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Positives Fazit in NRW – Sicher durch die EURO 2024 gekommen

Region/Düsseldorf – NRW Minister Reul: „Team Sicherheit“ hat geliefert – Mit dem Finale am Sonntag endet die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Nordrhein-Westfalen war mit dem Halbfinale am Mittwoch, 10. Juli 2024, in Dortmund zum letzten Mal Gastgeber des Turniers. Die Bilanz der Polizei Nordrhein-Westfalen fällt positiv aus. Bei den Spielen, auf den Fan- und Feiermeilen ist es weitestgehend friedlich geblieben. Nur vereinzelt kam es zu Zwischenfällen.

Minister Herbert Reul zeigt sich zufrieden: „Das ‚Team Sicherheit‘ hat geliefert. Dass das Turnier größtenteils friedlich verlief, war Teamleistung der Polizeien der Länder, der Bundespolizei, der Sicherheitsbehörden und der internationalen Kolleginnen und Kollegen. Unsere Vorbereitungen waren genau richtig. Die Maßnahmen und Konzepte, die wir uns in den zurückliegenden Jahren überlegt haben, waren genau das, was eine Europameisterschaft im Jahr 2024 gebraucht hat. Ich danke allen, die dafür gesorgt haben, dass es ein fröhliches, friedliches Turnier geworden ist.“

Nach vorläufigen Meldungen wurden rund 683 Straftaten mit Bezug zur Europameisterschaft in Nordrhein-Westfalen registriert. In 211 Fällen handelte es sich um Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz (strafbare Pyrotechnik). Die Polizei zählte 154 Körperverletzungen, 87 Hausfriedensbrüche, 28 Diebstähle, 31 Beleidigungen und 25 Sachbeschädigungen. 210 Personen wurden vorläufig in Gewahrsam genommen.

20 der insgesamt 51 Spiele fanden in Nordrhein-Westfalen statt. Mit Düsseldorf, Dortmund, Köln und Gelsenkirchen lagen vier der zehn Spielorte in Nordrhein-Westfalen.

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Wirtschaft

Jennifer Schöpf-Holweck wird ab 2025 neue Haupt-Geschäftsführerin der IHK Trier

Region/Trier – Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hat Jennifer Schöpf-Holweck zur neuen Hauptgeschäftsführerin gewählt. Die 36-jährige Juristin tritt am 1. Januar 2025 die Nachfolge von Dr. Jan Glockauer an, der nach zwölfeinhalb Jahren erfolgreicher Tätigkeit bei der IHK Trier zum 31. Dezember 2024 ausscheidet, um in den Vorstand der Triwo AG einzutreten.

Die Vollversammlung folgte damit dem Vorschlag einer sechsköpfigen Findungskommission, die aus dem amtierenden IHK-Präsidium bestand.

„Jennifer Schöpf-Holweck hat sich in einem mehrmonatigen Auswahlverfahren gegen zahlreiche hochqualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten durchgesetzt“, erklärte IHK-Präsident Thomas Stiren. „Wir freuen uns, mit ihr eine äußerst kompetente und engagierte Persönlichkeit gefunden zu haben. Damit stellen wir sicher, dass die IHK Trier auch in Zukunft hervorragend aufgestellt ist, um die Interessen der regionalen Wirtschaft effektiv zu vertreten.“

Jennifer Schöpf-Holweck hat in Luxemburg und Trier ihr Jurastudium absolviert und ist seit sieben Jahren bei der IHK Trier beschäftigt, aktuell als Geschäftsführerin des Bereichs „Recht und Organisation“.

Nach ihrer Bestellung sagte Jennifer Schöpf-Holweck: „Ich danke für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Es ist mir eine große Freude und Ehre, die Verantwortung für diese Funktion an der Spitze der IHK Trier zu übernehmen. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten kommt dieser Aufgabe eine besondere Bedeutung zu. Mein Ziel ist es, die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen mit Nachdruck zu vertreten und die hervorragenden Netzwerke in der Region und unter den IHKs in Rheinland-Pfalz weiter zu stärken.“

Dr. Jan Glockauer bleibt bis zum Beginn seiner Nachfolgerin bis Ende Dezember 2024 im Amt und wird sich weiter für die Belange der heimischen Wirtschaft verantwortlich einsetzen.

