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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt Katja Hermann auf ihrem Weg zur Deutschen Weinkönigin

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler ist stolz darauf, ihre Mitarbeiterin Katja Hermann bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin zu unterstützen. Katja Hermann, die im Jahr 2023 Ahrweinkönigin war und in den beiden Jahren zuvor Weinkönigin von Rech, hat in diesem Jahr die Chance genutzt und sich zur Wahl für die Deutsche Weinkönigin aufstellen lassen.

Als Ahrweinkönigin ist Katja Hermann berechtigt, an der Wahl zur Deutschen Weinkönigin teilzunehmen. Die Kreissparkasse Ahrweiler steht hinter ihrer Mitarbeiterin und unterstützt sie tatkräftig auf ihrem Weg zur Krone.

Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, freut sich über das Engagement von Katja Hermann und betont die Bedeutung des Weinbaus für den Landkreis Ahrweiler: „Der Weinbau ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unsere Region. Daher freut es uns umso mehr, dass eine unserer Mitarbeiterinnen sich so engagiert auf diesem Gebiet zeigt und die Chance hat, zur Deutschen Weinkönigin gekrönt zu werden. Wir unterstützen Katja Hermann auf ihrem Weg und wünschen ihr viel Erfolg.“

Die Wahl zur Deutschen Weinkönigin findet in zwei Schritten statt: Zunächst gibt es am Samstag, den 21.09.2024, einen Vorentscheid, anschließend folgt am Freitag, den 27.09.2024, das Finale. Beim Vorentscheid, welcher in Neustadt stattfinden wird, tritt Katja Hermann gegen elf Vertreterinnen aus anderen deutschen Weinbaugebieten an, um ins Finale zu kommen.

Katja Hermann bedankt sich für die umfassende Unterstützung, die sie von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten hat: „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung meines Arbeitgebers. Auch durch die Hilfe der Kreissparkasse Ahrweiler ist es mir überhaupt erst möglich, an der Wahl zur Deutschen Weinkönigin teilzunehmen. Ich werde mein Bestes geben, um den Landkreis Ahrweiler würdig zu vertreten.“

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Kunst & Kultur

Die vergessenen Schätze – Archäologietour Nordeifel startet am Sonntag 6. Oktober 2024

Mechernich-Kallmuth/Hellenthal-Hollerath – An einem recht unscheinbaren matschigen Wanderweg durch den Wald in Hollerath lässt sich etwas ganz Besonderes finden – eine Bruchsteinmauer. Nur eine Infotafel davor deutet auf die spannende Vergangenheit hin. Denn diese Bruchsteinmauer war einst der Schanzentisch einer Skisprungschanze.

1934 vom Kölner Wintersportverein eröffnet und im zweiten Weltkrieg zerstört dokumentieren diese Überreste einen Ausschnitt rheinischer Sportgeschichte in der NS- und Nachkriegszeit. Aber nur wenige wissen von ihrer Existenz. Das will das „LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland“ (LVR-ABR) ändern.

So ist die ehemalige Skisprungschanze eine von sechs vergessen Schätzen, die bei der diesjährigen Archäologietour Nordeifel am Sonntag, 6. Oktober, vorgestellt werden. Auch in Mechernich befindet sich eine Station: das alte Burghaus in Kallmuth öffnet seine Türen.

„Im Dornröschenschlaf“

Es war, genau wie die Skischanze, lange von der Allgemeinheit unentdeckt. „Das Burghaus war im Dornröschenschlaf“, erzählt Dr. Petra Tutlies, Leiterin der Außenstelle Nideggen des LVR-ABR. Dabei weise es eine sehr lange, interessante Geschichte auf.

Das heute in Privatbesitz befindliche Burghaus war einst Sitz des Kallmuther Adelsgeschlechts. Seine spätromanischen Rundbogenportale stammen aus dem frühen 13. Jahrhundert und weisen damit in eine Zeit noch vor der ersten schriftlichen Nennung 1285. Welche spannenden baugeschichtlichen und archäologischen Erkenntnisse die alten Mauern noch beherbergen, erläutern vor Ort am 6. Oktober Expertinnen und Experten des LVR.

„Das damalige Leben in der Burg und die Bauhistorie stehen im Vordergrund“, so Tutlies, „wir wollen durch Schürfen alle archäologischen Schichten zeigen.“

„Es ist sehr beeindruckend, dass wir solche Schätze in der Region haben“, findet Landrat Markus Ramers. Die weiteren vier Stationen der diesjährigen Archäologietour führen zur Stadtmauer mit Werkbrücke in Bad Münstereifel, zu Fossilien im Steinbruch Paulsgraben bei Nettersheim, der römischen „vicus Belgica“ bei Euskirchen und einer römischen Wasserleitung nach Zülpich.

