Kategorien
Politik

Mit Vernetzung gegen Finanzkriminalität

Region/Düsseldorf – Im neuen Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität hat sich Bayerns Finanzminister Füracker gemeinsam mit Amtskollege Dr. Optendrenk informiert, wie Nordrhein-Westfalen seine Steuerfahndung umbaut: „Wir brauchen eine lückenlos enge Zusammenarbeit der Länder beim gemeinsamen Kampf gegen organisierte Finanzkriminalität“

Die Gründung eines bundesweit bislang einzigartigen Landesamtes zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) stößt über Nordrhein-Westfalens Grenzen hinweg auf großes Interesse. Am Mittwoch, 4. September 2024, besuchte der bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker die neue Behörde gemeinsam mit seinem nordrhein-westfälischen Amtskollegen Dr. Marcus Optendrenk, um sich vor Ort ein Bild zu machen, wie die gesamte Steuerfahndung des Landes mit rund 1200 Beschäftigten hier gebündelt und organisatorisch noch wirkungsvoller aufgestellt wird.

Minister Füracker sprach in Düsseldorf mit der Behördenleitung des LBF NRW über den Aufbauprozess und die Struktur der neuen Behörde, konkret ging es zudem um Deliktsfelder wie Geldwäsche, Umsatzsteuerbetrug und Finanzkriminalität im Netz, um aktuelle Herausforderungen in diesen Bereichen und Maßnahmen. „Angesichts der Dimensionen professionalisierter Finanzkriminalität braucht es für eine erfolgreiche Bekämpfung gebündelte Expertise und angemessene Fahndungskapazitäten. Auch Bayern hat deshalb bereits vor über zehn Jahren die ,Sonderkommission Schwerer Steuerbetrug‘ gegründet. Als schlagkräftigte Elitetruppe der Steuerfahndung deckt sie seitdem erfolgreich besonders schwere und umfangreiche Steuerstraftaten auf und unterstützt andere Behörden bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“, so Minister Füracker. „Der Austausch ist wichtig, damit wir die Verzahnung unserer Behörden weiter voranbringen können. Beim gemeinsamen Kampf gegen organisierte Finanzkriminalität brauchen wir eine lückenlos enge Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinweg“, betonte Füracker weiter.

Dieses gemeinsame Ziel bekräftigte auch Minister Dr. Optendrenk: „Die Geldströme des Terrors und der Organisierten Kriminalität fließen schnell, international und digital. Bei ihrer effektiven Verfolgung können wir uns Reibungsverluste an Staats- oder Zuständigkeitsgrenzen nicht leisten, wenn wir Straftätern einen Riegel vorschieben und das Geld unserer Bürger schützen wollen“, erklärte er. „Wir sind froh, mit Bayern einen starken Partner innerhalb der Ländergemeinschaft zu haben, um schlanke Kooperationsstrukturen und optimale Schnittstellen zwischen den Ermittlungsbehörden zu fördern.“

Die Vernetzung mit anderen Behörden im Bereich Finanzkriminalitätsbekämpfung in Deutschland und der Europäischen Union ist laut Minister Dr. Optendrenk eines der Hauptziele des neuen LBF NRW. „Im vergangenen Jahr hat Nordrhein-Westfalen nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Ermittlungsbehörden, der Europäischen Kommission und der Europäischen Staatsanwaltschaft zu einer Fachtagung in Brüssel zusammengebracht mit dem Ziel, gemeinsam mehr Schlagkraft im Kampf gegen organisierte Finanzkriminalität zu entwickeln“, erklärt er. „In der vergangenen Woche war mit der FIOD die niederländische Steuerfahndung im LBF NRW zu Gast. Das sind vielversprechende Ansätze, denn moderne Kriminalitätsbekämpfung braucht einen Schulterschluss.“

Kategorien
News

Urgestein aus Grauwacke für ein Eifeler Urgestein

Mechernich – Grauwacke für ein Urgestein – Rheinisches Freilichtmuseum Kommern setzt dem verstorbenen Geobotaniker und Eifel-Aktivisten Prof. Dr. Wolfgang Schumacher aus Antweiler ein Denkmal – „Urgestein aus Grauwacke für ein Eifeler Urgestein“ titelt der Schleidener und Euskirchener „WochenSpiegel“ in seiner ersten Septemberausgabe 2024 über ein im Freilichtmuseum Kommern geplantes Denkmal für Wolfgang Schumacher.

