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Sport für Alle – Inklusive Sportwoche vom 12. bis 17. Juni 2023 im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Die 1.Inklusive Sportwoche im Kreis Euskirchen steht in den Startlöchern – Am 12.Juni startet die Inklusive Sportwoche, mit dem Ziel selbstbestimmte Teilhabe für alle Menschen im Kreis Euskirchen sicht- und erlebbar zu machen. Im Kreishaus stellten Landrat Markus Ramers und die Kooperationspartner die finalen Angebote vor.

Als Schirmherr verweist der Landrat Markus Ramers erneut auf den inklusiven Anspruch aller Menschen, selbstbestimmt, gleichberechtigt und gleichwertig am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und teilzuhaben. Er ist überzeugt, dass inklusiver Sport Brücken bilden kann, da das gemeinsame Interesse an der Bewegung im Vordergrund steht. Beim Sport haben Menschen die Chance sich kennenzulernen, Berührungsängste werden abgebaut und das Selbstbewusstsein wird gestärkt.

Die Inklusive Sportwoche bietet allen Menschen die Möglichkeit, verschiedene Sportangebote von Vereinen im Kreis Euskirchen „inklusiv“ und ohne Voranmeldung kennen zu lernen und auszuprobieren. Einige Sportvereine im Kreis arbeiten bereits inklusiv, andere probieren dies im Rahmen der Sportwoche aus.

Dank der vielen engagierten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner, wie dem DRK, dem KreisSportBund Euskirchen, der Lebenshilfe Euskirchen, der Nordeifelwerkstätten und der Stadt Euskirchen, ist es gelungen, ein umfang- und abwechslungsreiches sportliches Angebot innerhalb der Woche vom 12. bis 17.06.2023 anzubieten.

Die Angebote finden im gesamten Kreis statt und werden durch eine Vielzahl von Kindergärten, Schulen und Vereinen, durch eigene Angebote oder helfende Hände, unterstützt. Alle Mitwirkenden sind mit Begeisterung dabei und haben einige Überraschungen geplant.
Vor allem Sportarten, die ohne Mannschaften auskommen, aber dennoch individuelle Anreize bieten, können ausprobiert werden.

Die Mitwirkenden wollen zeigen, dass Sport mehr ist, als Leistungsanspruch und Konkurrenzdenken. Sport bedeutet auch eigene Grenzen überwinden, Körperbewusstsein zu schaffen und mentale Stärke zu fördern. Fähigkeiten, die neben körperlicher Gesundheit jeder Mensch benötigt.

Die Sportwoche endet am 17.06.2023 mit einem großen Abschlussfest rund um das Erftstadion Euskirchen. Neben einem breiten sportlichen Angebot wird auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Mit der Inklusiven Sportwoche setzt der Kreis Euskirchen ein wichtiges Signal für mehr Anerkennung, für Diversität, für Offenheit und Toleranz in unserer Gesellschaft. Spaß, Fairness und Teamgeist entstehen dabei fast nebenbei.

Alle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, Aktionen und weitere Informationen zu diesem wichtigen Projekt findet man auf der Homepage des Kreises Euskirchen unter „Inklusive Sportwoche“.
https://www.kreis-euskirchen.de/themen/familie-bildung-integration/einfach-fuer-alle-inklusion/themen-projekte/sportangebote-der-inklusiven-sportwoche-2023/

Hier liegt auch die Begleitbroschüre zur Sportwoche zum bereit:
https://www.kreis-euskirchen.de/themen/familie-bildung-integration/einfach-fuer-alle-inklusion/themen-projekte/1-inklusive-sportwoche/
Die Broschüre in Papierform erhältlich bei nicole.tobay@kreis-euskirchen.de sowie im Kreishaus Euskirchen (solange der Vorrat reicht).

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Wirtschaft

„Bitte ein Bit“ bis 2025 – Bitburger verlängert Partnerschaft mit Nürburgring

Nürburgring – Bitburger bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Partner am Nürburgring. Die Privatbrauerei hat vorzeitig die Option zur Verlängerung des bestehenden Vertrages mit der legendären Rennstrecke gezogen. Dieser sichert dem Familienunternehmen nun bis 2025 diverse Namensrechte, weitere Werberechte sowie die Liefer- und Ausschankrechte an der vielseitigen Business- und Eventlocation.

