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Stadt Zülpich warnt vor unseriösen Energieberatern

Zülpich – Anrufer geben vor, im Auftrag der Stadt Zülpich zu handeln – Stadt hat keine Personen mit einer Energieberatung beauftragtDie Stadt Zülpich warnt vor Personen, die sich zurzeit telefonisch an Bürgerinnen und Bürger wenden und sich als Energieberater ausgeben. Diese vermeintlichen Energieberater geben vor, im Auftrag der Stadt Zülpich zu handeln und kündigen einen Besuch an, um das Haus einer energetischen Begutachtung unterziehen zu können.

Die Stadt Zülpich weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Personen nicht im Auftrag der Stadt Zülpich handeln. Firmen oder Personen, die mit der Stadt Zülpich zusammenarbeiten oder im Auftrag der Stadt Zülpich handeln, können sich mit einem gesiegelten Dienstausweis oder einem Legitimations- bzw. Empfehlungsschreiben der Stadt ausweisen. Außerdem werden entsprechende Hinweise an die örtlichen Medien weitergegeben und auf der Homepage der Stadtverwaltung veröffentlicht.

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Aachener Reitturnier CHIO 2023 – Prof. Hermann Bühlbecker ausgezeichnet

Aachen – Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Achen, und ALRV-Präsidentin Stefanie Peters, zeichnen Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, mit dem „Preis der Stadt Aachen“ aus. Würdigung für sein vorbildliches, jahrzehntelanges Engagement für das Weltfest des Reitsports und die Kaiserstadt Aachen. Preisverleihung vor über 40.000 ZuschauerInnen im CHIO-Hauptstadion.

Eine Ehrenrunde in der Kutsche – mit dem Preisträger Prof. Hermann Bühlbecker und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (re.)sowie ALRV-Präsidentin Stefanie Peters. Foto: Agentur Baganz

Ein außergewöhnlicher Moment, eine besondere Auszeichnung: „Es ist mir eine große Ehre, den `Preis der Stadt Aachen` in diesem Jahr an einen besonderen Freund des Reitsportes und an einen außerordentlichen Unternehmer unserer Stadt zu überreichen, dessen Engagement weit über Aachen hinausstrahlt. Dr. Bühlbecker hat mit seinem Unternehmen Lambertz seit Jahrzehnten dazu beigetragen, dass wir, der CHIO und Aachen, positiv in die Welt strahlen. Von daher passen die Preisidee und der diesjährige Preisträger hervorragend zusammen. Die Preisskulptur ist stabil und solide. Gerade deshalb passt sie auch perfekt zu Prof. Bühlbecker, dessen Unternehmen ebenfalls stabil und solide aufgestellt ist. Und zu einem Unternehmer, der vorbildlich den Mittelstand repräsentiert und sich für dieses Turnier und seine Heimatstadt äußerst engagiert einsetzt“, lobte Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, zur offiziellen Preisverleihung, die gestern Abend vor über 40.000 ZuschauerInnen im vollbesetzten Turnierstadion – im Vorfeld des Wettbewerbes „Preis der Nationen – in der Aachener Soers stattfand.

„Diese Auszeichnung hat für mich einen besonderen Wert. Bei dieser Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass mir einmal ein früherer Bundespräsident einen Brief geschrieben hat, in dem stand… `wenn ich an Aachen denke, denke ich an Karl den Großen, an Lambertz und die Pferde`. Als ein Familienunternehmen aus Aachen, das bis auf das Jahr 1688 zurückgeht, dessen Name Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz, dessen Produkte Aachener Printen und dessen Geschichte so eng mit Aachen verbunden sind, war es für uns immer ein Anliegen, dieses wunderschöne Reitturnier zu unterstützen. Über diesen Preis meiner Heimatstadt freue ich mich außerordentlich und weiß ihn gerade als jemand, der hier geboren ist und hier lebt, auch besonders zu schätzen – vielleicht sogar noch etwas mehr als andere Auszeichnungen, die ich bisher zu anderen Anlässen außerhalb von Aachen erhalten habe. Herzlichen Dank dafür. Wir können glücklich sein, ein so tolles Turnier hier in Aachen zu haben“, bedankte sich Bühlbecker. Stefanie Peters, Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), lobte den Preisträger mit den Worten: „Mit Ihnen, Prof. Bühlbecker, verbinde ich Werte wie Qualität, Innovation und Unternehmergeist. Genau mit diesen Werten unterstützen sie die Weiterentwicklung des CHIO Aachen schon seit vielen Jahren. Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich – auch im Namen des ALRV – zu diesem Preis, den sie ohne Frage sehr verdient haben, und freue mich auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit und des konstruktiven Austausches mit Ihnen.“

Zur Preisverleihung gehörte natürlich auch ein einzigartiger und unvergesslicher Schlussmoment – in der eindrucksvollen Kulisse des Stadions und begleitet vom Applaus des Publikums: Eine Ehrenrunde in der Kutsche – mit dem Preisträger Prof. Hermann Bühlbecker und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sowie ALRV-Präsidentin Stefanie Peters.