Der Geobotaniker, Universitätsprofessor und ausgewiesene Eifelkenner und Förderer des Landstrichs war am 29. Oktober vergangenen Jahres verstorben. Er hinterließ Ehefrau Rita, mit der er seit 1968 verheiratet war, seine Söhne Bernd und Dirk, deren Ehefrauen Angela und Tanja, und die drei Enkeltöchter Franziska, Johanna und Christina, auf die er besonders stolz war. Die Familie war im Hospiz um ihn und bei ihm.

Professor Dr. Wolfgang Schumacher war Erfinder des Vertragsnaturschutzes, Berater der NRW-Landesregierung und der Unterstützer vieler Naturschutz- und Kulturprojekte. „Es gibt wohl kaum jemanden, der das Bewusstsein für den Erhalt von seltener Flora und Fauna in der Eifel so geschärft und geprägt hat wie der Geobotaniker aus Antweiler“, schreibt der Redakteur Michael Nielen im „WochenSpiegel“.

Dem Museum eng verbunden

Der NRW-Stiftung war es nach Auskunft von Ralf Sawatzki ein Anliegen, dem großen Naturschützer ein Denkmal zu setzen. Und der Ort, an dem das Denkmal entstehen soll, war auch schnell gefunden, so der frühere Arbeitsamtschef und jetzige Botschafter der NRW-Stiftung: „Dem LVR-Freilichtmuseum Kommern war Wolfgang Schumacher immer sehr verbunden.“

Museumschef Dr. Carsten Vorwig ist es eine Ehre, dass der Gedenkstein im Museum bearbeitet und aufgestellt werden soll. Bei einem Pressetermin erinnerte sich Vorwig an eine Untersuchung über die Artenvielfalt im Museumsgelände, die Schumacher vor langen Jahren durchgeführt hatte: „Wir haben vor kurzem noch einmal schauen und zählen lassen und waren erstaunt, dass alle Arten noch da sind.“ Das Rheinische Freilichtmuseum scheine mithin ein guter Platz für die Flora zu sein.

„Das Rohmaterial für Schumachers Gedenkstein ist Grauwacke aus dem Ahrtal bei Schuld. Das Urgestein wiegt rund zwei Tonnen – und passt genau zu dem Mann, an den er erinnern soll“, so Michael Nielen. Wo der Stein seinen endgültigen Platz erhalten soll, wurde noch nicht verraten. Einstweilen liegt er neben der Werkstatt der Museums-Steinmetzin Ulrike Glaubitz in der Baugruppe „Bergisches Land“.

„Wagges“ mit Ecken und Kanten

Ralf Sawatzki sagte über die Auffindung des Findlings im Ahrtal: „Als ich den Stein mit seinen Ecken, Kanten, aber auch glatten Flächen sah, wusste ich, das ist Wolfgang…“ Er war mehr als 17 Jahre Vizepräsident der NRW-Stiftung. Auch Rita Schumacher, die Witwe des Professors, war angetan: „Es ist schön, dass auf diese Weise an meinen Mann erinnert wird.“ Steinmetz-Meisterin Ulrike Glaubitz sah es ähnlich: „Das Symbol vom »Fels in der Brandung« passt sehr gut zu Wolfgang Schumacher und seinen Einsatz für Natur und Nachhaltigkeit.“

Die Inschrift soll in der römischen Schriftart „capitalis monumentalis“ gemeißelt werden. Sie zeichne sich durch einen schönen Schattenwurf aus. Ob man zusätzlich eine spezielle Farbe aufbringen werde, um die Lesbarkeit der Inschrift bei Nässe zu garantierten, sei offen. Die Besucher des Freilichtmuseums können der Steinmetzin an den nächsten zwei Sonntagen während der Öffnungszeiten des Museums bei der Arbeit zusehen.

Kategorien
Top-Events

Nürburgring gibt Ausblick auf den Jahreskalender 2025

Nürburg – Die aktuelle Saison läuft am Nürburgring noch in vollen Zügen, da gibt die Rennstrecke und Eventlocation bereits einen Ausblick auf das kommende Jahr. Von internationalen Highlights bis Event-Exoten und von Motorsport bis Entertainment verspricht der Jahreskalender 2025 wieder den einzigartigen Nürburgring-Mix. Ein aktueller Überblick:

Der Veranstaltungskalender des Nürburgrings für 2025 bietet einen vielseitigen Mix aus Motorsport-Highlights, erstklassigen Entertainment-Events und spannenden Sportveranstaltungen.

