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Bewerbungen zum Vielfaltspreis der Stadt Aachen sind noch bis zum 14. Juni möglich

Aachen – Stadt Aachen und Integrationsrat freuen sich auf zahlreiche Vorschläge – Gemeinsam mit dem städtischen Integrationsrat lobt die Stadt Aachen in diesem Jahr erstmals den Vielfaltspreis anstelle des traditionellen Integrationspreises aus. Der Preis soll zu einer nachhaltigen Verankerung und Bewusstseinsbildung des Themas Migration, Zuwanderung und Vielfalt innerhalb der Stadt Aachen beitragen. Viele Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und nicht zuletzt die Vereine setzen sich für ein gutes Ankommen von Neuzugewanderten und ein friedvolles Zusammenleben aller Menschen in allen Bereichen des Lebens ein. Dieser außergewöhnliche Einsatz und diese herausragenden Leistungen sollen mit dem Preis in der Öffentlichkeit besonders hervorgehoben werden.

Vorschlagsberechtigt ist jede natürliche und juristische Person, Vereine, Institutionen, der Integrationsrat sowie die Verwaltung. Es können sowohl Maßnahmen Dritter als auch eigene Maßnahmen vorgeschlagen werden. Eine förmliche Antragstellung ist nicht erforderlich.

Vorschläge und Bewerbungen können noch bis zum 14. Juni an die Adresse „Stadt Aachen, Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration, Geschäftsstelle des Integrationsrates, 52068 Aachen“ und / oder die Mailadresse integrationsrat@mail.aachen.de geschickt werden. Die entsprechenden Richtlinien zum Vielfaltspreis sowie den offiziellen Ausschreibungstext finden Sie im Internet unter www.integration-aachen.de .

Die feierliche Preisverleihung findet am Freitag, 30. August, ab 19 Uhr im Depot Talstraße statt.

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Wirtschaft

MLK Gruppe bringt Energiewende in der Eifel voran

Hallschlag – Die MLK Gruppe hat in Hallschlag, Kreis Vulkaneifel ein neues Regionalbüro mit festem Ansprechpartner eröffnet. Derzeit setzt das Unternehmen im benachbarten Scheid das Repowering eines Windparks um. In einigen Tagen wird das Umspannwerk „Kehr III“ in Betrieb genommen. Für verschiedene Tätigkeiten sucht MLK weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und neue Standorte: Die Eifel wird als Windstandort weiterentwickelt.

Mit dem Ausbau des Umspannwerks Kehr wird das Anschlusspotenzial vor Ort in etwa verdoppelt. „Mit den Anlagen neuen Typs und hoher Leistungsklassen erwarten wir mindestens 100 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr am neuen Umspannwerk“, sagt Klaus Wolters, Geschäftsführer der REZ. Sein Unternehmen betreut für die MLK Gruppe das Umspannwerk „Kehr III“ seit 2020 und hat auch den Ausbau begleitet.

„Sobald das alte Umspannwerk umgerüstet ist und neue Anlagen angeschlossen werden können, kommt nochmal derselbe Ertrag dazu“, ergänzt Wolters. Derzeit sind am alten Umspannwerk Anlagen zwischen 1 und 2,3 Megawatt Leistung angeschlossen, die künftig durch Anlagen ersetzt werden sollen, deren Leistungsklassen zwischen 4 und 7 Megawatt liegen. Die ersten Anlagen am alten Umspannwerk werden derzeit außer Betrieb genommen.

Regionalbüro „Eifel“ in Hallschlag eröffnet

Als Ansprechpartner für Anrainer von Wind- und Solarparks, Flächeneigentümer und Gemeinden der Region steht Kevin Schröder zur Verfügung. Seit Jahresanfang besetzt der Endzwanziger das neue MLK Büro in der Aachener Straße in Hallschlag. Schröder ist in der Eifel geboren und unter anderem auf dem Bauernhof seiner Großeltern in Hallschlag aufgewachsen, wo sich jetzt das Büro befindet.

Die MLK Gruppe arbeitet seit über 25 Jahren mit den Gemeinden in der Region zusammen. „Uns ist es gemeinsam mit dem Betreiber REZ wichtig, etwaige Herausforderungen vor Ort schnell und unkompliziert zu meistern“, sagt Schröder. Dafür brauche es Personal, also bietet MLK neben sauberer, bezahlbarer Energie, guter Nachbarschaft und Zuverlässigkeit auch Arbeitsplätze an. Interessierte finden Stellenangebote unter www.mlk-gruppe.de/karriere.

 

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Mehr als 400 geladene Gäste – 24. Ehrenpreis-Verleihung für soziales Engagement des Kreises Düren

Jülich/Düren – Verdiente Würdigung – Landrat zeichnet Ehrenamtliche aus – Bei der 24. Ehrenpreisverleihung für soziales Engagement des Kreises Düren wurden am Mittwoch, 22. Mai, in der Kulturmuschel Jülich wieder 25 Einzelpersonen, Gruppen oder Vereine für ihren Einsatz ausgezeichnet. Zudem wurden der Indeland-Preis sowie ein Sonderpreis für Zivilcourage feierlich überreicht.

