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Großes Fest zum 25-jährigen Jubiläum des Aachener Stadtbetriebs

Aachen – Das Jubiläum wird mit einem großen Tag der offenen Tür am Sonntag, 1. September, von 11-18 Uhr am Madrider Ring und Freunder Weg gefeiert. 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtbetriebs sind seit 25 Jahren im Zusammenschluss des Aachener Stadtbetriebs für Aachen und ihre Bürgerinnen und Bürger im Einsatz.

Aachen als die lebens- und liebenswerte Stadt hervorbringen, die sie ist: Dafür sorgen die 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Aachener Stadtbetriebs täglich. Sie sind immer und überall im Einsatz. Weil sie Aachen von ihrer schönsten, sichersten und saubersten Seite zeigen wollen.

Seit 25 Jahren arbeitet das große Team Hand in Hand. Zum Jubiläum öffnet der Betrieb Türen und Tore und lädt ein zu einem großen Fest auf den Geländen am Madrider Ring und am Freunder Weg. Ab 11 Uhr stehen die Tore der Betriebshöfe allen offen, die sich informieren, mitmachen und mitfeiern möchten.

Saubere Straßen, üppige Blühstreifen, gepflegte Parkanlagen, sichere Spiel- und Sportplätze, die Unterhaltung der Straßen und Brücken werden als Aufgaben im Stadtbetrieb ebenso gebündelt wie Projekte wie den Frühjahrsputz oder den Aufbau des Archimedischen Sandkastens. Ob Karnevalszüge, Winterdienst, Karlspreisverleihung, Alemannia-Aufstiegsfeier – oder bei außergewöhnlichen Einsätzen wie beim Hochwasser und nach Sturmschäden: Seit 25 Jahren, im Zweifel auch rund um die Uhr, kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter professionell und pragmatisch um die Belange der Stadt – und bei all dem steht das Wohl der Stadt und ihrer Bürger*innen im Fokus.

„Für uns. Für Euch. Für Aachen.“

„Es ist ein besonderes Jubiläum und das wollen wir mit den Aachener Bürgerinnen und Bürgern feiern“, betont Indra Balsam, Betriebsleiterin des Aachener Stadtbetriebs. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten täglich mit viel Herz und Engagement, sie packen an, überall, wo sie gebraucht werden. Jetzt freuen sie sich bei unserem Tag der offenen Tür zu zeigen, welche Aufgaben sie alle für die Stadt und ihre Bürger*innen übernehmen. Ganz getreu unseres neuen Leitspruchs: Für uns. Für Euch. Für Aachen.“

Einmal mit dem Müllwagen oder der Kehrmaschine fahren, mit dem Hubwagen rauf auf 30 Meter Höhe, lernen, wie ein Baum gepflanzt wird, Schilder beplotten, eine Führung durch die KFZ-Werkstatt machen, Schlüsselanhänger bauen, Sortierspiel mit Tonne Berta, Salzhalle besichtigen, Steine pflastern, Blumengestecke fertigen, Bagger- und Kranführerschein machen und vieles mehr wird angeboten.

Was ist bei der Baumpflege zu beachten? Welcher Abfall kommt in welche Tonne? Wie funktioniert die Instandhaltung unserer Straßen? Wer wartet die Geräte auf den Spielplätzen? Die verschiedenen Bereiche des Aachener Stadtbetriebs stellen ihre Arbeit vor, informieren, geben Tipps und freuen sich über viele neugierige Besucherinnen und Besucher. Der umfangreiche Fuhrpark des Stadtbetriebs kann begutachtet und im Archimedischen Sandkastens kann gebuddelt werden, außerdem gibt es eine Schnitzeljagd über das Gelände mit einer abschließenden Überraschung für Kinder.

Herausforderungen annehmen

„Dir Mitarbeitenden des Staatsbetriebs übernehmen täglich wesentliche Aufgaben für unsere Stadt. Das tun sie seit 25 Jahren in diesem Zusammenschluss“, sagt Heiko Thomas, Dezernent für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen. „Ob der Wandel von der Abfallentsorgung hin zur Kreislaufwirtschaft, den Einsatz von neuen Materialien im Bereich des Straßen- und Brückenbaus, oder die Veränderung der Sichtweise auf Stadtbäume und Stadtgrün: Der Aachener Stadtbetrieb reagiert nicht nur auf gesetzliche Änderungen und allgemeine Entwicklungen, sondern gestaltet aktiv mit.“

Der Aachener Stadtbetrieb wurde 1999 aus dem früheren Grünflächenamt sowie dem Amt für Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Fuhrparkwesen zum Aachener Stadtbetrieb zusammengeschlossen. Seit 2007 komplettiert der bereits vor 65 Jahren gegründete Baubetriebshof diese Vereinigung. Indra Balsam: „Der Stadtbetrieb ist ein Herzstück von Aachen. Unsere Engel in Orange sind ein großes Team, das gemeinsam anpackt. Für uns. Für Euch. Für Aachen.“