Römer, Fossilien und Geheimgänge

Letztere wurde erst vor zwei Jahren bei einer archäologischen Maßnahme an der Straße zwischen Langendorf und Merzenich entdeckt. Im Zülpicher Museum der Badekultur erläutern Archäologen bei der Archäologietour ihre neuen Erkenntnisse seitdem.

Ebenfalls aus der Zeit der Römer ist die ehemalige Siedlung „vicus Belgica“, heute zwischen den Euskirchener Stadtteilen Billig und Rheder liegend. Hier fanden schon im 19. Jahrhundert auf den ausgedehnten Ackerflächen und Wiesen erste Ausgrabungen statt.

Noch weiter zurück in die Vergangenheit geht es an dem Sonntag in Nettersheim-Pesch. Was auf den ersten Blick wie eine normale Felswand aussieht, ist für Paläontologen eine wahre Fundgrube – in einem ehemaligen Steinbruch lassen sich 390 Millionen Jahre alte Fossilien finden.

Schließlich führt die Tour auch nach Bad Münstereifel, an die Torbögen bei der Werkbrücke nahe des Heisterbacher Tores. Nach der Flutkatastrophe 2021 wurde hier ein gemauerter Stollen wiederentdeckt, der durch die Mauer führt. Bei Führungen werden Archäologen erklären, was es damit auf sich hat und wie der Gang untersucht wurde.

„Gemeinsam Altbekanntes neu sehen“

„Die Archäologietour ist ein Erfolgsmodell seit 17 Jahren. Mit ihr können wir gemeinsam Altbekanntes neu sehen“, so Tutlies. „Es gibt über 100 Punkte in der Eifel, an denen die Tour schon war“, ergänzt Dr. Ulrike Müssemeier, wissenschaftliche Referentin des LVR-ABR. Sie wird scherzhaft die „Mutter der Archäologietour“ genannt und bekam für ihre Arbeit bei der Pressekonferenz im Vorfeld einen Blumenstrauß für ihre herausragende Arbeit überreicht.

Von den über 100 Stationen lagen bereits einige im Mechernicher Stadtgebiet – so etwa die „Katzensteine“ bei Katzvey, der Römerkanal bei Breitenbenden, die Aquäduktbrücken in Vussem und Vollem sowie die Kartsteinfelsen mit Kakushöhle bei Dreimühlen.

Unter www.kuladig.de sind Informationen zu allen alten und neuen Stationen abrufbar. Markus Ramers ist von der Archäologietour begeistert: „Sie zeigt, dass Wissenschaft und Tourismus sich gut ergänzen können.“

Bei der diesjährigen Tour kann Jung und Alt zwischen 10 und 18 Uhr die Stationen entweder eigenständig besuchen und sich die Bodendenkmäler von Fachleuten aus Archäologie, Paläontologie und Geschichte vorstellen lassen oder sie im Rahmen einer Busexkursion erkunden.

Bus, Fahrrad, Auto oder zu Fuß

Für diese treffen Interessierte sich um 9.15 Uhr am Bahnhof Mechernich. Dort werden sie mit Headsets ausgestattet, für gehörlose Menschen begleitet eine Gebärdensprachdolmetscherin die Fahrt. Anmelden können sie sich bis Mittwoch, 2. Oktober, unter www.nordeifel-tourismus.de oder telefonisch unter (0 24 41) 99 45 70. Die Kosten liegen bei 24,50 Euro pro Person, für Kinder bis 14 Jahre kostet die Exkursion 14,50 Euro.

Außerdem bietet der „Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Bonn e.V.“ (ADFC) eine sportlich anspruchsvolle Fahrradtour an, Informationen dazu gibt es unter www.adfc-bonn.de.

Eine 18km lange Info-Rundwanderung bietet der „Eifelverein Bonn“ vom Busbahnhof Hellenthal aus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Informationen gibt es unter www.eifelverein-bonn.de.

Für die eigenständige Erkundung der Stationen finden sich unter www.bodendenkmalpflege.lvr.de und www.nordeifel-tourismus.de weitere Infos, unter www.archaeologietour-nordeifel.lvr.de befinden sich außerdem Detailinfos zur Erreichbarkeit der Stationen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

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„Ruck geben und Blut spenden“ – Das Rote Kreuz zeichnet im Kommerner „Stollen“ 36 verdiente Lebensretter aus

Mechernich – DRK-Kreisvorsitzender Karl-Werner Zimmermann: „Hundert Blutspenden helfen 300 Menschen“ – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Bei vollen Terminkalendern in schnelllebiger Zeit ist es vielen zu lästig, auch noch zur Blutspende zu gehen“ – Der erste Bürger oder sein Stellvertreter kommt seit 25 Jahren, also seit er im Amt ist, regelmäßig zu den Blutspenderehrungen des Roten Kreuzes, „weil es mir ein Bedürfnis ist, Ihnen schlichtweg dafür Danke zu sagen, dass Sie sich so für Ihre Mitmenschen einsetzen“, sagte Dr. Hans-Peter Schick auch am Mittwochabend im Kommerner Gasthaus „Stollen“, wo 36 verdiente Lebenssaftspender ausgezeichnet wurden.