Bereits seit dem Eröffnungsrennen des Nürburgrings im Jahre 1927 ist Bitburger nahezu ununterbrochen Partner des Nürburgrings. Den Slogan „Bitte ein Bit“ kennen deshalb Besucher und Aktive nur zu gut, denn rund um den berühmten Asphalt sorgen seit Jahrzehnten Produkte von Bitburger für Genuss und Erfrischung. „Als regional verwurzeltes Familienunternehmen spielt für uns das Engagement in der Heimat eine große Rolle. Die Partnerschaft mit dem Nürburgring ist durch seine Nähe zu Bitburg und durch seine internationale Strahlkraft für uns sehr bedeutend“, erklärt Michael Stumpf, Vertriebsleiter AHM Südwest bei Bitburger. Neben der regionalen Verbundenheit vertreten die beiden Traditionsunternehmen weitere gemeinsame Werte wie Innovation oder Nachhaltigkeit.

„Bitburger ist für uns ein wichtiger Partner, der auch bei unseren Fans, Besuchern und einem Großteil der Business-Events eine große Akzeptanz und Glaubwürdigkeit hat. Deshalb ist die Verlängerung des Vertrages für beide Unternehmen ein absoluter Gewinn“, fasst Christian Stephani, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, zusammen.

Bis 2025 sichert sich Bitburger das Belieferungs- und Ausschankrecht am Nürburgring. Darüber hinaus führen die Locations Bitburger Event-Center und Bitburger Gasthaus weiterhin den Namen der Privatbrauerei. Weitere Werbeanlagen wie am info°center, in der ring°kartbahn oder auf der Treppe zum ring°boulevard gehören ebenfalls zu den Vertragsinhalten.

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Politik

Heizkostenhilfe – Bislang sind in Rheinland-Pfalz insgesamt 15.613 Anträge eingegangen

Region/Mainz – RLP Minister Schweitzer zieht positive Zwischenbilanz zum Antragsverfahren für die Härtefallhilfen nicht leitungsgebundener Energieträger. Seit dem 8. Mai 2023 können Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz die Härtefallhilfen des Bundes für nicht leitungsgebundene Energieträger beantragen. Vier Wochen nach Freischaltung des digitalen Antragsportals zieht Sozialminister Alexander Schweitzer eine erste positive Zwischenbilanz. „Die Anzahl der bereits eingereichten Anträge zeigt, dass das Antragsverfahren gut angenommen wird. Im Vergleich der dreizehn Länder, die ebenfalls die von Hamburg betriebene Online-Antragsplattform nutzen, ist Rheinland-Pfalz auf Platz 3 der höchsten Antragsanzahlen“, so Schweitzer.

Bislang sind in Rheinland-Pfalz insgesamt 15.613 Anträge eingegangen, wovon das für die Bearbeitung zuständige Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung bereits 4.794 Anträge bewilligt hat. Dies entspricht einer Bewilligungssumme von rund 1,5 Millionen Euro. Der Versand der Bescheide und die Auszahlung der Mittel erfolgen zentral durch Hamburg. Dort wurden bisher 2.298 Bescheide versendet und rund 863.000 Euro ausgezahlt.

Neben der digitalen Antragsstellung gibt es in Rheinland-Pfalz seit Mitte Mai die Möglichkeit der analogen Antragsstellung in Papierform. Bürgerinnen und Bürger können sich hierzu an die Härtefallhilfen-Hotline des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung wenden, um einen Papierantrag anzufordern. Insgesamt gab es bislang 2.509 Anfragen zu Papieranträgen. Die Antragsformulare werden in den nächsten Tagen direkt durch die Druckerei an die Antragstellenden versandt. „Das digitale Antragsverfahren soll eine schnelle Entlastung der Anspruchsberechtigten gewährleisten. Für Menschen, die im Umgang mit digitalen Medien noch nicht geübt sind, kann das digitale Verfahren jedoch mit Herausforderungen verbunden sein. Deshalb war es wichtig, auch einen analogen Weg anzubieten“, sagte Minister Schweitzer.

Weiterführende Informationen zur Antragstellung in Rheinland-Pfalz finden sich auf www.heizkostenhilfe.rlp.de. Unter der Hotline 0800- 5758100 informiert das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr über das Antragsverfahren. Antragsformulare in Papierform können über die Hotline beim Landesamt bestellt werden. Der Papierantrag wird per Post an die angegebene Adresse zugesandt.