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Ahrweiler Weinwochen – Proklamation der Burgundia 2024/2025

Ahrweiler – Die Besucher erwarten vom 30. August bis 1. September sowie vom 6. bis 8. September zwei unvergessliche Wochenenden voller Genuss, Musik und Geselligkeit. – Großer Winzerfestumzug am 1. September – Die vier mächtigen Stadttore im mittelalterlichen Ahrweiler heißen die Besucher am ersten und zweiten Septemberwochenende willkommen zu den Ahrweiler Weinwochen – dem größten und traditionsreichsten Weinfest im Ahrtal. Die Besucher erwarten vom 30. August bis 1. September sowie vom 6. bis 8. September zwei unvergessliche Wochenenden voller Genuss, Musik und Geselligkeit. Im Herzen der Stadt, vor der beeindruckenden Pfarrkirche St. Laurentius, verwandelt sich der Marktplatz in ein pulsierendes Zentrum des Weingenusses. Während die Weinbuden am ersten Wochenende von den Ahrweiler Vereinen betrieben werden, präsentieren am zweiten Wochenende folgende Weingüter aus Bad Neuenahr-Ahrweiler ihre edlen Tropfen: der Ahrweiler Winzer-Verein, die Dagernova Weinmanufaktur, das Weingut Peter Kriechel, das Weingut Peter Lingen, das Weingut Stark-Linden, die Brogsitter Weingüter und die Jungwinzern Next Generation.

Ein Höhepunkt des ersten Festwochenendes ist die feierliche Proklamation der neuen Burgundia, der Weinkönigin von Ahrweiler. Am Freitag, 30. August, um 19.30 Uhr, wird die neue Repräsentantin der Ahrweiler Winzerschaft auf dem Marktplatz gekrönt. Sie tritt die Nachfolge von Michelle Quandt an, die sich aus ihrem Amt verabschieden und der neuen Burgundia die Krone weiterreichen wird.
Am Sonntag, 1. September, ab 14 Uhr, schlängelt sich der traditionelle Winzerfestumzug durch die geschichtsträchtigen Straßen von Ahrweiler. Blumengeschmückte Festwagen, bunte Fußgruppen und mitreißende Musik verbreiten Feststimmung und laden zum Mitfeiern ein. Die Aufstellung erfolgt auf der Friedrichstraße. Durch die Niederhut zieht der Umzug dann über den Marktplatz, die Altenbaustraße, die Oberhut, die Ahrhut und dann nochmal über die Friedrichstraße und die Niederhut zum Markt.

Am Tag des Winzerfestumzuges werden wieder Ahrweiler Schützen der St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft sowie der St. Laurentius Junggesellen-Schützengesellschaft  an den Stadttoren und Zugängen zur Altstadt um die traditionelle Maut in Höhe von 6 Euro bitten. Als Dankeschön für den Obolus erhalten die Gäste den Wert-Coin aus dem bekannten Mehrwertsystem, welcher am Markt, in der Niederhut und am Blankartshof gegen ein Ahrtal-Weinglas eingetauscht werden kann, sowie einen limitierten Ahrweiler Weinwochen Ansteck-Pin. „Die Maut ist unerlässlich, um die Burgundia zu unterstützen und die Ahrweiler Weinwochen mit Winzerfestumzug und großem Live-Musik-Programm auf dem Marktplatz durchführen zu können“, erklärt Steffi Koll-Bensberg, die Vorsitzende des Ahrweiler Weinwochen e.V. „Wir sind den Ahrweiler Schützengesellschaften dankbar, dass sie die Weinwochen erneut mit ihren ehrenamtlichen Diensten unterstützen und die Gäste in ihren Uniformen auf einmalige Art und Weise willkommen heißen.“

Musikalisch wird das Fest von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm begleitet: Von schwungvoller Blasmusik der Ahrtalente, De Feestbende oder der Musikvereinigung Bad Neuenahr-Ahrweiler bis hin Rock, Pop und Schlagersongs mit Cover-Bands wie Rio 5, Skybagg der Tonic Party Band und Plenty Fourty.

Auch das kulinarische Angebot kommt bei den Ahrweiler Weinwochen nicht zu kurz. Auf dem Marktplatz verwöhnen zahlreiche Buden die Gäste mit einer breiten Palette an herzhaften und süßen Köstlichkeiten. Auch die Gastronomie der in der Altstadt lädt mit ihren charmanten Restaurants, Cafés und Eisdielen zum Genießen und Verweilen ein.

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Sportpark Soers – Stadt Aachen lädt zum Infotag am 31. August am Büchel

Aachen – Im Sportpark Soers soll ein „Sportpark für Alle“ entstehen, in dem für zahlreiche Sportarten, Sportvereine im Spitzen- wie im Breitensport und auch für den nicht-organisierten Sport vielfältige Trainings-, Bewegungs- und Wettkampfmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Stadt Aachen lädt am Samstag, 31. August, 10 bis 16 Uhr, zum Bürger*innendialog „Masterplan Sportpark Soers“ auf die Büchel-Wiese ein.