13 Lebensretter für je 25 Spenden, 13 für 50, achtmal 75 und je einmal 100 und 125 Blutspenden waren auszuzeichnen vom Kreisgeschäftsführer und Ortsvereinsvorsitzenden Rolf Klöcker und der Blutspenderbeauftragten Edeltraud Engelen. Auch Rotkreuz-Kreisvorsitzender Karl Werner Zimmermann war da, um zu danken und den Dank von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann auszurichten, den er am Vortag getroffen hatte.

„Die Schere zwischen Blutbedarf und tatsächlichen Blutspenden klafft immer weiter auseinander“, so die appellierende Bitte Rolf Klöckers, per Mund-zu-Mund-Propaganda für neue weitere Blutspender im Bekannten- und Kollegenkreis zu werben. 50 Blutkonserven werden bei einem schweren Motorradunfall gebraucht, die doppelte Menge bei der Langzeitbehandlung eines chronisch Kranken.

Blutplättchen halten nur vier Tage

„Eine Blutspende hilft bis zu drei Patienten“, so Karl Werner Zimmermann, weil der wertvolle und nicht künstlich herzustellende Lebenssaft in verschiedene Teilfraktionen aufgespalten wird: Plasma, rote Blutkörperchen, Blutplättchen und so weiter. „Plasma ist bis zu zwei Jahre haltbar und kann eingelagert werden“, so ein Werbespot des Fernseharztes „Doc Esser“ fürs Rote Kreuz, der eingespielt wurde: „Blutplättchen halten nur vier Tage…“

Etwa ein Drittel bis die Hälfte der 36 zu Ehrenden waren persönlich zur Feierstunde in den Kommerner „Stollen“ gekommen, um mit Urkunden, Ehrennadeln und Präsenten bedacht zu werden. Alle zusammen haben bislang 1800 Spenden a einem halben Liter Blut abgegeben, also 900 Liter, fast ein Kubikmeter.

Statistischer Spitzenreiter war Ulrich Volmer mit 125 Spenden. Heiko Bernhard Trapp (hundert Spenden) wurde post mortem geehrt. Je 75 Blutspenden abgegeben haben Karl-Heinz Schwarz, Jörg Bodenhausen, Joachim Vossel, Bernhard Franzen, Christine Greuel-Heiroth, Frank Schriever und Eva-Maria Eich.

Für 50 Blutspenden mit Urkunde, Ehrennadel, einem Präsent des Roten Kreuzes und zwei Flaschen Wein von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick ausgezeichnet wurden Kerstin Martina Knapp, Oksana Reiter, Kerstin Mießeler, Johannes Bützler, Karin Elfriede Balg, Frank Rang, Ludger Selker, Jens Bädorf, Dr. Gabriele Keus, Stefan Schmitz, Stefanie Braun, Therese Feyen und Hubert Bous.

Bislang 25 Mal zur Ader gelassen und ausgezeichnet wurden Inga Janßen, Johanna Söhnchen, Bianca Herschbach, Kristina Ackermann, Achim Schulz, Wolfgang Duhm, Gerd Josef Jannes, Stefan Jöbges, Erhard Pützer, Mike Bauernschmidt, Hans-Peter Keßeler, Simon Mertens, und Carlo Breuer.

Klares Land-Stadt-Gefälle

Was die Blutspenderhäufigkeit im Vergleich zur Einwohnerzahl anbetrifft, liege Mechernich im oberen Drittel des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen, sagte Ortsvereinschef und Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker: „Insgesamt gibt es ein klares Land-Stadt-Gefälle.“ Auf dem Land sei die Notwendigkeit von Blutspenden als lebensrettende Maßnahmen für Mitmenschen in den Köpfen und Herzen präsenter als in den Ballungsräumen.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sagte: „Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, alle haben volle Terminkalender und setzen ihre eigenen Prioritäten.“ Es sei „weniger die Angst vor dem kleinen Nadelpicks“, die viele Zeitgenossen von der notwendigen Blutspende abhielten, sondern es liegt daran, dass es vielen von uns „zu lästig ist, bei all dem, was wir sonst noch vorhaben, auch noch zur Blutspende zu gehen“.

