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Tourismus

„Qualitäts-Gastgeber Wanderbares Deutschland“ vor Ort

Mendig – Mendiger Gastronomie- und Mendiger Beherbergungsbetrieb erneut zertifiziert – Der Wandertourismus erlebt in Deutschland einen wahren Boom – und das nicht erst seit Corona. Wanderinnen und Wanderer sind dementsprechend auch eine begehrte Zielgruppe von Hotellerie und Gastronomie. Deshalb ist die Qualität des Angebots ein sehr wichtiger Faktor, um erfolgreich zu sein. Das Qualitätssiegel „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ ist das einzig bundesweit verbreitete und geprüfte Zertifikat für wanderfreundliche Gastgeber in Deutschland.

Das Hotel Felsenkeller in der Mendiger Bahnstraße wurde erneut als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zertifiziert. Foto: VG-Verwaltung Mendig/Pauly

Ausgezeichnete Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe garantieren Wanderern eine Vielzahl von Ausstattungs-, Verpflegungs- und Serviceleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern zugeschnitten sind. Beherbergungsbetriebe müssen 22 Kernkriterien sowie acht (aus 17) Wahlkriterien erfüllen. Für reine Gastronomie-Betriebe gilt ein eigener Kriterien-Katalog mit 18 Pflichtkriterien.

In Mendig wurden jüngst das Hotel Felsenkeller und die Vulkan Brauerei erneut zertifiziert. „Sie sind Gastgeber, die Wanderinnen und Wanderer einen erstklassigen Service anbieten. Sie unterstützen damit unsere Wanderdestination der Traumpfade und Traumpfädchen und damit ein wichtiges Tourismusfeld. Mit der heutigen Auszeichnung wird dokumentiert, dass sie Wanderern mit einem auf sie zugeschnittenen Angebot zur Seite stehen“, lobte der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz Malte Tack und Annika Hück von der Vulkan Brauerei bei der Übergabe der Urkunde „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“. „Wir profitieren vom Wandertourismus und wir befassen uns auch damit selbst Wanderangebote zu entwickeln“, so Malte Tack.

Die Kriterien zur Erteilung des Qualitätssiegels werden vor Ort von erfahrenen, vom Deutschen Wanderverband geschulten Experten der regionalen touristischen Kooperationspartner überprüft. Das Zertifikat ist drei Jahre gültig und muss anschließend von den Betrieben erneuert werden.

www.wanderbares-deutschland.de

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Wiederaufbau in Kall – Symbolischer erster Spatenstich zum neuen Kunstrasenplatz an der Kaller Auelstraße

Kall – Der erste Schritt zum Wiederaufbau der bei der Flut im Juli 2021 komplett zerstörten Sportanlage an der Auelstraße ist getan: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben die Arbeiten zum neuen Kunstrasenplatz begonnen. Hinzukommen werden noch ein Rasenkleinspielfeld sowie eine öffentlich zugängliche Spiel- und Sportfläche, an deren Gestaltung auch die Bürger/innen beteiligt wurden.

„Wir beginnen mit dem Kunstrasenplatz, damit der Kaller SC und andere Vereine den Spielbetrieb so schnell wie möglich weideraufnehmen können“, erklärte Bürgermeister Hermann-Josef Esser. Tatsächlich, so der KSC-Vorsitzende Wolfgang Kirfel, liege eine schwere Zeit hinter dem Verein: „Es ist schwierig, neue Spieler für den Verein zu begeistern, wenn man keinen eigenen Sportplatz hat.“ Ausgewichen waren die Kaller Mannschaften in der Zwischenzeit auf die Sportplätze in Keldenich und Scheven.

Mit dem Wiederaufbau des Fußballplatzes erhält Kall auch seinen ersten Kunstrasenplatz. „Das ist zeitgemäß und Stand der Technik“, so der Bürgermeister, „ein Kunstrasenplatz hat viele Vorteile.“ Zum einen, erklärte der Projektleiter Wiederaufbau Manfred Poth, sei ein Kunstrasenplatz nahezu das ganze Jahr über bespielbar, „außer bei Frost, da können die künstlichen Grashalme brechen.“ Insbesondere aber falle die deutlich kostengünstigere und einfachere Pflege ins Gewicht, insbesondere auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit: „In der heutigen Zeit ist es kaum noch zu rechtfertigen, einen Rasenplatz im Sommer zu wässern“, so Christoph Graf, stellvertretender Teamleiter technische Bauabteilung.

