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Ohne Berufsausbildung zur Feuerwehr – Stadt Aachen bietet neue Möglichkeiten

Aachen – Die Feuerwehr Aachen beschreitet neue Wege: Konnten sich bisher nur Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung für die Ausbildung zur*zum Brandmeister*in bewerben, soll am 1. Oktober 2024 eine neue Möglichkeit an den Start gehen.

Wer die Fachoberschulreife erreicht hat und sich im Auswahlverfahren durchsetzt, kann eine „Stufenausbildung Feuerwehr“ durchlaufen, die insgesamt drei Jahre umfasst. Dieser Weg ergänzt die weiterhin bestehenden Möglichkeiten, im feuerwehrtechnischen Dienst nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung zur*zum Brandmeister*in und mit einem abgeschlossenen Bachelor-Studium zur*zum Brandoberinspektor*in ausgebildet zu werden.

In der ersten Stufe der neuen Stufenausbildung Feuerwehr, einer 18-monatigen handwerklichen Kompaktausbildung, durchlaufen die Auszubildenden in Ausbildungswerkstätten der beruflichen Bildung künftig theoretische und praktische Lehrgangsteile in den Bereichen Elektro, Holz, Metall und Sanitär-Heizung-Klima. Auch allgemeinbildende Fächer, Sport und ein Einführungslehrgang in den Dienstbetrieb der Feuerwehr stehen auf dem Stundenplan. Abgerundet wird diese erste Ausbildungsstufe durch vier jeweils sechswöchige Praktikablöcke in Handwerksbetrieben.

Die zweite Stufe der Ausbildung führt in den verbleibenden 18 Monaten zur Laufbahnprüfung als Brandmeister*in und entspricht dem bekannten Weg, zur Feuerwehr zu gelangen. „Wir möchten mit dieser neuen Ausbildung jungen Menschen direkt nach dem Schulabschluss eine neue Alternative für den Weg zur Feuerwehr Aachen bieten“, sagt Stefan Wenders, Leiter der für die Ausbildung zuständigen Abteilung „Einsatzunterstützung“.

Neben dem bereits seit 2020 bestehenden Weg der Ausbildung zur* zum Notfallsanitäter*in bietet sich so eine zweite Möglichkeit für Schulabsolvent*innen, direkt bei der Feuerwehr Aachen die berufliche Karriere zu starten. „Wir möchten junge Menschen als Allrounder fit für genau diejenigen handwerklichen und technischen Anforderungen des Berufs ‚Brandmeister*in‘ machen, auf die sie später im Einsatzgeschehen treffen werden. So legen wir einen soliden Grundstein für die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, die sich bei der Feuerwehr Aachen bieten“, so Wenders weiter. Birgit Krott, Ausbildungsleitung der Stadt Aachen, ergänzt: „Immer wichtiger wird dieser neue Zugangsweg auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels.“

Informationen zum neuen Ausbildungsgang findet man im Karriereportal der Stadt Aachen unter der aktuell laufenden Ausschreibung „Brandmeister*in in der Stufenausbildung“ auf der Seite

https://karriere.aachen.de/stellenangebot/11-230-2024-002431/

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Kreissparkasse Ahrweiler zählt zu den beliebtesten Arbeitgebern im Landkreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder, sondern zählt auch zu den beliebtesten Arbeitgebern im Landkreis Ahrweiler. Dies ist das Ergebnis einer unterjährig durchgeführten Mitarbeiterbefragung. Danach sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse Ahrweiler sehr zufrieden mit ihrem Arbeitgeber. Im rheinland-pfälzischen Vergleich weist die Kreissparkasse Ahrweiler eine überdurchschnittliche Arbeitnehmerzufriedenheit aus.