„Springen Sie über den eigenen Schatten, geben Sie sich einen Ruck, retten Sie anderer Leute Leben“, so die Blutspenderbeauftragte und stellvertretende Kreisvorsitzende Edeltraud Engelen: „80 Prozent von uns sind irgendwann einmal in ihrem Leben auf eine Blutspende angewiesen, aber nur vier Prozent spenden“. Rolf Klöcker: „Ginge jeder Bundesbürger nur einmal im Jahr zur Blutspende, hätten wir keinen Blutkonservenmangel mehr!“

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80 Millionen Euro Investition – Vertrag unterzeichnet – „Startschuss“ für Neubau des Nelly Pütz-Berufskollegs

Düren – Es ist das finanziell größte Bauprojekt, das der Kreis Düren jemals realisiert hat: der Neubau des Nelly-Pütz-Berufskollegs im neuen Innovationsquartier am Dürener Bahnhof. Nun wurde im Kreishaus der Vertrag mit dem sogenannten Generalübernehmer, also dem Unternehmen, das plant und baut, unterzeichnet.

„Es ist heute ein besonderer Moment“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Die Braunkohle geht – die Bildung bleibt: Wir investieren weiter in die Köpfe der Menschen.“ Das Nelly Pütz-Berufskolleg, dessen Träger der Kreis Düren ist, biete viele gute Bildungsgänge für wichtige Berufszweige wie Erzieherinnen und Erzieher sowie in der Pflege.

Generalübernehmer für das richtungsweisende Projekt ist Goldbeck, ein Konzern mit Hauptsitz in Bielefeld. Das international tätige Unternehmen hat schon einige Bauprojekte im Kreis realisiert, darunter die Arena Kreis Düren, die in diesem Herbst 20 Jahre alt wird. „Uns zeichnet eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aus“, betonte bei der Vertragsunterzeichnung Hans Walter Klein, Geschäftsführer der Goldbeck West GmbH. Der Konzern beschäftigt insgesamt circa 12.000 Mitarbeitende. Die kreiseigene Gesellschaft für Infrastrukturvermögen (GIS) mit Geschäftsführer Peter Kaptain an der Spitze setzt das Projekt um.

„Wir stehen in den Starlöchern“, sagten Landrat und Geschäftsführer unisono. Im Dezember 2026 soll die Schule bezugsfertig sein. „Ende August wurde der Bauantrag bei der Stadt Düren eingereicht und nun hoffen wir auf ein möglichst unproblematisches und zügiges Baugenehmigungsverfahren, damit es Anfang des kommenden Jahres los gehen kann“ so Ralf Linde von Goldbeck-West weiter.

Fünf Geschosse, 20.000 Quadratmeter Fläche, rund 80 Millionen Euro Investition. Die Hälfte der Investition wird vom Land NRW aus dem Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Aus- und Weiterbildungszentren im Rheinischen Revier gefördert. Das sind wesentliche Eckdaten des Neubaus in unmittelbarer Nähe zum Dürener Bahnhof. Das Land als Zuschussgeber ist sehr an einer zügigen Umsetzung des Projektes interessiert. Die neue Schule soll rund 1600 Schülerinnen und Schülern Platz bieten. Eine Kindertagespflege, eine Sporthalle und ein Parkplatz für 300 Fahrräder gehören zum Projekt dazu. Notwendig wird der Bau auch, weil die jetzigen Platzkapazitäten an der Zülpicher Straße in Düren bei weitem nicht mehr ausreichen.

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Politik

ÖPNV – Kreisverwaltung MYK setzt Zahlungen an Verkehrsbetrieb vorerst aus – Probleme im Raum Adenau dauern an

Region/Adenau/Koblenz – Die Probleme im neuen Linienbündel Hocheifel-Ahr dauern trotz intensiver Bemühungen nach wie vor an. Insbesondere der Kita- und Schülerverkehr im Raum Adenau ist hiervon betroffen. Noch immer erreicht die Kreisverwaltung Ahrweiler daher eine Vielzahl berechtigter Beschwerden von besorgten Eltern über den für den ÖPNV-Betrieb zuständigen Verkehrsbetrieb Rhein-Eifel-Mosel GmbH (VREM). Auch in der vergangenen Woche wurden Haltestellen nicht bedient, andere als die vorgeschriebenen Linienwege gefahren und den Busfahrern fehlten die notwendigen Ortskenntnisse.