Spannende Motorsport-Highlights in der Grünen Hölle
Naturgemäß zeichnet sich die längste, permanente Rennstrecke der Welt auch 2025 durch einen attraktiven Motorsport-Kalender aus. Bei den Fans besonders beliebt: der Langstrecken-Motorsport auf der Nordschleife. Das Highlight sind die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die vom 19. bis 22. Juni 2025, wieder Mensch und Maschine einer ultimativen Prüfung unterziehen und gleichzeitig – gemeinsam mit zehntausenden Fans – eine gigantische Motorsport-Party versprechen. Den Auftakt ins Motorsport-Jahr macht wie gewohnt die ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS). Nach dem ersten Rennen am 22. März folgen bis in den Oktober acht weitere Renntage, die in der Regel jeweils auf einen Samstag fallen. Lediglich am 13. und 14. September sind für die NLS zwei Renntage an einem Wochenende vorgesehen und somit auch der einzige Renn-Sonntag der Serie. Mit den Terminen der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) ist ein weiteres Nordschleifen-Format im Kalender zu finden. Gleichmäßigkeits- und Leistungsprüfungen bieten Breitensport vom straßenzugelassenen bis zum renntauglichen Fahrzeug.

Von GT3 bis XXL: Packender Motorsport von Rennwagen bis Racetrucks
Auch auf der Grand-Prix-Strecke kommen die Fans von packendem Motorsport wieder voll auf ihre Kosten. Auf der Sprintvariante treten beim Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix, vom 10. – 13. Juli, die Giganten des Motorsports gegeneinander an. Die Veranstaltung begeistert jedes Jahr die Besucher mit einem familienfreundlichen Konzept aus Motorsport, Festival, buntem Fahrerlager und Messe. Im Rahmenprogramm mit dabei: das ADAC GT Masters. Hochwertige Rennboliden der bekanntesten Automobilmarken der Welt gibt es bei der Fanatec GT World Challenge (29. – 31. August) und beim Porsche Sports Cup (30. Mai – 01. Juni) zu erleben. Ebenfalls PS-stark und vor allem mit actionreichen Drifteinlagen: der Nürburgring Drift Cup, der am 26. und 27. April seinen ersten Lauf ausrichtet und GRIP – das Motorevent, das am 6. Juli die Tuning-Community in die Eifel zieht. Bereits festgelegt ist der Termin der DTM am Nürburgring. Noch müssen sich die Fans bis zur Verkündung jedoch ein wenig gedulden. Die Rennserie wird ihren Jahreskalender in den kommenden Tagen vorstellen.

Erlebnisse mit Musik und Muskelkraft
Abseits krachender Motorensounds warten Anfang Juni kräftige Gitarrenriffs. Rock am Ring lässt vom 7. bis 9. Juni die Herzen der Besucher höherschlagen. Nach der unlängst veröffentlichten, ersten Bandwelle stehen zum 40. Jubiläum des Festivals neben weiteren bekannten Bands „Slipknot“ und „Bring me the Horizon“ bereits als Headliner fest. Ein ähnlich klingender Veranstaltungsname, aber mit einer ganz anderen Intention findet sich derweil mit Rad am Ring im 2025er Kalender. Mitte Juli gehen dabei wieder tausende unermüdliche Teilnehmer an den Start, um die Grüne Hölle mit eigener Muskelkraft zu bezwingen. Die ist übrigens auch beim Hotfoot Run gefragt – jedoch nicht auf zwei Rädern, sondern zu Fuß. Der Hindernislauf findet am 10. Mai statt.

Rasante PS-Klassiker im Renneinsatz
Die Helden und Automobil-Juwelen vergangener Tage haben ebenfalls wieder mehrere feste Plätze im Ring-Kalender ergattert. Auf der Grand-Prix-Strecke und der Nordschleife werden Old- und Youngtimer sowie die Erinnerungen an viele Dekaden des Motorsports zum Leben erweckt. Den Anfang in 2025 macht die Nürburgring Classic vom 13. bis 15. Juni. Im August folgt der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix (1. – 3.) und vom 20. bis 21. September das legendäre ADAC 1000km Rennen. Das ADAC RGB Saisonfinale, die ADAC Westfalen Trophy und nicht zuletzt der Kölner Kurs als historische Motorrad-Veranstaltung runden das geschichtsträchtige Programm ab.