Der neue Sportplatz ist Teil des Kaller Wiederaufbauplans und schlägt dort mit 1,6 Millionen Euro zu Buche. „Allerdings wird aus den Mitteln zum Wiederaufbau nur die Wiederherstellung eines Rasenplatzes übernommen“, erläuterte Manfred Poth. Die Mehrkosten für einen Kunstrasenplatz muss die Gemeinde selbst übernehmen, Graf schätzt sie auf 200.000 bis 300.000 Euro. Inbegriffen ist hingegen die Flutlichtanlage, die auch den Vorgaben der „Sternenparkregion Eifel“ entsprechen soll. Das bedeutet, dass nur ganz gezielt das Spielfeld ausgeleuchtet wird, und so wenig Lichtemission wie möglich entsteht. Die Flutlichtanlage wird vom Energieversorger e-regio aufgebaut, für die Erdarbeiten zeichnet die Mechernicher Firma Glasmacher verantwortlich.

„Es ist ein wichtiges Signal an die Bevölkerung, dass nun endlich die Bagger rollen“, so der Projektleiter Wiederaufbau. Er erklärt, warum erst jetzt mit den Arbeiten begonnen werden kann: „Beim Wiederaufbau bewegen wir uns im Bereich öffentlicher Förderungen und müssen uns nach dem Vergaberecht richten – das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.“ Rund zwei Jahre müsse man heute dafür einkalkulieren. „Mittlerweile nimmt die Vorbereitung eines Bauvorhabens mit Vergabe, Planung und politischen Beschlüssen mehr Zeit in Anspruch als die eigentliche Bauphase“, ergänzte Bürgermeister Esser.

Mit dem Baubeginn ist nun also endlich auch ein Ende absehbar: „Ich bin zuversichtlich, dass wir im Herbst hier die ersten Spiele sehen können“, so die Einschätzung von Manfred Poth. Sehr zur Freude von Wolfgang Kirfel und den Spielern in acht Jugendmannschaften sowie einer Herrenmannschaft des KSC.

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Abstand halten ist Pflicht – Auch Euskirchen macht mit

Euskirchen – Abstand halten! Das gehört seit 2020 für Autofahrer gegenüber Radfahrern nicht mehr nur zum guten Ton, sondern ist Gesetz. Wer mit seinem PKW einen Radfahrer überholt, muss innerorts 1,50 und außerorts 2 Meter Abstand halten. Um diese Regelung bekannter zu machen, werden auf Initiative der Landesverkehrswacht NRW in Kooperation mit dem Städte- und Gemeindebund NRW und dem Städtetag 4.200 Plakate NRW-weit aufgehängt.

Auch in der Stadt Euskirchen werden diese Woche die Plakate aufgehängt, die Aufmerksamkeit auf die Regelung lenken sollen – mit dem Ziel, dass das Fahrradfahren für alle Beteiligten sicherer wird.

Bleib fair, halte Abstand – heißt es auf den Plakaten und die Stadt Euskirchen ruft die Autofahrer und Autofahrerinnen in Euskirchen dazu auf, diese Regelung zu beachten.

„Für ein besseres Miteinander ist mehr Rücksicht und Achtsamkeit aller Verkehrsteilnehmenden gefragt, so wie es auch in der Straßenverkehrsordnung verankert ist. Dies fördert eine entspannte und sichere Mobilität, egal ob im Auto, auf dem Rad, auf dem E-Roller oder zu Fuß“, so die Euskirchener Mobilitätsmanagerin Meike Mäncher.

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Tourismus

Deutschlands schönster Wanderweg – Wettbewerb geht in die Endphase

Daun – Der Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg“ geht in die Endphase. Noch bis zum 30. Juni kann unter www.wandermagazin.de/wahlstudio für die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute als „Schönste Tagestour Deutschlands“ abgestimmt werden.

