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Aachen hat einen neuen „Familien-Spielraum“

Aachen – Der neue „Familienspielraum“ bringt turbulentes Leben, Spaß und Farbe ins einstige „Lust for Life“ – Ab dem heutigen 1. Juni und bis zum 1. September steht das ehemalige Kaufhaus als konsumfreier Raum für Familien offen. Die Buntstifte sind gespitzt, die großen Farbflaschen aufgereiht, das Frühstücksei aus der mit Pfannen, Töpfen und Besteck bestens ausgestatteten Puppenküche ist gekocht, der Tisch gedeckt. Die Stühle sind ein bisschen klein, aber für so ein Projekt wie an der Komphausbadstraße in Aachen setzen sich Heinrich Brötz, Beigeordneter der Stadt für Bildung, Jugend und Kultur, Georg Helmich, als Initiator im Einsatz für eine Nutzung des einstigen Horten-Kaufhauses/Lust for Life, sowie Jennifer Striegel, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen des Studierendenwerkes Aachen, sogar auf winzige Stühlchen.

In großer Sitzungsrunde und durch intensiven persönlichen Austausch ist die Planung und Gestaltung des „Familienspielraum LustAufLife“ geschafft. Alle sind glücklich und zufrieden. Ab dem heutigen Samstag, 1. Juni, 11 Uhr, dürfen bis zum September 2024 Kinder in Begleitung von Mutter, Vater oder anderen Betreuungspersonen hier hinter großen Fenstern und gut geschützt vor Regen und Wind fantasievoll malen, mit den Bobby-Cars die Slalom-Strecke ausprobieren, Bauklötze auspacken und stapeln, an den Tischen die kindgerechten Gesellschaftsspiele ausprobieren oder in einer gemütlichen Ecke mit plüschigen Kissen kuscheln, die als Kartoffeln, Zwiebeln oder Broccolis besonders witzig sind.

Sieben Tage geöffnet – freier Eintritt

Zunächst bis zum 1. September dürfen alle bei freiem Eintritt montags bis freitags von 14 bis 18.30 Uhr und sogar samstags und sonntags von 11 bis 18.30 Uhr auf die große Türklingel drücken und den Raum nach Lust und Laune nutzen. Dort gibt es stets jemanden, den man ansprechen kann, der (oder die) danach schaut, dass es allen gutgeht. „Vielleicht sucht ja sogar jemand Bastelvorschläge“, meint Jennifer Striegel. Scheren, Papier und Kleber liegen bereit.

Die Notwendigkeit, mehr Raum für Kinder und deren Familien in der Innenstadt zu schaffen, hat das Dezernat für Bildung, Jugend und Kultur längst erkannt. Nun kommt das Bestreben von Georg Helmich hinzu, ein riesiges Gebäude wie das einstige Kaufhaus bis zur endgültig neuen Nutzung „am Leben“ zu erhalten – was bereits durch Angebote wie Ausstellungen, Theater- und Zirkus-Gruppen gelingt. 91 Veranstaltungen konnten in letzter Zeit stattfinden. Mit den Jüngsten sind gleichfalls deren Familien an der Reihe. „Wichtig ist ein konsumfreies Areal zum Spielen, verbunden mit Kontaktmöglichkeiten für Erwachsene, die in der Sorge um ihre Kinder oft eher isoliert bleiben“, sagt Brötz. „Wer den Raum nutzt, ist zudem versichert.“

In einem nächsten Schritt will man Flächen für Tanz und zum Skaten bieten. Die Kinder dürfen jetzt schon toben. Ein bestehendes Filmangebot wird demnächst noch um ein kleines Kinder-Kino am Nachmittag erweitert. Die Stadt hat mit 36.000 Euro für eine bunte, vielschichte Ausstattung auf rund 200 Quadratmetern gesorgt und das Studierendenwerk die Trägerschaft und Betreuung übernommen. „Eine neue Nutzung der Immobilie wird es voraussichtlich nicht vor dem Juli 2025 geben“, weiß Helmich, der Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft zum Planungsausschuss der Stadt ist. Gute Kontakte zum Investor „Stadtmarken“ machen das Ganze unkompliziert. Bäumchen und durch bunte Papierbänder verwandelte Abtrennungszäune sorgen dafür, dass die Fläche zum Raum wird. Mit den Familien-Expertinnen des Studierendenwerks sind jene im Boot, die sich richtig gut auskennen. „Wir haben ja fünf Kindertagesstätten, in denen Kinder Studierender betreut werden, eine davon in Jülich“, erzählt Jennifer Striegel. Ausgestattet ist der Familienspielraum mit hellem neuem Inventar, aber auch mit ein paar Dingen, die man in den Kitas erübrigen kann, doppelt hat. So sind die bunten Bobby-Cars – natürlich vorwiegend Ferrari-Rot – in einer langen Reihe geparkt, gibt es eine mit orangefarbenen Hütchen professionell markierte Teststrecke, wie bei den Großen.