Die IHK Trier vertritt mehr als 30.000 Mitgliedsunternehmen aus den verschiedensten Branchen und ist eine der zentralen wirtschaftspolitischen Institutionen der Region.

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Wirtschaft

Zukunfts-Gutscheine Rheinisches Revier – Förderprogramm verbessert und verlängert

Aachen – Die Landesregierung hat das Förderangebot „Zukunftsgutscheine Rheinisches Revier“ neu aufgelegt und bis Ende 2025 verlängert. Dabei wurden die Fördermöglichkeiten, insbesondere von Investitionen, deutlich verbessert und ausgeweitet. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hin. Das Förderprogramm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Veränderung von Produktionsprozessen, des Geschäftsmodells oder einer Diversifizierung von Produkten und Dienstleistungen. Dabei stehen die Aspekte Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung oder Energieeffizienz im Fokus.

„Dass das Förderprogramm verlängert wurde, ist eine gute Nachricht für die Unternehmen in der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg. Die zusätzlichen finanziellen Mittel unterstützen Unternehmerinnen und Unternehmer, in ihre Zukunft zu investieren und langfristig erfolgreich zu sein“, betont Sven Dohmen, Zukunftsscout bei der IHK Aachen. Gemeinsam mit Humaam Mazyek berät er Unternehmen, ob, wie und in welchem Umfang sie Geld aus diesem Fördertopf beantragen können. Die beiden Zukunftsscouts geben eine erste Orientierung und eine vorläufige Einschätzung zur Förderfähigkeit eines Projekts. Das erspart den Unternehmen Zeit und Aufwand bei der Antragsstellung.

Die „Zukunftsgutscheine Rheinisches Revier“ bieten zusätzliches Geld für verschiedene Bereiche wie Investitionen, Neueinstellungen von Personal, externe Beratung oder Mitarbeitercoaching. Für Investitionen stehen zum Beispiel Zuschüsse zwischen 10.000 Euro und zwei Millionen Euro zur Verfügung. Unternehmen können monatliche Zuschüsse in Höhe von 4.391 Euro für die Neueinstellung von Personal beantragen oder auch bis zu 10.800 Euro für externe Beratung. Für das Coaching ihrer Belegschaft sind bis zu 12.600 Euro als Zuschuss möglich.

Zu den wichtigsten Verbesserungen des Förderprogramms zählen unter anderem: eine Ausweitung der Fördermöglichkeiten von Investitionsvorhaben auch für Dienstleistungsunternehmen, eine Anhebung des Förderhöchstbetrages bei sogenannten De-minimis-Beihilfen auf 300.000 Euro, eine Reduzierung der Anforderungen an die Berufserfahrung von gefördertem Personal sowie eine verlängerte Möglichkeit der Antragstellung bis zum 31. Dezember 2025.

„Der Strukturwandel in unserer Region ist eine große Herausforderung und gleichzeitig eine Chance für Unternehmen, das eigene Geschäftsmodell zukunftsfest, klimaschonend und ressourceneffizient aufzustellen. Dazu können die Zukunftsgutscheine einen wichtigen Beitrag leisten“, betont Humaam Mazyek.

Bei individuellen Fragen und für eine persönliche Beratung stehen die IHK-Zukunftsscouts, Sven Dohmen und Humaam Mazyek, zur Verfügung. Sie sind telefonisch unter 0241 4460-281 und -280 oder per E-Mail unter zukunftsgutscheine@aachen.ihk.de erreichbar. Erste Informationen zu den Zukunftsgutscheinen gibt es zusätzlich unter: www.zukunftsgutscheine.nrw.

