Kategorien
News

Stadt Mayen präsentiert sich beim Festumzug am Rheinland-Pfalz-Tag

Mayen – Der diesjährige Festumzug zum Rheinland-Pfalz-Tag findet am 18. Juni 2023 in Bad Ems statt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren wird die Stadt Mayen sich mit einem Festwagen und einer Fußgruppe bei diesem größten Landesfest beteiligen.

Das diesjährige Thema des Festwagens der Stadt steht unter dem Motto „Mayen – Teil des Mühlsteinreviers RheinEifel“ und wird, wie auch in den vergangenen Jahren, von den „Jeckeje Pänz“ gestaltet, die den Wagen beim Festumzug ebenfalls absichern. Neben dem Mayener Wahrzeichen, der Genovevaburg, ziert ganz dem Motto entsprechend, ein großer Mühlstein den Mayener Festwagen. Um auch die Blicke aller Zuschauer auf sich zu ziehen, kann sich der Mühlstein sogar drehen.

Mayens Fußgruppe, bestehend aus den „Leewe Mädcha vom Gevelsberg“ und den „Blauen Funken Mayen 1965 e.V.“, repräsentiert die Stadt unter dem Motto „Mayenzeit – leben und erleben“ von Ihrer besten Seite.

„Ich bedanke mich herzlich bei den Vereinen, die unsere schöne Stadt jedes Jahr beim Rheinland-Pfalz-Tag repräsentieren. Ganz besonders aber bei den Jeckeje Pänz, die viel Arbeit, Zeit und Mühe in den liebevoll gestalteten Festwagen stecken! Nicht zu vergessen beim Schaustellerbetrieb Wingender, der jedes Jahr nicht nur den Anfänger stellt, sondern auch mit der Zugmaschine durch die Straßen des Festumzugs zieht“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Mayens Fußgruppe wird auf Platz 36 und der Festwagen auf Platz 37 zu sehen sein.

Kategorien
Top-Events

Der organisierte Sport ist elementarer Bestandteil beim RLP-Tag in Bad Ems

Region/Mainz – Drei Tage vollgepackt mit Bewegungsangeboten, sportlichen Herausforderungen und Spielspaß: Das erwartet die Besucher*innen von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. Juni, auf der „Meile des Sports“ beim 37. Rheinland-Pfalz-Tag in Bad Ems. Denn der organisierte Sport ist ein elementarer Bestandteil des Landesfestes an der Lahn. So wird eine Vielzahl an sportlichen Verbänden und Vereinen Sportliches zum Kennenlernen und Ausprobieren präsentieren. Gemeinsam haben der Sportbund Rheinland (SBR) und der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) ein attraktives Programm während der drei Veranstaltungstage zusammengestellt.

Am westlichen Ende des Bad Emser Kurparks finden die Besucher die Ausstellungsfläche „Rheinland-Pfalz bewegt“ – auf einem Areal so groß wie ein Fußballfeld. Rund um und in den Informationszelten von SBR und LSB kann in einer Hüpfburg getobt, auf einem Rennrad elektronisch geradelt, an einem Activity-Board die Reaktionsschnelligkeit und auf einem Fußballbillard-Feld die Geschicklichkeit mit Bein und Fuß auf den Prüfstand gestellt werden. Darüber hinaus erhalten Sportinteressierte und Vereinsmitarbeiter*innen wertvolle Informationen rund um Inklusion, Integration, Freiwilligendienste, Übungsleiter*innen- und Vereinsmanager*innen-Ausbildungen oder auch zum Deutschen Sportabzeichen. „Wir sind uns sicher, den Besuchern des Rheinland-Pfalz-Tages ein paar bewegte Stunden bereiten zu können. Schließlich ist das sportliche Motto des Sportbundes auch ‚Wir bewegen Menschen‘, sagt Monika Sauer, SBR-Präsidentin.

„Ein ganz besonderes Highlight wird der Besuch von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Begleitung von Sportminister Michael Ebling am Samstagabend sein“, freut sich LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. Um 18.30 Uhr wird die Landeschefin am Stand von #SportRheinlandPfalz erwartet. Dabei wird Dreyer ihre „Kachel“ auf der Wand zur Wanderausstellung „Integration durch Sport – 30 Jahre, 30 Gesichter“ anbringen – und somit ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen.