Diese Arbeitnehmerzufriedenheit spiegelt sich auch in einer überdurchschnittlichen Mitarbeiterloyalität wider. So ist es langjährige Tradition, Jahr für Jahr zahlreiche Jubilare mit 25- und 40-jähriger Betriebszugehörigkeit ehren zu können. „Gerade in der heutigen Zeit hat das eher Ausnahmecharakter“, meint Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

„So wie in der Außensicht die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden für uns von absoluter Wichtigkeit ist, ist in der Innensicht die Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das A und O“, unterstreicht Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler und führt weiter aus: „Das Gewinnen von neuen und Halten von erfahrenen Mitarbeitenden ist wichtiger denn je. Daher ist die Mitarbeiterzufriedenheit für uns nicht nur zur Mitarbeiterbindung, sondern auch für die Stärkung unserer Arbeitgeberattraktivität bei potenziellen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von besonderer Bedeutung. Gerade in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels, sehen auch wir uns der Herausforderung ausgesetzt, künftig alle notwendigen Stellen zu besetzen.“

Zu den Maßnahmen, um dem entgegenzutreten, zählen neben dem guten Betriebsklima diverse Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und attraktive Karriereperspektiven. Aktuell befinden sich 10 Quereinsteiger in der Ausbildung zum Sparkassenkaufmann, von denen die ersten in den kommenden Monaten ihre Qualifizierung abschließen werden. Außerdem absolvieren aktuell 18 junge Menschen die Ausbildung zum Bankkaufmann/zur Bankkauffrau. Ein Beleg für die ausgezeichnete Ausbildung war erst vor wenigen Monaten die Auszeichnung einer Auszubildenden, die von der IHK Koblenz als eine der besten Auszubildenden des Jahres 2023 ausgezeichnet wurde sowie der Abschluss von drei Auszubildenden des Abschlussjahrgangs 2024 mit der Gesamtabschlussnote „sehr gut“. Ebenfalls konnte in 2023 einer Mitarbeiterin zum erfolgreichen Bachelor-Abschluss und zahlreichen weiteren Mitarbeitenden zum erfolgreichen Abschluss unterschiedlicher Fachseminare gratuliert werden. Insgesamt hat die Kreissparkasse Ahrweiler rund 615.000 Euro im Jahr 2023 für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen investiert.

„Neben einem sinnstiftenden Aufgabengebiet, einer attraktiven Bezahlung mit zahlreichen Zusatzleistungen, der Verbindung von Beruf und Familie, einem sicheren Arbeitsverhältnis und vielem mehr können wir mit einem familiären Betriebsklima und interessanten Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten überzeugen“, ergänzt Dieter Zimmermann.

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Tag der Kinderbetreuung – Kleine Geste zur Wertschätzung im Kreis Düren

Düren – Am gestrigen 13. Mai war Tag der Kinderbetreuung. Diesen nimmt der Kreis Düren traditionell zum Anlass, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kitas im Kreis Düren „Danke“ für ihre wertvolle Arbeit zu sagen.

Der Aktionstag fand gestern bereits zum zwölften Mal statt und ist für den Kreis Düren ein willkommener Anlass, um die wichtige Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas anzuerkennen. Eine herzliche und qualitätsvolle Kita-Betreuung ist für Kinder und ihre Eltern schließlich existenziell wichtig.

„Sie als Kita-Teams sorgen jeden Tag dafür, dass es den Kindern im Kreis Düren gutgeht, sie spielerisch lernen und sich entsprechend ihrer Persönlichkeit gut entwickeln können. Stellvertretend für viele andere Tage im Jahr möchten wir daher ein großes Dankeschön aussprechen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Kindertagesbetreuung Familienzentrum Kreismäuse AöR beteiligt sich jedes Jahr an dem Aktionstag. Gestern nahm Kita-Leiterin Heike Holz stellvertretend für alle 42 Kindertageseinrichtungen der Kreismäuse die Dankesworte und Glückwünsche entgegen. „Wir danken unseren Kita-Teams von Herzen dafür, dass Sie als Multitalente in unseren Kitas die uns anvertrauten Kinder liebevoll betreuen, bilden und fördern“, betont Dezernentin und Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, Elke Ricken-Melchert. „Sie sind unverzichtbare Vertrauenspersonen und Bildungsexperten und gestalten vertrauensvolle stabile Elternarbeit“, fügt Christoph Siebertz, ebenfalls Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, hinzu.

