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McDonald’s kommt nach Zülpich

Zülpich – Restaurant-Kette baut Filiale in exponierter Lage an der Römerallee – Eröffnung des Schnellrestaurants ist bereits für Herbst 2023 geplant. Die Unternehmen im Gewerbegebiet „An der Römerallee“ in Zülpich bekommen einen prominenten Nachbarn. Auf einem bislang unbebauten Grundstück direkt an der Römerallee wird McDonald’s voraussichtlich noch in diesem Jahr eines seiner weltberühmten Schnellrestaurants eröffnen. Bei einem Ortstermin auf dem Grundstück, wo schon in Kürze die Arbeiten zum Bau der neuen Filiale beginnen werden, übergaben Bürgermeister Ulf Hürtgen und der Beigeordnete und Kämmerer Ottmar Voigt nun die Baugenehmigung an McDonald’s-Projektmanager Matthäus Zaik.

Blick von der Römerallee auf die neue McDonald’s-Filiale in Zülpich: Die Eröffnung des Schnellrestaurants ist für Herbst 2023 geplant. Visualisierung: McDonald’s

McDonald’s plant an der Römerallee auf einer Fläche von rund 3.800 Quadratmetern den Bau eines modernen Drive-Restaurants mit etwa 120 Sitzplätzen. Die Planungen sehen außerdem rund 35 Stellplätze vor, die teilweise mit E-Ladesäulen ausgestattet werden. Für die Bestellung im Drive-In werden zwei Terminals zur Verfügung stehen, so dass eine schnellere Abfertigung der Bestellungen möglich ist. Nicht zuletzt wird ein etwa 15 Meter hoher Werbepylon auf das Schnellrestaurant aufmerksam machen. Nach Angaben von Matthäus Zaik werden bis zu 40 Arbeitsplätze am neuen McDonald’s-Standort in Zülpich entstehen.

„Wir freuen uns auf die Ansiedlung von McDonald’s“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Damit erreichen wir in exponierter Lage eine Bereicherung des gastronomischen Angebots in unserer Stadt.“ McDonald’s-Projektmanager Matthäus Zaik: „Wir freuen uns auf die Eröffnung eines modernen McDonald’s- Restaurants in Zülpich und bedanken uns für die Unterstützung der Politik und der Verwaltung, welche dieses Vorhaben von Anfang an unterstützt haben.“

Die Eröffnung des McDonald’s-Restaurants in Zülpich ist bereits für Herbst 2023 geplant.

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Eddi Zauberfinger – ein Highlight beim Be(e)ats Festival in Mayen

Mayen – Am 20. Und 21. Mai findet in diesem Jahr erstmalig das „Be(e)ats Festival im Herzen von Mayen statt. Das Festival steht ganz im Zeichen der Biene und bietet an 2 Tagen volles Programm für Jung und Alt. Ein ganz besonderes Highlight für die kleinen Gäste wird das Liedertheater von Eddi Zauberfinger sein. Am Samstag, 20. Mai, wird Eddi Zauberfinger ab 13 Uhr am Schachbrett in der Mayener Innenstadt ein Mitmachmusical vom feinsten präsentieren. Und hier heißt es nicht nur zuschauen, sondern auch mitmachen.

Bei seinem Musical begeistert Eddi neben einer spannenden Geschichte, auch mit viel Gesang und Tanz. So werden am Ende die Kinder und Eddi in viele verschiedenen Rollen schlüpfen und den Zuschauern sämtliche Ohrwürmer in den Kopf setzen. Highlight des Musicals wird das neue Bienenlied des Gitarrenkünstlers sein, welches pünktlich zum Weltbienentag in Mayen seine Premiere feiert.

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Solistin Katharina Hack gastiert bei Wiener Klassik in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Beim Wiener Klassik-Konzert am Sonntag, 21. Mai, um 17 Uhr im Augustinum Bad Neuenahr spielt Katharina Hack gemeinsam mit der Klassischen Philharmonie Bonn Beethovens zweites Klavierkonzert. Die Musik ist ihr sozusagen in die Wiege gelegt: Katharina Hack wurde in eine Musikerfamilie geboren, der Vater Cellist im Orchester, die Mutter Klavierpädagogin. „Bei der Konstellation lag dann auch die Wahl des Instruments nahe“, erzählt die sympathische Pianistin.