„Ich persönlich bin von einem Unternehmen, dass immer wieder gegebene Zusicherungen – auch den Eltern gegenüber – nicht einhält, sehr enttäuscht“, betont Landrätin Cornelia Weigand. Aufgrund der mangelhaft erbrachten Leistungen durch die VREM hat die Kreisverwaltung nun vorerst die Zahlungen an das Busunternehmen ausgesetzt. „Die bisherigen Gespräche und Diskussionen haben nicht zu den dringend erforderlichen Verbesserungen geführt. Insofern war dieser Schritt unumgänglich. Wir wollen, dass alle Kitakinder sowie Schülerinnen und Schüler sicher in die Kitas und Schulen befördert und zurückgebracht werden, ohne dass wir – weder Eltern noch Kreisverwaltung – uns Sorgen machen müssen“, so Weigand.

Zusammen mit den Kitas, Schulen und Eltern sucht die Kreisverwaltung nach Lösungen. So wurde durch den Kreis unter anderem mit dem Unternehmen vereinbart, dass Erziehungsberechtigte als sogenannte Eltern-Scouts in den Bussen mitfahren können und den Fahrern bei Rückfragen zur Verfügung stehen. Die Begleitpersonen sollen durch die VREM auf Mini-Job-Basis bezahlt werden. Melden können sich Interessierte per E-Mail an linda.schmitz@transdev.de.

Weitere Details hierzu wird die Kreisverwaltung kurzfristig über die betroffenen Schulen kommunizieren.

Das zentrale Beschwerdemanagement des Kreises steht auch weiterhin für die Aufnahme und Bearbeitung von Beschwerden auf der Internetseite der Verwaltung zur Verfügung: https://kreis-ahrweiler.de/verkehr_ordnung/schuelerbeforderung-oepnv/beschwerdeformular-busse-und-bahn/.

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40 Religions-Lehrerinnen und -lehrer erhalten ihre kirchliche Beauftragung im Dom zu Aachen

Aachen – Weihbischof Borsch ermutigt zu Vertrauen und Gelassenheit – 40 Religionslehrerinnen und -lehrer haben im Aachener Dom die kirchliche Beauftragung zur Erteilung des katholischen Religionsunterrichts erhalten. Im Rahmen des festlichen Gottesdienstes hat Weihbischof Karl Borsch die Urkunden überreicht. Gleichzeitig haben auch zwei Gemeindereferentinnen ihre Missio Canonica erhalten, nachdem sie in ihrer Ausbildung erfolgreich den schulischen Schwerpunkt pastoraler Arbeit durchlaufen haben.

Mit Blick auf das Gleichnis vom Sämann ermutigte Weihbischof Karl Borsch die Lehrerinnen und Lehrer in seiner Predigt, mit vollen Händen weiterzugeben, was sie haben. „Ihre Aufgabe ist es zu säen. Überlassen Sie das Wachsen und Fruchtbringen getrost den Anderen. Zu wissen, dass Gott wachsen lässt, macht gelassen“, sagte Borsch.
Im Religionsunterricht setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den christlichen Werten auseinander: Für Vielfalt. Für Demokratie. Für Menschenwürde. „Unsere Religionslehrerinnen und -lehrer sind in ihrer täglichen Arbeit stets Vorbild und Orientierung. Sie bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit Glaube und Christentum zu beschäftigen und tragen somit zur Werteorientierung bei. Der Religionsunterricht bietet Raum für offenen Diskurs zu eigenen Positionen und anderen Weltanschauungen sowie Religionen. Somit leistet er einen wichtigen Beitrag zu einem gelingenden Gemeinschaftsleben in Schule und Gesellschaft“, betont Carsten Gier, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Bischöflichen Generalvikariat.

Kirchliche Sendung

Der feststehende Begriff für die kirchliche Lehrbeauftragung, die die neuen Religionslehrerinnen und Religionslehrer aus den Händen des Bischofs empfangen, lautet „Missio canonica“ – „Kirchliche Sendung“. Denn die Religionslehrerinnen und Religionslehrer sind durch den Bischof gesandt, im Raum der Schule den christlichen Glauben in Gemeinschaft mit der Kirche zu vermitteln. Zudem erfüllen sie ihren Dienst mit staatlicher Unterrichtsbefähigung und als Bedienstete des Landes Nordrhein-Westfalen bzw. eines anderen staatlich anerkannten Schulträgers. Grundlage für ihre Anstellung ist in der Regel die Staatsprüfung für ein Lehramt und in jedem Falle die Kirchliche Bevollmächtigung.

Enorme Verantwortung

Im Bistum Aachen unterrichten über 3.000 Lehrerinnen und Lehrer Tag für Tag zirka 150.000 Schülerinnen und Schüler an ungefähr 700 Schulen im Fach Katholische Religionslehre. Indem diese Lehrerinnen und Lehrer dadurch den Schulen zur Erfüllung ihres Bildungsauftrags verhelfen, leisten sie einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft.