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Kunst & Kultur

Goldschmiede-Vereidigung im Rathaus für die Aachener Heiligtumsfahrt

Aachen – Es ist wieder so weit: Wie es bei der anstehenden Heiligtumsfahrt Brauch ist, öffneten am Freitag, 9. Juni, Gold- und Silberschmiede auch dieses Jahr das Schloss des Marienschreins und versehen nach der Wallfahrt die Reliquien wieder feierlich mit einer neuen Versiegelung. Damit die Öffnung des Schreins traditionsgemäß verläuft, stand zuvor die Vereidigung der Goldschmiede, am Freitag, 2. Juni, im Weißen Saal des Aachener Rathauses durch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen an.

Für die Oberbürgermeisterin und Dompropst Rolf-Peter Cremer ist es die erste Vereidigung, schließlich werden die Reliquien des Schreins eigentlich nur alle sieben Jahre der Öffentlichkeit präsentiert. Die letzte Vereidigung gab es 2014. 2021 konnte pandemiebedingt keine Heiligtumsfahrt und Vereidigung stattfinden.

Mit feierlichen Worten legten Georg Comouth, Obermeister der Gold- und Silberschmiedeinnung Aachen und Thomas Zintzen, Gold- und Silberschmiedemeister, vor Keupen den Eid ab. Die Vereidigung übernimmt seit fast 600 Jahren der oder die jeweilige Oberbürgermeister*in der Stadt Aachen.

Die Oberbürgermeister*innen sind seit 1425 für den Schutz der Reliquien mitverantwortlich. „Der Dom ist ein wichtiger Teil der Stadt Aachen. Für viele Menschen bietet er in schwierigen Zeiten Halt und Orientierung. Diese Tradition zeigt, dass es zwischen Dom und Rathaus eine besondere Verbindung gibt“, erklärte Keupen.

Das nächste Schloss stiftet der emeritierte Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff. Thomas Zintzen arbeitete über 200 Stunden, um das neue Silberschloss fertigzustellen, das nach der Heiligtumsfahrt Windeln und Lendentuch Jesu, Kleid Mariens und Enthauptungstuch Johannes des Täufers schützen soll. Nach der Versiegelung wird es noch mit Blei ausgegossen, anschließend der Schlüssel zersägt. Den einen Teil erhält das Domkapitel, den anderen die Stadt. Nach der Pilgerfahrt wird das alte Schloss, so wie alle ehemaligen Schreinschlösser, in der Domschatzkammer ausgestellt.

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Wirtschaft

Volksbank-Vorstand Markus Müller mit der Ehrenurkunde ausgezeichnet

Koblenz/Kottenheim – Im Rahmen des Empfangs zu seinem 50. Geburtstag im Bürgerhaus Kottenheim wurde Markus Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel eG, mit der Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen e.V. ausgezeichnet.

Dr. Andreas Martin, Vorstand des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), überreichte ihm die Urkunde und würdigte seinen Einsatz: „Die Volksbank RheinAhrEifel ist zweifellos eine besondere Bank im Verbund und sie hat auch einen besonders engagierten Vorstand. Unser Jubilar Markus Müller zeichnet sich unter anderem durch seine Arbeit als Vorsitzender des Fachrates Zahlungsverkehrs des BVR aus.“ Martin hob die Bedeutung dieser Position für alle Volksbanken und Raiffeisenbanken hervor.

Die festliche Geburtstagsfeier war persönlich und damit ganz auf die Technikaffinität von Vorstand Müller ausgerichtet. Die Gäste wurden durch Überraschungsgast Roboter „Pepper“ begrüßt und Geigerin Jenny Violin sorgte mit ihrer E-Geige für eine flotte musikalische Umrahmung der Veranstaltung. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank RheinAhrEifel, Karl-Heinz Krämer, begrüßte neben dem Jubilar und dessen Familie eine Vielzahl von Gästen: zahlreiche Vorstände von Unternehmen aus dem Genossenschaftsverbund, den Landrat des Kreises Mayen-Koblenz Dr. Alexander Saftig, und viele Vertreter der Städte und Verbandsgemeinden im Geschäftsgebiet. Auch die Vorstände der VR Bank Rhein-Mosel, mit der die Volksbank RheinAhrEifel in Kürze fusioniert, sowie Vorstände weiterer benachbarter Genossenschaftsbanken und Sparkassen, ehemalige Vorstände der Volksbank, Aufsichts- und Regionalbeiräte sowie Mitarbeitende der Bank waren der Einladung gefolgt. Krämer gratulierte Vorstandsmitglied Markus Müller im Namen des Aufsichtsrates und freute sich über die gute und harmonische Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Genossenschaft.

Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel, legte in seiner Laudatio dar, mit welchen Herausforderungen sein Vorstandskollege Müller und er in den vergangenen Jahren konfrontiert waren: „Ahrflut, Pandemie, Niedrigzinsphase und die Ukraine-Krise – zusammen standen wir in den letzten Jahren vor einer Vielzahl von schwierigen Situationen. Aber wir konnten diese nicht nur gemeinsam bewältigen, sie haben uns auch zu einem guten Team zusammenwachsen lassen.“ Volksbank-Betriebsratschef Stefan Linden wies in seiner Ansprache auf die nicht selbstverständliche vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Betriebsrat hin. So betrachte Markus Müller in Personalangelegenheiten gerne beide Sichtweisen und er zeige sich immer offen für konstruktive Vorschläge von Seiten des Betriebsrates. Markus Müller dankte dem Aufsichtsrat für das schöne Fest, Sein Dank galt auch den Laudatoren, zahlreichen Weggefährten und Gratulanten und insbesondere auch seiner Frau Elke, seinen drei Kindern sowie seinen Eltern, die ebenfalls anwesend waren: „Meine Familie gibt mir in jeder Situation Kraft und Halt.“

Müller ist seit 2012 Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel eG. Neben seiner ehrenamtlichen Arbeit als Vorsitzender des Fachrates Zahlungsverkehr des BVR engagiert sich der Kottenheimer in weiteren Gremien des genossenschaftlichen Verbundes sowie auch in kulturellen und karitativen Einrichtungen im Geschäftsgebiet.

Getreu dem Motto der Volksbanken und Raiffeisenbanken „Morgen kann kommen“ sieht der Jubilar positiv in die Zukunft, in die der Volksbank-Vorstand mit der Verschmelzung mit der VR Bank Rhein-Mosel im Juni starten wird.

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Durch Trockenheit und Schadflächen steigt die Waldbrandgefahr in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Waldspaziergänge mit Umsicht genießen – Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW teilt mit: Aufgrund der sommerlichen Temperaturen steigt in nordrhein-westfälischen Wäldern wieder die Waldbrandgefahr. Vor allem die Trockenheit und der starke Befall des Borkenkäfers haben viel trockenes Restholz hinterlassen, das schnell entzündbar ist. In diesem Jahr hat es auf bislang rund sieben Hektar Waldfläche gebrannt – und die Feuer konnten zügig gelöscht werden.

Forstministerin Silke Gorißen: „Der Wald ist unser wichtigster Klimaschützer. Mit steigenden Temperaturen und ausbleibendem Regen steigt leider wieder die Waldbrandgefahr. Ich appelliere daher an alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, umsichtig und aufmerksam im Wald zu sein. Bitte beachten Sie das Verbot des Rauchens und Grillens im Wald. Bitte parken Sie nur auf befestigten Flächen, damit heiße Katalysatoren der Autos nicht Gras in Brand setzen. Halten Sie Waldzufahrten für den Fall der Fälle frei, so dass Rettungsfahrzeuge passieren können. Wer gegen Regeln und Gesetze verstößt, riskiert das Leben von Mensch und Tier. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass wir den Wald als einzigartigen Naturraum und Ort der Erholung genießen können. Mein besonderer Dank gilt allen Feuerwehrleuten, der Polizei, Forstleuten und weiteren Einsatzkräften, die rund um die Uhr vor Ort dafür sorgen, dass unser Wald geschützt wird.“

Hohe Bußgelder für illegales Feuermachen im Wald

Waldbrände haben in den letzten Jahren in Nordrhein-Westfalen zugenommen und fast immer ist leichtsinniges oder unachtsames Verhalten von Waldbesucherinnen und Waldbesuchern die Ursache. Allein im vergangenen Jahr gab es in Nordrhein-Westfalen 203 Waldbrände, die ein Schadfläche von 74 Hektar hinterlassen haben.