Mit dem Komponisten verbindet sie eine lange Geschichte: „Meine Beziehung zu Beethoven ist immer intensiver und herzlicher geworden“, so Hack. „Inzwischen ist sein Werk für mich so etwas wie ein musikalischer Heimathafen. Wenn ich in meinen Kalender schaue und es steht viel Beethoven auf dem Programm, dann weiß ich, dass es ein gutes Jahr werden wird.“ Die Verbundenheit mit Beethoven ist inzwischen auch geographischer Natur, denn Hack ist vor Kurzem nach Bonn gezogen. „Es ist ein besonderes Gefühl, sich hier in Bonn und der Region mit Beethoven zu beschäftigen. Sogar die Vögel reagieren auf Beethoven, wenn ich in meinem Studio sitze und seine Musik spiele“, erzählt sie lachend.

Mit der Klassischen Philharmonie Bonn spielt Katharina Hack zum ersten Mal zusammen und freut sich auf die Konzerte: „Die Klassische Philharmonie Bonn hat eine ganz besondere Energie, weil so viele junge Musikerinnen und Musiker beteiligt sind. Ich bin gespannt auf das gemeinsame Musikmachen mit dem Orchester, ebenso wie auf die Zusammenarbeit mit Dirigent Alexander Hülshoff.“  Das Konzert in Bad Neuenahr ist dabei eine Besonderheit für Orchester und Solistin: „Ich finde es schön, diese Tradition der Wiener Klassik-Konzerte in Bad Neuenahr wieder aufleben zu lassen, und freue mich, daran mitzuwirken. Beethoven schafft es überall, die Menschen zusammenzubringen. Seine Musik hat für mich etwas Kraftgebendes.“

Als Jungstudentin war Katharina Hack zunächst bei Ilja Scheps an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, später studierte sie bei Konstanze Eickhorst in Lübeck und im Konzertexamen bei Bernd Glemser in Würzburg, wo sie auch als Assistentin im Bereich Kammermusik unterrichtete. Prägend ist für sie auch ihre Mentorin Gabriela Montero, mit der sie aktuell im Rahmen der amerikanischen OAcademy eng zusammenarbeitet.

Das musikalische Programm des Wiener Klassik-Konzerts beinhaltet neben Beethovens Klavierkonzert Mozarts Divertimento F-Dur KV 138 und Tschaikowskys Streicherserenade C-Dur op. 48. Tickets ab 39,50 Euro sind erhältlich unter www.ahrtal.de/wiener-klassik oder in der Tourist-Information im Kurpark Bad Neuenahr (Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 10 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr).

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Tourismus

Führungen über das Klostergelände Maria Laach jeden Sonntag im Mai und Juni

Maria Laach – In Maria Laach verbinden sich in einzigartiger Weise Landschaft und Kultur, Gottes Schöpfung und die Gestaltungskraft der Menschen. Die Laacher Kirche, in der seit Jahrhunderten das Lob Gottes verkündet wird, ist die Seele dieses Ortes. In dieser Verbindung liegt die Anziehungskraft des Klosters auf viele Menschen.

Das Laacher Tal, geprägt durch seine vulkanische Vergangenheit, strahlt heute eine spürbare Stille und Gelassenheit aus. Im Osten neigen sich die Waldzonen mit einem vielfältigen Baumbestand bis an den Seerand. Im Süden, Westen und Norden breiten sich Felder und Wiesen als landwirtschaftliche Nutzflächen aus. Schon im Mittelalter hatten sich die Benediktiner bemüht, die Wasserflächen zu verkleinern und das feuchte Land trockenzulegen, um es wirtschaftlich zu nutzen. So wuchs das Laacher Land allmählich zu einer viel bewunderten Schönheit heran und erfreut sich im Zeitalter des sanften Tourismus bei unzähligen Besuchern großer Beliebtheit.

Die beeindruckende Abteikirche bildet das Herzstück der Klosteranlage Maria Laach und gilt als eines der schönsten und besterhaltenen romanischen Baudenkmäler des Landes – in der Tradition der großen rheinischen, romanischen Dome in Speyer, Mainz und Worms. Die Kirche ist aus braun-gelbem Laacher Tuff, weißem Kalkstein und rotem Kylls-Sandstein dekorativ erbaut. Später verwendete man auch grauen Tuff aus der Eifel und Basaltlava. Zu den Besonderheiten zählen die unterirdische Krypta und die Vorhalle, das sogenannte „Paradies“.

