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Dr. Sabine Klauke mit dem Aachener Ingenieurpreis ausgezeichnet

Aachen – Der Preis wird gemeinsam von RWTH und Stadt Aachen mit Unterstützung des VDI verliehen – Als Chief Technology Officer von Airbus macht sich die Ingenieurin insbesondere um Klimaschutz und Nachhaltigkeit verdient – Am Ende packte Dr. Sabine Klauke den alten Aachener Marketing-Slogan von der „sprudelnden Vielfalt“ aus, so abwechslungsreich war ihr Tag verlaufen. Nachdem Klauke, Chief Technology Officer (CTO) von Airbus, mittags noch die Festrede beim Graduiertenfest der RWTH gehalten hatte, wurde sie am Abend mit dem Aachener Ingenieurpreis 2024 ausgezeichnet.

Zwischen Graduiertenfest auf dem CHIO-Gelände und Preisverleihung im Krönungssaal des Rathauses fand Sabine Klauke noch Zeit für einen ausgedehnten Stadtbummel. Für die Ingenieurin war das auch ein „Zurück zu den Wurzeln“, schließlich wurde sie in der alten Kaiserstadt geboren: „Dass ich nun hier in Aachen mit dem Ingenieurpreis ausgezeichnet werde, ist eine wahnsinnige Ehre für mich.“ Insbesondere für ihre Verdienste um Nachhaltigkeit und Verantwortung wurde sie mit dem Preis geehrt, der gemeinsam von RWTH und Stadt Aachen mit Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) verliehen wird. Laut einer Umfrage, so wusste Laudatorin Dorothea Oehm, eine langjährige Wegbegleiterin Klaukes, mache der Ingenieurberuf besonders glücklich. Der Grund, das wurde schnell deutlich, liegt für Klauke darin, Dinge verändern und verbessern zu können. Und das – wichtig! – gemeinsam mit den Menschen. Im Leben lasse sich eben nicht alles über Rechnungen und Gleichungen erklären, Veränderungskompetenz bedeute vielmehr, die Menschen mitzunehmen und „gesamtüberzeugend“ zu sein. Dies, so Dorothea Oehm, gelänge Sabine Klauke mit „wachem Geist und offenem Herzen“.

„Verantwortung übernehmen, Impact haben und die vierte Revolution der Luftfahrt mitgestalten“, so beschreibt Dr. Klauke selbst ihren Antrieb. Früh habe sie gelernt, wie wichtig es sei, die Menschen mitzunehmen, zu vermitteln und so auch die eigene Sichtweise zu erweitern. Klar, dass sie fest daran glaubt, die großen Ziele nur in diversen und interdisziplinären Teams erreichen zu können. Das größte Ziel, die sogenannte vierte Revolution der Luftfahrt (nach dem Fliegen überhaupt, dem sicheren Fliegen und der Demokratisierung des Fliegens, also dem „Fliegen für Alle“), ist die Klimaneutralität des Fliegens bis 2050. „Wir entwickeln Lösungen, von denen unsere Kinder profitieren werden“, so die CTO von Europas größtem Luft- und Raumfahrtunternehmen. Auf dem Weg zur Null-Emission gehe es auch darum, die Flotten zu erneuern, leichter und besser zu machen, sowie auf Bio-Fuels und synthetische Kraftstoffe zu setzen.

Dr. Sabine Klauke nutzte die Bühne des Ingenieurpreises auch für ganz persönliche Einblicke in ihre Karriere. So erzählte sie von einem Kollegen, der sie aufforderte, mal ein bisschen lockerer zu werden, sich nicht immer wieder aufs Neue beweisen zu wollen. „Vielleicht ist das so ein Frauending“ mutmaßte Klauke. Auch habe sie gemeinsam mit dem Unternehmen überlegt, wie sie auch in ihrer exponierten Stellung ein familiengerechtes Leben führen könne, denn „das Team Familie ist für mich die Basis, um den Rest überhaupt schaffen zu können.“

„Von diesem Preis geht daher auch an diesem Abend wieder eine Botschaft aus“, sagte Ina Brandes, Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen. Für mehr Frauen in Führungspositionen brauche es Vorbilder und Dr. Sabine Klauke sei solch ein Vorbild, so die Ministerin, die bereits zum dritten Mal zu Gast beim Ingenieurpreis war – „die einzige Veranstaltung, zu der ich dreimal eingeladen war und dreimal auch teilgenommen habe“, wie sie lachend zu berichten wusste. Und dreimal wurden Frauen ausgezeichnet, „vielleicht ist es mal an der Zeit für einen Quotenmann“, sagte sie augenzwinkernd. Mit Dr. Klauke, ergänzte VDI-Präsident Professor Lutz Eckstein, werde ein inspirierendes Vorbild für junge Menschen ausgezeichnet. „Wir alle brauchen Innovationen und schlaue Köpfe, die sich der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz verschrieben haben“, so Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen über die Preisträgerin. Und RWTH-Rektor Ulrich Rüdiger ergänzte: „Mit dem Preis zeichnen wir Persönlichkeiten aus, die für etwas stehen, für Mut und für Verantwortung.“