„Beim letzten Zwischenstand lagen wir auf dem Treppchen – nun hoffen wir, dass wir dieses Ergebnis auch über die Ziellinie tragen können“, berichtet Vera Esch, Geschäftsführerin von GesundLand Vulkaneifel. „Wir stellen immer wieder fest, dass Bad Bertrich als Ziel für Wanderurlaube noch ein Geheimtipp ist. Das möchten wir ändern. Ein Sieg im Wettbewerb würde nicht nur die Qualität der Wasserfall-Erlebnisroute unterstreichen, sondern auch der 5 weiteren HeimatSpuren vor Ort“.

Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute führt zum höchsten Wasserfall der Eifel und hat ihren Start- sowie Endpunkt in Bad Bertrich. Bei Wanderern erfreut sie sich bereits größter Beliebtheit, wie die Bewertungen auf Outdoor-Portalen wie Komoot und Outdooractive zeigen. „Herrliche Pfade, tolle Aussichten (…), spektakuläre Steinzeithöhlen – wir waren begeistert“, heißt es dort zum Beispiel vom Userprofil „Wanderverliebt“.

„In der letzten Phase des Wettbewerbs ist es nun wichtig, alle Gastgeber und Unterstützer nochmal zu mobilisieren und daran zu erinnern, ausgefüllte Abstimmungskarten bei uns abzugeben“ erklärt Valerie Schneider, Pressesprecherin von GesundLand Vulkaneifel. Wer Karten gesammelt hat, kann diese in den Tourist Informationen von GesundLand Vulkaneifel vorbeibringen oder sich bei Valerie Schneider melden (schneider@gesundland-vulkaneifel.de oder Tel. 06592 951 371), um eine Abholung zu organisieren.

Die Abstimmung für die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute lohnt sich übrigens bis zum Schluss: Wer online seine Stimme abgibt, kann beim GesundLand Vulkaneifel tolle Preise gewinnen, zum Beispiel eine Übernachtung im Wellnesshotel oder einen Reisegutschein über 500 Euro. Alle weiteren Informationen unter www.gesundland-vulkaneifel.de/gewinnspiel-dsw/.

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Kunst & Kultur

Stadtglühen – Aachens freie Kultur feiert den Sommer in der Stadt

Aachen – Rund 100 Events sollen fast sechs Wochen lang Besucher*innen immer mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags in ihren Bann ziehen. Das Stadtglühen geht jetzt in seine dritte Runde. Denn vom 30. Juni bis zum 6. August wird die freie Kulturszene wieder Kunst und Kultur an den unterschiedlichsten Orten in der gesamten Stadt kostenlos erfahr- und erlebbar machen. Zwölf besondere Orte der Stadt werden in diesem Jahr mit allen Facetten der Kultur bespielt. Es gibt jeweils eine Bühne, verschiedene Zelte und Wagen, ein phantastisches Imaginarium, viele Artist*innen sowie ein bezauberndes Figurentheater. Und natürlich jede Menge Tanz, Theater, Poetry, Comedy, bildende Kunst, Programm für Kinder sowie ein reichhaltiges Musikangebot – von Elektro und Rock über Jazz bis Klassik. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Rund 100 Events

Rund 100 Events sollen fast sechs Wochen lang Besucher*innen immer mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags in ihren Bann ziehen. Im Elisengarten zum Beispiel, im Frankenberger Park, am Templergraben, im Schlosspark in Richterich, beim NAK im Stadtpark, auf Gut Kullen, in der Salvatorkirche, aber auch in Eilendorf, Haaren und Kornelimünster. Im Driescher Hof findet die zweite Ausgabe des Graffiti-Festivals „Stadtsprühen“ statt. Am Abschlusswochenende werden dann nochmals verschiedene Aktionen in der Innenstadt stattfinden. Möglich wurde das Programm dieses Sommer-Kulturfestivals durch eine Förderung der Stadt Aachen in Höhe von 350.000 Euro.

