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Offizieller Start der Umbau-Maßnahmen am Nachbarschafts-Zentrum „Gut Branderhof“ in Aachen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen übernimmt den ersten Spatenstich für das Projekt am Branderhofer Weg 55. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich gab Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen jetzt das Zeichen zum offiziellen Start der Umbaumaßnahmen am Nachbarschaftszentrum „Gut Branderhof“. Alle Nachbar*innen, Akteur*innen und Interessierte waren eingeladen und konnten sich nach dem Spatenstich auf ein buntes Rahmenprogramm mit Rikscha-Fahrten rund um den Hof, den Circus Configurani, Mitmach-Aktionen für Groß und Klein und vieles mehr freuen.

Der Anstoß für das Projekt am Branderhofer Weg 55 erfolgte vor acht Jahren und geht auf die Initiative engagierter Bürger*innen in der Beverau zurück. Der leerstehende Reiterhof mitten im Ortskern der Beverau drohte zu diesem Zeitpunkt zu verfallen. Eine Initiative –bestehend aus fünf engagierten Bürger*innen – wandte sich mit der Idee, aus dem Gutshof ein Nachbarschafts- und Begegnungszentrum zu entwickeln, an die Stadt Aachen. Mit dieser Umgestaltung des ehemaligen Reiterhofs wollte man den Hof langfristig als öffentlichen Ort für die Bürger*innen zugänglich und erlebbar machen. Die Stadtverwaltung sah das Potential dieser Idee – vor allem als generationenübergreifenden sozialen Treffpunkt, als Mittelpunkt im Quartier. Da der Gutshof an ein zukünftiges Wohnbaugebiet angrenzt, soll er zudem eine wichtige Scharnierfunktion zwischen altem und neuem Quartier einnehmen sowie nachhaltig zur Stärkung neuer Nachbarschaften beitragen.

Der Schulterschluss mit der Stadt Aachen 2015 war gleichzeitig die Geburtsstunde des „Gut! Branderhof e.V.“ Der Verein zählt heute über 400 Mitglieder. Der Branderhof ist dank des Engagements des Vereins mit zahlreichen sozialen Projekten und Veranstaltungen bereits jetzt ein bedeutendes soziokulturelles Zentrum in der Beverau. Mit dem Baustart soll die nötige Infrastruktur entstehen, um die sozialen Impulse mit einer baulichen Entwicklung des Quartiersmittelpunkts zu verzahnen.

Das Projekt wird mit Mitteln der Städtebauförderung des Landes NRW und des Bundes sowie mit Mitteln der NRW-Stiftung gefördert.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.gutbranderhof.de und unter www.aachen.de/Branderhof .

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Eifelkreis Bitburg-Prüm tritt Kommunalem Klimapakt des Landes bei

Bitburg – Der Eifelkreis gehört zu den ersten 50 Kommunen, die dem Kommunalen Klimapakt (KKP) des Landes Rheinland-Pfalz beigetreten sind und erhält somit noch in diesem Jahr eine Intensivberatung durch die Energieagentur RLP und das Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen. Im Gegenzug verpflichten sich die teilnehmenden Kommunen zu den Klimaschutzzielen des Landes und verstärken ihre Aktivitäten im Klimaschutz und der Klimawandelanpassung.

Am 22.06.2023 fand das erste Fachgespräch im Beisein von Landrat Andreas Kruppert, Mitarbeitern der Verwaltung und Vertretern der Energieagentur Rheinland-Pfalz statt. Prioritäre Maßnahmen für den Eifelkreis sind die Einführung eines Energiemanagements und die Erstellung von Sanierungsfahrplänen für die kreiseigenen Liegenschaften. Weiterhin sollen schrittweise auf allen geeigneten Dächern der eigenen Gebäude Photovoltaik-Anlagen errichtet werden. „Ein weiterer Schwerpunkt ist die Etablierung eines Controllingkonzeptes auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen Verwaltung bis zum Jahr 2030, dieses Ziel wurde vom Kreistag im Jahr 2019 beschlossen. Als Mitglied des Kommunalen Klimapaktes hat der Eifelkreis Anspruch auf umfassende Beratungsleistungen, auch mit Blick auf mögliche Förderungen für Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel“, benennt Landrat Andreas Kruppert die Vorteile. Unmittelbare finanzielle Pflichten sind mit dem Beitritt nicht verbunden.

Im Rahmen des Fachgesprächs wurde ein auf die Maßnahmen des Eifelkreis abgestimmter Beratungsfahrplan erarbeitet, der in den kommenden Monaten Schritt für Schritt umgesetzt werden soll.

Hintergrund: Kommunaler Klimapakt
Der Kommunale Klimapakt soll den Kommunen dabei helfen, ihre Klimaschutzziele zu erreichen und sich effektiv an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Der Pakt wurde federführend vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Abstimmung mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie dem Ministerium des Innern, dem Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen und der Energieagentur Rheinland-Pfalz mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Verband kommunaler Unternehmen erarbeitet.

Alle Kommunen in Rheinland-Pfalz können sich dem Kommunalen Klimapakt anschließen. Mit Unterzeichnung der Beitrittserklärung bekennen sich die Kommunen zu den Klimaschutzzielen der Landesregierung und erhalten dazu umfassende, maßgeschneiderte Beratung hinsichtlich Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Seit dem 1. März 2023 sind bereits mehr als 100 Kommunen dem Kommunalen Klimapakt (KKP) beigetreten. Die ersten 50 erhalten noch dieses Jahr eine an die kommunalen Bedarfe angepasste Beratung.
Mehr unter: https://www.energieagentur.rlp.de/angebote/kommune/kommunaler-klimapakt-kkp/

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7. Kinderfest am 8. Juli in Mayen – Viele Attraktionen werden geboten!

Mayen – Am 2. Juli Wochenende ist es wieder soweit und die Mayener Innenstadt steht ganz im Zeichen der Kinder, denn die Eifelstadt lädt von 10 bis 16 Uhr Groß und Klein zum Kinderfest ein. Institutionen und Vereine haben sich auch in diesem Jahr wieder viel einfallen lassen, um ein buntes Programm für den Nachwuchs auf die Beine zu stellen und keine Langeweile aufkommen zu lassen. An verschiedenen Stationen, die in der gesamten Innenstadt verteilt sind, ist Action und Spaß für den Nachwuchs garantiert. An diesen Stationen können die Kinder wieder Stempel sammeln. Zur Belohnung für das Mitmachen winken tolle Preise.

Stelzenläufer sind ein weiteres Highlight, die auf die kleinen Gäste beim Kinderfest warten. Auch ein tolles Kinderkonzert, bei dem der beliebte Familienliedermacher, Texter und Komponist Daniel Dorfkind zum Mitsingen und -tanzen einlädt, erwartet die großen und kleinen Besucher. Gute Laune und strahlende Gesichter sind hier garantiert.

Das Kinderfest wird von der Stadt Mayen, der MY-Gemeinschaft und der Brückengemeinschaft durchgeführt.

Auch das Eifelmuseum wird am 8. Juli mit einem Stand auf dem Marktplatz vertreten sein und den kleinen und großen Besuchern zeigen, wie spannend und erlebnisreich ein Museumsbesuch ist.

„Wir freuen uns auf eine weitere Auflage unseres Kinderfestes und hoffen, viele große und vor allem natürlich kleine Besucher*innen in der Mayener Innenstadt begrüßen zu dürfen“, zeigen sich Christina Wolff, Mitarbeiterin bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen, Jürgen Nett, Vorstandsvorsitzender der MY-Gemeinschaft, erwartungsvoll. „Klein und Groß, die Brückengemeinschaft freut sich auf euch,“ bekräftigt auch Ayla Rozera von der Brückengemeinschaft.

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Feierliche Altarweihe in der Klinik Jülich in Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ein kleiner Meilenstein

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zwei Jahre nach der Flutkatastrophe in der Eifel ist in der Klinik Jülich in Bad Neuenahr-Ahrweiler der Altar der hauseigenen Kapelle geweiht worden. Es gibt Anlässe und Momente, die erlebt man vielleicht nur einmal in seinem Leben – so ein Moment hat am 30. Juni in der Klinik Jülich in Bad Neuenahr-Ahrweiler stattgefunden.

Die Klinik Jülich liegt mit ihrer hauseigenen Kapelle direkt gegenüber der Ahr und wurde durch die Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 stark beschädigt. Der Wiederaufbau der Klinik und die Wiederherstellung der Blasiuskapelle sind nun, fast zwei Jahre nach der verheerenden Katastrophe, fast beendet. Schon bald öffnet die Klinik wieder ihre Tore für Menschen mit orthopädisch-rheumatologischen Erkrankungen und auch die Blasiuskapelle wartet auf ihr Erwachen.

„Viele von Ihnen werden sich fragen, warum wir als Rehaklinik eine eigene Kapelle brauchen. Diese Frage ist natürlich sehr berechtigt. Der Besuch von Gottesdiensten und Andachten steht nicht auf dem Therapieplan und kann nicht verordnetet werden; aber unsere Bücher dokumentieren, wie wichtig diese Kapelle für unsere Patienten und Patientinnen ist“, berichtete Günther Kill, geschäftsführender Gesellschafter der Klinik. Weiter führt Kill aus, dass die Menschen ihre Sorgen vor Gott tragen und Hoffnung für ihre Genesung finden.

„Täglich bieten wir auch von 16 bis 17 Uhr Orgelmusik aus französischen Kathedralen an“, so Kill, der sich auf die ersten Patienten und Patientinnen in der nächsten Woche freut.

Dekan Peter Strauch, Mitglied des Leitungsteams im Pastoralen Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler, eröffnete die Weihefeierlichkeiten in der Jülich Kapelle: „Die Wiederherstellung der Blasiuskapelle und die Weihe eines neuen Altares ist sicher nur ein kleiner Meilenstein in der geschundenen Heimat, aber dieser Meilenstein zeigt doch in die richtige Richtung, es geht nach vorn!“

Ein Zeichen der Hoffnung sei es, so der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann am Beginn des Gottesdienstes, dass die Kapelle wieder einen Altar erhalte. Dieser Altar stehe damit nicht nur für menschliche Kräfte, namentlich das Ehepaar Kill, sondern auch für die Kraft und den Segen Gottes. „Wir wollen heute den Segen Gottes erbitten für alle Menschen, nicht nur für die, die heute hier versammelt sind, sondern für alle, die hier herkommen werden, die Heilung und Kräftigung suchen und diejenigen, die die Menschen dabei unterstützen und in diesem Hause arbeiten“, betonte der Bischof.

„Die Weihe einer Kapelle ist ein Statement“, so Ackermann. „Wir alle wissen, wie knapp Ressourcen sind, ob das finanzielle oder personelle Ressourcen sind, aber in Einrichtungen herrscht natürlich auch immer eine Knappheit von Räumen.“ Eine Kapelle in einer Klinik zu weihen, so meinte Bischof Ackermann, sei nicht notwendig und sei mit Blick auf die Knappheit von Räumen ein Luxus. Aber genau hier setze das Ehepaar Kill in der Jülich Klinik einen Kontrapunkt.

In seiner Predigt machte Bischof Ackermann deutlich, wie wichtig die Nähe Jesu sei. In dem Zusammenhang nahm er auch Bezug auf den Auftrag der Klinik, die Menschen zurück ins Leben zu begleiten. Eine solche Kapelle sei dabei nämlich ein wichtiger Ort für die Fragen der Menschen: „Warum ist mir das passiert? Warum bin ich gerade so gehandicapt? Wie soll es weitergehen? Diese Kapelle kann ein Ort sein, wo Menschen mit sich ringen können. Ein Ort also, der eine Perspektive eröffnet, der Raum gibt für das Hadern und Ringen mit Gott. Ein Ort, der ebenso die Gegenwart Gottes gemeinsam mit menschlicher Unterstützung erfahrbar macht.“

An die Predigt schloss sich der Ritus der Altarweihe an. Dabei handelt es sich um eine Messfeier, innerhalb derer Riten vollzogen werden, die zum Teil seit dem 4. Jahrhundert belegt sind.

Zunächst wurden Reliquien von Heiligen in den Altar beigesetzt, was die urchristliche Tradition der Märtyrergräber birgt. In Altar der Kapelle wurden neben dem verschlossenen Reliquiar aus Rom, die Blasius Reliquie sowie Reliquien von Papst Pius V., Karl Barromäus, Liborius, Ubald, Villanie und Donatus von Münstereifel eingelassen; zudem die Weiheurkunde von 2010, welche die Flut überlebt hat. Edgar Rader aus der Kunstschmiede der Abtei Maria Laach verschloss die Reliquien anschließend. Es folgten die Besprengung des Altares mit Weihwasser, die Salbung des Altares mit Chrisamöl und das Verbrennen von Weihrauch auf dem Altar. Im Anschluss wurde der Altar mit dem Altartuch gedeckt und die Kerzen entzündet.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten lud das Ehepaar Kill noch zur Begegnung im wiederaufgebauten Speisesaal ein. Günter Kill bedankte sich für die vielfältige Unterstützung aus Politik, Architektur und Seelsorge. Sein besonderer Dank galt den Mitarbeitenden, die teilweise unter Einsatz ihres Lebens in der Flutnacht Patientinnen und Patienten gerettet haben. So sei er froh, dass in der nächsten Woche endlich wieder Menschen das Angebot der Klinik und vor allem der Kapelle in Anspruch nehmen können.

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RurUfer-Radweg in sehr gutem Zustand – Die Stadt Jülich dankt dem Kreis Düren

Jülich/Düren – „Die Stadt Jülich kriegt viel Lob für den RurUfer-Radweg, das wir direkt an den Kreis Düren und an Sie, Landrat Wolfgang Spelthahn, weitergeben möchten“, sagt Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs und dankt dem Kreis Düren, dass dieser den Radwanderweg in der Herzogstadt schnell und sehr gut ausgebaut und renoviert hat.

 Nicht zuletzt durch das Hochwasser 2021 hat der Rad-Wanderweg stark gelitten. Eine neue, unempfindliche Fahrbahndecke prägt nun das neue Bild eines großen Teils des RurUfer-Radwegs in Jülich. Davon hat sich Landrat Wolfgang Spelthahn bei einem Ortstermin in Anwesenheit von Vertretern der Stadt, der örtlichen Politik und von Bürgerinnen und Bürgern überzeugen können.

 „Dank des Engagements der Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Ausbau eingesetzt haben, und dank der guten Kooperation mit der Stadt können wir gemeinsam diesen Erfolg jetzt feiern. Ihnen gilt ebenfalls mein herzlichster Dank“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Ich wünsche allen, die den Radweg nutzen, allzeit eine gute Fahrt“. Rund zehn Kilometer führen ohne Unterbrechung bis nach Linnich, wovon die Jülicher und die Touristen gleichermaßen profitieren. „In Jülich machen viele Menschen Rast, um die gastronomischen und kulturellen Angebote in unserer Stadt zu nutzen“, sagt Ortsvorsteherin Margret Esser-Faber. „Das freut uns hier sehr.“

80 Kilometer, von Schwammenauel im Süden bis zur Kreisgrenze bei Linnich im Norden, erstreckt sich der Rad-Wanderweg, bei dem die landschaftliche Vielfalt des Kreises erlebbar wird. Nach dem Hochwasser 2021 wurden Teile des Weges schwer beschädigt. Mittlerweile ist er wieder instandgesetzt. Rund 170 Kilometer misst der Weg von der Quelle der Rur im Hohen Venn bei Botrange (Belgien) bis zu ihrer Mündung in die Maas bei Roermond (Niederlande).

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Wirtschaft

Presto Humus tritt auch Arbeitgebermarke EIFEL bei

Prüm/Kobern-Gondorf – Erster zertifizierter EIFEL Arbeitgeber im Landkreis Mayen-Koblenz – Die Presto Humus GmbH aus Kobern-Gondorf tritt als bekannter Hersteller und als zertifizierter EIFEL Produzent von nachhaltigen und torffreien Erden, Rinden sowie Mulchen ab sofort auch dem regionalen Fachkräftenetzwerk der Arbeitgebermarke EIFEL bei.

Damit setzt das Familienunternehmen ein weiteres bekennendes Zeichen für den Wirtschaftsraum Eifel und ist somit auch erster EIFEL Arbeitgeber im Landkreis Mayen-Koblenz. Um in das Qualitätsnetzwerk der Arbeitgebermarke EIFEL aufgenommen zu werden, ist neben einer aktiven Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe und dem Ausbilden junger Menschen ein neutrales Prüfsiegel für besondere Leistungen als Arbeitgeber nachzuweisen.

Die Presto Humus GmbH hat sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich als attraktiver Arbeitgeber positioniert. Faire Vergütungen, flexible Arbeitszeitmodelle im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und auch das Thema Sicherheit stechen besonders hervor. Diese Strukturen – und noch viel mehr – wurden kürzlich von einem neutralen Auditor des RKW-RLP mit dem speziell entwickelten EIFEL Arbeitgeber Check überprüft und bewertet.

Das Unternehmen hat den Check mit Bravour gemeistert. Presto Humus Geschäftsführer und Inhaber des Familienunternehmens Alexander Storr stellt klar: „Unser tägliches, unternehmerisches Handeln leistet einen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft von Mensch und Umwelt. Dazu gehört der Einsatz regionaler, nachwachsender Rohstoffe und lokales Sourcing. Unsere Geschäftstätigkeit belegt, dass lokale Erzeugung mit europaweiter Vermarktung fair und umweltfreundlich kombinierbar ist. Um unsere Ziele und Visionen erfolgreich umzusetzen, brauchen wir ein gutes und motiviertes Team.

Unsere Auszubildenden und Mitarbeitenden sollen sich bei uns wohl fühlen, das ist unser größtes Anliegen. Das regionale Netzwerk „Arbeitgebermarke EIFEL“ ist für uns ein weiterer Baustein unserer eigenen Fachkräftestrategie.“

Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL GmbH, überreicht mit Freude und Respekt die EIFEL Arbeitgeber-Plakette für die Presto Humus GmbH an Geschäftsführer Alexander Storr und
Personalleiterin Franziska Keßler: „Seit 2017 hat Presto Humus unsere Regionalmarke EIFEL mit ihren Pflanzsubstraten gestärkt. Mit dem jetzigen Beitritt in unser regionales Fachkräftenetzwerk der
Arbeitgebermarke EIFEL setzen sie erneut und konsequent ein deutliches Zeichen für unsere gesamte Heimatregion. Besonders freut uns, das Unternehmen als ersten EIFEL Arbeitgeber in MYK
begrüßen zu dürfen.“

Der Bereich „EIFEL Arbeitgeber“ ist neben EIFEL Energie, EIFEL Gastgeber und EIFEL Produzent die vierte Säule unter dem Dach der Regionalmarke EIFEL GmbH. Kern aller Bereiche ist der Nachweis einer unabhängig geprüften, hohen Qualität. Ziel ist es, die Region gemeinschaftlich als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum von innen heraus zu stärken.

Weitere Infos: www.jobs-in-der-eifel.de

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Top-Themen

AOK ermöglicht ab sofort Einlösen des E-Rezeptes per Versichertenkarte

Region/Eisenberg – Die AOK ermöglicht ihren Versicherten ab sofort die Einlösung des elektronischen Rezeptes über die Versichertenkarte. Mit dem Stecken der elektronischen Gesundheitskarte in der Apotheke gibt es damit künftig eine einfache Alternative zum Papier-Rezept.

„Die AOK hat den neuen Prozess in ihre IT-Systeme integriert und unterstützt ab sofort den neuen Einlöseweg für E-Rezepte“, sagt die Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Dr. Martina Niemeyer. „Für unsere Versicherten ist dieser Prozess ein Fortschritt, denn er ist einfacher und komfortabler als alle bisher verfügbaren Varianten.“, ergänzt Niemeyer.

Für Arztpraxen bietet der neue Einlöseweg eine Reihe von Vorteilen. So sind beispielsweise keine händischen Unterschriften des Arztes oder der Ärztin auf Papier mehr nötig. „Allerdings funktioniert die neue Variante nur, wenn Arztpraxen und Apotheken die nötigen technischen Voraussetzungen geschaffen haben“, betont Niemeyer. Hier seien die Apotheken in der Umsetzung aktuell schon weiter als die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. „Am Ende kann es nur gemeinsam gehen. Daher bitten wir unsere Versicherten um Verständnis, wenn das neue Angebot zum Start noch nicht flächendeckend von allen Ärztinnen und Ärzten unterstützt wird.“

Das neue Verfahren ist nach den Vorgaben der gematik umgesetzt worden und erfüllt alle vorgegebenen Datenschutz-Anforderungen. So wird das E-Rezept beispielsweise nicht direkt auf der Karte gespeichert. Stattdessen fordert die Apotheke nach dem Stecken der Karte die Nachweise, die für das Einlösen des Rezepts benötigt werden, bei der Krankenkasse des Versicherten an. Neben dem neuen und komplett digitalen Einlöseweg per elektronischer Gesundheitskarte kann das E-Rezept auch über einen Papierausdruck der Arztpraxis eingelöst werden. Außerdem gibt es den Weg über die E-Rezept-App der gematik, die jedoch erst nach einem mehrstufigen Anmeldeprozess genutzt werden kann.

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Ferienzeit in Aachen ist Sandkastenzeit -150 Tonnen neuer Spielsand

Aachen – Fünf Wochen buddeln im Archimedischen Sandkasten – Ein Team des Aachener Stadtbetriebs baut routiniert zum achten Mal Aachens größten Sandkasten auf dem Katschhof auf. Sommerzeit, Ferienzeit, Sandkastenzeit: Der Archimedische Sandkasten, ein Projekt im Rahmen des FutureLab Aachen, ist am Freitagmorgen, 30. Juni, innerhalb weniger Stunden routiniert von einem Team des Aachener Stadtbetriebs auf dem Katschhof aufgebaut worden. Pünktlich standen die ersten jungen Buddler*innen mit Schaufel und Eimer bereit, um direkt in einen Teil der insgesamt 150 Tonnen Spielsand einzutauchen. Und schließlich ist der Aufbau auch ein Spektakel. Da werden 160 Meter laufende Balken verlegt und mit 200 Schlossschrauben festgedreht, mit vier Kipplastern Sand angefahren, der schließlich mit dem Radlader und auch per Hand in der großen 324 Quadratmeter großen Holzkonstruktion verteilt wird.

150 Tonnen neuer Spielsand

„Wir haben 150 Tonnen Sand, davon sind 30 Tonnen aus Altbeständen und 120 Tonnen neuer Spielsand“, erklärt Christina Ganser, Teamleiterin der Spielplatzkontrolle des Aachener Stadtbetriebs. Sie leitet den Aufbau des Archimedischen Sandkastens und kann sich dabei auf ein Team von 16 eingespielten Kolleg*innen, darunter auch Auszubildende des Stadtbetriebs, verlassen. „Zwei Kollegen sind sogar schon seit dem ersten Jahr dabei, alle wissen genau was zu tun ist. Und ehemalige Kollegen im Ruhestand schauen gerne vorbei und verpflegen uns mit Brötchen und Getränken.“

Auch während der gesamten Sommerferien, bis einschließlich Sonntag, 6. August, wird der Sandkasten von Mitarbeitenden des Stadtbetriebs betreut, unter anderem werden Spielplatzkontrolleure jeden Morgen den Spielsand rechen und auf Verunreinigungen kontrollieren. Der Sand wird nach dem Abbau des Archimedischen Sandkastens eingelagert und über das Jahr auf Spielplätzen im Stadtgebiet verteilt.

Noch vereinzelt freie Ferienspielplätze

Wesentlich zum Erfolg des Archimedischen Sandkastens – ein Projekt im Rahmen des FutureLab, um mit den Hochschulen und der Stadt Aachen die Wissenschaftsstadt Aachen sichtbarer zu machen – trägt die Archimedische Werkstatt bei, geleitet von der Bleiberger Fabrik. Zum diesjährigen Thema „Wasserspiel meets Rube-Goldberg-Maschine“ bauen die teilnehmenden Kinder unter der Anleitung des Künstlers Berthold Westhoff eine Konstruktion. „Die Kinder sollen spielerisch in Anlehnung an die Rube-Goldberg-Maschine lernen, wie Wasser etwas bewegen kann und, wie durch Wasser Energieerzeugung möglich ist“, erklärt die Leiterin der Bleiberger Fabrik, Birgit Frank. Das Wasser dafür kommt aus einem Hydranten am Rand des Katschhofes.

Insgesamt ist die Nachfrage nach Ferienspielplätzen sehr hoch, wie Renate Prömpeler vom Fachbereich Kinder, Jugend und Schule berichtet. „Ich bekomme auch weit nach Anmeldeschluss viele Anfragen. Aber die Plätze wurden hochgesetzt, auch noch einmal, als man die vielen Anmeldungen sah. Alle Träger und die auch die Stadt selbst haben ihre Plätze noch einmal aufgestockt. Es gibt also noch Restplätze, zum Beispiel in der Waldwoche, bei der Sternwarte und beim Schnupper-Tauchen. Das Tauchen ist in diesem Jahr auch in Begleitung eines Elternteils möglich.“ Die hohe Nachfrage zeigt sich auch bei der Archimedischen Werkstatt, wie Leiterin Birgit Frank erläutert. Schnell waren die verfügbaren Plätze ausgebucht. „Darüber hinaus bieten wir dieses Jahr wieder Tagesplätze an, das heißt, Kinder und Jugendliche können spontan zu uns kommen und mitmachen.“ Wie das Ergebnis am Ende auf dem Katschhof aussehen wird, da lässt sich auch die Leiterin überraschen. „Wir geben keine Richtung vor, hier trifft Kunst auf Wissenschaft, die sich frei entfalten soll.“

Besuch im Energy Research Center der RWTH

Thematisch und fachlich wird die Archimedische Werkstatt in diesem Jahr vom Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH Aachen beraten. Dazu gehört unter anderem ein Besuch in der wasserbaulichen Versuchshalle des Instituts, wie Ina Schulte, wissenschaftliche Mitarbeiterin, erläutert: „Unsere Versuchshalle ist etwa sieben Mal so groß wie der Sandkasten. Dort werden wir den Kindern den aktuellen Forschungsstand zeigen, und die Begeisterung für Wasserthemen wecken.“

Mitarbeiter*innen des IWW werden auch am Aktionstag teilnehmen, der im Rahmen des FutureLab Aachen am Freitag, 28. Juli, von 10 bis 17 Uhr auf dem Katschhof stattfindet. „Hier kommen verschiedene wissenschaftliche Institute der RWTH und FH Aachen vorbei, um ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu zeigen“, erläutert Elena Reinders vom Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Aachen. „Die Musikhochschule wird zum Abschluss des Aktionstages ein kleines Konzert anbieten, das im vergangenen Jahr bereits bei toller Atmosphäre sehr gut angekommen ist. Bei schlechtem Wetter findet der Aktionstag im Centre Charlemagne statt, wo kostenlose Familienführungen zu Kaiser Karl und der Wasserstadt Aachen angeboten werden.“ Das rollende Labor „exploregio-Mobil“ ist ebenfalls vor Ort, in dem Kinder eigene kleine Experimente durchführen können. Der Aktionstag ist am Motto der Archimedischen Werkstatt „Wasser“ angedockt: Es wird gezeigt, wie man sich vor Hochwasser schützt und Plastik aus dem Wasser fischen kann. Kinder können kleine Boote bauen, die mit Murmeln befüllt werden, um nach dem Archimedischen Prinzip zu testen, wie viele Murmeln darauf passen, bevor die Boote untergehen.

Das beliebte Guten-Morgen-Yoga, ein Angebot im Rahmen der Gesunden Verwaltung der Stadt Aachen, findet ebenfalls wieder statt: Jeweils montags von 7 bis 7.30 Uhr – keine Kosten, keine Anmeldung.

Strandkorb, Bagger und Schaufeln

Als neuer Partner unterstützt die Inform GmbH das Projekt. „Wir haben dieses Jahr einen Strandkorb gestiftet, der auch die Eltern zum Verweilen einladen soll, während die Kinder im Sand buddeln“, sagt Sandra Schäfer von der Inform GmbH. Für die Kinder, die spontan zum Sandkasten kommen und kein eigenes Sandspielzeug dabeihaben, gibt es noch eine weitere gute Nachricht: In diesem Jahr stehen erneut kleine Schaufeln, Bagger und Pylone, gesponsert von der Stawag, zur Verfügung. Auch das große Sonnensegel wird aufgestellt. „Wir identifizieren uns mit dem Future Lab Aachen und sind seit dem ersten Jahr dabei“, betont Kirsten Haake von der Stawag.

Der Archimedische Sandkasten ist ein Projekt, bei dem Kunst auf Wissenschaft trifft. Hier wird bis Sonntag, 6. August wieder generationenübergreifend der Sommer genossen, rund um die Uhr im Herzen der Stadt.

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Die Nürburgring Event-Highlights im Juli – Race-Trucks, Rennräder und Rennaction in der Grünen Hölle

Nürburgring – Der Juli bietet das gesamte Sport-Portfolio auf vier und zwei Rädern. Mit packender Rennaction beim 6-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie, ordentlich PS unter der Haube beim Int. ADAC Truck Grand Prix und den ADAC GT Masters sowie kräftigen Waden bei Rad am Ring. Auf der Grand-Prix-Strecke und auf der Nordschleife bekommen die Besucher einiges geboten. Und wer lieber selbst fahren möchte, kann dies ebenfalls tun: mit dem eigenen Fahrzeug oder mit dem Fahrrad.

Die etwas andere Startaufstellung bei Rad am Ring. Im Juli wird zum 20-jährigen Jubiläum des Events wieder kräftig in die Pedale getreten. Foto: Sportograf

Die Höhepunkte im Kurzportrait:

ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen | 8. Juli

Das 6-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie ist neben den 12h Nürburgring, die im September stattfinden, eines der absoluten Saisonhighlights. Nach dem morgendlichen Qualifying steht für die Fans wieder Motorsport zum Anfassen auf dem Zeitplan. Beim Pitwalk und beim Gridwalk können die Besucher auf Tuchfühlung mit den Fahrern und Fahrzeugen gehen. Und auch das offizielle Nürburgring Maskottchen „Legend“ wird wieder für Selfies bereitstehen. Um 12 Uhr startet das Rennen mit buntem Starterfeld – vom ausgewachsenen GT3-Boliden bis zum seriennahen Rennfahrzeug. Um 18 Uhr fällt die Zielflagge. Tickets sind für 20 Euro (Kinder bis 14 Jahre kostenfrei) online und an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen an der Grand-Prix-Strecke, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse, die Startaufstellung und ins Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk.

Int. ADAC Truck-Grand-Prix & ADAC GT Masters | 13. – 16. Juli

Der Int. ADAC Truck-Grand-Prix verspricht auch in diesem Jahr ein Fest für die ganze Familie zu werden – rund um die Themen Motorsport, Entertainment, Nachhaltigkeit und Innovation. Im Mittelpunkt des sportlichen Geschehens stehen die Läufe der Goodyear FIA European Truck Racing Championship, bei denen Europas beste Truck-Rennfahrer gegeneinander antreten. Mit einem weiteren prominenten Gastspiel begegnen sich in diesem Jahr zwei motorsportliche Welten: erstmals seit 2012 legt die beliebte Rennserie ADAC GT Masters wieder einen Boxenstopp beim Truck-Grand-Prix ein. Die Supersportwagen von Herstellern wie Lamborghini, Mercedes-AMG, Porsche oder McLaren, 550 PS stark und auf dem Nürburgring 250 km/h schnell, treffen auf Race-Trucks mit 1.000 PS und einer Topspeed-Begrenzung von 160 km/h.

Während des gesamten Rennwochenendes erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Rahmenprogramm: von Trucker-Korso über Fan-Village und Trucker-Camp bis Kinderland, wo neben Entenrodeo und Hüpfburgen in diesem Jahr erstmalig auch eine Verkehrsaktion für Kinder stattfindet. Musikalisch hoch her geht es in diesem Jahr wieder in der Müllenbachschleife, wo es auf vielfachen Wunsch der Truck-Community neben Country- erstmalig auch Party-Musik geben wird. Darüber hinaus veranstaltet der ADAC Mittelrhein gemeinsam mit dem Nürburgring zum zweiten Mal die Truck-Grand-Prix Job-Expo, die Berufsinteressierte mit zukünftigen Arbeitgebern zusammenbringt. Diese findet von Freitag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 16 Uhr im ring°boulevard statt. Der Eintritt hierzu ist frei. Tickets für den Int. ADAC Truck-Grand-Prix gibt es unter nuerburgring.de. Kinder bis 12 Jahre haben bei fast allen Ticketkategorien freien Eintritt.

Rad am Ring | 21. – 23. Juli

Ein Radrennen mit langer Tradition am Nürburgring. Nach der Premiere 2003 feiert Rad am Ring in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum – und befindet sich auf Teilnehmer-Rekordkurs. Allein beim 24h-Radrennen durch die Grüne Hölle werden knapp 6000 Radsportler an den Start gehen. So viele wie nie zuvor. Neben dem Highlight gibt es verschiedene Disziplinen und Rennen. Am Freitagabend startet um 20 Uhr das 22km-Zeitfahren. Am Samstag wartet dann die gesamte Programmvielfalt von Rad am Ring. Dextro Energy Kids Race, Tourenfahren Nordschleife inklusive E-Bike, Jedermann-Rennen über 25, 75 und 150 Kilometer, der German Cycling Cup und natürlich der große Start des 24h-Radrennens und des 24h-MTB-Rennens. Am Sonntag gibt es neben sportiven Tourenfahrten auch ein Rennen der Rad-Bundesliga. Das Herzstück des Radsport-Festivals am Nürburgring bildet eine umfassende Expo im Fahrerlager, wo Firmen aus dem urbanen, touristischen sowie sportlichen Radsektor ihre Produkte präsentieren. Namhafte Aussteller präsentieren den Besuchern und Teilnehmern ihre Produkt-Highlights und bieten so manches Schnäppchen. Zuschauer haben freien Eintritt ins Fahrerlager und auf die geöffneten Tribünen.

Touristenfahrten, Rad & Lauftreff, Trackwalk | verschiedene Termine

Auch im Juli ist der Nürburgring mit seinen Rennstrecken wieder Anlaufpunkt für alle, die den geschichtsträchtigen Asphalt selbst erfahren möchten. Am 10. und am 26. Juli öffnen die Grand-Prix-Strecke und die Nordschleife für den Rad & Lauftreff. Los geht es immer um 19 Uhr. Tickets gibt es online bereits ab 5 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre zahlen keine Teilnahmegebühren, dürfen aber nur in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen teilnehmen.

An fast jedem Tag können Nürburgring-Fans die Strecke mit dem eigenen Auto oder Motorrad befahren. Insgesamt öffnet die legendäre Nordschleife im Juli an 27 Terminen für die beliebten Touristenfahrten. Mal in den Abendstunden, mal den ganzen Tag. Ab 30 € können Besucher den Mythos Grüne Hölle unter die eigenen Räder nehmen. Wer die Ideallinie der Nordschleife einmal von einem Profi-Rennfahrer erklärt bekommen möchte, kann am 14. Juli beim Trackwalk Nordschleife teilnehmen. Die einstündige Tour durch die Grüne Hölle können Erwachsene für 29,90 € erleben, Kinder zwischen 6 und 12 Jahren zahlen 14,90 €.

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Widder laache, nie verjesse – Stephan Brings ist Schirmherr beim Sommerfest am 15. Juli in Kommern

Mechernich-Kommern – Irgendwann am frühen Abend wird die Liedzeile „Ich schwör Dir, mir verjesse nie, d’r veezehnte Juli“ erklingen. Gesungen von Stephan Brings, der auf der Bühne auf dem Kommerner Arenbergplatz den Auftakt eines Sommerfestes gestalten wird, zu dem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) gemeinsam mit der Stadt Mechernich am Samstag, 15. Juli, ab 18 Uhr einlädt.

Mir verjesse nie – auch eine Liedzeile für die, die ihr Leben in der Flut gelassen haben? „Absolut“, sagt Stephan Brings im Gespräch mit dem Mechernicher Bürgerbrief. Nicht zuletzt deshalb habe er das Lied „14. Juli“ auch beim Gedenkgottesdienst im vergangenen Jahr in Kommern gespielt. Nach so einem schlimmen Ereignis wie der Flut braucht es eben auch ein würdiges Gedenken.

Passt dann ein fröhliches Konzert mit der Showband Ten Ahead zu einem zweiten Jahrestag? „Ich kann schon verstehen, wenn Menschen sagen, das macht man nicht. Diese Meinung muss man akzeptieren“, sagt Stephan Brings. Aber für den 57-Jährigen ist es genauso richtig und wichtig, wieder nach vorne zu blicken. „Die Menschen wollen wieder zusammenkommen und gemeinsam feiern. Das ist eben auch ein berechtigter Wunsch“, sagt der Brings-Bassist.

Intensive Verbundenheit

In seinem Flutlied bringt er es so auf den Punkt: „Endlich laache noh dem jroße Rään. Hoffnung, unger all d’r Stään. Ejal, wat mer verlore han, mer fange noch ens an!“ Weiter heißt es dann: „Endlich Morje noh ner lange Naach. Wenn et räänt, jo do bliev ich waach.“ Eine Liedzeile für das Trauma, das den Menschen in der Region widerfahren ist.

Stephan Brings weiß, wovon er redet. Als Wahl-Hosteler hat er die Flutnacht hautnah miterlebt. „Ich bin den Hof gegangen und konnte kaum noch atmen, so viel Wasser war in der Luft“, berichtet er. Wenn dann nach einer langen Trockenheit Gewitter und Regen angesagt sind, dann blickt auch er sorgenvoll in den Himmel.

Das gemeinsam Erlebte hat seine Verbundenheit zu den Menschen in Mechernich und der Region noch einmal intensiviert. „Für mich war es daher keine Frage, die Schirmherrschaft für das Sommerfest in Kommern zu übernehmen“, sagt Stephan Brings, der Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick als weiteren Schirmherr an seiner Seite weiß.

Live-Musik mit „Ten Ahead“

Beide werden in Kommern auf der Bühne sein, der eine mit einer Rede, der andere mit seiner Musik. Neben dem Flutlied wird Stephan Brings auch noch andere Lieder der Kölschrock-Band spielen. Die genaue Auswahl steht noch nicht fest und vielleicht wird ihn auch noch der ein oder andere Musiker unterstützen. „Das Beste an Kommern ist, dass nie wirklich etwas geplant ist, aber am Ende immer etwas richtig Gutes bei rauskommt. Daher wäre ich beim Sommerfest auch dabei gewesen, wenn ich keinen Auftritt hätte“, sagt Stephan Brings, der sich in seiner Wahl-Heimat offenbar sehr wohlfühlt.

Nach seinem Auftritt kann er den Abend jedenfalls noch genießen. Denn die Organisatoren haben einen weiteren Kracher für die Bühne engagieren können. „Die Band ,Ten Ahead‘ wird ein vierstündiges Live-Musikprogramm der Extraklasse bieten“, verspricht Björn Schäfer vom Kommerner Vereinskartell.

Die Vereine im Ort sind es dann auch, die mit Muskelkraft und Manpower Aufbau, Abbau und Bewirtung mit Kaltgetränken stemmen werden. Außerdem wird es ein Angebot für das leibliche Wohl geben, so dass das Sommerfest alles zu bieten hat – Musik, Speis und Trank ebenso wie einige Aktionen für die Kinder. So wird zum Beispiel der ASB Witten kommen und Blumenkränze binden anbieten.

„Wir wollen den Zusammenhalt feiern, den wir alle in der Flut erlebt haben und der so wichtig für uns alle war“, betont Mechernichs Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen. Kein Wunder also, dass auf dem Plakat der Slogan „mir halde zesamme!“ besonders ins Auge sticht.