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Wirtschaft

Geschäftsführung und der Betriebsrat des Gerolsteiner Brunnen gratulierten auch in diesem Jahr persönlich vor Ort

Gerolstein – Seit Jahrzehnten im Unternehmen: Gerolsteiner Brunnen ehrt seine Betriebsjubilare Der Mineralbrunnen feiert die langjährige Firmenzugehörigkeit von 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – In der heutigen Zeit ist es eher selten, einem Arbeitgeber über Jahrzehnte die Treue zu halten. Doch seit 25 oder gar 40 Jahren begleiten 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Entwicklung des Gerolsteiner Brunnen und stehen ihm weiterhin treu zur Seite.

Über diese langjährige Verbundenheit freut sich das Unternehmen auch in diesem Jahr ganz besonders und würdigte die jahrzehntelange Betriebszugehörigkeit mit der traditionellen Jubilarfeier, die diese Woche im Landhaus Müllenborn stattfand. Die Geschäftsführung und der Betriebsrat des Gerolsteiner Brunnen gratulierten auch in diesem Jahr persönlich vor Ort: „In der heutigen Zeit ist es nicht nur bemerkenswert, sondern auch für uns als Arbeitgeber ein echter Trumpf, dass wir so viele langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Reihen haben. Ihre Erfahrung und ihre Einsatzfreude für das Unternehmen sind ein kostbarer Schatz, für den wir sehr dankbar sind“, betonte Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung. An die Jubilare gerichtet, sagte Annega: „Sie sind der Grundstein unseres Erfolges!“

Beeindruckende 40 Jahre sind Ferdinand Gross und Manfred Smiatek bereits im Unternehmen. Eindrucksvoll wurde anhand einiger Beispiele gezeigt, wie sich die Welt in der Zeit verändert hat. So wurde 1984 die Gurtpflicht in Autos eingeführt, „Die unendliche Geschichte“ kam ins Kino und Tom Selleck begeisterte als „Magnum“. Der Gerolsteiner Brunnen beschäftigte damals 554 Mitarbeitende.

Als der Deutsche Bundestag 1999 seinen Sitz im Reichstagsgebäude in Berlin bezog und Deutschland über die totale Sonnenfinsternis staunte, feierte Gerolsteiner sein 111-jähriges Bestehen. Mit dabei in diesem Jahr waren 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesem Jahr ihre Tätigkeit beim Gerolsteiner Brunnen aufnahmen: Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet wurden Erwin Baatz, Stephan Borsch, Uwe Brunsfeld, Lars Debruyn, Nicole Etten, Erich Hennes, Torsten Johannsson, Sezgin Kalyoncu, Ralf Merkelbach, Matthias Schumacher, Harald Stadler, Peter Stieben und Heidi Wirtz.
Gerolsteiner dankt jedem der Jubilare herzlich für die langjährige Treue und den unermüdlichen Einsatz und freut sich auf viele weitere gemeinsame Jahre.

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Aufräum-Aktion für alle – Kreis Düren unterstützt Kommunen bei „Hero for a Day“

Düren – Für die Umwelt, für das Engagement und für die Gemeinschaft: Der Kreis Düren und sieben Kommunen beteiligen sich erstmals an dem Projekt „Hero for a Day“, an dem in diesem Jahr bei der „Aufräumaktion für alle“ draußen Müll gesammelt wird.

Der Tag „Hero for a Day“ soll vor allem junge Menschen ans Ehrenamt heranzuführen und er findet im Rahmen der Aktionswoche „Engagement macht stark“ statt, eine Kampagne des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement. Sie wird jährlich zu wechselnden Schwerpunkten veranstaltet. Vom 20. bis 30. September stehen die Aktionen unter dem Thema „Nachhaltig engagiert“. Im Kreis Düren wird daher bei Müllsammelaktionen aufgeräumt, die teils bereits in den Kommunen etabliert sind oder durch „Hero for a Day“ neu entstanden sind.

„Ich freue mich, dass wir gemeinsam ein Zeichen setzen und bei der ‚Aufräum-Aktion für alle‘ mitmachen. In einigen Kommunen finden diese Aktionen regelmäßig statt, für andere ist dies ein Anstoß für neue Traditionen. Jede und jeder ist herzlich eingeladen, beim Müllsammeln mitzumachen, sich zu engagieren und neue Menschen kennenzulernen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Ziel sei es, den Menschen nicht nur das Thema „Ehrenamt“, sondern auch „Nachhaltigkeit“ näherzubringen. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen wirbt er für eine große Beteiligung beim Aufräumen.