Begeisterung

Bei einem Pressegespräch kurz vor Auftakt des Programms sagte Rainer Beck, städtischer Veranstaltungsmanager: „In diesem Sommer fluten wir Aachen erneut mit Kultur. Ich lade alle Aachener*innen und Besucher*innen der Stadt herzlich ein, in spannende Formate, Kultur und Begegnung einzutauchen. Bei den abwechslungsreichen Events, verteilt über das Stadtgebiet, ist für jede*n etwas dabei.“ Er berichtete, dass die vergangenen Monate der Vorbereitung sehr arbeitsintensiv waren, vor allem aber geprägt von der guten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und Künstler*innen. „Ich bin überzeugt, dass sich diese Begeisterung auf die Besucher des Festivals übertragen wird.“

Beeindruckendes Programm

Auf die vielen Highlights dieses Sommer-Festivals freut sich auch Stadtglühen-Projektleiter Lars Templin, gleichzeitig Geschäftsführer Musikbunker-Aachen e.V.: „Wir haben mit vielen, tollen Leuten zu tun, die alle mit Begeisterung bei der Sache sind und konnten ein beeindruckendes Programm auf die Beine stellen.“ Und weiter: „Unser kleiner Wagenzirkus wandert von Ort zu Ort und überall können die Zuschauer*innen spannende Dinge aus dem gesamten kulturellen Spektrum entdecken. Die einzelnen Formate lassen an jeder Location einen magischen Platz in angenehmer Atmosphäre entstehen.“

Informationen

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Spielorten gibt es im Internet unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.

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Top-Themen

Breitbandausbau in Mayen-Koblenz geht in die nächste Runde

Region/Mayen-Koblenz – Privathaushalte und Gewerbetreibende in der Verbandsgemeinde Vordereifel erhalten Zugang zum Highspeed-Internet. Landrat Dr. Alexander Saftig und Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, haben gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde Vordereifel, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein sowie von Westconnect und der Westenergie-Gruppe, den offiziellen Startschuss für die fünfte Bauetappe des NGA-Breitbandausbaus (Next Generation Access) im Kreis Mayen-Koblenz gegeben. Die Westnetz GmbH, Tochtergesellschaft der Westenergie AG, beginnt nun sukzessive im Auftrag der Westconnect GmbH mit den Bauarbeiten zur Verlegung der Glasfaserkabel in der Verbandsgemeinde Vordereifel.

Die Verantwortlichen hatten sich in Ettringen zu einem symbolischen Spatenstich getroffen. „Schnelles Internet ist gerade in Zeiten der Globalisierung und voranschreitenden Digitalisierung ein wichtiger Standortfaktor für Wohn-, Schul- und Gewerbestandorte“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig. „Der jetzt betriebene Netzausbau ist damit ein wichtiger Schritt zur Schaffung und Wahrung gleichwertiger Lebensbedingungen im ländlichen Raum. Wir freuen uns, gemeinsam mit Westconnect die verbleibenden weißen Flecken in unserem Landkreis schließen und insbesondere auch den Gewerbetreibenden eine Highspeed-Internetverbindung bieten zu können.“

In der Verbandsgemeinde Vordereifel werden im Rahmen des von Bund und Land geförderten NGA-Breitbandausbaus 65 unterversorgte Adressen an das leistungsfähige Glasfasernetz angebunden, darunter 39 Privathaushalte und 26 Gewerbetreibende. Der Ausbau erfolgt in den Ortschaften Arft-Netterhöfe, Baar-Engeln, Langscheid (Campingplatz Falkenleymühle), Sankt Johann (Bürresheim) und Siebenbach (Siebenbacher Mühle) sowie in den Gewerbegebieten innerhalb der Ortsgemeinden Anschau, Ettringen und Kirchwald. Ebenso werden in diesem Zuge Bereiche des Stadtteils Mayen-Nitztal mit schnellem Internet versorgt. Darüber hinaus schließt Westconnect in den Ortschaften, wo eine entsprechende Nachfrage vorliegt, weitere Adressen eigenwirtschaftlich ans Glasfasernetz an.

Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, freut sich über den Fortschritt: „Diesen Tag haben wir lange herbeigesehnt. Wir freuen uns, dass die schnellen Internetanschlüsse nun bald für unsere Bürgerinnen und Bürger in den bislang auch unterversorgten Gebieten der Verbandsgemeinde Vordereifel zur Verfügung stehen. Besonders freut es mich, dass im Zuge des Breitbandausbaus durch Westconnect zahlreiche Gewerbetreibende ans schnelle Netz angeschlossen werden. Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region ist dies ein entscheidender Vorteil.“

Westconnect arbeitet an einem ambitionierten Zeitplan für die Realisierung des Projektes. „Im Rahmen des geförderten NGA-Breitbandausbaus werden wir bis Ende 2024 insgesamt rund 700 Adressen unterversorgter Haushalte und Gewerbetreibende im Landkreis Mayen-Koblenz an das schnelle Breitbandnetz anschließen“, sagt Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie. „Schnelles Internet hat sich längst zum wirtschaftlichen und demografischen Standortfaktor entwickelt. Daher beschränken wir uns beim Breitbandausbau nicht nur auf die Interessen der größeren Städte und Gemeinden, sondern blicken auf eine Flächenversorgung und nehmen damit unsere Verantwortung als Partner der Kommunen bei diesem wichtigen Thema wahr“, ergänzt Vocktmann.