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Wirtschaft

Frisch gebackene Bankkaufleute verstärken das Team der Kreissparkasse Mayen

Mayen – Drei ehemalige Auszubildende der Kreissparkasse (KSK) Mayen haben kürzlich erfolgreich ihre Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau abgeschlossen. „In den zurückliegenden zwei Jahren und in Verbindung mit ihrer Abschlussprüfung haben Lara-Luise Beisel, Vitus Wermelskirchen und Isabell Maier unter Beweis gestellt, dass sie fit für die Berufspraxis in der KSK Mayen sind“, freut sich Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel.

Im Beisein von Vertriebsleiter Alexander Müller gratulierte Sabine Weitzel auch im Auftrag des Vorstandes den drei „frisch gebackenen“ Bankkaufleuten zu ihrer bestandenen Abschlussprüfung.

„Wir freuen uns, dass wir alle drei der ehemaligen Auszubildenden mit Bestehen ihrer Abschlussprüfung ins Angestelltenverhältnis übernehmen können, um so auch unser Team an motivierten Kolleginnen und Kollegen nachhaltig zu verstärken. Unsere drei „neuen“ Bankkaufleute unterstützen ab sofort die Teams in den BeratungsCentern zwischen Mayen und Andernach sowie in den internen Fachbereichen,“ freut sich Vertriebsleiter Alexander Müller.

Auf ihrem weiteren Werdegang stehen den neuen Kolleginnen und Kollegen im KSK-Team vielfältige Möglichkeiten offen, sich in den Berufsfeldern Bankkaufmann/-frau weiterzubilden und sich auf verschiedene Fachbereiche zu spezialisieren.

Die erzielten guten Ergebnisse sind eine Bestätigung für ein umfassendes Ausbildungskonzept mit Zukunft: Die praktische Ausbildung für Bankkaufleute erfolgt in den Beratungscentern im gesamten Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen zwischen Mayen und Andernach. Zusätzlich durchlaufen die Auszubildenden die Kompetenzcenter der Vermögens-, Firmenkunden- und Immobilienberatung, erhalten Einblicke in den Bereich „Medialer Vertrieb“ und unterstützen das Team im KundenServiceCenter. Theoretisches Wissen wird im Berufsschulunterricht, in innerbetrieblichen Seminaren und durch Fachvorträge von erfahrenen Sparkassenleuten vermittelt. Abgerundet wird die Ausbildung durch verschiedene Seminare der Verbundpartner (LBS, Deka und Provinzial) sowie zahlreiche Verkaufsschulungen durch die hauseigene Trainerin und Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. „Hieraus ergibt sich eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche die jungen Leute vom Beginn der Ausbildung an bis zum Abschluss optimal auf den Berufsalltag vorbereitet“, erklärt Sabine Weitzel abschließend.

Interessenten an einer Ausbildung zum Bankkaufmann (m/w/d), zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen (m/w/d), zum Immobilienkaufmann (m/w/d), sowie am Dualen Studium zum Bachelor of Arts können sich bereits jetzt unter  www.kskmayen.de/stellen online bewerben und sich so einen der begehrten Ausbildungsplätze sichern.

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Politik

Alexander Schweitzer ist neuer Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Der rheinland-pfälzische Landtag hat Alexander Schweitzer zum neuen Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz gewählt – Bei der geheimen Wahl erhielt er 57 Stimmen der anwesenden 100 Abgeordneten – drei mehr als die Regierungskoalition an Abgeordneten zählt.

„Ich bin mir der großen Verantwortung bewusst, die mit dem Amt des Ministerpräsidenten verbunden ist. Ich bin dankbar und demütig, diesem Land und seinen Bürgerinnen und Bürgern dienen zu dürfen“, betonte der neue Ministerpräsident Alexander Schweitzer nach seiner Wahl im Landtag.