Besucher*innen können sich beim Dialogtag am 31. August umfangreich über den Sportpark Soers informieren. Die Ergebnisse des Masterplanprozesses werden am Büchel ausgestellt. Es stehen zudem zahlreiche Ansprechpartner*innen der Verwaltung vor Ort zur Verfügung. So finden über den Tag verteilt Interviews und Talks zum Sportpark statt, unter anderem um 13.30 Uhr mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Sportdezernent Dr. Markus Kremer und den beteiligten Sportakteuren.

Parallel findet am 31. August von 10 bis 16 Uhr am Büchel das diesjährige „AOK Kunterbunte Spiel- und Sportfest“ statt. Verschiedene Sportvereine sowie der Kinderschutzbund und andere Kooperationspartner stellen sich vor und bieten kostenlose Spiel-, Bewegungs- und Sportangebote für Kinder jeden Alters an. Es gibt Gutscheinhefte und sportliche Geschenke für alle Kinder, die mitmachen.

Weitere Infos: www.aachen.de/sportparksoers.

Zum Sportpark Soers

Die Stadt Aachen befasst sich bereits seit einigen Jahren intensiv mit der Weiterentwicklung des Sportpark Soers zu einem „Sportpark für Alle“, in dem für zahlreiche Sportarten, Sportvereine im Spitzen- wie vor allem im Breitensport und auch für den nicht organisierten Sport vielfältige Trainings-, Bewegungs- und Wettkampfmöglichkeiten entstehen sollen. Sie hat dafür im Februar 2023 einen einjährigen Masterplanprozess angestoßen, in den der Aachener Stadtsportbund und alle in der Soers ortsansässigen Sportvereine aktiv eingebunden worden sind.

Der Masterplan Sportpark Soers führt in einem integrierten Ansatz für das Nutzungskonzept „Sport“ und weitere flankierende Nutzungen alle städtebaulichen, mobilitäts- und verkehrsfachlichen sowie freiraumplanerischen Grundlagen zusammen und gibt auf die inhaltliche Vision eine räumliche Antwort. Mit der Erarbeitung des Masterplans hat die Stadt Aachen das Planungsbüro Karres en Brands (Hilversum, Niederlande) gemeinsam mit dem Büro für Verkehrs-, Stadt- und Umweltplanung PGT (Hannover) beauftragt.

Im Zentrum der Gesamtentwicklung stehen die Errichtung einer neuen städtischen Multifunktionssporthalle mit MobilityHub, einer Reitsporthalle mit Abreitehalle und Para- und Jugendstadion des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), der Bau einer durchgehenden öffentlichen Laufstrecke von bis zu drei Kilometern Länge sowie weitere öffentlicher Sport- und Trainingsanlagen. Die Gesamtentwicklung Sportpark Soers geschieht planerisch eingebettet in die aktuell vorliegende Sportentwicklungsplanung, die parallel in 2023 die kommunalen Sportbedarfe im gesamtstädtischen Kontext ermittelt hat und im Juni 2024 durch den Rat der Stadt Aachen beschlossen wurde.

Die politischen Gremien haben den Masterplan Sportpark Soers im Frühjahr 2024 beraten und das erarbeitete städtebauliche Gesamtkonzept als Grundlage für die weitere Entwicklung des Sportpark Soers bestätigt. Der ausführliche Abschlussbericht steht unter www.aachen.de/sportparksoers zur Verfügung. Alle Ergebnisse werden nun am 31. August im Rahmen einer Informationsveranstaltung und einer Ausstellung am Büchel vorgestellt.

 

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Flut-Gedenkfest in Kall – Die Erlöse gehen als Spende an die Hilfsgruppe Eifel

Kall – Auch drei Jahre nach der Flut sind viele Erinnerungen präsent. Die Menschen auch in Kall erinnern sich an Zerstörung, Trauer und Verzweiflung. Aber auch an all das, was seitdem bereits geschafft wurde. Und ganz besonders an den Zusammenhalt in der schweren Zeit, an die vielen freiwilligen Helfer, die einfach ungefragt mitangepackt haben. Vieles an zerstörter Infrastruktur wurde bereits in Gänze oder teilweise wiederhergestellt. Dennoch wird es noch einige Jahre dauern, bis alle Schäden behoben sind.

In der Gemeinschaft möchte die Gemeinde Kall gemeinsam mit allen Bürger/innen und Gästen am Samstag, 31. August 2024, ab 15 Uhr auf dem Kaller Bahnhofsvorplatz der Flut vor drei Jahren gedenken. Auch soll in diesem Rahmen die bei der Flut zerstörte und wiederaufgebaute Brücke Weiherbenden offiziell eröffnet werden.