Bei der festlichen Verleihung würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn vor mehr als 400 geladenen Gästen das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger, die nacheinander auf der Bühne jeweils eine Urkunde, ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro und lauten Applaus erhielten. Die Vorschläge für die Engagierten stammten wieder aus der Bevölkerung und eine unabhängige Jury, bestehend aus Landrat Wolfgang Spelthahn und Vertreterinnen sowie Vertretern der Kreistagsfraktionen, wählte die Gewinnerinnen und Gewinner aus.

„Sie alle haben durch ihr uneigennütziges sowie vorbildliches Verhalten zum Wohle anderer diese Würdigung mehr als verdient. Ich freue mich besonders über das vielfältige Engagement in den unterschiedlichen Bereichen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Ob Karneval, Literatur, Musik, Trauerarbeit, Sport oder Feuerwehr – die Themen, für die sich die Ausgezeichneten einsetzen, sind sehr vielfältig. Benny Simmat und Band sorgten für das musikalische Rahmenprogramm und erfreuten mit ihrer Musik aus Coversongs.

Alle Preisträgerinnen und Preisträger können durch die Nominierung des Kreises Düren am Deutschen Engagementpreis in Berlin teilnehmen. Sie haben damit die Chance auf die bedeutendste Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement, die es in Deutschland gibt.

Es war ein rundum leichter, emotionaler, würdevoller und geselliger Abend, der dank der Unterstützung der Sparkasse Düren ermöglicht wurde.

Folgende Preisträger wurden ausgezeichnet:

Der Verein Martinus-Aktion Aldenhoven e.V. erhält den Indeland-Preis. Er hatte vor 50 Jahren die Idee, an Sankt Martin eine Wende vom Nehmen zum Geben herbeiführen. Anstatt der Weckmänner am Martinsfeuer wurden und werden sogenannte Martinsbrötchen gereicht. Im Rahmen des Sankt Martin-Festes organisiert der Verein alljährlich einen herbstlichen Markt. So hat der Verein bereits rund 500.000 Euro gesammelt und gespendet.

Ann-Kristin Waitschekauski erhält den Sonderpreis für Zivilcourage. Nachdem sie 2013 Opfer einer Vergewaltigung wurde, setzt sie sich in der Öffentlichkeit für andere betroffene Menschen von Gewalt sein. In TV-Sendungen und Zeitungen macht sie auf ihr Schicksal aufmerksam. Als Reittherapeutin hilft sie Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen. Ann-Kristin Waitschekauski möchte einen eigenen Verein oder eine Organisation gründen, um noch mehr Menschen helfen zu können, die von Gewalt betroffen sind.

Preisträgerinnen und Preisträger des Preises für ehrenamtliches Engagement:

 Die Tiernothilfe Niederzier e.V. kümmert sich um Wildtiere im Kreis Düren, die in Not geraten sind. Mit erheblichem Arbeitsaufwand kümmern sich die Ehrenamtlichen um verletzte, kranke und verwaiste Tiere. Insbesondere die Igelrettung liegt ihnen am Herzen.

Die DLRG Ortsgruppe Düren e.V. bietet Schwimmkurse für Kinder mit Handicap. Die Ehrenamtlichen bringen ihnen das Schwimmen bei, begleiten beim Wasserspaß und schenken den Kindern ein Stück Normalität.

Bilal Salim engagiert sich seit seinem 13. Lebensjahr ehrenamtlich in vielfältiger Weise für seine Mitmenschen. Bei den jährlichen Ferienspielen der Stadt Jülich und des Roncallihauses übernahm er früh die Betreuung und Beschäftigung der Kinder im Rahmen der Möglichkeiten. Auch bei der Flutopferhilfe in Jülich, Stolberg und Eschweiler war er aktiv.

Das Begegnungscafé Merzenich ist ein Zusammenschluss von neun Personen, die Begegnungsorte und Möglichkeiten für geflüchtete Personen schaffen, um sie bei alltäglichen Angelegenheiten zu unterstützen. Mit der Einfühlsamkeit der ehrenamtlich Tätigen wird den Geflüchteten nicht nur bei den alltäglichen Bedürfnissen geholfen, sondern auch seelischer Beistand geleistet.

Die Theatergruppe „Martinis“ aus Schlich hat sich vor 22 Jahren zur Aufgabe gemacht, mit ihren Aufführungen den Zuschauern ein Lachen ins Gesicht zu zaubern und die Einnahmen für einen guten Zweck zu spenden. Über 100.000 Euro kamen bisher Kindern in Not und Kinderprojekten im gesamten Kreis Düren zugute.

Hans Günter Sieberichs ist seit 1967 ein wesentlicher Leistungsträger der DLRG-Ortsgruppe Linnich. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Menschen im Kreis Düren das Schwimmen erlernten und somit vielen Menschen das Leben gerettet wurde.