Am Abend wurde Malu Dreyer mit einer sommerlichen Feier im Hof der Staatskanzlei als Ministerpräsidentin verabschiedet. Der neue Ministerpräsident Alexander Schweitzer bezeichnete sie in seiner Rede als Politikerin aus ganzem Herzen, die bei ihrer Arbeit immer eine gute Zukunft für alle Menschen im Blick hatte. „Malu Dreyer war eine hoch angesehene Ministerpräsidentin mit Strahlkraft und Einfluss weit über ihr Land Rheinland-Pfalz weit voraus. Sie war eine starke Stimme im Kreis der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Wir alle haben immer sehr gern mit ihr zusammengearbeitet“, so Bundesratspräsidentin Manuela Schwesig.

Die scheidende Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigte sich berührt: „Ich bin überwältigt von all der Wertschätzung, die mich in den letzten drei Wochen erreicht hat. Es war ein großes Privileg für mich, über zwei Jahrzehnte unser wunderbares Rheinland-Pfalz mitgestalten zu können. Mein größter Stolz war immer, dass die Menschen bei uns auch Großes gemeinsam anpacken und solidarisch zusammenstehen, wenn es darauf ankommt: Dass Rheinland-Pfalz ein Zusammenland ist. Bleiben Sie so zupackend, so solidarisch, so offen und bodenständig, und: Halten Sie weiter so zusammen! Es war mir eine große Ehre, Ihre Ministerpräsidentin sein zu dürfen.“

Als erste Amtshandlung hat der neue rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer Dörte Schall zur neuen Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung ernannt. „Dörte Schall bringt alles mit, was man für dieses tolle Amt braucht: Sie weiß, wo bei Kommunen der Schuh drückt, und als Rheinland-Pfälzerin kennt sie unser Land“, so Ministerpräsident Schweitzer.

Zudem wurde Fedor Ruhose, bisher Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung zum Chef der Staatskanzlei ernannt. „Ich freue mich sehr, dass wir unsere jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit nun an der Spitze der Landesregierung fortführen können“, sagte Ministerpräsident Schweitzer über seinen bisherigen Amtschef im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung.

Die Ernennung von Fedor Ruhose zum Chef der Staatskanzlei nahm Ministerpräsident Alexander Schweitzer zum Anlass, um auf der Ebene der Staatssekretärinnen und -sekretäre eine Neuaufstellung vorzunehmen. „Das Arbeiten über Ressortgrenzen hinweg wird immer wichtiger. Nach dem Motto, ‚das Team ist der Star‘, bin ich überzeugt von dieser neuen Aufstellung“, so Ministerpräsident Alexander Schweitzer.

Im Zuge des Rücktritts von Malu Dreyer als Ministerpräsidentin verlässt auch der bisherige Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei, Fabian Kirsch das Haus. „Fabian Kirsch hat die Staatskanzlei in überaus herausfordernden Zeiten immer gut und sicher geführt. Ich danke ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit an meiner Seite und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute!“, würdigte Malu Dreyer die Arbeit des bisherigen Amtschefs.

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News

Der etwas andere Ferienspaß am Meckenheimer Schulcampus

Meckenheim – Per Skateboard durch die Sommerferien geht es auch in diesem Jahr am Meckenheimer Schulcampus. In Kooperation mit dem Energieunternehmen Westenergie und der städtischen Partnerin RheinFlanke führt die Stadt Meckenheim einen zweitägigen Skate-Workshop durch. Dieser wird von skate-aid aus Münster organisiert und richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 16 Jahren. Austragungsort ist die Skateranlage am Schulcampus. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegen sich über die Anlage und lassen sich so manche Tricks zeigen.