Die Veranstaltung startet mit einem ökumenischen Gedenkgottesdienst, den die beiden Kaller Pfarrer Klemens Gößmann und Christoph Ude zelebrieren. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom Chor St. Nikolaus unter der Leitung von Holle Goertz

Anschließend werden Bürgermeister Hermann-Josef Esser, die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung Ina Scharrenbach sowie Landrat Markus Ramers Grußworte sprechen.

„Besonders wichtig war uns auch, die gesamte Kaller Feuerwehr mit den Löschzügen aus Kall, Sistig und Wahlen einzuladen, ebenso die DLRG und das DRK Kall sowie die THW-Ortsgruppe Schleiden“, so Bürgermeister Hermann Josef Esser. Sie alle, so Esser, haben in der Flutnacht bzw. den folgenden Wochen Unglaubliches geleistet.

Als Symbol des Wiederaufbaus darf sicher die offizielle Eröffnung der Brücke Weiherbenden in unmittelbarer Nähe zum Bahnhofsvorplatz gelten, die erfolgt, bevor dann alle Gäste zum Austausch und gemütlichen Verweilen bei Musik und Tanz eingeladen sind. Für die Kinder bietet das Rewe-Center auf seinem Parkplatz ein buntes Programm. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag von der Musikkapelle Kall, in den Abendstunden übernimmt DJ Tom Ley von X-Projekt mit Hits aus den 80ern, 90ern und 2000er Jahren.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der Sötenicher Ludwig Werle ist mit zwei Imbisswagen vor Ort, das Kaller Café Lin bietet Kuchen und Cocktails an. Auch die am Bahnhofsplatz ansässigen Gastronomiebetriebe halten ihr Sortiment bereit.

„Ein besonderer Dank geht an die Kaller Karnevalisten der KG „Löstige Bröder“, die den Getränkeausschank an diesem Tag übernehmen“, so Markus Auel, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Die Erlöse aus dem Flut-Gedenkfest gehen als Spende an die Hilfsgruppe Eifel.

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Tourismus

Das Ahrtal kooperiert mit QTA, Europas größter Reisebüro-Allianz

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Partnerschaft zur deutschlandweiten Vermarktung des Ahrtals und Förderung von Nachhaltigkeit – Die Quality Travel Alliance (QTA), Europas größte touristische Vertriebsallianz, und die Region Ahrtal haben eine strategische Partnerschaft zur Förderung des Tourismus in der Region geschlossen. Diese Kooperation zielt darauf ab, das Ahrtal in die Vermarktung der QTA mit rund 3.900 angeschlossenen Reisevertriebspartnern aufzunehmen und nachhaltige Projekte in der Region gezielt zu fördern. Laut QTA-Sprecher Thomas Bösl geht es nicht nur um Solidarität nach der Flutkatastrophe, sondern darum, das Ahrtal als Musterregion im nachhaltigen Tourismus zu positionieren. „Wir sehen im Deutschland-Tourismus mittlerweile einen klaren Trend hin zu nachhaltigem Tourismus. Hier gilt es jetzt, das Ahrtal zu positionieren und dahingehend zu fördern,“ so Bösl.

Der Fokus der Partnerschaft liegt auf der Entwicklung und Vermarktung von Natur- und Aktivtourismus sowie auf kulturellen und kulinarischen Angeboten. Gemeinsame Marketing- und Vertriebsmaßnahmen sollen dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad des Ahrtals als nachhaltige Tourismusdestination zu steigern. Ein weiterer Aspekt der Zusammenarbeit ist der Ausbau des Incentive- und Kongresstourismus, um das Ahrtal als Geschäftsreiseziel zu etablieren. Andreas Lambeck, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus, betont, dass die QTA nicht nur durch ihr Netzwerk, sondern auch durch die Förderung der Nachhaltigkeit im Tourismus ein idealer Partner für das Ahrtal ist.

In den kommenden Monaten sind umfassende Informationskampagnen, Veranstaltungen und Marketingaktionen geplant, um die Ziele der Partnerschaft weiter voranzutreiben. Dazu gehören die Entwicklung von Produkten für den Reisevertrieb, geplante Expedient:innenreisen und Arbeitsgruppen zu den Themen „Grüne Energie“ und Klimawandel. Auch die Ahrtal-Werke, der regionale Energieversorger mit Fokus auf erneuerbare Energien, werden eingebunden. Zudem konnte der Ahrtal-Tourismus Kontakte zum Klimabüro von Focus Earth sowie zum Institut für qualifizierende Innovationsforschung (IQIB) vermitteln, um das Netzwerk weiter auszubauen. Beide Institutionen sind im Ahrtal ansässig.

Thomas Bösl betont die Bedeutung der Kooperation: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit dem Ahrtal, einer vielfältigen und wunderschönen Region mit unzähligen Möglichkeiten, Urlaub und Freizeit zu genießen. Gleichzeitig setzen wir deutschlandweit ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Tourismus.“

Über die Quality Travel Alliance (QTA): Als größte touristische Vertriebsallianz mit Sitz in Deutschland umfasst die QTA derzeit rund 3.900 Reisebüros und bündelt einen Umsatz von rund 2,6 Mrd. Euro. Allianzpartner sind die Ketten und Kooperationen AER Kooperation AG, Reiseland GmbH & Co. KG, rtk/RT-Reisen GmbH sowie TVG.