Motorradgottesdienst und Renneinsatz auf zwei Rädern
Apropos Motorräder: Nach der Rückkehr zum Nürburgring in diesem Jahr steht die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) auch in der kommenden Saison im Kalender. Vom 5. bis 7. September geht die Serie mit packendem Zweirad-Rennsport an den Start. Beeindruckende Bilder mit tausenden Motorrädern abseits der Ideallinie wird es am 27. April beim Motorradgottesdienst „Anlassen“ geben. Eines der Highlights im Programm: der gemeinsame Korso über die legendäre Nordschleife.

Vielfältige Indoor-Events: Unterhaltung abseits der Rennstrecke
Auch abseits des Asphalts verzeichnet der Nürburgring weiterhin einen steten Event-Zuwachs. Und somit startet und endet die Saison 2025 in der Grünen Hölle Jahreszeiten-bedingt mit Indoor-Events. Das Internationale Rhein Shiai Karate-Turnier gibt bereits am zweiten Januar-Wochenende den Auftakt, die Deutsche Meisterschaft im karnevalistischen Gardetanzsport hingegen im Dezember das Event-Finale. Beide Veranstaltungen steigen in der ring°arena, genauso wie zwei Cheerleader-Wettkampfformate am 15. und 16. Februar und die „Darts am Ring“-Gala im März. Letztere avanciert im Rahmen des Indoor-Kalenders zum unangefochtenen Fan-Magnet mit über 3.000 erwarteten Fans. Der genaue Termin rund um die fliegenden Pfeile wird in Kürze bekannt gegeben.

Weitere Musik und Entertainment-Formate in den Nürburgring Locations sind für nächstes Jahr ebenfalls angesetzt. Comedy bei NightWash live, der Nürburgring Familientag oder ein bunter Nachmittag beim Disney Channel Mitmach-Kino sind für 2025 beschlossene Sache und werden den Kalender bald ergänzen.

Kategorien
Gesundheit

Blutspende kennt kein Alter – Bundesärztekammer hebt Beschränkungen im Alter auf

Mechernich/Gemünd/Lommersum/Schmidtheim/Zülpich – Es gibt laut Bundesärztekammer keine obere Altersgrenze für die Zulassung zur Blutspende mehr. Wer älter als 18 ist, sich gesund fühlt und fit ist, darf prinzipiell Blut spenden. Der individuelle Gesundheitszustand des Spendenden steht jetzt im Vordergrund. Es wird nicht länger nach einer pauschalen Altersgrenze entschieden, wer spenden darf. Dies gilt auch rückwirkend: Spendende, die aufgrund ihres Alters von der Blutspende ausgeschieden sind, haben die Möglichkeit, wieder zu spenden, sofern das ärztliche Personal ihnen dafür grünes Licht gibt.

So hofft das Rote Kreuz auf möglichst viele Spenderinnen und Spender. Der nächste Termin im Kreis Euskirchen finden im Kurhaus Gemünd (Kurhausstraße 5, 53937 Schleiden) am Dienstag, 17. September, von 15.30 bis 20 Uhr statt. Weiter geht es am Montag, 23. September, von 17 bis 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Lommersum (Haupteingang Löwener Straße, 53919 Weilswist); am Donnerstag, 26. September, von 15.30 bis 20 Uhr im Rotkreuz-Zentrum Mechernich (Bruchgasse 34, 53894 Mechernich); am Freitag, 27. September, von 16 bis 20 Uhr im Bürgerhaus Schmidtheim (Bahnhofsstraße 58, 53949 Dahlem) und schließlich am Dienstag, 1. Oktober, von 15.30 bis 20 Uhr im Forum Zülpich (Blayer Straße 20, 53909 Zülpich).

Wer sich unsicher ist, ob er – zum Beispiel wegen der Einnahme bestimmter Medikamente – Blut spenden darf, kann sich vorab kostenfrei bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter (08 00) 1 19 49 11 erkundigen. Unter www.blutspende.jetzt findet man einen unkomplizierten Online-Check, der sich ebenfalls gut nutzen lässt, um zu testen, ob eine Blutspende möglich ist. Hier kann man auch Termine zur Blutspende buchen.

„Wichtige Hilfe, die ankommt“

„Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt. Allein in NRW sind wir täglich auf bis zu 2.500 Blutspendende angewiesen, um hunderte Krankenhäuser mit entsprechenden Präparaten versorgen zu können“, so der Blutspendedienst West. Gerade junge Menschen seien aufgerufen, zu spenden, da ältere Generationen immer weniger Blut spenden könnten und sich die nachfolgenden Generationen seltener an entsprechenden Terminen beteiligten.