Der „Preis der Stadt Aachen“ wird seit 1995 an Persönlichkeiten bzw. Organisationen verliehen, die sich in besonderer Weise um den CHIO Aachen verdient gemacht haben. Die Preisskulptur in Bronze wurde vom bekannten Aachener Künstler Albert Sous gestaltet. Sie stellt einen Kaltblüter dar, so wie sie früher in der Aachener Soers in der Landwirtschaft eingesetzt wurden.

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Tourismus

Kreissparkasse Ahrweiler und IU Internationale Hochschule präsentieren kurzfristige Tourismus-Maßnahmen

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler hat in Kooperation mit der IU Internationalen Hochschule zur Veranstaltung „Quo vadis, Ahrtal?“ eingeladen gehabt. Hintergrund der Veranstaltung waren kurzfristig umsetzbare Tourismusmaßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und der Präsenz unserer Region. Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, begrüßte gemeinsam mit den Professoren Dr. David Rempel, Dr. Margit Bölts, Dr. Peter Neumann und Dr. Felix Wölfle neben der Landrätin Cornelia Weigand und Vertretern der Kommunalpolitik zahlreiche Akteure aus Gastronomie- und Hotellerie, Einzelhandel, Veranstaltungsmanagement sowie Weinbau. Die Präsentation der Ergebnisse wurde im Rahmen eines 3-Gänge-Menüs von Bell’s Genusshof ergänzt, welches bereits mit den Ideen von Studierenden der IU konzipiert wurde. Ein besonderes Anliegen ist uns dabei die Förderung aller Aktivitäten zur Steigerung der Wertschöpfung im Tourismus im Landkreis Ahrweiler. Mit dieser Wertschöpfung ist zugleich auch der Wohlstand der Bevölkerung in unserer Region untrennbar verbunden.

Den Akteuren aus dem Ahrtal wurden zahlreiche Möglichkeiten und Impulse präsentiert, welche gespannt aufgenommen wurden. Nach der Präsentation wurde zudem noch Raum für eine offene Diskussionsrunde gegeben, der dankend angenommen wurde.

„Nachdem der größte Schaden nach der Flutkatastrophe beseitigt war, haben wir uns Gedanken gemacht, wie man der Tourismusbranche und den Menschen vor Ort weiterhelfen kann. Unser Anliegen hierbei war es niederschwellige, leicht umsetzbare und viele Betriebe ansprechende Handlungsimpulse zu schaffen, die kurzfristig umgesetzt werden können und so eine Ergänzung zu den eher mittelfristigen Maßnahmen der Tourismuskonzeption 2025 des Ahrtaltourismus darstellen. Besonders wichtig ist uns dabei die Förderung aller Aktivitäten zur Steigerung der Wertschöpfung im Tourismus im Landkreis Ahrweiler. Mit dieser Wertschöpfung ist zugleich auch der Wohlstand der Bevölkerung in unserer Region untrennbar verbunden“, erklärt Guido Mombauer und führt weiter aus: „So kam es, dass wir im August 2022 an die IU, die ihren Schwerpunkt im Tourismusbereich hat, herangetreten sind. Direkt im ersten Treffen konnte man den Eindruck gewinnen, dass man auf eine Anfrage aus dem Ahrtal zu warten schien.“

Im Anschluss an den ersten Austausch folgte eine Vielzahl an Gesprächen, die ihren Höhepunkt in einem vor Ort Besuch im Ahrtal der Studierenden mit ihren Professoren im November 2022 fand. Insgesamt 3 Tage lang erkundeten die Studierenden die Umgebung und führten zahlreiche Gespräche mit den Betrieben vor Ort, um im Anschluss in die Erarbeitungsphase der Lösungsansätze einzusteigen. „Für uns war dies eine sehr spannende Aufgabe und wir haben uns über die Anfrage der Kreissparkasse Ahrweiler sehr gefreut. Auch für unsere Studierende war dies eine nahezu einmalige Möglichkeit ihre Ideen während des Studiums aktiv in konkrete Maßnahmen einfließen zu lassen.“, berichtet Prof. Dr. David Rempel, Koordinator des Projekts vonseiten der IU.