Für Hans Dieter Wirtz, Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, stellt das Angebot eine rasante Bereicherung für das Ferienprogramm dar. „Schon die Workshops in den Sommer- und Herbstferien der vergangenen drei Jahre waren ein voller Erfolg“, sagte Wirtz, der sich an der Skateranlage einen Eindruck verschaffte. „Die Kids machen auf dem Board schnell Fortschritte und rollen mit großer Begeisterung über die Bahn“, so der Erste Beigeordnete. Lydia Bauer, Kommunalmanagerin bei Westenergie, sprach von einem „tollen Erlebnis für alle, die nicht verreisen und ihre Zeit in Meckenheim verbringen.“

Das Angebot ist aber weit mehr als eine sportliche Freizeitaktivität, denn die Workshops mit skate-aid stärken das Selbstvertrauen des Nachwuchses, fördern den Gemeinschaftssinn und leisten echte Integration. Bevor die Kinder und Jugendlichen unter Anleitung die Bretter ins Rollen bringen, bauen sie unter fachlicher Betreuung das eigene Skateboard zusammen. Ein eigenes Board wird ihnen ebenso von Westenergie gestellt wie ein passendes T-Shirt. Begleitet werden die Teilnehmenden von erfahrenen Coaches, die die Grundlagen des Skate- und Longboardens vermitteln. Spielerisch lernen die Nachwuchsskaterinnen und -skater so manche Tricks und erfahren Interessantes über die Materialpflege und den Aufbau des Boards.

Der Workshop in Meckenheim geht auf eine Initiative von Westenergie und die Organisation durch skate-aid zurück. Skate-Aid wurde von Skateboard-Pionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation nutzt die Anziehungskraft des Skateboards, um über den Sport zur Persönlichkeitsbildung beizutragen, und ist in 18 Ländern sowie 25 Projekten aktiv.

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50 Jahre Kita Sternschnuppe Jülich – Ein Jubiläum voller Freude und Aktionen

Düren/Jülich – Die Kindertageseinrichtung Sternschnuppe Jülich hat am vergangenen Wochenende (6. Juli) ihr 50stes Jubiläum mit einem großen Sommerfest gefeiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher feierten mit. „Ein solches Jubiläum wäre nicht möglich ohne diejenigen, die täglich ihre Zeit, Energie und Liebe in die Kita Sternschnuppe investieren“, sagte Kita-Leiterin Alina Pfeifer gleich zu Beginn mit Blick auf ihr Team, die Eltern und den Förderverein.

Die Kita wurde als dreigruppige Einrichtung im Jahr 1974 mit einer Hort- und zwei Kindergartengruppen zur Betreuung Jülicher Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren eröffnet. Im Laufe der vergangenen 50 Jahre hat sich die Einrichtung kontinuierlich weiterentwickelt, so dass die Kita Sternschnuppe, welche im Jahr 2004 ihren heutigen Namen erhielt, mittlerweile 96 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Eintritt in die Schule bereithält. Ein besonderer Schwerpunkt liegt unter anderem im Bereich der Förderung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren.

Das Konzept der Kita beinhaltet eine „aktive Gesundheitsförderung“ der Kinder mit dem „Pluspunkt Ernährung“ und „Bewegung“. Außerdem werden die Themen „Aktiv fürs Klima“ und „Stiftung Kinder forschen“ in den Fokus gestellt, um die Neugier am Forschen und Entdecken zu fördern. Das Bewusstsein für die Natur und die Verantwortung für die eigene Gesundheit stehen dabei im Vordergrund der pädagogischen Arbeit.

„In den vergangenen 50 Jahren hat die Kita unzählige Kinder begleitet und dabei eine starke Gemeinschaft geschaffen. Die vertrauensvolle und familiäre Atmosphäre wird von allen Seiten gelebt und sehr geschätzt“, sagt Christoph Siebertz, Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, die die Kita im Jahr 2019 als Träger übernommen hat. Ein besonderer Moment der Feier war die Aufführung der Kinder. Die Kinder der Kita sorgten mit ihrem mitreißenden Jubiläumslied für strahlende Gesichter und ernteten viel Applaus. Neben den offiziellen Programmpunkten gab es zahlreiche Aktivitäten für die Kinder und Familien, die den Tag unvergesslich machten.