Und auch Edeltraud Engelen, die Blutspendebeauftragte des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen betont: „Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Dies ist eine wichtige Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt!“

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Termin soll man unbedingt einen Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Die eigentliche Spende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen.

Im Anschluss gibt es vom Roten Kreuz eine Stärkung in Form eines Imbisses oder Lunchpakets. Alle aktuellen Blutspendetermine, eventuelle Änderungen sowie weitere Informationen gibt´s kostenfrei entweder telefonisch unter (08 00) 1 19 49 11 oder im Web unter www.blutspende.jetzt.

Kategorien
News

#team wittlichland unterstützt Maxi Stolz bei den Paralympics in Paris

Wittlich – Am vergangenen Wochenende machte sich ein Teil des #teamwittlichland auf den Weg nach Paris, um ein besonderes Ereignis mitzuerleben: Maximilian Stolz aus Eckfeld, ein geschätzter Kollege und Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft im Rollstuhl-Rugby, trat bei den Paralympics an. Unter dem Motto „MAXImal STOLZ“ haben ihn Kolleginnen und Kollegen sowie seine Familie vor Ort überrascht und lautstark unterstützt.

Maximilian Stolz ( Mi. ) zeigte sich überwältigt von der Unterstützung.

In spannenden Spielen gegen die Mannschaften aus Japan, Kanada und den USA verwandelten sie die Arena Champ-de-Mars, direkt am Eiffelturm gelegen, in eine stimmungsvolle Kulisse und sorgten für eine mitreißende Atmosphäre. Der Support aus Wittlich-Land war nicht zu übersehen und zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt im Team.

Ein Teil des Teams um Bürgermeister Manuel Follmann konnte aufgrund eines ausgefallenen Zuges leider nicht nach Paris reisen. Doch der Enthusiasmus ließ sich davon nicht bremsen: Stattdessen feuerten sie die Nationalmannschaft aus dem Büro des Bürgermeisters an, und die Stimmung war auch dort großartig.

Maximilian Stolz zeigte sich überwältigt von der Unterstützung seiner Kolleginnen und Kollegen. „Es bedeutet mir unglaublich viel, dass ihr alle hinter mir steht und mich so großartig unterstützt. Danke an jeden Einzelnen von euch!“, so Maxi nach den Spielen.

Kategorien
Tourismus

Erneut „Vier Sterne Superior“ – Seehotel Maria Laach zertifiziert

Maria Laach – Das Seehotel Maria Laach wurde vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) erneut als Hotel der Kategorie „Vier Sterne Superior“ zertifiziert. Die Zertifizierung gilt für drei Jahre – bis August 2027.

Der Vorstand und Mitarbeiterinnen des Zweckverbands Ferienregion Laacher See überreichten Johanna Schnorr, stellvertretende Leitung der Klosterbetriebe, die Urkunde zur erneuten Zertifizierung. „Die Abtei Maria Laach und der Laacher See sind Leuchttürme des Tourismus. Dazu gehört auch seit vielen Jahrzehnten das Seehotel, dessen Qualität mit der erneuten Zertifizierung wieder einmal bestätigt wurde“, so der Verbandsvorsteher Sebastian Busch, Bürgermeister VG Pellenz, und seine Kollegen Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Johannes Bell, Bürgermeister VG Brohltal.

Das Seehotel Maria Laach verfügt über 55 Zimmer und beschäftigt 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„4 Sterne Hotels“ mit dem Zusatz „Superior“ haben die für die jeweilige Kategorie notwendige Wertungspunktzahl deutlich überschritten. www.seehotel-maria-laach.de

Kategorien
News

Zum 250-jährigen Bestehen von Schloss Dreis – Bischof Ackermann feiert Jubiläum mit Dreisern

Dreis/Wittlich/Trier – Die Familie der Grafen von Walderdorff und die Ortsgemeinde Dreis im Kreis Bernkastel-Wittlich haben am 1. September gemeinsam das 250-jährige Bestehen von Schloss Dreis gefeiert. Eröffnet wurde das Fest mit einem Gottesdienst mit Bischof Dr. Stephan Ackermann in der St.-Martin-Kirche in direkter Nachbarschaft zum Schloss.