Dr. Sabine Klauke ist nicht nur eine nun auch im Wortsinn ausgezeichnete Ingenieurin, sie spielt auch leidenschaftlich Saxophon. Da wird ihr besonders gut gefallen haben, dass das Eternum Saxophone Quartet in der Besetzung Mari Ángeles del Valle Casado (Sopransaxophon), Eva Kotar (Altsaxophon), Ajda Antolovič (Tenorsaxophon) und Filip Orlović (Baritonsaxophon) den musikalischen Rahmen gestaltete. Und da Wissenschaft immer auch Experimentieren bedeutet, war Eric Siemes ins Rathaus gekommen. Er verdeutlichte ebenso kurzweilig wie anschaulich mittels Laubbläser, Gummiball und Bratenschlauch, was es denn mit den für die Luftfahrt so wichtigen Luftströmungen auf sich hat.

Die Auszeichnung wurde zum zehnten Mal verliehen. Erster Preisträger war der 2018 verstorbene Professor Berthold Leibinger, Gesellschafter der TRUMPF GmbH + Co. KG. Es folgten Professor Franz Pischinger, Gründer der Aachener FEV Motorentechnik GmbH, der Astronaut Thomas Reiter, der langjährige Direktor am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, Professor Manfred Weck, Professorin Emmanuelle Charpentier als Mikrobiologin und Miterfinderin der Gen-Schere CRISPR-Cas9, der Unternehmer Hans Peter Stihl, der Technologie-Pionier Sebastian Thrun, die Wissenschaftsjournalistin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und im vergangenen Jahr die frühere BASF-CTO Dr. Melanie Maas-Brunner. „Es ist eine Riesenehre für mich, nun Teil dieser illustren Runde zu sein“, sagte Dr. Sabine Klauke am Ende eines langen Tages. Eines Tages voller sprudelnder Vielfalt eben.

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Nordrhein-westfälische Para Sportlerinnen und Sportler kehren erfolgreich aus Paris zurück

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Wüst dankt Paris sowie den Athletinnen und Athleten für außergewöhnliche Paralympische Spiele – Die Paralympischen Spiele 2024 in Paris sind beendet. Die nordrhein-westfälischen Athletinnen und Athleten kehren mit einem hervorragenden Ergebnis aus Frankreich nach Hause zurück. An knapp der Hälfte der deutschen Medaillen waren Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen beteiligt. Damit hat Nordrhein-Westfalen einen wesentlichen Beitrag für das gute Gesamtergebnis der deutschen Paralympics-Mannschaft, das insbesondere durch die Erfolge in der Leichtathletik, im Tischtennis und bei der Dressur geprägt war, geleistet.

„Ich gratuliere allen Sportlerinnen und Sportlern des TEAM D Paralympics von Herzen“, so Ministerpräsident Hendrik Wüst. „Ganz besonders freue ich mich über das sehr gute Abschneiden der Athletinnen und Athleten aus dem Team Sportland.NRW, die mit ihren tollen Leistungen viele große und kleine Sportfans beeindruckt haben. Das zeigt, dass wir mit der Entwicklung des Paralympischen Zentrums Nordrhein-Westfalen auf einem guten Weg sind, den wir weiterverfolgen werden.“

Zahlreiche deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer haben das TEAM Sportland.NRW und das gesamte TEAM D Paralympics vor Ort in Paris unterstützt und für hervorragende Stimmung gesorgt. „Es waren atemberaubende Spiele in der französischen Metropole an der Seine, bei denen diese wunderbare Stadt in Szene gesetzt wurde“, so der Ministerpräsident weiter.

Das Team D Paralympics kehrt mit 10 Gold-, 14 Silber- und 25 Bronzemedaillen von den Paralympischen Spielen zurück. Die Medaillenträgerinnen und -träger, die durch den Olympiastützpunkt Nordrhein-Westfalen betreut werden oder aus Nordrhein-Westfalen kommen:

  • Sandra Mikolaschek, Goldmedaille im Einzel (Klasse 4), Tischtennis
  • Markus Rehm, Goldmedaille im Weitsprung (T64), Leichtathletik
  • Taliso Engel, Goldmedaille über 100 Meter Brust (S13), Schwimmen
  • Regine Mispelkamp, Silbermedaillen im Einzelwettbewerb und in der Kür Grad V sowie Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb, Dressurreiten
  • Nele Moos, Silbermedaille im Weitsprung (T38), Leichtathletik
  • Anna-Lena Niehues, Silbermedaille in der Kür Grade IV sowie Bronzemedaillen im Einzelwettbewerb Grad IV und im Mannschaftswettbewerb, Dressurreiten
  • Johannes Floors, Silbermedaille über 200 Meter (T62), Leichtathletik
  • Thomas Schmidberger, Silbermedaillen im Einzel (Klasse 44) und in der Mannschaft (Klasse 8), Tischtennis
  • Valentin Baus, Silbermedaille in der Mannschaft (Klasse 8), Tischtennis
  • Irmgard Bensusan, Bronzemedaille über 200 Meter (T64), Leichtathletik
  • Katrin Müller-Rottgardt mit Guide Noёl-Philippe Fiener, Bronzemedaille über 100 Meter (T12), Leichtathletik
  • Hermine Krumbein, Bronzemedaille im PR3 Mixed-Doppelzweier, Rudern
  • Annike Zeyen-Giles, Bronzemedaillen im Einzelzeitfahren H2 und im Straßenrennen H1-4, Radsport (Straße)
  • Heidemarie Dresing, Bronzemedaillen in der Kür Grade II und im Mannschaftswettbewerb, Dressurreiten
  • Felix Streng, Bronzemedaille über 100 Meter (T64), Leichtathletik
  • Jan Helmich, Bronzemedaille im PR3 Mixed-Doppelzweier, Rudern
  • Maurice Wetekam, Bronzemedaille über 100 Meter Brust (SB9), Schwimmen
  • Julian Lammering, Bronzemedaille im Rollstuhlbasketball
  • Thomas Reier, Bronzemedaille im Rollstuhlbasketball
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Wirtschaft

Start in die Ausbildung – 222 Lehrlinge aus Bauberufen bei HwK Koblenz begrüßt

Region/Koblenz/Bad Kreuznach – Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung bei der Handwerkskammer ist wichtiger Teil der dualen Ausbildung – Zahl der Lehrlinge in den Bauberufen konstant – 222 Auszubildende aus mehreren Bauhandwerken konnte die Handwerkskammer (HwK) Koblenz zum ersten überbetrieblichen Lehrgang in Koblenz und Bad Kreuznach begrüßen. „Damit liegen wir auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr“, resümiert Ralf Hellrich, HwK-Hauptgeschäftsführer, der die Nachwuchshandwerker in Koblenz persönlich begrüßte. „Mit Blick auf die eingetrübte Konjunktur im Bauhandwerk ist das eine gute Nachricht, denn zum einen suchen viele Betriebe nach wie vor Fachkräfte, zum anderen liegen diese Berufe bei den Jugendlichen hoch im Kurs. Wir sehen uns gut aufgestellt und ganz wichtig ist auch: man kann immer noch in eine Ausbildung starten! Wer sich also dafür interessiert, kann sich an unsere HwK-Ausbildungsberatung wenden und wird vermittelt.“

2.706 neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse meldete jüngst die Lehrlingsrolle der HwK Koblenz, was die Monate Januar bis August 2024 einschließt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus von 1,5 Prozent. Somit schneiden die Bauberufe gut ab, denn die Zahlen hier sind konstant und verzeichnen kein Minus. 58 Jugendliche haben sich aktuell für eine Ausbildung zum Maurer oder Hochbaufacharbeiter entschieden, 75 zum Tiefbaufacharbeiter oder Straßenbauer. Außerdem werden 53 Zimmerer, zehn Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie 21 Stuckateure sowie Trockenbauer im ersten Ausbildungsjahr in der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) bei der HwK geschult. Die ÜLU ergänzt die Lehre im Betrieb und stellt eine breite und einheitliche Grundausbildung sicher, die sich den technischen und ökonomischen Veränderungen anpasst.

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Ahrweinkönigin 2023/24 Katja Hermann bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Vorentscheid am Samstag, 21. September, im Livestream oder sonntags im TV – Die Ahrweinkönigin 2023/24, Katja Hermann, wird das Weinbaugebiet Ahr am Samstag, 21. September, beim Vorentscheid zur 76. Wahl der Deutschen Weinkönigin vertreten. Sie tritt  gegen elf Vertreterinnen aus anderen deutschen Weinbaugebieten in Neustadt an der Weinstraße an, um ins Finale am 27. September zu kommen. Zu sehen ist der Vorentscheid ab 16.00 Uhr im Livestream des Deutschen Weininstituts oder bei SWR online. Im TV wird der Vorentscheid zeitversetzt am Sonntag, 22. September, um 14.00 Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt. Alle Infos gibt es unter deutscheweinkoenigin.de/wahl-weinkoenigin-2024/2025.

Katja Hermann trug bis zum diesjährigen Weinmarkt der Ahr die Krone der Ahrweinkönigin. Die Recherin nahm in ihrer Amtszeit über 100 Termine im Namen des Ahrweins wahr, darunter Fachmessen, Weinproben, Empfänge und sogar eine Reise nach Japan. „Mit ihrer offenen, herzlichen Art, ihrer Liebe zum Ahrwein und ihrer großen Fachkenntnis war Katja eine wunderbare Botschafterin des Ahrweins. Daher sind wir überzeugt davon, dass Katja die Ahr beim Vorentscheid hervorragend vertreten wird“, so Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. Über Social Media nahm Katja Weinfreunde von nah und fern mit zu ihren Terminen, berichtete live und authentisch über ihr Amtsjahr. Auch nach ihrer Amtszeit ist die Bankkauffrau weiterhin online in Sachen Ahrwein und Ahrtal unterwegs.

