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Wirtschaft

Bewerbungsstart zum EIFEL-Award 2023 – Gesucht werden Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsstrategien

Prüm/Region – Die Gesellschaft, die Kommunen ebenso wie die gesamte Wirtschaft befinden sich derzeit in einem großen Transformationsprozess zu mehr Nachhaltigkeit. Mit dem EIFEL-Award 2023 zeichnet die Zukunftsinitiative Eifel Unternehmen aus, die sich in besonderem Maße diesem Thema stellen – insbesondere auf ökologischer Ebene.

Die Energie- und Klimakrise zwingen Betriebe zwangsläufig zum Umdenken. Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern, werden derzeit Kraftanstrengungen unternommen, Energie einzusparen sowie wirtschaftliche Alternativen zu fossilen Energieträgern zu entwickeln. Diese Querschnittsaufgabe umfasst alle betrieblichen Bereiche, die zum Teil auch im Quartiersverbund oder im netzwerklichen Austausch gelöst werden. Viele Eifeler Unternehmerinnen und Unternehmer nehmen ihre ökologisch-nachhaltige Verantwortung ernst und leisten ihren Beitrag zum Klimaschutz, zum Artenerhalt oder zur Einsparung von Rohstoff-Ressourcen. Mit dem diesjährigen EIFEL-Award werden Betriebe der Eifel ausgezeichnet, die sich mit zukunftsweisenden Strategien und konkreten Maßnahmen diesen Herausforderungen stellen.

Alle Unternehmen mit Hauptfirmensitz in der Eifel sind aufgerufen, sich bis zum 15. September mit ihren Konzepten zu bewerben. Die Gewinner werden am 23. Januar 2024 im Rahmen einer Feierstunde in der Tenne Eicherscheid (Simmerath) öffentlichkeitswirksam vom Präsidium der Zukunftsinitiative Eifel ausgezeichnet. Bewerbungen können ab sofort online unter wirtschaft.eifel.info/eifelaward-2023 eingereicht werden. Alle Gewinner erhalten zusätzlich eine kostenfreie Veröffentlichung über ihr Unternehmen auf der Kampagnen-Homepage standort-eifel.de .

Das Thema Nachhaltigkeit ist eines der Schwerpunktthemen, denen sich die Zukunftsinitiative Eifel widmet. Mit Fachtagungen und Fachkonferenzen hierzu bringt sie Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Ziel ist es, das Wissen über Projekte in der Region zu bündeln und die Macher miteinander zu vernetzen. Ausschreibung und weitere Informationen zum EIFEL-Award: https://wirtschaft.eifel.info/eifelaward-2023 .

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Wirtschaft

Erfolgreicher Tag der offenen Backstube in Wittlich-Wengerohr

Wittlich – Zahlreiche Besucherinnen und Besucher strömten am vergangenen Sonntag nach Wittlich-Wengerohr zum Tag der offenen Backstube der Bäckerei Wildbadmühle, um gemeinsam bei strahlendem Sonnenschein einem abwechslungsreichen Programm nachzugehen.

Hermann-Josef Haller vom Offenen Kanal Wittlich e.V. eröffnete um 11 Uhr das Backstubenfest und begrüßte die zahlreich erschienen Ehrengäste, darunter die Bundestagsabgeordneten Lena Werner und Patrick Schnieder, die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, Bettina Brück, die Landtagsabgeordneten Tamara Müller, Jutta Blatzheim-Roegler und Dennis Junk, die Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Manuel Follmann sowie der Ortsvorsteher von Wengerohr, Matthias Linden.

In einem Interview mit den Inhabern Holger und Sascha Linden wurde über die Anfänge von Papa Richard Linden in Traben-Trarbach gesprochen sowie über den arbeitsintensiven Weg, den die beiden Brüder bestreiten mussten, um da anzugelangen, wo sie heute stehen. Dabei gehen die beiden Querdenker als gelernter Steuerfachangestellter sowie Elektriker Lösungsansätze ganz anders an und haben es so über die Jahre geschafft, ihren Visionen Realität zu verleihen sowie das Bäckerhandwerk in eine neue Generation zu überführen.