Wie die Gesetze, die Gott dem Volk Israel gegeben habe, so eröffneten auch Gebäude wie das Schloss Lebensräume, in denen man sich frei bewegen und sicher leben könne, sagte der Bischof in seiner Predigt. Er blickte dabei auf die Lesung des Sonntags aus dem Buch Deuteronomium, in dem Israel voller Stolz auf die von Gott erhaltenen Gebote schaue. Für das Volk gelte es nun, so der Bischof, nach der Befreiung aus der Sklaverei das Gesetz als „Leitplanken“ für ein gutes Zusammenleben in Freiheit und Gerechtigkeit zu bewahren – „mit Gott als Fixpunkt“. Er zog einen Vergleich zum Grundgesetz, das sich das deutsche Volk vor 75 Jahren „im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“ gegeben habe.

Aber auch das beste Gesetz könne pervertiert werden, wenn es nur um seiner selbst und nicht um der Menschen Willen bestehe, sagte Ackermann. Er bezog sich auf den Lesungstext aus dem Tagesevangelium nach Markus, in dem es im Gespräch zwischen Jesus und den Schriftgelehrten um den eigentlichen Sinn von Gesetzesvorschriften geht. Sie müssten am Menschen orientiert und stets lebensförderlich sein, betonte der Bischof. Und darin seien sie auch ein Bild für ein 250 Jahre altes Gebäude, das ein „wichtiger Bezugspunkt für den Ort“ sei. Es müsse stets auf seinen lebensdienlichen Zweck für seine Bewohnerinnen und Bewohner überprüft werden. Beides, das Gesetz wie das Gebäude, sollten ein Haus sein, „das uns hilft, einander Raum geben und in Würde miteinander zu leben“, sagte Ackermann.

Im Anschluss an den Gottesdienst, den ein Projektchor aus Dreis unter der Leitung von Michael Burg musikalisch gestaltete, fand im Schlossgarten ein Jubiläumsfest statt. In Grußworten ging unter anderen Georg Graf von Walderdorff, der das Anwesen mit seiner Frau Marina und den Kindern seit dem Jahr 2008 bewohnt, auf die Geschichte des Schlosses ein, die stets eng mit dem Ort verbunden gewesen sei. Die barocke Anlage war im Jahr 1774 von den Äbten von Echternach als Sommerresidenz erbaut worden. 1837 erwarb der Beamte und Politiker Justin von Linde das Gut Dreis und bewohnte es. Durch die Heirat einer Enkelin von Linde wechselte der Besitz Mitte der 1890er Jahre in die Familie der Grafen von Walderdorff. Bedeutendster Vertreter der Westerwälder Adelsfamilie war Johann Philipp von Walderdorff, der von 1756 bis 1768 Erzbischof und Kurfürst von Trier war. Der heutige Hausherr Georg Graf von Walderdorff ist Diözesanleiter der Malteser im Bistum Trier, die mit zahlreichen Vertretern und unter anderem mit einem Essensangebot die Veranstaltung unterstützten.

Kategorien
News

Großes Willkommen im Fußballstadion für 1.700 Nachwuchskräfte der Finanzverwaltung NRW

Region/Düsseldorf – Wo sonst die schwarz-gelbe Wand den BVB bejubelt, wurden am gestrigen Dienstag, 03. September 2024 Fanschals und Fahnen mit dem Landeswappen geschwenkt – Ministerpräsident Hendrik Wüst und Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk begrüßen die künftigen Steuerprofis des Landes beim Welcome Day im Signal-Iduna-Park

Mit einem großen Welcome Day im Dortmunder Signal-Iduna-Park hat die Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen rund 1.700 Nachwuchskräfte in ihren Reihen begrüßt. Die meisten von ihnen starten jetzt in ihre Ausbildung oder ihr duales Studium als angehende Steuerprofis. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk hießen sie persönlich im Dienst willkommen. Und: Mit Roman Weidenfeller war auch ein hochkarätiger ehemaliger Profifußballer des BVB als Gastgeber des Events anwesend.