Auf dem Gelände befinden sich neben dem Kloster mit dem Gastflügel die verschiedenen Klosterbetriebe. Das Kloster erwirtschaftet sein Geld mit den Betrieben selbst. Besonders erwähnenswert ist, dass es ein eigenes Blockheizkraftwerk gibt, in dem die Abtei auch einen Teil der eigenen Energie erzeugt. Durch die eigene Quelle, aus der Maria Laach das Wasser bezieht, besteht auch hier eine Selbstversorgung.

In Kürze:

  • Führung über das Außengelände von Maria Laach, mit Hintergrundinformationen zu Landschaft und Entstehung sowie Blick in einzelne Klosterbetriebe
  • Besichtigung der Abteikirche (der Gästeführer informiert die Gruppe vor der Kirche über die Geschichte, anschließend Besuch der Kirche in Stille).
  • Im Mai und Juni jeden Sonntag
  • Start 14 Uhr vor der Tourist-Info
  • Bis zu 20 Personen

Dauer:

  • ca. 1,5 bis 2 Stunden

Preis für öffentliche Führungen:

  • Erwachsene: 5,00 Euro pro Person
  • Kinder bis 14 Jahre: 2,50 Euro pro Person

Anmeldung erforderlich:

Tourist-Info Vulkanregion Laacher See, Tel. 02636-19433 oder

info@vulkanregion-laacher-see.de

Oder Online unter https://www.vulkanregion-laacher-see.de/wandern/gefuehrte-wanderungen-kurse/aktivitaeten#/erlebnisse

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Edelstahl vom Feinsten und der Meckenheimer Bürgerverein e.V. war dabei!

Meckenheim – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stationen deutscher Industriekultur“ ging die 22. Etappe dieser Reihe am 16.05.2023 nach Radevormwald und Lennep. In Radevormwald wurde die Edelstahlgießerei Klaus Kuhn besichtigt. Das Familienunternehmen besteht seit 60 Jahren und nimmt eine herausgehobene Spitzenstellung im Schleuderguss und in der Zerspanungstechnik ein. Im Schleudergussverfahren wird durch die Fliehkraft, die die Rotation von Kokillen erzeugt, flüssiger Stahl verdichtet und es entsteht hochwertiger Edelstahl in Zylinderform.

Die Exkursionsteilnehmer in Lennep.

Der Standort Radevormwald hat ca. 300 MitarbeiterInnen, wobei es heute nicht einfach ist, junge Leute zu finden, die den Beruf des Gießers oder Zerspaners erlernen wollen und viel in Vorleistung erbracht werden muss, damit SchulabgängerInnen hier anfangen. Die Gießerei hat ein großes Produktspektrum und ist internationaler Anbieter. Sie produziert einbaufertige Schlüsselkomponenten u.a. Ringe für Motoren, Dichtungen für Pumpen sowie Armaturen und Trommeln, vielfach für die Lebensmittelindustrie. Im Bereich Marinetechnik werden die eigenen Produkte mit Teilen anderer Hersteller „gekuhnt“.

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung durch den Geschäftsführer wurde die 49-köpfige Reisegruppe in vier Kleingruppen aufgeteilt und sehr kompetent von Mitarbeitern durch die verschiedenen Bereiche der Gießerei geführt. Da für die meisten TeilnehmerInnen das Thema Stahlgießen neu war, wurden viele Fragen gestellt und beantwortet, u.a. auch zum Thema: Strom- und Gasverbrauch und evtl. Umstellungsoptionen auf Wasserstoff. Dies sei prinzipiell möglich, ist aber in den nächsten 10-15 Jahren noch nicht zu sehen.

Nach drei Stunden fuhr die Reisegruppe zum Mittagessen nach Lennep, ältester und pittoresker Stadtteil von Remscheid, der schon 1170 erstmals urkundlich erwähnt wurde. In einer sehr unterhaltsamen Torwächter-Führung wurde den Besuchern danach die Geschichte Lenneps als wichtiger Handelsort im Bergischen Land nahegebracht und die Moderne nicht ausgelassen: eine Tony Cragg-Stele aus Edelstahl, die den Pilgerweg nach Santiago de Compostela als Thema aufnimmt. Zum Schluss mussten alle Exkursionsteilnehmer das „Bergische Heimatlied“ anstimmen, bevor – gestärkt mit einer Bergischen Waffel – wieder die Rückfahrt angetreten wurde.