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Top-Events

Live-Training mit der 4-fachen Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl am 21. September in Aachen

Aachen – CHIO Aachen CAMPUS – Die 4-fache Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl gibt gemeinsam mit Bruder Benjamin Werndl Live-Training in der Soers – 4x Gold bei Olympischen Spielen. 1x WM-Gold. 6x EM-Gold. 7x Deutsche Meisterin. 2023 zudem der Eintrag auf der legendären Siegertafel beim CHIO Aachen. Jessica von Bredow-Werndl. Dieser Name steht für Erfolg. Spätestens mit ihrer phänomenalen Vorstellung in Paris ist die bayrische Dressurreiterin mit ihrem Herzenspferd Dalera im Reitsport-Olymp angekommen. Am 21. September kommt die 38-Jährige mit ihrem Bruder Benjamin in die Aachener Soers, um im Rahmen eines Live-Trainings beim CHIO Aachen CAMPUS zu zeigen, worauf es ihnen in der täglichen Arbeit und im Umgang mit ihren Pferden ankommt. Wir haben Jessica von Bredow-Werndl im Vorfeld zum Interview getroffen und mit ihr über ihre unvergessliche Olympia-Reise und das Live-Training im Deutsche Bank Stadion gesprochen.

CHIO Aachen CAMPUS: 4-fache Olympiasiegerin. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Eine unglaubliche Leistung. Was geht Ihnen beim Gedanken daran durch den Kopf?

Jessica von Bredow-Werndl: Es ist ehrlich gesagt noch nicht so richtig angekommen. Ein Wort, das mir in den vergangenen Tagen immer wieder in den Sinn kommt: überwältigend. Dieses ganze Erlebnis in Paris, diese unfassbare Stimmung im Schlosspark von Versailles und dann natürlich noch dieses überragende Ergebnis. Ich wurde mehr als nur einmal von meinen Emotionen übermannt. Das alles gemeinsam mit einem so wundervollen Pferd wie Dalera zu erleben, erfüllt mich mit ganz großer Dankbarkeit.

CHIO Aachen CAMPUS: Lässt sich diese 17-jährige Stute für Sie eigentlich noch mit Worten beschreiben?

Jessica von Bredow-Werndl: Was wir in den vergangenen neun Jahren gemeinsam erlebt haben, ist einfach unglaublich. Wir sind seit 2015 ein Team und reiten seit sieben Jahren zusammen auf Top-Niveau.  Drei Jahre waren Dalera und ich ungeschlagen. Das ist einfach der Wahnsinn. Sie ist aber viel mehr als nur meine Sportpartnerin. Die Zeit, die ich mit ihr verbringen darf, fühlt sich niemals normal an und ich bin für jeden Tag dankbar. Es gibt ein berühmtes Zitat, das Winston Churchill zugeschrieben wird: „No hour of life is wasted that is spent in the saddle.“ Für mich gilt das mit Dalera. Jede Stunde, die ich mit ihr verbringe, ist ein Geschenk. Unsere Beziehung ist eine wie zwischen zwei besten Freundinnen. Wir sind ein eingespieltes Team. Und wenn sie dann mal wieder den Schalk im Nacken hat und beim Ausritt in den Wald ihre Faxen macht, dann spüre ich ihre unbändige Lebensfreude.

CHIO Aachen CAMPUS: Wie haben Sie Olympia in Paris im Vergleich zu Ihren ersten Gold-Spielen von Tokio erlebt?

Jessica von Bredow-Werndl: Zunächst einmal war die Atmosphäre einfach atemberaubend. Die Kulisse im Schlossgarten von Versailles ikonisch, die Stimmung der Zuschauer unbeschreiblich. Dazu konnte diesmal meine ganze Familie mit dabei sein, was aufgrund der Corona-Pandemie 2021 in Tokio nicht möglich war. Es war zwar recht anspruchsvoll, den Sport und die Familie zeitlich unter einen Hut zu bekommen, aber gerade die Stunden mit unseren Kindern haben mir während der Wettkampftage geholfen, runterzukommen. Der Druck war im Vergleich zu den Olympischen Spielen davor  irgendwie nochmal größer, natürlich auch der, den ich mir selbst gemacht habe. Wieder Gold im Einzel ist unfassbar. Emotional anstrengender war aber tatsächlich der Mannschaftswettbewerb. Zu wissen, dass man nicht nur für sich selbst, sondern für Deutschland an den Start geht, ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Dass es auch im Team am Ende für Gold gereicht hat, ist natürlich mega.

CHIO Aachen CAMPUS: Nach Paris ist vor Aachen. Am 21. September kommen Sie mit Ihrem Bruder Benjamin in die Soers und geben beim CHIO Aachen CAMPUS ein Live-Training. Zum ersten Mal in Deutschland außerhalb von Aubenhausen. Wie groß ist Ihre Vorfreude darauf?