Ältere Kinder und Erwachsene finden Spaß beim Tischtennis oder am Fußballkicker. Wichtig ist allen das Netzwerk, die unkomplizierte Möglichkeit, in Kontakt zu kommen und vielleicht zu bleiben – einfach beim Spielen. Dabei ist es nicht möglich, Kinder im Familienspielraum „abzugeben“. Diese Aufsicht könne und wolle man nicht leisten, betont Brötz.

Alles erlaubt, was zu einer schönen Spielzeit gehört

Andererseits bietet der „Familienspielraum“ selbst im Regen viel Freiheit. Jacken und Füße bleiben trocken, rundum kann man das Gebäude mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen und zwei Toilettenhäuschen sowie eine Möglichkeit zum Wickeln sind drinnen vor Ort. Erlaubt ist in Rucksäcken und Kinderwagen alles, was zu einer schönen Spielzeit gehört – Kekse, Fläschchen, Gemüse- und Obstschnitzen, Wasser, Kakao und mehr. „Wir setzen darauf, dass jeder ein bisschen Mitverantwortung trägt“, betont Brötz. Vor dem Eröffnungstag wird man in der Stadt Flyer verteilen und Plakate aufhängen. Das Motiv – eine bunte Kinderhand – regt sofort zum Matschen mit Farben aus den großen Flaschen an. „Wir haben ja eine Wandfläche reserviert, auf der Kinder ihre Werke aufhängen oder für andere Gestaltung sorgen können“, erzählt Helmich und freut sich auf eine bald sehr bunte „Tapete“. Und für ein „Tässchen Kaffee“ aus der Puppenküche sollte immer mal wieder Zeit sein. „Ein Mosaikstein im Gesamtangebot der Stadt, zu dem unter anderem 27 Einrichtungen der Offene Türen und umfangreiche Ferienspiele gehören“, freut sich nicht nur der Dezernent.

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Max Hesse holt die Pole-Position für BMW beim ADAC RAVENOL 24h Nürburgring

Nürburg – #72 RMG-BMW setzt nach starken Trainings auch im Top-Qualifying die Bestzeit – Vier Marken auf den ersten vier Startplätzen für das „Rennen des Jahres“ – Max Hesse hat sich bei der 52. Auflage der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring die Pole-Position gesichert. Der 22-Jährige war im #72 RMG-BMW nach den Bestzeiten in den Qualifyings am Donnerstag und Freitag auch im Kampf um die finalen Startplätze im zweiten Top-Qualifying der Schnellste. Mit einer Zeit von 8:10,992 Minuten war er vier Zehntelsekunden schneller als der Belgier Laurens Vanthoor im #911 Manthey-Porsche und holte sich als bislang jüngster Fahrer überhaupt die Glickenhaus-Trophy für den Pole-Sitter.

„Das ist ein sehr geiles Gefühl. Für mich ist die Pole der Erfolg von fünf Jahren harter Arbeit. Wir sind in einer super Ausgangsposition für das Rennen und das Auto funktioniert perfekt. Klar, wir haben noch ein langes Rennen vor uns – aber heute sind wir erstmal einfach glücklich“, sagte Max Hesse. Auch „Grello“-Pilot Vanthoor war zufrieden. „Das Auto war echt gut zu fahren. Die Runden alleine auf der Nordschleife haben echt Spaß gemacht. Mein Puls war bei 190. Ich habe es versucht, aber wir sind knapp hinter dem BMW. Das ist für das Rennen morgen trotzdem eine tolle Startposition“, sagte er.

Der Schweizer Ricardo Feller fuhr mit einer stärkeren zweiten Runde im #16 Scherer-Audi am Ende noch auf den dritten Startplatz und landete direkt vor seinem DTM-Teamkollegen Kelvin van der Linde im #27 Abt-Lamborghini. Damit belegten vier verschiedene Hersteller die ersten vier Plätze.

Vor dem finalen Showdown wurde im Top-Qualifying 1 um die letzten fünf Tickets für den zweiten Abschnitt gekämpft. Dabei sicherte Nicolas Varrone mit der Bestzeit von 8:10,889 Minuten dem Vorjahressieger, dem #1 Frikadelli-Ferrari, ebenso das Weiterkommen wie Sheldon van der Linde dem #99 Rowe-BMW, Dan Harper dem #72 RMG-BMW, Maro Engel dem #130 Getspeed-Mercedes-AMG und Arjun Maini dem #3 Bilstein-Mercedes AMG. „Es war wirklich gut. Nachdem wir vorher ein paar Probleme hatten, haben wir das Setup ein bisschen verändert, was für den neuen Reifen sehr gut war. Die Runde war wirklich clean, obwohl es ein bisschen Dreck auf der Strecke von den Rahmenserien gab und das etwas schwierig war. In der zweiten Runde habe ich dann voll gepusht. Ich hatte diese Chance auf zwei freie Runden zum ersten Mal, das war wunderbar“, sagte Varrone. Teamkollege Daniel Keilwitz sicherte dem Team am Ende Startposition sechs.