Um Katja bei ihrer Vorbereitung auf die Wahl der Deutschen Weinkönigin bestmöglich zu unterstützen, hat der Ahrwein e.V. im Vorfeld ein umfangreiches Schulungsangebot für Katja zusammengestellt. So hat die 27-Jährige verschiedene Trainings zu den Themen Wortschatz, Sprache sowie Rhetorik absolviert. Beim International Wine Institute in Ahrweiler wurde sie an vier Terminen zu Rebsorten, Böden und Weinen aus allen anderen deutschen Weinbaugebieten geschult. Auch vom Ahrtaler Weinexperten Paul Gieler wurde sie ehrenamtlich auf die Wahl vorbereitet. Dazu hat sie ein dreiteiliges Online-Training in vertieftem Fachenglisch erhalten. „Der Ahrwein e.V. setzt im deutschlandweiten Vergleich auf eine besonders umfangreiche und intensive Vorbereitung der Kandidatinnen“, erklärt Groß und fügt hinzu: „Wir wünschen Katja viel Erfolg beim Vorentscheid und drücken ganz fest die Daumen!“

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Top-Events

Wer gewinnt den 7-tägigen Winterurlaub in Südtirol – Rund um den Laacher See am 15. September

Laacher See – Rund um den Laacher See mit dem PSD Bank-Cup geht in die 48. Runde – Die Vorbereitungen für den Lauf „Rund um den Laacher See“ am 15. September sind weitestgehend abgeschlossen. Beim jährlichen Vorlauf hat die Laufgemeinschaft Laacher See die geänderten Strecken von 5 und 10 km getestet. Aufgrund der Hornissen Attacke im vergangenen Jahr wurden die  Streckenführungen leicht verändert. Alle Wettbewerbe bieten einen tollen Ausblick auf den Laacher See Die neuen Streckenführungen findet man unter:

https://www.laacher-see-lauf.de/ausschreibung/strecke/

„Wir freuen uns sehr, dass wir den sportlichen Gästen unsere Region am Laacher See zeigen dürfen. Nicht umsonst ist der Laacher See der schönste See in Rheinland-Pfalz“, schwärmt Roland Wesche, der für die Organisation verantwortlich ist. „Neben den Lauf- und Walkingstrecken von 5 und 10 km bieten wir für die jungen Gäste Wettbewerbe von 200 m, 500 m und 1000 m“, alle Familienmitglieder gibt es ein Angebot“ berichtet Wesche.

Eine Woche vor dem Start sind bereits 621 Aktive angemeldet, davon haben sich fast 100 auf die Walkingstrecken registrieren lassen. „Traditionell starten die Walker in vier Gruppen, 5000 m Walken/Nordic-Walking, sowie 5000 m und 10 000 m Walken/Nordic-Walken, ist einmal in Rheinland-Pfalz“, damit nennt Schriftführerin Daniela Ringel einen Grund für die hohen Teilnehmerzahlen beim Walken.

Bis zum 13.09.2024 ist eine online-Voranmeldung möglich. So kann man die Nachmeldegebühr von 5,00 € am Veranstaltungstag sparen. Alle vorangemeldeten Starter*innen nehmen an der großen Verlosung teil. Anstatt einer Siegerehrung gibt es für die Walker eine zusätzliche Verlosung, sie erhalten ein zweites Los. Der Hauptpreis bei der Tombola wird wieder ein 7-tägiger Aufenthalt im Panoramahotel Huberhof inkl. Busfahrt in Meransen sein. Unter anderem gibt es wieder ein Wochenende mit einem PKW OPEL oder Peugeot vom Autohaus Nett aus Mayen zu gewinnen. „Zu nennen sind auch monte mare, AOK, EVM, Intersport Krumholz, Fleischerei Adams, MC Donalds, Lotto Stiftung, Sebamed, Seehotel Maria Laach, Tönissteiner, Klostergut Maria Laach, Klosterverwaltung Maria Laach,  Sporthopädie Rosenbach, Vulkanregion Laacher See, Dr Schlags Apotheken, Welters Reisen,  Westenergie,  ohne die zahlreichen Unterstützer könnten wir unseren Gästen eine solche Veranstaltung nicht präsentieren.

Jeder Starter erhält von der Vulkanbrauerei Mendig eine Flasche VULKAN Bio Natur-Radler alkoholfrei. Alle Teilnehmer der Kinder- und Jugendläufe erhalten einen Mc Donalds Gutschein und eine Medaille. Zudem erwartet die Gäste ein reichhaltiges Angebot an Kuchen und warmen Speisen.