Zur Waldbrandvorsorge hat das Land deshalb die Bußgeldempfehlungen im Verwarnungs- und Bußgeldkatalog Umwelt deutlich verschärft. Der Katalog empfiehlt den örtlichen Behörden für das Feuermachen im Wald ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro oder für das Rauchen im Wald von März bis Oktober ein Bußgeld von 150 Euro.

„Fire Fighter“ unterstützt im Kampf gegen Walbrände

Um gemeinsam stärker im Kampf gegen Waldbrände zu sein, hat das nordrhein-westfälische Forstministerium und der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren intensiviert und sie stellen digitales Kartenmaterial zur Verfügung. Dies hilft den Einsatzkräften zu den Brandherden im Wald zu gelangen. Zudem hat das Land erst vor wenigen Wochen den „Fire Fighter“ vorgestellt, um im Fall der Fälle flexibler zur Brandstelle zu gelangen. Das geländegängige Löschfahrzeug, das bis zu 10.000 Liter Löschwasser im Tank speichern kann, soll helfen, auch auf unwegsamen Waldflächen Brände zu löschen.

Bei Waldbrand 112 rufen

Wie hoch die Gefahr für eine Waldbrand aktuell ist, zeigt der Deutsche Wetterdienst mit seinem 5-stufigen Waldbrandgefahrenindex. Allerdings kann lokal die Gefahrenlage sehr unterschiedlich sein. Um Waldbrände zu melden, ist die Feuerwehr unter der 112 zu rufen – und die Gefahrenstelle auf kürzestem Wege zu verlassen.

Land stellte 2022 Konzept zur Vorbeugung und zur sicheren Bekämpfung von Waldbränden vor

Um die Wälder in Nordrhein-Westfalen in Zukunft besser gegen Waldbrände zu schützen und damit die Feuerwehr die Flammen im Ernstfall sicher und effizient bekämpfen kann, hat das Land Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr das Konzept zur „Waldbrandvorbeugung und Waldbrandbekämpfung in Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt. Es bildet die Grundlage für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Forstverwaltung und den Feuerwehren. Gemeinsam hatten der Minister des Innern, Herbert Reul, und die Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Silke Gorißen, das neue Konzept zur Vorbeugung und zur sicheren Bekämpfung von Waldbränden am 9. August 2022 in Wermelskirchen offiziell vorgestellt. In das Konzept sind die Fachexpertise und Erfahrung der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen und der Forstexperten vom Landesbetrieb Wald und Holz eingeflossen.

 

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Wirtschaft

Kreissparkasse Ahrweiler eröffnet Filiale in der Poststraße in Bad Neuenahr

Ahrweiler/Bad Neuenahr – Im Juli 2021 wurde die Geschäftsstelle der Kreissparkasse Ahrweiler in der Telegrafenstraße in Bad Neuenahr durch die Flutkatastrophe massiv zerstört. In der Folge wurde eine Übergangslösung in Form einer Container-Filiale installiert. Nun ist die Sparkasse mit einer Geschäftsstelle in der Poststraße 16, am Platz an der Linde in Bad Neuenahr wieder zurück.

„Wir freuen uns, dass wir nun wieder eine richtige Geschäftsstelle in Bad Neuenahr haben. Nach der Flutkatastrophe war es unser Ziel möglichst schnell wieder den Kundinnen und Kunden in Bad Neuenahr eine Anlaufstelle für ihre Bankangelegenheiten zu bieten. Dies ist uns durch die Container-Filiale gut gelungen. Da jedoch die Sanierungsarbeiten in der Geschäftsstelle in der Telegrafenstraße aufgrund der enormen Zerstörung noch ca. 2 Jahre andauern werden, haben wir uns dazu entschieden, nun diese Geschäftsstelle zu eröffnen, um den Kunden hierdurch mehr Komfort bieten zu können.“, erklärt Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler und führt weiter aus: „In unsere Filiale in der Telegrafenstraße werden wir in jedem Fall zurückkehren. Die Planungen hierfür laufen schon, dort wird eine moderne Filiale entstehen, die den geänderten Kundenwünschen auch zukünftig gerecht wird.“

„In der neuen Geschäftsstelle in der Poststraße ist nun wieder ein komfortableres Beratungsangebot als in der Container-Filiale möglich. Neben 2 Service-Points, 2 Geldautomaten und Selbstbedienungsterminals haben wir zusätzlich noch 2 Beraterplätze. Zudem freuen wir uns, dass wir auch mit vielen bekannten Gesichtern nach Bad Neuenahr zurückkehren können. Die Kolleginnen und Kollegen, die zuvor bereits dort tätig waren sind froh, nun wieder am bisherigen Standort zu sein.“, ergänzt René Schell, Leiter des BeratungsCenter der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler.