Nach dem Warm-up für das Hauptrennen um 12:40 Uhr bestreiten die Tourenwagen Legenden um 14:00 Uhr ihr drittes Rennen des Wochenendes. Auch das Ravenol-Riesenrad im Fahrerlager und viele weitere Angebote und Aktionen von Partnern machen den Besuch mehr als lohnend. An den Tageskassen sind noch Tickets erhältlich. Dazu erwarten die Fans Auto-Korsos von BMW, Hyundai und Volkswagen sowie eine Ehrenrunde von Rallye-Weltmeister Kalle Rovanperä in einem Toyota. Wer das Geschehen am Ring von zu Hause aus verfolgen möchte, ist bei Free-TV-Partner NITRO richtig, der ab 14:45 Uhr in eine 26-stündige Non-Stop-Liveübertragung beginnt. Ebenfalls durchgehend auf Sendung sind die offiziellen Livestreams bei YouTube (www.YouTube.com/24hNBR) und auf der Veranstaltungshomepage (www.24h-rennen.de/live).

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Gesundheit

Unterwegs für die Gesundheit in Firmen bei einer ausgedehnten „Maifeld-Wanderung“

Region/Mayen-Koblenz – Zahlreiche Unternehmen nutzen „bewegtes“ Netzwerktreffen der Fachkräfte-Allianz Mayen-Koblenz zum Austausch über betriebliches Gesundheitsmanagement. Nicht immer jubeln alle Mitarbeiter, wenn der Chef sagt, dass Sportkurse und -übungen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) angeboten werden. Dabei lohnt es sich den Fokus darauf zu legen. Denn: Gesunde Mitarbeiter und Chefs sind wichtig für ein gesundes Unternehmen. Zu diesem Thema haben sich jetzt zahlreiche Unternehmen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz beim fünften „bewegten“ Netzwerktreffen der Fachkräfte-Allianz Mayen-Koblenz ausgetauscht. Das Besondere: Statt im Seminarraum sitzend miteinander zu diskutieren, führten die Teilnehmer bei einer ausgedehnten „Maifeld-Wanderung“ von Ochtendung zum Karmelenberggipfel anregende Gespräche.

„Es ist wichtig, über Gesundheit zu sprechen, noch besser ist es aber, selbst etwas dafür zu tun und das betriebliche Gesundheitsmanagement in Unternehmen stetig weiterzuentwickeln“, sagte Lea Bales, Projektbeauftragte für den Familienfreundlichen Landkreis bei dem Treffen. Mit gutem Beispiel gingen daher 26 Unternehmenschefs und Personalverantwortliche von 14 Firmen voran. Über den Radweg am Ochtendunger Bahnhof vorbei, wanderte die Gruppe entlang der sieben Fußfälle zum Karmelenberggipfel, wo der Besuch der Marienkapelle auf die Teilnehmer wartete. Diese gilt noch heute als die älteste Barockkirche im Mayen-Koblenzer Raum. Auch der Karmelenberg hat eine ganze besondere Geschichte, denn hier treffen Vulkanismus, Naturschutz und Tradition aufeinander. Über die „Allee der Bäume“, deren jahrhundertealte Bäume durch skurrile Formen beeindrucken, ging es zurück zum Ochtendunger Bahnhof. Während der Wanderung ergatterten die Teilnehmer nicht nur weite Aussichten über den Schlackenkegel des Karmelenbergs, sondern auch allerhand Interessantes und Wissenswertes rund um die Erfahrungen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement in anderen Unternehmen. So berichtete Geno Bleser von der Firma Bleser – Heizung Sanitär in Plaidt, bei einem Zwischenstopp von ihren positiven und negativen Erfahrungen. Bei der Firma Bleser gelten die Mitarbeiter als höchstes Gut. „Die Erhaltung und Förderung der Gesundheit des Teams ist uns sehr wichtig. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitenden ein breites Angebot im Bereich des BGM und passen dieses individuell an die unterschiedlichen Bedürfnisse an“, berichtete Geno Bleser. So bietet die Firma flexible Arbeitszeiten und eine betriebliche Krankenzusatzversicherung, beides wird von den Mitarbeitenden gerne angenommen. Darüber hinaus legt die Firma Bleser ihren Fokus auf die Bewusstseinsförderung im Bereich Ernährung und sensibilisiert mit Infoplakaten, regionalem Obst, kostenfreiem Wasser sowie selbstgemachtem Haferbrei für eine ausgewogene und gesunde Kost. Auch das Angebot eines JobRades sowie Yoga-Stunden sind Maßnahmen des BGM. Beides wird leider nur spärlich angenommen. „Mit den Jahren kann ich sagen, dass es immer schwieriger wird, die Mitarbeitenden für die Sache zu begeistern“, beschreibt Geno Bleser die Kehrseite des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Darüber hinaus machte Geno Bleser deutlich, dass immer mehr junge Menschen unter psychischen Problemen leiden. „Hier müssen wir im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements unbedingt tätig werden.“