Karl-Josef Heimbüchel ist seit 51 Jahren aktiver Feuerwehrmann in der freiwilligen Feuerwehr Langerwehe. 1996 wurde ihm in der Feuerwehr das Ehrenabzeichen in Silber für seine Verdienste verliehen, 2006 das Ehrenabzeichen in Gold und 2021 die Sonderauszeichnung für 50 Jahre aktives Engagement in der Feuerwehr.

Die Dorfgemeinschaft Gey e.V. sammelte Spenden und erwirkte Fördergelder, um den Traum vom neuen Dorfgemeinschaftshaus zu verwirklichen. Es ist der Dorfgemeinschaft Gey zu verdanken, dass mit der Errichtung des Gebäudes ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden ist und ein wichtiger Bestandteil – die Gemeinschaft – erhalten bleiben kann.

Seit 2001 betreibt der Geschichtsverein Hürtgenwald e.V. das Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“ in Vossenack und den ehemaligen Sanitätsbunker 374 des Westwalls in Simonskall. Das Museumsteam trägt im hohen Maße dazu bei, dass eine freiheitlich demokratische Denkweise erhalten bleibt und mahnt insbesondere vor Krieg, damit dieser nie wieder ausbricht.

Seit mehr als 20 Jahren ist Manfred Fuß ehrenamtlich in der Christophorus Schule Düren aktiv. Ohne Manfred Fuß würden viele Reparaturarbeiten im Haus aus Zeit- und Kostengründen erst viel später oder gar nicht erledigt. Zudem pflegt er einen freundlichen Kontakt zur Lehrer- und Schülerschaft.

Um das ehemalige Vereinsheim des Gürzenicher Fußballclubs wieder sinnvoll zu nutzen, haben sich nahezu alle Gürzenicher Vereine im Verein „Haus für Gürzenich“ zusammengetan. Die Gemeinsamkeit wird gefördert und hat damit großen Anteil an der Aufrechterhaltung des Dorflebens.

Toni Straeten ist als Pfarrer und neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit als Subsidiar in Sankt Marien ehrenamtlich tätig. Er hat im Jahr 1999 den Verein Lebens- und Trauerhilfe e.V. Düren gegründet. Toni Straeten lässt die vielen trauenden Menschen im Kreis Düren nicht allein. Er lebt Nächstenliebe.

Die Eheleute Veronika und Hans-Jakob Bläsen sind in vielfältiger Weise für den Turnverein Pattern 1896 e.V. und die Ortschaften Mersch und Pattern aktiv. Die Eheleute schaffen es seit 40 Jahren die junge Generation für den Sport zu begeistern, ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln und für eine sportliche Aktivität einzustehen.

Albert Dreyling übernahm im Alter von 20 Jahren die Leitung der Jugendabteilung des SV Selgersdorf 1910, ist seit über 30 Jahren im Karneval aktiv, engagiert sich für Demenzkranke, ist Ansprechpartner nach Trauerfällen und besucht eine Grundschule sowie Altenheime als Nikolaus. Er ist ein wahres Multitalent in Sachen Ehrenamt.

Die Arbeit des Krippenbauer Teams Golzheim wird nicht nur von der Dorfbevölkerung Wert geschätzt. Sie schaffen mit der alljährlichen Krippe seit 2019 einen Begegnungsort. Bei musikalischer Begleitung und einem weihnachtlichen Umtrunk erfreut sich der ganze Ort an der Krippe, die in der Mitte des Ortes aufgebaut wird.

Karin Ruch ist seit mehr als 50 Jahren in der Fachschaft Turnen und im sozialen Bereich im TuS Aldenhoven 1969 e.V. ehrenamtlich im Einsatz. Sie schafft es, die Gesellschaft für sportliche Aktivitäten zu begeistern.

Der MGV „Eintracht 1879 Hausen“ – gemischter Chor – e.V. umfasst derzeit 20 aktive Sängerinnen und Sänger sowie rund 180 inaktive Mitglieder in einem Ort mit 280 Einwohnern. Die Vereinsmitglieder singen bei kirchlichen und privaten Festen und schaffen es, eine intakte Dorfgemeinschaft herzustellen.

Wilfried Jansen ist in vielfältiger Weise ehrenamtlich im Einsatz. Seine Leidenschaft gilt unter anderem dem Tennisclub Untermaubach. Seinem großen Einsatz ist es zu verdanken, dass die gesamte Anlage nach der Flutkatastrophe wieder für den Sportbetrieb hergerichtet wurde.

Es ist der Jugendarbeit der KG Wollersheim 1972 e.V. zu verdanken, dass viele Kinder und Jugendliche auch im Erwachsenenalter dem Verein erhalten bleiben und somit das Brauchtum als wichtiges gesellschaftliches Ereignis fortgeführt werden kann. Die Ehrenamtlichen begeistern für den karnevalistischen Tanzsport.

Horst Deselaers ist seit Jahrzehnten für die Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Langerwehe ehrenamtlich tätig. Er unterstützt sozial schwache und ältere Menschen, ist das Gesicht der Schützenbruderschaft St. Sebastianus Langerwehe, ist Ortsvorsteher und in der katholischen Pfarrgemeinde sehr aktiv.

