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MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW 2023 startet in die Bewerbungsphase

Region/Düsseldorf – Gründerinnen und Gründer aus Nordrhein-Westfalen haben die Chance auf 60.000 Euro Preisgeld – Unternehmensgründerinnen und -gründer aus Nordrhein-Westfalen können sich ab sofort wieder um den Preis für die besten Geschäftsideen bewerben. Zum zwölften Mal richten das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium und die NRW.BANK den Wettbewerb aus, der von diesem Jahr an einen neuen Namen trägt: MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW. Bewerberinnen und Bewerber haben die Chance auf ein Preisgeld von insgesamt 60.000 Euro.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Mutige Gründerinnen und Gründer zünden den Funken des Fortschritts für nachhaltigen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft. Ihre Kreativität und ihr Unternehmungsgeist helfen uns, die großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW würdigt den herausragenden Einsatz und die Risikobereitschaft der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer und soll auch Gründungsinteressierte dazu ermuntern, die eigenen Geschäftsideen zu verwirklichen. Ich freue mich auf viele tolle Bewerberinnen und Bewerber aus ganz Nordrhein-Westfalen.“

Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK: „Mit jungen Unternehmen kommen neue Ideen auf den Markt und in die Welt. Als Förderbank für NRW unterstützen wir Gründerinnen und Gründer dabei, ihr wertvolles Potenzial zu entfalten – als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unseres Landes. Ihr Mut zum unternehmerischen Engagement soll mit der Auslobung des Gründungspreises ausdrücklich gewürdigt werden.“

Unternehmen aller Branchen, die zwischen 2018 und 2021 in Nordrhein-Westfalen gegründet wurden, können am diesjährigen Gründungspreis teilnehmen. Ob klassischer Handwerks- oder Industriebetrieb, Dienstleister mit nachhaltigem Servicekonzept oder hochdigitalisiertes Technologie-Start-up: Jede Gründung hat Chancen auf den Preis. Bewerbungen sind ab sofort unter www.gruendungspreis.nrw möglich. Bewerbungsschluss ist der 6. August 2023.

Eine Fachjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Christine Volkmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung an der Bergischen Universität Wuppertal, trifft die Entscheidung über die zehn Nominierten, aus denen am Ende die drei Sieger-Unternehmen hervorgehen. Die Bewertungskriterien sind vielfältig: Neben dem wirtschaftlichen Erfolg fließen Aspekte wie die Kreativität der Geschäftsidee, das gesellschaftliche Engagement, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in die Entscheidungsfindung ein. Die drei siegreichen Unternehmen werden bei der Preisverleihung am 23. Oktober 2023 in Düsseldorf bekannt gegeben.

Über den Wettbewerb

MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW zählt zu den bundesweit höchstdotierten Wettbewerben seiner Art. (1. Platz: 30.000 Euro, 2. Platz: 20.000 Euro, 3. Platz: 10.000 Euro).

Seit 2012 werden mit dem Preis erfolgreiche und kreative Gründungen aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Preisträger des Vorjahres sind die Unigy GmbH aus Essen, die E-Lyte Innovations GmbH aus Münster und die SalesViewer® GmbH aus Bochum.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und die elektronischen Teilnahmeunterlagen finden Sie unter www.gruendungspreis.nrw.

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Top-Themen

Bundesweiter Aktionstag #alarmstuferot – Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler beteiligt sich

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die finanzielle Situation der Krankenhäuser in Deutschland: Eine schwierige Herausforderung auch für uns im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler. Am 20. Juni 2023 beteiligen wir uns am Bundesweiten Aktionstag #alarmstuferot. Die Krankenhäuser in Deutschland stehen aktuell vor einer erheblichen finanziellen Herausforderung. Trotz der zentralen Rolle, die sie bei der Bereitstellung hochwertiger Gesundheitsversorgung spielen, haben viele Einrichtungen mit finanziellen Engpässen zu kämpfen, die ihre Leistungsfähigkeit und Qualität der Patientenversorgung beeinträchtigen.

Eine Vielzahl von Faktoren trägt zu dieser angespannten finanziellen Situation bei. Grundsätzlich stellen die seit Jahren kontinuierlich steigenden Kosten für medizinisches Personal, Medikamente und technologische Ausstattung bereits eine enorme Belastung für die Krankenhäuser dar.

Darüber hinaus hat sich das Nachfrageverhalten der Menschen hinsichtlich ihrer individuellen Gesundheitsversorgung verändert: Patienten suchen für elektive Behandlungen fast ausschließlich Großkrankenhäuser oder spezialisierte Kliniken auf und ambulante Behandlungen haben durch die Pandemie deutlich zugenommen und sind nach der Pandemie ebenso fortgesetzt worden.

Zudem erschweren verschärfte Vorgaben zur Aufrechterhaltung des stationären Betriebs und personalintensive Dokumentationspflichten die Arbeit. All dies in einer seit Jahren problematischen personellen Situation, die trotz intensiver Recruitingmaßnahmen nur ansatzweise verbessert werden konnte und sich durch den bevorstehenden Renteneintritt der Babyboomer-Generation verschärfen wird.

Dies alles führt bereits für die meisten Krankenhäuser zu einer dauerhaft nicht tragbaren Lage. Denn die Kosten sind über Jahre deutlich höher gestiegen als die gesetzlich vereinbarten Einnahmen der Krankenhäuser. Diese werden über ein für den Normalbürger nur schwer verständlichem Mix aus unterschiedlich Faktoren wie Fallpauschalen, Leistungsmengen und Versorgungsauftrag für das jeweilige Folgejahr verhandelt. Zusätzlich belasten langwierige Abrechnungsprozesse mit den Kassen für die erbrachten Leistungen die Liquidität der Krankenhäuser.

Weiter angeheizt wurde dies durch eine grundlegende Veränderung der ökonomischen Situation in Europa, durch Langzeitfolgen der Pandemie, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sowie weltweite Lieferkettenveränderungen. Dementsprechend sind auch bei uns die Energiekosten explodiert und auch in der Lebensmittelversorgung oder im Bereich Wäschereinigung wurden wir mit Preissteigerungen von 20 bis 40 Prozent konfrontiert.

Jedoch sind Krankenhäuser im Gegensatz zu Handel, Handwerk, Gastgewerbe oder Industrie aufgrund der quasi vordefinierten Einnahmen nicht in der Lage, ihre explodierenden Kosten an Kunden weiterzugeben. Damit können sie signifikanten Kostensteigerungen oder Inflationsentwicklungen, wie wir sie in 2022 und 2023 erleben, kaum entgegenwirken. Dies erfordert insbesondere von nicht-gewinnwirtschaftlich orientierten Trägern enorme Anstrengungen und führt zu einem kritischen Abbau der Liquidität bis hin zu einer wirtschaftlichen Schieflage.

Um diese schwierige finanzielle Situation zu lösen, sind dringend umfassende Maßnahmen erforderlich. Einige werden gerade im Rahmen der vom Bundesgesundheitsministerium angestoßenen Reform diskutiert. Ganz aktuell bedarf es aber eines Ausgleichs der Inflationskosten, um die Zahlungsunfähigkeit einzelner Einrichtungen oder gar Träger, Arbeitsplatzverluste und echte Versorgungslücken für die Menschen zu vermeiden.

Daher habe wir uns entschieden, die Aktion der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) aktiv zu unterstützen. Dazu werden wir am Aktionstag in unseren Einrichtungen Patienten und Besucher informieren und sie bitten, die Petition der DKG mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Die Krankenhäuser in Deutschland stehen vor einer ernsthaften finanziellen Herausforderung, die nicht ignoriert werden darf. Es ist von größter Bedeutung, dass politische Entscheidungsträger, Gesundheitsorganisationen und die Gesellschaft insgesamt sich dieser Situation bewusst werden und Maßnahmen ergreifen, um aktuell eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen, bis eine abgestimmte Reform zum Tragen kommen kann.

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News

Jugendämter und Polizei in der StädteRegion Aachen verstärken Zusammenarbeit beim Kinder- und Jugendschutz

Aachen/StädteRegion – Lücken schließen, Organisationen enger verzahnen, verbindliche Strukturen schaffen. Vor dem Hintergrund der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen in Deutschland stellen die Jugendämter in der StädteRegion, der Stadt und die Polizei Aachen ihre Zusammenarbeit neu auf und unterzeichnen gemeinsam eine Kooperationsvereinbarung.

„Staat und Gesellschaft müssen Rahmenbedingungen schaffen, damit Kinder und Jugendliche bestmöglich vor Misshandlung, Vernachlässigung und jeglicher Form von Gewalt geschützt werden“, heißt es in der Präambel, in der Einleitung dieser Vereinbarung.

Die bewährte Zusammenarbeit der Behörden wird auf eine neue Stufe gehoben, um den fachlichen Austausch und die Handlungssicherheit aller Mitarbeitenden weiter zu verbessern. Dadurch werden Gefahren schneller erkannt und Maßnahmen zum Schutz für Kinder und Jugendliche früher eingeleitet.

Die Kooperationspartner der StädteRegion, Stadt und der Polizei Aachen betonen: „Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam meistern können. Mit der neuen Vereinbarung gehen wir den nächsten Schritt unserer Kooperation, indem wir noch enger zusammenarbeiten, an einem Strang ziehen, um Kinder und Jugendliche ein sicheres Aufwachsen zu ermöglichen. Das ist die gemeinsame Aufgabe der Jugendämter und der Polizei in Aachen und der StädteRegion.“

 

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Kunst & Kultur

37. Rheinland-Pfalz-Tag – Etwa 125.000 Besucherinnen und Besucher feiern fröhliches und friedliches Landesfest

Region/Mainz/Bad Ems – Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankt Bad Ems für GastfreundschaftZum Abschluss des 37. Rheinland-Pfalz-Tages hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer Bad Ems ein Riesenkompliment ausgesprochen. „Rund 125.000 Besucher und Besucherinnen konnten erleben, was die Stadt und die gesamte Region zu bieten haben. Sie haben die schönen Plätze und die idyllische Atmosphäre in der Kurstadt sehr genossen. Wer mit Bad Ems bisher nur den wunderschönen Blumenkorso verbunden hat, hat jetzt noch einen Grund mehr, die Kurstadt an der Lahn zu besuchen“, so die Ministerpräsidentin. Nicht besser als bei diesem besonders stimmungsvollen Landesfest hätte Bad Ems für seinen UNESO-Welterbetitel als „Great Spa Town of Europe“ werben können. „Der Rheinland-Pfalz-Tag ist ein Fest der Begegnung. Während der drei Tage hatte ich ganz viele Gelegenheiten, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, sei es bei meinem Empfang für engagierte junge Menschen, beim Frühschoppen der Landesregierung oder beim Besuch der vielen Infostände“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Bereits zum Auftakt am Freitag waren 25.000 Menschen nach Bad Ems gekommen. Das vielfältige Programm auf acht großen Bühnen und mit 650 Ständen, Zelten und Mitmachangeboten lockte dann am Samstag 60.000 Besucherinnen und Besucher auf das Festgelände. Den Festzug mit 66 Zugnummern und 2.200 Teilnehmern und Teilnehmerinnen am Sonntag verfolgten über 25.000 Menschen. Bis zum Ende des Programms am Sonntagabend, bei dem unter anderem Max Mutzke auf der Landesbühne auftreten wird, werden noch einmal rund 15.000 Gäste erwartet.

„Wir haben tolle Tage erlebt. Ich bin sehr stolz darauf, Bad Emser zu sein. Der Rheinland-Pfalz-Tag war eine wunderbare Veranstaltung und die allerbeste Werbung für unsere schöne Kurstadt. Ich bin stolz auf das tolle Team von Stadt, Verbandsgemeinde und Land, die so hervorragend zusammenarbeitet haben. Wir haben vermutlich den charmantesten Rheinland-Pfalz-Tag aller Zeiten erlebt“, sagte Stadtbürgermeister Oliver Krügel. Auch Bürgermeister Uwe Bruchhäuser lobte die tolle Kooperation bei der Organisation und Durchführung dieser Großveranstaltung. „Die ganze Region ist in den letzten Monaten zusammengewachsen. Stadt, Verbandsgemeinde und Landkreis haben gemeinsam mit dem Land einen wunderbaren Rheinland-Pfalz-Tag auf die Beine gestellt. Ich bin mir sicher, dass er noch lange nachwirken wird.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte den beiden Bürgermeistern und dem Organisationsteam sowie der Polizei und der gesamten Blaulichtfamilie, die dafür gesorgt haben, dass die Besucher und Besucherinnen drei unbeschwerte Tage erleben konnten. „Ich danke allen Beteiligten, den Ausstellenden, den ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, darunter 100 Volonteers aus Bad Ems, den Medienpartnern SWR, RPR1.bigFM und Rockland Radio und den Sponsoren, die alle den Rheinland-Pfalz-Tag zu einem großartigen Gemeinschaftsprojekt machten“, so die Ministerpräsidentin.

Das Landesfest in Bad Ems habe wieder einmal gezeigt, was die Menschen in Rheinland-Pfalz auszeichne und was sie gemeinsam auf die Beine stellen könnten. „Der Rheinland-Pfalz-Tag steht für den Zusammenhalt und die Identität unseres Landes“, stellte die Ministerpräsidentin fest. Bewährt habe sich auch bei diesem Landesfest, dass das Land als Mitveranstalter die ausrichtende Kommune bei der Planung, Durchführung und Organisation unterstütze“, so die Ministerpräsidentin.

Der 36. Rheinland-Pfalz-Tag fand 2022 anlässlich des 75-jährigen Jubiläums von Rheinland-Pfalz in der Landeshauptstadt Mainz statt. Davor musste das Landesfest pandemiebedingt zwei Jahre ausfallen. Bad Ems richtet nach 2005 bereits zum zweiten Mal den Rheinland-Pfalz-Tag aus. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an solche Großveranstaltungen findet der Rheinland-Pfalz-Tag nach Bad Ems nicht mehr jährlich, sondern alle zwei Jahre statt.

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News

JOA, AICH WELL ……den Eifelmarathon in Waxweiler

Laacher See – So dachten sich auch  einige LG’ler, als sie sich beim Eifelmarathon in Waxweiler anmeldeten. Allerdings wussten sie nicht, auf was sie sich einließen. Klaus Jahnz kennt die eifeltypischen Strecken, die er in den vergangenen Jahren bereits als Halbmarathon und sogar Marathon bewältigte.

Die LG’ler vor dem Start der jeweiligen Wettbewerbe, es fehlt Thoma Schütz. Foto: Sarah Aland

Ob Ultra-Marathon, Marathon, Trail, Halbmarathon oder 10 km, in Waxweiler gab einige Herausforderungen. Dabei ging es nur durch höchst reizvolle Landschaften mit einigen Höhenmetern.

An die langen Distanzen wie Ultra- oder Marathon traute sich von der LG Laacher See niemand. Thomas Schütz und Antonio Blanco stellten sich der Trail-Herausforderung über 26 km und 760 HM. Antonio liebt diese Strecken und mit 2:27:59 Std. gewann er die AK M 40. Thomas lief nach 3:17:05 Std. über die Ziellinie.

Nachdem die Halbmarathonläufer mit den Bussen zu ihrem Startort gefahren wurden, fiel der Startschuss für die 10 km Läufer und Walker. Susanne Loosen gewann ihre AK W 50 in 64:03 Min. Sie lief in Begleitung ihrer Schwiegertochter Sarah. Ihr Sohn lief den Trail von 26 km. Bernd Schäfer wurde Vierter der M55 in 57:03 Min. Elisabeth Waldorf walkte diese Distanz in 1:42:09 Std.

Gleich drei Podiumsplätze gab es für die Läufer*innen vom Laacher See beim Halbmarathon. Saskia Alflen wurde Zweite der W 30 in 2:05:56 Std. Nicole Frantzen freute sich über ihren zweiten Platz der W 40 mit 2:11:58 Std. Mit 3:09:52 Std. belegte Klaus Jahnz den 2. Rang der M 70. Die vierten Plätze in den jeweiligen AK belegten Raheb Rahimi (MHK, 1:47:16 Std.) und Mathias Grell (M 45, 2:13:48 Std.). Beim Halbmarathon galt es 464 HM zu bewältigen. Die sommerliche Hitze setzte noch einen drauf.

Ziemlich  erschöpft, aber glücklich genossen die LG’ler die gemütliche Atmosphäre in Waxweiler an der Prüm. Das Dorf war vor zwei Jahren sehr vom Hochwasser betroffen. Die Schäden sind an vielen Stellen immer noch sichtbar.

An Fronleichnam waren Jürgen Schlegel, Klaus Jahnz und Elisabeth Waldorf beim Jubiläumslauf in Oberweis am Start. Elisabeth und Jürgen entschieden sich für den 5 km Walking Wettbewerb, den sie nach 48:23 Min. beendeten. Klaus lief den 10 km Hauptlauf in 68:12 Min. Hildegard Schlagwein-Wolff feuerte ihr Vereinsfreunde an der Strecke an. Traditionsmäßig belohnten sich die vier nach der Anstrengung mit einem leckeren Essen.

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Kunst & Kultur

„Eifelfrauen – Das Haus der Füchsin“ – Der neue Roman von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe

Region/Hamburg – Eifelfrauen – Das Haus der Füchsin spielt in den 1920er Jahren in der Eifelregion und erzählt die Geschichte der Tabakfabrikantentochter Johanna Fuchs, die völlig unerwartet von einer ihr bis dato nicht bekannten Tante einen Bauernhof erbt. Gegen den Willen ihrer Eltern entschließt sich die junge Frau ihr Erbe anzunehmen und in dem fiktiven Dorf Altenburg ein Leben mit und an der Natur zu führen. Doch dann beginnen die aufziehenden politischen Ereignisse auch das kleine Eifeldorf zu verändern, das für sie zur Heimat geworden ist …

Die promovierte Historikerin Brigitte Riebe kommt seit 1976 regelmäßig in die Eifel und hat das Haus ihrer Freundin Maria Senftleben-Gudrich als Vorlage für das „Haus der Füchsin“ genommen. Den Ort Altenburg hat sie erfunden, greift aber neben Trier viele weitere regionale Bezüge auf. Auch die Stadt Wittlich und die umliegende Region spielen eine große Rolle, ebenso wie die wechselvolle Geschichte der Region.

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Top-Events

20. Historische Ausfahrt “Rund um Bad Münstereifel” am 24. Juni – Motorrad-Wandern in der Eifel

Region/Insul – Die Liebhaber alter Motorräder treffen sich in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal, um auf kleinen Straßen die Eifel touristisch zu erkunden. Am 24. Juni startet die Ausfahrt mit rund 230 Teilnehmern in Insul. Es hat sich ein buntes Teilnehmerfeld mit den unterschiedlichsten Maschinen angemeldet, von der kleinen 98er, die an Steigungen sicher nicht ohne Mittreten den Berg erklimmen wird, bis zu den großen Boliden mit 1.000 Kubik. Allen gemein ist eines – bis Baujahr 1939 dürfen diese sein!

Alle Teilnehmer genießen die Gastfreundschaft, die uns der kleine Ort Insul entgegenbringt, und geben auch gern zurück. Nach den großen Spenden- und Hilfe-Aktionen der Ausfahrt für die Orte Insul und Schuld direkt nach der Flutkatastrophe werden in diesem Jahr Überschüsse aus den Nenngeldern und Spenden für die Aktion „Schatten spenden“ zur Verfügung gestellt. Die Aktion soll die Bepflanzung des Ahr-Ufers und besonderer Orte wie zum Beispiel des Spielplatzes in Insul unterstützen, wo viele Bäume von der Flut mitgerissen wurden.

Zusätzlich wurde ein weiteres Buchprojekt angestoßen: Unter dem Titel „Vorfahren“ wollen wir nicht nur auf die Wurzeln des Individualverkehrs und unsere besondere Rücksichtnahme auf Anwohner hinweisen. Im Titel hervorgehoben steckt auch das Wort „Ahr“, mit dem Veranstalter und Teilnehmer die Verbundenheit mit der Region und den Menschen ausdrücken möchten. Überschüsse aus dem Buchverkauf werden auch hier für die Aktion „Schatten spenden“ verwendet. Um zielgerichtet und ohne Verluste Mittel zur Verfügung stellen zu können, stehen die Organisatoren der Ausfahrt rund um den Initiator Josef Werhahn im Austausch mit Ortsbürgermeister Ewald Neiß, der uns auch in diesem Jahr wieder willkommen heißt.

Start und Ziel der Motorrad-Wanderfahrt durch die Eifel ist Insul an der Ahr. Am 24. Juni 2022 gegen 9:15 Uhr startet die große Ausfahrt am Hotel Ewerts in Richtung der Wassermühle Birgel, wo ab ca. 13 Uhr eine Mittagspause für die Teilnehmer angerichtet ist. Fahrtleiter Oliver Schulzki aus Effelsberg hat wieder eine tolle Strecke ausgearbeitet. Diese Strecken sind für Mensch und Maschine immer eine echte Herausforderung – vom Komfort der modernen Fahrzeuge ist bei den alten Fahrzeugen nicht viel zu spüren. Es werden an den Ortseingängen wieder die Schilder „Freiwillig 30 km/h“ aufgestellt, die alle Teilnehmer der Ausfahrt an eine rücksichtsvolle Fahrweise, insbesondere in den kleinen Ortschaften, erinnern.

„Die Eifel mit ihren kleinen, verwinkelten Sträßchen und teilweise gegensätzlichen Landschaften ist ein ideales Terrain für eine solche Ausfahrt“, so Josef Werhahn, Chef-Organisator der Ausfahrt seit der ersten Stunde. „Darüber hinaus ist die Region hervorragend für die Bedürfnisse der Motorrad-Wanderer eingestellt. Hier wird fürs leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt, das ist ein nicht unerheblicher Grund, warum viele Teilnehmer in jedem Jahr wieder dabei sind.“

Besucher sind gern gesehen, entweder entlang der Strecke oder an einer der Anlaufstationen. Alle Fahrzeuge können ‚live’ und in Aktion erlebt werden, und selbstverständlich geben die Fahrer bei Fragen auch gern Auskunft zum jeweiligen Modell und der Geschichte. Rund 50 Helfer unterstützen bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung ehrenamtlich.

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Kunst & Kultur

Musikalische Lesung – Sagen und Legenden aus der Eifel

Plaidt/Nickenich – Am 8. Juli 2023 liest die Schriftstellerin Christiane Flock um 19.30 Uhr in der Kulturscheune Nickenich aus Ihrem Buch „Sagen und Legenden aus der Eifel“. Unterstützt wird sie dabei musikalisch von den beiden Vollblut-Liedermachern Joachim Archie Grams und Marco Wrobel.

Die Eifel birgt etwas Mystisches. Wer einmal die geheimnisvollen Nebel über den Wäldern gesehen hat und in die Stille einer Eifelnacht gehört hat, kann sich gut vorstellen, dass hier schon oft Kobolde und Zwerge, Erdmänner und Raubritter, Grafen und Geister Geschichte geschrieben haben. Diese Geschichten hat die Autorin Christiane Flock in ihrem Buch „Sagen und Legenden aus der Eifel“ aufgegriffen und zu Papier gebracht.

An diesem Abend werden sechs ausgewählte Sagen vorgetragen, die im Anschluss an jeden Vortrag durch ein eigens für diese Geschichte geschriebenes Lied zum Klingen gebracht werden. Mal romantisch verträumt, mal schelmisch verschmitzt – der Abend verspricht Abwechslung und eine unterhaltsame Mischung aus Musik und Eifel-Literatur.

Eintrittskarten sind für 13 Euro im Bürgerbüro der VG Pellenz (Tel.: 02632-299 444 / E-Mail: tourismus@pellenz.de) und bei www.ticket-regional.de erhältlich.

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Wiegeaktion für Wohnmobile, Wohnwagen oder SUVs am Montag 19. Juni im Kommerner Mühlenpark

Mechernich/Euskirchen – Zu viele Kilos für die Autobahn? – Vor den Sommerferien bietet die Euskirchener Polizei eine Wiegeaktion für Wohnmobile, Wohnwagen oder SUVs im Kommerner Mühlenpark an – Strafen soll es nicht geben, sondern es geht um Prävention und Aufklärung.

Für Wohnmobile und Wohnwagen bieten   die Verkehrsexperten der Euskirchener Polizei eine kostenfreie Wiege-Aktion an. Diese wird am Montag, 19. Juni, zwischen 15 und 18 Uhr im Mühlenpark in Mechernich stattfinden. Geprüft werden nicht nur Wohnmobile und Wohnwagen, sondern auch SUVs, Autos, Vans oder Fahrzeuge mit Anhänger. Mitzubringen sind lediglich die Fahrzeugscheine (Zulassungsbescheinigung Teil I) des Zugfahrzeugs sowie des Anhängers.

Die Aktion dient insbesondere der Prävention. Man wolle aufklären und werde daher keine festgestellten Überladungen bestrafen, so die Polizei. Fahrer von Wohnmobilen und Co. werden bei der Aktion unter anderem zu Ladelücken, Ladungssicherung, Überladung, Bremswegen, Übermüdung, Rettungsgasse und Verbandskasten aufgeklärt.

 

 

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Aachener Stadtbetrieb fördert Nachhaltigkeit mit Wunderkiste

Aachen – Gesellschaftsspiele, Bilderrahmen, Gläser und Vasen reihen sich auf Holzbrettern nebeneinander. Die Türen des grün gestrichenen Holzhäuschens am Recyclinghof Eilendorf sind weit geöffnet, und laden ein, zwischen den Sachen zu stöbern und das eine oder andere Teil mitzunehmen. Denn „Verschenken statt Wegwerfen“ ist das Motto der „Wunderkiste“. Dinge, die gut erhalten sind, aber nicht mehr benötigt werden, können hier hinterlegt und von anderen Besucher*innen kostenlos mitgenommen werden.

Abfallvermeidung, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit – es sind Themen, die auch Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen, fokussiert. Dass mit der der Wunderkiste Gegenstände, die in Ordnung sind, im Kreislauf gehalten werden und auf diese Weise eine Nutzungsverlängerung erfahren, freut auch ihn. „Es ist eines von vielen Projekten, mit denen wir uns in der Stadt Aachen für Nachhaltigkeit einsetzen.“

Der Aachener Stadtbetrieb hat die Kiste, die von der AWA Entsorgung GmbH zur Verfügung gestellt wird, bewusst am Recyclinghof aufgestellt. „Wir haben hier immer wieder Kundinnen und Kunden, die Dinge entsorgen möchten, obwohl diese noch in Ordnung sind. Nun sprechen wir sie an und fragen, ob sie diese Gegenstände nicht in die Wunderkiste stellen möchten, um anderen damit eine Freude zu machen“, erläutert Jennifer Comuth, Verwalterin des Recyclinghofs. Und: „Die Resonanz ist super“, betont sie.

Die Wunderkiste wurde 2012 von der AWA Entsorgung GmbH erstmals in Eschweiler aufgestellt, mittlerweile gibt es sieben davon in der Region. „Das Wichtigste ist, dass es jemanden gibt, der sich wirklich um die Dinge kümmert und schaut, dass die Wunderkiste nicht vermüllt wird“, betont Hermann-Josef Ostlender, Abteilungsleiter Kundenservice der AWA. Die Mitarbeitenden des Recyclinghofs des Aachener Stadtbetriebs räumen daher jeden Abend die Wunderkiste auf und schauen, ob alle Teile, die sich darin befinden, tatsächlich in Ordnung sind.

„Spielregeln“ der Wunderkiste

In der Wunderkiste können gut erhaltene, intakte, saubere Gegenstände abgelegt werden. „Dazu gehören beispielsweise Geschirr, Töpfe, Deko-Artikel, Blumentöpfe, Spielzeug, Spiele und funktionsfähigen Kleinelektrogeräte“, erläutert Anne Lehnen, Abfallberaterin des Stadtbetriebs. Nicht abgegeben werden dürfen unter anderem Kleidung, Lebensmittel, Kosmetika, Großelektrogeräte und Bettwaren wie Matratzen, Kissen, Bettdecken.

Auch ohne eigene Spende dürfen sich Privatpersonen Dinge aussuchen, mitnehmen und für den persönlichen Bedarf nutzen. Die Gegenstände dürfen nicht verkauft werden. Pro Privatperson dürfen maximal fünf Einzelteile mitgenommen werden, mit Ausnahme von beispielsweise Geschirr- oder Gläsersets.

Die Wunderkiste ist zu den normalen Öffnungszeiten des Recyclinghofes Eilendorf geöffnet: montags 8.30 bis 16 Uhr, dienstags 8.30 bis 18 Uhr, mittwochs 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags 8.30 bis 18 Uhr, freitags 8.30 bis 16 Uhr sowie samstags 8.30 bis 14.30 Uhr.