Neben den Sportbünden zeigen sich die Landesinitiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“ mit dem Angebot Bewegungssteine zu bemalen, der Basketballverein Lahnstein mit seiner Korbanlage auf der Römerstraße und der Fußballverband Rheinland mit einem großen Soccercourt und einer aufblasbaren Torwand. Mitten im Sommer Ski fahren – das macht der Skiverband Rheinland auf einer weißen Textilloipe möglich. In direkter Nachbarschaft können Groß und Klein beim Behinderten- und Rehabilitationssportverband Rheinland-Pfalz ihr Geschick im Rollstuhl unter Beweis stellen, um danach die Welt mit anderen Augen zu sehen. Plötzlich fällt einem auf, mit welchen Barrieren Menschen mit Beeinträchtigungen zu kämpfen haben. Beim FSV Mainz 05 wird die Schusskraft gemessen und bei der Vereinigung der Freizeitreiter*innen und -fahrer*innen erhält man Infos rund um die pferdesportlichen Möglichkeiten. Der Tischtennisverband Rheinland/Rheinhessen ist ein regelmäßiger Partner beim RLP-Tag und sorgt auch diesmal dafür, dass die Sportart mit dem kleinen weißen Plastikball ausprobiert werden kann. Unterstützt werden SBR und LSB außerdem von Freiraum Erlebnis, die ihren aufblasbaren Kletterberg mitbringen und so vor allem den jüngeren Besucher*innen großen Spaß bereiten werden.

Kategorien
Kunst & Kultur

An der Kakushöhle begeisterten die „Original Feytalkutscher“

Mechernich-Dreimühlen – „Feytalkutscher“ spielten mit Stargast – An der Kakushöhle begeisterten die „Original Feytalkutscher“ mit böhmisch-mährischer Blasmusik, einem bunten Mix und Katharina Praher von den Egerländer Musikanten.

Rund 200 Zuhörer lauschten dem Open-Air-Konzert bei bestem Wetter. Foto: Stephan Everling/RRG/pp/Agentur ProfiPress

Seit gerade einmal zwei Jahren gibt es sie, doch schon jetzt lauschten ihnen rund 200 Zuhörer vor der Kakushöhle in Dreimühlen: Die „Original Feytalkutscher“. Bei bestem Wetter verwöhnten sie dort schon zum zweiten Mal die Anwesenden mit böhmisch-mährischer Blasmusik und bester Verpflegung. Begleitet hatte das Jahreskonzert der Journalist Stephan Everling von der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau).

„Wir sind ein Kind von Corona“, erklärte ihm Klarinettist und Saxophonist Martin Frings stellvertretend für die elf Musiker, die zum größten Teil aus dem Mechernicher Stadtgebiet stammen. „Und so trafen sich als Erste Jörg Bohm, Heinz Hamacher, Carsten Ebbinghaus und Martin Frings, um gemeinsam Musik zu machen“, berichtete Everling. Genauer gesagt in einer Halle in Vussem, wo der Flügelhornist Heinz Hamacher seine Sammlung historischer Pferdekutschen aufbewahrt. Everling: „Und somit war, als weitere Kollegen zu den Treffen stießen und die Idee entstand, die musikalischen Ergebnisse vor Publikum aufzuführen, auch schnell der Name gefunden: »Die Original Feytalkutscher«.

Buntes musikalisches Repertoire

„Böhmisch mött Kölsch“ hieß das Programm. „Mit viel Spielfreude machten sich die elf Musiker an ihr musikalisches Werk und zeigten von der ersten Minute an, wie gut sie die stilistischen Feinheiten der böhmischen Blasmusik beherrschen“, lobte Everling. Marco Pütz an der Tuba und Wolfgang Hamacher gaben den Rhythmus vor, Martin Frings unterstützte zusätzlich mit „launigen Ansagen“.