Heike Laufer-Claßen engagiert sich seit 24 Jahren ehrenamtlich in der Karnevalsgesellschaft „Els-Spechte Vossenack“. Sie lebt den Karneval mit all seinen Facetten, trainiert verschiedene Tanzgruppen und organisiert den Rosenmontagszug. Man beschreibt sie als „Leuchtturm“ des Ehrenamtes und des sozialen Miteinanders.

Annemarie Caspers ist ein unerlässlicher Bestandteil des Kirchenchores St. Anna/St. Marien. Durch ihren tatkräftigen Einsatz findet alljährlich das Cäcilienfest statt. Außerdem organisiert sie Chorausflüge.

Monika Fuchs wurde 2014 in den Vorstand der Kreisgruppe Düren des Paritätischen NRW gewählt. Sie ist im Jugendhilfeausschuss der Stadt Düren tätig und kann ihr umfängliches Wissen zum Wohle der gesamten Bevölkerung in Düren einbringen.

Brit Possardt und Angelika Cremer sind Bücherschrankpatinnen in Heimbach und erhalten somit ein wichtiges Kulturgut: Das Buch. Aus alten Telefonzellen entstehen Bücherschränke, die ein sortiertes Sortiment an Büchern bieten. Insbesondere die Kinder- und Jugendliteratur steht im Vordergrund, um zum Lesen zu animieren.

Annemiek Krieger ist seit 29 Jahren ehrenamtlich als Leiterin in der Bücherei in Linnich tätig. Zudem setzt sie sich für Kooperationen mit Kindergärten und Schulen ein, um Kinder frühzeitig für das Lesen zu begeistern. Sie ist ebenso für das Glasmalerei-Museum in Linnich aktiv.

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„Rheinland-Pfalz summt!“ – Auch in Kaisersesch

Kaisersesch – Bienenanhänger steht zum Ausleihen bei der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch zur Verfügung – Seit sieben Jahren steht der mobile Bienenanhänger bei der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch zur kostenfreien Ausleihe für Kindergärten, Schulen und für Veranstaltungen zur Verfügung. Das Kooperationsprojekt zwischen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Verbandsgemeinde Kaisersesch zielt darauf ab, das Bewusstsein für den ökologischen und wirtschaftlichen Wert von Bienen sowie die vielfältigen Verbindungen zwischen Natur und Bienen in der Gesellschaft zu stärken.

Die mobile Bienenschule bietet Anschauungsmaterial und Ausstattung für eine ganze Schulklasse, um spielerisch die Lebensweise der Honigbienen kennenzulernen. Mit Imkeranzügen, Fotobeute, Honigschleuder, Werkzeugen und Spielen werden Kinder eingeladen, die Welt der Bienen zu entdecken und zu verstehen.

Das Bildungsangebot zielt nicht nur auf konkrete Naturerfahrungen und Umweltbildung für Kindergärten und Schulen ab, sondern richtet sich auch an Erwachsene. So können Imker den Anhänger auch an Märkten, Festen oder besonderen Veranstaltungen ausleihen und für Bienen und die Imkerei werben.

Sie möchten den Bienenanhänger ausleihen?

Die Online-Anfrage zur Ausleihe finden Sie unter www.kaisersesch.de/bienen

Viel Spaß beim Erkunden der faszinierenden Welt der Bienen mit unserem Bienenanhänger.

Adresse und Kontaktdaten:

Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch
Am Römerturm 2, 56759 Kaisersesch
Viktoria Schmitt, Telefon: 02653 9996-601, E-Mail: vorzimmer@vg.kaisersesch.de

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Wolfs-DNA bei verunglücktem Pferd nachgewiesen – Bisse sind nicht Todesursache

Ahrweiler – Bereits im April 2024 kam es in der Verbandsgemeinde Altenahr zum Ausbruch eines Pferdes aus der Koppel, in dessen Folge das Tier mutmaßlich verunglückte und zu Tode kam. Wie das Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO) nun mitteilte, wurden an dem Tier Bisse festgestellt, die nach einem genommenen DNA-Abstrich von einem Wolf stammen.

Die genauen Umstände des Unfalls sind nicht bekannt. Die verhältnismäßig geringfügigen beziehungsweise oberflächlichen Bissverletzungen seien jedoch nicht ursächlich für den Tod des Pferdes, das aufgrund eines Sturzes verstorben sei. Aufgrund des direkten Nachweises von Wolfs-DNA an dem verunglückten Tier ist eine Beteiligung eines Wolfs an dem Koppelausbruch nicht sicher auszuschließen.

Laut der DNA gehört der nachgewiesene Wolf zur sogenannten Mitteleuropäischen Flachlandpopulation, Haplotyp HW02. Da eine Individualisierung der Proben nicht erfolgreich war, liegen keine weiteren Informationen, beispielsweise zur Herkunft oder dem Geschlecht des Tieres, vor. Ob es sich um das gleiche Tier handelt wie die kürzlich gemeldeten Wolfsnachweise vom 15. April 2024 im Landkreis Trier-Saarburg und vom 3. April 2024 im Landkreis Birkenfeld kann weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Der Verbleib oder aktuelle Aufenthaltsort des Wolfs sind nicht bekannt.