Das bestätigt auch Johannes Stein, Geschäftsführer bei S&W Staplerservice Thür, der in diesem Jahr das erste Mal an dem „bewegten“ Treffen teilgenommen hat, um mehr über das betriebliche Gesundheitsmanagement mit Blick auf die psychische Belastung von Mitarbeitenden zu erfahren und neue Impulse zu sammeln. „Meiner Meinung nach wird der Bereich psychische Belastung  häufig vernachlässigt. Für physische Probleme gibt es ein großes Spektrum an Hilfsmitteln, wobei die Angebote für die Psyche kaum bis gar nicht vorhanden sind“, merkte Johannes Stein an. Der Geschäftsführer sieht vor allem auch die Mitarbeiterwertschätzung sowie klare Strukturen im Arbeitsalltag als wichtigen Aspekt im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Zudem vermittelte Anke Altmeyer von der Handwerkskammer Koblenz den Teilnehmenden während eines Zwischenstopps ein paar Informationen und Übungen zu den Themen Aktivierung, Konzentration und Entspannung am Arbeitsplatz. Dabei reicht ein einfaches, aber effektives Training häufig schon aus. „Sich während der Arbeit mal zwei bis drei Minuten zu bewegen, neue Energie zu tanken und emotionalen Stress zu reduzieren ist gut für jedermann“, betonte Anke Altmeyer. Ein Großteil der Teilnehmenden war bereits zum wiederholten Male beim „bewegten“ Treffen dabei. So auch Christina Wald, Assistentin der Geschäftsführung bei der Firma Baldus Medizintechnik in Bendorf. „Ich finde es jedes Mal spannend dabei zu sein, neuen Input zu erhalten und mich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen. Bisher war immer die ein oder andere Idee dabei, die man schnell im eigenen Betrieb umgesetzt hat und die einen Mehrwert für die eigenen Mitarbeitenden hat“, erklärt Christina Wald.

Ein erstes Treffen dieser Art fand bereits im Jahr 2018 statt. Damals traf man sich zum Spaziergang und vielversprechenden Gesprächen auf dem Traumpfädchen Riedener Waldsee.

Mehr Infos sowie Termine der Fachkräfte-Allianz Mayen-Koblenz gibt es im Internet unter der Adresse www.fachkraefteallianz-myk.de

Hintergrund

Die Fachkräfte-Allianz Mayen-Koblenz unterstützt Unternehmen im Landkreis Mayen-Koblenz bei der Fachkräftegewinnung und -sicherung. Im Rahmen dieses Angebotes tauschen sich die Unternehmen auch zu Maßnahmen einer familienfreundlichen Personalpolitik aus. Die Kooperationspartner der Fachkräfte-Allianz sind die Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, der DGB, die Handwerkskammer Koblenz, die IHK Koblenz, das Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz, der vem.die arbeitgeber e.V., die Kreishandwerkerschaft Mittelrhein und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH.

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Top-Themen

Polizei in Rheinland-Pfalz ist Teil des Sicherheits-Knotenpunkts zur EM 2024

Region/Mainz – In drei Wochen taucht Deutschland ins Fußballfieber ein. Während die Sportfans schon in Vorfreude sind, trifft die Polizei auch in Rheinland-Pfalz Vorbereitungen, damit die sportliche Großveranstaltung so sicher wie möglich ablaufen kann.

„Zur Bündelung aller sicherheitsrelevanter Informationen hat sich die Einrichtung eines ‚International Police Cooperation Centers‘ (IPCC) bewährt. Es ist zentraler Knotenpunkt der nationalen und internationalen Sicherheit. Natürlich beteiligt sich die rheinland-pfälzische Polizei entsprechend. Gerade unsere erfahrenen Polizeibeamtinnen und -beamten mit Kenntnissen der jeweiligen Fanszenen im ganzen Land und aus der internationalen Zusammenarbeit beim Landeskriminalamt bringen wichtige Expertise ein“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Sechs rheinland-pfälzische Polizeibeamtinnen und -beamte werden im IPCC selbst in Neuss (Nordrhein-Westfalen) eingesetzt. Die Einsatzkräfte dort werden unter anderem den teilnehmenden Nationalmannschaften als Begleitkräfte zugewiesen und sind Teil der polizeilichen Delegation. Aber auch auf den Aufenthalt der slowakischen Nationalmannschaft in Mainz und ein angekündigtes dänisches Fancamp in Bad Dürkheim bereitet sich die Polizei derzeit intensiv vor.

„Ein solches Großereignis erfordert bundesweit eine hohe Anzahl von Einsatzkräften, um die Sicherheit in und um die Stadien und den Fanzonen zu gewährleisten. Auch hier leistet Rheinland-Pfalz seinen Beitrag und wird die Kolleginnen und Kollegen in den anderen Bundesländern natürlich bestmöglich unterstützen. Hier werden insbesondere die Bereitschaftspolizei, die Polizeihubschrauberstaffel, aber auch unsere Diensthundeführer, gefragt sein“, so Ebling.