„Viele Betriebe der Hotellerie und Gastronomie haben bereits Unglaubliches geleistet. Jetzt sind unsere Betriebe darauf angewiesen, dass auch wieder vermehrt Touristinnen und Touristen zu uns ins Ahrtal kommen und deren Angebote nachfragen.“, ergänzt Cornelia Weigand und führt weiter aus: „Wir sind sehr dankbar, dass auch die Kreissparkasse Ahrweiler mit ihrer großen Vernetzung einen unserer wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in den Fokus nimmt und in diesem Rahmen unter anderem die Internationale Hochschule mit der Erarbeitung von Ideen und Konzepten für nachhaltigen Tourismus beauftragt hat.“

„Aus unserer Sicht war die Projektarbeit ein voller Erfolg. Es waren viele interessante und spannende Lösungsansätze und Handlungsimpulse für die Betriebe im Ahrtal dabei. Auch die Diskussionsrunde im Anschluss war sehr lebhaft und man konnte das Gefühl gewinnen, dass dies genau die richtige Plattform war, die die Betriebe dringend benötigt haben.“, berichtet Guido Mombauer. „Wir sind sehr gespannt, wie nun mit den Handlungsimpulsen umgegangen wird und werden auf jeden Fall weiterhin Hilfestellungen leisten.“

Die gesamte Initiative wurde ohne öffentliche Mittel finanziert, die Finanzierung erfolgte ausschließlich durch die Kreissparkasse Ahrweiler gesichert. Warum? Guido Mombauer erläutert: „Weil uns unsere Heimat am Herzen liegt und wir uns aktiv um Ideen und Konzepte aber eben auch um Umsetzungen und Lösungen kümmern.“

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Wirtschaft

EPG Baskets aus Koblenz gewinnen Zukunftspreis Heimat der VR Bank RheinAhrEifel eG

Kottenheim/Mayen/Koblenz – Rheinland-pfälzischer Innenminister Michael Ebling als Festredner zu Gast – Die EPG Baskets gewinnen den ersten Platz des 15. Zukunftspreises Heimat der VR Bank RheinAhrEifel eG für ihr soziales Engagement in der Jugendförderung. Das deutschlandweit beachtete Modell zielt darauf ab, jungen Talenten über den Sport hinaus wichtige Werte und Lebenskompetenzen zu vermitteln. Die frischgebackenen Bundesligisten erhalten ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Platz zwei belegte die Jungwinzer und Schröterzunft Winningen e.V. mit einem Konzept zur nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der Terassenmosel. Der dritte Platz ging an die VOR-TOUR der Hoffnung e.V., die bereits seit über 27 Jahren für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder Spendengelder sammeln. Insgesamt wurden über 20.000 Euro vergeben.

Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der VR Bank  RheinAhrEifel eG, konnte im Heimathaus in Kottenheim über 300 Gäste aus Politik, Ehrenamt und Wirtschaft begrüßen. Festredner des Abends war der rheinland-pfälzische Innenminster Michael Ebling, der in seiner Rede das Engagement aller Preisträger und Projekte lobte.

Die Jury, bestehend aus Sascha Monschauer (VR Bank RheinAhrEifel), Bernd Kaltenhäuser (Deutsche Bundesbank), Prof. Dr. Karl Stoffel (Präsident der Hochschule Koblenz), Pater Petrus Nowack (Prior-Administrator der Benediktiner Abtei Maria Laach) und dem Juryvorsitzenden Michael Speth (Mitglied des Vorstandes der DZ Bank AG), hatte in diesem Jahr unter rund 70 Einreichungen zu wählen. Weitere Top Ten Preisträger (dotiert mit 500 Euro) sind die Projekte Chamäleon – Alles nur Theater aus Neuwied, die Regionalmarke „Von hier Vulkaneifel“ der Wirtschaftsförderung

der VG Gerolstein, Verbandsgemeindeverwaltung Kelberg, Wirtschaftsförderung der VG Daun und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel mbH aus Daun, der Förderverein OnStage gemeinsam mit der IGS Pellenz Plaidt, Gemeinsam für Vielfalt e.V. aus Unkel, die Perspektive gGmbH aus Andernach, der Verein Eine-Welt Linz e.V. sowie Jörgs Nahkauf Box aus Altenahr.