Der Ausbau erfolgt in fünf Etappen im Landkreis Mayen-Koblenz durch die Firma Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der Westenergie. Achim Danhausen, Projektleiter bei Westnetz, erläutert: „Wir verlegen über 100 Kilometer Glasfaserkabel im Ausbaugebiet des Landkreises. Wir haben in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig und Pellenz sowie der Stadt Mayen bereits begonnen und setzen unsere Arbeiten nun in der Verbandsgemeinde Vordereifel sukzessive fort. Damit die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis möglichst schnell vom neuen Internet profitieren können, erfolgt der Ausbau in vielen Gemeinden gleichzeitig. Der geförderte Breitbandausbau im Landkreis kommt auch den nicht geförderten Adressen zugute. Denn dort wo wir eine zukunftsfähige Infrastruktur schaffen, ist auch jederzeit bei entsprechender Nachfrage eine eigenwirtschaftliche Erweiterung des Glasfasernetzes umsetzbar.“

Das Energieunternehmen realisiert im Landkreis Mayen-Koblenz den Breitbandausbau in der technisch modernsten Variante – einem Glasfasernetz mit direkter Glasfaseranbindung bis in das Gebäude. „Man spricht auch von ‚Fiber to the Home‘, kurz FTTH. Somit können die Einwohner Übertragungskapazitäten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde beziehen, für Gewerbe und Industrie sind Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich“, ergänzt Danhausen. Die geplanten Tiefbauarbeiten dauern mehrere Wochen an, anschließend wird mit dem Einblasen der Glasfaserkabel begonnen, so dass alle unterversorgten Adressen an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen werden können.

Hintergrund

Die Westconnect GmbH hat im Rahmen der NGA-Ausschreibung (Next Generation Access) des Landkreises Mayen-Koblenz zur Förderung des Ausbaus verbleibender weißer Flecken und Gewerbegebiete einen Zuschlag für den Breitbandausbau in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Vordereifel und der Stadt Mayen erhalten. Der Zuschlag für den Breitbandausbau in den Verbandsgemeinden Rhein-Mosel, Vallendar, Weißenthurm, Maifeld (Süd) sowie in den Städten Andernach und Bendorf ist an die Deutsche Glasfaser gegangen. Von den 44 Millionen Euro, die in den gesamten NGA-Breitbandausbau im Landkreis Mayen-Koblenz fließen, trägt 50 Prozent der Kosten der Bund, 40 Prozent das Land und 10 Prozent die kreisangehörigen Kommunen. Nach Ende der Maßnahme sollen durch den gesamten NGA-Breitbandausbau rund 1.400 Unternehmen, 32 Schulen, vier Krankenhäuser und 475 private Haushalte, die sogenannten weißen Flecken in Außenlagen, zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde versorgt werden.

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Politik

Härtefallhilfen für Öl, Pellets und Flüssiggas – Antragsstart für Vermieter in NRW

Region/Düsseldorf – Antragsstart jetzt auch für Vermieterinnen und Vermieter in Nordrhein-Westfalen – Das Antragsverfahren für Härtefallhilfen an Privathaushalte wegen stark gestiegener Energiekosten für nicht leitungsgebundene Energieträger steht ab sofort auch für Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungseigentumsgemeinschaften (Zentralantragstellende) in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Die Antragsstellung erfolgt online über: www.heizkostenhilfe.nrw

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Ab sofort ist das Antragsverfahren in Nordrhein-Westfalen auch für Vermieterinnen und Vermieter sowie für Wohnungseigentumsgemeinschaften geöffnet. Seit Mitte Mai können bereits Haushalte, die selbst eine Feuerstätte betreiben, einen Antrag über das Landesportal stellen. Inzwischen wurden landesweit rund 12.000 Anträge eingereicht. Für unser Bundesland stehen rund 379 Millionen Euro Bundesfinanzmittel für Entlastungen wegen stark gestiegener Energiekosten zur Verfügung.“