 

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Wirtschaft

IHK-Juniorenkreis Aachen – Alexander Willkomm ist neuer Sprecher

Aachen – Der Juniorenkreis der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat einen neuen Sprecher gewählt. Alexander Willkomm tritt die Nachfolge von Daniel Kroll an, der nach vier Jahren turnusmäßig ausscheidet. Alexander Willkomm, kaufmännischer Geschäftsführer bei der aixITem GmbH und seit Anfang 2018 Mitglied im Juniorenkreis, bildet ab sofort zusammen mit Max Hannot und Lucy Merzenich-Lang das Sprecherteam für die Vertreter der jungen Wirtschaft.

Der Juniorenkreis ist ein Netzwerk aus rund 130 jungen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Führungskräften bis 45 Jahre aus der Region Aachen. Er bietet den Mitgliedern aus verschiedenen Branchen seit mehr als 65 Jahren ein kostenloses Forum, in dem sie Erfahrungen austauschen, tagesaktuelle Fragen diskutieren, von den Erfahrungen der anderen Mitglieder profitieren und regionale Beziehungen aufbauen können.

Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer sowie leitende Angestellte aus der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg, die dem Juniorenkreis beitreten möchten, können sich bei Christian Laudenberg, Geschäftsführer des Juniorenkreises, melden, telefonisch unter 0241 4460-262 oder per E-Mail an christian.laudenberg@aachen.ihk.de

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News

„Deutschland trennt – Du auch?“ – AWB Ahrweiler beteiligt sich an bundesweiter Aktion

Ahrweiler – Eine riesige Verpackung vor dem Kreishaus in Ahrweiler – Was soll denn das? Vom 3. bis 14. Juni 2024 machen auffällige XXL-Verpackungen auf ein wichtiges Thema aufmerksam: richtige Mülltrennung. Rund um die großformatigen Verpackungen informiert die Abfallberatung des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) als Partner der Aktion „Deutschland trennt. Du auch?“. Ziel der bundesweiten Kampagne ist, so viele Menschen wie möglich zu mehr und besserer Mülltrennung zu motivieren.

„Richtige Mülltrennung ist die Voraussetzung für effizientes Verpackungsrecycling und damit für den Schutz wichtiger Rohstoffe, des Klimas und der Umwelt“, erklärt AWB-Werkleiter Sascha Hurtenbach. Und weiter: „Auch in unserem Kreis sind beispielsweise gebrauchte Windeln, Lebensmittelreste oder Batterien noch immer beliebte ‚Fehlwürfe‘ in der gelben Tonne. Sie gehören dort nicht hinein und können das Recycling gebrauchter Verpackungen verhindern. Durch Aufklärung im Rahmen der Aktion möchten wir erreichen, unser Recycling-Potenzial besser auszuschöpfen. Insofern laden wir alle Interessierten herzlich zu den verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen ein.“

Das Programm im Überblick

Das Team der Abfallberatung steht vom 3. bis 14. Juni gerne für persönliche Fragen zur Mülltrennung bereit. Der Infostand ist vor der Kreisverwaltung (Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler) aufgebaut und zu deren Öffnungszeiten besetzt. Am 3. Juni findet um 9.30 bis 11 Uhr vor dem Kreishaus zudem ein Live-Event mit dem „Trenn-Bären“ statt, der kindgerecht und gut verständlich richtige Abfalltrennung erklärt.

Wer schon immer einmal erfahren wollte, was mit dem Abfall aus der eigenen Restmülltonne passiert, ist am 11. Juni, um 9.30 Uhr, zu einer kostenlosen Führung in der Müllverbrennungsanlage Bonn eingeladen. Anmeldungen nehmen die Stadtwerke Bonn per E-Mail an Antonia.Windheuser@stadtwerke-bonn.de (Anmeldeschluss: 4. Juni) entgegen.

Am 12. Juni findet eine Führung über das Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen statt. Treffpunkt der einstündigen Veranstaltung ist um 15 Uhr vor der Umweltlernschule auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrums. Anmeldungen nimmt der AWB per E-Mail an info@awb-ahrweiler.de entgegen (Anmeldeschluss: 10. Juni). Die Teilnahme ist kostenlos.

Zum Hintergrund:

Erstmals engagieren sich mit den bundesweiten Aktionswochen zu „Deutschland trennt. Du auch?“ Kommunen in ganz Deutschland gemeinsam mit den dualen Systemen und ihrer Initiative „Mülltrennung wirkt“, dem Handel sowie der Abfall- und Entsorgungswirtschaft, um so viele Menschen wie möglich über richtige Mülltrennung zu informieren.