Stephanie Wentz, pädagogische Gesamtleitung, ergänzt: „Uns ist wichtig, dass vielfältige Bildung, liebevolle Erziehung und die gelebte Inklusion in allen Kreismäuse-Kitas ein Zuhause finden und somit einen unverzichtbaren Grundstein für die kindliche Entwicklung darstellen.“

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Sonnensturm sorgte auch über der Eifel für ein farbenfrohes Himmels-Schauspiel

Mechernich-Wielspütz – Polarlichter über Wielspütz – Was war das für ein atemberaubendes Himmelsspektakel. Wer in den vergangenen Nächten länger wachblieb, konnte Polarlichter über der Eifel bestaunen. ProfiPress-Redakteur Henri Grüger hielt das Naturschauspiel in seiner Heimat Wielspütz fest. So sind beeindruckende Aufnahmen vom Eifeler Nachthimmel entstanden.

Ursache für dieses Leuchten in Pink, Lila und Grün war ein massiver Sonnensturm, der auf das Magnetfeld der Erde traf. Ehe man sich versah, waren die sozialen Netzwerke auch schon voll von bunten Fotos von Polarlichtern – ein kleiner Trost für diejenigen, die das Spektakel verpasst haben.

So mancher hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag noch Glück und erblickte an einem dunklen Ort, von denen es in der Eifel immerhin einige gibt, noch das ein oder andere Licht am Himmel.

Was für die Eifeler eine absolute Besonderheit darstellte, ist für die Menschen im hohen Norden etwas ganz Normales. Trotzdem, bei diesem atemberaubenden Anblick sieht sich an den Polarlichtern wohl niemand satt.

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Die Lambertz-Gruppe als langjähriger Förderer des Karlspreises und der europäischen Idee

Aachen – Traditionell erhielten der Karlspreispreisträger und die politischen Ehrengäste exklusive Printentruhen und -präsente aus dem Hause Lambertz – Die Lambertz-Gruppe fördert seit vielen Jahrzehnten die Aachener Karlspreisverleihung.

„Aachen ist eine ausgewiesene Europastadt, die vor allem für Toleranz, Gemeinsamkeit und Vielfalt steht. Dies sind zentrale Werte, die ebenso für die Unternehmensphilosophie der Lambertz-Gruppe gelten – über den gesamten Zeitraum von 336 Jahren, in denen wir in Aachen bereits ansässig sind. Dies gilt in der historischen, aber gerade auch in der gegenwärtigen Verantwortung. Mit der Auszeichnung an Pinchas Goldschmidt sendet die Stadt Aachen diesbezüglich ein positives Signal in die Welt hinaus“, betont Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe.

Lambertz-Printentruhe für den Preisträger

Traditionell erhielten der Preisträger und die politischen Ehrengäste aus dem Hause Lambertz klassische Printentruhen als exklusive Gastgeschenke, die Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender  des  Karlspreis-Direktoriums, und Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, beim öffentlichen Karlspreis-Fest auf dem Aachener Katschhof überreichten. Zum diesjährigen Open-Air kamen wieder viele Besucher*innen, die den Preisträger mit Standing Ovations feierten.

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Wer wird Ahrweinkönigin 2024/2025? – Wahl und Krönung am Freitag 17. Mai beim Weinmarkt der Ahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am Freitag, 17. Mai, wird es zum Auftakt des Weinmarkts der Ahr am langen Pfingst-Wochenende wieder spannend: Auf dem Ahrweiler Markt kürt der Ahrwein e.V. die neue Ahrweinkönigin 2024/25 und ihre Ahrweinprinzessin. Die neuen Weinmajestäten werden die Krone von ihren Vorgängerinnen, der noch amtierenden Ahrweinkönigin Katja Hermann aus Rech und Prinzessin Merle Kurth aus Bachem entgegennehmen und das Weinbaugebiet Ahr ein Jahr lang bei vielen Terminen innerhalb und außerhalb des Ahrtals repräsentieren. In diesem Jahr stellen sich zwei Kandidatinnen am Nachmittag des 17. Mai der fachkundigen 40-köpfigen Jury, bestehend aus Winzern, Gastronomen und Touristikern. Gefragt ist bei der Fachbefragung und Blindweinverkostung nicht nur umfangreiches Wissen über den Ahrwein und das Ahrtal, sondern auch Schlagfertigkeit und Charisma.