Sonderpreise für Frauen-Netzwerke

Die Kategorie Sonderpreise widmete sich in diesem Jahr Projekten, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen einsetzen, indem sie bei der beruflichen Entwicklung unterstützen, Netzwerke schaffen oder Plattformen für den Austausch bieten. „Bei der Sichtung der Einsendungen fiel uns auf, dass sich in diesem Jahr mehrere Projekte zum Thema Gleichberechtigung beworben haben. Eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit den alltäglichen Benachteiligungen, denen Frauen in unserer Gesellschaft auch heute immer noch ausgesetzt sind, halten wir für richtig und wichtig“, erklärte der Juror Prof. Stoffel im Rahmen seiner Laudatio, „schnell stand fest, dass wir ein Zeichen setzen und die Projekte im Kampf für mehr Gerechtigkeit unterstützen möchten, nicht nur finanziell, sondern auch durch die Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit, die ihnen durch diese Verleihung zuteil wird.“ Ausgezeichnet wurden die Projekte „Business Power Netzwerk“, „Jobs for Moms“ und „Women after Work Koblenz“. Sie erhalten jeweils 1.000 €. Jurymitglied und Präsident der Hauptverwaltung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, Bernd Kaltenhäuser, stellte heraus, dass die drei Projekte positive Auswirkungen auf die gesamte Region haben, da sie nicht nur die soziale Gerechtigkeit verbessern, sondern auch Firmen mit gut ausgebildeten Frauen zusammenbringen.

Mehr als 170 Gewinner-Projekte seit 2008

Jedes Jahr zeichnet der Zukunftspreis Heimat Ideen, Konzepte und Projekte aus, die die Region Rhein-Ahr-Eifel voranbringen, indem sie die Infrastruktur, Lebensqualität und Attraktivität fördern. Seit dem Start in 2008 wurden bereits mehr als 170 Projekte durch den Ehrenamtspreis gewürdigt. Auch in diesem Jahr schreibt die Bank den Zukunftspreis Heimat wieder aus und hofft auf zahlreiche Bewerbungen aus der engagierten Bevölkerung.

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Politik

Meisterprämie startet am 01. Juli in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Neuer Baustein der Fachkräfteoffensive NRW sorgt für Rückenwind im Handwerk – Ab 1. Juli 2023 können frischverbriefte Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister erstmals eine Meisterprämie beantragen: Wer die finanziellen und zeitlichen Anstrengungen unternimmt und eine Aufstiegsfortbildung im Handwerk erfolgreich abschließt, kann sich nun über eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 2.500 Euro freuen. Mit der Meisterprämie soll dem bestehenden Fachkräftemangel im Handwerk entgegengewirkt werden. Denn neben der Zahl der Auszubildenden ist auch die Zahl der abgeschlossenen Meisterprüfungen seit Jahren rückläufig. Im Jahr 2002 wurden laut der Statistik des Westdeutschen Handwerkskammertags in Nordrhein-Westfalen noch 4.706 Meisterprüfungen erfolgreich abgeschlossen, 2022 waren es nur noch 3.760 Prüfungen.

„Bei den Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeistern handelt es sich um jene Gruppe, die entscheidend für die Zukunft ihrer Zunft, für die Unternehmensnachfolge und -gründung und damit für den Erhalt und die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen im Handwerk ist“, führt Arbeitsminister Karl-Josef Laumann aus: „Daher wollen wir für engagierte Gesellinnen und Gesellen einen Anreiz setzen, sich auf den Weg zur Meisterprüfung zu begeben. Insbesondere vor dem Hintergrund der Energiewende sind wir auf gut ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker zwingend angewiesen. Auch aus diesem Grund hat die Landeregierung entschieden, eines der ersten Fachkräfteprogramme dieser Legislatur im Bereich Handwerk umzusetzen.“

Kontinuierliche Qualifizierung ist sowohl für die berufliche Perspektive des Einzelnen als auch für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wichtig. Für die Meisterprämie sind daher im aktuellen Haushalt 5,5 Millionen Euro und in den kommenden Jahren jeweils elf Millionen Euro reserviert. Hierdurch können jedes Jahr weit über 4.000 Meisterinnen und Meister ausgezeichnet werden.

Die Meisterprämie ist ein Baustein der nordrhein-westfälischen Fachkräfteoffensive. Die Fachkräftesicherung ist eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre und dieser Legislaturperiode. Schon jetzt ist die Situation in vielen Branchen und Regionen äußerst angespannt. Auch der demografische Wandel wird sich in den nächsten zehn Jahren besonders erkennbar machen. Mit der Fachkräfteoffensive NRW tritt die Landesregierung im Schulterschluss mit Unternehmen, Kammern, Verbänden, Sozialpartnern sowie der Arbeitsverwaltung diesen Entwicklungen geschlossen entgegen.

Wer kann die Prämie beantragen:

Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister mit einem Abschluss in einem Gewerbe nach Anlage A oder B Abschnitt 1 der Handwerksordnung, die ihre Prüfung ab dem 1. Juli 2023 erfolgreich bestanden haben und ihren Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben, können eine Meisterprämie erhalten. Anträge sind über die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH) zu stellen. Das Antragsformular und alle wichtigen Informationen zum Antragsverfahren finden Sie unter https://meisterprämie.nrw/.