Anmeldung und Informationen: www.laacher-see-lauf.de/anmeldung/

Auskunft: Daniela Ringel, Tel. 0170-555 0446, Daniela@lglaachersee.de
Klaus Jahnz, Tel. 0175-296 2172,
klaus@lglaachersee.de

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Gold, Silber, Bronze – Dürener Landrat zeichnet die Gewinner bei „Unser Dorf hat Zukunft“ aus

Düren – Die Gewinner des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene stehen fest. Landrat Wolfgang Spelthahn hat gemeinsam mit Dezernentin Susanne Dettlaff die Sieger bei der Abschlussfeier im Bismarck Quartier in Düren geehrt. Von den 13 teilnehmenden Ortschaften holten vier die Gold-Auszeichnung: Binsfeld (Gemeinde Nörvenich), Ederen (Stadt Linnich), Blens und Vlatten (beide Stadt Heimbach). Die Fachjury vergab die meisten Punkte an den Ort Vlatten, der somit im kommenden Jahr am Landeswettbewerb teilnehmen darf.

Bewertet wurden unter anderem die Bereiche: Entwicklung von Zielen und Konzepten, Soziales Engagement, Natur und Umwelt und der Gesamteindruck. Alle Golddörfer erhalten 1000 Euro, für Silber und Bronze gibt es 500 beziehungsweise 300 Euro.

„Ihre Dörfer zeigen, wie wichtig der Zusammenhalt und wie lebens- und liebenswert unsere Heimat ist. Jeder setzt sich für jeden ein und das macht das Leben im Dorf so besonders. Auch im Rahmen unserer Wachstumsoffensive ist das von hoher Bedeutung“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Ziel des Kreis Dürener Wachstumskurses ist es, bald 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner zu zählen. Attraktive Lebensbedingungen seien entscheidend, um Neubürgerinnen und Neubürger zu gewinnen, so der Landrat. Aktuell leben rund 282.000 Menschen im Kreisgebiet.

Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, an dem der Kreis Düren seit 1975 regelmäßig teilnimmt, steht die Verbesserung der Zukunftsperspektiven in den Dörfern, die Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum und die Stärkung der regionalen Identität im Mittelpunkt. Die Dörfer haben sich im Sommer einer Fachjury präsentiert. Die Bewertungskommission besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden, des Kreises sowie der LEADER-Region Eifel. Bevor die Dörfer ausgezeichnet wurden, dankte Landrat Wolfgang Spelthahn der Jury für ihren Einsatz.

Die zwei neuen Bronzedörfer im Kreis Düren sind: Kofferen (Stadt Linnich) und Geich (Gemeinde Langerwehe).

Frauwüllesheim (Gemeinde Nörvenich), Schlich (Gemeinde Langerwehe), Berzbuir (Stadt Düren), Pingsheim und Wissersheim (beide Gemeinde Nörvenich) sowie Girbelsrath und Morschenich (beide Gemeinde Merzenich) sind die Silberdörfer.

Besonders herausragende Projekte mit „Best Practice Charakter“ wurden zusätzlich mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Morschenich erhielt diese Auszeichnung unter anderem für das Engagement bei der Umsiedlung, Girbelsrath für die Initiative der Dorfwerkstatt, gelebter Umweltschutz brachte Binsfeld die Auszeichnung, Pingsheim engagiert sich besonders in der Jugendarbeit und Wissersheim setzt sich stark für die Integration von Geflüchteten ein.

Auch die Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH hat (vier) Sonderpreis vergeben an Kofferen, Ederen, Geich und Schlich. Im nächsten Jahr wird Vlatten als Kreissieger in den Wettbewerb auf Landesebene gehen, 2026 wird dann der Bundeswettbewerb ausgetragen. Musikalisch wurde die Feier von „The Trio with 3 People“ begleitet.

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Seit 40 Jahren engagiert Karin Fust sich ehrenamtlich und wird dafür nun am 10. September mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Münstermaifeld – Engagiert für Kinder und Jugendliche – Karin Fust aus Münstermaifeld erhält Bundesverdienstkreuz – Seit sie 15 Jahre alt ist, engagiert sich Karin Fust aus Münstermaifeld ehrenamtlich. Vor allem Kinder und Jugendliche liegen ihr am Herzen. Für ihr jahrzehntelanges Engagement erhält die 54-Jährige am Dienstag, 10. September in Berlin das Verdienstkreuz am Bande. Der Orden, umgangssprachlich auch als Bundesverdienstkreuz bezeichnet, ist die höchste Anerkennung der Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl. Er wird für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen.

Als Jugendliche hat Karin Fust 1985 zum ersten Mal ein Ehrenamt bekleidet und zwar innerhalb der Katholischen Jugend (KaJu) in ihrem Heimatort. „Wir waren eine tolle Gruppe, und es hat Spaß gemacht, Aktionen oder auch Ferienfreizeiten für Kinder zu organisieren“, erklärt sie den Start ihres Engagements. Zwei Jahre später ist sie zusätzlich Mitglied eines kirchlichen Gremiums – was damals, wie heute im Alter von 17 Jahren eher ungewöhnlich ist. „Ich wollte unsere Anliegen dort vertreten“, betont Fust die damalige Entscheidung, sich für den Pfarrgemeinderat aufzustellen. Dort und in weiteren kirchlichen Räten hat sie sich, teilweise auch als Vorsitzende, bis 2014 eingebracht und nie die Themen der Kinder und Jugendlichen aus den Augen verloren.