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Tourismus

Fünf Eifeler Betriebe erhalten Nachhaltigkeits-Siegel im Rahmen eines europaweiten Tourismusprojekts

Prüm – Das Projekt ETGG 2030 („European Tourism Going Green 2030“) ist erfolgreich abgeschlossen. Die Eifel ist dabei neben Ostbayern eine von nur zwei deutschen Pilotregionen und die Eifel Tourismus GmbH (ET) einer von acht Partnern aus sechs EU-Ländern. Durch diese Partnerschaft ermöglichte sie den direkten Zugang zu Expertenwissen und Beratungsleistungen für kleine und mittelständische Tourismusbetriebe.

ETGG2030 – so lautet das Kürzel einer internationalen Initiative mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Italien, Kroatien, Bulgarien und Rumänien. Es steht für European Tourism Going Green und beinhaltet verschiedene Zertifizierungen und Audits, denen sich die ETGG-Teilnehmer mit speziellen Coachings unterzogen haben.

In Wien nun brachte die finale EU-Konferenz Green Tourism Conference zum Projekt „Green Tourism“ mit ihren rund 250 Teilnehmenden die kreativsten Best-Practice-Ansätze auf die Bühne. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Vorbilder für mittelständische und kleinere Betriebe sind, die sich auf Ressourcenschutz und CO2-Einsparung verstehen. Die Konzepte umfassen viele Bereiche, vom Strom- und Wassersystem oder die ökologische Bauweise über den Einsatz von Biolebensmitteln in der Küche bis hin zu klimafreundlicher Mobilität.

Ziel des Programms ist es, Klein- und Mittelbetriebe (KMU) auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. Mit einem europaweiten Netzwerk aus Nachhaltigkeitsexperten, Universitäten, Wirtschaftsverbänden, Tourismusorganisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wurde ein Wissenstransfer- und Schulungssystem für KMUs rund um das Thema nachhaltiges Tourismusmanagement geschaffen, welches die Betriebe zu einer Nachhaltigkeitszertifizierung führte.

In diesen Aspekten haben sich auch die folgenden Anbieter aus der Eifel in internationalem Umfeld der Herausforderung gestellt, passgenaue Zukunftskonzepte für „grünen“ Tourismus zu entwickeln und umzusetzen:

Sie kommen für ihre Teilnahme an den ETGG-Programmaktivitäten in den Genuss einer Förderung in Höhe von jeweils 8850 Euro und gingen erfolgreich aus einem im Frühjahr 2022 gestarteten Bewerbungsverfahren hervor. Im Wechsel von Beratungsrunden und gemeinsamen Workshops gelangten sie zur Zertifizierung im April dieses Jahres.

Die eifelnomaden haben das Gütesiegel „travelife certified”, das Landhaus Am Aremberg trägt das “EU-Ecolabel”, das Ferienhaus Irreler Mühle und der Dinopark Teufelsschlucht führen den “Green Key” und Camping Südeifel ist als “Ecocamping” ausgezeichnet.

Die Unternehmen wurden auf ihrem zur jeweiligen Zertifizierung von Alina & Peter Zimmer (FUTOUR Tourismusberatung GmbH), Herbert Hamele (ECOTRANS) und Karl Reiner (Zentrum für Nachhaltigen Tourismus) begleitet und beraten. Mit ihrer Teilnahme sind die Unternehmen zudem Teil eines globalen Netzwerkes für nachhaltigen und verantwortungsvollen Tourismus, das sich auf dem Tourism2030.eu-Portal (destinet.eu) und anderen Medien, wie der Travel Green Europe App, präsentiert.

Die Betriebe werden in den kommenden Wochen mit ihren Maßnahmen im Rahmen von ETGG2030 in dem Newsletter tourismus.eifel.info vorgestellt. Damit bieten sie Anregungen für Nachahmer, die natürlich höchst willkommen sind. Gäste sind besonders sensibilisiert für naturnahen und sanften Urlaub, viele Gastgeber und Freizeitveranstalter antworten darauf mit attraktiven Angeboten.