Unter nicht leitungsgebundenen Energieträgern werden Heizöl, Flüssiggas, Holzpellets, Holzhackschnitzel, Holzbriketts, Scheitholz und Kohle oder Koks verstanden. Auf der Landesseite www.heizkostenhilfe.nrw können Antragstellende vorab ausrechnen lassen, ob sie für die Bundes-Härtefallhilfe in Betracht kommen. Für die Antragstellung für Privatpersonen wird die BundID oder ein ELSTER-Zugang benötigt, Unternehmen benötigen das ELSTER-Unternehmenskonto.

Bei der Härtefallhilfe des Bundes werden Beschaffungen berücksichtigt, die im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 1. Dezember 2022 erfolgten. Ausnahmsweise kann auf das Bestelldatum abgestellt werden, sofern die oder der Antragstellende anhand geeigneter Unterlagen nachweist, dass die Bestellung im Entlastungszeitraum aufgegeben wurde und die Lieferung des nicht leitungsgebundenen Energieträgers bis spätestens 31. März 2023 erfolgte. Empfänger staatlicher Leistungen zum Lebensunterhalt (Grundsicherung, Bürgergeld und andere) sind nicht antragsberechtigt. Eine Anrechnung auf bereits gezahlte Heizkostenzuschüsse aus anderen Entlastungsmaßnahmen erfolgt indes nicht.

Zentralantragstellende beantragen Härtefallhilfen für Privathaushalte, für die sie eine oder mehrere Feuerstätten zentral betreiben. Dabei ist ein Antrag je Wohngebäude zu stellen. Zentralantragstellende geben die Härtefallhilfen an die jeweiligen Privathaushalte bis zu einer Höhe von 2.000 Euro im Rahmen der nächsten Heizkostenabrechnung weiter.

Die Umsetzung der Bundes-Härtefallhilfen wird das Land Nordrhein-Westfalen rund zehn Millionen Euro kosten, die bundesseitig erstattet werden.

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News

CDU-Initiative erfolgreich – Zweiter Rettungswagen für Adenauer Land!

Adenau – Die CDU in der Verbandsgemeinde Adenau und die CDU-Kreistagsfraktion begrüßen die Entscheidung, einen zweiten Rettungswagen für die medizinische Notfallversorgung in der Verbandsgemeinde Adenau zu stationieren. Angesichts der Schließung des Krankenhauses könne so bis zur angestrebten Etablierung neuer Versorgungsstrukturen mehr Sicherheit und schnelle Hilfe für die Menschen in der Region bei medizinischen Notfällen sichergestellt werden.

Michael Korden, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Adenau und der CDU-Kreistagsfraktion, dankte neben der Kreisverwaltung insbesondere dem DRK-Kreisverband für die praktische Umsetzung und dem Land Rheinland-Pfalz für die Finanzierung des zweiten Rettungswagens. „Es freut uns, dass auf die Initiative der Adenauer CDU und einem entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion im Kreistag unser Vorschlag bereits zum 01.Juni umgesetzt werden konnte.“ Für die CDU ist die Stationierung des zweiten Rettungswagens aber lediglich ein erster Schritt bei der Sicherung der medizinischen Versorgung.

Mittelfristig müsse weiterhin angestrebt werden, eine chirurgische und allgemeinmedizinische Anlaufstelle zur Erstbehandlung von Notfällen sowie Arbeits-, Schul- und Sportunfällen einzurichten, die rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche für die Menschen im Adenauer Land erreichbar ist und eine Überwachungsmöglichkeit vorhält. Insoweit erhoffe man sich, so Korden, dass in den weiteren Beratungen zwischen Land, Kreis und Verbandsgemeinde ein tragfähiges Konzept für eine medizinische Grund- und Notfallversorgung gefunden und schnellstmöglich auf den Weg gebracht wird.