Der Wolfsnachweis ist auf der Homepage des KLUWO online unter www.fawf.wald.rlp.de/kluwo veröffentlicht.

Zum Hintergrund:

Das KLUWO bietet auf seiner Webseite www.fawf.wald.rlp.de/kluwo umfangreiche Hintergrundinformationen zum Wolf, wie beispielsweise Verhaltensempfehlungen oder eine Übersicht der Wolfsnachweise in Rheinland-Pfalz. Wolfsichtungen oder Verdachtsfälle auf Wolfsrisse können telefonisch an die Nummer 06306 911-199 oder per E-Mail an KLUWO@wald-rlp.de gemeldet werden.

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Wirtschaft

Der Engelshof aus Hetzerath – Hier wächst Qualität – Vom Milchbauern zur Hofmolkerei

Prüm/Hetzerath – Das Beispiel des Engelshofes in Hetzerath zeigt: Die Eifel bietet ein hervorragendes Umfeld für gelingende Erweiterungen und Ausbauprojekte sowie Unternehmensnachfolgen. Das gilt auch und sogar für die Landwirtschaft.

In den vergangenen Jahren wurde die Lage für viele Landwirte deutschlandweit immer problematischer: Die Mechanismen der globalen Märkte mit zumeist fallenden Erzeugerpreisen einerseits und steigende Anforderungen an Dokumentation sowie weitere gesetzliche Auflagen andererseits ergab für viele Familienbetriebe eine Schere mit Negativfolgen. Die seit Ende des zweiten Weltkriegs aus den USA importierte Philosophie „Wachse oder weiche“ stößt zunehmend auf strukturelle Grenzen. Sie führt zu steigender Verschuldung der auf Wachstum eingestellten Höfe und zum Aus für die kleineren Familienbetriebe, für die keine Nachfolger mehr gefunden werden. Und auf Verbraucherseite trifft eine derart ausgerichtete Agrarwirtschaft auf Misstrauen.

Artgerechte Tierhaltung

Viel Platz und Freiraum, gutes Futter und eine liebevolle Haltung. Das gehört zur Philosophie des Engelshofes.

“Nach der Umsiedlung bauten wir nach und nach Ställe, Lagerhallen, Silo. Wir hatten hier genügend Platz für unsere Erweiterungen.“

Maraike Engel

Neue Wege in der Landwirtschaft

Ein Beispiel aus der Eifel zeigt: Es geht auch ganz anders. In Hetzerath gelang es der Familie Engel, die genannten Probleme zu lösen. Ursprünglich der üblichen Dynamik unterworfen, wurde nach einem Ausweg gesucht – und er wurde gefunden. Die Erzeugerfamilie mit 125 Milchkühen packte die Sache beherzt an und erweiterte die traditionelle Milchviehhaltung (nach wie vor geht ein Teil der Milch an eine regionale Großmolkerei) um eine eigene, hoch moderne Hofmolkerei. Dafür wurde ein nicht mehr benötigter Melkstall umgerüstet. So geht Landwirtschaft in der Eifel heute: naturnah und artgerecht produzieren, frisch vor Ort verarbeiten, selbst clever vermarkten!

Alles aus einer Familienhand

Die frische Vollmilch sowie verschiedene Joghurtsorten in den unverwechselbaren, selbst designten Verpackungen gibt es im eigenen Hofladen, in vielen Supermärkten und kleinen Lebensmittelläden der gesamten Region von Trier bis in die Vulkaneifel. Auch an Kindergärten und Privatabnehmer wird geliefert. Der Erfolg ist messbar. Auf dem Engelshof ist alles aus einem Guss: die Futtererzeugung, die Tierhaltung, die Milchverarbeitung, das Marketing. Und jeder Schritt trägt die individuelle Handschrift einer bäuerlichen Mehrgenerationenfamilie, die ganz bewusst entschieden hat, sich die Zukunft nicht aus der Hand nehmen zu lassen.

Der Engelshof zeigt vorbildhaft, wie Nachfolgesicherung und Zukunftsorientierung sogar in Branchen gelingen, die generell mit einem Strukturwandel zu kämpfen hat. Dazu gehört auch, für Transparenz zu sorgen und sich den Verbrauchern zu öffnen. Besuchertage und Hofführungen geben Einblicke in eine Art von Landwirtschaft, welche auch der jungen Generation die verbreiteten Bedenken gegen einen Agrarberuf oder gegen weichenstellende Investitionen in einen Bauernhof nimmt. In der Eifel passen Bodenständigkeit, Innovationsfreude und Tatkraft gut zusammen – das macht Schule.