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Wirtschaft

Robert Habeck taucht ein in Hackathon der Handwerks-Kammer Koblenz

Region/Koblenz – Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck hat im Rahmen seiner Koblenz-Visite die Handwerkskammer (HwK) Koblenz besucht und sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, in einen Hackathon einzutauchen. Rund 50 Vertreter unterschiedlicher Handwerke im Austausch mit Experten der Künstlichen Intelligenz (KI) und der Digitalisierung haben dabei gemeinsam darüber nachgedacht, wie diese Zukunftsfelder möglichst schnell und effektiv das Handwerk unterstützen können. Eingeladen hatte das unter dem Dach der HwK arbeitende „Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk“.

Begleitet wurde der Bundesminister durch seine rheinland-pfälzische Ministerkollegin Daniela Schmitt sowie Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Gastgeber Ralf Hellrich und Kurt Krautscheid, Hauptgeschäftsführer und Präsident der HwK, begrüßten die Gäste aus Politik und Wirtschaft. Dann ging es direkt in den Austausch mit den Hackathonis, die unter dem Motto „Unternehmer meets Programmierer“ über ihre Ideen und Lösungsansätze berichteten. Dachdecker, Konditoren, Metallbauer, Tischler, IT-Experten – sie alle brachten in das ergebnisoffene Format Ideen mit, die gemeinschaftlich weiterentwickelt wurden. Als Leiter des „Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk“ (Koblenz) moderierte Christoph Krause die spannende wie kurzweilige Runde. So konnte sich Habeck in kürzester Zeit einen Eindruck verschaffen, wo das Handwerk im Einsatz digitaler Möglichkeiten steht und was die nächsten Etappen sind. „Das hat mich sehr beeindruckt, weil hier nicht Firmen fertige Lösungen präsentieren, sondern eine Herausforderung beschrieben wird, zu deren Lösung sich alle äußern können. Das ist ein sehr lebendiges wie unterhaltsames Format.“

Fragen des Bundesministers zielten auf Hintergründe ab, wobei gerade die Innovationskraft und der Ideenreichtum des deutschen Mittelstandes im Zentrum standen. Habeck wollte auch wissen, wie sich die Arbeitswelt dank KI-Einsatz für den einzelnen Handwerker verändere, wo Hürden ausgemacht werden und wie man forschenden Betrieben noch besser helfen kann. „KI sollte man nicht verdammen, sondern Möglichkeiten einer sinnvollen Nutzung suchen so wie das hier intensiv durch die Teilnehmer gemacht wird“, äußerte sich der Bundeswirtschaftsminister und ging auch auf die wichtige Rolle der Handwerkskammern ein. „Ich arbeite schon seit langem mit Handwerkskammern zusammen. Sie sind viel innovativer und moderner, als manche meinen. Sie motivieren Betriebe, nach vorn zu schauen und zu denken. Wir unterstützen das auch gern.“ Habeck ging damit auf die finanzielle Unterstützung seines Ministeriums an die HwK Koblenz ein. An Ralf Hellrich und Kurt Krautscheid überreichte er einen Bescheid in Höhe von rund 440.000 Euro für das Förderprojekt Innovationsraum „Erneuerbare Energien“. „Damit wollen wir die berufliche Bildung nachhaltig fördern und sehen das als gute Investition in die Zukunft“.

Für die HwK ist es ein wichtiger Baustein in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium, das auch die Arbeit des „Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk“ finanziell unterstützt. „Wir denken, Minister Habeck hat heute einen guten Einblick in die Arbeit unserer Kammer gewonnen, die sich von der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung über die Aus- und Weiterbildung bis in die Meisterqualifikation erstreckt und lebenslanges Lernen in modernsten Bildungsstätten ermöglicht“, lautete am Ende des Habeck-Besuchs das Resümee von Ralf Hellrich. „Veranstaltungen wie der heutige Hackathon sind Teil unseres Kammerlebens und stehen gleichzeitig für innovative Zukunftsgestaltung zusammen mit unseren Betrieben.“

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24. Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel in Kall erneut ein voller Erfolg