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Gesundheit

Kinderarzt Taleb Alhajmohamad ist jetzt im MVZ Mittelrhein in Mayen tätig

Mayen – Mit Taleb Alhajmohamad hat die Praxis für Kinder- und Jugendmedizin des MVZ Mittelrhein in Mayen Verstärkung bekommen. Taleb Alhajmohamad ist 49 Jahre alt, stammt aus Syrien und hat in Aleppo über 14 Jahre eine eigene Kinderarztpraxis geführt. 2014 kam er nach Deutschland und erlangte hier 2020 seine Approbation. Von 2021 hat er bis zu seinem Wechsel nach Mayen seine ergänzende Weiterbildungszeit in der Praxis für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Hamed Hamdan in Koblenz absolviert.

In Mayen freut sich das Team um Dr. med. Margarethe Moritz-Lippmeyer über den neuen Kollegen. Der Vater von vier Kindern bringt viel Erfahrung in die Praxis mit und sieht seiner neuen Herausforderung sehr positiv entgegen. „Nach einem langen Weg des beruflichen Neuanfangs in Deutschland freue ich mich auf meinen Start im MVZ Mittelrhein.

Die Region hat mich gleich angesprochen und ich denke, dass auch die Menschen hier froh sind, dass die Kinderarztpraxis ihre Kapazitäten erweitern kann.“  Taleb Alhajmohamad spricht Deutsch, Arabisch und Englisch. Die Sprechzeiten sind wie folgt: Montag und Donnerstag: 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr, Dienstag: 8 – 14 Uhr, Mittwoch 8 – 13 Uhr und Freitag 8 – 12 Uhr und 13 – 15 Uhr. Eine Behandlung ist nur nach telefonischer Anmeldung unter: 02651 83-1021 oder Anmeldung per E-Mail an mvz.kjm@gk.de möglich. Taleb Alhajmohamad bietet auch Telefonsprechzeiten an. Diese Termine entnehmen Sie bitte der Webseite unter www.mvz-mittelrhein.de.

Kontakt: MVZ Mittelrhein, Praxis für Kinder- und Jugendmedizin, Siegfriedstraße 20, 56727 Mayen, Telefon: 02651 83-1021, E-Mail: mvz.kjm@gk.de

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Top-Events

23. Eifeler Oldienacht – Alles ausgerichtet auf Nachhaltigkeit – 2000 Besucher erwartet

Kall – „Kein Abfall, sondern Wertstoff“ – Auf dem Festivalgelände bei der PAPSTAR GmbH ist mit dem Aufbau begonnen worden – Geschäftsführer Frank Kolvenbach: „Die Gäste müssen mitziehen“. „Wir unterstützen dieses Projekt zu 100 Prozent und sind froh und stolz, dass wir bei unserer Oldienacht am Samstag ein Zeichen zur Nachhaltigkeit setzen können“, sagte der Vorsitzender Hilfsgruppe Eifel am Montag bei der finalen Pressekonferenz im Vorfeld der 23. Eifeler Oldienacht. Die findet in wenigen Tagen, am Samstag, 17. Juni, auf dem Großgelände der Firma PAPSTAR in Kall statt. Worauf Willi Greuel stolz ist, ist die Tatsache, dass die Hilfsgruppe Eifel die erste ist, die zusammen mit der PAPSTAR GmbH ein Nachhaltigkeitskonzept zur Müllvermeidung anwendet.

Wie der Media- und Marketing-Verantwortliche Bernd Born berichtete, hat die PAPSTAR Solutions GmbH das nachhaltige Gesamtkonzept „Zero Waste“ für Cateringgeschirr und -besteck auf Veranstaltungen mit den Leistungsbausteinen Beratungs-, Waren-, Kommunikations-, Recycling- und Kreislaufkonzept entwickelt.

Damit werde nachhaltiges Catering auf Veranstaltungen möglich, ohne dass große Abfallmengen durch Geschirr und Besteck zurückbleiben. Born: „Die Eventabfälle werden direkt vor Ort durch ein Behälter- und Kommunikationskonzept nach Restmüll und Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen getrennt eingesammelt“. Mit dem Unternehmen Schönmackers werde durch den Einsatz eines Bio-Konverters eine Faseraufbereitung des gebrauchten Einmalgeschirrs erreicht.