Neben ihrem Einsatz in den Gremien hat sie die Pfarrbücherei geleitet, war Teil des Familiengottesdienstkreises und der Arbeitsgruppe gegen sexualisierte Gewalt auf der Ebene des Pastoralen Raums Maifeld-Untermosel; sie ist Lektorin und Kommunionspenderin, engagiert in der Firmvorbereitung oder auch bei der Sternsingeraktion sowie Gründerin des Sachausschusses „Kinder und Jugend“, wo sie gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen unter anderem Ferienfreizeiten oder Bastelaktionen organisiert hat. Dadurch ist sie auch 2014 auf die Flüchtlingsarbeit aufmerksam geworden. „Da hat sich ein persönlicher Kontakt zu geflüchteten Familien ergeben“, berichtet Fust. Seitdem widmet sie ihre Freizeit der Hilfe von zugezogenen Personen auf dem Maifeld. „Das nimmt viel Zeit in Anspruch, da geht nicht viel nebenher.“ Mit weiteren Ehrenamtlichen organisiert sie unter anderem Begegnungscafés und Einzelfallhilfen. Etwa 100 Familien betreuen sie gemeinsam, schätzt Fust. „Wir sind ansprechbar für Papierkram, Schule und Kindergarten und Familiennachzug.“

Unterstützt wird die Gruppe von der Caritas, beispielsweise bei der Asyl- und Verfahrensberatung. Das größte Problem der Familien sei, wie bei vielen anderen Menschen auch, die ärztliche Versorgung, „insbesondere bei den Kinderärzten gibt es ein großes Defizit.“ Trotz diverser Herausforderungen bleibt Fust am Ball: „Mir ist es wichtig, dass die Kinder hier einen guten Start bekommen.“ Die Auszeichnung in Berlin sei ihr hingegen nicht so wichtig. „Denn diese bringt mir keine Erleichterung bei meiner Arbeit“, mahnt sie an. Vielleicht ergibt sich in der Hauptstadt ja eine Gelegenheit, mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern über die Hürden und Probleme ihres Engagements zu sprechen.

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Tourismus

Laacher See ist wieder der Liebling

Mendig – Beim größten deutschen See-Voting, „Dein Lieblingssee“, konnten Fans bis zum 31. August auf www.seen.de  aus über 2.000 Seen ihren Favoriten wählen. In Rheinland-Pfalz gab es wieder zwei Podiumsplätze für die Seen aus unserer Region. Der Laacher See hat im Bundesland wieder einmal die meisten Stimmen auf sich vereinigen können. Auf dem dritten Platz landete der Riedener Waldsee, der nur noch vom Westerwälder Wiesensee überholt wurde.

„Ich bin begeistert, dass es zwei Seen aus unserer Region in die Vorauswahl und jetzt auch auf das Siegerpodest geschafft haben. Beide Seen sind touristische Leuchttürme und sowohl für die Naherholung als auch für den überregionalen Tourismus ganz wichtig! Alle Verantwortlichen für den Tourismus, Gastronomie und Hotellerie sowie der Einzelhandel haben sich über jede Stimme für den Laacher See und den Waldsee Rieden gefreut, die unsere Region sicher weiter nach vorne bringt“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig.

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Kunst & Kultur

Digitale Ausstellung zur Flutkatastrophe – Stadtmuseum Euskirchen und LVR für Grimme Online Award 2024 nominiert

Euskirchen/Köln – Die virtuelle Ausstellung „So was haben wir noch nicht erlebt! – Die Flutkatastrophe 2021 in Euskirchen“ von Landschaftsverband Rheinland (LVR) und Stadtmuseum Euskirchen ist für den Grimme Online Award 2024 (GOA) in der Kategorie Information nominiert. Dieser zeichnet herausragende Beiträge aus, die moderne Kommunikationsmedien nutzen, um vertiefende Analysen und Reportagen zu bieten. Die digitale Schau ist eines von bundesweit 27 Netzangeboten, die für den renommierten Preis nominiert sind. Insgesamt gab es rund 1.000 Einreichungen.

Die Nominierungskommission des GOA 2024 lobt in ihrem Bericht, dass die digitale Ausstellung zeigt, „wie das Netz sowohl als Geschichtsarchiv als auch als Ort der Aufarbeitung durch eine Gemeinschaft genutzt werden kann.“

Giulia Fanton vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und Dr. Heike Lützenkirchen vom Stadtmuseum Euskirchen waren für Konzept, Inhalt und Umsetzung der Ausstellung verantwortlich. Giulia Fanton erreichte die Nachricht von der Nominierung im Urlaub: „Ich bin überrascht und gleichzeitig glücklich über die große Wertschätzung, die unserer Ausstellung durch die Nominierung entgegengebracht wird. Ich danke allen Beteiligten und vor allem den Menschen, die von den Folgen der Flutkatastrophe betroffen waren und sind. Sie haben uns vertraut und ihren Blick auf die Ereignisse mit uns geteilt. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Die digitale Ausstellung entstand aus einem unmittelbar nach der Flutkatastrophe begonnenen Forschungsprojekt des Stadtmuseums Euskirchen und des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte. Sie informiert mit umfangreichem Datenmaterial und bewegenden Augenzeugenberichten über dieses historische Ereignis und dokumentiert gleichzeitig die Bewältigung der Katastrophe und langfristigen Auswirkungen für die Menschen im Flutgebiet.

