationen, die er mit dem Siebdruckverfahren veredelt, vertreibt er hauptsächlich auf Festivals in der Region. Nun hat Christian Stein durch das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ die Möglichkeit genutzt, seinen Traum eines Ladengeschäfts im Herzen der Mayener Innenstadt zu verwirklichen.

Der gebürtige Düngenheimer ist begeistert von der Möglichkeit, sein Geschäft im malerischen Brückenviertel von Mayen zu eröffnen. „Das Brückenviertel hat eine ganz besondere Atmosphäre, die perfekt zu meiner Streetwear-Marke passt“, erklärt Stein. „Die historischen Gebäude und die lebendige Atmosphäre ziehen sowohl Einheimische als auch Touristen an. Es ist der ideale Ort, um meine Kreationen zu präsentieren.“

Dank der Fördermittel konnte Christian Stein seine Vision verwirklichen und einen Laden im Brückenviertel eröffnen. „Die Unterstützung durch das Förderprogramm war für mich entscheidend“, sagt Stein. „Es hat mir geholfen, die anfänglichen Kosten zu decken und den Start meines Ladens zu erleichtern.“

Neben dem Verkauf seiner Streetwear plant Stein, sich aktiv in die Mayener Einzelhandelsgemeinschaft einzubringen. „Es ist mir wichtig, mich mit den lokalen Händlern zu vernetzen und ein gutes Miteinander zu haben“, betont er. „Die Zusammenarbeit mit anderen Geschäften kann dazu beitragen, die Attraktivität der gesamten Innenstadt zu steigern und das Einkaufserlebnis für Kunden zu verbessern.“

Dagmar Luxem, Bereichsleitung der Wirtschaftsförderung, freut sich über die Neueröffnung von Christian Steins Laden. „Die Ansiedlung von innovativen Unternehmen wie dem von Herrn Stein ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung unserer Innenstadt“, erklärt sie. „Es zeigt, dass das Förderprogramm ‚Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘ positive Veränderungen bewirken kann und dazu beiträgt, die Attraktivität und Vielfalt unserer Stadt zu steigern. Wir wünschen Herrn Stein natürlich viel Erfolg hier bei uns in Mayen“

Christian Steins Laden ist ab dem 6. Mai im Brückenviertel von Mayen geöffnet und lädt Einheimische und Besucher gleichermaßen dazu ein, seine Streetwear-Kreationen zu entdecken.

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Neue Elektroladesäule am Berufskolleg für Technik in Düren

Düren – Das Berufskolleg für Technik in Düren freut sich über eine neue Elektroladesäule, die von Landrat Wolfgang Spelthahn, dem Berufskolleg und den Stadtwerken Düren (SWD) offiziell eingeweiht wurde. „Es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Das Berufskolleg setzt auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz und unterstützt die Versorgung an Ladestellen im Stadtgebiet“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

An zwei Ladepunkten mit jeweils 22 Kilowatt Wechselstrom kann hier „getankt“ werden. Während der Kern-Schulzeiten ist die Ladesäule für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reserviert. Ab 12 Uhr kann die Ladesäule an der Nideggener Straße 43 von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Übrigens: Auch Besucherinnen und Besucher der Arena Kreis Düren können an Veranstaltungstagen den Lehrkräfteparkplatz des Berufskollegs nutzen.

„Mit diesen Elektroladesäulen am Arbeitsplatz ergänzen wir das öffentliche Ladesäulennetz. Zwar stagniert derzeit die Anzahl an E-Autos, dennoch sind wir uns sicher, dass sie sich in Zukunft weiter etablieren werden. Dazu bauen wir das Netz aus“, sagt Heinrich Klocke, SWD-Geschäftsführer.

Gemeinsamt mit Kreis Düren und dem Berufskolleg, das in Trägerschaft des Kreises ist, haben die Stadtwerke Düren die neue Ladesäule realisiert. „Dieser Schritt unterstreicht das Engagement des Berufskollegs für Nachhaltigkeit und moderne technische Bildung. Beides ist eng miteinander verbunden. Nur wer verantwortungsvoll mit den neuen Technologien umgeht und Mensch und Umwelt im Blick hat, handelt letztendlich nachhaltig und richtig“, sagt Hagen Hußmann, Leiter des Berufskollegs für Technik.