Jessica von Bredow-Werndl: Riesig! Aachen ist für uns beide immer ein ganz besonderer Ort und ein Ort, der Träume entstehen lässt. Bevor ich an Olympisches Gold gedacht habe, stand für mich immer fest, dass ich einmal in Aachen reiten möchte. Benjamin und ich haben im selben Jahr unser Debüt beim CHIO Aachen gefeiert und sind Letzte und Vorletzter geworden (lacht). War nicht die allerbeste Premiere, aber seitdem hat uns dieser Ort nicht mehr losgelassen. Jetzt dorthin zurückzukehren und vor ganz vielen reitsportbegeisterten Zuschauern ein Live-Training abzuhalten, das wird richtig groß.

CHIO Aachen CAMPUS: Worauf dürfen sich die Besucher am 21. September denn freuen?

Jessica von Bredow-Werndl: Echtheit. Freude am und mit dem Pferd. Ganz viele nützliche Tipps für das tägliche Training zuhause. Als Geschwister und Trainingspartner haben wir natürlich eine besondere Verbindung, und das möchten wir auch dem Publikum zeigen. Das Live-Training in Aachen wird in dieser Form für uns das erste Mal sein. Wir basteln aktuell noch am idealen Programm, möchten aber natürlich auch spontan auf das reagieren, was wir im Deutsche Bank Stadion erleben. Wir freuen uns drauf!

Alle Infos zum Live-Training von Jessica von Bredow-Werndl und Benjamin Werndl sowie zum Kartenverkauf gibt’s hier online.

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Gesundheit

GK-Mittelrhein vernetzt Kompetenzen für sicheren Start ins Leben

Region/Mayen-Koblenz – In der Praxis für Gynäkologie und Frauenheilkunde sind werdende Mütter in guten Händen – Vor acht Jahren ist die Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Mittelrhein als fachübergreifende Gemeinschaftspraxis auf dem Gelände des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, Kemperhof, in Moselweiß gestartet. Sie steht wie jede andere niedergelassene Arztpraxis allen Kassen- und Privatpatienten nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung, bietet aber einen entscheidenden Vorteil: Aufgrund der guten Vernetzung mit anderen Abteilungen des GK-Mittelrhein kann das Praxis-Team bei Bedarf rasch auf die klinische Infrastruktur zurückgreifen.

Zum Leistungsportfolio der Praxis gehört auch die Pränataldiagnostik, also die Untersuchung des Ungeborenen, die in der Regel zwischen der 18. und 22. Schwangerschaftswoche möglich ist. „Dabei kontrollieren wir etwa die Organanlagen und führen genetische Untersuchungen wie den Nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) oder eine Fruchtwasserpunktion durch“, erklärt Dr. med. Sebastian Friederichs. Der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit dem Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin ist sowohl im MVZ als auch als Leitender Oberarzt in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Kemperhof tätig. Schwangere benötigen dafür eine fachärztliche Überweisung. Auf besonderen Wunsch der Mutter kann die Pränataldiagnostik auch schon vor der 18. Woche als Selbstzahlerleistung in Anspruch genommen werden.

„Besonders wichtig sind pränatale Untersuchungen bei allen Erkrankungen der Eltern beziehungsweise der Mutter, die auch das Ungeborene betreffen oder seine Entwicklung beeinträchtigen können“, erläutert Georgi Stefanov Kirov. Dazu gehören etwa Nierenfehlbildungen, Stoffwechsel- oder Autoimmunerkrankungen sowie bestimmte Infektionen. „Auch wenn die werdende Mutter dauerhaft Medikamente einnehmen muss, sind entsprechende Untersuchungen sinnvoll“, unterstreicht der Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Kemperhof, der gemeinsam mit Dr. Friederichs Ansprechpartner für Schwangere im MVZ ist. Ergeben sich dabei erste Hinweise auf mögliche Komplikationen, lassen sich diese aufgrund der engen Vernetzung schnell abklären.

Bei Bedarf kann direkt eine darauf abgestimmte gezielte Betreuung während der weiteren Schwangerschaft oder sogar eine Behandlung vor der Geburt in die Wege geleitet werden. Zudem haben die Eltern so die Möglichkeit, frühzeitig eine passende Klinik für die Geburt auszuwählen, in der das Neugeborene dann optimal versorgt wird. Neben den Risiken aus den bereits genannten Punkten spielt das auch eine Rolle, wenn im Schwangerschaftsverlauf Probleme auftreten, die die bevorstehende Geburt beeinflussen können. Dazu gehören insbesondere Gestationsdiabetes, Plazentaschwäche, Beckenendlage des Kindes oder Voroperationen der Mutter.