Dass das Thema Flutkatastrophe die Menschen sehr bewegt, war bereits bei einer stationären Ausstellung, die das Stadtmuseum Euskirchen mit dem Stadtarchiv umgesetzt hat, zu spüren: „Viele Menschen hatten großen Redebedarf als sie die Fotos gesehen haben. Oft kamen die Anwesenden ins Gespräch und tauschten sich über ihre eigenen Erlebnisse aus“, erinnert sich Dr. Heike Lützenkirchen, die Leiterin des Euskirchener Stadtmuseums. Erzählen ist eine Form des Erinnerns und wurde zum Thema der Online-Ausstellung. Erinnerungskultur in digitalen Angeboten zu vermitteln, ist Kernaufgabe des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte. Die Nominierung der Ausstellung rundet das perfekte Zusammentreffen beider Einrichtungen und ihrer Kompetenzen ab.

Die digitale Ausstellung kann sowohl am Smartphone, Tablet oder PC besucht werden, wobei der Besuch an PC und Tablet empfohlen wird. Zudem steht im Stadtmuseum Euskirchen eine Medienstation zur Verfügung.

Bis zum 3. Oktober kann auf der Website des GOA ( https://w1.grimme-online-award.de/goa/voting/ext_voting.pl ) unter allen Nominierungen auch für den Publikumspreis abgestimmt werden. Die Preise werden am 16. Oktober im Grimme-Institut in Marl verliehen.

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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 für Lotto Rheinland-Pfalz – Gesamtumsatz von knapp 418 Millionen Euro

Region/Koblenz – Lotto Rheinland-Pfalz hat das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich abgeschlossen und trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eine solide Bilanz vorgelegt. Das Unternehmen erzielte einen Gesamtumsatz von knapp 418 Millionen Euro, was einer Steigerung von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Jahresüberschuss beträgt knapp 691.000 Euro, der Bilanzgewinn aus Jahresüberschuss und Gewinnvortrag liegt bei knapp 1,2 Millionen Euro. Zudem wurden etwa 200 Millionen Euro an Gewinnen ausgeschüttet und rund 153 Millionen Euro für das Gemeinwohl erwirtschaftet.

Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner kommentierte das stabile Ergebnis auf der Bilanz-Pressekonferenz zufrieden: „Trotz gesellschaftspolitisch nicht einfacher Umstände mit Energiekrise und hoher Inflation haben wir erneut gute Zahlen vorgelegt. Lotto Rheinland-Pfalz bleibt weiterhin krisenfest,
verlässlich und stabil. So kann es weitergehen.“

Bedeutende Unterstützung für das Gemeinwohl

„Die angebotenen Lotterien dienen dem gesetzlichen Kanalisierungsauftrag, um den Spieltrieb der Bevölkerung in geordnete Bahnen zu lenken. Spieler- und Jugendschutz stehen dabei immer an erster Stelle. Zugleich konnte erneut ein großer Beitrag zum Gemeinwohl geleistet werden“, betonte Dr. Stephan Weinberg, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz und Lotto-Aufsichtsratsvorsitzender. Aus den Steuern und Einnahmen aus der Veranstaltung der staatlichen Lotterien flossen rund 148 Millionen Euro in den Landeshaushalt. Zusammen mit den Ausschüttungen an die Destinatäre der GlücksSpirale und der Umweltlotterie BINGO! in Höhe von 4,8 Millionen Euro wird das Gemeinwohl täglich mit rund 419.000 Euro aus den Lotterieeinnahmen unterstützt.

Daneben konnte Lotto Rheinland-Pfalz auch zahlreiche Menschen in Rheinland-Pfalz glücklich machen. Knapp 200 Millionen Euro wurden an die Gewinnerinnen und Gewinner ausgeschüttet. Es gab 58 Gewinne über 100.000 Euro, acht weitere sogar über der Millionengrenze. Den größten Geldbetrag sicherte sich ein Lottospieler aus Pfalz im November mit rund 9,9 Millionen Euro in der Lotterie Lotto 6aus49.

Plus und Minus halten sich die Waage

Der Dauerbrenner Lotto 6aus49 musste mit einem leichten Minus von knapp zwei Prozent auf rund 187 Millionen Euro zwar der angespannten Wirtschaftslage etwas Tribut zollen. „In Zeiten, in denen die Kosten für die Energie und Lebenshaltung signifikant gestiegen sind, sparen unsere treuen Kunden sich auch das eine oder andere Lottokästchen“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Häfner den moderaten Rückgang.