Kall – 1600 Musikfans ließen sich auf dem Festival-Gelände auch vom Regen die Stimmung nicht vermiesen – Das Nachhaltigkeitskonzept der Firma PAPSTAR und der Hilfsgruppe Eifel bewährte sich erneut -Obwohl das Wetter sich nicht gerade von seiner besten Seite zeigte, war die 24. Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel auf dem Gelände der PAPSTAR GmbH in Kall erneut ein voller Erfolg. Das konnte auch ein heftiger Regenschauer nicht verhindern, der am Abend über dem Festivalgelände niederging. Die Hilfsgruppe hatte vorgesorgt und Regencapes an die rund 1600 Besucher ausgegeben.

Und wieder stand die Veranstaltung durch die große Unterstützung der PAPSTAR Solutions GmbH unter dem Gebot der Nachhaltigkeit. Die Veranstaltung ging komplett frei von Glas oder Plastikgeschirr vonstatten. Topact des Abends war „Truck Stop“, die „Cowboys von der Waterkant“, die sich auf ihrer Jubiläumstour anlässlich ihres 50jährigen Bestehen befinden.

Auf zwei Bühnen wechselten sich Bands im achtstündigen Musikprogramm ab. Während die Tanzband „De Schlingele“ und das Duo „Different Strings“ das Publikum auf der kleinen Bühne einstimmten, enterten die Bands „Von Stülp Revival“, „Stars of Rock“ Spirit of Smokie“, Truck Stop“ und „Night Fever“ die große Showbühne. Zur großen Überraschung des Publikums zogen auch die Dreiborner Schotten „Drums & Pipes“ vor der Bühne auf.

Im Laufe des Abends übergaben Willi Greuel und Helmut Lanio drei Schecks der Hilfsgruppe Eifel in Höhe von jeweils 50.000 Euro an die Kinderkrebsstationen der Unikliniken Bonn, Köln und Aachen. Für die Aachener Klinik nahm der singende Hirte Reiner Jakobs aus Höven, der in 32 Jahren über eine Million Euro für den Förderkreis des Aachener Klinikums durch seinen Gesang in der Hövener Krippe „ersungen“ hat.

Moderiert wurde die 24. Oldienacht wieder von der Journalistin und ehemaligen ZDF-Fernsehmoderatorin Biggi Lechtermann. Schirmherr war der Landrat des Kreises Euskirchen, Markus Rammers.

Im Rückblick auf die 24. Oldienacht zogen die PAPSTAR-Geschäftsführung und die Organisatoren der Hilfsgruppe Eifel wenige Tage nach der Veranstaltung eine positive Bilanz. PAPSTAR-Sprecher Bernd Born bescheinigte der Hilfsgruppe eine gute Organisation, die Zusammenarbeit in Sachen Nachhaltigkeit sie wieder großartig gewesen. Die Oldienacht sei sowohl für die Hilfsgruppe als auch für die PASPSTAR-Solution GmbH ein großer Erfolg gewesen, sagte deren Geschäftsführer Frank Kolvenbach.

PAPSTAR-Geschäftsführer Tom Kantelberg zeigte sich froh und dankbar, dass das Unternehmen die Hilfsgruppe zum zweiten Mal habe unterstützen können. Der Kaller Verein sei ein verlässlicher Partner. Mit einem Spendenscheck über 5000 Euro, und dem Versprechen, im nächsten Jahr auch die 25. Oldienacht am 21. Juni zu unterstützen, bedankte sich Tom Kantelberg beim Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel.

Bezüglich der Verwendung der großzügigen Spende berichtete Willi Greuel, dass die Hilfsgruppe derzeit ein Projekt einer Wohngemeinschaft von Schützlingen unterstütze, die seit vielen Jahren von der Hilfsgruppe betreut werden. Jetzt wo diese ehemaligen Kinder erwachsen werden, solle für sie eine Alternative zur Unterbringung in ein Heim geboten werden.