Das Perinatalzentrum Level-1 im Kemperhof ist etwa darauf spezialisiert, Früh- und Neugeborenen mit höchstem Risiko zu versorgen. Dazu arbeiten die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie die Anästhesie des Kemperhofs eng zum Wohle von Mutter und Kind zusammen. Rund um die Uhr sind Neonatologen, also Spezialisten für Frühgeborene und kranke Neugeborene, im Einsatz, um die Betreuung der kleinen Patienten auf höchstem medizinischen Niveau sicherzustellen und den Eltern zur Seite zu stehen.

„Wir bieten werdenden Eltern ein umfassendes Angebot aus einer Hand mit dem Vorteil, dass Mutter und Kind auch während der Geburt und danach von vertrauten Ansprechpartnern begleitet und betreut werden“, betont Friederichs, der auch das Perinatalzentrum koordiniert. „Ein zusätzlich belastender Transport in eine andere Klinik sowie eine größere räumliche Trennung von Mutter und Kind können vermieden werden, falls das Baby kinderärztlich behandelt werden muss“, ergänzt Manuel Ohlert, Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Kemperhof.

Die Sprechzeiten der Praxis in der Koblenzer Straße 163 sind auf der Homepage unter https://www.gk.de/praxen/koblenz-moselweiss/frauenheilkunde-und-geburtshilfe abrufbar. Termine können dort auch direkt online gebucht werden.

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Kunst & Kultur

Öffentliche Bücherei Meckenheim eröffnet

Meckenheim – Medienbestand der „Bücherbrücke“ richtet sich an Leserinnen und Leser jeden Alters – Die Öffentliche Bücherei Meckenheim ist eröffnet. Nachdem die Kinder und Jugendlichen das umfangreiche Angebot schon seit Beginn der Sommerferien nutzen konnten, steht der komplette Medienbestand jetzt auch den erwachsenen Leserinnen und Lesern zur Verfügung. Im Beisein zahlreicher Gäste, darunter der Landtagsabgeordnete Jonathan Grunwald und die Meckenheimer Ehrenbürgerin Erika Meyer zu Drewer, durchtrennten Bürgermeister Holger Jung, Büchereileiterin Franzis Steinhauer, der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz und die städtische Fachbereichsleiterin Silvia Klemmer das rote Band und eröffneten damit den Meckenheimer Standort der interkommunalen Öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter. Bei der vorangegangenen Eröffnung des Standortes Alfter war bereits der im Rahmen eines Namenswettbewerbs prämierte Titel für die Bücherei bekanntgegeben worden: Bücherbrücke – Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter.

Bürgermeister Jung zeigte sich hocherfreut über die große Resonanz, sprach von einem feierlichen Akt und dankte allen, die zur interkommunalen Lösung und damit zum Erhalt der Bücherei am bekannten Standort beigetragen haben. Er nannte unter anderem die politischen Gremien, die durch ihre Beschlüsse das Konzept vorangebracht haben, das Land NRW und im Speziellen die Bezirksregierung Düsseldorf, die als Fördergeberinnen beiden Kommunen eine Zuwendung in Höhe von 202.179 Euro zur Verfügung stellen, den neu gegründeten und emsigen Förderverein LeseZeichen um seinen Vorsitzenden Christian Dürig und nicht zuletzt das hochmotivierte Team um die Büchereileiterin Franzis Steinhauer. „Ganz wichtig war von Beginn an das ehrenamtliche Engagement“, bekräftigte Jung. „Egal, ob die Arbeit des Fördervereins oder der Einsatz hinter der Büchereitheke beziehungsweise zwischen den Bücherregalen, ich bin total begeistert davon, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich hier einbringen“, lobte der Bürgermeister. Allein 34 Ehrenamtliche helfen mit, der Förderverein zählt bereits nach wenigen Monaten seines Bestehens 85 Mitglieder.

Vor der Eröffnung der „Bücherbrücke – Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter“ lag jedoch ein längerer Weg: Nach der Ankündigung des Erzbistums Köln im Sommer 2021, die finanzielle Förderung für sieben Vertragsbüchereien, darunter auch die Katholische Öffentliche Bücherei in Meckenheim, bis Ende letzten Jahres einzustellen, wurde politisch sehr schnell der Auftrag an die Verwaltung formuliert, die Öffentliche Bücherei in Meckenheim zu erhalten. Nachdem Versuche der Katholischen Kirchengemeinde, die Bücherei in Meckenheim in eigener Trägerschaft in Kooperation mit der Stadt aufrecht zu erhalten, gescheitert waren und auch der Vertrag in Alfter zwischen Kommune und Kirche nicht mehr verlängert werden konnte, wurden zunächst verwaltungsintern Überlegungen angestellt, zukünftig gemeinsame interkommunale Wege zur Fortführung der Büchereien zu gehen. Es folgte eine intensive Zeit der Vorbereitung dieses Vorhabens, die geprägt war von vielen Gesprächen und einer intensiven Beratung in den politischen Gremien. Am 13. Dezember 2023 fasste der Rat der Stadt Meckenheim schließlich den Beschluss zur Gründung der interkommunalen Öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter mit zwei Standorten. Die Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen der Stadt Meckenheim und der Gemeinde Alfter zur Neugründung der interkommunalen Öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter erfolgte nur wenige Tage später am 18. Dezember 2023 durch die beiden Bürgermeister.