Die Idee zur bisher größten Partneraktion für richtige Mülltrennung kommt von „Mülltrennung wirkt“, einer Initiative der dualen Systeme: „Zusammen können wir viel erreichen“, sagt Axel Subklew, Sprecher der Initiative. „Bisher informieren die an der Wertschöpfungskette für Verpackungsrecycling beteiligten Unternehmen und Institutionen überwiegend jeder für sich. Dabei haben wir ein gemeinsames Ziel: Mehr gesammelte Verpackungen, effizientes Recycling und damit eine noch nachhaltigere Kreislaufwirtschaft für Verpackungen in Deutschland“, so Axel Subklew. Schirmherrin der Aktion ist Bundesumweltministerin Steffi Lemke.

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Gesundheit

„Sport im Park“ startet in Alsdorf mit den Sommerferien

Alsdorf – Auch in diesem Jahr gibt es wieder zahlreiche Schnupperangebote rund um den Sport in Alsdorf. Das Erfolgskonzept „Sport im Park“ vom Regiosportbund Aachen in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportverband Alsdorf und der Stadt Alsdorf geht in die fünfte Runde. Mit dabei sind attraktive Sportangebote von Sportvereinen und -anbietern. Ob Jung oder Alt, alter Hase oder Anfänger, hier ist für jeden etwas dabei. Das Hauptziel: Spaß an der Bewegung unter freiem Himmel und ganz nebenbei etwas für den eigenen Körper und die Seele tun.

Denn schon bei geringer körperlicher Aktivität von nur 30 Minuten schüttet der Körper Glückshormone aus. „Wir freuen uns sehr, dass ‚Sport im Park‘ in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil in vielen Kommunen geworden ist“, sagt Hugo Polz, Geschäftsführer des Regiosportbundes Aachen. „In den Kursen kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen und verbringen gemeinsam eine gute Zeit. Die positiven Rückmeldungen und die Anzahl der Teilnehmenden zeigen uns, dass der Sport nicht nur für Wettkampf und Disziplin, sondern auch für Spaß und Gemeinschaft steht“, betont Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders, der seit dem Start der Veranstaltungsreihe ein großer Fan ist.

Das dreiwöchige Kursprogramm in Alsdorf im Annapark und Josef-Thelen-Park in Mariadorf startet am 8. Juli und endet am 28. Juli. Mit dabei sind in diesem Jahr Sportarten wie Taekwondo, Fußball, Yoga, Dance-Workout, Sportkarate, Laufen, Bogenschießen und das Sportabzeichen. Das ganze Programm mit Ort, Datum und Uhrzeiten sowie der Kursinhalte gibt es unterwww.sportimpark-rsb.de/alsdorf/. (apa)

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Tourismus

Die Badesaison kann beginnen – Riedener Waldsee hat ausgezeichnete Wasserqualität

Rieden/Mendig – Der Waldsee Rieden ist für die Badesaison 2024 – 1. Juni bis 31. August – als Badegewässer zugelassen worden. Das teilt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit. Dabei wird dem See wieder eine ausgezeichnete Wasserqualität attestiert.

„Dem Badevergnügen steht also nichts im Wege. Damit können wir Gästen und Einheimischen wieder Naherholung pur in Mitten unserer einzigartigen Vulkanlandschaft bieten“, freut sich Jörg Lempertz, Bürgermeister der VG Mendig und Vorsteher des Fremdenverkehrszweckverbandes Riedener Mühlen, über die Botschaft aus dem Kreishaus. „Der Waldsee Rieden gehört zu den touristischen Leuchttürmen unserer Region. Im vergangenen Jahr wurde er nach dem Laacher See zum zweitschönsten See in Rheinland-Pfalz gewählt. Das beweist den überregionalen Stellenwert des Sees“, ergänzt Lempertz.  Ein Badeplateau auf dem See, Liegeflächen unmittelbar am Ufer laden auch in diesem Sommer zum Badevergnügen ein. Und für das leibliche Wohl sorgt die Gastronomie am Waldsee. Wer Abwechslung sucht kann zudem am See eine Wanderung über den Traumpfad „Waldseepfad Rieden“ oder auf dem Traumpfädchen „Riedener Seeblick“ starten.

Im Badegewässeratlasses Rheinland-Pfalz können während der Badesaison vom 1. Juni bis 31. August die aktuellen Messdaten aller in Rheinland-Pfalz als Badegewässer gemeldeten Seen abgerufen werden (https://badeseen.rlp-umwelt.de). Um eine realistische Einstufung der Badegewässer zu erreichen, sind eine Beobachtung und eine Qualitätsbewertung über einen längeren Zeitraum hinweg erforderlich. Die Einstufung erfolgt unter zugrunde Legung von mindestens 16 Datensätzen der mikrobiologischen Parameter aus insgesamt vier Badesaisons (die aktuelle Saison und die drei vorausgehenden).