“Ich bin aus Überzeugung Produzent der Qualitätsmarke EIFEL.“

David Engel

https://engelshof.eu/

„EIFEL Produzent Engelshof aus Hetzerath – in allen Bereichen ein vorbildlicher Musterbetrieb: Familienbetrieb, landwirtschaftliche Urerzeugung, handwerkliche Molkerei, Direktvermarkter, Innovator, Vertriebs- und Marketing-Profis, Qualitätsführer, Teamworker u.v.m. Hier passt alles zusammen. Seit Gründung der Start-up-Molkerei direkt überzeugtes Regionalmarke EIFEL – Mitglied. Eine perfekte Erfolgsformel!“

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/eifel-produzent/eifel-lebensmittel/EIFEL-Milch-und-Milchprodukte

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Tourismus

Kronenburg wieder als Erholungsort ausgezeichnet

Dahlem-Kronenburg – Seit über 20 Jahren ist der Ort Kronenburg in der Gemeinde Dahlem vom Land NRW als Erholungsort anerkannt. Kriterien für Erholungsorte sind eine landschaftlich attraktive und klimatisch günstige Lage, geeignete touristische Einrichtungen und ein entsprechender Ortscharakter, ein Angebot an Radwegen, ein erschlossenes Wanderwegenetz sowie weitere Möglichkeiten für Sport, Erholung und touristische Aktivitäten. Ein angemessenes Beherbergungsangebot und Einkehrmöglichkeiten sind ebenso Grundvoraussetzungen wie eine entsprechende Information, Präsentation und Vermarktung des Ortes.

Im vergangenen Jahr galt es, diese Kriterien durch das Land NRW überprüfen zu lassen und sich um eine erneute Auszeichnung zu bewerben. Dabei standen vor allem die positiven Entwicklungen in den zurückliegenden Jahren im Vordergrund.

Zunächst wurde die `klimatisch günstige Lage´ vom Deutschen Wetterdienst (DWD) bestätigt, anschließend erstellte die Gemeindeverwaltung eine umfangreiche Zusammenfassung für die erfolgten und geplanten Entwicklungen im Ort Kronenburg.

Zum Abschluss des Zertifizierungsprozesses besuchten Mitarbeiterinnen der zuständigen Bezirksregierung Köln den Ort und ließen sich von Bürgermeister Jan Lembach, Erwin Bungartz und Melissa Brandt von der Gemeindeverwaltung die einzelnen Kriterien vor Ort zeigen.

Die erneute Auszeichnung von Kronenburg als Erholungsort für die kommenden 10 Jahre bestätigt die gute touristische Entwicklung mit vielen Partnern im Ort und die guten Perspektiven für die Gemeinde Dahlem.

Das zeigen auch die touristischen Kennzahlen der letzten Jahre: Die Corona-Jahre ausgenommen steigen die Übernachtungszahlen im Trend weiter. Bei der Tourismusintensität – Übernachtungszahl im Verhältnis zu Einwohnerzahl – ist die Gemeinde auf Platz 5 aller 396 Städte und Gemeinden in NRW.

Und die kürzlich erfolgte Eröffnung der SternenBlicks in Kronenburg ist ein gutes Beispiel für weitere erfolgreiche touristische Arbeit in der Gemeinde Dahlem.

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Mehr Erlebnisse und Aktionen für die Aachener Innenstadt

Aachen – Die Aachener Innenstadt wandelt sich – vor allem vor dem Hintergrund des wachsenden Onlinemarktes. Die Möglichkeit des Einkaufens bleibt weiterhin ein zentraler Bestandteil der Innenstadt, es braucht jedoch darüberhinausgehende Angebote. Mit dieser Entwicklung steht Aachen nicht alleine da. Nahezu alle Innenstädte in Deutschland stehen vor der Herausforderung, sich neu erfinden zu müssen oder zumindest die Angebote der eigenen Innenstadt vielfältiger aufzustellen und somit den Innenstadtbesuch auch in Zukunft attraktiv zu machen.

Neue Runde für die Fonds zur Stärkung der Innenstadt

Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Aachen die beiden Fonds „Guten Abend, Aachen“ und „Aachener Einzelhandel, Gastronomie und Handwerk stärken“ ins Leben gerufen. Geschäftstreibenden, Kulturakteuren und auch Privatpersonen haben hierüber die Möglichkeit, eigene Aktionen und Events für zusätzliche Erlebnisse insbesondere in der Aachener Innenstadt umzusetzen. Bis zu 10.000 Euro pro Aktion kann man beantragen, um die eigene Idee in die Tat umzusetzen. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich, dass diese Erfolgsgeschichte nun in eine nächste Runde starten kann: „Unsere Fonds sind ein wichtiger Bestandteil des Zukunftsprozesses Innenstadtmorgen, mit dem wir den Wandel des Herzstücks unserer Stadt voranbringen. Im letzten Jahr konnten wir hierüber Straßenfeste, Konzerte, Streetart und Zaubershows in der Fußgängerzone bis hin zu Straßengestaltungen und Marketingaktionen der Geschäftstreibenden unterstützen. Ich freue mich, die nächste Förderphase nun zu eröffnen, und ich freue mich auf die vielfältigen Projekte, die wir damit ermöglichen.“