„Der so gewonnene Sekundärrohstoff wird anschließend zu Pappe weiterverarbeitet, die in der Industrie zum Einsatz kommt“, erläuterte Frank Kolvenbach, der Geschäftsführer der PAPSRTAR Solutions GmbH. Der Bio-Konverter sei erst vor wenigen Tagen bei der Firma Schönmackers in Strempt angeliefert worden. Die Oldienacht der Hilfsgruppe sei die erste Veranstaltung unter Anwendung des neuen Systems, so das der erste Input von gebrauchtem Einweggeschirr in den Konverter von dort komme.

Das Konzept „Zero Waste“ sei erst vor wenigen Tagen in Aachen mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden, berichteten Bernd Born und Frank Kolvenbach. Bisher habe man bei kleineren Veranstaltungen ein paar Probeläufe gemacht, aber jetzt, so Kolvenbach, stehe man mit dem ersten Live-Versuch mit Hunderten von Gästen vor einer großen Herausforderung. Kolvenbach: „Jetzt trifft Theorie auf Praxis“. Allerdings: „Der Gast muss mitspielen“. PAPSTAR biete bei dem Großevent beste Voraussetzungen.

Wie Bernd Born mitteilte, wird PAPSTAR auf dem großen Platz fünf Geschirr-Rückgabestellen einrichten und personell besetzen. Doch es geht bei der Oldienacht nicht nur um den Wertstoffkreislauf für Einweggeschirr. „Der zweite im Rahmen der Oldie-Nacht praktizierte Wertstoffkreislauf widmet sich den Kaltgetränkebrechern“, so Born. PLA (Polylactid) sei ein Werkstoff, der aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen wie Maisstärke hergestellt werde und die vollständig biologisch abbaubar seien. Born: „In ihrer Optik sind die Becher nicht von herkömmlichen Kunststoffbechern zu unterscheiden“. Die nach dem Gebrauch sortenrein eingesammelten Becher würden nach der Veranstaltung zu einem nahegelegenen Recyclingunternehmen transportiert. Im Endeffekt lasse sich das wiedergewonnene PLA-Granulat zur Herstellung anderer biobasierter Kunststoffe wiederverwenden.

Zur Information der Besucher hat die Marketing-Abteilung mit Bernd Born, Jana Schmitz und Yvonne Reidt Info-Tafeln mit dem Slogan „Kein Abfall, sondern wertvoller Rohstoff“ und mit Hinweisen auf die Geschirr-Rückgabestände entworfen. Ein extra produzierter kleiner Erklär-Film soll die Besucher ebenfalls zum Mitmachen motivieren.

Auch seitens der Hilfsgruppe gehen die Arbeiten zum Aufbau des Festival-Geländes in die heiße Phase. Zahlreiche Container, Arbeitsmaschinen und Absperrgitter sind schon letzte Woche nach der Veranstaltung von „Rock am Ring“ vom Nürburgring zum Festplatz nach Kall transportiert worden.

Mit den Aufbauten der Infrastruktur wird am Dienstag mit der Elektroinstallation begonnen, wie Ralf Heistert, der technische Aufbauleiter der Hilfsgruppe, berichtete. Heistert präsentierte den Plan des 130 mal 70 Meter großen Festivalgeländes, das von der PAPSTAR GmbH extra hergerichtet worden ist. Die beiden Bühnen werden bereits donnerstags angeliefert und aufgebaut, so dass freitags mit der Installation der Technik begonnen werden kann. Auf dem Festivalgelände herrsche bei den Vorbereitungsarbeiten von dienstags bis zum Konzertbeginn am Samstag täglich Hochbetrieb, so Heistert, der auf die Hilfe vieler Unterstützer setzen kann.

Bei der Pressekonferenz sprach Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel von 1500 bis 1600 bereits verkauften Eintrittskarten. Ob die anvisierten 2000 Besucher erreicht würden, müsse abgewartet werden. Er rechne noch mit vielen Kurz-Entschlossenen, die sich das Programm mit dem Top-Act „The Sweet“ nicht entgehen lassen wollen. Moderiert werde das Programm von der bekannten ehemaligen TV-Journalistin Biggi Lechtermann von Radio 700.

Karten an den Vorverkaufsstellen seien noch bis Freitagabend zu bekommen. Auf dem Veranstaltungsplatz gebe es bis 16 Uhr Karten zum Vorverkaufspreis. „Danach werden die Abendkassen-Preise fällig“, so Willi Greuel.  (Reiner Züll)