Weiterführende Informationen:

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Kita Purzelbaum aus Jülich vertritt Kreis Düren beim Deutschen Kita-Preis 2023

Düren/Jülich – Das Familienzentrum Purzelbaum in Jülich war bei der Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises am Dienstag, 16.Mai 2023 in Berlin vertreten und hat auf einen Platz auf dem Siegertreppchen gehofft.

Die Jülicher Kita war die Einzige aus Nordrhein-Westfalen, die zu den zehn Finalisten des Deutschen Kita-Preises 2023 gehörte. Trotzdem hat es leider nicht für einen der ersten Plätze gereicht. Der Preis wurde von Bundesfamilienministerin Lisa Paus und der Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Anne Rolvering, bekanntgegeben.

„Ich möchte dem Familienzentrum Purzelbaum trotzdem für die Nominierung gratulieren, denn allein dies ist eine große Ehre und zeigt einmal mehr, wie herausragend die Kinderbetreuung und die geleistete Arbeit der Mitarbeitenden in den Kitas ist. Die Kita Purzelbaum in Jülich steht mit ihrer inklusiven und professionellen Kinderbetreuung stellvertretend für den gesamten Kreis Düren und darauf bin ich sehr stolz“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn. Kita-Leiterin Stefanie Kleinermanns war mit ihrem Team, Vertreterinnen des Elternbeirats, Elke Ricken-Melchert und Christoph Siebertz vom Träger-Vorstand der Kreismäuse AöR in Berlin vor Ort. Die Kinder und Mitarbeitenden des Familienzentrums Purzelbaum müssen – trotz des verpassten Gewinns – bei weitem nicht traurig sein, denn auch die Kitas und lokalen Bündnisse, die nicht gewonnen haben, erhielten jeweils 1.000 Euro als Anerkennung für ihre Arbeit.

Durch die Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises führte Moderatorin Barbara Schöneberger und für musikalische Unterhaltung sorgten der Singer-Songwriter JORIS sowie der Kinderchor der Al-Farabi Musikakademie. Der erste Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“ und damit 25.000 Euro Preisgeld gingen an die Kita Heide-Süd in Halle, Sachsen-Anhalt.

 

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ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring wird zum Rennen der Superlative

Nürburgring – Bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring (18. – 21. Mai) steht am kommenden Wochenende einer der Höhepunkte der europäischen Motorsportsaison auf dem Programm. 136 Fahrzeuge umfasst das Starterfeld, über 200.000 Zuschauer werden am Rennwochenende rund um die längste Rennstrecke der Welt erwartet. Allein 30 der mächtigen GT3-Boliden von Audi, Aston Martin, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche mit einer exzellenten internationalen Fahrerbesetzung kämpfen um den Sieg – vielfach mit Werksunterstützung und Piloten aus den Werkskadern. Gigantisch ist auch das Rahmenprogramm mit historischen und aktuellen Rennwagen sowie unzähligen Attraktionen im Fahrerlager und rund um den über 25 km langen Kurs. TV-Partner NITRO überträgt das Rennen in voller Länge live. Wer das „Rockfestival unter den Motorsportevents“ vor Ort genießen möchte, kann Tickets rund um die Strecke erwerben.

Die 24h Nürburgring üben nicht nur auf die Besucher eine besondere Faszination aus, auch Teams und Fahrer sind in diesem Jahr erneut magisch angezogen vom Prestigerennen. Seit Montagmorgen beziehen die Fans die Campingareale rund um die Strecke und sorgen für ein Prickeln in der Luft. In kurzer Zeit verwandeln sie den Ring traditionell zu einer Festival-Meile voller Partystimmung, Grill-Feten und Fachgesprächen. Ab Himmelfahrt (Donnerstag, 18. Mai) ist dann der Sound der Motoren zu hören. Im Hauptrennen (Start am Samstag, 16:00 Uhr) geht der Audi R8 LMS GT3 evo II des Audi Sport Team Scherer PHX mit der Startnummer #1 als Titelverteidiger ins Rennen, dem aber markenintern und -übergreifend extrem starke Konkurrenz droht. Im Rahmen der bisherigen Nordschleifen-Saison meldeten etwa die BMW M4 GT3 mit Siegen ihre Ambitionen an. Die beiden Rennen der 24h Qualifiers entschieden das Mercedes-AMG Team Getspeed (Mercedes-AMG GT3) sowie das Frikadelli Racing Team (Ferrari 296 GT3) für sich. Auch Porsche-Teams fuhren (ebenso wie andere Hersteller) Podiumsplätze ein. Es wird also spannend an der Spitze. Und nicht nur dort – auch beim Kampf um Sekt oder Selters in den 19 unterschiedlichen Klassen, die gleichzeitig auf die Strecke gehen, ist Spannung angesagt. Besonders die GT4- und Cup-Fahrzeuge versprechen mit gut gefüllten Klassen einiges an Action.