Ein Investor und ein Grundstück seien inzwischen gefunden, so dass das Projekt „Selbstbestimmtes Wohnen“ an den Start gehen könne.

Es sei dann in Kall die vierte Wohngemeinschaft, die von der Hilfsgruppe gefördert werde. Greuel: „Wir haben etwas angestoßen, was eine große Zukunft hat“. (Reiner Züll)

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Ein Quantensprung für die Sicherheit auf dem Nürburgring

Nürburgring – Ob technischer Defekt, Unfall oder rutschige Strecke: Auf den 21 Kilometern der Grünen Hölle vergehen ab sofort nur noch wenige Sekunden vom Zwischenfall bis zur Warnung und der Aktivierung einer Rettungskette. Wertvolle Zeit, die Leben retten kann. Die Mitarbeiter der Streckensicherung haben über die Kameras das Geschehen jederzeit im Blick und können nun auch per Knopfdruck auf die neu installierten LED-Panels zugreifen.

Die gut sichtbaren 100 x 80 Zentimeter großen Panels kommen zunächst bei Touristenfahrten sowie gewerblichen Nutzungen, wie etwa Trackdays oder Industrie-Testfahrten, zum Einsatz. Sie warnen nahezu in Echtzeit nachfolgende Fahrer – und das bereits hunderte Meter bevor sie die Gefahrenstelle überhaupt erreichen. So sollen insbesondere Folgeunfälle, wie zum Beispiel das Auffahren auf ein stehendes Fahrzeug, vermieden werden.

„Quantensprung, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann“
„Seit Freitag hat unsere Streckensicherung einen direkten Blick auf jede der 73 Kurven der Nordschleife und kann digital ins Geschehen eingreifen. Das ist ein Quantensprung, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann. Bislang wurden Gefahrenstellen über Funk oder Notfalltelefon gemeldet und die Streckensicherung konnte anschließend erst vor Ort warnen. Das gehört der Vergangenheit an“, beschreibt der Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Ingo Böder, den aktuellen Entwicklungsstand der Digitalisierung.

Sicherheitszentrale an der Nordschleife hat den Überblick
Das frühzeitige Erkennen von Gefahren, die Rettung und Versorgung von Personen und die Warnung des nachfolgenden Verkehrs – all dies wird zentral gesteuert aus einer neuen Sicherheitszentrale an der Nordschleifen-Zufahrt. Bis zu drei Mitarbeiter beobachten hier die Bildschirme – bereits unterstützt von künstlicher Intelligenz.

Mit dem Start der Digitalisierung der Nordschleife vor drei Jahren hatte sich die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG große Ziele für die Sicherheit auf der legendären Rennstrecke gesetzt. Nach ersten Tests auf einem Teilabschnitt der Strecke fiel schnell die Entscheidung, das System flächendeckend umzusetzen. Insgesamt 11 Millionen Euro lässt sich die Betreibergesellschaft des Nürburgrings seitdem die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahme für alle Aktiven auf der Strecke kosten. Investiert wurde in Kameratechnik, LED-Panels, den Ausbau einer digitalen Infrastruktur mit Glasfaserkabeln und Stromversorgung sowie in die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz mit dem IT-Partner Fujitsu.

Während die Hardware nun installiert ist und bereits funktioniert, wird bis 2025 weiter an der künstlichen Intelligenz gearbeitet. Diese soll in Zukunft erste Warnsignale in Sekundenbruchteilen automatisch aktivieren und das System somit noch schneller und effektiver machen. Dabei bleibt eine Maxime stets bestehen: Auch bei noch so effizienter künstlicher Intelligenz behalten die Mitarbeiter der Streckensicherheit immer die Entscheidungshoheit und die absolute Kontrolle.

„Diese Digitalisierung ist eine der umfassendsten Baumaßnahmen in der bald 100-jährigen Historie unserer Rennstrecke“, so Nürburgring-Geschäftsführer Ingo Böder. „Es ist ein gutes Gefühl, sie mit dieser Maßnahme in die Zukunft zu führen.“