Diese Rückgänge konnten aber durch die Lotterie Eurojackpot mit einem Plus von über neun Prozent auf einen Gesamtumsatz von knapp 102 Millionen Euro im Wesentlichen kompensiert werden. Die Gründe dafür liegen zum einen in der Einführung einer zweiten Ziehung am Dienstagabend, zum anderen in einigen Jackpotphasen mit dem möglichen Maximalgewinn von 120 Millionen Euro.

Die Soziallotterie GlücksSpirale konnte ihren Umsatz mit rund 13,6 Millionen Euro in etwa halten, ähnlich wie die Zusatzlotterie Die Sieger-Chance mit 2,4 Millionen Euro. Die Umweltlotterie BINGO! verzeichnete dagegen ein Umsatzplus von rund 20 Prozent auf rund 3,7 Millionen Euro. Diese drei Lotterien erzielten insgesamt einen Betrag von über 4,8 Millionen Euro, der direkt an die Mittelempfänger, die sogenannten Destinatäre, abgeführt wurde. Deshalb waren auch hier nicht nur die Spielteilnehmerinnen und Spiel-teilnehmer die Gewinner, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz.

Die Destinatäre der Lotterien GlücksSpirale und der Sieger-Chance sind neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rheinland-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei der Lotterie BINGO! profitiert neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN).

Vertrieb in den Annahmestellen und im Internet

„Die größte Säule mit rund 74 Prozent des Gesamtumsatzes sind und bleiben die rund 900 LOTTO-Annahmestellen“, betont der Geschäftsführer: „Damit unsere Annahme-stellen zukunftssicher und für unsere Kundinnen und Kunden attraktiv bleiben, haben wir insbesondere die Digitalisierung vor Ort weiter vorangetrieben und sorgen mit elektronischen Kundenkommunikationssystemen und neuen schnellen Internetleitungen für einen noch besseren Service.“ Der aufsteigende Trend im Internetangebot wurde im Jahr 2023 bei Lotto Rheinland-Pfalz erneut fortgesetzt. Knapp 45 Millionen Euro wurden über die Internetseite www.lotto-rlp.de generiert – ein Plus von rund acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als 133.000 Kunden haben sich inzwischen bei Lotto Rheinland-Pfalz für das Spielen im Internet registriert.

Lotto Rheinland-Pfalz bereitet sich weiter auf die Zukunft vor. Als „eine unserer zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre“ bezeichnet Häfner, „das Annahmestellennetz und das Internet-Angebot so aufeinander abzustimmen, dass alle zum Spiel entschlossenen Menschen alternativ wählen können, welchen Vertriebskanal sie in Anspruch nehmen möchten“.

Dank der Geschäftsführung

Einen großen Dank richtet Häfner an die Gremien des Unternehmens: „Mit dem Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg und seinen beiden Stellvertretern Walter Desch und Magnus Schneider sowie der Gesellschafterversammlung unter dem Vorsitz von Rudolf Storck haben wir auch im vergangenen Jahr zum Wohle des Unternehmens stets konstruktiv und vertrauensvoll zusammengearbeitet.“

Auch den aktuell rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Koblenzer Lotto-Zentrale und den Bezirksdirektionen zollt der Geschäftsführer ein Lob, ebenso wie den etwa 6.300 Beschäftigten in den rund 900 Lotto-Annahme-stellen im Land. „Wir alle werden gemeinsam dafür sorgen, dass Lotto Rheinland-Pfalz auch künftig ein verlässlicher Partner des Sports, Förderer der Kultur und Unterstützer von sozialen Initiativen und von Klimaschutzprojekten bleibt“, sagt der Geschäftsführer.

Der Klassiker wird 70 Jahre jung

Der Blick nach vorne bleibt zuversichtlich: „Wir wissen, dass die allgemeinen Rahmenbedingungen schwierig bleiben. Daher haben wir für das Geschäftsjahr 2024 zwar zurückhaltend geplant“, erklärt Häfner. Grundsätzlich sind die Zahlen im laufenden Jahr nicht nur stabil geblieben, sondern weisen sogar einen leichten Trend nach oben auf.

„Im Jahr 2025 feiern wir zudem ein besonderes Jubiläum“, kündigt Jürgen Häfner an: „Die älteste und beliebtes Lotterie Deutschlands, das LOTTO 6aus49, wird 70 Jahre jung. Wir haben unseren Klassiker erst im vergangenen Jahr durch einen neuen Gewinnplan zukunftssicher gemacht und werden ihn im kommenden Jahr gebührend feiern.“

Lotto Rheinland-Pfalz blickt insgesamt optimistisch in die Zukunft und wird weiterhin ein verlässlicher Partner für Rheinland-Pfalz sein. „Wir sind gut aufgestellt und werden auch in Zukunft einen bedeutenden Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in unserem Bundesland leisten“, bekräftigt Häfner.