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News

ADAC RAVENOL 24h Nürburgring – Warmlaufen für den Nordschleifen-Krimi

Nürburg – Der Kampf um die Pole-Position bildet Höhepunkt im Programm am heutigen Freitag – Der Kampf um die besten Startplätze bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring ist eröffnet: Bei den beiden ersten Qualifyings des Wochenendes starteten die knapp 130 Teams bei wechselhaftem Wetter die Jagd auf die Bestzeiten. Während es für das Gros der Mannschaften dabei bereits um die vorentscheidenden Startplätze in den 25 unterschiedlichen Klassen ging, war dieser erste Tag des Langstreckenklassikers für die tagesschnellsten GT3-Fahrzeuge vor allem ein Warmlaufen für den ersten großen Showdown. Denn sie werden am späten Freitagnachmittag ab 17:30 Uhr im Top-Qualifying um die Startplätze in den vordersten Reihen kämpfen – um fünf verbleibende Plätze im entscheidenden Top-Qualifying 2 streiten dann zunächst einmal 15 hochkarätige GT3-Fahrzeuge, bevor es anschließend endgültig um die Pole geht: ein dramatischer Höhepunkt an einem Tag voller Attraktionen und spannender Rennaction. Wer dabei sein möchte, kann sich am Nürburgring vor Ort sein Ticket an den geöffneten Tageskassen sowie an allen Einlässen zu den Zuschauerbereichen an der Nordschleife sichern. Auch wer zu Hause bleibt, verpasst nichts: Unter www.24h-rennen.de/live gibt es ein Infocenter mit Timing, Ticker und ausführlichem Livestream.

Die deutlichsten Ausrufezeichen der Qualifyings setzte Dan Harper, der im RMG-BMW #72 bereits im ersten Qualifying die Bestzeit setzte, die er im zweiten Quali noch einmal verbesserte: Seine 8:17.236 Min. waren am Donnerstag deutlich schneller, als die Zeiten der Konkurrenten. „Es läuft ganz gut für uns“, freute sich der Brite, „Wir haben die schnellste Runde geholt, aber deren Wert ist natürlich eingeschränkt. Die Bedingungen heute sind wirklich anspruchsvoll. Bei meiner schnellsten Runde war die Strecke weitgehend trocken, aber es gibt tückische, rutschige Stellen, vor allem dort, wo der Regen Schlamm auf die Strecke gespült hat. Wir haben uns im Q1 auf unsere Pflichtrunden konzentriert, die jeder Pilot absolvieren muss. In Q2 stand dann eher im Vordergrund, ein paar schnelle Runden zu fahren. Bei vier GT3-Starts bei den 24h war mir noch keine Zielankunft vergönnt – deshalb ist das für mich auch die wichtigste Aufgabe. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir echt schnell sind, und ich glaube, wenn wir das Rennen zu Ende fahren, können wir auch weit vorne ankommen.“ Der Klassenprimus setzte mit seiner Bestzeit auf diesem Weg ein deutliches Zeiten: Die zweitplatzierte Markenkollegen im Rowe-BMW #98 und der Mercedes-AMG #11 von Schnitzelalm-Racing knackten nur die 8:21er-Marke auf dem 25,378 km langen Kurs. Allen drei Trainingsschnellsten gemeinsam: Ihnen allen ist der Startplatz im Top-Qualifying 2 noch nicht sicher, bei dem am Freitag die besten Startplätze vergeben werden.

Beim längsten Rennen des Jahres auf der längsten Rennstrecke der Welt ist noch mehr als anderswo die Platzierung im Qualifying vorentscheidend für die Platzierung im Rennen. Entsprechend angespannt waren viele der über 500 Piloten, die beim ADAC RAVENOL 24h Nürburgring antreten – gerade in den zahlreichen Fahrzeugklassen fallen in den beiden Freitags-Qualifyings die Vorentscheidungen, bleibt doch danach nur noch eine kurze dritte Quali-Session am Freitagmittag.

Ganz anders die Marschrichtung in der gesamtsiegfähigen GT3-Klasse, in dem für die Teams vor allem ein konzentriertes Test- und Abstimmungsprogramm anstand. Schließlich zeigt sich das Wetter an der Nordschleife an diesem Wochenende anders als in den Vorbereitungsrennen wechselhaft und feucht oder nass. Glatte Streckenabschnitte sorgten deshalb für einige Ausrutscher mit Code-60-Phasen, die schnelle Runden häufig verhinderten. Hinzu kam kräftiger Niederschlag in der zweiten Hälfe von Qualifying 1: So wurden die besten Runden eher zu Duftmarken für das zweiteilige Einzelzeitfahren am Freitag, nach dem der Polesitter und seine Verfolger feststehen werden.