„Wir lieben und leben das, was wir tun“, so Holger Linden. Und das lässt sich an jeder Stelle des modernen Bäckereikonzeptes erkennen. „Das Bäckerhandwerk wieder attraktiv machen –  das war uns ein großes Anliegen“, ergänzt Sascha Linden.

Und für diese vorbildliche Innovationskraft hat das Familienunternehmen eine Woche zuvor in Osnabrück den renommiertesten Preis der Bäckerbranche, den Marktkieker, erhalten. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und überglücklich, dass wir sie gemeinsam mit unseren Eltern entgegennehmen durften. Das zeigt einmal mehr auf symbolische Art und Weise, wie wir mit unserer Bäckerei Tradition und Innovation erfolgreich vereinen“, freut sich Holger Linden.

Den Weg, den die beiden Bäckerbrüder gingen, zeigte auch Bürgermeister Joachim Rodenkirch in seinem Grußwort zusammenfassend auf. 2016 setzte man sich in ersten Gesprächen in Wittlich zusammen, 2017 beschloss der Stadtrat die Freigabe zum Kauf, 2019 erfolgte der Spatenstich und 2020 die inoffizielle Eröffnung unter Corona-Bedingungen.

„Bereits in den ersten Gesprächen mit der Familie habe ich gemerkt, dass hier eine immense Tatkraft gepaart mit außerordentlicher Leidenschaft herrscht“, erinnerte sich Rodenkirch. „Die Zusammenarbeit war stets eine hervorragende und nun das Ergebnis hier in Wittlich-Wengerohr zu sehen, freut uns als Stadt Wittlich in besonderem Maße.“

Bundestagsabgeordnete Lena Werner gratulierte ebenfalls in ihrer Ansprache für die kürzlich gewonnenen Preise Marktkieker und Landesehrenpreis Rheinland-Pfalz.

Staatssekretärin Bettina Brück beglückwünschte mit den Worten: „Sie schreiben nicht nur das Thema Nachwuchsförderung mit 35 Auszubildenden ganz groß im Unternehmen, sondern geben auch all‘ denjenigen eine Chance, die es in der Arbeitswelt vermutlich nicht so einfach haben werden. Für dieses Engagement erhielten Sie im vergangenen Jahr den Inklusionspreis der Agentur für Arbeit Trier.“

Mit dieser Fülle an Zuspruch und lobenden Worten ging es schließlich von der Bühne aus in die Gläserne Backstube, um ganz offiziell zusammen mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Ortsvorsteher Matthias Linden das Band durchzuschneiden.

 

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Gesundheit

Chefarzt vom St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am 3. Juli über künstliche Gelenke

Mayen – Online-Vortrag Gelenkersatz an Hüfte oder Knie: Was ist für Patienten wichtig? Knorpelverschleiß an Knie- und Hüftgelenk endet immer häufiger in einem Gelenkersatz. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll? Worin unterscheiden sich die Implantate? Gibt es noch Alternativen zur Operation? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen, am Montag, 3. Juli, im Rahmen eines Online-Vortrags.

Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr an der kostenfreien Infoveranstaltung des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten richten. Eine weitere Gelegenheit, den Vortrag zu hören, gibt es am Montag, 21. August.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

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Kunst & Kultur

Der bekannte Diakon Willibert Paules erzählt und liest in Mechernich

Mechernich – „De Bergische Jong“ Diakon Willibert Paules ist der Mann der Stunde beim nächsten Impulsabend des Ordo Communionis in Christo in Mechernich am Donnerstag, 6. Juli, um 19 Uhr in der Hauskapelle der Gemeinschaft, Eingang Bruchgasse 14.

Wer möchte, ist ab 17 Uhr zu Rosenkranz und Vesper in die Gründungskapelle im Kloster sowie zum Abendbrot um 17.30 Uhr im Refektorium herzlich eingeladen. Um 18.30 Uhr findet noch eine heilige Messe in der Hauskapelle statt, ab 19 Uhr erzählt und liest Diakon Willibert Pauels dann „Geschichten des Trostes und der Hoffnung“ aus seinem gleichnamigen Buch.

Der fernsehbekannte Büttenredner und Karnevalist schreibt im Vorfeld an die Communio: „Es gibt Gedanken und Geschichten, die trösten. Und das ist die erlösende Botschaft, dass wir uns getrost in die bergenden Hände Gottes geben dürfen. Dies ist das innerste Wesen unseres Glaubens.“

Schwester Lidwina vom Ordo Communionis in Christo: „Der Eintritt ist selbstverständlich frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.“

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Kunst & Kultur

Jazz im Wachtberger Köllenhof mit FourAndMore am Dienstag 04. Juli 2023

Wachtberg-Ließem – Das Jazzquartett FourAndMore um den Düsseldorfer Saxophonisten Reiner Lottermoser nimmt am Dienstag, 04. Juli 2023 um 20.00 Uhr beim Jazz im Köllenhof das Publikum mit auf eine Reise in die 50er bis 70er Jahre.

In der klassischen Besetzung Tenorsaxofon, Piano, Bass und Schlagzeug präsentiert FourAndMore ein Programm zwischen Hardbop und Soul Jazz. Der Bandsound wird dabei geprägt vom ausdrucksvollen Spiel Lottermosers und dem erdigen Swing der Rhythmusgruppe um den Kölner Pianisten Jürgen Buschka. Zum Repertoire gehören neben eigenen Stücken Kompositionen von Benny Golson, Horace Silver und Chick Corea.

FourAndMore, das sind Reiner Lottermoser (Tenorsaxofon), Jürgen Buschka (Piano), Ralf Diedenhofen (Kontrabass) und Dirk Hogenacker (Schlagzeug).

Der Eintritt ist frei, der Hut darf gerne voll werden.
Dienstag, 04. Juli 2023, 20.00 Uhr
Köllenhof, Marienforster Weg 14, Wachtberg-Ließem

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Kunst & Kultur

„Die Riesen von Lüttich – zu Gast im Aachener Centre Charlemagne“

Aachen – Wer sie noch nicht kennt, sollte sie jetzt kennenlernen – die „Riesen von Lüttich“. Sie greifen eine mittelalterliche Tradition auf, überlebensgroße Figuren in Umzügen und Prozessionen mitzuführen. Aachen hatte ebenfalls einen solchen „Riesen“, eine Figur von – natürlich: Karl dem Großen, die an Fronleichnam Süßigkeiten an die Kinder ausgeteilt hat. Die Preußen machten damit Schluss, der „Bonbonkarl“ landete im Sperrmüll.

In Lüttich werden seit 1993 wieder Riesen gebaut, die wie gigantische Marionetten wirken, aber von unermüdlichen Helfern getragen werden, den Mitgliedern der „Pwèrtues d’gèyants del Province di Lidje“, auf deren Schultern schon mal gut und gerne 50 kg lasten. Während einer Parade braucht es drei bis vier Männer pro Bild, die sich beim Tragen abwechseln. Der Träger der Figur sieht nicht viel. Die anderen gehen daher an den Seiten mit, um ihn zu führen.

1993 begann die Riesenproduktion mit Tchantchès, dem Lütticher Schängchen; inzwischen sind unter anderem dessen Frau Nanesse und die Bischöfe Notger und Hubertus sowie die französische Marianne hinzugekommen. Auch Kommissar Maigret ist mit von der Partie. Nach Aachen ausgeliehen werden Charlemagne, ein Karnevalsprinz und ein Bergmann – Figuren also, die auf das gemeinsame Erbe von Lüttich und Aachen verweisen. Wer alle elf Riesen in Aktion sehen will, muss bis zum 15. August warten – dann laufen Sie in einem bunten Umzug durch den Lütticher Stadtteil Outremeuse…

Die Figuren sind in die Dauerausstellung des Centre Charlemagne integriert, da sie eine beträchtliche Deckenhöhe benötigen. Sie sind im Zuge eines Museumsbesuchs zugänglich. Im Foyerbereich befindet sich eine Spielekonsole, welche die Kolleginnen und Kollegen des Musée de la Vie Wallonne entwickelt haben: Nach Herzenslust kann man dort Charaktere des Lütticher Marionettenspiels gegeneinander antreten lassen.

Bei der kleinen, aber feinen Ausstellung handelt es sich um ein People to People 2-Projekt, das von Interreg-V-A Euregio Maas-Rhein, einem Finanzierungsprogramm der Europäischen Union, unterstützt wird. Es zielt darauf ab, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und Ungleichgewichte zwischen den Regionen abzubauen. So wird die Umsetzung konkreter Initiativen, wie Treffen und Dialoge zwischen Bürgerschaft, Vereinen, Organisationen, Besucher*innen und öffentlichen Einrichtungen ermöglicht. In diesem Rahmen arbeiten der Kulturbetrieb der Stadt Aachen und die Kulturabteilung der Provinz Lüttich zusammen, um die Geschichte, die Folklore und die Traditionen ihres Gebiets als gemeinsames kulturelles Erbe zu entdecken und zu fördern.

Die Riesen von Lüttich – zu Gast im Centre Charlemagne“ vom 04. Juli 2023 – 06. August 2023
Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen
Katschhof 1, 52062 Aachen

www.centre-charlemagne.eu

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News

Kreis Düren richtet wieder Westdeutsche Beachvolleyball-Meisterschaften aus

Düren – Bereits zum siebten Mal richtet der Kreis Düren die Westdeutschen Beachvolleyball-Meisterschaften bei dem 22. Rur-Beach-Cup aus. Landrat Wolfgang Spelthahn und Hubert Martens, Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, besiegelten dies bei der Vertragsunterzeichnung.

Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. August, kämpfen auf dem Schlossplatz in Jülich wieder die besten Damen- und Herren-Teams um die Siegerpokale des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV). „Ich freue mich auf spannende Spiele und das hochkarätige Turnier, das eine sportliche Aufwertung des Kreises Düren repräsentiert. Wir wollen ein guter Gastgeber für alle Athletinnen und Athleten sein“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn bei der feierlichen Unterzeichnung des Ausrichtungsvertrages. Auch WVV-Präsident, Hubert Martens, freut sich auf den Cup: „Es ist eine Ehre, mit dem Kreis Düren einen so vertrauensvollen Partner an der Seite zu haben. Am wichtigsten ist, dass sich die Spielerinnen und Spieler wohlfühlen – das ist auf dem Schlossplatz in Jülich definitiv möglich.“ Landrat Wolfgang Spelthahn drückt – nicht nur den Sportlerinnen und Sportlern – die Daumen: „Beachvolleyball lebt von den äußeren Rahmenbedingungen. Wir bemühen uns, die Regenwolken fernzuhalten und hoffen auf strahlenden Sonnenschein.“

Ebenfalls unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn findet am Freitag, 25. August, der SWJ-Cup, also Stadtwerke Jülich-Cup, für Freizeit- und Hobbymannschaften statt. Jede Mannschaft besteht aus beliebig vielen Spielerinnen und Spielern – auf dem Feld stehen jeweils zwei Damen und zwei Herren. Insgesamt können sich 20 Mannschaften noch bis Mittwoch, 9. August, unter bit.ly/Rur-Beach-Cup2023 für den SWJ-Cup anmelden. Die Startgebühr beträgt 30 Euro pro Team und die Summe wird am Spieltag gegen Verzehr-Gutscheine erstattet. Wettkampfleiter Bernd Werscheck ist voller Vorfreude: „Dieses Wochenende ist das sportliche Highlight des Sommers. Die ausgelassene Stimmung auf dem Platz und vom Publikum ist einfach herrlich.“

Für den Rur-Beach-Cup werden knapp 1000 Tonnen Quarz-Sand aufgeschüttet, die danach unter anderem an Kindergärten und Vereine gespendet werden. An allen Tagen sind Zuschauerinnen und Zuschauer bei freiem Eintritt herzlich zum Anfeuern und Mitfiebern eingeladen. Sie können sich am Sonntag, 27. August, zudem über ein Highlight der SWD Powervolleys Düren freuen. Der neue Geschäftsführer Tomáš Kocian-Falkenbach (neben Benjamin Kaulen) stellt das Team der nächsten Saison vor und Personen aus dem Publikum können Gewinne absahnen. Der Rur-Beach-Cup 2023 findet dank der Unterstützung der Rurtalbus GmbH, indeland GmbH, Sparkasse Düren, Stadtwerke Jülich, des Kreissportbundes Düren e.V. und des Unternehmens F&S Solar statt.

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RLP Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratuliert zur Eröffnung des „Solarpark Bitburger Land“

Bitburg/Mainz – Anlässlich der Eröffnung eines Solarparks der Trianel GmbH gratulierte Ministerpräsidentin Malu Dreyer dem Unternehmen, den beteiligten Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern. „Die Einweihung des „Solarpark Bitburger Land“ ist ein weiterer Meilenstein auf dem sehr erfolgreichen Weg der Energiewende im Kreis Bitburg-Prüm! Die Kooperation der Trianel GmbH mit den Kommunen, unterstützt genau das Ziel der Landesregierung, dass die Kommunen und damit die Menschen vor Ort von der Energiewende auch direkt profitieren. So macht uns erneuerbare, heimische Energieerzeugung nicht nur unabhängig von Energieimporten und schützt unser Klima – sie schafft regionale Wertschöpfung und eröffnet den Kommunen neue Handlungsspielräume für ihre Bürger und Bürgerinnen“, hob Ministerpräsidentin Malu Dreyer hervor.

„Mit zahlreichen geplanten und bereits realisierten Erneuerbaren Projekten in der Region entwickelt sich der Eifelkreis Bitburg-Prüm und die VG Bitburg-Land immer stärker zu einer tragenden Säule und einem Leuchtturm der Energiewende hier im Land. Ein wichtiger Erfolgsfaktor hier vor Ort sind dabei innovative, regionale engagierte – oder verankerte – Unternehmen, die gemeinsam mit Kommunen und engagierten Bürgern und Bürgerinnen konkrete Projekte umsetzen. Damit leisten die Unternehmen, Kommunen und Bürger und Bürgerinnen einen ganz konkreten Beitrag zur Erreichung unseres Ziels, bereits 2030 unseren Strom im Land zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu gewinnen und bis spätestens 2040 die Klimaneutralität im Land zu erreichen“, bedankte sich die Ministerpräsidentin für das große Engagement für die Energiewende vor Ort.

Um das Engagement vor Ort zu stärken und so den Ausbau der Erneuerbaren Energien noch stärker zu beschleunigen, habe man sowohl im Land, als auch im Bund mit einer Vielzahl von Maßnahmen „Bremsklötze“ gelöst. So sei die jährlich ausgeschriebene Fläche für PV-Freiflächen bereits vervierfacht worden und solle jetzt noch einmal auf 400 MW pro Jahr verdoppelt werden. Auch werde das Landessolargesetz, mit dem bereits zum Jahresanfang eine PV-Pflicht auf Gewerbeneubauten und gewerbliche Parkplätze ab 50 Stellplätzen eingeführt wurde, noch einmal deutlich ausgeweitet. Sie solle künftig auf Gebäuden und Parkplätze von Land und Kommunen ausgeweitet werden, zudem müssten künftig alle Neubauten PV-ready gebaut werden.

„Die regionale Verfügbarkeit von „grünem Strom“ – und künftig auch von grünem Wasserstoff – ist für Unternehmen längst ein wichtiges Standortkriterium und damit eine Voraussetzung für den Erhalt des Industriestandorts. Das große Engagement von Kommunen und Landkreis Bitburg-Prüm zahlt sich für alle im Kreis aus. Wer jetzt voran geht, sichert die Zukunft“, so die Ministerpräsidentin.

Die Trianel GmbH ist die führende Stadtwerke-Kooperation in Europa. Das Unternehmen wurde 1999 gegründet, um die Interessen von Stadtwerken zu bündeln und deren Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im Energiemarkt zu stärken. Rund 330 Mitarbeitende unterstützen die Stadtwerke entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Die Trianel GmbH wird bis zum Sommer 2023 Solarparks mit 80 MWp realisieren. Weitere 140 MWp sind im Bitburger Land in Planung. (gesamt 220 MWp).

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News

Meckenheimer Bürgermeister Holger Jung auf Tour bei „Bürgermeister vor Ort“

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung im Gespräch mit Lüftelberger Bürgerinnen und Bürgern – Intensiver Austausch vor Ort  –  Bürgermeister Holger Jung hat seine Tour „Bürgermeister vor Ort“ quer durch die Meckenheimer Ortsteile in Lüftelberg gestartet. Insgesamt sechs Termine stehen auf dem Programm. Für den Bürgermeister ist das Format hoch spannend, denn anders als bei der Bürgersprechstunde des Bürgermeisters sind die Themen im Vorfeld nicht bekannt. Das macht den Reiz aus.

In Lüftelberg kamen die Bürgerinnen und Bürger mit den vielfältigsten Themen. Angefangen von der großen Politik in Berlin über landespolitische Entscheidungen hinzu den Themen, die Meckenheim und Lüftelberg betreffen. Natürlich war das Starkregenereignis im Jahre 2021 mit dem tagelangen Stromausfall Gegenstand der Diskussion, aber auch Klimathemen mit Entsiegelungen und Windenergie wurden angesprochen. Holger Jung freute sich zudem über kritische Nachfragen, z.B. zu den Steuererhöhungen. Das Format bietet ihm die Möglichkeit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch die Finanzsituation anhand von vielen Beispielen zu erläutern. Gerade das Thema Haushalt ist sehr komplex und für viele schwer durchschaubar.

Positiv gestimmt ging man am Abend auseinander. Bürgerinnen und Bürger lobten das neue Format mit dem direkten Dialog mit dem Bürgermeister.

Die Tour geht am 2. August mit einem Stopp in Merl weiter:

  • 2. August, 18.30 Uhr, Merl, an der Heroldpassage
  • 10. August, 18.30 Uhr, Neuer Markt, am Glockenspiel
  • 24. August, 18.30 Uhr, Altendorf/Ersdorf, am Herrenhaus
  • 13. September, 18.30 Uhr, Merl, auf dem Dorfplatz
  • 27. September, 18.30 Uhr, Altstadt, auf dem Kirchplatz
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Wirtschaft

„Es gibt keinen Handwerker-Mangel im Ahrtal!“

Ahrtal/Region/Koblenz – HwK Koblenz: Plattform „handwerk-baut-auf.de“ weist 1.900 hilfswillige Handwerksbetriebe aus und wird ständig aktualisiert – Dernaus Bürgermeister Alfred Sebastian: „Wir haben kein Handwerker-, sondern ein Organisationsproblem“ Ein gutes, breit aufgestelltes seriöses Angebot, das langfristig eine zuverlässige Versorgung mit handwerklichen Leistungen beim Wiederaufbau des Ahrtals garantieren soll – so fasst die Handwerkskammer (HwK) Koblenz die aktuelle Analyse der Internetseite www.handwerk-baut-auf.de zusammen.

Aktuell sind es 1.910 Handwerksbetriebe aus ganz Deutschland quer durch alle Branchen, die ihre Unterstützung anbieten. „Damit verbindet sich eine klare Botschaft. Es gibt keinen Handwerkermangel im Ahrtal und nach den jüngsten Vor-Ort-Terminen wird das durch Betroffene und Experten auch bestätigt. Beim Wiederaufbau brauchen wir alle einen langen Atem, also geht es nun auch darum, unser handwerkliches Hilfsangebot an die Bedürfnisse des Ahrtals mittel- und langfristig anzupassen“, macht HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich deutlich.

Erfreulich dabei: die Zahl der auf handwerk-baut-auf.de gelisteten Betriebe nimmt ständig zu. Seit Jahresanfang 2023 wurde handwerk-baut-auf.de 6.900-fach aufgerufen. 1.500mal wurden Direktkontakte zu den Betrieben genutzt. „Diese Zahl spricht für eine gute Übersichtlichkeit der Hilfsangebote und auch für einen technisch gut aufgebauten Nutzwert“, so Hellrich.

Bei einem Rundgang durch Dernau im Ahrtal und einer anschließenden Podiumsdiskussion, zu der die „Rhein-Zeitung“ und der Radiosender „RPR1“ eingeladen hatten, beschrieb Bauingenieur Alfred Sebastian als Bürgermeister von Dernau die Situation um handwerkliche Leistungen, deren Verfügbarkeit und Abruf aus der alltäglichen Wiederaufbaupraxis. „Wir haben weniger ein Handwerker- oder Geldproblem, sondern ein Organisationsproblem.“ Zu kleinteilige, rechtliche Rahmenbedingungen, in denen sich der Wiederaufbau einen beschwerlichen und viel zu oft bürokratisch komplizierten und zeitlich aufwendigen Weg suchen muss und diffizile Auslegungen in Fragen wie, „was ist Wiederaufbau und was Neubau?“, nannte er als größte Hemmnisse. „Das sind komplizierte Verfahren in der Antragstellung und Bauausschreibung. Wenn dann erst mal gebaut werden kann, klappt das in der Regel gut. Was wir brauchen, sind Perspektiven! Wir brauchen Verlässlichkeit auf dem Weg zum Neuaufbau. Ohne Fachhandwerker wird das nicht gehen“, stellte er vor rund 100 Gästen der Podiumsdiskussion klar – und niemand im Publikum widersprach oder hakte nach zu den handwerklichen Angeboten. Ralf Hellrich ergänzte dies aus Sicht des Handwerks, was Zustimmung wie auch Lob für die Leistungen des Handwerks beim bisherigen Wiederaufbau fand.

„Insofern bestätigt sich unsere Einschätzung, die übrigens auch durch die Kollegen der Kölner Handwerkskammer in den betroffenen Flutgebieten von Nordrhein-Westfalen gemacht wurden. Die handwerklichen Hilfsangebote sind da und werden auf handwerk-baut-auf.de auch alle drei Monate auf ihre Aktualität geprüft. Nur wer proaktiv seine Leistungen als eingetragener Betrieb einer Handwerkskammer anbietet, wird dort geführt. Das stellt eine Verfügbarkeit, hohe Qualität, nachvollziehbare und marktübliche Preise sicher und lässt sich über korrekte Abrechnungen auch im Rahmen der Hochwasserhilfe bei der ISB abrechnen“, so Ralf Hellrich. Denn auch das gelte es zu berücksichtigen: Schwarzarbeit, die Ausübung von Handwerkerleistungen ohne einen fachlichen Nachweis oder auch unentgeltliche Leistungen werden bei der Anrechnung von staatlich geförderten Hilfsmaßnahmen nicht anerkannt.