Aus dem Weinort Dernau tritt Ortsweinkönigin Laura Nietgen zur Wahl an. Foto: Guido Lehnen

Laura Nietgen aus Dernau

Aus Dernau bewirbt sich Ortsweinkönigin Laura Nietgen um das Amt der Ahrweinkönigin. Die 25-Jährige hat ein Studium zur Diplom-Verwaltungsfachwirtin absolviert und arbeitet seit 2023 als Regierungsinspektorin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Bonn. Im Nebenerwerb bewirtschaftet sie mit Unterstützung ihrer Familie eigene Weinberge in Dernau und Ahrweiler. „Die Arbeit im Weinberg ist für mich ein toller Ausgleich zu meinen Bürotätigkeiten. Aber nicht nur, weil man sich dabei an der frischen Luft betätigt, sondern weil man selbst dazu beitragen kann, ein tolles regionales Produkt mit zu kreieren“, erklärt Laura. Um ihr Weinwissen weiter auszubauen, hat sie Anfang des Jahres den Fernlehrgang „Junior Sommelier“ beim International Wine Institute absolviert. Sie trifft sich gerne mit Freunden zum Wandern und Weintrinken und tanzt leidenschaftlich gerne Gardetanz bei den Dernauer Funken.

Annabell Stodden aus Rech

Die Recher Ortsweinkönigin Annabell Stodden ist in einer traditionsreichen Winzerfamilie aufgewachsen und hat die Liebe zum Weinbau von ihrem Vater und Winzer Herbert Stodden in die Wiege gelegt bekommen. Nach einer Ausbildung zur Finanzwirtin beim Bundeszentralamt für Steuern macht Annabell derzeit eine weitere Ausbildung zur Kauffrau für E-Commerce beim Juwelier „Altherr“ in Lohmar. Ihr Wissen rund um den Ahrwein setzt sie gerne als Weinproben-Sprecherin oder bei Wein-Events der Dagernova Weinmanufaktur ein. „Es macht mir riesigen Spaß, die Gäste an die Ahrweine heranzuführen und sie für unsere heimischen Weine zu begeistern. Besonders interessant finde ich es zu sehen, wie Gäste, die zuvor noch nie im Ahrtal waren, unser Highlight-Produkt neu für sich entdecken, weil wir im Ahrtal auf Qualität setzen“, berichtet Annabell. Auch sie tanzt in ihrer Freizeit Gardetanz bei den Dernauer Funken und liebt es, Wein- und Wanderevents im Ahrtal mit ihren Freunden zu besuchen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich in diesem Jahr wieder zwei junge Frauen, die dem Weinbau sehr verbunden sind, um das Amt der Ahrweinkönigin bewerben“, freut sich Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. „Es ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit, neben Ausbildung oder Beruf ein solches Ehrenamt mit vielen Terminen im Jahr wahrzunehmen. Daher danken wir den beiden Kandidatinnen Laura und Annabell nicht nur herzlich, sondern ziehen auch den Hut vor Ihnen, dass sie sich in ihrer Freizeit für den Ahrwein einsetzen möchten“, betont Lukas Sermann als Vorsitzender der Ahrwein e.V. Beide Kandidatinnen hätten schon als Ortsweinköniginnen gezeigt, wie sehr sie sich für das Thema Ahrwein begeistern, sodass eine spannende Wahl zu erwarten sei.  „Aber keine der beiden Damen geht im Anschluss dem Ahrtal verloren. Denn die Zweitplatzierte der Wahl übernimmt automatisch die Krone der Ahrweinprinzessin“, ergänzte Carolin Groß.

Sermann und Groß dankten den beiden scheidenden Majestäten, Katja Hermann und Merle Kurth, überaus herzlich für ihr starkes Engagement in den vergangenen Monaten. „Sie haben ihre Ämter als Ahrweinkönigin und Ahrweinprinzessin mit Elan, Esprit und großer Hingabe ausgefüllt und waren somit auch ausgezeichnete Botschafterinnen für das gesamte Ahrtal als Wein- und Tourismusregion“, so Groß. Katja Hermann wird sich in den kommenden Monaten weiter explizit mit den Ahrweinen und dem Thema Deutsche Weine befassen, um das Ahrtal bestmöglich bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin im September zu vertreten.