Die Kommunen, die sich der Aktion „Hero for a Day“ anschließen beziehungsweise in der Woche Müllsammelaktionen anbieten sind: Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Merzenich und Titz. Sie werden unterstützt von der Kontakt- und Anlaufstelle „Dein Ehrenamt. MITWIRKUNG.“ des Kreises Düren. Bürgerinnen und Bürger, die mitmachen möchten, können sich bei den jeweiligen Terminen in der Kommune anschließen (siehe Termine unten). Die Müllentsorgung wird durch die Kommunen gewährleistet. Wer eigene Aktionen ins Leben rufen möchte, ist hierzu ebenfalls herzlich eingeladen – die Müllentsorgung muss dann jedoch eigenständig erfolgen. Weitere Informationen zu den Aufräumaktionen gibt es unter www.kreis-dueren.de/hero-for-a-day. Eine Anmeldung ist in Kreuzau und Jülich erwünscht.

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Vierfach-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl im CHIO Aachen Podcast so offen wie nie

Aachen – „Nach Tokio war ich in einer emotionalen und körperlichen Leere, wie ich sie noch nie zuvor gespürt hatte.“ In der dritten Folge des CHIO Aachen Podcasts im bayerischen Aubenhausen zeigt sich Jessica von Bredow-Werndl bemerkenswert offen und thematisiert Selbstzweifel und Versagensängste, berichtet von emotionalen Ausnahmezuständen rund um Olympia und erklärt, wie sie auch aus dem tiefsten Tal wieder einen Weg zurückgefunden hat.

Die Anlage im bayerischen Aubenhausen ist ihre Ruheoase, das merkt man schnell, wenn man Jessica von Bredow-Werndl zwischen Stallungen, Blumenbeeten und Schwimmteichen besucht. Hier ist die Vierfach-Olympiasiegerin zu Hause, hier kann sie abschalten, und hier hat sie Marc Eschweiler für die dritte Folge des CHIO Aachen Podcasts begrüßt. Im Gespräch gibt sie erstaunlich offen Einblicke in ihre Gefühlswelt während und nach den Olympischen Spielen, erzählt von Tiefpunkten und von Strategien, noch stärker aus diesen hervorzugehen.

„Ich habe Selbstzweifel, auch Versagensängste. In Paris hat es alles gebraucht, was ich in meinem bisherigen Leben gelernt habe“, räumt die 38-Jährige etwa ein und berichtet vom Grand Prix Spécial, der alles andere als optimal für sie und ihre Traumstute TSF Dalera BB lief. „Ich bin geschlagen worden, wir hatten untypische Fehler. Danach von der Angst zu versagen wieder ins absolute Vertrauen zu gehen, ist viel schwieriger als es klingt.“ Am Ende hat es geklappt und Dalera konnte ihre sportliche Karriere mit ihrem vierten Olympiasieg beenden.

Doch der Weg hin zu diesem grandiosen Erfolg war selbst nach den ersten Goldmedaillen bei den Corona-Spielen 2021 nicht immer einfach. „Nach Tokio war ich in einer emotionalen und körperlichen Leere, wie ich sie noch nie zuvor gespürt hatte“, erinnert sich Jessica von Bredow-Werndl an eine sechsmonatige, „absolut uninspirierte“ Phase, in der sie „gar nicht mehr richtig gut reiten“ konnte.

In Situationen wie diesen kommt dann Aubenhausen ins Spiel. Und zwar nicht nur als Ruheort, sondern vor allem auch als Heimat der Pferde und Team-Mitglieder. Denn ihre Familie mit Ehemann Max von Bredow und den Kindern Moritz und Ella sowie ihr gesamtes Team unterstützen die erfolgreiche Dressurreiterin unglaublich. „Ich bin nur so stark wie die Menschen und die Pferde um mich herum“, betont die Frau, die sich selbst als Grenzgängerin bezeichnet. Am Ende zählt für sie vom Zahnarzt über den Physiotherapeuten bis hin zum Schmied jedes einzelne Puzzleteil, damit es zur vollkommenen Einheit und dem Erfolg kommen kann.

Mit ihrem Herzenspferd Dalera ist das Tüfteln für den größtmöglichen Erfolg jetzt vorbei, die Stute soll ihre Rente in Aubenhausen verbringen und dort „einfach eine geile Zeit“ erleben. In den berühmtesten Dressurvierecken dieser Welt wird man Jessica von Bredow-Werndl demnach zumindest kurzfristig nicht sehen. Ziele hat sie dennoch schon wieder: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, noch zwei, vielleicht auch drei Olympische Spiele als Reiterin mitzuerleben.“ Zunächst sieht sie allerdings andere Sterne am Dressurhimmel: „Ich glaube, Wendy und Isabell Werth werden jetzt richtig Karriere machen. Ich finde aber auch Freestyle von Catherine Dufour ganz toll, auch Glamourdale und Lottie Fry sind noch nicht am Limit“, prognostiziert die 38-Jährige ihre Top 3 für die Zukunft.