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Zapfenstreich zum Geburtstag – Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck ist 70 geworden

Mechernich-Kommern – Wer an Kommern denkt, kommt an diesem Namen nicht vorbei: Rolf Jaeck. Der Mann ist immer da, wenn er gebraucht wird. Kein Wunder also, dass er vor einigen Jahre für sein jahrelanges Engagement für das gesellschaftliche Gemeinwohl mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens, eine der höchsten Anerkennungen, die die Bundesrepublik Deutschland zu vergeben hat, ausgezeichnet wurde.

Der Jubilar Rolf Jaeck (4.v.r.) wurde umrahmt von CDU-Kollege Hermann-Josef Krest (v.r.), Mechernichs Erstem Beigeordnetem Thomas Hambach, Detlef Seif MdB, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Klaus Voussem MdL, dahinter etwas verdeckt CDU-Stadtverbandschef Michael Averbeck, dessen Vorstandskollegin Birgit Braun-Näger, Dezernent Ralf Claßen und Mechernichs CDU-Fraktionschef Peter Kronenberg. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

Aber was schenkt man so einem Mann, wenn der seinen 70. Geburtstag feiert? Die Antwort war für seine Familie und die Menschen in Kommern klar: Einen Zapfenstreich, eine große Feier in der Bürgerhalle und einen siebenstöckigen Kuchen mit 70 Kerzen und dem Kommerner Wappen als optischer Höhepunkt.

Den Beginn der Feierlichkeiten gestaltete Johannes Ley mit einer Laudatio auf seinen langjährigen Weggefährten. Auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gehörte zu den Gästen in Kommern. Dort überreichte er einen von der Künstlerin Ela Rübenach kreierten Flutengel an das Geburtstagskind, das sich seit der Flut unermüdlich für die Betroffenen in Kommern eingesetzt hat.

„Ne Bergische Jung“ zu Gast

Rolf Jaecks jahrzehntelanges Engagement im Karneval sei Dank, gab es für die Geburtstagsgäste einen besonderen Programmpunkt. Diakon Willibert Pauls trat als „ne Bergische Jung“ auf und begeisterte sein Publikum im Handumdrehen.

Gegen 21.30 Uhr näherte sich die Feier dann ihrem festlichen Höhepunkt. Vor der Bürgerhalle versammelten sich alle Gäste samt Geburtstagskind, wo ein Großer Zapfenstreich zu Ehren von Rolf Jaeck stattfand. Daran beteiligt waren die Feuerwehr Kommern, das Tambourcorps unter der Leitung von Walter Schäfer sowie die Nettesheimer Blechbläser unter der musikalischen Leitung von Markus Quodt.

Für Rolf Jaeck und seine Familie eine überwältigende Ehrung, für die sie sich bei allen Beteiligten sowie beim Vereinskartell Kommern und den dazugehörigen Ortsvereine bedankten. Nach dem Großen Zapfenstreich war aber noch lange nicht Schluss. Thomas Cüpper sorgte als „Et Klimpermännche“ für ausgelassene Heiterkeit und beste Stimmung.

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Tourismus

IHK-Trier-Tourismus-Umfrage – Ruhiges Fahrwasser und steigende Preise

Region/Trier – Hoteliers und Gastronomen in der Region Trier blicken laut einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier positiv auf die vergangene Wintersaison zurück. „Nach der Achterbahnfahrt infolge der Mulitkrise erholt sich der Tourismus in der Region langsam wieder und die Betriebe können aufatmen“, sagt Anne Kathrin Morbach, IHK-Tourismusreferentin. Dies spiegelt sich auch in den gestiegenen Übernachtungszahlen wider.