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Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat erneut das begehrte Zertifikat „Audit Beruf und Familie“ in Berlin erhalten

Region/Mayen-Koblenz – Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist seit jeher fest in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz verankert. Daher ist man im Kreishaus froh und stolz zugleich, dass die Kreisverwaltung als moderner Arbeitgeber bereits zum sechsten Mal infolge die Bestätigung dafür erhalten und von der Beruf und Familie-GmbH für ihre langjährige, nachhaltige familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ausgezeichnet wurde. Die Zertifikatsverleihung fand jüngst in Berlin statt, wo der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong stellvertretend für den Landrat die zugehörige Urkunde aus den Händen der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus entgegennahm.

„Die erneute Auszeichnung als ‚familienfreundlicher Arbeitgeber‘ ist eine Bestätigung für unsere Bemühungen, unseren Beschäftigten optimale Rahmenbedingungen zu bieten, um Beruf und Familie erfolgreich miteinander zu vereinbaren. Wir sind stolz darauf, dass wir in diesem Bereich kontinuierlich hohe Standards setzen und damit eine Vorbildfunktion einnehmen können“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong. Das Zertifikat erhielt die Kreisverwaltung erstmals 2007. Seit mittlerweile 16 Jahren erfüllt die Kreisverwaltung die strengen Kriterien des bundesweit anerkannten Qualitätssiegels, das jeweils drei Jahre gültig ist.

Als moderner und verantwortungsbewusster Arbeitgeber bietet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ihren mehr als 700 Mitarbeitern zahlreiche familienbewusste Maßnahmen. So wird derzeit beispielsweise ein neues Homeoffice-Konzept erprobt, bei dem die Mitarbeiter zwischen vier Modellen mit unterschiedlichen Homeoffice-Zeiten wählen können. Darüber hinaus kann die Kreisverwaltung bereits seit Langem mit flexiblen Arbeitszeitmodellen oder auch einem betrieblichen Gesundheitsmanagement punkten. Außerdem gibt es ein betriebliches Eingliederungsmanagement, das dabei hilft, Arbeitsunfähigkeit möglichst schnell zu überwinden. Auch Kinder-Ferienbetreuung in den Schulferien und Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sind feste Bestandteile im Serviceangebot.

„Wir freuen uns über die erneute Bestätigung der Qualität unserer familienfreundlichen Personalpolitik. Es ist wichtig, dass wir auch künftig den hohen Entwicklungsstand unserer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik pflegen und weiterhin in einzelnen ausgesuchten Bereichen das Optimierungspotenzial nutzen“, betont Lea Bales, Gleichstellungsbeauftragte und Projektleiterin „Audit Beruf und Familie“.

Wer von der familienfreundlichen Personalpolitik profitieren und Teil der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz werden will, hat die Chance dazu unter www.kvmyk.de/jobs

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Konsens statt Konflikt bei der Flüchtlings-Unterbringung in Mendig – Weichen einstimmig gestellt

Mendig – Der Rat der Verbandsgemeinde Mendig hat in seiner Sitzung vom 28. Juni eine dezentrale Lösung für Flüchtlingsunterkünfte an vier Standorten einstimmig auf den Weg gebracht. Zwei kleine Einfamilienhäuser der Stadt Mendig, die entsprechend ertüchtigt werden sollen, sowie kleine Tiny-Haus-Siedlungen in der Jahnstraße/Verbindungsstraße Industriegebiet und gegebenenfalls am Flugplatz sollen entsprechenden Wohnraum bieten und damit die Integrationsbemühungen unterstützen.

Im gesamten Jahr 2023 ist mit einer Zuweisung von 53 Personen zu rechnen, die die Verbandsgemeinde Mendig aufnehmen muss. 32 davon konnten bereits bis zur Jahresmitte in dezentralen Mietwohnen aufgenommen werden, so dass 21 Flüchtlinge in den nächsten sechs Monaten zu erwarten sind.

Für diesen Personenkreis ist es im Moment schwierig bis unmöglich ausreichenden Wohnraum zu beschaffen. Letztlich kann die Kommune nicht über das „Ob“, sondern nur über das „Wie und wo“ der Aufnahme von schutzbedürftigen Personen entscheiden.