„Corona-Pandemie, Energiekrise, Inflation – die vergangenen Jahre haben uns vor Augen geführt, wie wichtig ein handlungsfähiger Staat für die gesellschaftliche Stabilität ist. Und ein handlungsfähiger Staat braucht einen starken öffentlichen Dienst“, so Ministerpräsident Hendrik Wüst. „Die Beschäftigten der Finanzverwaltung arbeiten meist im Hintergrund, aber umso wichtiger sind sie. Denn sie sichern das finanzielle Fundament unseres Landes und sorgen dafür, dass Nordrhein-Westfalen seine wichtigen Aufgaben – von der Sicherheit über Bildung bis hin zum Klimaschutz – erfüllen kann. Ich habe hohe Achtung vor den vielen jungen Menschen, die sich für diese verantwortungsvolle Aufgabe entscheiden. Sie machen unser Land zukunftsfähig.“

Bei der Premiere des Welcome Day in Dortmund gehe es eben genau darum, die Bedeutung der Finanzverwaltung sichtbar zu machen und dem Nachwuchs besondere Wertschätzung zu zeigen, betont Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk. „Wir modernisieren und digitalisieren unsere Steuerverwaltung mit Hochdruck, wir werden schneller und bürgerfreundlicher – und wir heften uns konsequent an die Fersen professioneller Betrüger, die unsere Gemeinschaft um Milliarden bringen“, erklärt er. „Für diese großen Weichenstellungen und vielfältigen Aufgaben brauchen wir fitte, motivierte Verstärkung. Unsere Anwärterinnen und Anwärter heute sind für mich deshalb die beste Fankurve überhaupt.“

900 der Anwärterinnen und Anwärter starten jetzt in ihr dreijähriges duales Studium an der Hochschule für Finanzen mit Hauptsitz im historischen Wasserschloss von Nordkirchen. Mehr als 600 junge Frauen und Männer beginnen die zweijährige duale Ausbildung. Zudem nahmen weitere Nachwuchskräfte des Landesamtes für Finanzen, des Rechenzentrums, des Landesamtes für Besoldung und Versorgung sowie des Bundeszentralamts für Steuern teil. Nach ihrem Abschluss haben sie vielfältige Entwicklungsperspektiven in einem der mehr als 100 Finanzämter im Land, bei der Betriebsprüfung im Außendienst, der Steuerfahndung, im Ministerium der Finanzen, bei IT-Projekten, in der Lehre oder bei einer der vielen weiteren Dienststellen der Finanzverwaltung.

Auch im kommenden Jahr geht die Ausbildungsoffensive der Finanzverwaltung weiter. Das Bewerbungsportal für den Studien- und Ausbildungsstart im September 2025 ist bereits geöffnet. Mehr Informationen auf die-zukunft-steuern.nrw.

Kategorien
News

Zwei neue Mitglieder im Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen e. V.

Aachen – Die Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen e. V. begrüßt zwei neue Mitglieder im Direktorium: Prof. Dr. Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, und Isabel Pfeiffer-Poensgen, ehemalige Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie derzeitige Geschäftsführerin der Carl Friedrich von Siemens Stiftung.

Astrid Lambrecht leitet als Vorstandsvorsitzende das Forschungszentrum Jülich, eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Europas mit Mitarbeitenden aus 114 Nationen. Ihre beeindruckende wissenschaftliche Karriere umfasst führende Positionen im Geschäftsbereich Physik beim Centre national de la recherche scientifique (CNRS) in Frankreich und internationale Anerkennung durch zahlreiche Auszeichnungen. Sie ist zudem Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Über ihre Mitgliedschaft im Karlspreisdirektorium sagt Lambrecht: „Ich freue mich sehr, im Direktorium des Internationalen Karlspreises mitzuwirken. Als überzeugte Europäerin möchte ich gerne meine vielfältigen Erfahrungen in der Wissenschaft, aber auch im täglichen Leben in Europa in die Direktoriumsarbeit einbringen. Es ist mir ein großes Anliegen, die europäischen Werte zu stärken und eine Brücke vor allem zu jungen Menschen zu bauen.“

Isabel Pfeiffer-Poensgen. Foto: Bettina Engel-Albustin

Isabel Pfeiffer-Poensgen ist Geschäftsführerin der Carl Friedrich von Siemens Stiftung und war zuvor Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Kabinett von Armin Laschet und Hendrik Wüst. Die ehemalige Beigeordnete der Stadt Aachen war zudem Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie erhielt unter anderem 2023 den Deutschen Kulturpolitikpreis. Pfeiffer-Poensgen ist die Enkelin des Textilkaufmannes Dr. Kurt Pfeiffer, einem Gründungsmitglied des Internationalen Karlspreises. Über ihre Intention im Direktorium mitzuwirken erläutert Pfeiffer-Poensgen: „Kunst und Wissenschaft machen nicht an nationalen Grenzen halt; sie sorgen für zahlreiche europäische Begegnungen und erfolgreiche Zusammenarbeit. Diesen Aspekt möchte ich im Direktorium des Internationalen Karlspreises verstärkt einbringen.“,

Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums: „Mit den beiden neuen Mitgliedern sowie deren Wissen und Netzwerken stärken wir unsere europapolitische Arbeit in den Bereichen Wissenschaft und Kultur.“ Die beiden neuen Mitglieder folgen auf die im Januar 2023 verstorbene Irene Schulte-Hillen und auf Ferun Wolf-Böttcher, die im Sommer 2024 auf eigenen Wunsch hin aus dem Direktorium ausgeschieden ist.