 

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Sportbund Rheinland feiert Jubiläum mit Festakt im Theater Koblenz

Region/Koblenz – Nach 75 Jahren kehrte der Sportbund Rheinland (SBR) für einen kurzweiligen und inspirierenden Festakt an die historische Stätte seiner Gründung zurück. Doch anders als die Rückkehr ins Theater Koblenz vermuten lässt, lag der Fokus der Veranstaltung nicht auf dem Rückblick auf die erfolgreichen letzten Jahrzehnte des SBR. „Vielmehr haben wir uns auf die Jubiläums-Agenda geschrieben, im Jahr 2024 vom „Jetzt“ ausgehend auf die Zukunft des organisierten Sports und des Sports im Allgemeinen zu blicken“, machte SBR-Präsidentin Monika Sauer bereits in ihrer Begrüßung deutlich.

Besonders ersichtlich wurde dies im Festvortrag von Michael Mronz. „Die größte Bewegung im Rheinland ist nicht der Karneval, sondern der Sport“, veranschaulichte der gebürtige Kölner die aktuelle Bedeutung des Sports, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass „der Sport deutlicher machen muss, welche Wichtigkeit und welche Bedeutung er für uns als Gesellschaft hat.“ Und das nicht nur, weil der Sport die größte Friedensbewegung der Welt sei. Das IOC-Mitglied mahnte an, dass der Sport zuletzt häufig als Stellvertreter für Themen instrumentalisiert wurde, die die Politik nicht in der Lage war zu regeln. „Der Sport ist nicht für die Politik da, sondern die Politik ist für den Sport da,“ erinnerte Mronz.

Wie der Sport in 75 Jahren aussehen wird, vermochte der Vermarkter des CHIO in Aachen, dem größten Reitturnier der Welt, nicht zu prognostizieren. Er ist sich aber sicher, dass die Digitalisierung und besonders die KI in nächsten Jahren große Chancen für den Sport mit sich bringt. „Die KI bietet Vereinen die Möglichkeit, virtuelle Realitäten, personalisierte Trainingspläne und innovative Programme anzubieten“, nannte Mronz einige Beispiele. Dennoch wird auch die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls ein wichtiger Baustein der Vereinsarbeit bleiben.

Für musikalische Abwechslung auf der von Stefan Blaufelder-Bredenbeck, Abteilungsleiter Kommunikation beim SBR, moderierten Veranstaltung sorgte Jonny Götze. Der Liedermacher spielte neben eigenen Stücken auch ein stimmungsvolles Medley aus deutschen Hits der letzten 75 Jahre, welches das Publikum zum Mitsingen animierte.

Ganz ohne sportliche Highlights durfte ein Jubiläum beim Sportbund Rheinland natürlich auch nicht auskommen. Luca Christ, ehemaliger Junioren-Weltmeister im Rhönrad vom VfL Lahnstein, wirbelte mit seiner Partnerin Jennifer Schumacher im bunt beleuchteten Cyr-Wheel über die Bühne. „Rings in Motion“, wie sich das Duo nennt, sorgte so für Erstaunen und Begeisterung bei den knapp 200 geladenen Gästen.

Anstelle der bei solchen Veranstaltungen üblichen und oft ausufernden Grußworte, bat Moderator Stefan Blaufelder-Bredenbeck Staatssekretärin Simone Schneider, SBR-Präsidentin Monika Sauer, Laura Lehne (Geschäftsführerin des TuS Mosella Schweich) und Luca Christ anschließend zur Talkrunde auf die Bühne. „Wir hatten eine sehr gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Ich wünsche mir, dass wir weiter Seite an Seite die Herausforderungen bewältigen“, stellte Schneider die Kooperation von Politik und Sport in Rheinland-Pfalz in den Vordergrund. Sauer, die das Ehrenamt quasi als „Fulltime-Job“ betreibt, wünschte sich weiterhin offene Ohren beim Ministerium für die Belange des Sports: „Wir machen die Arbeit für unsere Mitglieder und Vereine. Wir brauchen das Geld an der Basis.“