Das Programm auf und neben der Rennstrecke ist in diesem Jahr bei den 24h Nürburgring wieder besonders voll – kein Wunder, dass sich viele Fans nicht von den eher durchwachsenen Wetterprognosen abschrecken ließen und den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife in vollen Zügen genießen. Das gilt erst recht ab Freitag: Attraktive Rahmenrennen vor allem auf dem Grand-Prix-Kurs wechseln sich mit Showeinlagen ab, Autogrammstunden und sogar eine Weltpremiere bei der Vorstellung des neuen VW Golf GTI Clubsport auf dem überdachten ring°boulevard am Nachtmittag stehen auf dem Programm. Besonders am Abend wird es für die Besucher stimmungsvoll und höchst unterhaltsam: Nach dem spektakulären Top-Qualifying öffnet sich am Grand-Prix-Kurs die Boxengasse und die Zielgerade. Ab 19:45 Uhr können die Besucher beim Pit- und Track-Walk den weltberühmten Asphalt selbst betreten und den 24h-Teams bei der großen Autogrammstunde persönlich begegnen. Parallel gibt es heiße Reifen, qualmende Fahrkunststücke und Vollgas-Gaudi bei der Falken-Drift-Show in der Müllenbachschleife. Auch hier werden viele Fans ab 20:00 Uhr einen stimmungsvollen Abend verbringen. Das ganze Fan-Programm, Zeitpläne und Besucherhinweise gibt es auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de.

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1. FC Düren – „Spiel des Jahres“ gegen Rekordmeister Bayern München am 28. Juli in Jülich

Düren/Jülich – FC Bayern München löst sein Pokal-Versprechen aus dem Triple-Jahr 2020 beim 1. FC Düren ein – Der FC Bayern wird am 28. Juli ein Freundschaftsspiel beim 1. FC Düren absolvieren. Damit löst der deutsche Rekordmeister ein Versprechen aus der Corona-Zeit ein. „Für uns wird es das Spiel des Jahres sein“, versichert Präsident Wolfgang Spelthahn. Für die Münchner wird es nach aktuellem Stand der Saisonvorbereitung der erste Test außerhalb Bayerns sein. Anstoß ist um 15:30 Uhr im Karl-Knipprath-Stadion in Jülich.

Hintergrund der Partie: Im Oktober 2020 hatte Düren als Mittelrheinpokalsieger den damaligen Champions-League-Sieger als Gegner im DFB-Pokal zugelost bekommen. Aufgrund der Pandemie waren die Bedingungen kompliziert und die Freude getrübt. Düren verzichtete auf sein Heimrecht, aber auch in der Allianz Arena waren keine Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen.

Jan-Christian Dreesen Vorstandsvorsitzender des FC Bayern: „Wir sind glücklich, dass wir jetzt unser Versprechen aus der Corona-Zeit einlösen können. Der 1. FC Düren wurde damals um ein einmaliges Erlebnis gebracht. Das holen wir jetzt gerne für die Fans in dieser Region nach. Wir wollen als FC Bayern nah- und greifbar sein – wir freuen uns auf unser Gastspiel gegen Düren.“

Der FC Bayern hatte 2020 die erfolgreichste Saison in seiner Geschichte absolviert, als das Team um Manuel Neuer sechs Titel feierte. Entsprechend eng getaktet war der Terminkalender der Münchner, der vereinbarte Heimrechttausch kam ihnen daher sehr entgegen. Die Pokalpartie endete damals 3:0. Eric Maxim Choupo-Moting traf zwei Mal, dazu Thomas Müller per Elfmeter. Unter anderem waren Javi Martínez, Alphonso Davies und Jamal Musiala am Ball.

Die Bayern werden nach ihrem Trainingslager zum Saison-Auftakt am Tegernsee nach Düren kommen und noch am gleichen Tag zurückreisen. Drei Tage später bricht die Mannschaft dann zur „Audi Summer Tour 2024“ nach Asien auf.  Es ist bereits die neunte Tour dieser Art, erstmals geht es nach Südkorea. Durch die Verpflichtung von Min-Jae Kim verzeichnen die Münchener dort eine stetig wachsende Popularität. Die Verpflichtung des Nationalspielers im Sommer 2023 hat zu einem enormen Zuwachs an Bayern-Mitgliedern in Südkorea geführt.

Die Partie gegen den 1. FC Düren findet in Jülich und nicht in der angestammten Westkampfbahn des Regionalligisten statt. Für den Besuch des deutschen Rekordmeisters wird das altehrwürdige Karl-Knipprath-Stadion dank zusätzlicher Tribünen 9.000 Gästen Platz bieten können – mehr als doppelt so viele wie in Düren möglich gewesen wären. Zwei Gründe haben den Ausschlag für den Ortswechsel gegeben. „Wir möchten natürlich möglichst vielen Menschen aus der Region die Möglichkeit geben, den FC Bayern live zu erleben. Zudem mussten wir wegen der zeitgleich stattfindenden Annakirmes immense Verkehrs- und Parkprobleme befürchten“, begründete Spelthahn den Schritt auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Gleichzeitig bedankte er sich bei Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs und Michael Lingnau, 1. Vorsitzender des SC Jülich 1910/97, dessen Team ansonsten dort seine Heimspiele austrägt, für die Nachbarschaftshilfe und das große Engagement bei der Umsetzung.

Zum Abschluss der Pressekonferenz gab das Trio gemeinsam mit Dürens Sportdirektor Adam Matuschyk den Kartenvorverkauf frei. Die Tickets für das Spiel sind über die Website des 1. FC Düren (www.fcdueren.de)  erhältlich.