Vom Orchester im Bettengeschäft bis hin zum Musikquiz im Restaurant

Nachtbürgermeister Lukas Delvenne kümmert sich zusammen mit Citymanager Kai Hennes um den Fonds „Guten Abend, Aachen“. Der Fonds setzt einen Schwerpunkt darauf, die Innenstadt insbesondere durch mehr kulturelle Aktionen in den Abendstunden zu beleben. Die Beiden resümieren: „Insgesamt konnten wir 42 Anträge und dadurch 75 Veranstaltungen in der ersten Phase fördern. Positiv überrascht hat uns die Bandbreite an Ideen, die vom Orchesterkonzert im Bettengeschäft über Filmabende im Biergarten bis hin zum Musikquiz im Restaurant reichte.“ Luca Liehner, Inhaber des Literaturcafés Vers in der Barockfabrik, ist einer der Antragstellenden. Er sagt: „Wir haben die Eröffnungsfeier unseres Literaturcafés über den Antrag finanzieren können. Es war ein schönes Fest mit Fotoausstellung, Open Mic-Session, Poetry Slam und Musik.“

Von Seiten der städtischen Wirtschaftsförderung bearbeitet Jalina Maaßen mit ihren Kolleg*innen die Anträge des Fonds „Aachener Einzelhandel, Gastronomie und Handwerk stärken“: „Unser Anliegen ist es, die Unternehmer*innen darin zu unterstützen, auf sich und ihr Angebot zusätzlich aufmerksam machen zu können und Netzwerke zu stärken. Dabei haben diese natürlich schon mit dem Betrieb ihres Geschäfts viel zu tun, das wissen wir. Deshalb haben wir die Antragstellung sehr einfach gemacht. Wir unterstützen gerne jedes gute Vorhaben und konnten so bereits 81 Projekte auf den Weg bringen.“

Aktion „Jahre im Handel“

Auch Martin Görg hat als Vertreter der Interessengemeinschaft Domviertel über den Fonds bereits schöne Aktionen umsetzen können. Er ist Einzelhändler und betreibt den Wollladen „Görg & Görg“ in der Annastraße. Mit viel Engagement lässt er sich immer wieder Aktionen einfallen, um das Viertel rund um den Dom kreativ mitzugestalten. „Wir konnten dank des Fonds zum Beispiel die Annastraße mit Mobiliar zum Verweilen ausstatten, Weihnachtsbeleuchtungen installieren sowie unser Projekt ‚Essbare Innenstadt‘ in der Annahalle ausprobieren und dann auf das Stadtgebiet ausweiten. Aktuell starten wir die Aktion ‚Jahre im Handel‘, bei der mehr als 240 Läden aus Aachen mitmachen und den Innenstadtbesucher*innen zeigen, wie lange es sie schon an diesem Standort gibt. Damit verbunden wird es auch ein Gewinnspiel geben“, sagt Görg und freut sich schon auf die nächsten Projekte.

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Top-Themen

Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat gegen den Landrat des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn, ein Ermittlungs-Verfahren eingeleitet

Düren – Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat gegen Landrat Wolfgang Spelthahn wegen des „Anfangsverdachtes der Bestechlichkeit“ ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit dem Großeinsatz gegen Organisierte Schleuserkriminalität Mitte April. Diese Information erreichte den Kreis Düren heute über die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Welcher Art genau die Verdachtsmomente sind, ist Landrat Wolfgang Spelthahn nicht bekannt. „Ich weiß nicht, weshalb ich konkret beschuldigt werde.“ Er sei fassungslos. „Ich habe mir nichts vorzuwerfen und werde alles tun, um diesen Anfangsverdacht zu entkräften.“

Landrat Wolfgang Spelthahn wird nun über den beauftragten Anwalt bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf Akteneinsicht beantragen, um die Hintergründe für die Ermittlungen zu erfahren. Zudem hat er heute die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag und den Regierungspräsidenten informiert. Um in jeder Hinsicht zur vollständigen Aufklärung beizutragen, hat Landrat Wolfgang Spelthahn überdies  ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst eingeleitet.

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Top-Events

Mechernicher Open-Air-Konzert „Rock am Rathaus“ am Samstag 25. Mai – Echte Westernhagen-Musiker dabei

Mechernich – Schon ab mittags bieten „Eiscafé La Rosa“ und „Sabine Moden“ ein breit gefächertes Programm in der Bahnstraße – Mit „MARIUZZ – die Westernhagen-Tribute & Double-Show No.1“ und „Rockwood – The Spirit of Classic Rock“ finden sich im diesjährigen Line-Up des Mechernicher „Rock am Rathaus“ wieder echte Hochkaräter. Statt findet das Ganze am morgigen Samstag, 25. Mai, auf dem Platz hinter dem städtischen Verwaltungssitz am Bleiberg. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr.

Darüber hinaus gestalten das „Eiscafé La Rosa“ und die Boutique „Sabine Moden“ vor dem abendlichen Open-Air-Konzert bis 18 Uhr einen besonderen Tag in der eigens dafür abgesperrten Bahnstraße (Nummer 16).