Die Wiedereröffnung der Öffentlichen Bücherei ist für die Stadt ein wichtiger Tag und ein starkes Zeichen für die Lese- und Medienkultur in Meckenheim. In finanziell schwierigen Zeiten ist es auch dank der Förderung durch das Land gelungen, an alt bekannter Stelle einen wichtigen Akzent in der Meckenheimer Bildungs- und Kulturlandschaft zu setzen.

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News

Die sechste Aachener Fairtrade-Messe öffnet am Samstag 24. August ihre Pforten

Aachen – In diesem Jahr findet bereits die sechste Aachener Fairtrade-Messe am Samstag, 24. August, von 11 bis 18 Uhr, in der Aula Carolina an der Pontstraße, statt. Das Bündnis FAIR-Handeln, das Eine-Welt Forum Aachen und die Fairtrade-Stadt Aachen laden alle Interessierten ein, sich die insgesamt 21 Stände der Ausstellenden anzusehen.

Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich auf die nächste Messe: „Aachen ist eine Fairtrade-Stadt. Das zeigt auch die erfolgreiche Fairtrade-Messe, die bereits zum sechsten Mal stattfindet und mittlerweile einen festen Platz im Veranstaltungskalender hat. Die Bandbreite vom fairen Smartphone bis zu feinen Lebensmitteln beweist, dass Fairtrade in fast allen Lebensbereichen angekommen ist. Was mich besonders freut: In diesem Jahr ist das wichtige Thema Upcycling erstmals auf der Messe vertreten.“

„Die Fairtrade-Messe will zeigen, dass es nicht darum geht, immer mehr zu konsumieren, sondern auf eine genussvollere und nachhaltigere Art und Weise“, betont Mona Pursey vom Eine-Welt-Forum. Siegbert Gossen von der Steuerungsgruppe Fairtrade sagt: „Der faire Handel hilft dabei, dass die Produzierenden bessere Einkommen erzielen und die, die entsprechende Produkte anbieten, sich besser vernetzen.“ Diese Entwicklung würde auch den hiesigen Einzelhandel stärken. Und Martin Luhn zeigt sich stellvertretend für viele andere Geschäftsleute erfreut darüber, „dass immer mehr Kund*innen sehr genau wissen wollen, wie die Produkte entstanden sind, die im Einzelhandel zu kaufen sind“.

Die bei der Fairtrade-Messe vorgestellten Produkte reichen von Lebensmitteln über Schmuck und Kleidung bis hin zu fairen Smartphones und fairen Reisen.

Außerdem können die Besucher*innen an Infoständen des Eine-Welt Forums Aachen, der Fairtrade-Stadt Aachen und des Ernährungsrats Aachen & Region mit Fachleuten ins Gespräch kommen und sich Fragen beantworten lassen.

Die folgende Unternehmen stellen in diesem Jahr ihre Produkte aus und vor: Accept Reisen, CONTIGO Fairtrade Shop, Enactus Aachen, Fairphone Community Aachen, FarbeRaumKunst, Farbenliebe, Gut Paulinenwäldchen, Hubert & Therese, InMemoriam Betstattungshaus, Kandaka naturals, Lana Organic , Piet und Lotta, Pulliparty/Trullafabrik, Schmucksalon Pescado, Tausendflausenkraut, Tikondane Kaffee, vom Fass, vyda App, Weltladen, Weltweit am Dom und Yucca Design.

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Die „Lange Tafel der Vielfalt“ auf dem Aachener Katschhof

Aachen – Mit der „Langen Tafel der Vielfalt“ lädt die Stadt Aachen alle Bürger*innen am Samstag, 31. August, ab 12 Uhr auf den Katschhof ein, um gemeinsam die bunte und engagierte Stadtgesellschaft, die Vielfalt und Weltoffenheit Aachens, zu feiern. Nach dem großen Erfolg der ersten „Langen Tafel der Vielfalt“ im vergangenen Jahr soll die aktuelle Open-Air -Veranstaltung wieder einen Ort für Begegnung und Austausch mitten im Herzen Aachens bieten.

Nicht nur die Aachener*innen sind zur „Langen Tafel der Vielfalt“ eingeladen. Auch alle Initiativen, Vereine und Organisationen, die sich im Bereich Vielfalt und Teilhabe engagieren, sind herzlich willkommen. Der Tisch ist gedeckt und alle sind eingeladen, ihr Picknick mitzubringen und es mit ihren/seinen Tischnachbar*innen zu teilen. Vor Ort gibt es zusätzlich verschiedene Speisen- und Getränkeangebote. Die Veranstaltung wird von einem bunten Bühnenprogramm auf der Rathaustreppe mit Musik, Tanz und Comedy sowie einem „Markt der Vielfalt“ mit zahlreichen Infoständen begleitet.