Die Feiertagswochenenden in Mai und Juni und die Unternehmungsfreude der Touristen und Einheimischen lassen die Stimmung bei Gästen und Betreibern wieder steigen. „Aktuell blicken 30 Prozent der Hoteliers optimistisch in die Zukunft und erwarten eine positiv verlaufende Sommersaison.“ In der Gastronomie ist die Stimmung etwas verhaltener. Mehr als 60 Prozent der Gastronomen gehen von einer gleichbleibenden Saison aus. Einig sind sich die Betriebe allerdings bei der Bewertung der Preisentwicklung. So erwarten knapp 80 Prozent aller Befragten steigende Preise aufgrund andauernder Kosteninflation.

Die Sorgenfalten der Betriebe sind noch nicht vollständig verschwunden. Gründe hierfür sind die hohen Energie- und Rohstoffpreise, ein Mangel an Fach- und Arbeitskräften und die steigenden Arbeitskosten. Für die Unternehmen bleibt es schwierig, geeignetes Personal zu finden. „Das Ergebnis ist, dass der Gewinn trotz wieder steigender Umsätze häufig geringer ausfällt,“ erläutert Morbach. Das wiederum wirkt sich auf die Investitionsplanungen aus. Nur knapp fünf Prozent der Gastbetriebe wollen mehr investieren als noch im Vorjahr.

Die Folgen der Corona-Pandemie spiegeln sich auch in einem veränderten Reiseverhalten wider. Knapp 80 Prozent der Hoteliers erkennen ein spontanes, kurzfristiges Buchungsverhalten und nahezu alle Betriebe geben an, dass die Gäste einen hohen Wert auf flexible Stornierungsmöglichkeiten legen. „Das macht die Planung für die Betriebe enorm schwierig, von der Materialbeschaffung bis zum Personal“, sagt Morbach.

Die Gäste besuchen die Region vor allem für einen Kurztrip. Denn der Haupt-Urlaub wird mit Aufhebung der Corona-Maßnahmen häufig wieder im Ausland verbracht, so die Beobachtung der Reisebüros in der Region. Die Urlauber sind dabei bereit, trotz der hohen Inflation, mehr für ihren Urlaub auszugeben und setzen verstärkt auf Qualität.

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Gesundheit

Einmalig in der Region Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Wer bei der Arbeit oder auf dem Hin- oder Rückweg einen Unfall mit einer schweren Verletzung erleidet, wird im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein von einer speziell eingerichteten Reha-Abteilung nachbehandelt. Im Ev. Stift St. Martin in Koblenz gibt es dafür die „Berufs­genossen­schaftliche stationäre Weiterbehandlung“ (BGSW).

Das Team aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportlehrern sowie Pflegekräften wird geleitet von dem erfahrenen Orthopäden und Unfallchirurgen Dr. med. Gunter Meuthen und gewährleistet eine hoch spezialisierte, ganzheitliche Rehabilitation. „Ganzheitlich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Patienten nicht nur hinsichtlich ihrer Verletzung und körperlichen Beeinträchtigung wahrge­nommen werden, sondern als ganzer Mensch in den Rehabilitationsprozess einbezogen werden. Denn ein Unfall hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, wie Privatleben, Familie, Beruf – kurz gesagt, auf die ganze weitere Existenz und Lebensplanung“, erläutert der Ärztliche Leiter der BGSW, Dr. med. Gunter Meuthen. Bisher standen hier für die Patienten 31 Betten zur Verfügung. Jetzt freut sich das Team über eine Erweiterung um 4 Betten. „Mit nun 35 Betten können wir der hohen Nachfrage gerecht werden und Wartezeiten auf einen Reha-Platz abbauen, was das Heilverfahren verkürzt und somit dem Patienten dient und zusätzlich die Kostenträger entlastet.“

Die BGSW ist einmalig im gesamten Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein und auch in der Region, was zu einem überregionalen Einzugsbereich auch aus den benachbarten Bundesländern führt. 2012 wurde die BGSW erstmals zertifiziert und stellt sich seitdem alle drei Jahre den immer wiederkehrenden Prüfungen des hohen Qualitäts­standards. Ziel einer BGSW-Maßnahme ist es, neben der Minimierung der Unfallfolgen, die Unfall­verletzten wieder beruflich und sozial zu reintegrieren. Zugang zur BGSW ist über die täglichen BG-Sprechstunden im Ev. Stift möglich. Termine können unter folgender Telefonnummer vereinbart werden: 0261 137-1442.