Von jeder verkauften Eintrittskarte des Rock-Spektakels geht übrigens ein Euro an die „Mechernich Stiftung. „Also, los gehen, Karte kaufen, eine wunderschöne Veranstaltung erleben und zusätzlich wissen, etwas Gutes für nicht so gut bestellte Menschen getan zu haben!“, freut sich der veranstaltende „Mechernicher Rock am Rathaus e.V.“ (MRR).

Echte Westernhagen-Musiker

Sie komplettieren das waschechte Westernhagen-Feeling: Charly T, „die Westernhagen-Drum-Legende“, der auch schon bei Nena, Gianna Nannini oder Lords in die Trommeln gehauen hat, Jay Stapley, der 25 Jahre lang die Lead-Gitarre für Westernhagen gespielt hatte und extra aus England anreist sowie Background-Sängerin Madeleine Lang, die schon bei Westernhagen, den „Scorpions“ oder Udo Jürgens gesungen hat. „Wir freuen uns natürlich riesig!“, betont dazu die Vereinsvorsitzende Magret Eich, auf deren Initiative man die Westernhagen-Tribute-Show nach Mechernich holen konnte.

Viele helfende Hände

Besonders hob Eich auch die ehrenamtlichen Helfer hervor. So zum Beispiel die befreundete „KG Schwerfe bliev Schwerfe“, die „immer dabei“ sind und kostenlos helfen. Auch der Mechernicher „KC Bleifööss“ unterstützt. Man danke allen freiwilligen Helfern und Sponsoren herzlich, die „erheblich dazu beitragen“, das Open-Air-Konzert mit meist über 700 Besuchern in dieser Form erst möglich zu machen. Ziel sei es, diesmal die 1000-Besucher-Marke zu knacken.

Als Hauptsponsor, neben vielen weiteren regionalen Unternehmen, konnte man nun die „Westenergie“ gewinnen. Zwei Firmen aus Zülpich „besonderer Dank“, da sie auch überregional unterstützen: „Immobilen Hessel“ und der Versicherungsmakler René Bosem.

Getränke gibt´s in nachhaltigen Maisbechern von „Papstar“, die nach der Nutzung gesammelt werden, von den „Gebrüdern Ehlen“ – außerdem werde es Cocktails geben. Das „Eifel Snack Mobil“ sorgt für das leibliche Wohl, welches die Konditorin Melanie Klose wieder mit süßen Köstlichkeiten abrundet.

Programm in der Bahnstraße

Apropos Köstlichkeiten: an diesem Samstag wird auch in der Mechernicher Bahnstraße gefeiert, was das Zeug hält. Zu seinem 60-jährigen Jubiläum bietet das „Eiscafé La Rosa“ ab 11 Uhr „sehr günstiges Spaghettieis“ und ein Glas Sekt als Willkommensgeschenk für Besucher. Tanino und Rosalva La Rosa haben das Geschäft vor 40 Jahren von Freunden übernommen.

Indes bietet die angrenzende Boutique „Sabine Moden“ von Sabine Michels-Kramer ab 12 Uhr besonderes Programm beim „Frühjahrsshopping“. Neben Aperol Spritz und Fingerfood gibt´s hier Kosmetik-Angebote von „Mary Kay“, Marmelade und Deko sowie „Chogan-Düfte“. Möglich machen dies Stefanie Mahlberg, Vanessa Schoeller und Ingrid Brock.

Getoppt wird das Ganze von zwei Modeschauen samt Laufsteg um 13.30 Uhr und 16.30 Uhr in der Bahnstraße, die an diesem Tag von der Ecke Weierstraße bis zur Ecke Blankenheimer Straße gesperrt sein wird. Hier laufen sechs Models – allesamt Kundinnen der Boutique. Und auch hier kann man schon tagsüber stimmungsvolle Livemusik von Micky Brühl, dem ehemaligen Frontmann der Kölschen Band „Paveier“, genießen.

„Eine schöne Kombi“, wie auch der MRR findet: „Dann ist in Mechernich schon tagsüber richtig was los!“ Zum Glück sei man bei der Stadtverwaltung auf offene Ohren gestoßen, die bei den Veranstaltungen an diesem Tag gerne geholfen hatte.

Tickets und mehr

Die Veranstalter vom MRR betonen, dass der Konsum von Cannabis auf dem gesamten Veranstaltungsgelände verboten ist. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 25 Euro, für Sitzplätze werden 28 Euro berechnet, an der Abendkasse 30 Euro und für Sitzplätze 33 Euro. Sollten sich Gruppen von größer oder gleich zehn Personen anmelden, erhalten sie eine Freikarte.

Entsprechende Stellen sind in Mechernich bei „Margrets Hobbylädchen“, „Optic Himmrich“, „Rathaus Bistro“, „Lädchen Gleispassage“ (Bahnhof) und die „Puszta Hütte“, „Bohsem Versicherungsmakler“ in Zülpich, „DEVK-Versicherung Carlo Flaschendreher“ in Euskirchen oder im Web unter www.ticket-regional.de. Sitzplatz-Karten gibt´s bei „Margrets Hobbylädchen“ und im Lädchen „Gleispassage“ im Bahnhof. Interessierte Gruppen können sich im „Hobbylädchen“ anmelden.