Weitere spannende Eindrücke schildert Jessica von Bredow-Werndl in der dritten Folge des CHIO Aachen Podcasts. Diese finden Sie hier und überall dort, wo es Podcasts gibt. Und wer Jessica und Dalera noch einmal in Aachen erleben möchte, für den bietet sich spontan am 21. September die Möglichkeit. Am kommenden Samstag werden die beiden im Rahmen eines Live-Trainings von Jessica von Bredow-Werndl und ihrem Bruder Benjamin Werndl beim CHIO Aachen CAMPUS im Deutsche Bank Stadion in Aktion zu erleben sein. Tickets gibt’s hier.

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Wirtschaft

15. Meckenheimer Wirtschaftsdialog bei der BWI GmbH zum Thema „New Work“

Meckenheim – Die Stadt Meckenheim hatte Unternehmerinnen, Unternehmer und Personalverantwortliche zum Meckenheimer Wirtschaftsdialog eingeladen. Im Fokus des Unternehmertreffens, das die Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim bereits zum 15. Mal veranstaltete, stand diesmal das Thema „New Work“.

Gastgeberin des Abends war die BWI GmbH in Meckenheim-Merl. Die bundesweit agierende IT-Dienstleisterin hat seit 2007 ihren Sitz in der Apfelstadt und beschäftigt hier rund 700 Menschen. Bundesweit sind es etwa 7.000. Burkhard Görtz, Leiter Corporate Protection & Services der BWI und Mann der ersten Stunde, berichtete von der Gründung des Joint Ventures zwischen Siemens, IBM und der Bundesrepublik Deutschland und dem Bau des Bürogebäudes auf dem ehemaligen Gelände des Deutschen Roten Kreuzes in der Apfelstadt. Heute sind die privaten Gesellschafter ausgestiegen und die BWI ist eine 100-prozentige Tochter des Bundes, die die Informationstechnologie der Bundeswehr entwickelt und betreibt.

Zusammen mit Bürgermeister Holger Jung hatte Burkhard Görtz die Gäste begrüßt und anschließend das Konzept „Delivering Future Work“ vorgestellt. BWI hat in den vergangenen zwei Jahren alle Standorte einem Wandel unterzogen, weg von einzelnen Büros, hin zu vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten, einhergehend mit moderner Büroausstattung, einer Flächenoptimierung, aber vor allem einer Flexibilisierung des Arbeitens insgesamt. Auf diesen Veränderungsprozess wurden die Mitarbeitenden vorbereitet und mitgenommen. Nur so war die Transformation möglich.

Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer stellte anschließend Michael Schmitz, Vorstand der PRG Projekt Rheinland AG, vor. Er ist Experte für solche Veränderungsprozesse in Unternehmen. Michael Schmitz zeigte praxisnahe Strategien auf, um der Veränderung der Arbeitswelt zu begegnen. Hierbei ging er auf die großen Herausforderungen für die Unternehmen ein, aber machte auch deutlich, welche Chancen sich ergeben, wenn man den Prozess richtig angeht. Hierbei sei wichtig, dass es für jedes Unternehmen, auch innerhalb derselben Branche, durchaus unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten gebe. Mit seinem Kölner Unternehmen berät Schmitz Betriebe, die sich verändern möchten.

Dr. Ulrich Dewald, Geschäftsführer der Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung mbH aus Marburg, stellte das Projekt „Coworking und Pendlerstationen – Potenziale für dritte Arbeitsorte in Meckenheim“ vor. Die Stadt hatte das Unternehmen im Rahmen des Sofortprogramms Innenstadt NRW beauftragt, die Möglichkeiten für die Einrichtung von sogenannten „dritten Arbeitsorten“ zu untersuchen. Hierzu wurden Pendlerinnen und Pendler befragt. Außerdem wurden Immobilien in der Innenstadt überprüft, um dort Co-Working oder Pendlerstationen einzurichten. Die Wirtschaftsförderung arbeitet nun an einer Realisierung und ist auf der Suche nach Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern, die ein Interesse daran haben.

Zum Abschluss war noch Zeit für den Dialog und das Netzwerken. Es gab viel zu diskutieren über das Thema „New Work“, eine sich schnell verändernde Arbeitswelt und Umsetzungsmöglichkeiten für Unternehmen, um Fachkräfte zu gewinnen, zu binden und konkurrenzfähig zu bleiben.