Direkt von der Basis wusste Lehne, Gewinnerin des Ehrenamtsförderpreises 2023 zu berichten. Sie kritisierte unter anderem die öffentliche Zugänglichkeit von Sportstätten vor Ort und wünschte sich niedrigschwelligere Förder- und Zuschussmöglichkeiten für Sportvereine. Rhönradturner Christ berichtet von einem enormen finanziellen Aufwand für Ehrenamtler und erhoffte sich eine bessere Förderung von Randsportarten. Egal ob Leistungssportler, Vereinsmanager oder Übungsleiter, „das Wichtigste ist, Spaß und Freude an dem zu haben, was man macht“, waren sich Lehne und Christ am Ende einig.

75 Jahre Sportbund Rheinland – das wäre natürlich nicht möglich ohne die unzähligen Ehrenamtler in den Vereinen und Fachverbänden. So endete die rundum gelungene Jubiläumsveranstaltung auch mit einem herzlichen Dank an alle, die sich im organisierten Sport engagieren.

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Laufgemeinschaft Laacher See erfolgreich beim Murrelauf in Sinzig-Westum

Laacher See – Vom 9. bis zum 12. Mai drehte sich im „Erlebnispark“ in Westum alles um den Sport. An Vatertag begann das Sportfest mit dem Murrelauf, der vom LT SV Westum bereits zum 46. Mal ausgerichtet wurde. Nachdem es die letzten Tage viel geregnet hatte und kalt war, verwöhnte die Sonne an an diesem Tag alle Väter und Sportler.

Für die Lauffreunde vom Laacher See war es eine Selbstverständlichkeit, dass sie das Lauf- und Walkingfest in Westum mit den verschiedenen Wettbewerbsangeboten besuchten. Mit 34 Aktiven waren sie die zweitstärkste Gruppe. Als älteste Teilnehmer*in wurden Bärbel Monschauer und Hans Hermann Krümpelmann von der LG Laacher See geehrt.

Beim 10 km Lauf lief Sandra Britz eine hervorragende Zeit von 52:16 Min. und fuhr damit den Sieg ihrer AK W45 ein. Bärbel Monschauer (W70, 60:22 Min.) verteidigte ihren Titel des Vorjahrs. Für ihre Erstplatzierungen wurden Mark Hermes (MHK, 39:38 Min.) und Hans Hermann Krümpelmann (M80, 1:29:30 Std.) ebenfalls mit einer leckeren Flasche Ahrwein belohnt. Lydia Justen (W60, 65:44 Std.) und Anita Erwine Massion (W65, 1:181:38 Std.) liefen in ihren Altersklassen auf Platz Drei.

Nach dem anstrengenden Lauf in Urbar am ersten Mai Wochenende startete Antonio Blanco in Westum beim Halbmarathon, den er mit dem ersten Platz der M45 in 1:38:49 Std. beendete. Klaus Jahnz (2:35:36 Std.) lief ebenfalls auf Platz Eins der M75. Harald Justen wurde Dritter der M65 mit 2:02:32 Std.

Bei dem tollen Wetter hielten die Sportler es noch lange in Westum aus und leerten so manche Flasche Wein.

Ergebnisse siehe www.my.raceresult.com/245755/results

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FAIRschenken macht Freude in der Fairtrade-Stadt Aachen – besonders am Muttertag!

Aachen – Das trifft sich gut: Am heutigen Samstag, 11. Mai, ist der „Internationale Tag des Fairen Handels“ und nur einen Tag später, am Sonntag, 12. Mai, ist Muttertag. Beides zusammen ist ein hervorragender Anlass, bewusstes Einkaufen für eine bessere und gerechtere Welt ins Zentrum zu rücken und für fair gehandelte Muttertags-Geschenke zu kaufen. Denn Fairtrade-Produkte kommen ganz besonders auch den Frauen im globalen Süden zu Gute, die als Produzentinnen durch den Fairen Handel bessere Arbeitsbedingungen und Wertschätzung erhalten.