Die Feytalkutscher hatten auch die Sängerin Katharina Praher vom weithin berühmten Ensemble „Ernst Hutter und seinen Egerländer Musikanten“ eingeladen, welche mit dem Akkordeonisten Christoph Peetz ein Duett spielte.

Das „Staraufgebot“ war aber kein Zufall, denn der musikalische Leiter Carsten Ebbinghaus ist nicht nur im Musikkorps aktiv, sondern auch bei den Egerländer Musikanten. „Wir essen und trinken gerne“, sagte er gegenüber Everling, daher werde auch bei jedem Treffen gekocht. „Manchmal essen wir länger, als wir proben“, berichtete auch Frings.

„Mit dabei sind nicht nur Profimusiker, sondern auch ambitionierte Amateure, die ansonsten in verschiedenen Musikvereinen spielen. Für die Arrangements sorgt Richard Hellenthal, der auch für viele Kölner Bands arbeitet“, so Everling: „Neben beliebten Hits der Blasmusik intonierten die Feytalkutscher auch Kölsche Hits wie »Katrin« und die »Kaffeebud« von den »Bläck Fööss« und eine Blasmusikversion des »Saunaboy« der Band »LSE«.

Kategorien
News

Stadt Zülpich geht beim Ausbau der Elektromobilität voran

Zülpich – Die Stadt Zülpich baut Ladeinfrastruktur für Elektro-Dienstwagen aus – Mit Unterstützung der Firma Westenergie wurden vier Wallboxen im Bereich des Rathauses installiert. Die Stadt Zülpich geht beim Ausbau der Elektromobilität voran und leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Gemeinsam mit dem Energiedienstleister Westenergie hat die Kommune vier Wallboxen zum Aufladen von Elektroautos in drei städtischen Garagen und am Rathausparkplatz angeschafft. An den Tankstellen für Autostrom laden Mitarbeitende der Stadtverwaltung ihre Elektro-Dienstwagen auf.

Westenergie hat die Stadt Zülpich finanziell bei der Anschaffung der Wallboxen unterstützt. Nun trafen sich Bürgermeister Ulf Hürtgen und Westenergie-Kommunalmanager Achim Diewald zur symbolischen Übergabe. „Mit den neuen Ladesäulen machen wir einen weiteren Schritt für den Ausbau der Elektromobilität. Als Kommune nehmen wir unseren Auftrag ernst, eine Vorbildfunktion beim Ausbau der Zukunftstechnik Elektromobilität einzunehmen und auch zu behalten“, erklärte Bürgermeister Hürtgen.

Achim Diewald betonte: „Die Installation von E-Ladesäulen unterstützen wir gerne partnerschaftlich und freuen uns daher, dass wir gemeinsam mit der Stadt Zülpich seit Jahren in verschiedenen Bereichen einen Beitrag für Klima- und Umweltschutz leisten können. Die Errichtung von Ladesäulen ist ein wichtiger Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.“

Kategorien
News

Bewerbungen zum Integrationspreis in Aachen noch bis zum 28. Juli möglich

Aachen – Die Stadt Aachen lobt in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal gemeinsam mit dem städtischen Integrationsrat einen Integrationspreis aus. Der Preis soll zu einer nachhaltigen Verankerung und Bewusstseinsbildung des Themas Integration innerhalb der Stadt Aachen beitragen. Viele Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und nicht zuletzt die Vereine setzen sich sehr für die Integration in allen Bereichen des Lebens ein. Dieser außergewöhnliche Einsatz und die herausragenden Leistungen sollen mit dem Integrationspreis in der Öffentlichkeit besonders hervorgehoben werden.

Vorschlagsberechtigt ist jede natürliche und juristische Person, Vereine, Institutionen, der Integrationsrat sowie die Verwaltung. Es können sowohl Maßnahmen Dritter als auch eigene Maßnahmen vorgeschlagen werden. Eine förmliche Antragstellung ist nicht erforderlich. Der Integrationspreis soll eine Anerkennung sein und erfolgt durch eine öffentlichkeitswirksame Präsentation der Leistungen der Preistragenden.

Die Verleihung des Integrationspreises findet am Freitag, 25. August, um 15 Uhr im Rahmen des Festivals der Vielfalt in der Rotunde des Elisenbrunnens statt.

Vorschläge und Bewerbungen zum Preis können noch bis zum 28. Juli 2023 an die Adresse „Stadt Aachen, Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration, Geschäftsstelle des Integrationsrates, 52068 Aachen“ und / oder die Mailadresse integrationsrat@mail.aachen.de geschickt werden. Die entsprechenden Richtlinien zum Integrationspreis sowie den offiziellen Ausschreibungstext gibt es im Internet unter www.aachen.de/integrationsrat .

Kategorien
News

#TrikotTag beim #team wittlichland

Wittlich – Sportdeutschland hatte zum ersten bundesweiten Trikottag unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenministerin Nancy Faeser aufgerufen. Bei der Kampagne stehen Werte wie Teamgeist, Zusammenhalt und Verantwortung im Mittelpunkt.

Genau wie bei Bürgermeister Manuel Follmann und seinem Team in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land. Leihweise ausgestattet mit den vielfältigen Trikots von Sport Schmitz aus Wittlich waren auch wir beim Trikottag 2023 mit dabei.

In diesem Zusammenhang ist die VG stolz, auf eine Vielzahl an Vereinen in den 44 Ortsgemeinden und der Stadt Manderscheid zu blicken.

Kategorien
Kunst & Kultur

Von der VR-Bank Nordeifel gesponsert – Mundart-Festival „Mir kalle Platt“ startet im August

Nettersheim – „Platt öss e Stöck Heimat“ – Das Eifeler Mundartfestival „Mir kalle Platt“ startet im August und wartet mit 15 Veranstaltungen rund um den Nordeifeler Dialekt auf. Die Palette reicht von Mundartführungen und Wanderungen bis zu Konzerten, Talks und Theateraufführungen „op Platt“.

Bei einer Pressekonferenz vor der Nettersheimer Kinoscheune stellten sich jetzt die Verantwortlichen den Fragen der Journalisten. Das waren die beiden Ideengeber für das Festival, Musiker Günter Hochgürtel und Landrat Markus Ramers, als Veranstalterin die Nordeifel-Tourismus GmbH (NeT) mit ihrer Chefin Iris Poth und Organisatorin Nicole Habrich, die VR-Bank Nordeifel mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Mark Heiter als Hauptsponsor, Stefan Grieshaber von der Auftaktgastgeberin Gemeinde Nettersheim und Poetry-Slamer und Mitveranstalter Julius Esser.

„Platt ist unsere Sprache – das verbindet“, sagte Mark Heiter, der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Nordeifel eG, zur Initiative „Mir kalle Platt“, die 2023 ins zweite Jahr geht. Nach dem Erfolg zum Start der Nordeifeler Mundart-Kampagne 2022 gibt es dieses Jahr nun ein Festivalprogramm mit verdreifachter „Schlagzahl“.

Die im eigenen Selbstverständnis „mit der Eifel verwachsene“ VR-Bank Nordeifel, Hausbank der Region, hatte bereits 2001 ihr Unternehmensleitbild von dem berühmten Hellenthaler Mundartdichter Fritz Koenn in Nordeiefeler Mundart übersetzen lassen. Neben der Bank unterstützt auch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen das Mundartfestival 2023, so Iris Poth in der Pressekonferenz.

„Platt gehört zu unserer DNA“

„Leider sprechen nicht mehr viele Platt“, so Landrat Markus Ramers. Gerade die Kleinsten, „Pänz“, „Pute“ unn „Möxx“, müssten wieder mit der Mundart in Berührung gebracht werden, so der „Eifel-Gängster“ und „Wibbelstetz“-Frontmann Günter Hochgürtel. „Unsere Sprache ist ein wichtiges Identifikationsmerkmal, auf das wir stolz sind!“

Platt sei Tradition und Identifikationsmerkmal eines ganzen Landstrichs, so der Landrat. Der aus Hürtgenwald stammende Stefan Grieshaber ergänzte: „Platt öss e Stöck Heimat!“ Und Mark Heiter: „Platt gehört zur DNA unserer Bank, die eine ganze Region repräsentiert. Unsere Region ist für uns Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Deshalb ist es wichtig, seine Wurzeln zu behalten.“ Iris Poth sprach am Rande der Pressekonferenz bereits mit Mark Heiter darüber, wie man Platt an Schulen und Kindergärten fördern könnte.

Tickets für das Festivalprogramm gibt es direkt beim Veranstalter. Infos zum Programm erteilt die Nordeifel Tourismus GmbH, Bahnhofstraße 13, 53925 Kall, auch auf ihrer Homepage www.nordeifel-tourismus.de Ein Auszug aus dem Programm: Donnerstage, 17./24./31. August, kleiner Sprachkurs „Mir kalle Platt mött Manni Lang“ in Bad Münstereifel; Samstag, 19. August, Auftaktveranstaltung ins Festival unter dem Motto „Et jeht loss!“ mit buntem Programm in der Kinoscheune Nettersheim.

„Pänz op die Bühn!“

Am Sonntag, 20. August, heißt es „Wo de Berschlöck wirkte…“, eine Führung op Platt und Konzert der Bergkapelle Mechernich unter Tage im Bergwerksmuseum Mechernich; ebenfalls am Sonntag, 20. August, und am 3. September „Spazeerjangk mot enem Drommerter“, eine geführte Wanderung mit kulinarischem Abschluss in und um Schleiden-Dreiborn. Am Freitag, 25. August, gibt es „Janz vell Musick“, ein Mundart-Konzert in Dahlem-Schmidtheim und am Freitag, 25. August, „Ne Hoof Jedöhns em Köhstall“, eine Hörspielproduktion im Kulturhof Velbrück in Weilerswist-Metternich.

Samstag, 26. August, und Sonntag, 17. September, können sich fußläufig Interessierte „Mött Lende-Jerett dörch Jemöngk“ auf eine geführte Wanderung mit kulinarischem Abschluss begeben. Sonntag, 27. August, heißt es in Nettersheim „Pänz op die Bühn!“, ein Kinder-Workshop mit Aufführung für die ganze Familie. Sonntag, 27. August, spielen auf Burg Reifferscheid „Kerk & Band“, Mundart-Konzert und geführte Wanderung mit einem Eifeler Jung.

Mittwoch, 30. August, bieten Julius Esser und Gefährten „Mund-ART“, einen bunten Abend am Siechhaus“ bei Zülpich, Freitag, 1. September, gibt es „Verzällche op Platt un Musick“ im Erzählcafé Blankenheim, Donnerstag, 21. September, wird es „Kriminell & musikalisch“ mit Ralf Kramp in der Stadtbibliothek Euskirchen, Samstag, 23. September, ist „Spazeerjank möt nem Schleedener“  mit kulinarischem Abschluss, Donnerstag, 28. September, ist „Talk op Platt mött Pötze Steff, Langs Manni unn Hunnes Huhjürdel“, einem Autor, einem Musiker und einem Erzähltalent und Schmied bei PAPSTAR in Kall. Das Abschluss-Konzert geben „Wibbelstetz“ am Sonntag, 15. Oktober, unter dem Motto „Kirmes om Dörp“ auf der Kirmes in Marmagen.

 

Kategorien
News

„Lebendiger Beweis wie Sport Grenzen überwindet“ – Willkommens-Empfang im Jülicher JUFA-Gästehaus

Jülich – Bürgermeister Axel Fuchs begrüßt im JUFA mit Botschafter Dr. Mustapha Adib-Abdul-Wahed die libanesische Delegation für die Special Olympics. Mit einem Willkommensempfang wurde im Jülicher JUFA-Gästehaus zum Wochenbeginn eine libanesische Delegation begrüßt. Zur Vorbereitung auf die in wenigen Tagen beginnenden Special Olympics in Berlin sind für einige Tage zahlreiche Menschen im Rahmen des „Host Town Program“ der Stadt Jülich zu Gast. Beim Willkommensempfang dabei waren hochrangige Gäste. Der Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs konnte aus diesem Anlass unter anderem den Botschafter des Libanon Seine Exzellenz Dr. Mustapha Adib-Abdul-Wahed empfangen.

Es herrschte eine von Vorfreude auf das sportliche Großereignis geprägte Stimmung im JUFA, in dem bei hochsommerlichen Temperaturen unter Beifall die libanesischen Athletinnen und Athleten wenige Tage vor den in Berlin stattfindenden Special Olympics empfangen wurden – von Bürgermeister Axel Fuchs, Vertretern aus Politik und Verwaltung und den Volunteers, die für insgesamt vier Tage dafür sorgen, dass sich die Delegation in der Stadt Jülich optimal vorbereiten kann.

„Die Delegation Special Olympics Libanon ist ein lebendiger Beweis dafür, wie der Sport Grenzen überwindet und Menschen zusammenbringt. Ihre Anwesenheit in unserer Stadt erinnert uns daran, dass wir alle Teil einer globalen Gemeinschaft sind, in der Vielfalt und Inklusion die Grundlagen für ein harmonisches Zusammenleben sind. Jülich ist stolz darauf, Gastgeber für diesen bedeutenden Anlass zu sein, der den Sport als auch den interkulturellen Austausch und die Völkerverständigung fördert“, so der Bürgermeister in seiner Willkommensrede, der dazu aufrief, „diese wunderbare Gelegenheit zu nutzen, um voneinander zu lernen, uns gegenseitig zu inspirieren und gemeinsam die Botschaft der Inklusion, des Respekts und des Zusammenhalts zu verbreiten.“

Nicht weniger Beifall erntete Seine Exzellenz Dr. Mustapha Adib-Abdul-Wahed, der als Botschafter des Libanon aus Berlin gekommen war, um die Delegation in Jülich zu empfangen. Er zeigte sich beeindruckt von der Tatsache, dass in der Herzogstadt Menschen aus 121 Nationen leben – „das ist eine mustergültige Integration – wie bei uns im Libanon“. Er drückte aus, dass „wir in einer Zeit leben, in der Brücken gebaut statt zerstört werden sollten“. Sein Dank galt der Stadt, der Delegation – „allen, die dafür gearbeitet haben.“. Er wünschte den Athletinnen und Athleten seines Landes viel Erfolg und allen Anwesenden, „vom Geist der Special Olympics zu lernen.“ Der immer wieder spontane Zwischenapplaus während seiner Rede und auch der des Delegationsleiters Mohamad Ouaidat machte deutlich, dass dieser „Spirit“ in Jülich angekommen und willkommen ist. Sein Dank galt all denen, die das Treffen ermöglicht haben, „das Türen für den Frieden öffnet“.

Auch Natascha Dauben richtete sich als Beauftrage für die im Rahmen der Special Olympics in NRW vertretenen Delegationen an die Gäste. Sie freute sich über die Tatsache, dass sich die Stadt Jülich als eine der ersten für dieses Programm beworben und erfolgreich umgesetzt hat. Jülich habe sich „auf den Weg gemacht, Inklusion mit dem und durch das sportliche Großereignis zu leben. Ich bin sicher, Ihr werdet tolle Tage erleben, genießt die Zeit und behaltet Deutschland und Jülich in bester Erinnerung“, richtete sie sich an die Männer und Frauen aus dem Libanon.

Im Rahmen des Willkommensempfangs trugen sich sowohl Seine Exzellenz als Botschafter sowie die gesamte Delegation in das „Goldene Buch der Stadt Jülich“ ein und als Zeichen der Wertschätzung wurden Geschenke ausgetauscht, bevor bei einem „Get-Together“ mit Finger-Food-Buffet und Getränken sowie zahlreichen Gesprächen der Begrüßungsabend ausklang.

 

Kategorien
Kunst & Kultur

SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis eröffnet die Rückblende-Ausstellung

Region/Koblenz – Wolfgang Treis, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, hat die Wanderausstellung „Rückblende 2022“ feierlich in Koblenz in Empfang genommen. Bis einschließlich Freitag, 7. Juli 2023 können Interessierte in das Dienstgebäude der SGD Nord kommen und anhand der Ausstellungsstücke das Jahr 2022 Revue passieren lassen. Bei den Werken handelt es sich um die 75 besten Fotos, die fünf besten Foto-Serien und die 50 besten Karikaturen, die für den höchstdotierten deutschen Wettbewerb für politische Fotografie und Karikatur nominiert waren.

Kategorien
Gesundheit

Vorsicht heiße Tage – Bundesweiter Hitzeaktionstag

Region/Eisenberg – Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse gibt Tipps, was man bei Hitze unbedingt beachten sollte.  Auch für die kommenden Tage gilt: Absolute Sommertage. Damit Sie bei der drohenden Hitzewelle gut gewappnet sind, sollte Folgendes beachtet werden.

Sonne meiden

Bleiben Sie, falls möglich, in der – gemessen an der Außentemperatur – kühlen Wohnung. Erledigen Sie nötige Besorgungen oder Spaziergänge früh am Morgen oder warten Sie auf den kühleren Abend. Da starke Belastungen für Herz und Kreislauf drohen, ist pralle Sonne unbedingt zu vermeiden. Denn durch den vermehrten Wasserverlust, hervorgerufen durch stärkeres Schwitzen, wird das Blut dicker und die Herzinfarktgefahr steigt. Daher sollten Körpersignale besonders beachtet werden: Treten Kopfschmerzen, Schwindel oder Verwirrtheit auf, sollte man sofort den sonnigen Bereich verlassen. Denn diese Symptome könnten erste Anzeichen eines Sonnenstichs oder eines Hitzschlags sein. Erste Maßnahmen: Mit feucht-kalten Tüchern Stirn, Handgelenke und Nacken kühlen. Lassen die Beschwerden nicht nach, kann nur noch ein Besuch beim Arzt oder bei einer Ärztin helfen.

Wohnung vor Hitze schützen

Nachts gut durchlüften und das Fenster tagsüber geschlossen halten, da durch ein gekipptes Fenster die Hitze des Tages in die Wohnung dringen kann. Falls vorhanden, Jalousien oder Rollos über Tag herunterlassen nachts feuchte Tücher vor die Fenster hängen – so kann sich Verdunstungskälte bilden. Alle nicht benutzen elektrischen Geräte aus der Steckdose ziehen, denn auch im Standby-Modus entsteht Wärme.

Hitze im Auto

Für das Auto haben sich zudem Sonnenschutzfolien bewährt – geeignet sind aber auch zugeschnittene Pappen. Für die Fahrt gilt: Erst gut durchlüften, denn ein in der Sonne parkendes Auto erreicht problemlos Temperaturen von über 60 Grad Celsius. Die Klimaanlage auf eiskalt drehen, ist aber auch keine gute Idee: Große Temperaturunterschiede stressen den Körper zusätzlich. Gut sind bei Hitze rund 24 Grad; wird es jedoch wärmer, schwindet die Konzentration des Fahrers. Für Kinder ist ein Sonnenschutz der hinteren Scheiben empfehlenswert. Für alle gilt: Öfter eine Pause einlegen und beim Fahren abwechseln.

Trink- und Essverhalten

Zentral gilt: Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen – das bedeutet, die bei normalen Temperaturen empfohlene Trinkmenge von ca. 1,5 / 2 Litern pro Tag für Erwachsene jetzt deutlich zu erhöhen. Als Getränke eignen sich Wasser, in Maßen Fruchtsaftschorlen und ungesüßte Früchte- oder Kräutertees. Besonders ältere Menschen vergessen öfters das Trinken, weswegen – wie bei Kindern – immer ein Glas Wasser bereitstehen sollte oder auf feste Trinkzeiten zurückgreifen. Die Ernährung möglichst leicht gestalten: Salate, Obst, Gemüse, (kalte) Brühen oder Suppen sowie fettarme Milchprodukte (beispielsweise Buttermilch und Kefir) eignen sich bestens.

Mit diesen Tipps übersteht man die Hitze dem Sommergenuss steht nichts mehr im Wege.