Das sportliche Rahmenprogramm auf der Nordschleife läutet die Leistungsprüfung der RCN am Donnerstagvormittag ein. Während des Wochenendes ergänzen die historischen Rennwagen der Tourenwagen Legenden sowie der Cup und Tourenwagen Trophy auf dem Grand-Prix-Kurs mit je zwei Heats das Programm. Fan-Highlight ist zudem das dreistündige Rennen der historischen Fahrzeuge aus der ADAC 24h-Classic auf der Gesamtstrecke, die am Samstagvormittag die Wartezeit bis zum Start der 24h verkürzt. Insgesamt versprechen während des Wochenendes damit fünf Rennläufe beste Unterhaltung.

Neben den sportlichen Leckerbissen bieten die 24h Nürburgring Highlights am laufenden Band: Den Auftakt macht der Adenauer Racing Day am Mittwochnachmittag, bei dem sich Teilnehmer aus 24h und Rahmenrennen in der Rennstadt am Nürburgring zum Come-together treffen. Ab 16:00 Uhr gibt es hier einen Fahrzeug-Korso, Interviewrunden auf der Bühne sowie Autogramm- und Selfie-Gelegenheiten. Am Freitag locken Pitwalk / Trackwalk und Autogrammstunde nach dem Top-Qualifying in den Bereich um Start und Ziel. Parallel dazu steigt die populäre Falken Drift Show in der Müllenbachschleife. Während des gesamten Wochenendes gibt es außerdem die große Fan-Meile auf dem ring°boulevard sowie zahlreiche Aktionen und Attraktionen im Fahrerlager und rund um den Kurs.

Die ersten wichtigen Entscheidungen bei den 24h Nürburgring fallen am Freitagnachmittag im Top-Qualifying. TV-Partner NITRO strahlt dann ab 17:00 Uhr das spektakuläre Einzelzeitfahren live aus. Am Samstag ist der Kölner Sender ab 14:45 Uhr durchgehend bis Sonntag, 16:40 Uhr live auf Sendung. Bereits ab Donnerstag können Fans das Geschehen am Ring außerdem über die 24h-Homepage verfolgen. Dort wartet die Live-Seite mit der Auswahl zwischen Livestream und 14 Onboard-Perspektiven, einem Rennticker, dem Livetiming sowie dem Link zum Audio-Kommentar über den digitalen Kanal von Radio RPR.

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Neue Schattenspender – Bäume am Riedener Waldsee gepflanzt

Rieden – Am Riedener Waldsee sind im Bereich des Spielplatzes und der Liegewiese sechs Bäume als natürliche Schattenspender gepflanzt worden. Möglich wurde die Pflanzaktion des Fremdenverkehrszweckverbandes Riedener Mühlen durch eine Spende des Sporthauses Krumholz aus Mühlheim-Kärlich. „Bei der Auswahl war es uns wichtig, dass Bäume verwendet werden, die sowohl das Landschaftsbild positiv prägen, als auch mit den verändernden klimatischen Bedingungen gut zurechtkommen“, erklärte der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, Verbandsvorsitzender des Fremdenverkehrszweckverband Riedener Mühlen, gemeinsam mit seinen Stellvertretern, Riedens Ortsbürgermeister Andreas Doll und Volkesfelds Ortsbürgermeister Rudolf Wingender.