Der Verbandsgemeinderat hatte bereits im Rahmen seiner letzten Sitzung im März die Flüchtlingsunterbringung in Tiny-Häusern favorisiert, sofern keine geeigneten Mietwohnungen mehr zur Verfügung stehen. „Statt Turnhallen zu schließen oder Containerstandorte mit einer großen Menschendichte zu erzeugen, sehen wir in der Tiny-Haus-Siedlung die sozial verträglichste und integrativ beste Möglichkeit. Unser Wunsch war und ist die Zuweisung von Familien, da über die Kinder die Integration sehr positiv begünstigt wird“, führte Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, aus.

In der Jahnstraße sollen fünf Tiny-Häuser den erwarteten Bedarf nach Unterkünften vorerst sichern. „Wir wollen und müssen vorbereitet sein, möchten aber auch auf die Anforderungen flexibel reagieren und sie am tatsächlichen Bedarf orientieren“, beschreibt Lempertz die Vorgehensweise, die vom Rat einstimmig mitgetragen wurde. Die Verkleinerung des Projektes in der Jahnstraße – auf fünf von ursprünglich bis zu 30 möglichen Tiny-Häusern – entspreche der Größenordnung, die auch von den Initiatoren eines eingereichten Einwohnerantrags und von einem Anliegervertreter als sozial verträglich empfunden wird.

Ein weiterer Standort am Flugplatz Mendig soll helfen, einen etwaigen weiteren Bedarf abzudecken. Der Flugplatz Mendig sei durch das Projekt zugunsten der von der Flut betroffenen Ahrbewohner bereits bestens erprobt. Den etwas höheren Herausforderungen der Integration müsste an dieser Stelle durch Integrationskonzepte begegnet werden. Dies habe bei den Ahrbewohnern hervorragend funktioniert, erklärte der VG-Bürgermeister und appellierte an die Bürgerinnen und Bürger: „Wir werden diese Herausforderung nur meistern, wenn wir sie nicht gegeneinander, sondern miteinander angehen. Das bisherige gelebte Miteinander aus ehrenamtlichen Kräften der Flüchtlingshilfe, der Einwohnerinnen und Einwohner sowie den Flüchtlingen ist Basis des Erfolges.“

Der vom Verbandsgemeinderat einstimmig verabschiedete Beschluss:

  1. Der Verbandsgemeinderat hält an der Strategie fest, vorrangig dezentralen Wohnraum für die Unterbringung von Schutzsuchenden anzumieten und bereitzustellen, soweit solcher verfügbar und geeignet ist. Dabei bleibt es auch bei dem primären Willen, sich bei den Zuweisungsstellen insbesondere um die Aufnahme von Familien zu bewerben.
  2. Der Verbandsgemeinderat bittet die Stadt Mendig, zwei ältere Häuser im Eigentum der Stadt für die Aufnahme von Flüchtlingen zu ertüchtigen. Die Kostenerstattung richtet sich nach den Bestimmungen des Kreises.
  3. Die Tiny-Haus-Siedlung in der Jahnstraße wird aus sozialpolitischen Gründen verwirklicht, aber entgegen der ursprünglichen Planung von 30 Tiny-Häusern auf maximal fünf Tiny-Häuser reduziert.
  4. Die Verbandsgemeinde befürwortet, für die Sicherstellung der Unterbringung von Schutzsuchenden den dann gegebenenfalls noch verbleibenden Bedarf durch die Errichtung einer zweiten Tiny-Haus-Siedlung auf dem Flugplatz zu decken.

Der Bürgermeister wird im Benehmen mit den Beigeordneten und Fraktionsvorsitzenden ermächtigt, über alle zur Umsetzung des Gesamtprojekts „Flüchtlingsunterbringung“ erforderlichen Maßnahmen zu entscheiden sowie die dafür notwendigen Aufträge zu vergeben. Dazu zählen insbesondere Auftragsvergaben zur Beschaffung von Unterkünften, Erschließungsmaßnahmen, Abschluss von Miet-/Pachtverträgen, etwaige Verpflichtung sozialer Dienste, Hausmeistertätigkeit.

Ferner bewilligt der Verbandsgemeinderat alle in diesem Zusammenhang gegebenenfalls erforderlichen über-/außerplanmäßigen Ausgaben zur Projektverwirklichung und -umsetzung.

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Politik

Mechthild Heil MdB (CDU) – „Heimische Tourismusbranche stärken“

Ahrweiler/Mayen/Berlin – 3,2 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland, eine Bruttowertschöpfung von über 105 Milliarden Euro, ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung – die heimische Tourismusbranche hat eine erhebliche Bedeutung. Doch zum Start in die Sommerferien sind die Herausforderungen riesig. „Der für den Tourismus zuständige Wirtschaftsminister Robert Habeck zeigt trotz dieser enormen Bedeutung der Tourismusbranche aber aktuell kein Herz für die Betriebe und ihre Mitarbeiter. Damit setzt er nicht nur Millionen Arbeitsplätze aufs Spiel, sondern schadet dem Gedanken des Tourismus in Deutschland und auf der ganzen Welt“, kritisiert Mechthild Heil, CDU-Bundestagsgeordnete, anlässlich der beginnenden Feriensaison in Deutschland.