„Aachen ist mittlerweile seit zwölf Jahren Fairtrade-Stadt: Das bedeutet, es gibt jede Menge Engagement für gerechtere Handelsbeziehungen und auch viele tolle Geschäfte, in denen sich schöne Geschenke finden lassen“, erklärt Fabiola Blum, Mitglied der Fairtrade-Steuerungsgruppe für die Stadt Aachen. Mona Pursey vom „Eine Welt Forum Aachen“ ergänzt: „Von der Schokolade bis zu Kunsthandwerk, Textilien und fairen Blumen lassen sich in Aachen viele schöne Geschenke kaufen.

Der „Faire Stadtplan“ (https://fairtrade-aachen.de/fairer-stadtplan/) verrät, wo genau man fündig wird. Dabei konzentriert sich der „Faire Stadtplan“ auf inhaber*innengeführte Einzelhandelsgeschäfte. Darüber hinaus lassen sich auch in zahlreichen Supermärkten viele Fairtrade-zertifizierte Produkte wie Rosen, Kaffee und Schokolade erwerben.

Vormerken: Fairtrade-Messe

Wer noch tiefer in die Produktvielfalt des Fairen Handels in Aachen eintauchen möchte, sollte sich den Termin für die nächste Aachener Fairtrade-Messe schon einmal vormerken: Sie findet statt am Samstag, 24. August, in der Aula Carolina.

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Stadt Meckenheim leistet direkte Nachbarschaftshilfe

Meckenheim – Talente aus Dernau trainieren nach der verheerenden Flut 2021 im Preuschoff-Stadion – Meckenheim lebt Nachbarschaftshilfe. Nachdem sich die fürchterliche Flut im Juli 2021 durch das Ahrtal gewälzt und einen enormen Schaden angerichtet hatte, stand auch der SV Blau-Gelb Dernau vor der Frage nach der Zukunft. Eine erfreuliche Antwort erhielten die dortigen Leichtathletinnen und Leichtathleten aus Meckenheim.

Die Stadt bot dem Verein ihr Preuschoff-Stadion als Trainingsstätte an. Und nur zwei Monate nach der verheerenden Katastrophe hatte der Leichtathletik-Nachwuchs eine vorübergehende Heimat gefunden. Sehr zur Freude von Vereins-Geschäftsführer Jens Fahrenbruch, der jetzt gemeinsam mit dem Dernauer Ortsbürgermeister Alfred Sebastian das Meckenheimer Rathaus besuchte, um sich bei Bürgermeister Holger Jung und der Stadt herzlich für die direkte Nachbarschaftshilfe zu bedanken.

Rund 55 Kinder und Jugendliche der blau-gelben Leichtathletikabteilung treten dreimal wöchentlich den Weg aus dem Ahrtal nach Meckenheim zum Training an. „Dank dieser Möglichkeit hier in Meckenheim haben wir keinen Mitgliederschwund zu beklagen“, erklärte Fahrenbruch und zollte der Stadt Meckenheim und den Leichtathletikvereinen der Apfelstadt ein großes Lob für deren direkte Hilfsbereitschaft. Als Dankeschön hatte die Ahrtaler Abordnung unter anderem ein Bild der Leichtathletinnen und Leichtathleten mitgebracht. „Das ist eine wunderschöne Geste“, sagte Bürgermeister Holger Jung und sprach von einer Selbstverständlichkeit, in solch einer hoffnungslos erscheinenden Situation unbürokratische Unterstützung anzubieten. „Die Menschen im Ahrtal haben unter der Flut und ihren andauernden Folgen sehr gelitten. Daher bin ich froh, dass wir mit unserer Sportanlage dem Nachwuchs aus Dernau eine vorübergehende Heimat schenken können“, so Jung, der die weitere Nutzung des Preuschoff-Stadions bis zur Wiederherstellung einer Leichtathletikanlage in Dernau zusicherte. Wichtig war es dem Bürgermeister in diesem Zusammenhang auch, „unseren Leichtathletikvereinen, die zusammengerückt sind und teilweise gemeinsame Trainingszeiten anbieten, herzlich zu danken.“