Eine Magnolie mit ihren großen Blüten wird zukünftig in jedem Frühjahr ein Hingucker sein. Eine Silberweide auf der Liegewiese wird mit ihrer gelblichen Rinde einen reizvollen Kontrast zum im Herbst rotleuchtenden Amberbaum sein. Aber auch die Vogelwelt wird im Herbst mit einer Eberesche und einer Zierkirsche von den botanischen Neuerungen am See profitieren können.

Natürlich ließen es sich die drei Verbandsvorsteher zusammen mit Erich Schlich vom Sporthaus Krumholz nicht nehmen, einen der Bäume selbst zu pflanzen.

Lempertz bedankte sich im Anschluss bei den Gemeindearbeitern der Ortsgemeinde Rieden für die gute Zusammenarbeit und dem Wirtschaftsförderer der Verbandsgemeinde Mendig, Jürgen Zinken, der in seiner Zuständigkeit für den Zweckverband Riedener Mühlen und den Waldsee Rieden die Pflanzaktion geplant und koordiniert hatte.

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Klägerin nimmt Klage gegen Jülicher Bürgermeister und Stadtrat zurück

Jülich – Verwaltungsgericht Aachen verhandelt Fällung der Platanen auf dem Jülicher Marktplatz – Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichtes Aachen verhandelte am Montag, 15. Mai 2023 über die Klage einer Jülicher Bürgerin, mit der diese von dem Verwaltungsgericht festgestellt wissen wollte, dass die Fällung von 20 Platanen auf dem Marktplatz am 21. November 2022 rechtswidrig war. Die Fällung der Bäume war eine der Maßnahmen des sogenannten Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt Jülich zur Vorbereitung einer städtebaulichen Aufwertung der Jülicher Innenstadt.

Der Rat der Stadt Jülich hatte die Fällung der Bäume in seiner Sitzung am 8. Juni 2022 beschlossen.

Der Entscheidung des Rates waren in den Jahren 2019-2021 verschiedene Formen der Beteiligung der Öffentlichkeit vorangegangen, u.a. zwei Onlinebeteiligungen und eine Hybridveranstaltung. Die bei der Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangenen Anregungen und Einwendungen wurden von dem Rat im Rahmen einer Abwägungsentscheidung bewertet. Vor der Entscheidung über die Fällung der Platanen hatte sich der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss des Rates wegen der mit einer Verpflanzung der Bäume verbundenen Kosten in Höhe von 71.000 Euro gegen eine solche Verpflanzung und für die Durchführung einer Ersatzbepflanzung ausgesprochen.

Die Klägerin hatte nach der Ratsentscheidung eine Unterschriftensammlung durchgeführt und der Stadt die Unterschriften überreicht. Sie beklagte sich bei dem Verwaltungsgericht darüber, dass die Stadt die gegen die Fällung gesammelten Unterschriften nicht berücksichtigt und stattdessen die Fällung der Bäume veranlasst hatte. Die Klägerin sah hierin eine Verletzung ihrer Rechte auf Beteiligung an dem Verfahren als Jülicher Bürgerin.

Das Gericht erläuterte, dass die Klage unzulässig war, weil die Klägerin nicht die für eine Zulässigkeit der Klage erforderliche Klagebefugnis besitzt. Die Stadt Jülich hätte die nach dem Gesetz erforderlichen Öffentlichkeitsbeteiligungen durchgeführt. Ein hierüber hinausgehendes Beteiligungsrecht stünde der Klägerin nicht zu. Der Rat der Stadt Jülich habe die Entscheidung erkennbar unter Berücksichtigung der Anregungen und Einwendungen der Jülicher Bürger aus der Öffentlichkeitsbeteiligung getroffen. Diese Entscheidung müsse die Klägerin akzeptieren. Hierbei betonte das Gericht, dass das von der Klägerin verfolgte Ziel, die Bäume zur Aufrechterhaltung des Klimaschutzes in der Stadt zu erhalten, von dem Gericht sehr wohl anerkannt und geschätzt würde. Andererseits müsse die Klägerin akzeptieren, dass es rechtsstaatlich nicht zu beanstanden sei, wenn der Rat der Stadt Jülich eine abgewogene Entscheidung trifft, die eben nicht den Vorstellungen der Klägerin entspricht.

Nach kurzer Beratung mit ihrer Rechtsanwältin nahm die Klägerin die Klage zurück.

Damit ist der Rechtsstreit abschließend behandelt.