Der Internationale Karlspreis zu Aachen

Der Internationale Karlspreis zu Aachen, der 1950 erstmals vergeben wurde, zeichnet Persönlichkeiten oder Institutionen aus, die einen wertvollen Beitrag zur europäischen Einigung und den Zusammenhalt in Europa geleistet haben. Der Preis, der nach dem „Vater Europas“ Karl dem Großen benannt ist, gilt als eine der bedeutendsten europäischen Auszeichnungen.

Kategorien
Politik

Peter Bauer aus Mannebach wird für langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten ausgezeichnet

Daun/Kelberg – Mit der Verleihung der Ehrennadel ehrt das Land Rheinland-Pfalz Bürgerinnen und Bürger, die sich durch eine mindestens zwölfjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der kommunalen, sozialen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Selbstverwaltung, in Vereinigungen mit sozialen oder kulturellen Zwecken oder durch vergleichbare Tätigkeiten ausgezeichnet haben.

Im August 2024 erhielt Herr Peter Bauer aus der Verbandsgemeinde Kelberg diese besondere Ehrung. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Gemeindehaus in Mannebach verlieh Landrätin Julia Gieseking ihm im Namen von Ministerpräsidentin a. D. Malu Dreyer die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz, die zugehörige Urkunde sowie ein Präsent der Kreisverwaltung als Dank für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.

„Seit Jahrzehnten engagieren Sie sich mit Herzblut für Ihre Region. Dieses tolle Engagement ist nicht selbstverständlich und ich freue mich, Ihre Leistungen mit dieser Ehrung zu honorieren und öffentlich zu würdigen. Herzlichen Dank!“, so Landrätin Julia Gieseking. In ihre Gratulation schloss Landrätin Gieseking ebenfalls Frau Ministerpräsidentin a. D. Malu Dreyer, die Kreisbevölkerung und Kreisgremien sowie den Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Herr Thomas Linnertz, mit ein. Zur Verleihung waren ebenfalls Herr Johannes Saxler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kelberg, sowie Malte Möbius, Beigeordneter der Gemeinde Mannebach, anwesend sowie einige Familienmitglieder von Peter Bauer und einige, auch ehemalige, Gemeinderatsmitglieder.

Das ehrenamtliche Engagement von Herr Peter Bauer zeichnet sich durch seinen jahrzehntelangen Einsatz in den Bereichen Naturschutz, Landschaftspflege sowie Heimat- und Geschichtsforschung und Politik aus. Seit 1980 engagierte er sich vielfältig im Eifelverein Ortsgruppe Kelberg und nahm dabei viele Funktionen ein, zum Bei-spiel als Wegepate oder Kulturwart. In der Geschichts- und Heimatforschung hat er zahlreiche Veröffentlichungen in Orts-, Kirchen- oder Familienchroniken geschrieben, sich an Heimatjahrbüchern beteiligt und mehrere Bücher über die Geschichte Mannebachs, über Gelenberg, Reimerath und Bodenbach verfasst. Fast 2.800 Seiten über die Geschichte seiner Heimat – eine beachtliche Leistung und ein wichtiges Zeugnis für die Zukunft! Auch in der Politik war Peter Bauer viele Jahre aktiv und engagierte sich 15 Jahre lang im Ortsgemeinderat Mannebach.

Ihre Gratulation und guten Wünsche für die Zukunft schloss Landrätin Julia Gieseking mit folgenden Worten ab: „Menschen wie Sie werden gebraucht! Ich hoffe, dass Sie noch lange Freude an Ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten haben werden und möchte auch Ihrer Familie herzlich danken, ohne deren Unterstützung und Verständnis ein solches Engagement gar nicht möglich gewesen wäre. Sie haben Ihnen den Rücken freigehalten.“

Der ehemalige Ortsbürgermeister von Mannebach, Walter Eich, und Verbandsgemeindebürgermeister Johannes Saxler, der Herr Bauer für die Verleihung der Ehrennadel vorgeschlagen hatte, schlossen sich ihren Glückwünschen an.