Die Christdeokratin sorgt sich angesichts der Bedeutung der Tourismuswirtschaft in den Landkreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz um die Zukunftsperspektiven der Branche. Vor allem die von der Bundesregierung betriebene Neuausrichtung der nationalen Tourismusstrategie ist kritisch zu bewerten. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat ein Positionspapier verfasst, in dem eigene Schwerpunkte, Zielsetzungen und konkrete Vorschläge skizziert werden. Mechthild Heil dazu: „Robert Habeck und die Ampelkoalition richten die Tourismuspolitik fast ausschließlich auf die Aspekte Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Natürlich verdient Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch im Bereich Tourismus Beachtung. Die Wettbewerbsfähigkeit der Branche mit über drei Millionen Beschäftigten in der Gastronomie, der Hotellerie, in Reisebüros, bei Reiseveranstaltern, bei Verkehrsunternehmen und weiteren Tourismusanbietern spielt aber in der verfolgten Zielsetzung fast überhaupt keine Rolle.“

Dabei sieht sich die Branche aktuell großen Herausforderungen gegenüber. „Die anhaltend hohe Inflation, die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, der Mitarbeitermangel und die durch den Krieg in der Ukraine bedingte Zurückhaltung von Touristen und Geschäftskunden vor allem aus Asien und Amerika setzt gerade die kleineren und mittelständische Tourismusbetriebe unter erheblichen Druck. Die Ampel sieht dies nicht.“

Konkret fordert Heil die Regierungskoalitionen auf, sich endlich für die Beibehaltung der ermäßigten Mehrwertsteuer für die Gastronomie einzusetzen. „Angesichts der hohen Kosten für Lebensmittel, für Energie und Personal setze ich mich dafür ein, den Betrieben finanzielle Planungssicherheit zu geben. Deshalb haben wir einen Gesetzentwurf eingebracht, die ermäßigte Mehrwertsteuer auf Speisen auf Dauer beizubehalten. Die Ampel hat diesen Gesetzentwurf letzte Woche im Finanz- und Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages mit dem Argument abgelehnt, er gehe zwar in die richtige Richtung, nur der Zeitpunkt sei falsch, da die Haushalts-beratungen abgewartet werden müssten. Schon jetzt habe das anhaltende Restaurant- und Gastronomiesterben – nach DEHOGA-Angaben haben bundesweit allein 2020 und 2021 über 36.000 Unternehmen aufgegeben – nicht nur negative Auswirkungen auf die touristische Infrastruktur, sondern schmälere auch die Attraktivität des ländlichen Raumes. Mechthild Heil: „Wenn die letzte Kneipe stirbt, wird es still im Dorf.“

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Politik

Das Land Nordrhein-Westfalen am Kapitalmarkt – ausgezeichnet!

Region/Düsseldorf – Doppelte Ehre von Global Capital: Preise für das Land als bester regionaler Emittent von nachhaltigen Anleihen und für das beste Kapitalmarkt-Team – Minister Dr. Optendrenk: Nordrhein-Westfalen steht am Markt für Kompetenz, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit.

Das Land Nordrhein-Westfalen ist von der renommierten Fachzeitschrift Global Capital in zwei wichtigen Kategorien für seine Aktivitäten am Kapitalmarkt ausgezeichnet worden. „Unser Kapitalmarkt-Team hat seinen herausragenden internationalen Ruf mit dem Spitzenplatz erneut untermauert“, erklärt Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk. „Zudem freue ich mich sehr, dass kurz nach dem Start unserer zehnten Nachhaltigkeitsanleihe das Land für seine Aktivitäten im Vorjahr in diesem Segment ausgezeichnet wurde. Nordrhein-Westfalen steht am internationalen Kapitalmarkt für Kompetenz, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit. Mit uns macht man gern Geschäfte – und das ist wichtig, damit wir Gestaltungsspielraum für die Zukunft haben.“

Das Treasury im Ministerium der Finanzen erhielt den Preis als „Most Impressive State, Regional or Municipal Funding Team“ und wurde somit seit 2017 jährlich ohne Unterbrechung für seine Fachkompetenz und sein Marktverständnis auf den Spitzenplatz gewählt. Zum bereits fünften Mal nach 2017, 2019, 2021 und 2022 wurde Nordrhein-Westfalen für seine Nachhaltigkeitsanleihen zudem zum „Most Impressive Local Government ESG Bond Issuer“ gekürt (2020 fand pandemiebedingt keine Verleihung statt).

Nordrhein-Westfalen war das erste deutsche Land, das Anleihen begeben hat mit Bezug auf Projekte, die aufgrund vorteilhafter sozialer oder ökologischer Auswirkungen seine eigene langfristige Entwicklung stärken. Seit 2015 wurden zehn Nachhaltigkeitsanleihen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 22,3 Milliarden Euro emittiert, die jüngste Anleihe ist seit Anfang Juni 2023 an der Börse notiert und finanziert allein mehr als 50 soziale und ökologische Projekte. Die Investoren schätzen die hohe Transparenz der Nachhaltigkeitsanleihen: Das Land liefert außergewöhnlich viele Daten und Informationen zu den Anleihen. Die neunte Nachhaltigkeitsanleihe war mit einem Volumen von 3,5 Milliarden Euro außergewöhnlich groß, da sie viele Projekte im Zusammenhang mit Corona beinhaltete. Hier legte das Land außerdem zum ersten Mal dar, inwieweit die ökologischen Projekte der Anleihe der EU-Taxonomie-Verordnung entsprechen und ließ dies gutachterlich überprüfen. Damit festigte das Land seine Vorreiterrolle in diesem Markt.

 „Nordrhein-Westfalen zeigt als Anleger wie als Emittent, dass die öffentliche Hand ein herausragender Player am Kapitalmarkt sein kann“, so Minister Dr. Optendrenk. Die Awards von Global Capital werden auf Grundlage einer im Vorfeld durchgeführten Wahl unter den international agierenden Kapitalmarktteilnehmern vergeben. „Die Investoren und Banken weltweit rechnen mit uns – ein wichtiger Baustein für Wohlstand und Stabilität auch in Zukunft.“

 Hintergrund:

Global Capital ist eine seit 30 Jahren täglich publizierte Zeitschrift mit renommierter Expertise im internationalen Finanzmarkt. Seit mehreren Jahren verleiht Global Capital im Rahmen der Euromoney Conference – Global Borrowers & Bond Investors Forum (London) Auszeichnungen an diverse Kapitalmarktteilnehmer, die in ihren Segmenten herausragende Leistungen erbracht haben.

 

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Wirtschaft

Thorsten Havener begeistert beim WFG-Unternehmertag Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Es ist ein Veranstaltungshighlight für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Landkreis Mayen-Koblenz: Der WFG-Unternehmertag, der in diesem Jahr in der Mittelrheinhalle in Andernach stattfand. In Zusammenarbeit mit den renommierten Kooperationspartnern IHK Koblenz, Regionalgeschäftsstelle MYK und der Rhein-Zeitung bot die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) beim Unternehmertag einmal mehr eine erstklassige Plattform für hochkarätige Speaker, um spannende Themen im unternehmerischen Kontext kurzweilig zu präsentieren.

Das Highlight des diesjährigen Unternehmertags war der Auftritt von Thorsten Havener, einem der bekanntesten Mentalisten und Gedankenleser Deutschlands. Havener verstand es auf beeindruckende Weise, das Publikum in seinen Bann zu ziehen und es mit seiner fesselnden Performance zu begeistern. Seine Fähigkeit, Gedanken zu lesen und zu lenken, verblüffte die Zuschauer allesamt.

Mit seiner charmanten Art und seinem außergewöhnlichen Talent gelang es Havener, eine einzigartige Atmosphäre in der Mittelrheinhalle zu schaffen. Er verband seine beeindruckenden mentalen Fähigkeiten mit humorvollen Anekdoten und schaffte es somit, das Publikum, das er zum Teil aktiv in seine Darbietungen einband, zum Staunen und zum Lachen zu bringen. Seine Darbietung verdeutlichte zudem auf eindrucksvolle Weise, wie mentale Fähigkeiten im unternehmerischen Kontext genutzt werden können, um Kommunikation, Teamarbeit und Kundenbeziehungen zu verbessern.

Nach dem inspirierenden Auftritt von Thorsten Havener dankte Landrat Dr. Alexander Saftig allen Partnern und anwesenden Unternehmern und lud zum anschließenden „Get-together“ mit ausgiebiger Kontaktpflege und Networking ein. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich auszutauschen, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und vorhandene Beziehungen zu vertiefen. Der WFG-Unternehmertag Mayen-Koblenz in der Mittelrheinhalle in Andernach erwies sich so einmal mehr als herausragende Veranstaltung, die es verstand, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenzubringen.